"noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Finnlandfreundin » Donnerstag 11. Juli 2019, 21:32

fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2019, 20:09
Finnlandfreundin hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2019, 10:11

Vielleicht war es einfach nicht die Richtige. Und wenn dir die richtige begegnet, ändert sich das vielleicht auch.

Bei mir ist das ähnlich. Ich wohne ca 10 Minuten mit dem Auto von meinem Elternhaus entfernt, hatte bis 2015/16 die meiste Zeit, darunter viele Urlaube und Ausflüge, mit meiner Familie verbracht. Es war eine schöne Zeit und ich denke gerne daran zurück.
Vlt. aber man sollte nicht immer auf diese "richtige" alles schieben, wenn das bei ihm so ist wird es wohl solanage seine Eltern leben so bleiben. Auf der anderen seite glaube ich auch nicht das eine Frau das mitmachen würde, wodurch sich alleine dadurch schon das thema erledigt.
Aber so viel Zeit verbringe ich mit meinen Eltern nun eher wenig, obwohl wir zusammen wohnen. Gibt tage wo ich sie Trotzdem immer nur Kurz sehe.
Mit Richtige meinte ich eher die Passende für ihn.

Ich kenne jemanden, der mit Partner, Kindern und Eltern in einem Einfamilienhaus lebt - es funktioniert, aber nicht meins. Aber das ist schon die Ausnahme.
Ich habe lange im Elternhaus gelebt, fand es dann aber auch schön, mein eigenes kleines Reich zu haben. Unternommen hatten wir dann dennoch recht viel. Mittlerweile sind meine Oma und mein Vater verstorben.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Melli » Donnerstag 11. Juli 2019, 21:35

Onkel ABobert hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2019, 11:28
und zum anderen bin ich neugierig darauf, wie ich mit meinen Schrulligkeiten von anderen Menschen gesehen werde.
Zumindest daran, was in diesem Thread sichtbar wird, finde ich nichts schrullig. Eher im Gegenteil, das hat etwas Beneidenswertes :oops:
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Elli » Donnerstag 11. Juli 2019, 23:24

@ Onkel ABobert: Ich finde auch nicht, dass Du schrullig rüberkommst, wie Melli sagt: eher im Gegenteil. Du schreibst sehr klug und reflektiert und machst einen ehrlichen und unverstellten Eindruck - auch Dir selbst gegenüber. Was mich noch interessieren würde (entschuldige, falls das zu neugierig gefragt sein sollte): Was ist es eigentlich genau, was für Dich das Zusammensein mit Deinen Eltern so ausfüllend und besonders macht? Du hattest ja zum Beispiel geschrieben, dass Du während der kurzen Beziehung, die Du mal hattest, immer das Gefühl hattest, am Wochenende gemeinsame Zeit mit den Eltern zu verpassen, oder dass Du auch, wenn Du Freunde besucht, manchmal ungeduldig darauf wartest, zurück zu Deinen Eltern fahren zu können - was genau verpasst Du da? Ich meine so in die Richtung: gute Gespräche, Gefühl von Vertrautheit ... aber das lässt sich bestimmt spezifischer benennen.
(Es würde mich nur mal interessieren, ob Du da schlicht andere Bedürfnisse hast als ich oder auch viele andere, oder ob die Bedürfnisse im Grunde ähnliche sind und Du sie halt nur zufällig, im Gegensatz zu den meisten anderen, bei Deinen Eltern erfüllt bekommst.)

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Wuchtbrumme » Freitag 12. Juli 2019, 07:23

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 10:05
Kalypso hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 02:11
Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 09:47
Bei den Eltern zu wohnen ist in erster Linie der natürliche Normalzustand… und das von Geburt an.
Ja, als Kind.
Ab einem gewissen Alter sollte man flügge werden und dann eben auch das Elternhaus verlassen.
Das ist der Normalzustand. Der Blick ins Tierreich und auf die Entwicklung der Menschheit gibt mir da Recht.
„Sollte man“ ist keine plausible Begründung!

Wenn überhaupt jemand einen Grund liefern sollte, dann derjenige, der den Status Quo ändert und aus seinem Elternhaus auszieht.
Vernünftige Gründe das Elternhaus zu verlassen wären zum Beispiel:
  • Unüberbrückbare Differenzen zu den Eltern (also wirklich ernste Sachen und nicht bloß kleine Diskussionen darüber, wn Rasen mäht o.ä.)
  • Wohnortwechsel zwecks Ausbildung/Studium (weil es nichts in der Nähe gab)
  • Beziehen einer eigenen Wohnung mit dem Partner (wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis [Kollegen] so umsehe, dann ist das wohl mit Abstand der Hauptgrund, warum die Leute aus Ihrem Elternhaus ausziehen)
  • „räumliche Notwendigkeit“, also wenn das Zimmer anderweitig benötigt wird, z.B. weil ein pflegebedürftiges Großelter bei den Eltern einziehen muss.
Jemand, auf den diese Punkte nicht zutreffen, also der ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern und einen stabilen Job in der Nähe hat und der ohne einen Partner ist, mit dem er zusammen ziehen könnte (da wären wir wieder beim Thema AB), der hat nun mal keinen Grund auszuziehen.

Ein Ausziehen, nur um des Ausziehens willen, oder „weil andere es so tun“ ist jedenfalls kein rationaler Grund.
Der allerbeste Grund fürs Ausziehen ist der Wunsch unabhängig zu sein, sich abzunabeln. Das ist der normale Lauf des Lebens und braucht keinerlei Begründung. Tiermütter verlassen/verstoßen ihre Jungen aktiv, die werden dort auch nicht ihr Leben lang mitgeschleppt.

Jemand der meint mit seinen Eltern in Symbiose leben zu müssen darf mich mal am Abend besuchen 😝
Wenn Du die Augen schließt klingt Regen wie Meeresrauschen

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Melli » Freitag 12. Juli 2019, 08:20

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 07:23
Das ist der normale Lauf des Lebens und braucht keinerlei Begründung. Tiermütter verlassen/verstoßen ihre Jungen aktiv, die werden dort auch nicht ihr Leben lang mitgeschleppt.
Tut mir leid, ich weiß ja, daß ich mich nur unbeliebt mache, wenn ich zur Vorsicht mahne. Solche Generalisierungen werden wohl weder Menschen, noch Tieren gerecht 😔

Leider ist ein anderes Problem, wenn man in irgendeiner Gesellschaft festsitzt, in der einem so manches genau ohne Begründung vorgesetzt wird 😨

Aber näher am Thema: Was gewinne ich wirklich an Unabhängigkeit, wenn ich alleine lebe? 😓 Klar, Familie kann durchaus nerven. In jüngeren Jahren haben sie mich durchaus sehr genervt, und ich hatte Teenager-Marotten, die ich ungestört ausleben wollte :mrgreen: Aber dann war ich mit dem Thema doch schnell durch, das war gar keine Erwägung mehr :schwarzekatze:
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von uhu72 » Freitag 12. Juli 2019, 08:39

Melli hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 08:20
Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 07:23
Das ist der normale Lauf des Lebens und braucht keinerlei Begründung. Tiermütter verlassen/verstoßen ihre Jungen aktiv, die werden dort auch nicht ihr Leben lang mitgeschleppt.
Tut mir leid, ich weiß ja, daß ich mich nur unbeliebt mache, wenn ich zur Vorsicht mahne. Solche Generalisierungen werden wohl weder Menschen, noch Tieren gerecht 😔

Leider ist ein anderes Problem, wenn man in irgendeiner Gesellschaft festsitzt, in der einem so manches genau ohne Begründung vorgesetzt wird 😨

Aber näher am Thema: Was gewinne ich wirklich an Unabhängigkeit, wenn ich alleine lebe? 😓 Klar, Familie kann durchaus nerven. In jüngeren Jahren haben sie mich durchaus sehr genervt, und ich hatte Teenager-Marotten, die ich ungestört ausleben wollte :mrgreen: Aber dann war ich mit dem Thema doch schnell durch, das war gar keine Erwägung mehr :schwarzekatze:
Ganz pragmatisch, es geht darum, seinen eigenen Haushalt zu führen. Das ist, was potentielle Partner sehen wollen, dass man dazu in der Lage ist, dass man das praktiziert. Man könnte das als letzten Schritt des Erwachsenwerdens ansehen, dass man alle Aspekte des Lebens, des Alltags eigenverantwortlich, völlig unabhängig vom Elternhaus, managt.
Es gibt für jeden Topf einen passenden Deckel. Aber es gibt nicht genug passende Deckel für alle Töpfe!

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 12. Juli 2019, 08:49

Wolfsrudel sind meist elterpaerchen mit nachwuchs.
Und auch bei schimpanzen und bonobos bleibt der nachwuchs eher in der stamm und zieht nicht weit weg.

Der normalzustand bei menschen war, das grossfamilien sich um den eltern gekuemmert haben.
Erst seit es versicherungen und pflegeheime gibt werden die eltern am ende abserviert.
Frueher gab es in der familie noch bezugspersonen, heute zur tage darf man nie mehr schwaeche zeigen oder jaemmern und immer nur positiv und froehlich sein, und gibt es dafuer professionellen.
Verantwortlich sind wir nur noch fuer und selbst, und wer damit nicht klar kommt, soll alleine bleiben und verrecken.
Das halbe jahr das ich in einen obdachlosenheim verbrachte, gab es viele unterschiedliche maenner. Welche mit festen job bis zu richtige sozialschmarotzer. Auch ein paar gescheiterten gebildeten. Ein ding hatten fast alle gemeinsam - es waren singles, die meisten von den ehefrauen verlassen. Maenner die, einmal alleine, das ganze leben egal geworden ist.

Unabhaengigkeit.

Anfangs in meinen kollegen-afterworkaktivitaetenzeit hat mir das alles auch noch spass gemacht.
Unabhaengig und tun und lassen was ich will und wann ich es will.

Momentan habe ich kaum noch ein sozialkreis, hatte ich in keine jahren mehr besuch zuhause, noch war ich bei jemanden zu besuch, und ist diese wunderbare unabhaengigkeit vor allem noch einsam. Bin ausserhalb von einen engen freundeskreis - der es jetzt nicht mehr gibt, fast alle frueheren kollegen sind ausgewandert oder in festen beziehungen, einige mit kleinkinder - auch ueberhaupt kein party-kneipen-disko-sport oder vereins-fan.

Erwarte auch kaum noch das sich da viel aendern wird.
Menschen mit freundeskreispotential begegne ich seit langem nicht mehr.

Bin - trotz meinen vater - ziemlich lange zuhause geblieben weil ich geahnt habe unter normale umstaende in einen eigenen wohnung zu vereinsamen.
Hat sich letzendlich auch so ergeben, nachdem meine karriere ein bruchlandung gemacht hat.

Reden tu ich eigentlich fast nur noch mit professionellen.

Die dauerpartys die ich machen kann interessieren mich nicht, frauen die ich gerne uebernachten lassen moechte gibt es nicht, alkohol trinke ich kaum, und der taegliche haushaltsarbeit macht null spass. Was bringt mir diese schoene unabhaengigkeit? Gar nichts. Ich sitze alleine hinter mein PC der ich auch als fernseher benutze weil ich auf alles andere noch weniger lust habe, und das ist meine schoene unabhaengigkeit. Es gehen tagen vorbei ohne das ich mit irgendjemanden rede. Sogar wanns es noch mal ein strassenfest oder so was gibt muess ich mich dazu zwingen noch mal raus zu gehen weil das alleine auch nur einsam ist. Wird in anderthalb woche mehreren tage im krankenhaus verbringen und es wird mich dort niemanden besuchen oder abholen. Schoen, die unabhaengigkeit.

Alleine leben?
Schoen, wann man ein extravertierter party/vereinsmensch ist.
Noch irgendwo sozial eingebunden ist.
Aber sonnst?

Waehrend meinen soziare periode in meinen trickfilmzeit war ich noch sozial eingebunden und wahrscheinlich auch noch so halbwegs beziehungsfaehig, gegeben eine nicht allzu traditionelle partnerin.

Momentan wird ich mit jeden tag weniger beziehungsfaehig. Habe auch immer weniger lust drauf.
Weil auch mir das leben vom tag bis tag egaler wird.
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Zwerg » Freitag 12. Juli 2019, 09:48

uhu72 hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 08:39
Ganz pragmatisch, es geht darum, seinen eigenen Haushalt zu führen. Das ist, was potentielle Partner sehen wollen, dass man dazu in der Lage ist, dass man das praktiziert. Man könnte das als letzten Schritt des Erwachsenwerdens ansehen, dass man alle Aspekte des Lebens, des Alltags eigenverantwortlich, völlig unabhängig vom Elternhaus, managt.
Da möchte ich widersprechen. "Erwachsenwerden" ist zwar das Schlüsselwort. Dabei geht es nur vordergründig um das eigenverantwortliche Managen eines eigenen Haushalts, in Wirklichkeit aber um die rein äußere Erscheinungsform eines in uns von Grund auf angelegten Autonomiestrebens. Dieses Autonomiestreben, das in Wechselwirkung zu unserem Bindungsbedürfnis steht, geben wir an die nachfolgenden Generationen weiter. Es ist so gesehen ein elementarer Wesenszug, der die Qualität als potentieller Elternteil in den Augen des potentiellen Lebenspartners mit bestimmt. Inwiefern das "noch zu Hause wohnen" dafür ein Indiz ist, bestimmt sich u. a. an gesellschaftlichen Gepflogenheiten.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Gatem » Freitag 12. Juli 2019, 10:16

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 07:23
Tiermütter verlassen/verstoßen ihre Jungen aktiv, die werden dort auch nicht ihr Leben lang mitgeschleppt.
Das hängt u.a. wohl auch ganz stark von der jeweiligen Tierart ab.
Es gibt Tiere, die sind Einzelgänger, aber es gibt eben auch mehr als genug Tiere, die in Rudeln oder Herden leben.

Der Mensch gilt gemeinhin als „Herdentier“; Einzelgängertum ist normalerweise nicht so unser Ding.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von NeC » Freitag 12. Juli 2019, 10:51

Zwerg hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 09:48
Dieses Autonomiestreben, das in Wechselwirkung zu unserem Bindungsbedürfnis steht, (...) ist so gesehen ein elementarer Wesenszug, der die Qualität als potentieller Elternteil in den Augen des potentiellen Lebenspartners mit bestimmt.
Der Gedanke erschließt sich mir nicht ganz. Warum siehst Du das Autonomiestreben als (proportionales?) Maß der Eignung als Elternteil?

Da Eltern ihren Kindern das Leben praktisch vorleben, denke ich, dass wie so oft die richtige Mischung aus Bindungs- und Autonomiebedürfnis das Ideal darstellt. Sehr bindungsorientierte Eltern dürften zu Überbehütung und Klammern neigen, während sehr autonom agierende Eltern wahrscheinlich kaum den Wert von Bindungen vermitteln können, und vielleicht sogar ein wenig "Nestwärme" vermissen lassen würden.

Ich kann mir auch schlecht vorstellen, dass es nur die Eignung als Elternteil sein soll, die einen erkennbar autonomen Menschen für einen anderen Menschen als potentiellen Partner qualifiziert.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Zwerg » Freitag 12. Juli 2019, 10:54

NeC hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 10:51
Zwerg hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 09:48
Dieses Autonomiestreben, das in Wechselwirkung zu unserem Bindungsbedürfnis steht, (...) ist so gesehen ein elementarer Wesenszug, der die Qualität als potentieller Elternteil in den Augen des potentiellen Lebenspartners mit bestimmt.
Der Gedanke erschließt sich mir nicht ganz. Warum siehst Du das Autonomiestreben als (proportionales?) Maß der Eignung als Elternteil?
Dieses Autonomiestreben, das in Wechselwirkung zu unserem Bindungsbedürfnis steht, (...) ist so gesehen ein elementarer Wesenszug, der die Qualität als potentieller Elternteil in den Augen des potentiellen Lebenspartners mit bestimmt.

Vielleicht ist es so (das Wort "mit" unterstrichen) klarer. Ich habe nicht das Autonomiestreben als Maß der Eignung als Elternteil bezeichnet. Es steht aber gleichwertig neben der Fähigkeit zur Bindung. Ein atypisches Wohnen bei den Eltern ist also ein Indiz, dass das Autonomiebedürfnis unterentwickelt, die Ablösung von den Eltern also nicht vollzogen ist. Das lässt jemand als Partner und Elternteil weniger geeignet erscheinen.

Wir reden hier in Typisierungen. Umgekehrt kann auch der erwähnte Fall, dass sich jemand um pflegebedürftige Eltern kümmert die Annahme widerlegen und obendrein vorteilhaft sein, weil es ja Rückschlüsse auf soziale (Bindungs-)Qualitäten zulässt.
Zuletzt geändert von Zwerg am Freitag 12. Juli 2019, 11:04, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 12. Juli 2019, 10:57

Ich bin nicht mal ein potentieller elternteil.

Wer vor allem ein domestizierter vater oder ersatzvater fuer ihre kinder sucht, waere bei mir voellig fehl am platz, egal wievielen jahren ich bereits alleine lebe.
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von NeC » Freitag 12. Juli 2019, 11:03

uhu72 hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 08:39
Melli hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 08:20
Aber näher am Thema: Was gewinne ich wirklich an Unabhängigkeit, wenn ich alleine lebe? 😓 Klar, Familie kann durchaus nerven. In jüngeren Jahren haben sie mich durchaus sehr genervt, und ich hatte Teenager-Marotten, die ich ungestört ausleben wollte :mrgreen: Aber dann war ich mit dem Thema doch schnell durch, das war gar keine Erwägung mehr :schwarzekatze:
Ganz pragmatisch, es geht darum, seinen eigenen Haushalt zu führen. Das ist, was potentielle Partner sehen wollen, dass man dazu in der Lage ist, dass man das praktiziert.
Ich fürchte, das trifft es auf den Punkt.

Gemeinsame Entwicklung innerhalb der Beziehung scheint kaum attraktiv zu sein oder erwartet zu werden - vielleicht mit Ausnahme der Entwicklung hin zu einer Familie mit Kindern. Das scheint ein Nachteil der Partnersuche in den für AB-Verhältnisse ja typischen, höheren Altersbereich zu sein. Hätten wir uns als Teenager ganz ungezwungen dem bevorzugten Geschlecht genähert, wäre diese gemeinsame Entwicklung völlig selbstverständlich gewesen.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von NeC » Freitag 12. Juli 2019, 11:14

Zwerg hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 10:54
Dieses Autonomiestreben, das in Wechselwirkung zu unserem Bindungsbedürfnis steht, (...) ist so gesehen ein elementarer Wesenszug, der die Qualität als potentieller Elternteil in den Augen des potentiellen Lebenspartners mit bestimmt.

Vielleicht ist es so (das Wort "mit" unterstrichen) klarer. Ich habe nicht das Autonomiestreben als Maß der Eignung als Elternteil bezeichnet. Es steht aber gleichwertig neben der Fähigkeit zur Bindung. Ein atypisches Wohnen bei den Eltern ist also ein Indiz, dass das Autonomiebedürfnis unterentwickelt, die Ablösung von den Eltern also nicht vollzogen ist. Das lässt jemand als Partner und Elternteil weniger geeignet erscheinen.

Wir reden hier in Typisierungen. Umgekehrt kann auch der erwähnte Fall, dass sich jemand um pflegebedürftige Eltern kümmert die Annahme widerlegen und obendrein vorteilhaft sein, weil es ja Rückschlüsse auf soziale (Bindungs-)Qualitäten zulässt.
Ah, okay, danke. So ist es verständlicher. (obwohl ich allerdings nach wie vor denke, dass es gar nicht so sehr auf die vermuteten Qualitäten als Elternteil ankommt, sondern bereits auf das Zusammenleben als Paar)

Aber hast Du eine Erklärung, warum ausgerechnet ein vermutetes geringes Autonomiestreben so negativ ausgelegt wird? Ein frühestmöglicher Auszug bei den Eltern kann ja ein Indiz für ein sehr ausgeprägtes Autonomiestreben bzw. ein geringes Bindungsbedürfnis sein, und daher ebenfalls negativ ausgelegt werden. Seltsamerweise machen das aber die wenigsten.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Tania » Freitag 12. Juli 2019, 11:19

NeC hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 11:03
Hätten wir uns als Teenager ganz ungezwungen dem bevorzugten Geschlecht genähert, wäre diese gemeinsame Entwicklung völlig selbstverständlich gewesen.
Nicht unbedingt. Es gibt ausgesprochen viele Männer (sorry für die fehlende Geschlechtsneutralität, aber ich lern halt primär Männer kennen) im "höheren Altersbereich", die seit Teenagertagen von der Partnerin umsorgt wurden und entsprechend reichlich unselbstständig sind. Und dann schlägt dieses
NeC hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 11:03
Gemeinsame Entwicklung innerhalb der Beziehung scheint kaum attraktiv zu sein oder erwartet zu werden
besonders hart zu - denn diese Spezies wünscht halt eine Partnerin, die dieselbe Leistung liefert wie die (verstorbene oder geflohene) Ex. Was m.E. deutlich problematischer ist als ein Mann, der bislang von Mama versorgt wurde - da ist der Gedanke "meine Partnerin soll so sein wie Mama" zu creepy, um als Argument genutzt zu werden. Aber "meine Frau hat auch immer allein gekocht" ist nicht soooo unüblich.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Zwerg » Freitag 12. Juli 2019, 11:38

NeC hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 11:14
Aber hast Du eine Erklärung, warum ausgerechnet ein vermutetes geringes Autonomiestreben so negativ ausgelegt wird? Ein frühestmöglicher Auszug bei den Eltern kann ja ein Indiz für ein sehr ausgeprägtes Autonomiestreben bzw. ein geringes Bindungsbedürfnis sein, und daher ebenfalls negativ ausgelegt werden. Seltsamerweise machen das aber die wenigsten.
Da kann ich nur spekulieren. Wir leben in einer sehr individualisierten Gesellschaft und da verschieben sich möglicherweise die Präferenzen, wenn es um das Gewichten beider Pole geht. Der Einzelne ist dann um so "kompatibler" (schreckliches Wort), weshalb Erziehung zur Selbständigkeit hier im Lande ja auch als Erziehungsziel Nummer eins gilt. In einer Gesellschaft, die auf den Zusammenhalt der Familie oder Sippe setzt, ist Autonomie eben von geringerem Wert.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von NeC » Freitag 12. Juli 2019, 11:43

Tania hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 11:19
diese Spezies wünscht halt eine Partnerin, die dieselbe Leistung liefert wie die (verstorbene oder geflohene) Ex. Was m.E. deutlich problematischer ist als ein Mann, der bislang von Mama versorgt wurde - da ist der Gedanke "meine Partnerin soll so sein wie Mama" zu creepy, um als Argument genutzt zu werden. Aber "meine Frau hat auch immer allein gekocht" ist nicht soooo unüblich.
Ohje. :omg:
Da kann ich gut nachvollziehen, dass Frau so jemanden nicht unbedingt als Partner möchte. :mrgreen:

Hmm, andererseits ... es spricht ja an sich auch nichts dagegen, sich in einer Partnerschaft auf Rollen zu einigen. Auch wenn die reichlich antiquiert erscheinen (Mann schafft das Geld ran und erledigt sämtliche Reparaturen, Frau kümmert sich um den Haushalt und die Kinder. Das war 1:1 die Situation meiner Eltern) heißt das ja nicht, dass beide damit nicht auch glücklich werden können. Und wer so ein Leben gelebt hat, dem kann man irgendwie auch nicht vorwerfen, wenn er es gerne weiterhin so hätte. Natürlich ist es dann eine Herausforderung, eine Frau zu finden, die das auch genau so in der Rollenverteilung möchte.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Tania » Freitag 12. Juli 2019, 12:11

NeC hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 11:43

Hmm, andererseits ... es spricht ja an sich auch nichts dagegen, sich in einer Partnerschaft auf Rollen zu einigen.
Wenn man sich in der Partnerschaft auf etwas einigt, dann fällt das m.E. genau unter "Gemeinsame Entwicklung innerhalb der Beziehung". Problematisch finde ich es, wenn jemand mit sehr festgezurrten Vorstellungen loszieht und zutiefst gekränkt ist, wenn das Gegenüber sich da nicht einfügt.

Wie sagte doch Udo L. mal so schön? "Der Rahmen war schon fertig, und der Rahmen war nicht schlecht. Jetzt muss nur noch der Mensch reinpassen, und den biegen wir uns schon zurecht."

Ich möchte keinem seine Vorstellungen streitig machen - selbst wenn die so aussehen, dass eine Beziehung unmöglich wird. Mancher ist eben doch lieber Single als in einer für ihn suboptimalen Partnerschaft. Für mich ist allerdings die Grenze erreicht, wenn man anderen Menschen vorwirft, dass sie nicht in das vorgegebene Muster passen - oder passen wollen.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 12. Juli 2019, 13:00

Tania hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 12:11
Mancher ist eben doch lieber Single als in einer für ihn suboptimalen Partnerschaft. Für mich ist allerdings die Grenze erreicht, wenn man anderen Menschen vorwirft, dass sie nicht in das vorgegebene Muster passen - oder passen wollen.
Na ja, bei mir gibt es auch so ein muster mit nur bedingt variationsmoeglichkeiten.
Ich wird niemanden dazu zwingen rein zu passen, also jeder der nicht so drinn passt kommt fuer mich nicht im frage. Ohne weitere vorwuerfe. Dann lieber dauersingle. Ich bin da kein zweiter Schneeleopard der vom reiner sex kompromissfaehiger wird.
Nur habe ich da andere kriterien als noch zu hause wohnen.
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LonesomeCoder
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 12. Juli 2019, 13:27

fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2019, 20:09
Nun er schreibt ja er hat 2 Kumpels, sicher rücken die dann in der Rangliste hoch.
Mehr Zeit mit denen verbringen klappt aber nur, wenn die auch mit ihm mehr Zeit verbringen wollen und auch können.
Zwerg hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 10:54
Vielleicht ist es so (das Wort "mit" unterstrichen) klarer. Ich habe nicht das Autonomiestreben als Maß der Eignung als Elternteil bezeichnet. Es steht aber gleichwertig neben der Fähigkeit zur Bindung. Ein atypisches Wohnen bei den Eltern ist also ein Indiz, dass das Autonomiebedürfnis unterentwickelt, die Ablösung von den Eltern also nicht vollzogen ist. Das lässt jemand als Partner und Elternteil weniger geeignet erscheinen.
Es kann aber auch an klammernden Eltern liegen.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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