Leben ohne Liebe.

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Gibt es einen Menschen der euch liebt?

Nein!
21
32%
Ja, einen gibt es!
12
18%
Ja, es gibt sogar mehr als einen!
33
50%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 66

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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von dr_Levelboss » Samstag 21. November 2020, 00:05

Da zeichnet sich eine wirklich schreckliche Tendenz ab. Weißt aber vielleicht auf ein generelles Problem hin.

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AviferAureus
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von AviferAureus » Samstag 21. November 2020, 01:14

Wissen tue ich nicht, ob ich geliebt werden von meinen Eltern oder dem einen oder anderen meiner Geschwister. Ich kann es nur vermuten. Eigentlich ist es aber auch egal - schließlich bin ich verzichtbar.

"Wissen" ist ein Stichwort:
...Weißt aber vielleicht auf ein generelles Problem hin.
"weisen" schreibt sich mit "s", weil andere germanischen Sprachen (wohl mit Ausnahme vom Jiddischen) da auch ein "s" bzw. "z" (ndl. wijzen, nds. wiesen) und kein "t" (z. B. engl. "to wit" = "wissen", ) haben. Das hat also System. Für meine Ohren klingt es auch anders, ob ich mit meinem Zeigefinger auf eine Wand "weise" oder die Wand mit weißer Farbe "weiße". Bei letzterem Beispiel klingt das "ß" für mich schärfer. Das könnte aber Einbildung sein.

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LonesomeCoder
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 21. November 2020, 09:31

t385 hat geschrieben:
Freitag 20. November 2020, 16:54
dr_Levelboss hat geschrieben:
Freitag 20. November 2020, 13:51
Nach wie vor ist das nicht repräsentativ, da sich hier nmur die Leute geäußert hatten die mich davon überzeugen wollten. Tinder, Photofeeler und das Leben und die meisten Menschen die mir da begegnen sagen (oder denken) was anderes. Die geben mir Recht, also passt das schon.
Dich widerlegt die Realität, denn draußen laufen massenhaft Verpartnerte auf deinem Attraktivitätsniveau herum. Solange du aber keine anderes Mindset zulässt, wird sich auch nichts ändern.
Weißt du denn, ob das auch alles Paare waren und nicht auch Geschwister, Freunde, Arbeitskollegen, Mitstudenten usw. dabei waren? Ich hatte im Zivildienst viele hübsche und junge Kolleginnen, mit denen ich für die Behinderten im Wohnheim auch einkaufen musste. Da dachten manche die uns im Rewe sahen bestimmt auch wie der so eine Freundin haben kann. Wir waren aber nur Kollegen, privat lief leider nie was :( Auch weiß man bei fremden Paaren nie, wie die Situation beim Zusammenkommen vor möglicherweise vielen Jahrzehnten war.

Das Mindset ist doch egal. Wenns Frauen geben würde, die auf ihn stehen, so würde er doch Interesse von denen erfahren oder erwidert bekommen, wenn er selber Interesse zeigt. Welche Note ich in der Schule auf eine Prüfung bekam, hängt doch auch nicht davon ab, ob ich meine Arbeit gut oder schlecht fand sondern nur von dem, was der Lehrer davon hielt. Was der Fisch über den Köder denkt, ist entscheidend, was der Angler denkt, ist egal. Solange er angeln geht.
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von dr_Levelboss » Samstag 21. November 2020, 12:09

Allein hier im Forum führen (Stand jetzt) 33% der Umfrageteilnehmer ein Leben ohne jegliche Liebe, die Dunkelziffer für ABs ist vermutlich noch höher. :cry: :cry: :cry:

Das ist wirklich sehr schlimm und ich spreche allen betroffenen mein tiefstes Mitgefühl aus!!! Es tut mir wirklich Leid für uns!!!

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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von Melli » Sonntag 22. November 2020, 09:23

AviferAureus hat geschrieben:
Samstag 21. November 2020, 01:14
Für meine Ohren klingt es auch anders, ob ich mit meinem Zeigefinger auf eine Wand "weise" oder die Wand mit weißer Farbe "weiße". Bei letzterem Beispiel klingt das "ß" für mich schärfer. Das könnte aber Einbildung sein.
Theoretisch* müßte "weisen" als [vaɪ̯zn̩], "weißen" als [vaɪ̯sn̩] realisiert werden.


*Ich bin da zu nachlässig, kann mich nichteinmal zu einem [z̥] (stimmlos, lenis) entschließen :oops:
»Whether the leaf falls on the thorn, or the thorn falls on the leaf, it is the leaf that suffers.« (Malayāḷi proverb)

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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von Nobody from Nowhere » Sonntag 22. November 2020, 15:18

t385 hat geschrieben:
Freitag 20. November 2020, 16:54
dr_Levelboss hat geschrieben:
Freitag 20. November 2020, 13:51
Nach wie vor ist das nicht repräsentativ, da sich hier nmur die Leute geäußert hatten die mich davon überzeugen wollten. Tinder, Photofeeler und das Leben und die meisten Menschen die mir da begegnen sagen (oder denken) was anderes. Die geben mir Recht, also passt das schon.
Dich widerlegt die Realität, denn draußen laufen massenhaft Verpartnerte auf deinem Attraktivitätsniveau herum. Solange du aber keine anderes Mindset zulässt, wird sich auch nichts ändern.
Da stimme ich ihm zu, ohne gutes und positives Mindset, ist Veränderung sehr schwer..
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von Einsamkeit_is_doof » Sonntag 22. November 2020, 15:23

Ich habe jetzt mal mit "Ja, es gibt sogar mehr wie einen!" geantwortet. Allerdings handelt es bei diesen beiden Menschen um meine Eltern. Ansonsten gibt es noch eine Zahl an Menschen, die mich mögen, aber nicht lieben.

Aber ist die Liebe der Eltern das gleiche, wie die Liebe in einer Partnerschaft? :brille1: Ich glaube, dass es da schon Unterscheide gibt. Mir ist aber bewusst, dass es leider auch Menschen gibt, die noch nicht mal die Liebe ihrer Eltern erleben dürfen bzw. durften. :sadman: Von daher bin ich sehr dankbar, dass ich wenigstens die Liebe meiner Eltern erleben darf. Allerdings sind meine Eltern jetzt Mitte 60 und da kommen schon die Gedanken hoch, wie lange hat man seine Eltern noch?! Das Schlimme ist, dass ich, wenn meine Eltern mal nicht mehr sind, nach aktuellem Stand niemanden mehr habe. :crybaby: Ausser einen arroganten, verlogenen Onkel, auf den ich aber sehr gut verzichten kann. :fluchen: Denn von ihm habe ich keine Liebe zu erwarten, aber das ist ein anderes Thema...

Um aber auf das Thema Liebe zurück zu kommen: Auch wenn ich es nicht war haben will, aber irgendwann wird leider der Tag kommen, an dem meine Eltern nicht mehr sind. Und wenn ich weiter so lebe wie jetzt, dann werde ich irgendwann mal wirklich total einsam sein und niemanden mehr haben, der mich liebt. Das allein ist schon eine gewisse Motivation, um weiter an mir zu arbeiten und nicht aufzugeben. :tanzen2:
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von dr_Levelboss » Sonntag 22. November 2020, 16:37

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben:
Sonntag 22. November 2020, 15:23
Richtig geklickt und Glückwunsch! Die Liebe der Eltern ist sogar besser als die Liebe in einer Beziehung, denn sie ist in der Regel bedingungslos. Sie ist auch durch nichts zu ersetzen wenn man sie nicht hatte, denn sie ebnet einem den Weg zur Selbstliebe.

Mach dir keine Sorgen, nach dem was ich bei anderen beobachte, kann man von dieser Liebe auch eine Weile zehren, wenn sie nicht mehr akut ist. Dennoch wünsche ich dir natürlich, dass du das nicht nötig hast und viel Kraft und Erfolg auf deinem Weg.

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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von Seb-X » Sonntag 22. November 2020, 17:09

dr_Levelboss hat geschrieben:
Sonntag 22. November 2020, 16:37
Die Liebe der Eltern ist sogar besser als die Liebe in einer Beziehung, denn sie ist in der Regel bedingungslos. 
Die Liebe meiner Eltern, v.a. meines Vaters, habe ich nicht als bedingungslos empfunden. Auch heute ist das nicht anders. Sie ist bis heute nicht bedingungslos. Funktionieren muss man immer. Verständnis für Probleme gibt es nur, wenn sie nicht stören.
Zuletzt geändert von Seb-X am Sonntag 22. November 2020, 17:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 22. November 2020, 17:20

Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 22. November 2020, 17:09
dr_Levelboss hat geschrieben:
Sonntag 22. November 2020, 16:37
Die Liebe der Eltern ist sogar besser als die Liebe in einer Beziehung, denn sie ist in der Regel bedingungslos. 
Die Liebe meiner Eltern, v.a. meines Vaters, habe ich nicht als bedingungslos empfunden. Auch heute ist das nicht anders. Sie ist bis heute nicht bedingungslos. Funktionieren muss man immer. Verständnis für Probleme gibt es nur, wenn man sie nicht stören.
So ist es bei mir auch. Liebe von den Eltern gibts nur, wenn ich funktioniere. Tue oder tat ich das nicht, gibts Liebesentzug.
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von schmog » Sonntag 22. November 2020, 17:28

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 22. November 2020, 17:20
Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 22. November 2020, 17:09
dr_Levelboss hat geschrieben:
Sonntag 22. November 2020, 16:37
Die Liebe der Eltern ist sogar besser als die Liebe in einer Beziehung, denn sie ist in der Regel bedingungslos. 
Die Liebe meiner Eltern, v.a. meines Vaters, habe ich nicht als bedingungslos empfunden. Auch heute ist das nicht anders. Sie ist bis heute nicht bedingungslos. Funktionieren muss man immer. Verständnis für Probleme gibt es nur, wenn man sie nicht stören.
So ist es bei mir auch. Liebe von den Eltern gibts nur, wenn ich funktioniere. Tue oder tat ich das nicht, gibts Liebesentzug.
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von Informatiker » Sonntag 22. November 2020, 17:34

Als HC-AB weiß ich nicht was es bedeutet von jemanden geliebt zu werden. Der es anders als meine Familie nicht muss. :sadwoman: Liebe ist für mich mehr als nur gute Freundschaft. :shylove:

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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von Pacifica » Sonntag 22. November 2020, 17:59

Ja, meine Freunde. Sie taten das entgegen meiner Erwartungen sehr ausdauernd über Jahre, so dass ich ihnenbirgendwann geglaubt habe (nach jahrelangem Mobbing ging ich automatisch davon aus, dass die Leute schon irgendwann rausfinden werden, dass sie mich eigentlich doof finden)
Die Handvoll Freunde sind die wichtigsten Menschen in meinem Leben - und das jetzt seit fast 2 Jahrzehnten.

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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 22. November 2020, 20:34

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben:
Sonntag 22. November 2020, 15:23
Von daher bin ich sehr dankbar, dass ich wenigstens die Liebe meiner Eltern erleben darf. Allerdings sind meine Eltern jetzt Mitte 60 und da kommen schon die Gedanken hoch, wie lange hat man seine Eltern noch?! Das Schlimme ist, dass ich, wenn meine Eltern mal nicht mehr sind, nach aktuellem Stand niemanden mehr habe.
Davor habe ich auch Angst. Auch wenn meine Eltern recht gefühlskalt sind, finanziell und materiell hatte ich es als Kind gut. Bei sachlicher Unterstützung wie mich zur Disco fahren und holen bevor ich 18 war (hatte niemanden zum Ausgehen, Taxis sind bei den Distanzen unbezahlbar und ÖPNV nachts/am WE gibts aufm Dorf nicht), taten sie sehr viel. Sie sind neben meiner Heimat das Fundament, das mir die Kraft gibt um wenigstens meinen Verpflichtungen wie Arbeiten gehen noch nachzukommen.
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von Egil » Sonntag 22. November 2020, 20:43

Ich bin der Liebe meiner Mutter ziemlich sicher :D Das Gleiche galt für meine Oma, die aber leider vor 3 Jahren verstorben ist. Ansonsten... Fehlanzeige.
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von Malin » Sonntag 22. November 2020, 22:44

Mir fehlt die Option "Ich weiß es nicht".

Ich kann wirklich nicht sagen, ob meine Mutter mich früher geliebt hat oder nicht. Nicht, weil sie nicht wollte, sondern weil sie so neurotisch war, dass sie es nicht konnte. Wenn, dann war es eine ziemlich verquere Form von "Liebe". Ich würde es eher als "emotionale Ausbeutung" bezeichnen. Daher bin ich mir bis heute gar nicht mal so sicher, ob ich wirklich "geliebt" werden möchte. Ich weiß ja gar nicht, wie sich Liebe ohne Missbrauch anfühlt. :roll:

Dafür bin ich mir sicher, dass es ein paar Menschen gibt, die mich mögen. Vielleicht sogar ein paar mehr als nur "ein paar". Wirklich verstehen tue ich es zwar nicht, aber ich freue mich darüber. ;)
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von Zwerg » Montag 23. November 2020, 12:33

dr_Levelboss hat geschrieben:
Freitag 20. November 2020, 13:08
Gibt es in eurem Leben einen Menschen der euch liebt oder geliebt hat? Damit meine ich nicht nur in einer Beziehung sondern generell. In meinem Leben gab es bisher noch keine Liebe und ich befürchte das bleibt auch so. Wenn man in 36 Jahren leben keinen Mensch trifft der einen liebt, dann liegt der Schluss nahe das man einfach nicht liebenswürdig ist. Zudem halte ich ein Leben allein und ohne Liebe auch für absolut Sinnlos.
Wenn Du schon die Sinnhaftigkeit ansprichst erscheint mir dafür wichtiger, ob Du selbst jemanden anderen liebst. Leid tun mir diejenigen, welche dazu nicht in der Lage sind.
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von dr_Levelboss » Montag 23. November 2020, 13:46

Zwerg hat geschrieben:
Montag 23. November 2020, 12:33
dr_Levelboss hat geschrieben:
Freitag 20. November 2020, 13:08
Gibt es in eurem Leben einen Menschen der euch liebt oder geliebt hat? Damit meine ich nicht nur in einer Beziehung sondern generell. In meinem Leben gab es bisher noch keine Liebe und ich befürchte das bleibt auch so. Wenn man in 36 Jahren leben keinen Mensch trifft der einen liebt, dann liegt der Schluss nahe das man einfach nicht liebenswürdig ist. Zudem halte ich ein Leben allein und ohne Liebe auch für absolut Sinnlos.
Wenn Du schon die Sinnhaftigkeit ansprichst erscheint mir dafür wichtiger, ob Du selbst jemanden anderen liebst. Leid tun mir diejenigen, welche dazu nicht in der Lage sind.
Ja, leider bin ich dazu in der Lage, doch da ich eben nicht liebenswert, also hässlich im ganzheitlichen Sinne bin, wurde und wird diese Liebe nicht erwidert. Ich finde das macht alles noch schlimmer und würde mir wünschen dass das aufhört.

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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von schmog » Montag 23. November 2020, 13:52

dr_Levelboss hat geschrieben:
Montag 23. November 2020, 13:46
Zwerg hat geschrieben:
Montag 23. November 2020, 12:33
dr_Levelboss hat geschrieben:
Freitag 20. November 2020, 13:08
Gibt es in eurem Leben einen Menschen der euch liebt oder geliebt hat? Damit meine ich nicht nur in einer Beziehung sondern generell. In meinem Leben gab es bisher noch keine Liebe und ich befürchte das bleibt auch so. Wenn man in 36 Jahren leben keinen Mensch trifft der einen liebt, dann liegt der Schluss nahe das man einfach nicht liebenswürdig ist. Zudem halte ich ein Leben allein und ohne Liebe auch für absolut Sinnlos.
Wenn Du schon die Sinnhaftigkeit ansprichst erscheint mir dafür wichtiger, ob Du selbst jemanden anderen liebst. Leid tun mir diejenigen, welche dazu nicht in der Lage sind.
Ja, leider bin ich dazu in der Lage, doch da ich eben nicht liebenswert, also hässlich im ganzheitlichen Sinne bin, wurde und wird diese Liebe nicht erwidert. Ich finde das macht alles noch schlimmer und würde mir wünschen dass das aufhört.
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Re: Leben ohne Liebe.

Beitrag von Dr yxcv » Montag 23. November 2020, 14:08

schmog hat geschrieben:
Montag 23. November 2020, 13:52
dr_Levelboss hat geschrieben:
Montag 23. November 2020, 13:46
Zwerg hat geschrieben:
Montag 23. November 2020, 12:33


Wenn Du schon die Sinnhaftigkeit ansprichst erscheint mir dafür wichtiger, ob Du selbst jemanden anderen liebst. Leid tun mir diejenigen, welche dazu nicht in der Lage sind.
Ja, leider bin ich dazu in der Lage, doch da ich eben nicht liebenswert, also hässlich im ganzheitlichen Sinne bin, wurde und wird diese Liebe nicht erwidert. Ich finde das macht alles noch schlimmer und würde mir wünschen dass das aufhört.
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Ohne Liebe im Leben, dass ist schon Folter. Wir sind halt soziale Lebewesen. Man kannn auch nicht verzichten, weil man hat ja auch kein Angebot.

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