Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Dienstag 13. Februar 2018, 12:56

Don Rosa hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 09:56
Das ist doch reine Geschmackssache und damit sehr individuell verschieden.
Ich würde sagen, das gilt jeweils für beide Seiten.

Natürlich dürften die Tendenzen bei den Vorlieben von Männern für musizierende Frauen anders liegen als umgekehrt, und es wäre vielleicht für die ABinen nicht uninteressant, diese Tendenzen zu erfahren, wie es für mich interessant ist, die Tendenzen bezüglich musizierender Männer besser zu erkennen. Aber das sind, wenn überhaupt, Tendenzen, nichts Einheitliches.

Außerdem spielt meine persönliche Meinung dahingehend keine Meinung. Ich mag es, wenn Frauen musizieren, sehe da andererseits aber die Gefahr großer Meinungsverschiedenheiten zwischen musizierenden Frauen und mir selbst als Musiker. Deswegen bin ich beim Thema musizierender Frauen etwas zwiegespalten.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Sonntag 20. Januar 2019, 23:14

lieschenmueller hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2018, 21:39
Über Synthesizerspieler habe ich mir noch nicht viele Gedanken gemacht.
Sind das nicht die, die auf der Bühne eher im Hintergrund auftreten und sich hinter coolen Sonnenbrillen verstecken? 8-) Aber ich mag den Klang des Instrumentes.
Als ich in letzter Zeit ein bißchen einschlägige Videos durchging, fand ich weitere gute Videobeispiele dafür, was Synthesizerspielen alles so sein kann. Und da fiel mir dieser Thread wieder ein – den etliche Neumitglieder ja noch nicht kennen. Videos sagen außerdem mehr als Worte.

Für diejenigen, die den Thread noch nicht verfolgt haben, werde ich ein paar Videos noch einmal verlinken.

Große Namen:

Jean Michel Jarre – „Oxygène 4“ (Live In Your Living Room, 2007, 31 Jahre nach dem ursprünglichen Relese des Stücks, mit drei Mitmusikern gespielt)
Vangelis – „L’arbre de vie“ (Making-Of-artige Studio-Demonstration, 1980, 100% handgespielt)
Kraftwerk – „Trans Europa Express“ (live in Wien 2014)
Tangerine Dream – „Ricochet (Part 1 & 2)“ (Coventry Cathedral, 1975)

Weniger große Namen covern große Namen:

Kebu – „Fourth Rendez-vous“ (Jarre; Live-Solist)
Kebu – „Blade Runner – End Titles“ (Vangelis; Live-Solist)
MEESHA – „Oxygène 7“ (Jarre; Solo-Studiovorführung; Making-of)
MEESHA – „Equinoxe 4“ (Jarre; Live-Solist)
Oxygène – Hommage an Jean Michel Jarre (Zusammenschnitt; Jarre; live, zwei Synthesizerspieler, ein Schlagzeuger)
Raymond Castile – „Blade Runner – Main Titles“ (Vangelis; Solo-Studiovorführung)
Hugo – „The Bounty – Opening“ (Vangelis; Solo-Studiovorführung, fast komplett handgespielt)
Synt5 – „Situation“ (Yazoo; live, fünf Synthesizerspieler, bis auf Drums alles handgespielt)
LOOK MUM NO COMPUTER – „No Scrubs“ (TLC; Solo-Studiovorführung, hochgradig automatisiert, aber interaktiv)
Live 1980's Keyboard Solo Medley on Novation KS-5 & X-Station (Medley diverser Originalkünstler; ein Amateur mit nur Novation-Geräten)

Demos

Novation // 21 Years of Innovation (Herstellerdemo; ein Profi mit nur Novation-Geräten)
Anonymous Animal 2: How to make electronic music live without a laptop
SynthMania: „Festa In Soffitta“ (Italo-Disco-Demo auf historischen Geräten)
Espen Kraft: „80s synth-pop LIVE in the studio - Axel F vs. Pet Shop Boys vs. Howard Jones“ (Synthpop-Demo mit einem historischen Gerätepark, Gesang und viel Automation)
Doctor Mix: „How To Play Michael Jackson’s Thriller“ (zeigt auch die Unmöglichkeit für einzelne Musiker, auch nur ein bißchen komplexere Arrangements komplett live per Hand zu spielen)
loopop: 30+ Synths play Tubular Bells at SuperBooth 2017 (ein etwas anderer Rundgang über die größte Synthesizermesse Europas)

Sonstiges

LOOK MUM NO COMPUTER über seinen Gig im König Otto in Berlin und die Superbooth 2018
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Tintenmalerin » Samstag 26. Januar 2019, 12:28

Jean Michel Jarre – „Oxygène 4“ (Live In Your Living Room, 2007, 31 Jahre nach dem ursprünglichen Relese des Stücks, mit drei Mitmusikern gespielt)
Schönes Lied, hat was ätherisches.

Ich frage mich gerade, wie man solche Musik in Schriftform bringen kann und dann beim Spielen den Überblick behält.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 26. Januar 2019, 13:39

"Sind Musiker wirklich generell attraktiver?" => Meine Beobachtungen hier sind: die meisten Musiker in einer Band sind bei Frauen gefragter als der Durchschnittsmann, Solo-Musiker sein scheint hingegen hier kaum Einfluss auf die Chancen bei Frauen zu haben. Es scheint also mehr um den sozialen Status durch die Band als die Musik an sich zu gehen. So wie ich auch beobachten konnte, dass Sport in der Mannschaft von einem Mann als Hobby geäußert deutlich mehr Ansehen bringt als die Nennung einer Einzelsportart.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Clochard » Samstag 26. Januar 2019, 22:16

Das ist nun generell bei Frauen so, es zählt nie das "Ding an sich", um mal Kant zu entfremden, sondern immer nur die soziale Implikation. Ist einfach so, und wer das einsieht, hat sehr wichtige Erkenntnisse über Frauen gewonnen.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Bummi » Sonntag 27. Januar 2019, 16:49

Robbie Williams? Elvis? David Garrett?

Robbie Williams wurde zwar durch Take That (die frühen 90er standen halt sehr im Zeichen der Boygroups. Dieses Phänomen hielt sich allerdings auch nur ein paar Jahre) erst richtig bekannt, hatte bei der anschließenden Solokarriere aber noch größere Erfolge als mit der Band.
Ich denke, das es einfach viel mehr Gruppen als Solokünstler gibt. Außer bei herausragenden Sängern ist man als Musiker auch meist auf die anderen Instrumente angewiesen.
Weiterhin geht bei vielen Bands die Gruppe neben dem Frontmann auch total unter. Siehe Nirvana und Kurt Cobain.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Sonntag 27. Januar 2019, 21:48

Tintenmalerin hat geschrieben:
Samstag 26. Januar 2019, 12:28
Jean Michel Jarre – „Oxygène 4“ (Live In Your Living Room, 2007, 31 Jahre nach dem ursprünglichen Relese des Stücks, mit drei Mitmusikern gespielt)
Schönes Lied, hat was ätherisches.

Ich frage mich gerade, wie man solche Musik in Schriftform bringen kann und dann beim Spielen den Überblick behält.
Einen festgelegten Standard für die Notation elektronischer Musik über die reinen Noten- und Pausenwerte hinaus gibt es nicht. Das hier ist noch recht melodische Musik – schwieriger wird es bei elektronischer Musik, die nicht wie Songs oder wie klassische Musik Note für Note durchkomponiert ist und viel auf Sequenzen und klangliche Veränderungen setzt.

Es gab von Jarre zwei Songbooks, aber die sind beide noch nicht einmal sonderlich akkurat, sondern allenfalls als Stütze geeignet. Jarre selbst und seine Mitmusiker verwenden auf der Bühne keine Noten.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 26. Januar 2019, 13:39
"Sind Musiker wirklich generell attraktiver?" => Meine Beobachtungen hier sind: die meisten Musiker in einer Band sind bei Frauen gefragter als der Durchschnittsmann, Solo-Musiker sein scheint hingegen hier kaum Einfluss auf die Chancen bei Frauen zu haben.
Das würde ich nicht unbedingt sagen.

Ich hatte das ja schon weiter vorn im Thread geschildert: Man stelle sich eine Party vor. Irgendwo liegt eine akustische Gitarre herum. Ein Partygast kann Gitarre spielen. Er schnappt sich das Instrument und fängt an zu spielen und dazu zu singen. In nullkommanix wird er eine ganze Traube an Frauen um sich herum haben.

Oder eine andere Party. Im Haus steht ein Klavier, das sogar spielbar ist. Ein Partygast setzt sich ans Klavier, klappt den Tastaturdeckel auf und fängt an zu spielen und vielleicht sogar dazu zu singen. Das Ergebnis ist dasselbe.

Meines Erachtens hängt der Status weniger davon ab, ob man solo oder in einer Band musiziert, als davon, was man für ein Instrument spielt und was man damit für Musik macht. Es gibt Instrumente, bei denen es vollkommen egal ist, ob man in einer Band ist – sie machen den Mann für Frauen sofort attraktiver. Und es gibt Instrumente, bei denen es vollkommen egal ist, ob man in einer Band ist – sie sind ein solches No-Go, daß sie Frauen von denjenigen abschrecken, die sie spielen.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Dieerrax » Mittwoch 24. April 2019, 23:25

Buchempfehlung zum Thema (so toll!): "The Empire of Dirt" von Wendy Fonarow, Kapitel 6. :shylove: :shylove:

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Donnerstag 25. April 2019, 16:36

Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 23:25
Buchempfehlung zum Thema (so toll!): "The Empire of Dirt" von Wendy Fonarow, Kapitel 6. :shylove: :shylove:
Wie wäre es mit ein paar Details darüber für diejenigen unter uns, die das Buch weder gelesen haben noch jemals vorhaben, es zu lesen?
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Dieerrax » Donnerstag 25. April 2019, 18:39

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 16:36
Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 23:25
Buchempfehlung zum Thema (so toll!): "The Empire of Dirt" von Wendy Fonarow, Kapitel 6. :shylove: :shylove:
Wie wäre es mit ein paar Details darüber für diejenigen unter uns, die das Buch weder gelesen haben noch jemals vorhaben, es zu lesen?
Wieso hast du denn vor, es niemals zu lesen? :? (Hab ich was falsch gemacht?)
Zuletzt geändert von Dieerrax am Donnerstag 25. April 2019, 18:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Dieerrax » Donnerstag 25. April 2019, 18:40

PS: Ich mag die Video-Liste! Danke dafür!

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Melli » Freitag 26. April 2019, 09:32

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 12:56
Natürlich dürften die Tendenzen bei den Vorlieben von Männern für musizierende Frauen anders liegen als umgekehrt, und es wäre vielleicht für die ABinen nicht uninteressant, diese Tendenzen zu erfahren
In D war ich damals eher der Typ der freakigen Spezialistin. Auch gerne gefragt, wenn man sich aus schierem Interesse ein "exotisches" Instrument zugelegt hatte, aber in Sachen "außereuropäischer" Musik (noch) nicht sehr belesen war: "Weißt du zufällig wie man das stimmt?" – "Ja klar." – "Kannst du darauf auch ein bißchen spielen?" – "Ja klar." ...
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 12:56
Ich mag es, wenn Frauen musizieren, sehe da andererseits aber die Gefahr großer Meinungsverschiedenheiten zwischen musizierenden Frauen und mir selbst als Musiker.
Inwiefern? :?
Голова устает думать, душа чувствовать.
(Марина Цветаева)
["The head grows weary of thinking, the soul of feeling."]

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Freitag 26. April 2019, 20:10

Dieerrax hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 18:39
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 16:36
Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 23:25
Buchempfehlung zum Thema (so toll!): "The Empire of Dirt" von Wendy Fonarow, Kapitel 6. :shylove: :shylove:
Wie wäre es mit ein paar Details darüber für diejenigen unter uns, die das Buch weder gelesen haben noch jemals vorhaben, es zu lesen?
Wieso hast du denn vor, es niemals zu lesen? :? (Hab ich was falsch gemacht?)
Weil mich das Buch nicht interessiert. Ich lese generell sehr wenige Bücher und habe hier schon mehrere liegen, die ich eigentlich noch lesen will.
Melli hat geschrieben:
Freitag 26. April 2019, 09:32
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 12:56
Ich mag es, wenn Frauen musizieren, sehe da andererseits aber die Gefahr großer Meinungsverschiedenheiten zwischen musizierenden Frauen und mir selbst als Musiker.
Inwiefern? :?
Damit diejenigen, die es schon kennen, es nicht noch einmal lesen müssen, verpacke ich es als Spoiler.
[+] Für die, die es noch nicht kennen
Zunächst einmal, falls du es noch nicht weißt und es aus dem Thread heraus noch nicht offensichtlich ist: Ich spiele Synthesizer (und damit zusammenhängende elektronische Instrumente).

Das heißt: Ich klicke keine elektronischen Tracks im Computer zusammen; ich vermeide den Einsatz eines Computers, wann und wo immer möglich. Ich gehöre auch nicht zu denen, die das Spielen einem oder mehreren Sequenzern überlassen, derweil sie selbst nur an den Sounds schrauben. Ich gehöre zu den wenigen, die sich einerseits zum Synthesizer bekennen, andererseits diese aber wirklich noch wie in den 70er oder frühen 80er Jahren üblich händisch auf der Tastatur spielen.

Das Problem ist aber:

Sehr viele klassische Musikerinnen, Folkmusikerinnen, Singer-Songwriterinnen, Chansonneusen, Rockmusikerinnen, Indie-Musikerinnen, Metal-Musikerinnen, „World“-Musikerinnen und andere nichtelektronische Musikerinnen
  • können elektronische Musik jeglicher Art nicht leiden (zu neumodisch, zu unecht, überhaupt nicht handgemacht, kracht nicht genug, zu mainstreamig/kommerziell, zu elitär etc.)
  • erkennen elektronische Musik jeglicher Art überhaupt nicht als Musik an
  • erkennen elektronische Instrumente überhaupt nicht als Musikinstrumente an (allerhöchstens noch, wenn sie notgedrungen als 1:1-Ersatz für akustische Instrumente verwendet werden, z. B. Digitalpianos – Synthesizer, die überhaupt nicht versuchen, traditionelle Instrumente zu imitieren, dagegen überhaupt nicht)
  • erkennen elektronische Musiker jeglicher Art überhaupt nicht als Musiker an – das, was die machen, ist ja keine Musik
(Es ist übrigens ein himmelweiter Unterschied, ob man in einer Metalband in der Ecke steht und auf einem einzelnen Keyboard einen Streicherteppich legt, oder ob man – vielleicht bis auf den Gesang – alles vollelektronisch macht.)

Elektronische Musikerinnen sind so selten, daß ich sie als im Grunde nichtexistent betrachten kann.

Wenn es sie gibt, sind sie sehr experimentell (und empfinden das, was ich mache, als zu „normal“, weil ich nicht bestrebt bin, alle Traditionen wegzuwerfen und Musik komplett neu zu erfinden) oder – mehrheitlich – DJanes und EDM-Produzentinnen, die das machen, was der deutsche Volksmund fälschlicherweise als „Techno“ verallgemeinert (und die empfinden dann das, was ich mache, als langweilig und altmodisch).

Hier eine sehr umfangreiche Erklärung[/url]. Interessant ist vielleicht auch das. (Sind beides ziemliche Walls of Text, aber ich glaube, dich schreckt das nicht ab.) Hier sind Videos als Demos und als Gegenvergleich verlinkt, hier noch mehr Beispiele.
Melli hat geschrieben:
Freitag 26. April 2019, 09:32
In D war ich damals eher der Typ der freakigen Spezialistin. Auch gerne gefragt, wenn man sich aus schierem Interesse ein "exotisches" Instrument zugelegt hatte, aber in Sachen "außereuropäischer" Musik (noch) nicht sehr belesen war: "Weißt du zufällig wie man das stimmt?" – "Ja klar." – "Kannst du darauf auch ein bißchen spielen?" – "Ja klar." ...
Das geht ja noch. In meinem Metier ist zum einen das Interesse weitaus geringer, dafür aber die Ablehnung weitaus größer, und zum anderen sind der Spontaneität („Kannst du darauf auch ein bißchen spielen?“) sehr starke Grenzen gesetzt.
[+] Erklärung
Akustische Instrumente, auch exotische, eignen sich meistens sehr gut für komplett händisch gespielte Solodarbietungen. Die technische Vorbereitungszeit beschränkt sich auf Aufbau (sofern nicht schon geschehen) und Stimmen (sofern nicht schon geschehen).

Im elektronischen Bereich ist das nicht der Fall. Komplett händisch kann man da nichts spielen, was wirklich genug Hand und Fuß hätte, um irgendjemanden zu beeindrucken.

Beispiel für ein akustisches Instrument, in diesem Fall Gitarre, und das habe ich schon oft genug geschildert: Du schnappst dir auf irgendeiner Party eine herumstehende Gitarre und spielst „Wonderwall“ von Oasis. Gesang, 1 Gitarre, und du hast alles, was du brauchst, um Leute zu beeindrucken.

Mit elektronischen Instrumenten geht das nicht. Spontan ohne Vorbereitung kannst du, wenn du Glück hast, vielleicht eine Hookline aus einem Stück spielen oder eine Fläche oder eine Bassline, aber mitnichten ein ganzes Stück. Du müßtest aber ein ganzes Stück spielen, um die Leute so zu beeindrucken wie der Sänger und Gitarrist, der „Wonderwall“ spielt.

So ziemlich das Mindestmaß an Aufwand, das bei elektronischen Instrumenten und klassischer elektronischer Musik nötig wäre, um mit dem „Wonderwall“-Spieler gleichzuziehen (der ja ein ganzes Stück durchspielt), ist das hier. (Nein, das Video kennt ihr noch nicht.) Und das geht nicht von jetzt auf gleich ohne Vorbereitung.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Dieerrax » Freitag 26. April 2019, 21:53

Also das Buch hat mir beim "reverse engineeren" sehr geholfen. Ich muss mir manchmal meine Realität als Autistin zusammen setzen und erklären, wenn ich sie nicht verstehe. Das war definitiv der Fall als ich zum ersten Mal mehr in einer bestimmten Musikszene unterwegs war (nein, nicht mal in der Nähe der Musikrichtung des Buches, aber darum geht's auch nicht).

Ich hatte das Gefühl, dass mich viele Musiker als quasi wandelndes Loch behandelt haben. Da ich auch zB bei Cock d'Amore rumgehangen habe (ja, als Frau) und neben mir wurde gef*ckt und das war in der Situation völlig okay, da mich alle in Ruhe gelassen haben, meine ich jetzt nicht "übermässig sexuell freizügig". Sondern ich wurde mehr so behandelt als sei das mein einziger Daseinsgrund :gruebel: Und ich war mehr so - "nee, ich liebe diese Musik! Ich will gar nichts von dir. Ich kenn dich doch auch gar nicht! Bitte weggehen und mich tanzen lassen!" :gruebel:

Das Buch ist eine ethnographische/anthropologische Studie zu Musik als quasi/pseudo-religiöses Ritual und in dem Kapitel geht es um das Geschlechterverhältnis (Annahme: heterosexuelle Musiker) und die Rolle die Frauen dabei spielen. Aber auch wie diese Frauen auf diese Musiker schauen.

Ich fand es superspannend geschrieben, vor allem da das NULL meine Musikrichtung ist (sie hat vor allem im britischen Indie-Bereich interviewt). Aber das sind sowieso die besten Bücher - die etwas von dem du nicht sowieso fasziniert bist, total spannend machen. (Ich habe damals auch Bücher zur Metalszene etc gelesen, obwohl das so weit von mir entfernt ist wie Mars. Der Planet, nicht der Schokoriegel.)

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Samstag 27. April 2019, 08:19

Unterscheidet das Buch zwischen Arten von Musikern, also, inwiefern die Attraktivität der Musiker in Korrelation damit steht, welches Instrument sie spielen?

Das heißt, selbst wenn es das täte, dann täte es das nur sehr eingeschränkt, weil es sich ja auf britischen Indie-Rock spezialisiert. Da gibt es im Prinzip eigentlich nur Sänger, E-Gitarristen (also moderne Rockgitarristen), Bassisten und Schlagzeuger.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von bettaweib » Samstag 27. April 2019, 10:18

Ich habe mal gehört, Musiker hätten ein gutes Rhythmusgefühl..... :oops:
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von mak1 » Samstag 27. April 2019, 11:58

bettaweib hat geschrieben:
Samstag 27. April 2019, 10:18
Ich habe mal gehört, Musiker hätten ein gutes Rhythmusgefühl..... :oops:
Nich nur die... :D

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Dieerrax » Samstag 27. April 2019, 13:01

@mak1 und @bettaweib: Kümmert Euch! Macht was draus! ;)

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von mak1 » Samstag 27. April 2019, 13:05

Dieerrax hat geschrieben:
Samstag 27. April 2019, 13:01
@mak1 und @bettaweib: Kümmert Euch! Macht was draus! ;)
Was für eine Anmerkung. You made my day Lady. :gewinner:

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Montag 29. April 2019, 14:36

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Sonntag 21. September 2014, 11:11
Hier habe ich mal ein paar Links zum Thema.

Guitar World: Zwei Studien belegen, daß Männer mit Gitarre besser ankommen als ohne. Für die, die des Englischen nicht mächtig sind, dieselbe Geschichte bei Metal Hammer.

Helpster: Auf was stehen Frauen? Dieser Artikel stellt eine kühne Behauptung auf:
Helpster hat geschrieben:Alle Frauen lieben Männer, die ein Instrument spielen können. Wenn es dann sogar die Gitarre ist, dann haben Sie schon fast gewonnen. Wenn Sie ein Instrument beherrschen, suchen Sie eine Gelegenheit um Ihr Können der Auserwählten zu beweisen.
Die Gitarre soll also das attraktivste Instrument sein.

Planet Liebe zum ersten: Sind Musiker sexuell attraktiver? Eine eher generelle Fragestellung, deren Antworten aber bald zwischen Instrumenten unterscheiden.
Planet Liebe zum zweiten: Welche Musikinstrumentenspieler findet ihr sexy? Jetzt wird es instrumentenspezifisch.

Gute Frage zum ersten: Frage teils spezifisch über die Attraktivität von Pianisten, teils generell über die Attraktivität von Musikern.
Gute Frage zum zweiten: Steht ihr Frauen auf musikalisch Begabte? Referenziert in der Frage schon den Lagerfeuer-Gitarristen.

Pickup-Forum: PUAs diskutieren die Attraktivität von Musikern. WARNUNG: randvoll mit PU-Jargon.

Ruhrpottforum: Sind Musiker sexuell attraktiver?

Tussi-Forum: Sind Musiker besonders anziehend? Ja, gerade aus diesen Reihen könnte man gut die eine oder andere Meinung lesen.

Gig-Guide: Männer, die in einer Band spielen, sollen nicht attraktiv sein. So klingt es aus den Reihen derjenigen, die sich selbst mit Musik beschäftigen.

Die Antworten fallen sehr unterschiedlich aus. Dennoch wird hier meine Vermutung bestätigt: Die führenden Instrumente sind ganz klar Gitarre und Klavier. Etwas abgeschlagen kommt Schlagzeug, noch weiter abgeschlagen Saxophon und Baß – von letzterem wissen viele Frauen nicht einmal, daß es ihn gibt, sieht er doch für Laien nicht anders aus als eine Gitarre.. Es werden auch andere akustische Instrumente erwähnt und bewertet. Aber – um die Brücke zu meiner persönlichen Situation zu schlagen – das Klavier bleibt das einzige Tasteninstrument, E-Gitarre und E-Baß bleiben die einzigen elektrischen Instrumente, und selbst an E-Piano (vgl. Ray Charles, Ray Manzarek) oder Orgel (vgl. Jon Lord, Gregg Rolie) denkt niemand, an irgendetwas Elektronisches schon gar nicht. Das hat einfach niemand auf dem Radar.
Noch ein paar mehr Links zum Thema:

Zunächst einmal Fragen auf Quora. Die meisten davon sind rein englisch (Warnung für die, die kein Englisch können), nur die erste ist deutsch. Es gibt nicht immer wirklich stichhaltige Antworten, aber zumindest die Fragen können Denkanstöße sein. Leider geht es weit überwiegend nur um Gitarre und an zweiter Stelle Klavier, etwas anderes wird kaum behandelt.
Warum sind Gitarristen für Frauen attraktiver als Synthesizerspieler?
Why are guitar players more attractive to women than synthesizer players?
Why is a guitarist considered more attractive than, say, a piano player or any other instrument player by most women?
Are girls more attracted towards guitarists? These dieser Frage ist folgende Reihenfolge bei den Musikern in einer Rockband: Sänger – Leadgitarrist – Rhythmusgitarrist – Schlagzeuger – Keyboarder – Bassist.
Do girls fall for guitarists or pianists?
Which one do girls like more, pianists or guitarists?
Are girls more attracted towards guitarists?
Are women 'generally' more impressed with a man who's a really good guitarist or pianist?

Laut einer CBS/Vanity-Fair-Umfrage sind die sechs „sexiest instruments“ Gitarre (26%), Saxophon (25%), Klavier (21%), Geige (14%), Schlagzeug (7%) und Flöte (5%). Ich glaube aber kaum, daß hier nur Frauen abgestimmt haben.

KVR Audio: Why are keyboardists a lot more nerdy and boring than guitar players who are much cooler?
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

INTJ nach Myers-Briggs

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