Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

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Clochard
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Clochard » Samstag 3. Februar 2018, 23:21

Michael Cretu war so ein Soundtüftler, der es auch als Rampensau auf der Bühne versucht hat - aber das war so gar nicht sein Ding, sieht man hier deutlich, wie steif und uncharismatisch er rüberkommt:

https://www.youtube.com/watch?v=pImTxVFyy3Q

Der war froh, als er seine Sandra hatte, die er auf die Bühne schicken konnte.

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Knuddel
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Knuddel » Sonntag 4. Februar 2018, 02:54

Clochard hat geschrieben:
Samstag 3. Februar 2018, 22:53
Korrektur, das Umhängekeyboard hatte Thomas Anders :sadwoman:
Richtig, Dieter Bohlen war Superstar der Fistguitar, während Thomas Anders wahllos irgendwelche Tasten auf seinem Umhängekeyboard drückte.
Michael Cretu (...) war froh, als er seine Sandra hatte, die er auf die Bühne schicken konnte.
Die fand ich zugegebenermaßen auch ziemlich süß.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Sonntag 4. Februar 2018, 12:09

Teetrinker hat geschrieben:
Samstag 3. Februar 2018, 21:25
Ganz "krasse" Vorschläge für den Synth-Menschen: Er könnte sich auch einfach ans Klavier setzen. Oder sogar an den Synthesizer, begnügt sich dabei mit Eingabe und einfachem Schall-Output und verwendet einfach spontane, unreife Sounds (oder gar Presets), unter Verzicht auf die oben beschriebene merhstündige Vorbereitung und üppig bestückte Racks. Zugegeben: Dass er sein ureigenes Ding nicht machen kann, zumal das eben - wie beschrieben - auch nicht fürs Livespiel gedacht ist, ist völlig richtig. Als Synthie-Mensch hat er vielleicht tatsächlich keine Gelegenheit zum Glänzen, aber als "Instrumentspieler" kann es im Regelfall durchaus (sei denn er kann/mag nicht sonderlich virtuos spielen, was die Ausnahme sein dürfte; schlimmstenfalls will er es einfach nicht...).
Diese Aussage beruht auf einer in der Tat krassen Fehlannahme: Wer ein Instrument mit schwarzen und weißen Tasten spielen kann, kann gleichermaßen alle Instrumente mit schwarzen und weißen Tasten spielen.

Das – und das sage ich als jemand, der schon fast 35 Jahre Musik macht, und zwar immer nur auf schwarzen und weißen Tasten und etwas mehr als die Hälfte davon mit Synthesizern – ist komplett falsch.

Im Vergleich zum Synthesizer hat das Klavier rein vom Spielerischen her einen um diverse Größenordnungen höheren Schwierigkeitsgrad. Klavierspiel ist völlig anders und vor allem viel komplexer als Synthesizerspiel. Synthesizerspielen ist Mikrowelle; Klavierspielen ist Kochen mit ausschließlich frischen Zutaten vom Wochenmarkt. Noch dazu lebt Klaviermusik zu 100% vom spielerischen Können des Pianisten, während bei Synthesizermusik das spielerische Können – dessen es ja obendrein wesentlich weniger bedarf – weniger als die Hälfte ausmacht.

Somit können die allermeisten Synthesizerspieler kein Klavier spielen. Auch wenn sie die Synthesizer tatsächlich spielen und nicht spielen lassen à la Tangerine Dream oder wie heutige Elektronikproduzenten. Sie können trotzdem kein Klavier spielen, auch nicht nur ein bißchen. Sie können es nicht, weil es zu schwierig ist.

Was glaubst du denn, wie Ende der 70er Jahre in England der Synthpop entstand und warum? Weil es in den Arbeiterstädten wie Liverpool, Sheffield und Basildon haufenweise Dilettanten gab, die Kraftwerk sahen – das ist ja nun wirklich nicht virtuos und auch nicht mit Klavierspiel vergleichbar – und sagten: Wenn das Synthesizerspielen ist, dann kann ich das auch. Und diese Leute konnten eigentlich überhaupt keine Musikinstrumente spielen.

Vergleiche einfach einmal „Autobahn“ von Kraftwerk mit „Rondo alla turca“ von Mozart. Oder die Synthesizerparts in „Are ‚Friends‘ Electric?“ von der Tubeway Army mit „Für Elise“ von Beethoven. Das sind Welten vom spielerischen Schwierigkeitsgrad her. Und ich habe nun wirklich keine schwierigen Klavierstücke ausgewählt.
Teetrinker hat geschrieben:
Samstag 3. Februar 2018, 21:25
Übrigens: Mag das große Ding für die spontane Livegeschichte tatsächlich nicht gedacht sein, kann ein versierter Klangtüftler durchaus eine Menge Eindruck schinden und das sogar, ohne großartig "spielen" zu können, indem er etwa spontan Klänge nach Ansage erzeugt (Lead Sounds aus populären Songs demonstriert, "Geräusche", Demonstrationen von Hüllkurven, FM, LFO, Filtern etc...).
Das ist noch nerdier als ein Konzert. Da reduziert man sich endgültig auf die Technik der Maschinerie. Das interessiert zwei, drei Technikfreaks auf der Party, wenn überhaupt, während die Frauen an dem Kerl hängen, der am Klavier sitzt und Jamie Cullum nachspielt.

Ich möchte das Ganze den Unkundigen noch einmal anhand von Videos demonstrieren.

Erstens: Live-Synthesizerspiel mit nur einem einzigen Gerät.
Pet Shop Boys – „West End Girls“. Man denke sich noch Schlagzeug und Percussion weg, so daß nur noch Baß und Streicherfläche übrig bleiben.
Auch das benötigt übrigens trotzdem noch vorbereitende Klangeinstellungen, aber so wenig, daß es in ein paar Minuten erledigt sein sollte.

Zweitens: Vorführen der Technik.
Novation Peak Demo
Minimoog Demo (Achtung, ist englisch)
Ein bißchen sehr technisch, nicht wahr?

Drittens: Nachbau bekannter Sounds.
Classic-Rock-Synthesizersounds auf einem Novation Peak nachgebaut (Achtung, ist englisch)
Sounds aus Blade Runner (Achtung, ist auch englisch, aber in die Richtung gibt es keine deutschsprachigen Videos)
Drum Patterns von Prince auf einer Linn LM-1 nachgestellt
Ernsthaft, wen würde das interessieren?

Viertens zum Vergleich: spontanes Piano.
Armin-van-Buuren-Cover (!) auf einem öffentlichen Flügel
Spontan auf einem Flügel im Deutschen Museum
Stell’ in SoHo an der Straße ein Klavier auf, und jemand wird darauf spielen
Noch einmal auf einer New Yorker Straße
Noch fünf weitere Beispiele
Tetris-Melodie auf einer Party gespielt

So, was glaubt ihr, was kommt wohl am ehesten an?

Und weil es so schön war, noch ein Vergleich zwischen Klavier und Elektronik.
Titelmelodien von Interstellar und Piraten der Karibik auf einem öffentlichen Straßenpiano in Seoul gespielt
Um auch nur annähernd das gleiche Qualitätsniveau (und damit die Chance auf Gefallen und Unterhaltsamkeit) mit elektronischen Instrumenten zu erreichen, braucht es mindestens das hier:
Titelmelodie von Terminator
Main Titles von Blade Runner – das hier benötigte sogar noch den Einsatz eines Computers
Clochard hat geschrieben:
Samstag 3. Februar 2018, 22:53
Es gab in den 80ern aber immerhin auch das Umhängekeyboard - da konnte auch der Soundtüftler, wo jeder wusste, der kann nicht Gitarre spielen, sondern nur am Synthie rumschrauben, auf der Bühne einen auf Rockstar machen. Dieter Bohlen lässt grüßen :mrgreen:

Korrektur, das Umhängekeyboard hatte Thomas Anders :sadwoman:

https://www.youtube.com/watch?v=4kHl4FoK1Ys
So etwas gab es schon in den 70ern (Moog Liberation) und wird auch heute noch gebaut. Alesis hat gerade ein neues Modell für dieses Jahr angekündigt. Die meisten Leute – wie du – assoziieren damit aber ausschließlich Modern Talking, wodurch diese Art Instrument ins Lächerliche gezogen wird.

Es geht allerdings auch anders.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Automobilist » Sonntag 4. Februar 2018, 12:36

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 12:09


Vergleiche einfach einmal „Autobahn“ von Kraftwerk mit „Rondo alla turca“ von Mozart. Oder die Synthesizerparts in „Are ‚Friends‘ Electric?“ von der Tubeway Army mit „Für Elise“ von Beethoven. Das sind Welten vom spielerischen Schwierigkeitsgrad her. Und ich habe nun wirklich keine schwierigen Klavierstücke ausgewählt.
Interessieren würde mich, wie Du den " Fingerbreaker " von Jelly Roll Morton einschätzen würdest; ich halte das für die Königsklasse des Klaviers, nicht übertreffbar.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von anbandoned » Sonntag 4. Februar 2018, 17:30

grenouille hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2018, 22:08
Grundsätzlich finde ich es toll, wenn jemand ein Instrument spielen kann. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich selbst absolut nicht musikalisch bin. Man bewundert doch oft Leute, die in dem Bereich, in dem man selbst unbegabt ist, gut sind.
Die Frage, ob jemand als potentieller Partner für mich infrage kommt, oder eben nicht, würde aber die Musikalität kaum beeinflussen. Eine gemeinsame Freizeitaktivität könnte man daraus so oder so nicht machen, wenn einem der Partner das musikalische Talent völlig fehlt.

(früher im Musikunterricht, wenn ich, Noten-Analphabetin, mal wieder Noten an die Tafel malen musste:
Lehrerin: fangen Sie doch mal mit einem Kreuz an (#).
Grenouille: *malt ein x an die Tafel und wundert sich über die seltsamen Reaktionen*
Ich schüttle heute noch den Kopf über mich selbst. Aber irgendwie ist das mit dem Notenlesen komplett an mir vorbei gegangen... :schuechtern:)

Anmerkung: Cool wäre es, wenn er sich nicht davor scheuen würde, sich auch mal beim Karaokeabend zu blamieren :lol: das mache ich ab und zu schon auch. Spaß am Singen haben und es tatsächlich können sind ja zwei Paar Stiefel.
Wieso haben so viele Leute Schwierigkeiten Noten zu lesen? Ich kapiers echt nicht. Das ist doch echt keine große Kunst :shock:
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Automobilist » Sonntag 4. Februar 2018, 17:33

anbandoned hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:30


Wieso haben so viele Leute Schwierigkeiten Noten zu lesen? Ich kapiers echt nicht. Das ist doch echt keine große Kunst :shock:
Man kann dennoch ein phantastischer Musiker sein - Du wirst lachen; einer der besten Cornettisten aller Zeiten, Bix Beiderbecke, konnte das auch nicht.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von FrankieGoesTo... » Sonntag 4. Februar 2018, 17:35

Ich kann es auch nicht. Die Beatles auch nicht. Doesn't matter. Aber es ist Gut, wenn man es kann.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 4. Februar 2018, 17:38

Automobilist hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:33
anbandoned hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:30


Wieso haben so viele Leute Schwierigkeiten Noten zu lesen? Ich kapiers echt nicht. Das ist doch echt keine große Kunst :shock:
Man kann dennoch ein phantastischer Musiker sein - Du wirst lachen; einer der besten Cornettisten aller Zeiten, Bix Beiderbecke, konnte das auch nicht.
Erroll Garner konnte das auch nicht. Er wird zu den besten Jazz-pianisten aller zeiten gerechnet und hat der Jazz-Standard 'Misty' geschrieben.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Automobilist » Sonntag 4. Februar 2018, 17:43

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:38


Erroll Garner konnte das auch nicht. Er wird zu den besten Jazz-pianisten aller zeiten gerechnet und hat der Jazz-Standard 'Misty' geschrieben.
Der Name sagt mir jetzt nichts - ich denke da eher an Jelly Roll Morton, Bennie Moten, Clarence Williams, Jimmy Blythe und so....
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 4. Februar 2018, 17:45

Automobilist hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:43
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:38


Erroll Garner konnte das auch nicht. Er wird zu den besten Jazz-pianisten aller zeiten gerechnet und hat der Jazz-Standard 'Misty' geschrieben.
Der Name sagt mir jetzt nichts - ich denke da eher an Jelly Roll Morton, Bennie Moten, Clarence Williams, Jimmy Blythe und so....
Garner würde 1923 geboren und ist damit 'nach deiner zeit.' ;)
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Automobilist » Sonntag 4. Februar 2018, 17:51

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:45


Garner würde 1923 geboren und ist damit 'nach deiner zeit.' ;)
Dachte ich es doch....
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von anbandoned » Sonntag 4. Februar 2018, 17:53

Automobilist hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:33
anbandoned hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:30


Wieso haben so viele Leute Schwierigkeiten Noten zu lesen? Ich kapiers echt nicht. Das ist doch echt keine große Kunst :shock:
Man kann dennoch ein phantastischer Musiker sein - Du wirst lachen; einer der besten Cornettisten aller Zeiten, Bix Beiderbecke, konnte das auch nicht.
Das zweifel ich ja auch nicht an. Ich habe mir E-Gitarre auch autodidaktisch ohne Noten beigebracht mit 18. Dennoch konnte ich vorher Noten lesen, naja auch weil ich Blockflöte in der Grundschule gespielt hab. Aber schwierig ist das nun wirklich nicht. Schwierig wirds erst wenn man die Noten im Bassschlüssel vom Violinschlüssen unterscheiden muss.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von grenouille » Sonntag 4. Februar 2018, 20:32

anbandoned hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:30

Wieso haben so viele Leute Schwierigkeiten Noten zu lesen? Ich kapiers echt nicht. Das ist doch echt keine große Kunst :shock:
Ich weiß nicht, ob ich es durch ernsthafte Bemühungen gekonnt hätte - wohlgemerkt war ich aber im frühen Jugendalter einfach zu trotzig, als dass ich etwas lernen wollte, was mir im Leben nie etwas bringen würde. Ein Instrument spielte ich ja schließlich nicht. So kam eins zum anderen. Ich bezweifle nicht, dass es machbar ist. Wenn man ein Instrument lernt, hat man eher die nötige Motivation, das Notenlesen zu lernen.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Knuddel » Sonntag 4. Februar 2018, 20:33

anbandoned hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:53
Automobilist hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:33
anbandoned hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:30


Wieso haben so viele Leute Schwierigkeiten Noten zu lesen? Ich kapiers echt nicht. Das ist doch echt keine große Kunst :shock:
Man kann dennoch ein phantastischer Musiker sein - Du wirst lachen; einer der besten Cornettisten aller Zeiten, Bix Beiderbecke, konnte das auch nicht.
Das zweifel ich ja auch nicht an. Ich habe mir E-Gitarre auch autodidaktisch ohne Noten beigebracht mit 18. Dennoch konnte ich vorher Noten lesen, naja auch weil ich Blockflöte in der Grundschule gespielt hab. Aber schwierig ist das nun wirklich nicht. Schwierig wirds erst wenn man die Noten im Bassschlüssel vom Violinschlüssen unterscheiden muss.
Eben - und die Tatsache, dass man beim Klavierspielen im Gegensatz zu den monophonen Instrumenten diese beiden Notensysteme parallel lesen können muss. Und damit habe ich Probleme.

Einerseits bei der Koordination - wenn ich ein Buch lese, kann ich auch nicht zwei Zeilen gleichzeitig lesen.
Andererseits war es bei mir so, dass ich als Kind ursprünglich das Gitarrespielen gelernt hatte, aufgrund der Soundbeschränkung mir dann aber relativ bald ein Portable Keyboard zugelegt hatte (mein damaliges Budget reichte nur für so etwas, die elektronischen "Spaßmacher" kamen erst später). Das Keyboard-Spielen hatte ich mir autodidaktisch beigebracht und der "Fehler" war, erst im Erwachsenenalter mit professionellem Klavierunterricht zu beginnen. Ich musste feststellen, dass ich zwar Noten entziffern und übersetzen kann, nicht aber in dem erforderlichen Tempo. Der Weg vom Notenblatt zu den Tasten ist bei mir also entschieden zu lang und entsprechend sind Noten bis heute eine Sprache, in der ich mich als Legastheniker fühle.

Das hindert mich aber trotzdem nicht am Klavierspielen. Mit entsprechender Zeit kann ich mir Partituren hart erarbeiten und relativ schnell kann ich die Stücke dann aus dem Kopf spielen bzw. nach Gehör. D.h. die Noten als notwendiges Übel brauche ich dann nicht mehr. Meine Klavierlehrerin konnte, egal, welche Noten ich besorgt und ihr vorgegt hatte, alles flüssig vom Blatt spielen und hatte darüber hinaus noch das absolute Gehör. Umgekehrt konnte sie es nicht nachvollziehen, dass jemand alle Stücke auswendig beherrschte.

Was zu kuriosen Situationen führte: eines Tages im Klavierunterricht schlug ich das Notenbuch auf, natürlich die falsche Seite, und fing an, munter drauf los zu spielen. Sie fragte mich nur: "Wo sind Sie jetzt gerade?" :mrgreen: Ich bin ihr aber sehr dankbar für alle Freiheiten, die sie mir gelassen hatte. So konnte ich von Klassik über Rock und Jazzpiano (was ihre Leidenschaft war) bis hin zu zeitgenössischen Stücken alles ausprobieren.

Was das jetzt mit Attraktivität zu tun hat? Gar nichts! :mrgreen:
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Lazarus Long » Sonntag 4. Februar 2018, 20:38

Ich hab mal versucht elektronische Orgel zu lernen. Da kam noch die Bassspur für die Fußpedale dazu. Mit dem lesen der Noten hatte ich damals kein Problem. Mit dem Spielen schon...
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt
Deutscher Staatsmann und Mitbegründer der Humboldt-Universität zu Berlin
1767 - 1835

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Sonntag 4. Februar 2018, 22:23

grenouille hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 20:32
anbandoned hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 17:30

Wieso haben so viele Leute Schwierigkeiten Noten zu lesen? Ich kapiers echt nicht. Das ist doch echt keine große Kunst :shock:
Ich weiß nicht, ob ich es durch ernsthafte Bemühungen gekonnt hätte - wohlgemerkt war ich aber im frühen Jugendalter einfach zu trotzig, als dass ich etwas lernen wollte, was mir im Leben nie etwas bringen würde. Ein Instrument spielte ich ja schließlich nicht. So kam eins zum anderen. Ich bezweifle nicht, dass es machbar ist. Wenn man ein Instrument lernt, hat man eher die nötige Motivation, das Notenlesen zu lernen.
Der Vollständigkeit halber: Ich kann an sich Noten lesen (und schreiben), aber nicht vom Blatt spielen. Ich spiele immer nach Gehör bzw. aus dem Gedächtnis. Wenn ich an die Qualität einiger Transkriptionen denke bzw. daran, daß es von sehr viel, was mich musikalisch interessiert, gar keine Transkriptionen gibt, geschweige denn, adäquate, dann sehe ich das als durchaus sinnvoll an.

Im übrigen gibt es ohnehin keine etablierten Standards zum Notieren gewisser Besonderheiten der elektronischen Musik.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Automobilist » Sonntag 4. Februar 2018, 22:29

Knuddel hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 20:33
Eben - und die Tatsache, dass man beim Klavierspielen im Gegensatz zu den monophonen Instrumenten diese beiden Notensysteme parallel lesen können muss. Und damit habe ich Probleme.

Das hindert mich aber trotzdem nicht am Klavierspielen.
Einigen wir uns auf den simplen Nenner : Naturtalente ? Beiderbecke war am Piano ebenso gut, wie am Cornett ( " In a mist ", 1927 ).
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von schmog » Dienstag 6. Februar 2018, 13:04

Nicht automatisch.

Der erfolgreiche Rory Gallagher war ein Einzelgänger und konzentrierte sich auf sein Gitarrenspiel.
Man sah ihn privat kaum mit Frauen.
So schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von lieschenmueller » Dienstag 13. Februar 2018, 09:18

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 23:37


Für die, die das Video nicht sehen wollen oder können, hier die Liste von 10 bis 1 zum Nachlesen:
  • Didgeridoo
  • Mundharmonika
  • Cello
  • Geige
  • Baß
  • Saxophon
  • Synthesizer
  • Klavier
  • Schlagzeug
  • E-Gitarre
Ehrenplätze:
  • Dudelsack
  • Trompete
  • Hang
  • Theremin
Ich würde gerne ein neues Musikinstrument lernen. Ein Streichinstrument und Klavier kann ich schon, hat mir aber noch nicht viel gebracht. :verwirrt:
Was für Instrumente finden die Männer am attraktivsten bei einer Frau?

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Don Rosa » Dienstag 13. Februar 2018, 09:56

lieschenmueller hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 09:18
Ich würde gerne ein neues Musikinstrument lernen. Ein Streichinstrument und Klavier kann ich schon, hat mir aber noch nicht viel gebracht. :verwirrt:
Was für Instrumente finden die Männer am attraktivsten bei einer Frau?
Wenn sie ein Blasinstrument wie z.B. Flöte beherrscht? :pfeif: SCNR

Das ist doch reine Geschmackssache und damit sehr individuell verschieden. Der/Die Musiker(in) sollte das Instrument beherrschen. Wenn es ein Instrument ist bei dem sie mitsingen kann und mir ein Ständchen bringt (oder unserem gemeinsamen Kind ein Schlaflied vorspielt), dann wäre ich hin und weg. :shylove:

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