Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Dienstag 13. Februar 2018, 12:56

Don Rosa hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 09:56
Das ist doch reine Geschmackssache und damit sehr individuell verschieden.
Ich würde sagen, das gilt jeweils für beide Seiten.

Natürlich dürften die Tendenzen bei den Vorlieben von Männern für musizierende Frauen anders liegen als umgekehrt, und es wäre vielleicht für die ABinen nicht uninteressant, diese Tendenzen zu erfahren, wie es für mich interessant ist, die Tendenzen bezüglich musizierender Männer besser zu erkennen. Aber das sind, wenn überhaupt, Tendenzen, nichts Einheitliches.

Außerdem spielt meine persönliche Meinung dahingehend keine Meinung. Ich mag es, wenn Frauen musizieren, sehe da andererseits aber die Gefahr großer Meinungsverschiedenheiten zwischen musizierenden Frauen und mir selbst als Musiker. Deswegen bin ich beim Thema musizierender Frauen etwas zwiegespalten.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Sonntag 20. Januar 2019, 23:14

lieschenmueller hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2018, 21:39
Über Synthesizerspieler habe ich mir noch nicht viele Gedanken gemacht.
Sind das nicht die, die auf der Bühne eher im Hintergrund auftreten und sich hinter coolen Sonnenbrillen verstecken? 8-) Aber ich mag den Klang des Instrumentes.
Als ich in letzter Zeit ein bißchen einschlägige Videos durchging, fand ich weitere gute Videobeispiele dafür, was Synthesizerspielen alles so sein kann. Und da fiel mir dieser Thread wieder ein – den etliche Neumitglieder ja noch nicht kennen. Videos sagen außerdem mehr als Worte.

Für diejenigen, die den Thread noch nicht verfolgt haben, werde ich ein paar Videos noch einmal verlinken.

Große Namen:

Jean Michel Jarre – „Oxygène 4“ (Live In Your Living Room, 2007, 31 Jahre nach dem ursprünglichen Relese des Stücks, mit drei Mitmusikern gespielt)
Vangelis – „L’arbre de vie“ (Making-Of-artige Studio-Demonstration, 1980, 100% handgespielt)
Kraftwerk – „Trans Europa Express“ (live in Wien 2014)
Tangerine Dream – „Ricochet (Part 1 & 2)“ (Coventry Cathedral, 1975)

Weniger große Namen covern große Namen:

Kebu – „Fourth Rendez-vous“ (Jarre; Live-Solist)
Kebu – „Blade Runner – End Titles“ (Vangelis; Live-Solist)
MEESHA – „Oxygène 7“ (Jarre; Solo-Studiovorführung; Making-of)
MEESHA – „Equinoxe 4“ (Jarre; Live-Solist)
Oxygène – Hommage an Jean Michel Jarre (Zusammenschnitt; Jarre; live, zwei Synthesizerspieler, ein Schlagzeuger)
Raymond Castile – „Blade Runner – Main Titles“ (Vangelis; Solo-Studiovorführung)
Hugo – „The Bounty – Opening“ (Vangelis; Solo-Studiovorführung, fast komplett handgespielt)
Synt5 – „Situation“ (Yazoo; live, fünf Synthesizerspieler, bis auf Drums alles handgespielt)
LOOK MUM NO COMPUTER – „No Scrubs“ (TLC; Solo-Studiovorführung, hochgradig automatisiert, aber interaktiv)
Live 1980's Keyboard Solo Medley on Novation KS-5 & X-Station (Medley diverser Originalkünstler; ein Amateur mit nur Novation-Geräten)

Demos

Novation // 21 Years of Innovation (Herstellerdemo; ein Profi mit nur Novation-Geräten)
Anonymous Animal 2: How to make electronic music live without a laptop
SynthMania: „Festa In Soffitta“ (Italo-Disco-Demo auf historischen Geräten)
Espen Kraft: „80s synth-pop LIVE in the studio - Axel F vs. Pet Shop Boys vs. Howard Jones“ (Synthpop-Demo mit einem historischen Gerätepark, Gesang und viel Automation)
Doctor Mix: „How To Play Michael Jackson’s Thriller“ (zeigt auch die Unmöglichkeit für einzelne Musiker, auch nur ein bißchen komplexere Arrangements komplett live per Hand zu spielen)
loopop: 30+ Synths play Tubular Bells at SuperBooth 2017 (ein etwas anderer Rundgang über die größte Synthesizermesse Europas)

Sonstiges

LOOK MUM NO COMPUTER über seinen Gig im König Otto in Berlin und die Superbooth 2018
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Tintenmalerin » Samstag 26. Januar 2019, 12:28

Jean Michel Jarre – „Oxygène 4“ (Live In Your Living Room, 2007, 31 Jahre nach dem ursprünglichen Relese des Stücks, mit drei Mitmusikern gespielt)
Schönes Lied, hat was ätherisches.

Ich frage mich gerade, wie man solche Musik in Schriftform bringen kann und dann beim Spielen den Überblick behält.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 26. Januar 2019, 13:39

"Sind Musiker wirklich generell attraktiver?" => Meine Beobachtungen hier sind: die meisten Musiker in einer Band sind bei Frauen gefragter als der Durchschnittsmann, Solo-Musiker sein scheint hingegen hier kaum Einfluss auf die Chancen bei Frauen zu haben. Es scheint also mehr um den sozialen Status durch die Band als die Musik an sich zu gehen. So wie ich auch beobachten konnte, dass Sport in der Mannschaft von einem Mann als Hobby geäußert deutlich mehr Ansehen bringt als die Nennung einer Einzelsportart.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Clochard » Samstag 26. Januar 2019, 22:16

Das ist nun generell bei Frauen so, es zählt nie das "Ding an sich", um mal Kant zu entfremden, sondern immer nur die soziale Implikation. Ist einfach so, und wer das einsieht, hat sehr wichtige Erkenntnisse über Frauen gewonnen.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Bummi » Sonntag 27. Januar 2019, 16:49

Robbie Williams? Elvis? David Garrett?

Robbie Williams wurde zwar durch Take That (die frühen 90er standen halt sehr im Zeichen der Boygroups. Dieses Phänomen hielt sich allerdings auch nur ein paar Jahre) erst richtig bekannt, hatte bei der anschließenden Solokarriere aber noch größere Erfolge als mit der Band.
Ich denke, das es einfach viel mehr Gruppen als Solokünstler gibt. Außer bei herausragenden Sängern ist man als Musiker auch meist auf die anderen Instrumente angewiesen.
Weiterhin geht bei vielen Bands die Gruppe neben dem Frontmann auch total unter. Siehe Nirvana und Kurt Cobain.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Sonntag 27. Januar 2019, 21:48

Tintenmalerin hat geschrieben:
Samstag 26. Januar 2019, 12:28
Jean Michel Jarre – „Oxygène 4“ (Live In Your Living Room, 2007, 31 Jahre nach dem ursprünglichen Relese des Stücks, mit drei Mitmusikern gespielt)
Schönes Lied, hat was ätherisches.

Ich frage mich gerade, wie man solche Musik in Schriftform bringen kann und dann beim Spielen den Überblick behält.
Einen festgelegten Standard für die Notation elektronischer Musik über die reinen Noten- und Pausenwerte hinaus gibt es nicht. Das hier ist noch recht melodische Musik – schwieriger wird es bei elektronischer Musik, die nicht wie Songs oder wie klassische Musik Note für Note durchkomponiert ist und viel auf Sequenzen und klangliche Veränderungen setzt.

Es gab von Jarre zwei Songbooks, aber die sind beide noch nicht einmal sonderlich akkurat, sondern allenfalls als Stütze geeignet. Jarre selbst und seine Mitmusiker verwenden auf der Bühne keine Noten.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 26. Januar 2019, 13:39
"Sind Musiker wirklich generell attraktiver?" => Meine Beobachtungen hier sind: die meisten Musiker in einer Band sind bei Frauen gefragter als der Durchschnittsmann, Solo-Musiker sein scheint hingegen hier kaum Einfluss auf die Chancen bei Frauen zu haben.
Das würde ich nicht unbedingt sagen.

Ich hatte das ja schon weiter vorn im Thread geschildert: Man stelle sich eine Party vor. Irgendwo liegt eine akustische Gitarre herum. Ein Partygast kann Gitarre spielen. Er schnappt sich das Instrument und fängt an zu spielen und dazu zu singen. In nullkommanix wird er eine ganze Traube an Frauen um sich herum haben.

Oder eine andere Party. Im Haus steht ein Klavier, das sogar spielbar ist. Ein Partygast setzt sich ans Klavier, klappt den Tastaturdeckel auf und fängt an zu spielen und vielleicht sogar dazu zu singen. Das Ergebnis ist dasselbe.

Meines Erachtens hängt der Status weniger davon ab, ob man solo oder in einer Band musiziert, als davon, was man für ein Instrument spielt und was man damit für Musik macht. Es gibt Instrumente, bei denen es vollkommen egal ist, ob man in einer Band ist – sie machen den Mann für Frauen sofort attraktiver. Und es gibt Instrumente, bei denen es vollkommen egal ist, ob man in einer Band ist – sie sind ein solches No-Go, daß sie Frauen von denjenigen abschrecken, die sie spielen.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
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