Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Hoppala » Freitag 8. Januar 2016, 13:04

Abgesehen davopn, dass die originale Threadfrage albern ist:

Der Digitalmann spielt Musik, macht aber kaum Performance. Die Kamera blickt schräg von oben zwischen seine INstrumente, dadurch kann man sehen, dass er sich ins Zeug legt und im Laufe des Stücks blitzt auch etwas Leidenschaft auf.. So wie er sich mit Instrumenten zugebaut hat, sieht man als normaler Zuschauer von hm wahrscheinlich höchstens Brille und Strubbelkopf.
Obwohl ich dieser Musik generell wenig abgewinnen kann, schafft er es im Verlauf, dem Stück Leben und Groove einzuhauchen. Der kann was, mit Herzblut, und das macht ihn interessant.
Sehr befremdlich finde ich das Publikum. "Italo Disco Party", aber im Altersheim wäre mehr Action. Ich finde die Musik schon relativ langweilig, aber keine Frage, es ist Tanzmusik und ruft nach Bewegung. Nun stehen da vermutlich eine Menge Fans dieser Art Musik und tun: nix????
Vielleicht ist der Musiker ja auch einfach nicht gut, aus deren Sicht.

Emerson ist ne Rampensau in bester Rock'n'Roll-Tradition. Musikalisch kennt er sein Metier aus dem Effeff, und das heißt er weiß, dass Musik Gefühle ausdrückt, transportiert und erzeugt - wenn man's richtig macht. Zwischendurch lässt er sein etechnishe Virtuosität aufblitzen. Damit holt er das ganze Publikum ab: Show, "fette" Sounds, Tastenkönnen; jeder wird bedient.
Wenn ich das richtig sehe (und höre), spielt er da auch nichts Vollelektronisches, sondern ein elektro-mechanisches Modell. Da steckt ohnehin mehr Leben drin.

Warum jetzt der eine oder andere generell attraktiver sein soll?? Das dürfte doch sehr Geschmacksfrage sein.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Knuddel » Freitag 8. Januar 2016, 13:57

dfg82 hat geschrieben:Wie findet Ihr denn die Performance dieses Tastenzauberers im Vergleich zu der aus Zeros Link? Das sind natürlich zwei verschiedene Genres.
Über Geschmack lässt sich natürlich nicht streiten. Emerson ist zweifellos ein Tastenvirtuose. Ich persönlich finde die Performance einfach nur lächerlich. Meine spontanen Gedanken beim Anschauen des Clips:

"Oh, ein Rodeo-Reiter!" :mrgreen:
"Nein doch nicht, jetzt f***t er die arme Orgel" :?
"Jetzt vergewaltigt er auch noch Bach."
"Hmm... Zerstörung von Musikinstrumenten als Stilmittel hat es doch schon bei The Who gegeben. Denk dir mal was Neues aus."

Ist wie gesagt nur meine Meinung (und Neuinterpretationen klassischer Musik im Jazz-, Rock-, Pop- und Elektronik-Bereich finde ich grundsätzlich sehr interessant ;) ).
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Jörmungandr » Freitag 8. Januar 2016, 15:13

Also ich mag ja George Kollias.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Dienstag 12. Januar 2016, 13:40

Krausig hat geschrieben:Ich finde so einen Musiker ehr nicht attraktiv, im Gegenteil, er wirkt auf mich ähnlich wie ein PC-Nerd hintyer all der Technik. Wenn Musiker "interessant" auf mich wirken, dann sind es die Frontleute von Rockbands, also Sänger, Gitarristen ect.
Ok, bin natürlich auch auch keine Frau.
Goldstück hat geschrieben:Exakt meine Meinung, und das als Frau ;). Attraktiv finde ich höchstens noch Schlagzeuger. Also nein, nur weil jemand Musik macht, ist er nicht automatisch attraktiver.
Quod erat demonstrandum.

Kaum daß ich konkrete Beispiele bringe für Musikinstrumente, mit denen ansonsten niemand etwas anfangen kann, erhalte ich brauchbare Antworten.

Noch ein Beispiel wäre das hier (was leider auch vermeidbare musikalische Schwächen hat). Mit mehreren Leuten hätte ich zu bieten das hier (hat auch für den Laien hörbare Schwächen, ist als Beispiel aber voll und ganz geeignet), mit mehreren Leuten plus Gesang das hier (komplett ohne Zuspieler, auch die Drums sind handgespielt).

Für Sehrsehrspäteinsteiger, die auch den Startpost nicht gelesen haben, hier einmal das Geschehene zusammengefaßt:
  • Allgemeine These: Männer, die ein Musikinstrument spielen, sind für Frauen grundsätzlich attraktiver.
  • Meine Gegenthese als Musiker: Das stimmt nicht, jedenfalls kann man das nicht pauschalisieren. Zum einen kommt es auf die Frau und deren Musikgeschmack an. Zum anderen gibt es Musikinstrumente, die den Mann, der sie spielt, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unattraktiver machen.
  • Daraufhin kamen zum einen Larifari-Antworten, und zum anderen bestätigten einige Poster die Ursprungsthese entweder pauschal – teilweise sogar ausdrücklich, daß sie ohne Ausnahme gilt – oder anhand einiger weniger Instrumente oder auch nur eines einzigen. Und das ging immer Richtung Klassik oder Rock.
  • Also kam ich mit Instrumenten, die absolut niemand bis dahin auf dem Zettel hatte, die mich aber persönlich betreffen: elektronische. Und zwar als Beispiel für Musikinstrumente, die unattraktiver machen.
  • Damit konnte der Rest der Threadteilnehmer erwartungsgemäß herzlich wenig anfangen.
  • Kürzlich, also einige Zeit später, habe ich endlich ein passendes Video gefunden, das jemanden, der elektronische Musik macht, indem er richtige elektronische Musikinstrumente per Hand spielt, in Aktion zeigt: das hier.
  • Es gab zwei Antworten, die meine Aussagen bestätigten, daß a) nicht alle Musikinstrumente attraktiver machen und b) elektronische Musikinstrumente unattraktiver machen.
  • Daraufhin driftete der Thread wieder in die Richtung von Musikinstrumenten, mit denen die breite Masse mehr anfangen kann.
Katinka hat geschrieben:An Giorgio Moroder finde ich knuffig, dass der so in seinem Sound aufgeht und sichtlich Freude hat.
Das ist nicht Giorgio Moroder. Das ist ein Finne namens Kebu, der Moroder covert. Kebu covert auch Jean Michel Jarre (weit entfernt von einer Authentizität, die man in einschlägigen Fanforen durchgehen lassen würde), Jan Hammer, Tangerine Dream usw. und hat auch Eigenkompositionen.

Das hier ist Giorgio Moroder. Und das hier.
Katinka hat geschrieben:Den Ledermann finde ich ganz unterhaltsam, bestimmt kann der auch was ... hat für mich aber eher was von Muppetshow. Wenn ich mit einem davon auf ein Bier gehen sollte, würde ich den ersten nehmen.
Der "Ledermann" ist Keith Emerson, einer der größten Keyboarder in der Geschichte der Rockmusik überhaupt. Aber das dürftest du mittlerweile wissen. Und der kann tatsächlich einiges, z. B. diese Komposition von Aaron Copland. (Unter die Orgel wird er sich sicherlich nicht legen wollen, die wiegt 300 kg und kostete damals mindestens 70.000 Dollar.) Er hat auch das Synthesizersolo in der Rockmusik erfunden ("Lucky Man").
Hoppala hat geschrieben:Abgesehen davopn, dass die originale Threadfrage albern ist:
Ist sie mitnichten. Und ich bin gerade dabei, das zu beweisen.

Du kannst mir – Musiker seit mehr als 30 Jahren – jedenfalls nicht weismachen, daß es mehr Frauen gibt, die einen Musiker wie Kebu durch seine Art des Musizierens attraktiver finden ("*seufz* Hat der flinke Finger, und das ist so schön romantisch"), als Frauen, die einen Musiker wie Kebu durch seine Art des Musizierens unattraktiver finden ("Gott, was für ein Spinner ist das denn und was für Scheißmusik").
Hoppala hat geschrieben:Der Digitalmann spielt Musik, macht aber kaum Performance.
Abgesehen davon, daß sein Equipment fast komplett analog ist (Instrumente wie Roland Juno-60, Moog Source und Logan String Melody haben kein Stück Digitaltechnik in ihrem Signalweg), kann man in so einer Situation nicht Show machen und das Publikum anheizen, weil man – und das weiß ich aus eigener Erfahrung mit weit weniger Maschinerie – sich zu sehr auf sein Spiel konzentrieren muß.

Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man eine einzige Gitarre spielt oder ein einziges Klavier und damit womöglich das ganze Arrangement selbst in der Hand hat, oder ob man etwa ein Dutzend ungleich diffizilere elektronische Instrumente spielt und dabei dem durch den Sequencer starr vorgegebenen und unaufhaltsam voranschreitenden Arrangement folgen muß, weil man nicht alles auf einmal (Drums, Bässe, Arpeggios, Flächen, ein bis zwei Melodielinien, Einwürfe, Effektsounds etc.) mit nur zwei Händen spielen kann.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Hoppala » Dienstag 12. Januar 2016, 15:13

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Hoppala hat geschrieben:Abgesehen davopn, dass die originale Threadfrage albern ist:
Ist sie mitnichten. Und ich bin gerade dabei, das zu beweisen.
Wenn man die höchst selektive Auswahl von 2 Sätzen, die die eigenen These stützen, bei Ignorieren aller gegenteiligen und differenzierenden Bemerkungen als Beweis gelten lassen will ...
Le Chiffre Zéro hat geschrieben: Du kannst mir – Musiker seit mehr als 30 Jahren – jedenfalls nicht weismachen, daß es mehr Frauen gibt, die einen Musiker wie Kebu durch seine Art des Musizierens attraktiver finden ("*seufz* Hat der flinke Finger, und das ist so schön romantisch"), als Frauen, die einen Musiker wie Kebu durch seine Art des Musizierens unattraktiver finden ("Gott, was für ein Spinner ist das denn und was für Scheißmusik").
Warum sollte ich. Das war doch aber auch nicht deine Behauptung: dass intellektuelles Synthi-Piepen mehr positive weibliche Emotionen weckt als ein schweißnasser Brad Pitt mit nacktem Oberkörper, der beo "Born to be Wild" ein Schlagzeug-Solo trommelt?

Deine Beweisführung ist höchst eigenartig. Sie will aufs Instrument ablenken, wo der Mensch und sseine Emotionen (bzw. die, die er ausdrückt, und damit auslöst) im Mittelpunkt stehen. Das ist ungefähr, wie zu behaupten, ein bestimmtes T-Shirt mache den Träger sexy/unsexy. Es kommt immer drauf an, wer es wann wie trägt.
Und damit ist jeder Versuch deines "Beweises" schon im Ansatz bescheitert, weil er das Wesentliche ignoriert. Sorry.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Hoppala hat geschrieben:Der Digitalmann spielt Musik, macht aber kaum Performance.
Abgesehen davon, daß sein Equipment fast komplett analog ist (Instrumente wie Roland Juno-60, Moog Source und Logan String Melody haben kein Stück Digitaltechnik in ihrem Signalweg), kann man in so einer Situation nicht Show machen und das Publikum anheizen, weil man – und das weiß ich aus eigener Erfahrung mit weit weniger Maschinerie – sich zu sehr auf sein Spiel konzentrieren muß.
Also: er macht keine Show.
Wer sich selbst hinter seinem Instrument zurücknimmt, darf sich nicht wundern, dass er weniger persönlichen Eindruck macht. Ein Musiker, der nicht als solcher erkennbar ist, bekommt eben auch nicht den Musiker-Bonus.
Danke für die Info wg. der Technik. Daraus muss ich schließen, dass dieser Kebu absichtlich und bewusst diesen Plastiksound erzeugt, obwohl seine Instrumente mehr hergeben würden. Umso beeindruckender, dass er dennoch etwas Seele hinzulegen vermag.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben: dabei dem durch den Sequencer starr vorgegebenen und unaufhaltsam voranschreitenden Arrangement folgen muß,
Ein Mensch, der einer Maschine stur hinterherhechelt, könnte besser selbst durch eine Maschine ersetzt werden. Worin soll sich da jemand verlieben?

Für mich ist nicht alles, was Ton ist, auch Musik. Musik braucht Emotion. Wird die durch mathematische Präzision - einer Maschine hiterherhecheln, ist nchts anderes; egal wie virtuos es kompliziert wird - ersetzt, ist es nur eine Aneinanderreihung von Tönen, ähnlich Straßenlärm oder Geräuschkulisse in einer Kneipe.

Du brauchst nicht beweisen, dass eine seelenlose Tätigkeit keine besonderen Emotionen für den Ausführenden hervorruft, Das vesteht sich von selbst. Wenn die Leute von Musik sprechen, meinen sie Töne mit Gefühl.
Wenn du Musik anders definierst, ändert das nichts an der Richtigkeit von Meinungen, die auf Musik in deren Sinne aufbauen.

Wir brauchen nicht über Wörter streiten, wenn wir unter dem gleichen Wort offensichtlich was Unterschiedliches verstehen.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Peter » Dienstag 12. Januar 2016, 15:16

Es ist doch ganz einfach. Jeder Mann kann unter der Dusche singen. Der Effekt ist nur nicht bei jedem gleich. Und dann gibt es da auch wieder unterschiedliche Vorlieben bei der holden Weiblichkeit.
Wieso Red Dead Redemption 2, wenn man auch Spyro haben kann?

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von SciFiGirl » Dienstag 12. Januar 2016, 15:16

In der Attraktivität gibt es schon mal generell keine Generalität. ;)

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Gahaltan » Dienstag 12. Januar 2016, 19:10

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Du kannst mir – Musiker seit mehr als 30 Jahren – jedenfalls nicht weismachen, daß es mehr Frauen gibt, die einen Musiker wie Kebu durch seine Art des Musizierens attraktiver finden ("*seufz* Hat der flinke Finger, und das ist so schön romantisch"), als Frauen, die einen Musiker wie Kebu durch seine Art des Musizierens unattraktiver finden ("Gott, was für ein Spinner ist das denn und was für Scheißmusik").
na das wäre doch eigentlich ganz positiv für ihn.
möge er für 90 prozent der frauen unttraktiver werden, solange die restlichen 10 prozent dank seiner musik schärfer auf ihn werden.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Goldstück » Dienstag 12. Januar 2016, 19:35

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Du kannst mir – Musiker seit mehr als 30 Jahren – jedenfalls nicht weismachen, daß es mehr Frauen gibt, die einen Musiker wie Kebu durch seine Art des Musizierens attraktiver finden ("*seufz* Hat der flinke Finger, und das ist so schön romantisch"), als Frauen, die einen Musiker wie Kebu durch seine Art des Musizierens unattraktiver finden ("Gott, was für ein Spinner ist das denn und was für Scheißmusik").
:mrgreen: meine Gedanken ^^ also die zweite Variante. ;)das Original von Morodo gefällt mir deutlich besser. Um ehrlich zu sein gibt es für mich nichts abturnenderes als diese Synthiemucke. dann sogar lieber ein Schnulzensänger, wie er hier http://youtu.be/c7HhJJU7arA
:shylove: (der Blick!) aber so ein Typ, der völlig losgelöst auf irgendwelchen Tasten herumklappert... Bestenfalls käme von mir "oh, der ist aber vielseitig" Damit möchte ich die dahinter stehende Leistung durchaus nicht schmähen. Ich könnte das nie. Das ist bestimmt schwierig und so. Ist ja genau wie mit Schriftstellern. Nur, weil jemand beruflich schreibt, ist das nicht automatisch attraktiv. Es könnte ja auch etwas wie shades of grey dabei herauskommen :hammer: zumindest ich differenziere da nach dem Endprodukt.
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There's no escape
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Knuddel » Dienstag 12. Januar 2016, 23:12

Ich frage mich gerade, warum du in deiner Argumentation ausschließlich "Fremdzitate" anführst, also Links zu Giorgio Moroder, Emerson, Lake & Palmer, Kebu u. a., anstelle uns an deiner eigenen Musik teilhaben zu lassen (und sei es nur ein Link zu einem Audioclip). Dann hätten viele eine noch konkretere Vorstellung davon, welche Art (und Qualität 8-) ) von elektronisch erzeugter Musik du meinst. Aber das wird nicht passieren, denn wahrscheinlich bist du (weit über Hamburgs Grenzen hinaus) so bekannt, dass man dich sofort erkennen würde. ;)
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Für Sehrsehrspäteinsteiger, die auch den Startpost nicht gelesen haben, hier einmal das Geschehene zusammengefaßt:
  • Allgemeine These: Männer, die ein Musikinstrument spielen, sind für Frauen grundsätzlich attraktiver.
  • Meine Gegenthese als Musiker: Das stimmt nicht, jedenfalls kann man das nicht pauschalisieren. Zum einen kommt es auf die Frau und deren Musikgeschmack an. Zum anderen gibt es Musikinstrumente, die den Mann, der sie spielt, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unattraktiver machen.
  • Daraufhin kamen zum einen Larifari-Antworten, und zum anderen bestätigten einige Poster die Ursprungsthese entweder pauschal – teilweise sogar ausdrücklich, daß sie ohne Ausnahme gilt – oder anhand einiger weniger Instrumente oder auch nur eines einzigen. Und das ging immer Richtung Klassik oder Rock.
  • Also kam ich mit Instrumenten, die absolut niemand bis dahin auf dem Zettel hatte, die mich aber persönlich betreffen: elektronische. Und zwar als Beispiel für Musikinstrumente, die unattraktiver machen.
  • Damit konnte der Rest der Threadteilnehmer erwartungsgemäß herzlich wenig anfangen.
  • Kürzlich, also einige Zeit später, habe ich endlich ein passendes Video gefunden, das jemanden, der elektronische Musik macht, indem er richtige elektronische Musikinstrumente per Hand spielt, in Aktion zeigt: das hier.
  • Es gab zwei Antworten, die meine Aussagen bestätigten, daß a) nicht alle Musikinstrumente attraktiver machen und b) elektronische Musikinstrumente unattraktiver machen.
  • Daraufhin driftete der Thread wieder in die Richtung von Musikinstrumenten, mit denen die breite Masse mehr anfangen kann.
Und wie lautet jetzt dein Fazit? "Hätte ich mich in meiner Jugend für die E-Gitarre entschieden, wäre die AB-Biographie möglicherweise vermeidbar gewesen."? "Ich bin Elektroniker durch und durch, da muss man selbstlos auf die Liebe zum Wohle der Musik verzichten"?

Edit: Bitte jetzt nicht persönlich angegriffen fühlen, aber wenn ich den Thread lese, kommen mir zwangsläufig diese Fragen. ;)
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von __Markus » Mittwoch 13. Januar 2016, 01:06

Vllt liegt es auch einfach am Hormon Testestoron?
Man weiß zumindest das musikalisch begabte, als Baby mehr Testestoron abbekommen haben, als die unmusikalischere Vergleichgruppe (sind natürlich nur Muster und nicht auf ein einzelnes Individuum übertragbar).
Das Hormon sorgt dafür das Gesichter symmetrischer sind, wenn die Kinder erwachsen werden und somit auch attraktiver.
Die große Masse der Musikstars war zu ihren Hochzeiten auch attrakiver als der Durchschnitt. Sozial dürfte der Beruf Musiker nur kurzfristig einen Attrakvitätsbonus verleihen, die wenigsten verdienen damit mehr als der Durchschnitt und jemand der statt Musik sehr sportlich ist, dürfte wohl auch attraktiv wirken, dann ist die musikalität nur ein kleiner Bonus.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von dfg82 » Mittwoch 13. Januar 2016, 02:08

Hoppala hat geschrieben: Also: er macht keine Show.
Wer sich selbst hinter seinem Instrument zurücknimmt, darf sich nicht wundern, dass er weniger persönlichen Eindruck macht. Ein Musiker, der nicht als solcher erkennbar ist, bekommt eben auch nicht den Musiker-Bonus.
Je komplexer die Komposition, desto weniger "Show" wirst Du zu sehen bekommen. Darum hüpft Angus Young auch vor 80.000 Zuschauern herum, während Gitarristen aus dem anspruchsvollen Genre vor 200 Zuschauern spielen und quasi nur auf der Stelle stehen. :mrgreen:

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von zumsel » Mittwoch 13. Januar 2016, 11:47

Ich kann Trompete und Blockflöte spielen.
Hat es mir geholfen attraktiver wahrgenommen zu werden ?
Definitiv ja ! - Bei alten Frauen, von denen mir eine sogar Mal gesagt hat ich solle auf ihrer Beerdigung spielen, wenn es soweit ist. Das waren noch echte Groupies :?
Noli me tangere. :pfarrer: 😂

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Jörmungandr » Mittwoch 13. Januar 2016, 12:47

Darum hüpft Angus Young auch vor 80.000 Zuschauern herum, während Gitarristen aus dem anspruchsvollen Genre vor 200 Zuschauern spielen und quasi nur auf der Stelle stehen
Nix gegen Rusty Cooley, Yngwie Malmsteen, Steve Vai und Paco de Lucia. Find ich selbst mega gut. Aber schreib erstmal so simple, aber eingängige Riffs, die einen solchen Drive haben wie Angus Young. Ist auch ne Kunst an sich.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 13. Januar 2016, 15:55

dfg82 hat geschrieben:
Hoppala hat geschrieben: Also: er macht keine Show.
Wer sich selbst hinter seinem Instrument zurücknimmt, darf sich nicht wundern, dass er weniger persönlichen Eindruck macht. Ein Musiker, der nicht als solcher erkennbar ist, bekommt eben auch nicht den Musiker-Bonus.
Je komplexer die Komposition, desto weniger "Show" wirst Du zu sehen bekommen. Darum hüpft Angus Young auch vor 80.000 Zuschauern herum, während Gitarristen aus dem anspruchsvollen Genre vor 200 Zuschauern spielen und quasi nur auf der Stelle stehen. :mrgreen:
Persönlicher Ausdruck kann so oder so ausgedrückt werden, und steht natürlkich in Relation zur "Basis"-Vorführung. Ich habe ja auch bemerkt, dass ich überrascht bin, dass der Kebu - wenn man ihm tatsächlich per Kamera "hinter" die Geräte gucken kann, das durchaus hinbekommt.

Herausragende klassische Musiker, die z. B. hoch konzentiert Cello spielen, bekommen das ja angeblich sogar in jedem einzelnen Ton hin - individuellen Gefühlsausdruck. Ich habe für diese Musik kein besonderes Ohr und verlass mich da auf die Aussagen von Versierteren. Die "Show" - die individuelle, emotionsgeladene Interpretation - ist da halt nicht für jeden ohne Weiteres erkennbar.
Emerson ist da halt etwas plakativer.
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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Sonntag 28. Januar 2018, 23:37

Den Thread würde ich gern wiederbeleben mit einem Video von WatchMojo.com als Grundlage:

Top 10 Cool Musical Instruments – die 10 coolsten Musikinstrumente

Für die, die das Video nicht sehen wollen oder können, hier die Liste von 10 bis 1 zum Nachlesen:
  • Didgeridoo
  • Mundharmonika
  • Cello
  • Geige
  • Baß
  • Saxophon
  • Synthesizer
  • Klavier
  • Schlagzeug
  • E-Gitarre
Ehrenplätze:
  • Dudelsack
  • Trompete
  • Hang
  • Theremin
Also: Inwiefern korreliert die Coolness der hier genannten Instrumente mit der Attraktivität der Musiker?
Welches dieser „coolen“ Instrumente macht wirklich attraktiver?
Gibt es in dieser Liste auch solche, die vielleicht die Attraktivität signifikant senken?


In dem Zusammenhang kann man vielleicht auch folgendes Video sehen (falls man die obige Liste zur Attraktivitätssteigerung nehmen und eines der genannten „coolen“ Instrumente lernen möchte, aber vor übermäßigem Aufwand zurückschreckt):

Top 10 Hardest Instruments to Learn – die 10 Musikinstrumente, die am schwersten zu lernen sind

Wieder die Liste:
  • Schlagzeug
  • Pfeifenorgel
  • Akkordeon
  • Oboe
  • Gitarre
  • Klavier
  • Harfe
  • Dudelsack
  • Horn
  • Geige

Ehrenplätze:
  • Theremin
  • Baß
  • Posaune
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von lieschenmueller » Montag 29. Januar 2018, 00:28

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 23:37

Welches dieser „coolen“ Instrumente macht wirklich attraktiver?
Gibt es in dieser Liste auch solche, die vielleicht die Attraktivität signifikant senken?

Pauschal finde ich bei Männern:
Bass, Cello, Saxophon, Synthesizer, E-Gitarre, Schlagzeug und Dudelsack attraktiv.

Trompete, Posaune, Horn, Akkordeon und Harfe finde ich wenig attraktiv.

Die anderen Instrumente sind neutral, was die Attraktivität angeht.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Chase29 » Montag 29. Januar 2018, 22:40

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 23:37

Also: Inwiefern korreliert die Coolness der hier genannten Instrumente mit der Attraktivität der Musiker?
Welches dieser „coolen“ Instrumente macht wirklich attraktiver?
Gibt es in dieser Liste auch solche, die vielleicht die Attraktivität signifikant senken?
Macht weniger attraktiv: Wenn jemand sagt oder behauptet ein Musikinstrument spielen zu können, dieses aber nicht wirklich beherrscht.
(Egal ob eines der angeführten Instrumente oder nicht).

Macht sehr attraktiv: Wenn jemand ein Instrument gut beherrscht.

Ich fange zu schwärmen an: Wenn eine Frau gut Bass oder Schlagzeug spielen kann.

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Karlsson » Dienstag 30. Januar 2018, 22:46

Schwierig, die Attraktivität an Instrumenten festzumachen...
Ich persönlich finde Frauen mit Saiteninstrumenten sehr attraktiv...
Peace! 🍀

Glück ist nur echt, wenn man es teilt...

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Re: Sind Musiker wirklich generell attraktiver?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Mittwoch 31. Januar 2018, 12:40

Chase29 hat geschrieben:
Montag 29. Januar 2018, 22:40
Ich fange zu schwärmen an: Wenn eine Frau gut Bass oder Schlagzeug spielen kann.
Suzi Quatro vor gut 40 Jahren. Nicht viel größer als ihr eigener Baß, aber heiß wie nur irgendetwas, erst recht in ihren schwarzen Leder-Catsuits. Und damals gab es noch richtige Rockröhren. Suzi war die weibliche amerikanische Antwort auf Noddy Holder von Slade mit einem Baß in der Hand. Da machte es auch nichts, daß Leute wie Bernie Edwards oder Mark King später Kreise um sie spielten.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

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