Wer hatte noch nie ein Date?

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fifaboy1981
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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von fifaboy1981 » Montag 16. Juli 2018, 20:10

Dr. House hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 20:05
Diese Aufwandsschätzung und diese "der Zug ist abgefahren" / "lassen wir es sein, bringt eh nichs"- Mentalität ist ganz schön gefährlich finde ich. Ich bin gerade in dem selben Gedankenkarussell und das mit 25 :hammer: Jedes weitere Jahr auf die 30 zu bringt mich jedoch diesem gefährlichen und traurigen Entschluss näher, es tatsächlich gut sein zu lassen.
Irgendwann reichts halt, ich kenne das, eigentlich hat man die Nase voll aber auf der einen Seite ist es auch nicht das, was du eigentlich willst.
Die Zeit durch die du durch musst, kann ich dir nicht nehmen, aber in 10 Jahren wenn du immer noch AB sein solltest, siehst du es vermutlich auch anders als heute.
Auch der biologische druck und Trieb lässt mit dem älter werden nach.

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Axolotl
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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Axolotl » Montag 16. Juli 2018, 20:35

Gatem hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 19:16
Es ist nicht so, dass ich mich sträube, es geht wie ich schon schreib um einen Aufwands/Nutzen-Abschätzung.
Wenn ich nur mal so als Beispiel noch eine Rest-Lebenserwartung von 30 Jahren habe, aber eine enstprechende Verhaltensänderung grob betrachtet etwa 40 Jahre benötigen würde, dann ist da einfach keine Chance mehr es noch rechtzeitig zu schaffen.
Warum sollte man sich also all die Zeit, mit dem Versuch quälen eine Änderung herbeizuführen, was zwangsläufig zu Unzufriedenheit führen muss? Da finde ich mich doch lieber mit dem status quo ab, und lebe die restlichen 30 Jahre glücklich und zufrieden alleine.
Ja gut. Und wie schätzt man ab ob das Abgewöhnen von Angewohnheiten nun länger dauert als man lebt? Menschen werden heute problemlos 70 oder 80 Jahre alt. Ab wann sagt man sich denn "Pff, scheiß drauf. Ich bin eh zu alt"? Mit 30? 40? 50? Und ist es im Endeffekt nicht sogar so, dass man mit der richtigen Motivation letztlich schneller an das Ziel kommt?

Dieses Gedankenkonstrukt hemmt einen doch eher,als das es nützt.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 20:10
Irgendwann reichts halt, ich kenne das, eigentlich hat man die Nase voll aber auf der einen Seite ist es auch nicht das, was du eigentlich willst.
Die Zeit durch die du durch musst, kann ich dir nicht nehmen, aber in 10 Jahren wenn du immer noch AB sein solltest, siehst du es vermutlich auch anders als heute.
Auch der biologische druck und Trieb lässt mit dem älter werden nach.
Nachlassen ja, verschwinden nein. Auch im Alter haben viele Menschen noch regelmäßig Sex. Dazu kommt doch immer noch das Gefühl nicht allein zu sein. Und grade im Alter stelle ich mir das komplette alleine sein, ohne Arbeit, mit wenig sozialen Kontakten extrem schlimm vor. Was bleibt einem denn dann noch? Da kann man sich gleich die Kugel geben.

Aber gut, ist ja euer Ding.
Es ist möglich keine Fehler zu machen und trotzdem zu verlieren. Das ist keine Schwäche, das ist das Leben.

Früher habe ich mich darüber geärgert, dass das Leben nicht fair ist. Dann habe ich erkannt, dass es noch viel schlimmer wäre, wenn das Leben fair wäre.

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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Dr. House » Montag 16. Juli 2018, 20:40

Axolotl hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 20:35
Gatem hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 19:16
Es ist nicht so, dass ich mich sträube, es geht wie ich schon schreib um einen Aufwands/Nutzen-Abschätzung.
Wenn ich nur mal so als Beispiel noch eine Rest-Lebenserwartung von 30 Jahren habe, aber eine enstprechende Verhaltensänderung grob betrachtet etwa 40 Jahre benötigen würde, dann ist da einfach keine Chance mehr es noch rechtzeitig zu schaffen.
Warum sollte man sich also all die Zeit, mit dem Versuch quälen eine Änderung herbeizuführen, was zwangsläufig zu Unzufriedenheit führen muss? Da finde ich mich doch lieber mit dem status quo ab, und lebe die restlichen 30 Jahre glücklich und zufrieden alleine.
Ja gut. Und wie schätzt man ab ob das Abgewöhnen von Angewohnheiten nun länger dauert als man lebt? Menschen werden heute problemlos 70 oder 80 Jahre alt. Ab wann sagt man sich denn "Pff, scheiß drauf. Ich bin eh zu alt"? Mit 30? 40? 50? Und ist es im Endeffekt nicht sogar so, dass man mit der richtigen Motivation letztlich schneller an das Ziel kommt?

Dieses Gedankenkonstrukt hemmt einen doch eher,als das es nützt.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 20:10
Irgendwann reichts halt, ich kenne das, eigentlich hat man die Nase voll aber auf der einen Seite ist es auch nicht das, was du eigentlich willst.
Die Zeit durch die du durch musst, kann ich dir nicht nehmen, aber in 10 Jahren wenn du immer noch AB sein solltest, siehst du es vermutlich auch anders als heute.
Auch der biologische druck und Trieb lässt mit dem älter werden nach.
Nachlassen ja, verschwinden nein. Auch im Alter haben viele Menschen noch regelmäßig Sex. Dazu kommt doch immer noch das Gefühl nicht allein zu sein. Und grade im Alter stelle ich mir das komplette alleine sein, ohne Arbeit, mit wenig sozialen Kontakten extrem schlimm vor. Was bleibt einem denn dann noch? Da kann man sich gleich die Kugel geben.

Aber gut, ist ja euer Ding.
Wie gesagt, dieses Gedankenspiel ist gefährlich. Ich fürchte mich vorallem davor wenn ich älter bin, dass mich all die vertanen, verpassten und nie genutzten Gelegenheiten, die nie gezeigten oder offenbarten Gefühle, irgendwann einholen (das einem dieses dann erst recht bewusst wird) - das wäre das Schlimmste finde ich.

Das mit den Trieben ist so eine Sache. Triebabfuhr ist in unserer Zeit ja kein Thema mehr (Internet etc.). Es sind eher die Gefühle, alles versäumt zu haben, die einen dann zerstören.
Ich war einst glücklich, wenn auch nur im Traum.
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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Der Schussel » Montag 16. Juli 2018, 20:51

Gatem hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 19:16
Axolotl hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 12:40
Also damit ich das richtig verstehe Du sagst man sollte es lieber sein lassen und einsam sterben, statt vielleicht noch ein paar Jahre gemeinsam zu verbringen? :gruebel:

Man soll also ab einem gewissen Alter generell gar nichts mehr machen, sich damit abfinden und hoffen, dass einen irgendwann einer halb verwest tot in der Wohnung findet? warum sträubst du dich so gegen die Vorstellung, dass man auch mit fortgeschrittenem Alter noch was ändern kann? :gruebel:
Es ist nicht so, dass ich mich sträube, es geht wie ich schon schreib um einen Aufwands/Nutzen-Abschätzung.
Wenn ich nur mal so als Beispiel noch eine Rest-Lebenserwartung von 30 Jahren habe, aber eine enstprechende Verhaltensänderung grob betrachtet etwa 40 Jahre benötigen würde, dann ist da einfach keine Chance mehr es noch rechtzeitig zu schaffen.
Warum sollte man sich also all die Zeit, mit dem Versuch quälen eine Änderung herbeizuführen, was zwangsläufig zu Unzufriedenheit führen muss? Da finde ich mich doch lieber mit dem status quo ab, und lebe die restlichen 30 Jahre glücklich und zufrieden alleine.
Das Ziel "glücklich und zufrieden" zu werden ist ja schon prima. Vielleicht besteht die Kunst darin, sich vom "Entweder-Oder"-Denken zu lösen ("Entweder ich versuche es weiter, oder ich werde glücklich und zufrieden.") hin zum "Sowohl - als auch" ("Ich bin sowohl glücklich und zufrieden, als auch weiter offen für Möglichkeiten und Versuche."). Und ich bin ziemlich sicher, dass ein solches Umdenken keine 40 Jahre dauern würde.
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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Gatem » Dienstag 17. Juli 2018, 07:22

Axolotl hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 20:35
Ja gut. Und wie schätzt man ab ob das Abgewöhnen von Angewohnheiten nun länger dauert als man lebt? Menschen werden heute problemlos 70 oder 80 Jahre alt. Ab wann sagt man sich denn "Pff, scheiß drauf. Ich bin eh zu alt"? Mit 30? 40? 50? Und ist es im Endeffekt nicht sogar so, dass man mit der richtigen Motivation letztlich schneller an das Ziel kommt?
Ob und wie man die Abschätzung macht ist m.E. individuell. Ich für meinen Teil sehe es jedenfalls so: Das Leben kann morgen schon vorbei sein. Ergo: Nicht lange abschätzen und rumquälen, lieber heute als morgen damit anfangen glücklich zu sein. Dazu gehört eben sich und seine Situation so zu akzeptieren.
Dieses Gedankenkonstrukt hemmt einen doch eher,als das es nützt.
Ich bin eher der Meinung, dass die gegenteilige Einstellung hinderlich ist.
Es ist doch so: „Glücklichsein” und „Bedürfniss etwas zu ändern“ stehen in gewisser Weise im Gegensatz zueinander. Wer wirklich glücklich ist, der muss nichts an seiner Situation ändern und umgekehrt kann jemand, der der Meinung ist etwas ändern zu müssen auch nicht vollkommen glücklich sein.
Wenn man den Leuten also immer wieder einredet „ändere dich“, dann verlängert man dadurch nur die Zeit des Unglücklich seins. Ja, möglicherweise führen die Anstrengungen nach einigen Jahren zum Erfolg und das erstrebte Glück setzt ein, aber die Zeit bis zu diesem Punkt ist „verloren“; zudem besteht auch die Möglichkeit, dass es nicht zum Erfolg kommt.
Daher eben meine Meinung: Die einzige Änderung die nötig ist, ist die der eigenen Einstellung zu seiner Situation. Wer heute damit anfängt seine Situation zu akzeptieren und damit glücklich zu sein, ist deutlich länger glücklich, als derjenige, der meint unbedingt etwas ändern zu müssen.


Nachtrag: Das soll aber auch nicht heißen, dass man sich Änderungen, die sich einem bieten, gegenüber grundsätzlich verschließt. Man sollte eben nur nicht darauf hinarbeiten, sondern die Dinge nehmen wie sie kommen.

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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Dr. House » Dienstag 17. Juli 2018, 07:42

Gatem hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 07:22
Axolotl hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 20:35
Ja gut. Und wie schätzt man ab ob das Abgewöhnen von Angewohnheiten nun länger dauert als man lebt? Menschen werden heute problemlos 70 oder 80 Jahre alt. Ab wann sagt man sich denn "Pff, scheiß drauf. Ich bin eh zu alt"? Mit 30? 40? 50? Und ist es im Endeffekt nicht sogar so, dass man mit der richtigen Motivation letztlich schneller an das Ziel kommt?
Ob und wie man die Abschätzung macht ist m.E. individuell. Ich für meinen Teil sehe es jedenfalls so: Das Leben kann morgen schon vorbei sein. Ergo: Nicht lange abschätzen und rumquälen, lieber heute als morgen damit anfangen glücklich zu sein. Dazu gehört eben sich und seine Situation so zu akzeptieren.
Dieses Gedankenkonstrukt hemmt einen doch eher,als das es nützt.
[...]
Daher eben meine Meinung: Die einzige Änderung die nötig ist, ist die der eigenen Einstellung zu seiner Situation. Wer heute damit anfängt seine Situation zu akzeptieren und damit glücklich zu sein, ist deutlich länger glücklich, als derjenige, der meint unbedingt etwas ändern zu müssen.


Nachtrag: Das soll aber auch nicht heißen, dass man sich Änderungen, die sich einem bieten, gegenüber grundsätzlich verschließt. Man sollte eben nur nicht darauf hinarbeiten, sondern die Dinge nehmen wie sie kommen.
Hinnehmen wie es ist, ist so eine Sache denke ich. Da ist natürlich die Angst groß, dass man dann mit 40, 50, 60 merkt, dass auch das nichts gebracht hat (vielleicht sogar das Gegenteil - man macht sich noch mehr Vorwürfe, weil man ja dann "nichts weiter versucht" hat sondern die Situation und sich selbst darin, akzeptiert hat). Das "akzeptieren" klingt zwar positiv besetzt, ist es aber nicht wirklich, finde ich.

Stichwort: "Was-wäre-wenn" ich doch noch versucht hätte etwas zu ändern?
Ich war einst glücklich, wenn auch nur im Traum.
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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von fifaboy1981 » Dienstag 17. Juli 2018, 08:55

Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 07:42
Hinnehmen wie es ist, ist so eine Sache denke ich. Da ist natürlich die Angst groß, dass man dann mit 40, 50, 60 merkt, dass auch das nichts gebracht hat (vielleicht sogar das Gegenteil - man macht sich noch mehr Vorwürfe, weil man ja dann "nichts weiter versucht" hat sondern die Situation und sich selbst darin, akzeptiert hat). Das "akzeptieren" klingt zwar positiv besetzt, ist es aber nicht wirklich, finde ich.

Stichwort: "Was-wäre-wenn" ich doch noch versucht hätte etwas zu ändern?
Es garantiert dir aber auch keiner, das du später mal denkst, hätte ich doch nur, zudem ist es ja nicht meine Entscheidung gewesen damals zu sagen, och ich könnte zwar jedes Jahr eine haben, will ich aber nicht, es gab gründe die dazu führten das ich wusste, es wird nichts, wenn mir klar ist das es nichts werden kann, dann brauche ich auch keine Versuche mehr starten.
Axolotl hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 20:35
Nachlassen ja, verschwinden nein. Auch im Alter haben viele Menschen noch regelmäßig Sex. Dazu kommt doch immer noch das Gefühl nicht allein zu sein. Und grade im Alter stelle ich mir das komplette alleine sein, ohne Arbeit, mit wenig sozialen Kontakten extrem schlimm vor. Was bleibt einem denn dann noch? Da kann man sich gleich die Kugel geben.

Aber gut, ist ja euer Ding.
Es ist aber denke ich ein unterschied ob du sex hast weil du es kennst und toll findest, oder ob es nur ein wort ist bzw. die Erinnerung nur an den Versuch besteht wo es tun war wie Radfahren oder arbeiten, wo eben kein spass dabei aufkam. Für mich ist das besondere daran nicht mehr vorhanden, diese Sicht hat das ganze für mich verloren, daher ist es auch egal.
Für mich machts auch keinen unterschied mehr ob ich nochmal was mit ner Frau habe oder nicht, es geht nicht mehr darum erfahrung zu sammeln, ein leben wie es andere haben, werde ich eh nicht mehr führen, das ist vorbei.

Und wie schon beschrieben wurde, kannst du irgendwann nur versuchen damit zu leben wie es ist. Das habe ich.
Auch hatte ich vor vielen Jahren die Phase wo ich genauso dachte, sollst du wirklich aufgeben? irgendwann war ein Punkt erreicht wo ich lieber von der Brücke gesprungen wäre als so weiter zu machen.

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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Axolotl » Dienstag 17. Juli 2018, 11:35

Gatem hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 07:22
Ob und wie man die Abschätzung macht ist m.E. individuell. Ich für meinen Teil sehe es jedenfalls so: Das Leben kann morgen schon vorbei sein. Ergo: Nicht lange abschätzen und rumquälen, lieber heute als morgen damit anfangen glücklich zu sein. Dazu gehört eben sich und seine Situation so zu akzeptieren.
Schön, dass du einsiehst wie subjektiv die ganze Sache ist und wie wenig Sinn das generell macht.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 08:55
Es ist aber denke ich ein unterschied ob du sex hast weil du es kennst und toll findest, oder ob es nur ein wort ist bzw. die Erinnerung nur an den Versuch besteht wo es tun war wie Radfahren oder arbeiten, wo eben kein spass dabei aufkam. Für mich ist das besondere daran nicht mehr vorhanden, diese Sicht hat das ganze für mich verloren, daher ist es auch egal.
Für mich machts auch keinen unterschied mehr ob ich nochmal was mit ner Frau habe oder nicht, es geht nicht mehr darum erfahrung zu sammeln, ein leben wie es andere haben, werde ich eh nicht mehr führen, das ist vorbei.
Du hast also mal ne schlechte Erfahrung gemacht. Ja passiert. Wir alle machen mal schlechte Erfahrungen. Daraus zu lernen, sich weiterzuentwickeln, das sollte die logische Konsequenz sein. Nicht sich einzumauern und darauf zu hoffen irgendwann eines morgens nicht mehr aufzuwachen und bis dahin den Rest seines Lebens in einsam dahin zu vegetieren.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 08:55
Und wie schon beschrieben wurde, kannst du irgendwann nur versuchen damit zu leben wie es ist. Das habe ich.
Auch hatte ich vor vielen Jahren die Phase wo ich genauso dachte, sollst du wirklich aufgeben? irgendwann war ein Punkt erreicht wo ich lieber von der Brücke gesprungen wäre als so weiter zu machen.
Das ist kein Arrangement, das ist Resignation. Das ist auch nicht, wie ihr das so anpreist, ein Fortschritt. Viel mehr ist es Stillstand. Und Stillstand bedeutet tot.

Aber in dem Kontext muss ich euch dann die Frage stellen, was ihr dann eigentlich hier zu erreichen hofft. Schließlich wollt ihr nichts ändern, lasst euch nicht helfen und könnt auch nicht viel Hilfestellung leisten. Es erscheint doch sinnlos sich in einem solchen Forum herumzutreiben, wenn nicht doch irgendwo noch ein kleines Licht der Hoffnung schimmert. Deshalb fällt es mir schwer zu glauben, dass ihr innerlich schon so tot seid ;)
Es ist möglich keine Fehler zu machen und trotzdem zu verlieren. Das ist keine Schwäche, das ist das Leben.

Früher habe ich mich darüber geärgert, dass das Leben nicht fair ist. Dann habe ich erkannt, dass es noch viel schlimmer wäre, wenn das Leben fair wäre.

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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Dr. House » Dienstag 17. Juli 2018, 12:02

Axolotl hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 11:35

Aber in dem Kontext muss ich euch dann die Frage stellen, was ihr dann eigentlich hier zu erreichen hofft. Schließlich wollt ihr nichts ändern, lasst euch nicht helfen und könnt auch nicht viel Hilfestellung leisten. Es erscheint doch sinnlos sich in einem solchen Forum herumzutreiben, wenn nicht doch irgendwo noch ein kleines Licht der Hoffnung schimmert. Deshalb fällt es mir schwer zu glauben, dass ihr innerlich schon so tot seid ;)
Ein Quantchen Hoffnung im Inneren - vielleicht (wenn auch weniger stark bewusst)? Ich für meinen Teil würde das aber nie groß nach Außen tragen, dass da immernoch Sehnsucht (Hoffnung) ist, wenn ich anderen Gegenüber (z. B. der Familie) kommuniziert habe, dass das Thema Freundin und Co. für mich durch ist (ohne auf die AB Problematik explizit zu sprechen zu kommen.) Es ist paradox.

Zum Thema helfen (zumindest bei mir): Von Außenstehenden in meiner Familie/Bekanntenkreis gar nicht. Es kennt niemand meine (unsere) Problematik in meinem Umfeld. Ich würde es auch nie ansprechen, da zu konservative Personen. Außerdem möchte ich nicht, dass sich andere (nähere Verwandte) wegen mir dann ggf. Vorwürfe machen.
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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Axolotl » Dienstag 17. Juli 2018, 12:12

Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 12:02
Ein Quantchen Hoffnung im Inneren - vielleicht (wenn auch weniger stark bewusst)? Ich für meinen Teil würde das aber nie groß nach Außen tragen, dass da immernoch Sehnsucht (Hoffnung) ist, wenn ich anderen Gegenüber (z. B. der Familie) kommuniziert habe, dass das Thema Freundin und Co. für mich durch ist (ohne auf die AB Problematik explizit zu sprechen zu kommen.) Es ist paradox.
Also getreu dem Motto "Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt" oder wie? :mrgreen:

Mit nicht mal 30 ist das für dich durch? Himmel, heutzutage fängt doch das Leben erst mit 30 so richtig an :lach:
Es ist möglich keine Fehler zu machen und trotzdem zu verlieren. Das ist keine Schwäche, das ist das Leben.

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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Dr. House » Dienstag 17. Juli 2018, 13:28

Axolotl hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 12:12
Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 12:02
Ein Quantchen Hoffnung im Inneren - vielleicht (wenn auch weniger stark bewusst)? Ich für meinen Teil würde das aber nie groß nach Außen tragen, dass da immernoch Sehnsucht (Hoffnung) ist, wenn ich anderen Gegenüber (z. B. der Familie) kommuniziert habe, dass das Thema Freundin und Co. für mich durch ist (ohne auf die AB Problematik explizit zu sprechen zu kommen.) Es ist paradox.
Also getreu dem Motto "Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt" oder wie? :mrgreen:

Mit nicht mal 30 ist das für dich durch? Himmel, heutzutage fängt doch das Leben erst mit 30 so richtig an :lach:
Der Satz ist gut, muss ich mir merken.

30 ist die magische Zahl und Grenze. Und lange ist der Weg bis dahin auch nicht mehr. Weist du wie schnell die letzten 10 Jahre rum gingen? Es sind für mich nur 5 Jahre bis 30. Wers bis dahin nicht gebacken bekommen hat, für den erhöht sich der Schwierigkeitsgrad (gefühlt) um x 2 :buch:

Die Erwartungen anderer an jemanden mit 30+ gerade im Zwischenmenschlichen Bereich werden für mich verdammt schwer zu erfüllen sein. Ich werde es wohl ähnlich wie fifaboy1981 halten, sobald ich die 30 erreicht habe. Dann hake ich das ganze Thema Beziehung etc vollständig ab, denke es ist sowohl für mich, als auch für andere Menschen bzw. potentielle Damen besser so (dafür bin ich zu kaputt, wenn ich's bis 30 nicht hinbekommen habe).

Bis dahin bewahre ich mir für die nächsten 5 Jahre das angesprochene Quäntchen Hoffnung.
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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Axolotl » Dienstag 17. Juli 2018, 14:33

Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 13:28
Der Satz ist gut, muss ich mir merken.
Na ja, es heißt die Hoffnung stirbt zuletzt und nicht sie stirbt nie...oder? :mrgreen:
Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 13:28
30 ist die magische Zahl und Grenze. Und lange ist der Weg bis dahin auch nicht mehr. Weist du wie schnell die letzten 10 Jahre rum gingen? Es sind für mich nur 5 Jahre bis 30. Wers bis dahin nicht gebacken bekommen hat, für den erhöht sich der Schwierigkeitsgrad (gefühlt) um x 2 :buch:
Ich will jetzt kein Klischee bemühen, aber Männer werden für Frauen doch mit dem Alter eher interessanter.
Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 13:28
Die Erwartungen anderer an jemanden mit 30+ gerade im Zwischenmenschlichen Bereich werden für mich verdammt schwer zu erfüllen sein. Ich werde es wohl ähnlich wie fifaboy1981 halten, sobald ich die 30 erreicht habe. Dann hake ich das ganze Thema Beziehung etc vollständig ab, denke es ist sowohl für mich, als auch für andere Menschen bzw. potentielle Damen besser so (dafür bin ich zu kaputt, wenn ich's bis 30 nicht hinbekommen habe).
Warum? Man lernt doch mit dem Alter. Bei euch klingt das so, als wäre 30 ein Todesurteil. Ja ich wollte auch nie 30 werden. Aber hey, ich lebe noch, die Welt ist auch noch da und ich trete sogar selbstsicherer auf, als noch vor fünf Jahren. Ich finde ihr geht da viel zu verkrampft ran, was euch letztlich mehr hindert als nützt.

Ich verstehe ja den Frust. Jedes Jahr das vor sich hin plätschert nervt. Und mit 25 war ich auch darüber gefrustet, dass jeder um mich herum ne Freundin hatte oder regelmäßig seine Bettgeschichten. Mit der Zeit stumpft man dagegen ein bisschen ab. Klar ist es nervig, wenn xyz die Frau abschleppt die man mag, oder diejenige welche plötzlich verheiratet ist. Ja das tut weh und ist scheiße. Deshalb darf man doch aber sein leben nicht abschreiben :surprise: Und das sage ich als unerschütterlicher Realist :mrgreen:

Statt sich also Grenzen zu setzen und zu sagen "hey, ab da bin ich eh zu alt", versuch doch einfach mal etwas entspannter an die Sache zu gehen. Ansonsten wirst du permanent vor dem Problem stehen, dass du schon allein wegen dem inneren Druck in den entscheiden Situationen versagst und sich das Problem damit eher verfestigt.

Das schlimmste was man machen kann ist, sich selbst Grenzen zu setzen.
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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 17. Juli 2018, 14:37

fifaboy1981 hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 08:55
Es garantiert dir aber auch keiner, das du später mal denkst, hätte ich doch nur, zudem ist es ja nicht meine Entscheidung gewesen damals zu sagen, och ich könnte zwar jedes Jahr eine haben, will ich aber nicht, es gab gründe die dazu führten das ich wusste, es wird nichts, wenn mir klar ist das es nichts werden kann, dann brauche ich auch keine Versuche mehr starten.
Ich war als Jugendlicher und junger Erwachsener über 7 Jahre fast jedes WE im Nachtleben aktiv. Erfolg null. Im Nachhinein betrachte ich das als sinnlose Zeit- und Geldverschwendung. Musik? Höre ich lieber als Genuss in Ruhe in einer nicht schädlichen Lautstärke. Alkohol? Trinke ich selten und nur in Ruhe zum Genuss. Freunde treffen? Tue ich lieber an Orten, wo richtige Gespräche möglich sind und die Musik nicht 100 db laut ist. Wäre ich aber nicht ausgegangen als ich noch ein Umfeld hatte, in dem regelmäßig ausgegangen worden ist, würde ich mir stattdessen vorwerfen, die Option Nachtleben nicht genutzt zu haben.
Man weiß vorher nie, ob bestimmte Aktivitäten oder Veränderungen Erfolg bringen. Deshalb sollte man den zu erwartenden Erfolg und die Kosten bzgl. Zeit, Geld, Verzicht auf andere Dinge, usw. gut abwägen.

@ Axolotl: mit 30 sind viel weniger Frauen Single als mit 20. Und wenn die Schul- und Unizeit mal vorbei ist, lernt man generell seltener neue Leute kennen. Und wenn, haben diese deutlich öfters als früher keinen Bedarf mehr an weiteren Kontakten. So ab 25 oder 27 nimmt die Schwierigkeit massiv zu. Dazu kommt, dass viele Frauen so um die 35 eine laut tickende innere Uhr haben und nur Männer wollen, die schon sehr schnell zeigen, dass sie eine feste Beziehung und Kinder wollen und dafür auch geeignet erscheinen.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231

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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Schneeleopard » Dienstag 17. Juli 2018, 14:50

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 14:37
Man weiß vorher nie, ob bestimmte Aktivitäten oder Veränderungen Erfolg bringen. Deshalb sollte man
den zu erwartenden Erfolg und die Kosten bzgl. Zeit, Geld, Verzicht auf andere Dinge, usw. gut abwägen.
Generell ist das selbstverständlich richtig. Nur liegt die Tücke im Detail. Was man erwartet hängt extrem stark
von den eigenen Erfahrung und noch mehr vom eigenen Charakter ab. Während ein mutiger Optimist auch dort
noch eine Chance findet und nutzt wo an sich keine ist, gibt der phlegmatische Pessimist schon zuhause auf und
ist sich sicher, dass alles sinnlos ist. So wie du es schreibst, wirkt es wie die eigene Absolution fürs Couchsurfen.
"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben"
Alexander von Humboldt

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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 17. Juli 2018, 14:52

Ich gehe schon oft aktiv auf Frauen zu. Nur 30 Jahre ohne nichtmal einen Wangenkuss hinterlassen halt Spuren. Dass ich deswegen kein Optimist, sondern Realist bin, verwundert daher kaum. Hoffnung muss für mich auf rationalen Fakten basieren.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Endura » Dienstag 17. Juli 2018, 15:14

Axolotl hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 14:33
Ich will jetzt kein Klischee bemühen, aber Männer werden für Frauen doch mit dem Alter eher interessanter.
Aber Langzeitsingles in der Regel nicht. Ich hab in meiner Familie und in Bekanntenkreis ein paar männliche Langzeitsingles, die werden mit der Zeit, freundlich formuliert, immer schrulliger.

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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Axolotl » Dienstag 17. Juli 2018, 15:23

Endura hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 15:14
Aber Langzeitsingles in der Regel nicht. Ich hab in meiner Familie und in Bekanntenkreis ein paar männliche Langzeitsingles, die werden mit der Zeit, freundlich formuliert, immer schrulliger.
Regeln sind dafür da um gebrochen zu werden :mrgreen:

Ich will jetzt nicht über allgemein menschliches Verhalten sinnieren, aber schrullige Angewohnheiten haben wir alle. Besonders diejenigen, die glauben keine zu haben :frech: Ein Problem ist es nur dann, wenn man praktisch gar nicht anders kann.
Es ist möglich keine Fehler zu machen und trotzdem zu verlieren. Das ist keine Schwäche, das ist das Leben.

Früher habe ich mich darüber geärgert, dass das Leben nicht fair ist. Dann habe ich erkannt, dass es noch viel schlimmer wäre, wenn das Leben fair wäre.

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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Talbot » Dienstag 17. Juli 2018, 16:14

Axolotl hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 14:33
Ich will jetzt kein Klischee bemühen, aber Männer werden für Frauen doch mit dem Alter eher interessanter.
Das halte ich für einen ziemlichen Mythos.
Zumindestens wenn man davon ausgeht, dass dies automatisch mit dem Alter passiert/kommt.
Ja, es ist so, dass bei vielen Männern die Chancen mit dem Alter eher steigen.
Und das durchaus öfters auch bei deutlich jüngeren Frauen.
Diese Entwicklung kommt aber keinesfalls völlig ohne Grund und nur aufgrund des Älterwerdens, sondern eher durch entsprechende Veränderungen beim Mann.
Viele Männer sind mit Anfang 20 noch recht unselbstbewusst und ihnen mangelt es an "männlicher" Ausstrahlung, weshalb sie kaum als Männer wahrgenommen werden.
Das legt sich oft mit steigendem Alter durch gemachte Erfahrungen sowie private und berufliche Erfolge.
Dazu kommt dann noch, dass viele sich auch äußerlich zwischen Anfang 20 und Anfang 30 noch verändern und dadurch "männlicher" werden/wirken.
Fehlen die entsprechenden Erfahrungen bzw bleiben die entsprechenden Veränderungen aus so wird sich da nichts von alleine verbessern und die Chancen dürften eher noch sinken.

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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Axolotl » Dienstag 17. Juli 2018, 16:17

Sehe ich eben anders. Allein schon aus meiner persönlichen Erfahrung, dass ich in den letzten Jahren deutlich selbstbewusster und interessanter für Andere geworden bin. Und das auch ohne weiblichen Einfluss :lach:
Zuletzt geändert von Axolotl am Dienstag 17. Juli 2018, 16:27, insgesamt 1-mal geändert.
Es ist möglich keine Fehler zu machen und trotzdem zu verlieren. Das ist keine Schwäche, das ist das Leben.

Früher habe ich mich darüber geärgert, dass das Leben nicht fair ist. Dann habe ich erkannt, dass es noch viel schlimmer wäre, wenn das Leben fair wäre.

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Re: Wer hatte noch nie ein Date?

Beitrag von Cascade » Dienstag 17. Juli 2018, 16:25

Endura hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 15:14
Aber Langzeitsingles in der Regel nicht. Ich hab in meiner Familie und in Bekanntenkreis ein paar männliche Langzeitsingles, die werden mit der Zeit, freundlich formuliert, immer schrulliger.
Wie äußert sich das denn genau ?

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