Sommer, sexy, schämen

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Hoppala
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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von Hoppala » Freitag 21. Juni 2019, 01:17

knopper hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 19:37
Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 19:05
"Attraktiv/hässlich" ist dafür viel zu unspezifisch und tendenziell eher im Bereich "Kunstgegenstand" zu sehen: "Ich gucke - du wirst beguckt. Dafür biste da. Stell dich also nicht an."
Männer: egal wie hübsch oder gut angezogen: ihr beguckt eine Frau. Eine euch ähnliche Form des Menschen. Also verhaltet euch entsprechend.
Und schon wird nicht alles, aber vieles gut.
(Ach ja, nur für den Fall: gilt auch andersrum. Oder geschlechtsneutral. Also überhaupt.).
das mag ja alles sein... nur es wurde doch nun oft genug diskutiert. Es gibt eben bestimmte Attraktivitätsmerkmale die anziehender wirken und solche Menschen automatisch begehrter sind... und da geht es eben primär nur erstmal um das Äußere.

ich verstehe gar nicht warum das hier ständig und immer wieder relativiert wird...denn falsch ist es schlicht und einfach nicht, sondern sogar wissenschaftlich bestätigt.
Darum geht es hier doch gerad gar nicht.
Es geht drum, ob was/wann als Angucken noch okay ist und was/wann als aufdringliches Starren nicht mehr.
Es wird also nicht relativiert. Nur was anderes diskutiert, als du nun wieder ins Rennen bringst.

Abgesehen davon - wie gesagt: darum geht es gerad gar nicht - was ist für wen begehrter? Und warum sollte der/die/das Begehrte darauf wie reagieren? Darauf hat die Wissenschaft sicher auch praktische Antworten???
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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von Hoppala » Freitag 21. Juni 2019, 01:19

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 23:37
Vielleicht denkst du so. Das muß aber weder heißen, daß alle Frauen so denken, noch, daß eine Mehrheit der Frauen so denkt.
Das gilt ebenso für deine schräge These.
Alllerdings wäre in Rechung zu ziehen, dass die eine These von einer Frau kommt, die das gerade in Frage stehende Beguckt- und Bestarrtwerden als Frau aus eigener Anschauung sowie vermutlich Frauengesprächen kennt.
Die andere von dir.

Ich weiß ncht: dein Einwand kommt mir da doch eher wie ein Rückzugsgefecht vor.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 23:37
Heutzutage aber werden #MeToo (siehe auch dieser Thread), #NotACompliment usw. von denjenigen Radikalfeministinnen, die in diesen Angelegenheiten die unumstrittene mediale Meinungshoheit haben, gnadenlos aufgebauscht. Wann immer ein Mann einer Frau gegenüber irgendetwas tut, was ihr in irgendeiner Weise unangenehm sein könnte, kann die Frau das als Belästigung auffassen – und entsprechend reagieren. Sie hat heutzutage den Freibrief, beliebig heftig auf beliebig kleine „Vergehen“ zu reagieren und diese als „genauso schlimm wie Vergewaltigung“, denn jeder Versuch von Männerseite, einer Frau in dieser Angelegenheit zu widersprechen, wird damit abgeschmettert, daß es sexistisches Mansplaining ist und der Mann versucht, Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe zu relativieren.

Damit wird es zum Problem für denjenigen, der die Frau ansieht. Wie gesagt: #StareRape.

Wer viel Zeit hat und des Englischen mächtig ist, kann sich gern diesen Thread auf Reddit durchlesen.
Jede/r darf irgendwas behaupten. Ist nix Frauenspezifisches und is gut so.
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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von Wuchtbrumme » Freitag 21. Juni 2019, 02:25

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 23:47
VollAB hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 18:49
LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 18:29
Sehr vereinfacht und pauschalisiert.
Und wie wäre das andersrum?
LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 18:29
+1
Mein Einwand bzgl. der oft für Männer strengeren Kleiderordnungen war sachlich, neutral und konstruktiv. Wie Diskussionen sein sollten. Von Beerdigungen habe ich nie geschrieben und bauchfrei und Hotpants ist ein Extrem, das auch eine Frau in den von mir genannten Kontexten nicht bringen dürfte. Ich kann es nicht leiden, wenn mir nie gesagtes zur Provokation in den Mund gelegt wird.
Aber ein Account unterstellte mir auch schon mal, ich finde die extremem Gehälter von Profifussballern toll, nur weil ich Kritik an der Höhe der Gehältern von Managern im Vergleich zu deren einfachen Angestellten übte...
Und du meinst dein Einwand hat da dann auch Relevanz für den Kontext, in dem diese Diskussion hier stattfindet?
Immerhin wurde hier scheinbar eher darüber geredet, was man so auf der Straße sieht und da wurde jetzt nicht konkret erwähnt in welchem Milieu man sich befindet.
Daher verstehe ich nicht, warum man dann auf besondere Umstände hinweisen muss.
Wäre so wie wenn man darüber diskutiert, dass jeder mit einem gewissen Aufwand ein gewisses Niveau erreichen kann und jemand dann damit ankommt, dass einer ohne Beine aber nicht gut im Fußball werden kann.
Faktisch richtig, aber für den Kontext doch eher unerheblich. Ich bin da eher ein Fan von "Ausnahmen bestätigen die Regel", daher wird eine Ausnahme niemals repräsentativ für den Trend sein.
Immer den Einzelfall beachten!
Sicher hat der Einwand von IVV und mir Relevanz! Der Kontext ist sehr wichtig (weil es nun mal einen Unterschied macht, wo welche Kleidung getragen werden darf), außer man will seinen Angriff auf einen sachlichen Kommentar und danach berechtigter Kritik schön reden. IVV hat vollkommen Recht.

"Nicht immer. Kleiderordungen, z.B. in (gehobenen) Hotels zum Abendessen, Restaurants, Discos, Arbeitsplätzen usw. fordern vom Mann oft bedeckte Beine, während für Frauen kurze Röcke oder Kleider ok sind. Oder "Abendkleidung" bedeutet beim Mann auch lange Ärmel und lange Beine, während Frau ein luftiges Kleid tragen darf. Auf Geschlechtsbasis entscheiden, wie viel bedeckt werden muss, finde ich diskriminierend." ist ohne jeglichen Angriff, aber du reagierste drauf mit einen.
Hathor hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 20:16
Ich nehme zur Kenntnis, dass es offenbar Männer gibt, die absolut null Gefühl für den Unterschied zwischen "eine Frau mit wohlwollendem Blick streifen" und "eine Frau unverschämt anglotzen" haben. Für mich ist das völlig unverständlich! Möglicherweise findet sich die Erklärung in dem fett markierten Satz in Brax' Beitrag: Wenn jemand genau erklärt und definiert haben will, wie lange und wie intensiv er gucken muss und auf welche Körperteile genau er schauen muss, damit dieser Blick als "glotzen" gewertet wird, lässt das definitiv nicht auf besonders gute soziale Fertigkeiten seinerseits schließen. :roll:

Und wenn jemand eine Frau "unverschämt anglotzt", kommt das in aller Regel schlicht unhöflich und respektlos 'rüber und gibt Minuspunkte, ganz egal, wie der Kerl aussieht.
Wie kann ein Mann das prüfen und ggf. lernen? Vor allem Männer ohne Frauen im realen Umfeld oder welchen, zu denen Gespräche über solche Themen nicht möglich sind?
Zu wissen wann man eine Frau anerkennend ansieht und wann man glotzt braucht es nur rin normales Maß an Empathie. Die meisten gut erzogenen Männer da draußen besitzen das. Ihr hier drinnen habt das nicht nach dem, was ich hier lese. Für Euch selbst fordert Ihr jede Menge Empathie von Frauen ein, Ihr selbst reagiert wie die Holzhämmer. Sehr ungeschickt!
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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von Siegfried » Freitag 21. Juni 2019, 08:08

Also wenn ich guck dann guck ich und zwar gefühlt immer gleich.
Wie ich jetzt gucken musste damit es sich zu einem wohlwollendem, respektvollen oder anerkennenden gucken wird und wie dazu im Vergleich jetzt ein lüsternes, sabberndes, unangenehmes glotzen oder anstarren bei mir aussieht....keine Ahnung :gruebel:
Die Unterschiede richtig zu erklären ist hier aber auch keiner im Stande. Das könnte einem zu dem Schluss führen das das immer eine persönliche Wahrnehmung und Interpretation ist wie ich etwas auffasse und welchen Einfluss die Attraktivität des Gegenübers darauf haben könnte.

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von knopper » Freitag 21. Juni 2019, 10:43

alex321 hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 23:48
Oder ganze Jahre. 2014 habe ich es geschaft mir einen leichten Sixpack anzutrainieren und habe dann plötzlich interessierte Blicke von Frauen bekommen. An diese Zeit errinnere ich mich immer noch gerne. Leider wird es mit dem Alter immer schwerer sich einen Sixpack anzutrainieren. Da muss man sich schon ordentlich reinhängen.
JA! GENAU das meine ich doch, bzw. ist doch men Reden die ganze Zeit...

Natürlich kommen da Blicke, weil eben ein wirkliches Sixpack alles andere als einfach ist, sehr viel Training bedarf, richtige Ernährung und sicherlich auch genetisch "limitiert", ist sag ich jetzt mal.
oh jaaa natürlich kommen dann sofort immer die Stimmen die meinen "was soll ich mit einem Sixpack, Waschbär-bauch zum kuscheln ist mit viel lieber" :D :D :D .... schon dutzende Male gehört.
Mag ja auch alles so richtig sein und stimmen...Fakt ist aber dass es dennoch für viele Frauen erstmal nen Hingucker ist.... mehr ein Hingucker als wenn da jetzt alles "schwabbelt" (ja sorry), oder der "Wanst" so riesig ist, dass man(n) fast vorn über kippt :D :D

...es möge sich jetzt keiner beleidigt fühlen, ich sprech es nur so aus wie ich es mir immer denke... bzw. wie es in meinem Kopf immer kreist..

und natürlich wird es immer schwieriger bzw. ist es im Grunde ein Kampf gegen Windmühlen! Es bedarf einer Menge Aufwand, fast täglichen Trainings, richtiger Ernährung usw.... und das alles für ein paar Blicke die man im Sommer am See evt. bekommt? Blicke die eine normal schlanke Frau auch so erhält....ganz ohne Training. :D ...eben genau DA ist der Unterschied den ich immer wieder anspreche.
Das steht irgendwie in einem extremen Missverhältnis... was eben besagt, "als Mann mit nur mit Aussehen genauso Punkten wie als Frau" = unrealistisch / zu aufwendig. :hammer:

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von Peter » Freitag 21. Juni 2019, 11:01

knopper hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 10:43
alex321 hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 23:48
Oder ganze Jahre. 2014 habe ich es geschaft mir einen leichten Sixpack anzutrainieren und habe dann plötzlich interessierte Blicke von Frauen bekommen. An diese Zeit errinnere ich mich immer noch gerne. Leider wird es mit dem Alter immer schwerer sich einen Sixpack anzutrainieren. Da muss man sich schon ordentlich reinhängen.
JA! GENAU das meine ich doch, bzw. ist doch men Reden die ganze Zeit...

Natürlich kommen da Blicke, weil eben ein wirkliches Sixpack alles andere als einfach ist, sehr viel Training bedarf, richtige Ernährung und sicherlich auch genetisch "limitiert", ist sag ich jetzt mal.
oh jaaa natürlich kommen dann sofort immer die Stimmen die meinen "was soll ich mit einem Sixpack, Waschbär-bauch zum kuscheln ist mit viel lieber" :D :D :D .... schon dutzende Male gehört.
Mag ja auch alles so richtig sein und stimmen...Fakt ist aber dass es dennoch für viele Frauen erstmal nen Hingucker ist.... mehr ein Hingucker als wenn da jetzt alles "schwabbelt" (ja sorry), oder der "Wanst" so riesig ist, dass man(n) fast vorn über kippt :D :D

...es möge sich jetzt keiner beleidigt fühlen, ich sprech es nur so aus wie ich es mir immer denke... bzw. wie es in meinem Kopf immer kreist..

und natürlich wird es immer schwieriger bzw. ist es im Grunde ein Kampf gegen Windmühlen! Es bedarf einer Menge Aufwand, fast täglichen Trainings, richtiger Ernährung usw.... und das alles für ein paar Blicke die man im Sommer am See evt. bekommt?
Aber wieso sollte man nur mit dem Aussehen überhaupt punkten wollen? Wobei Du Aussehen bei Männern auch immer sehr auf einen muskulösen großen Körper beziehst.
Da reduzierst Du Attraktivität schon extrem. Wäre für Dich wahrscheinlich ganz gut, wenn Du Dich von diesem Männerideal in Deinem Kopf mehr lösen könntest. Es bringt Dir ja nichts, ewig geistig um dieses von Dir selbst gewählte Ideal zu kreisen.
Wenn du einen bestimmten Punkt im Leben erreicht hast, musst du wie deine eigenen Eltern sein. Du musst dich leiten und beschützen, aber du darfst das Kind in dir nicht töten.

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von Hoppala » Freitag 21. Juni 2019, 11:53

Siegfried hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 08:08
Also wenn ich guck dann guck ich und zwar gefühlt immer gleich.
Wie ich jetzt gucken musste damit es sich zu einem wohlwollendem, respektvollen oder anerkennenden gucken wird und wie dazu im Vergleich jetzt ein lüsternes, sabberndes, unangenehmes glotzen oder anstarren bei mir aussieht....keine Ahnung :gruebel:
Wohlwollend, respektvoll, anerkennend.
Nicht sabbern, glotzen, anstarren.
Du kennst die Worte. Sie werden nicht umsonst in Gegensatz gebracht: die meisten Menschen empfinden sie so, ganz ohne spezifische Erklärung.
Satt, Appetit, Hunger sind als Gefühl auch schwierig erklärbar und bezeichnen was ziemlich Eindeutiges.
Siegfried hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 08:08
Die Unterschiede richtig zu erklären ist hier aber auch keiner im Stande. Das könnte einem zu dem Schluss führen das das immer eine persönliche Wahrnehmung und Interpretation ist wie ich etwas auffasse und welchen Einfluss die Attraktivität des Gegenübers darauf haben könnte.
Korrektur: ... und welchen Einfluss die Auffassung des Gegenübers dazu hat.

Irgendwie wird hier immer von 2 Seiten ausgegangen, die unterschiedliche Aktions-/Reaktionsmuster oder -Optionen hätten. Dabei ist die eine halbwegs bekannt (man slebst), die andere ne Black Box.

Das ist nicht die Realität.
Manch einem steht - sicher mangels Kontakten - die Annahme, ein Gegenüber sei eine Black Box, ziemlich im Weg. Man reduziert mit dieser selbstdefinierten Unbekannten die eigenen, steuerbaren Einflussmöglichkeiten auf die Situation. Und gibt sich dann vom Ergebnis überrascht/beschämt/herabgesetzt wasauch immer. "Ich hab doch gar nichts gemacht!" ...

Das ist von der Struktur her vergleichbar dem Muster von Streitsuchenden: "Ey was glotzt du so! Willste Stress? Dich hau ich um, du Zwerg!" Obwohl gar nix war. Damit wird der selbst produzierte Anlass dem Gegenüber zugeschoben. In diese Beispiel mit Absicht. Was das überraschte Gegenüber tatsächlich meint, ist unwichtig. Es soll sich auf eine bestimmte Art und Weise verhalten.

Um zum diskutierten Thema zurückzukommen: Das Gegenüber soll vorab erklären, was es von wem als übergriffiges Anstarren empfindet. Dabei handelt es sich um ein auszuhandelndes Einverständnis. Dieses "Aushandeln" findet allermeist sehr spontan unter Einbeziehung gesellschaftlicher Konventionen statt. Wer nur mit Body Paint "bekleidet" durch die Einkaufsstraße läuft, wird beguckt und hat sowohl mit anerkennenden als auch abwertenden Blicken und Starren zu rechnen, ganz egal wie attraktiv.
In Saudi-Arabien dürften die Anguck/Glotz-Schwellen andere sein als am Strand von Miami Beach.
Was soll man da jetzt noch groß Unterschiede erklären. Das würde dann mehrere Sammelwerke füllen und niemand wäre schlauer. In der Praxis funktioniert es auch ohne solche Studien einigermaßen - das genügt.
Hier wird ne Mücke zum Elefanten gemacht.

Und ich finde, das gilt auch für Frauen, die sich über solches männliches Fehlverhalten ereifern. Solange nur geguckt/gestarrt wird - was soll's? Sagt dem Kerl Bescheid, dann lernt er's vielleicht mal. Und ja, Männer gucken gern. Frauen quassseln gern mehr und sorgen so für (Männer) störenden Hintergrundlärm. Ist halt so (in jedem öffentlichen Verkehrsmittel leicht feststellbar). Das ertragen die Männer dann auch tapfer ...
;-)
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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 21. Juni 2019, 12:31

VollAB hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 00:23
LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 23:47
Immer den Einzelfall beachten!
Sicher hat der Einwand von IVV und mir Relevanz! Der Kontext ist sehr wichtig (weil es nun mal einen Unterschied macht, wo welche Kleidung getragen werden darf), außer man will seinen Angriff auf einen sachlichen Kommentar und danach berechtigter Kritik schön reden. IVV hat vollkommen Recht.

"Nicht immer. Kleiderordungen, z.B. in (gehobenen) Hotels zum Abendessen, Restaurants, Discos, Arbeitsplätzen usw. fordern vom Mann oft bedeckte Beine, während für Frauen kurze Röcke oder Kleider ok sind. Oder "Abendkleidung" bedeutet beim Mann auch lange Ärmel und lange Beine, während Frau ein luftiges Kleid tragen darf. Auf Geschlechtsbasis entscheiden, wie viel bedeckt werden muss, finde ich diskriminierend." ist ohne jeglichen Angriff, aber du reagierste drauf mit einen.
Du gehst nicht auf meinen Beitrag ein.
Deine inhaltslose Standardantwort wenn dir Antwort nicht in den Kram passt oder du sie nicht verstehst. Seit eh und jeh. Mein Langzeitgedächtnis ist extrem gut. Jeder andere versteht es, nimm dir ein Beispiel an IVV. So geht eine faire und sachliche Diskussion.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von knopper » Freitag 21. Juni 2019, 13:07

Peter hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 11:01

Aber wieso sollte man nur mit dem Aussehen überhaupt punkten wollen? .
nun ja...da wären wir wieder beim Thema...warum tun denn dies dann überhaupt die Frauen, indem sie eben im Sommer entsprechende Kleidung tragen?
Warum sind vielen Frauen offensichtlich die "äußeren Werte" wichtiger als die inneren...so dass das Top nicht eng genug sein kann, die Hotpants nicht kurz genug, der ausschnitt nicht tief genug usw...? :D
Wie gesagt….vollverschleiern soll sich freilich keine….
Warum darf ich das dann als Mann nicht auch?
Nein als Mann soll man büddeschön mit nem starken Charakter, Charisma viel viel Humor, starke laute Stimme und Selbstbewusstsein punkten...das ist immer noch gesellschaftlich fest verankert. :hammer:
Jeder der es dann doch irgendwie tut, extra pumpt, extra n enges shirt anzieht usw... wird dann gleich abgetan als wenn er es so nötig hätte / nicht mit was anderem Punkten kann usw...
Peter hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 11:01

Da reduzierst Du Attraktivität schon extrem. Wäre für Dich wahrscheinlich ganz gut, wenn Du Dich von diesem Männerideal in Deinem Kopf mehr lösen könntest. Es bringt Dir ja nichts, ewig geistig um dieses von Dir selbst gewählte Ideal zu kreisen.
nun ja wie gesagt…es ist eben immer noch das erste was Frau zu Gesicht bekommt, sei es nun im Supermarkt, Bus/Bahn oder auf Tinder und co...

Der Körper wird in Sekundenschnelle "gescannt" und man somit als potentieller Sexualpartner wahrgenommen oder nicht. Bzw. noch nicht mal so krass ausgedrückt sondern überhaupt erstmal ob eine Art Grundsympathie besteht usw...
Läuft alles unterbewusst ab, bekommen wir gar nicht mit....

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von Reinhard » Freitag 21. Juni 2019, 13:12

Es ist wohl nicht die äußere Attraktivität des männlichen Guckers, die den Unterschied ausmacht, sondern mehr dessen Selbstwert ...

Es gibt bei den Frauen sicherlich Unterschiede bei den Schwellwerten, wann ein Anschauen als normal, anerkennend oder belästigend angesehen wird. Selbst bei derselben Frau wird das nach Tagesform schwanken. Und dann sind manche Frauen auch noch schneller dabei, das zu einem Thema zu machen.

Deshalb wird ein Mann, der halt meint, so normal in die Welt zu schauen auch mal auf ein empfindlicheres Exemplar Frau treffen, die ihn böse zurückguckt. Der normale und erst recht der arrogante Mann wird sich dann denken "So eine Schnepfe" und vergissst das gleich wieder. Der nicht selbstbewussste wird das auf sich beziehen und sich selbser schelten, dass er mal wieder "so" war, oder das als Bestätigung sehen, dass es daran liegt, weil er selber so hässlich sei , und so weiter.

Ein positives Rückmeldesignal von den anderen Frauen du hättest mich jetzt gerne länger anschauen dürfen gibt es halt auch nicht, also bleibt als einziges Signal an nichtselbstbewusste Männer übrig: ihr dürft nicht anschauen. Dabei sind das vermutlich eh scohon die, die weniger schauen (und dann AB werden?) und die frau vielleicht sogar gerne als Partner hätte. Diejenigen, die die eigentlichen Adressaten wären, die die öfter mal glotzen, die erreicht man mit Moralisieren vermutlich weniger. Da stehen die Feministinnen einem vernünftigen Zusammenleben von Mann und Frau eher im Weg, als dass sie hilfreich wären ...
Abstimmung zum Schreibwettbewerb:
https://www.abtreff.de/viewtopic.php?f=65&t=25913 :hierlang:

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Freitag 21. Juni 2019, 13:31

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 02:25
Zu wissen wann man eine Frau anerkennend ansieht und wann man glotzt braucht es nur rin normales Maß an Empathie.
Dazu zählt auch, einschätzen zu können, wie es der jeweiligen Frau gefallen würde, von einem bestimmten Typ Mann – letztlich also von einem selbst – angesehen zu werden.

Ich bin mir ziemlich sicher, es gibt Männer, für die auch du am liebsten z. B. ein Schild mit der Aufschrift „NOTICE ME SENPAI“ und einem Pfeil nach unten auf dich über deinen Kopf halten würdest, nur damit sie von dir Notiz nehmen und dich ansehen. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, daß es Männer gibt, die so dermaßen abstoßend sind, daß du von ihnen auf gar keinen Fall überhaupt beachtet und angesehen werden möchtest.

Ebenso bin ich mir ziemlich sicher, daß es eigentlich sehr vielen Frauen in diesem Forum so geht, diese es aber um des Anstandes Willen nicht offen zugeben – oder sich nicht vorstellen können, wie unattraktiv Männer werden können.
Siegfried hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 08:08
Die Unterschiede richtig zu erklären ist hier aber auch keiner im Stande. Das könnte einem zu dem Schluss führen das das immer eine persönliche Wahrnehmung und Interpretation ist wie ich etwas auffasse und welchen Einfluss die Attraktivität des Gegenübers darauf haben könnte.
Eine feste Definition gibt es dafür ganz einfach nicht. Das hängt ab von zwei Faktoren. Der eine ist die allgemeine Toleranzschwelle der Frau. Der andere ist, wie attraktiv du bist.
knopper hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 13:07
nun ja...da wären wir wieder beim Thema...warum tun denn dies dann überhaupt die Frauen, indem sie eben im Sommer entsprechende Kleidung tragen?
  1. Es ist warm. Die Temperaturen sind in Sweatshirt, langen Jeans und geschlossenen Schuhen nicht auszuhalten.
  2. Sie finden sommerliche Kleidung schön.
  3. Sie wollen sich selbst in sommerlicher Kleidung schön fühlen.
  4. Sie wollen die Aufmerksamkeit attraktiver Männer auf sich lenken.
(Nichtzutreffendes bitte streichen)
Reinhard hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 13:12
Es ist wohl nicht die äußere Attraktivität des männlichen Guckers, die den Unterschied ausmacht, sondern mehr dessen Selbstwert ...

Es gibt bei den Frauen sicherlich Unterschiede bei den Schwellwerten, wann ein Anschauen als normal, anerkennend oder belästigend angesehen wird. Selbst bei derselben Frau wird das nach Tagesform schwanken. Und dann sind manche Frauen auch noch schneller dabei, das zu einem Thema zu machen.

Deshalb wird ein Mann, der halt meint, so normal in die Welt zu schauen auch mal auf ein empfindlicheres Exemplar Frau treffen, die ihn böse zurückguckt. Der normale und erst recht der arrogante Mann wird sich dann denken "So eine Schnepfe" und vergissst das gleich wieder. Der nicht selbstbewussste wird das auf sich beziehen und sich selbser schelten, dass er mal wieder "so" war, oder das als Bestätigung sehen, dass es daran liegt, weil er selber so hässlich sei , und so weiter.
Kannst du dir vorstellen, daß es Männer gibt, die tatsächlich so unattraktiv sind, daß es für Frauen wirklich nicht mehr tolerabel ist?
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.

Ich kann es euch erklären. Ich kann es aber nicht für euch verstehen. Das müßt ihr schon selbst tun.

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 21. Juni 2019, 13:42

Peter hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 11:01
Aber wieso sollte man nur mit dem Aussehen überhaupt punkten wollen? Wobei Du Aussehen bei Männern auch immer sehr auf einen muskulösen großen Körper beziehst.
Da reduzierst Du Attraktivität schon extrem. Wäre für Dich wahrscheinlich ganz gut, wenn Du Dich von diesem Männerideal in Deinem Kopf mehr lösen könntest. Es bringt Dir ja nichts, ewig geistig um dieses von Dir selbst gewählte Ideal zu kreisen.
Wenns ums initiale Interesse für Kaltansprachen oder Online-Dating geht, ist es ein wichtiger Punkt. Charakter, Bildung usw. kommen erst später dazu, wenns schon mal ein Interesse für einen Kontakt gibt und Gespräche/Chats stattfinden.
Ich muss knopper bei seinem Männerideal aber zustimmen, zumindest in unserem Alter scheint das das zu sein, worauf die meisten Frauen stehen.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 13:31
Kannst du dir vorstellen, daß es Männer gibt, die tatsächlich so unattraktiv sind, daß es für Frauen wirklich nicht mehr tolerabel ist?
Ich denke, ein Hetero-Mann bewertet das Aussehen von anderen Männern deutlich gnädiger als die meisten Frauen oder es ist ihm schlichtweg egal, das wegen dem Geschlecht sich die Frage nach sexuellen Interesse eh nicht stellt. Vllt. kann das erklären, warum manche Männer denken, es gäbe keine Männer, die zu unattraktiv sind.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von Rick » Freitag 21. Juni 2019, 14:10

Wann, Wie, Wo gucken ist echt so eine Sache!
Ich selbst schäme mich jetzt nicht, wenn ich mal ein Blick riskiere.
Liegt vielleicht auch daran, dass die eine oder andere Frau auch mal in meine Richtung schaut.
Aber genau das gibt mir dann auch die Sicherheit.
Grundsätzlichen schaue ich eher dezent, und mir ist es auch egal ob sie ein paar Kilo zu viel hat.
Ich betrachte manchmal unbewusst, auch einfach nur die Klamotten oder Details.
Es ist ja jetzt nicht so, dass ich mich daran aufgeile.
Sondern ich versuche dabei tatsächlich ungelogen, die komplette Person zu sehen.
Es kann auch passieren, wenn ich eine Attraktive Frau sehe.
Und ich bemerke dass sie Eigenschaften hat die ich absolut nicht nachvollziehen kann.
Dass ich anschließend komplett das Interesse verliere, und keine weiteren Blicke Investiere.
Darum empfehle ich, die Sicht zu erweitern.
Einfach bei den heimlichen Blicken, eine Grundanalyse der kompletten Frau zu machen.
Das hat mir auch sehr geholfen, mich nicht dauerhaft Gedanken darüber machen zu müssen.
Oben es richtig oder falsch ist, eine Frau anzuschauen.

Im übrigen finde ich es auch echt nicht so erleuchten, wenn Männer Frauen anschauen.
Und dann sich untereinander austauschen, wie z.b."Boar hast du den Schenkel gesehen, wie der beim auftreten viebriert hat."
Oder:"Der breite Arsch ließ ja auch so wünschen übrig."
Da es meistens von denen kommt, die klare Defizite optisch oder sogar geistig aufweisen.

Naja ich will nicht zu weit abschweifen, und zum Fazit kommen.
- Einfach versuchen so viel wie möglich beim schauen, über den Menschen zu erfahren.
- Schaut einfach auch mal dahin, wo ihr sonst nicht hinsehen würdet, manchmal kann man sich auch echt selbst überaschen, wo überall Schönheit versteckt liegt.

Das war es erstmal von mir,
MfG Rick.
Warum hat der Zitronenhai eigentlich immer keine Zitronen dabei?
:gruebel: :roll:

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von Reinhard » Freitag 21. Juni 2019, 15:31

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 13:31
Kannst du dir vorstellen, daß es Männer gibt, die tatsächlich so unattraktiv sind, daß es für Frauen wirklich nicht mehr tolerabel ist?
Kann ich .... aber ernsthaft betrachtet kann das doch nicht die soziale Norm sein. Wenn ein normaler (d.h. median oder sowas) Mann eine gewisse Zeitspanne gucken darf, um sich einen Eindruck von der Frau zu verschaffen, dann muss das ein unattraktiver Mann auch dürfen. Wie Gesetze sollten auch soziale Normen für alle gleich gelten. Sonst könnten wir gleich Sonderstrafrechte einführen. :roll: Das Risiko, von einem unattraktiven Mann erlaubt lang angeschaut zu werden, muss die Frau einfach tragen, das muss ihr zumutbar sein. Und der Mann hat sich das Unattraktivsein ja auch nicht ausgesucht, der wäre sicher auch schöner, und vielleicht ist er ja nur für diese Frau unattraktiv und nicht generell? Deshalb kann man da auch in der Kategorie des Schuldseins an der Unattraktiivität oder des Als-unattraktiver-zu-lange-geschaut demjenigen dann auch keinen Vorwurf machen (außer man bezahlt Schönheits-OPs für alle von der Krankenkasse oder sowas, dann vielleicht ... aber das wäre schon wieder ein anti-indivualistischer Eingriff, der Schönheitsideale vorschreiben würde!).

Also ich komme nicht drauf, wie man aus der Attraktivität des Schauenden ein schlagkräftiges Agument bauen will, irgendetwas davon abhängig zu machen. :gruebel:
Abstimmung zum Schreibwettbewerb:
https://www.abtreff.de/viewtopic.php?f=65&t=25913 :hierlang:

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von VollAB » Freitag 21. Juni 2019, 16:50

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 13:42
Wenns ums initiale Interesse für Kaltansprachen oder Online-Dating geht, ist es ein wichtiger Punkt. Charakter, Bildung usw. kommen erst später dazu, wenns schon mal ein Interesse für einen Kontakt gibt und Gespräche/Chats stattfinden.
Ich muss knopper bei seinem Männerideal aber zustimmen, zumindest in unserem Alter scheint das das zu sein, worauf die meisten Frauen stehen.
Ich glaube gerade bei Kaltansprachen spielt Charisma, Humor, Ausstrahlung eine gewaltige Rolle.

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von VollAB » Freitag 21. Juni 2019, 16:53

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 12:31
VollAB hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 00:23
LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 23:47
Immer den Einzelfall beachten!
Sicher hat der Einwand von IVV und mir Relevanz! Der Kontext ist sehr wichtig (weil es nun mal einen Unterschied macht, wo welche Kleidung getragen werden darf), außer man will seinen Angriff auf einen sachlichen Kommentar und danach berechtigter Kritik schön reden. IVV hat vollkommen Recht.

"Nicht immer. Kleiderordungen, z.B. in (gehobenen) Hotels zum Abendessen, Restaurants, Discos, Arbeitsplätzen usw. fordern vom Mann oft bedeckte Beine, während für Frauen kurze Röcke oder Kleider ok sind. Oder "Abendkleidung" bedeutet beim Mann auch lange Ärmel und lange Beine, während Frau ein luftiges Kleid tragen darf. Auf Geschlechtsbasis entscheiden, wie viel bedeckt werden muss, finde ich diskriminierend." ist ohne jeglichen Angriff, aber du reagierste drauf mit einen.
Du gehst nicht auf meinen Beitrag ein.
Deine inhaltslose Standardantwort wenn dir Antwort nicht in den Kram passt oder du sie nicht verstehst. Seit eh und jeh. Mein Langzeitgedächtnis ist extrem gut. Jeder andere versteht es, nimm dir ein Beispiel an IVV. So geht eine faire und sachliche Diskussion.
Oder du gehst halt nicht auf den von dir zitierten Beitrag ein und spulst nur wieder von deinem Band ab. Das gleiche Problem hat ja auch Captain Unsichtbar scheinbar. Dort kannst du dich auch nicht dazu aufraffen mal auf den Kern des Textes einzugehen.

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von Cornerback » Freitag 21. Juni 2019, 17:03

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 23:37
Heutzutage aber werden #MeToo (siehe auch dieser Thread), #NotACompliment usw. von denjenigen Radikalfeministinnen, die in diesen Angelegenheiten die unumstrittene mediale Meinungshoheit haben, gnadenlos aufgebauscht. Wann immer ein Mann einer Frau gegenüber irgendetwas tut, was ihr in irgendeiner Weise unangenehm sein könnte, kann die Frau das als Belästigung auffassen – und entsprechend reagieren. Sie hat heutzutage den Freibrief, beliebig heftig auf beliebig kleine „Vergehen“ zu reagieren und diese als „genauso schlimm wie Vergewaltigung“, denn jeder Versuch von Männerseite, einer Frau in dieser Angelegenheit zu widersprechen, wird damit abgeschmettert, daß es sexistisches Mansplaining ist und der Mann versucht, Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe zu relativieren.

Damit wird es zum Problem für denjenigen, der die Frau ansieht. Wie gesagt: #StareRape.

Wer viel Zeit hat und des Englischen mächtig ist, kann sich gern diesen Thread auf Reddit durchlesen.
Wenn man sich den Schuh anziehen will, bitte, aber warum? Ich meine ich kann nachvollziehen, warum es unangenehm sein kann angegafft (also nicht nur normal mal angeguckt) zu werden, aber selbst dann ist das ne absolute Bagatelle.

Ich muss zugeben, ich verstehe aber auch das ganze Problem nicht soo. Ich hab noch nie gemerkt, dass sich ne Frau großartig um meine Blicke geschert hat, im positiven wie im negativen. Wenn man häufiger wirklich negative Reaktionen bekommt, dann vielleicht mal das Verhalten reflektieren, aber ansonsten einfach das Internet Internet sein lassen.
Es könnte alles so einfach sein.
Ist es aber nicht.

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von VollAB » Freitag 21. Juni 2019, 17:29

Cornerback hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 17:03
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 23:37
Heutzutage aber werden #MeToo (siehe auch dieser Thread), #NotACompliment usw. von denjenigen Radikalfeministinnen, die in diesen Angelegenheiten die unumstrittene mediale Meinungshoheit haben, gnadenlos aufgebauscht. Wann immer ein Mann einer Frau gegenüber irgendetwas tut, was ihr in irgendeiner Weise unangenehm sein könnte, kann die Frau das als Belästigung auffassen – und entsprechend reagieren. Sie hat heutzutage den Freibrief, beliebig heftig auf beliebig kleine „Vergehen“ zu reagieren und diese als „genauso schlimm wie Vergewaltigung“, denn jeder Versuch von Männerseite, einer Frau in dieser Angelegenheit zu widersprechen, wird damit abgeschmettert, daß es sexistisches Mansplaining ist und der Mann versucht, Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe zu relativieren.

Damit wird es zum Problem für denjenigen, der die Frau ansieht. Wie gesagt: #StareRape.

Wer viel Zeit hat und des Englischen mächtig ist, kann sich gern diesen Thread auf Reddit durchlesen.
Wenn man sich den Schuh anziehen will, bitte, aber warum? Ich meine ich kann nachvollziehen, warum es unangenehm sein kann angegafft (also nicht nur normal mal angeguckt) zu werden, aber selbst dann ist das ne absolute Bagatelle.

Ich muss zugeben, ich verstehe aber auch das ganze Problem nicht soo. Ich hab noch nie gemerkt, dass sich ne Frau großartig um meine Blicke geschert hat, im positiven wie im negativen. Wenn man häufiger wirklich negative Reaktionen bekommt, dann vielleicht mal das Verhalten reflektieren, aber ansonsten einfach das Internet Internet sein lassen.
Ich verstehe das Problem auch nicht wirklich. Mir scheint es eher so als würden hier einige mal wieder eine Rechtfertigung dafür finden wollen, warum sie selbst nicht aktiv auf Frauen zugehen sollten.
Denn letztlich spielt die ganze Debatte um #metoo ja nur eine Rolle, wenn man auch im eigenen weiteren Bekanntenkreis genügend Leute kennt, die dafür verurteilt wurden, weil sie Frauen angeguckt haben.
Das dürfte in nahezu 100% der Fälle nicht die Regel sein.

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von Melli » Freitag 21. Juni 2019, 17:43

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 13:31
Ebenso bin ich mir ziemlich sicher, daß es eigentlich sehr vielen Frauen in diesem Forum so geht, diese es aber um des Anstandes Willen nicht offen zugeben – oder sich nicht vorstellen können, wie unattraktiv Männer werden können.
Wenn ich gerade keine einschlägigeren Interessen habe (soll ja mal vorkommen :mrgreen:), dann kann es mir doch egal sein :shock:

Und warum soll ich dann auf alltäglicher Ebene nicht zu Leuten halbwegs freundlich sein, egal wie die aussehen? :gruebel:
Löcher in die Wand starren ist nur eine weitere Art, Mauern einzureißen.

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Re: Sommer, sexy, schämen

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 21. Juni 2019, 17:54

VollAB hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 16:50
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 13:42
Wenns ums initiale Interesse für Kaltansprachen oder Online-Dating geht, ist es ein wichtiger Punkt. Charakter, Bildung usw. kommen erst später dazu, wenns schon mal ein Interesse für einen Kontakt gibt und Gespräche/Chats stattfinden.
Ich muss knopper bei seinem Männerideal aber zustimmen, zumindest in unserem Alter scheint das das zu sein, worauf die meisten Frauen stehen.
Ich glaube gerade bei Kaltansprachen spielt Charisma, Humor, Ausstrahlung eine gewaltige Rolle.
Ja, aber erst wenn schon mal ein initiales Interesse durch die Optik geben war und es ein Gespräch gibt. Humor sieht man doch niemanden an. Und Charisma und Ausstrahlung sind Optik und das, was manche einem aufgrund der Optik an Charaktereigenschaften andichten (z.B. groß = selbstbewusst, klein = schüchtern).
VollAB hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 16:53
Oder du gehst halt nicht auf den von dir zitierten Beitrag ein und spulst nur wieder von deinem Band ab. Das gleiche Problem hat ja auch Captain Unsichtbar scheinbar. Dort kannst du dich auch nicht dazu aufraffen mal auf den Kern des Textes einzugehen.
Bin genau wie auch IVV auf dich eingangen. Außer CU hat aber sonst auch keiner Probleme, mich zu verstehen. Bei ihm kann ich aber keine negativen Absichten erkennen.

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Die meisten Frauen in meinem Alter merken es dank Smartphone-Sucht eh nicht, wenn ein Mann sie anschaut. Außer das auf dem Display bekommen sie nichts mit. Blöd, das so aber kein Blickkontakt möglich ist.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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