Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

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Peter
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Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Peter » Freitag 19. August 2016, 10:29

Inspiriert von dem Thread von Danger Mouse möchte ich ein neues Thema eröffnen. Es geht um den Graubereich des „ein bisschen Interesse haben“.
Es zeigt sich im Leben immer wieder das Phänomen des ein wenig Interesse Habens. Man ist zwar interessiert, aber nicht stark genug um sich eindeutig zu positionieren. Das führt dann gerne zu sich widersprechendem Verhalten. Mal bewegt man sich auf den anderen zu und es sieht dann für denjenigen so aus, als könnte es etwas werden. Und dann bekommt man doch kalte Füße und schafft wieder Abstand. Dieses Verhalten ist mir nicht fremd und es gibt in meiner Vergangenheit die ein oder andere Dame, die darunter gelitten hat. Aber Berechnung oder gar böse Absicht verbarg sich dahinter nicht. Es war ein Zustand, in dem das Interesse zu groß war um abzulassen und zu klein war um wirklich „zu vollziehen“. Und ja, ich gebe es zu, dieser Zustand wurde dann irgendwann von einer anderen Dame beendet, bei der die Gefühlslage klarer, intensiver war. Kann man jetzt verurteilen. Aber Gefühle sind wankelmütig.
Man kann selbst derjenige sein, der Wankelmütig ist oder man kann „Opfer“ eines solch wankelmütigen Verhaltens sein. Das kann sich dann auch gerne irgendwann in Richtung Friendzone entwickeln.
Ich möchte zu dem Thema keine konkrete Frage stellen. Hier können eigene Erfahrungen mit solchen Situationen geschrieben werden und über die Möglichkeiten des Umgangs mit dem Phänomen diskutiert werden.

Mir scheint es nämlich so, dass zumindest einige User hier sehr stark in 1 oder 0 denken und daher nicht den Blick/das Gespür für das haben, was dazwischen liegt.

Um eine von vielen Möglichkeiten aufzugreifen, wie man damit umgehen kann, wenn der/die andere unschlüssig ist: Wenn gerade eine Phase des auf mich Zubewegens angebrochen ist, durch starke eigene Initiative versuchen selbst einzutüten. Die Erfolgsaussichten sind dabei meiner Meinung nach am Anfang einer solchen Situation noch am größten. Allerdings ist die Gefahr durchaus gegeben, dass die Sache dann nicht lange hält. Aber das wird sich zeigen. Risiko ist immer.
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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Gilbert » Freitag 19. August 2016, 10:55

Peter hat geschrieben:Mir scheint es nämlich so, dass zumindest einige User hier sehr stark in 1 oder 0 denken und daher nicht den Blick/das Gespür für das haben, was dazwischen liegt.
Das wundert mich nicht bei dem hohen Anteil an Nerds und Informatikern unter den ABs. :pfeif:
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von NBUC » Freitag 19. August 2016, 11:22

Extreme lassen sich theoretisch recht leicht isolieren. Das Finetuning dazwischen erfordert dann erheblich mehr Detail- udn Praxiskenntnisse.
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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von selina » Freitag 19. August 2016, 11:25

Peter hat geschrieben:
Um eine von vielen Möglichkeiten aufzugreifen, wie man damit umgehen kann, wenn der/die andere unschlüssig ist: Wenn gerade eine Phase des auf mich Zubewegens angebrochen ist, durch starke eigene Initiative versuchen selbst einzutüten.
Das habe ich nie getan. Im Gegenteil, diese Ambivalenz hat mich immer bestärkt mich zurückzuziehen.
Zumal ich solch ein Verhalten zwar verstehen kann, aber doch sehr unattraktiv finde.

Wenn ich alt bin, werde ich nur noch nörgeln. Das wird ein Spaß. :oma:

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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Peter » Freitag 19. August 2016, 11:43

selina hat geschrieben:
Peter hat geschrieben:
Um eine von vielen Möglichkeiten aufzugreifen, wie man damit umgehen kann, wenn der/die andere unschlüssig ist: Wenn gerade eine Phase des auf mich Zubewegens angebrochen ist, durch starke eigene Initiative versuchen selbst einzutüten.
Das habe ich nie getan. Im Gegenteil, diese Ambivalenz hat mich immer bestärkt mich zurückzuziehen.
Zumal ich solch ein Verhalten zwar verstehen kann, aber doch sehr unattraktiv finde.
Finde ich einen wichtigen Aspekt. Schließlich kann diese Ambivalenz auch in Unsicherheit im Sinne von Schüchternheit oder mangelndem Selbstbewusstsein begründet sein. Was manchmal schwer auseinanderzuhalten ist. Hier könnte sich ein möglicher Grund dafür zeigen, warum sich das OdB plötzlich zurückzieht und anderweitig orientiert, obwohl es sich einige Zeit interessiert gezeigt hat. Das eigene ambivalente Verhalten könnte als Zeichen eines zu wenig ausgeprägten Interesses gewertet worden sein.
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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von selina » Freitag 19. August 2016, 12:35

Peter hat geschrieben: Finde ich einen wichtigen Aspekt. Schließlich kann diese Ambivalenz auch in Unsicherheit im Sinne von Schüchternheit oder mangelndem Selbstbewusstsein begründet sein. Was manchmal schwer auseinanderzuhalten ist.
Ja ich glaube auch das es da Parallelen gibt, aber eben auch Unterschiede.
Meiner Meinung nach entdeckt man beim Schüchternen, trotz aller Ambilvalenz, eine gewisse kontinuierliche Zugewandtheit im Verhalten.
Wenn aber das Interesse dagegen nur lauwarm ist, findet man eher ein kalt/warm Verhalten.
Also beim Date noch Begeisterung. Danach absolut nüscht. Auf Nachfragen ja war nett, können wir wiederholen.
Aber kein klitzekleines Entgegenkommen vom Gegenüber.
Oder nach Wochen wird sich plötzlich wieder gemeldet. Und das Ganze beginnt von vorn.

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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Tania » Freitag 19. August 2016, 13:15

Hmmm ... ich selbst bin ja auch Infosine, kann also erstmal nur 0 oder 1. Sprich, wenn ich mich auf jemanden einlasse, dann ist von meiner Seite zumindest die Bereitschaft da, mich über beide Ohren zu verlieben und den Rest meines Lebens mit ihm zu verbringen.

Nur ... es kann ja immer mal was dazwischen kommen. Bei meinen Kontakten der letzten Jahre waren das z.B.
- beruflicher Wohnortwechsel und damit verbindene Unmöglichkeit, sich zu treffen,
- starkes Rauchen und darauf folgende Asthmaanfälle meinerseits,
- weitgehende Asexualität des Herren, kombiniert mit dem Wunsch nach Monogamie,
- sehr großer Altersunterschied und beidseitige Feigheit, ein "ich will trotzdem was Ernsthaftes" zu kommunizieren,
- unterschiedliches Nähebedürfnis (ein Treffen alle drei Monate ist mir eindeutig zu wenig)

Kurz zusammengefasst: irgendwann kam ein Punkt, an dem es angeraten schien, mich da emotional und organisatorisch nicht tiefer zu involvieren. Aber ich hatte dennoch nicht das Bedürfnis, den Kontakt auf 0 runterzuschrauben. Auch wenn es nicht für 1 reicht - ne 0,6 oder auch ne 0,3 ist immer noch besser als nix. Vorausgesetzt, das Ganze ist nicht mit irgendwelchen gravierenden Nachteilen behaftet.

Insofern wurde der Kontakt zu dem Starkraucher dann auf's Telefon reduziert, der asexuelle Herr verschwand samt seiner Eifersuchtsszenen komplett aus meinem Leben, mit dem sehr jungen Herren verband mich eine gute Plusfreundschaft, die irgendwann aufgrund einer charmanten jungen Dame zu einer reinen Freundschaft wurde, mit dem Herren, dessen berufliche Versetzung absehbar war, hatte ich echt schöne 6 Monate, bevor wir uns dramafrei getrennt haben (ab und an haben wir noch verbalen Kontakt), und den auf Distanz bleibenden Herren hab ich zwar alle 3 Monate getroffen (was immer sehr schön war), bin aber emotional so weit auf Abstand geblieben, dass mir dann irgendwann jemand über den Weg lief, der öfter Zeit hatte. Und zwar oft genug, dass ich keinen Bedarf mehr an zusätzlichem Quartalssex hatte.

Gut, ich könnte jetzt betrübt darüber sein, dass mir der ultimative Traummann, die glatte 1.0, einfach nicht über den Weg läuft. Ich könnte jeden Kontakt abbrechen, sobald klar wird, dass es halt aus irgendwelchen Gründen nicht die große Liebe wird. Aber ich bin einfach nicht der Typ, der friedlich häkelnd im Turmzimmer auf diesen Scheiss Prinzen wartet. Ich weiß ganz genau, dass das Leben nicht unendlich ist - und dass es für mich besser ist, heute die kleinen Glückskrümel am Wegrand mitzunehmen, als auf den großen Kuchen zu warten, und dabei vielleicht morgen unter einen Bus zu fallen.

Also genieße ich auch diese halbherzigen Kontakte ... engagiere mich dann aber irgendwann auch nur noch halbherzig. Und taucht irgendwas auf, was einen größeren Teil meines Herzens beansprucht, ist der halbherzige Kontakt dann irgendwann auch vorbei. Was für den Gegenpart mitunter etwas traurig ist und mir für ihn dann auch echt leid tut - aber ich kann halt nicht Jeden glücklich machen. Aber das verspreche ich bei solchen BAN-Sachen ja auch nicht ;)

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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von TheRealDeal » Freitag 19. August 2016, 13:31

Peter hat geschrieben:
selina hat geschrieben:
Peter hat geschrieben:
Um eine von vielen Möglichkeiten aufzugreifen, wie man damit umgehen kann, wenn der/die andere unschlüssig ist: Wenn gerade eine Phase des auf mich Zubewegens angebrochen ist, durch starke eigene Initiative versuchen selbst einzutüten.
Das habe ich nie getan. Im Gegenteil, diese Ambivalenz hat mich immer bestärkt mich zurückzuziehen.
Zumal ich solch ein Verhalten zwar verstehen kann, aber doch sehr unattraktiv finde.
Finde ich einen wichtigen Aspekt. Schließlich kann diese Ambivalenz auch in Unsicherheit im Sinne von Schüchternheit oder mangelndem Selbstbewusstsein begründet sein. Was manchmal schwer auseinanderzuhalten ist. Hier könnte sich ein möglicher Grund dafür zeigen, warum sich das OdB plötzlich zurückzieht und anderweitig orientiert, obwohl es sich einige Zeit interessiert gezeigt hat. Das eigene ambivalente Verhalten könnte als Zeichen eines zu wenig ausgeprägten Interesses gewertet worden sein.
Es mag ja vielleicht unklug sein, aber ich finde, wer nicht will, der hat schon. Ich bin der, der ich bin und das ist gut so. Deshalb möchte ich das auch bleiben. Frau kriegt bei mir das, was Sie wahrnimmt. Nicht viel mehr, aber vor allem auch nicht weniger. Ich weiß, was mir gefällt und was mich interessiert. Da ich nicht verzweifelt bin, kann ich warten. Wobei mir so ein paar Streicheleinheiten wirklich fehlen... Erzwingen kann ich eh nichts und vorher würden dann manipulative Handlungen stehen. Ohne mich. Ich stehe auf unkomplizierte und natürliche Frauen. Sie brauchen auch keinen "zu bringen", um sich interessanter zu machen. Wenn sie interessant sind, fällt es mir auf. Und dann verteile ich auch gerne Komplimente. Weil ich es ernst meine und ich das eben so sehe. Was jemand evtl. hören möchte, oder auch nicht, interessiert mich dabei nicht. Allerdings hat auch diese Medaille zwei Seiten: Auf der einen Seite ehrlich, auf der anderen Seite takt- und respektlos. ;)
Edit: @Tania: Es ist ja auch gar nicht meine Aufgabe, andere Menschen glücklich zu machen. Meine Aufgabe ist es, mich selbst glücklich zu machen. Und wenn ich genug davon habe kann ich auch viel davon geben und idealerweise mit meiner Partnerin teilen. Ob diese eine 1.0, oder eine 0,8 wird, werde ich ja sehen. ;) Hat alles Vor- und Nachteile...
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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Tania » Freitag 19. August 2016, 21:05

TheRealDeal hat geschrieben:@Tania: Es ist ja auch gar nicht meine Aufgabe, andere Menschen glücklich zu machen. Meine Aufgabe ist es, mich selbst glücklich zu machen.
Natürlich, das in erster Linie. Aber es gibt ja ein paar Dinge, die ich primär zwar tue, um mich glücklich zu machen, die aber so nebenbei auch einen anderen Menschen glücklich machen ;) Ich muss doch hier im öffentlichen Bereich mit dezenten Umschreibungen arbeiten ... :oops:

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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Reinhard » Freitag 19. August 2016, 22:44

Tania hat geschrieben:Aber ich bin einfach nicht der Typ, der friedlich häkelnd im Turmzimmer auf diesen Scheiss Prinzen wartet.
Ein :good: für die prägnante Ausdrucksweise. :lol:


(Zum Topic muss ich erst meine Gedanken in Formation Formulierung bringen.)

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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von TheRealDeal » Freitag 19. August 2016, 23:47

Tania hat geschrieben:
TheRealDeal hat geschrieben:@Tania: Es ist ja auch gar nicht meine Aufgabe, andere Menschen glücklich zu machen. Meine Aufgabe ist es, mich selbst glücklich zu machen.
Natürlich, das in erster Linie. Aber es gibt ja ein paar Dinge, die ich primär zwar tue, um mich glücklich zu machen, die aber so nebenbei auch einen anderen Menschen glücklich machen ;) Ich muss doch hier im öffentlichen Bereich mit dezenten Umschreibungen arbeiten ... :oops:
Da ich hier jetzt gerade so ein "Knick-Knack" im Gebälk höre: Bei eher ruckelig ablaufenden Interaktionen kann das auch einen anderen Menschen glücklich machen. Aber auch da ist der Andere für seine ähm "Belange" zuständig. ;) Wenn quasi in stiller Absprache die Bedürfnisse beider Parteien erfüllt werden, ist es wunderbar. Muss aber (leider) nicht so sein...
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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Bergkristall » Samstag 20. August 2016, 12:18

Das hier aufgebrachte Thema beschäftigt mich ja auch nun seit einer ganze Weile. ;)

Ich habe daher einige Zeit damit zugebracht im Internet und in einigen Ratgebern Blödsinn nachzulesen, warum verhält "Mann" sich, wie "Mann"sich verhält.
Das habe ich aber zwischenzeitlich in die Tonne ...

Quintessenz war, die Herren würden sich (wenn auch ohne böse Absicht) nicht sicher sein, ob Frau denn die Traumfrau wäre oder ob sich noch was Besseres findet, und sich daher nicht festlegen wollen, und da Mann ja ein "Guter" ist und nichts versprochen hat, fühlt er sich am wohlsten wenn er ambivalent bleibt.
Dann kommen die "Angeltipps" mit welchen Spielchen Frau Mann überzeugen soll, dass sie die Traumfrau ist.
Vergleichbar blöde "Literatur" gibts ja auch für Männer.

Dennoch ist die Qunintessenz dahinter vielleicht nicht ganz falsch.
Viele haben möglicherweise schon häufig diese Erfahrungen gemacht, dass sich jemand Ihnen gegenüber ambivalent verhalten hat.
Von daher ist der hier aufgebrachte Aspekt "lauwarmes Interesse" oder "Schüchternheit" um so interessanter.

Dann ist das was selina geschrieben hat in der zwischenmenschlichen Kommunikation noch um so wichtiger.
Wie tickt die andere Seite?
Ist da genug Erfahrung/Einfühlungsvermögen da tiefer zu blicken?
Ich persönlich hätte z.B. gar nicht so eine Unterscheidung auflisten können, dass für Schüchternheit dann eher mehr Zugewandheit im Kotakt dazu kommt.

Ich will gar nicht wissen wie viele mögliche Beziehungen einfach an Kommunikationsfehler scheitern, weil beide Seiten einfach aneinander vorbeireden.

Und das mit dem "lauwarmen Interesse" ist rein generell auch so eine Sache.
Der Themenersteller hat schon recht.
Wenn Mann/Frau will, ist das ja vielleicht auch im jeweiligen Fall ausbaufähig.
Und die wenigstens Beziehungen halten leider heutzutage ewig.
Unterm Strich wird man auch da eben entscheiden müssen, ob man glücklich damit wird.

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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von TheRealDeal » Samstag 20. August 2016, 13:26

Genau deshalb gibt es doch die Verliebtheit bzw. die Liebe. Irgendwann "funkt" es und schon sind die ganzen Listen irrelevant. Würde es das nicht geben, würden wir alle grundsätzlich nach der "Perfect 10" streben und nie Beziehungen führen. Fortpflanzung fiele auch flach, weil ich ja (wie jeder andere Mann übrigens auch ;)) die besten Gene weiterzugeben habe. Bei Frau ist das nicht anders, weil ihre Eizellen deutlich kostbarer sind, als meine Spermien (wegen der Quantität, nicht Qualität ;)). Kommunikation ist elementar wichtig. Ich bin nämlich nicht hellsichtig. Außerdem auch nicht dafür zuständig zu erraten, wo bei meiner Partnerin der Schuh drückt. Wir haben so eine differenzierte Sprache, gerade im Deutschen. Das darf auch ruhig mal ausgenutzt werden, finde ich. Und auch die Liebe möchte gepflegt werden. Über die Jahre. Wie eine Brücke, auch wenn sie schon fertig gebaut scheint. Zum Thema Schüchternheit sollten vielleicht diejenigen etwas sagen, die sich für schüchtern halten. Für mich ist Schüchternheit vor allen Dingen ein Zustand, in dem ich nicht so handeln kann, wie ich möchte, obwohl mir klar ist, was ich möchte. Traummänner und Traumfrauen heißen übrigens deswegen so, weil sie nur in Träumen existieren.

Ich entsage mich sämtlichen Ratgebern. Mich interessiert, ob Menschen einfach "sind" statt irgendetwas sein zu wollen. Irgendwann im Leben dürfen Menschen einfach mal angekommen sein und das auch ausstrahlen. Glücklich sein, weil das Vergleichen und Streben ein Ende gefunden hat.
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Bergkristall

Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Bergkristall » Samstag 20. August 2016, 20:14

TheRealDeal hat geschrieben: Ich entsage mich sämtlichen Ratgebern. Mich interessiert, ob Menschen einfach "sind" statt irgendetwas sein zu wollen. Irgendwann im Leben dürfen Menschen einfach mal angekommen sein und das auch ausstrahlen. Glücklich sein, weil das Vergleichen und Streben ein Ende gefunden hat.
Wir wären wohl alle glücklicher, wenn wir den Ratgebern entsagen würden und uns einfach so geben würden wie wir sind. ;)

Darüber habe ich viel nachgedacht. Dann wäre auch das hier eröffnete Thema kein Problem mehr.
Männer und Frauen könnten einfach eine offene Kommunikation pflegen und sagen, was sie fühlen.
Alles von ich bin halt nur ein bisschen interessiert von, ich bin verliebt, bis zu sorry nein danke.
Ohne verletzend zu sein, wenns geht - natürlich.

Stattdessen gibt es jede Menge verwirrende Regeln, die eine Person mit einem nennen wir es mal regulären Liebeslebenslauf verinnerlicht hat und die einen als AB in den Irrsinn treiben, wie:

- wann darf ich anrufen ohne verzweifelt zu wirken.
- wie formuliere ich Einladungen, ohne dass ich so wirke als hätte ich es nötig.
- usw.

Die Liste lässt sich ja endlos fortführen, aber ich denke ihr wisst, was ich meine.
All das, was die Leute einem als Kommunikation hinter der Kommunikation unterstellen.

Alleine wenn ich einen Mann fragen würde:
"Willtst du mit mir ins Kino?" käme mir das wie eine harmlose, normale Frage vor.
Ein Ratgeber sagt aber, ich muss fragen:
"Ich gehe nachher sowieso ins Kino, kommst du vielleicht mit?"
Angeblich um zu zeigen, dass ich ein Leben habe und ihn eigentlich gar nicht brauche. :hammer:
Super tolles Leben wäre das! "Ich gehe nachher alleine ins Kino." Na das muss ja total ansprechend wirken, oder?

Ich habe einfach keine Lust mir ständig um so einen Unsinn Gedanken zu machen.
Ich will in der Regel ehrlich sagen dürfen, was ich denke und fühle und schätze am meisten die Leute, die ähnlich "ticken".
In meinen normalen Freundschaften bin ich immer gut damit gefahren und werde dafür geschätzt.
Ob das im Beziehungsbereich oder beim Dating auch funktionieren kann wird die Zukunft zeigen müssen.

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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Kief » Samstag 20. August 2016, 20:50

Bergkristall hat geschrieben:Stattdessen gibt es jede Menge verwirrende Regeln, die eine Person mit einem nennen wir es mal regulären Liebeslebenslauf verinnerlicht hat und die einen als AB in den Irrsinn treiben, wie: [ ... ]
Die Liste lässt sich ja endlos fortführen, aber ich denke ihr wisst, was ich meine.
All das, was die Leute einem als Kommunikation hinter der Kommunikation unterstellen.
Tja, das Problem dabei ist, dass diese Regeln ja einen Hintergrund haben.

Wenn jemand gegen sie verstoesst, dann koennte man damit zwar den idealen Partner auf sich aufmerksam machen.
Gleichzeitig jedoch kann man damit auch (teilweise viele) Leute vergraetzen, die womoeglich immer noch kompatible Partner geworden waeren.

Wenn ich zum Beispiel mit solchen Uebertritten erlebt habe, dass sich dann 90% der Leute abwenden, und womoeglich Konflikte entwickeln, dann waege ich verdammt sorgfaeltig ab, ob ich vorsichtig/regelbedacht oder riskant/kantig vorgehe.

Natuerlich achte ich im Freundeskreis immer mehr darauf, mich nicht verbiegen zu muessen, je naeher ich individuelle Menschen an mich heranlasse.
Daher entscheide ich, wie viel Regelverstoss ich mir leiste.
Lieber eine bewusste Entscheidung mit Bedacht, als ein ahnungsloses Anecken.


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das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Versingled » Samstag 20. August 2016, 20:56

Bergkristall hat geschrieben: Stattdessen gibt es jede Menge verwirrende Regeln, die eine Person mit einem nennen wir es mal regulären Liebeslebenslauf verinnerlicht hat und die einen als AB in den Irrsinn treiben, wie:

- wann darf ich anrufen ohne verzweifelt zu wirken.
- wie formuliere ich Einladungen, ohne dass ich so wirke als hätte ich es nötig.
- usw.
Darüber habe ich mir nie Geanken gemacht. Nicht desto trotz habe ich wohl immer needy gewirkt.
In Gedenken an all das Leben, das heute zu Ende ging. Es ist ein unwiederbringlicher Verlust ... :sadman:

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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Reinhard » Samstag 20. August 2016, 22:13

Bergkristall hat geschrieben: Angeblich um zu zeigen, dass ich ein Leben habe und ihn eigentlich gar nicht brauche. :hammer:
Super tolles Leben wäre das! "Ich gehe nachher alleine ins Kino." Na das muss ja total ansprechend wirken, oder?

Ich habe einfach keine Lust mir ständig um so einen Unsinn Gedanken zu machen.
Ich will in der Regel ehrlich sagen dürfen, was ich denke und fühle und schätze am meisten die Leute, die ähnlich "ticken".
:umarmung2: :umarmung2: :umarmung2:

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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Talbot » Samstag 20. August 2016, 23:17

Habe "nur ein bisschen Interesse" wohl so wie jeder sowohl auf eigener Seite als auch auf der anderen Seite bereits mehrmals erlebt.
Ist bisher für mich aber auch kein Problem gewesen damit umzugehen.
"Nur ein bisschen Interesse" auf Seiten der Frau ist dabei inzwischen für mich am wenigsten relevant.
Ich persönlich gehe einfach immer so weit,was das Zeigen von Interesse angeht, wie ich es basierend auf meinem Interesse möchte und gut ist. Kommt von Seiten der Frau daraufhin nichts ist die Sache von meiner Seite aus abgeschlossen und der Ball würde bei ihr liegen, wenn sie es sich doch anders überlegt.
D.h ich würde im Fall von Interesse meinerseits ein Treffen vorschlagen und sollte von ihr einmalig keine Zusage kommen war es das für mich was weitere Anfragen/weiteren Kontakt angeht.
"Nur ein bisschen Interesse" auf meiner Seite ist da schon schwieriger.
Kommt stark drauf an wie stark ich Interesse zeigen müsst und wie viel ich quasi investieren müsste, damit sich etwas ergibt. Tendenziell wäre es jedenfalls kein Grund irgendetwas zu unterbinden etc. Ich würde halt nur nicht hingehen und großartig irgendwas Investieren ala "Nach Date fragen" oder "Ansprechen". Geht der Kontakt dagegen von der Frau aus würde ich auch bei nur teilweisem Interesse meinerseits natürlich den Kontakt entsprechend vertiefen.

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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Tania » Samstag 20. August 2016, 23:57

TheRealDeal hat geschrieben:Genau deshalb gibt es doch die Verliebtheit bzw. die Liebe. Irgendwann "funkt" es und schon sind die ganzen Listen irrelevant.
Vereinfacht gesagt stimmt das sogar. Nur ist es in diesen ambivalenten Beziehungen halt oft so, dass es nur auf einer Seite funkt. Oder es funkt bei einem weniger stark. Oder es funkt so spät, dass der Funke beim Anderen schon wieder am Erlöschen ist. Wie auch immer ... mindestens eine Partei ist (vielleicht am Anfang, vielleicht nach Abklingen initialer Begeisterung) halbwegs klar, dass es nicht so ganz das Wahre ist.

Man könnte dann natürlich das Ganze beenden und weiter auf seine persönliche 1.0 warten. Oder man kann sagen "okay, lassen wir es mal laufen, nehmen mit, was uns gut tut, aber investieren nicht groß was und versprechen auch nix."

Ich glaube, so kommen dann diese halbherzigen Sachen zustande. Es ist einfach was, was zu gut ist, um es aktiv abzuschießen, aber zu schlecht, um sich groß zu engagieren. Irgendwann löst sich die Situation eh von allein auf ... entweder weil einer der Beteiligten ne Entscheidung fordert, oder weil der eher verhalten Agierende dann doch noch mehr Gefühle und Engagement entwickelt.

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Re: Wenn nur ein bisschen Interesse vorhanden ist

Beitrag von Quizzer » Samstag 20. August 2016, 23:58

Bergkristall hat geschrieben: Alleine wenn ich einen Mann fragen würde:
"Willtst du mit mir ins Kino?" käme mir das wie eine harmlose, normale Frage vor.
Ein Ratgeber sagt aber, ich muss fragen:
"Ich gehe nachher sowieso ins Kino, kommst du vielleicht mit?"
Angeblich um zu zeigen, dass ich ein Leben habe und ihn eigentlich gar nicht brauche. :hammer:
Super tolles Leben wäre das! "Ich gehe nachher alleine ins Kino." Na das muss ja total ansprechend wirken, oder?

Ich habe einfach keine Lust mir ständig um so einen Unsinn Gedanken zu machen.
Ich will in der Regel ehrlich sagen dürfen, was ich denke und fühle und schätze am meisten die Leute, die ähnlich "ticken".
In meinen normalen Freundschaften bin ich immer gut damit gefahren und werde dafür geschätzt.
Ob das im Beziehungsbereich oder beim Dating auch funktionieren kann wird die Zukunft zeigen müssen.
Das Beispiel kommt mir sehr bekannt vor. Ist das nicht aus "Und wer küsst mich?"? Hatte ich nämlich letztens gelesen und mir dabei auch nur gedacht. :surprise: :surprise: :surprise: Kann mir nicht vorstellen, dass wirklich jemand auf so etwas achtet. Wenn doch, dann passt es meiner Meinung nach sowieso nicht.

So eine Phase mit "bisschen Interesse" habe ich eigentlich auch erlebt oder erlebe sie noch. Gibt da eine Frau, die ich vom Quizduell kenne, mit der ich mich sehr gut verstanden habe und verstehe, teilweise "blind" würde ich sagen. Sie hatte mir Ende letztens Jahres dann geschrieben, dass sie sich in mich verliebt hat. Wir hatten uns aber vorher nicht gesehen und es kam allgemein einfach nur überraschend für mich. Für sie selbst wohl auch. Zudem war sie eigentlich noch verheiratet, wenn auch kurz vor der Scheidung.

Danach habe ich das Thema im Bezug auf sie nie weiter verfolgt. Aber wir haben uns weiter gut verstanden. Vor einiger Zeit hat sie sich dann in jemand anderes verliebt und geschrieben "diesmal beruht es auf Gegenseitigkeit"... Nachdem sie sich getroffen hatten, hat er sie dann sitzen lassen und ich bin natürlich für sie da... Das war nur die Kurzfassung und ich weiß nicht, ob es zum Thema passt, aber jedenfalls frage ich mich immer wieder, ob ich mein "bisschen Interesse" noch zeigen sollte und sie zum Kaffee oder so einlade. Aber wahrscheinlich ist es für "mehr" eh schon zu spät und ich bin in der Friendszone gelandet. :gruebel:
Das ganze Leben ist ein Quiz.

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