Gesprächs-Thema Beziehungen

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Ferienhaus
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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Ferienhaus » Samstag 29. Dezember 2018, 19:24

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 16:57
Ferienhaus hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 23:33
"Ich hatte noch nie irgendeine Art von Beziehung, nicht mal als Teenie und hatte noch nie Sex" - ich würde mal spekulieren, dass außer wenn man ein Schwerkrimineller ist, fast nichts, absolut nichts einen für viele Frauen SOFORT als potentiellen Partner so ausschließt wie dieser Sachverhalt.
Das ist wahr.
Ferienhaus hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 23:33
Daher sollte man flunkern.
Und dann wann mit der Wahrheit herausrücken?

Wenn du ein AB bist, wird sie es erfahren. Früher oder später wird sie es erfahren. Und dann stehst du da als Lügner. Und ein paar Sekunden (und eine große Szene, die sie dir gemacht hat) später stehst du da als Single.
Sage ich sofort die Wahrheit, bin ich auch sofort raus. Da stimmst du mir selber zu. ;)

Flunkere ich, habe ich wenigstens die (Minimal-)Chance vielleicht so viel Punkte anzusammeln, dass noch ein bisschen Sympathie da ist. Beides ist beschissen, keine Frage.
Aber 5 % Chance sind immer noch besser als 1 % Chance, wenn du verstehst.

Als HC-AB muss man sich darauf einstellen, dass man da wohl nur zwischen suboptimalen Optionen wählen kann. Dann sollte man wenigstens die geringfügig bessere Option wählen. 5 % sind mehr als 1 % Chance, wie gesagt.

Wohlgemerkt, ich frage nicht, ob du der Partnerin reinen Wein einschenkst. Die Frage stellt sich nicht. Früher oder später wirst du es – z. B. wenn deine Freundin deine Freunde oder deine Eltern oder sonstige Verwandte oder Bekannte auf deine Ex (die du dir ausgedacht hast, weil deine Freundin danach gebohrt hat) anspricht und die alle entgegnen: „Wer soll das sein? Hab’ noch nie was von der gehört.“ Oder wenn deine Freundin auf die Idee kommt, einfach mal Kontakt zu deiner Ex aufzunehmen – aber nicht etwa dich nach ihren Kontaktdaten fragt, sondern Google, Facebook und jede verfügbare Telefonauskunft, während du nicht da bist, so daß du nicht intervenieren kannst.
Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario wirklich?

Für mich etwa wäre das wahrscheinlichste Szenario, wo ich auf eine Partnerin trefen könnte, an der Universität, an der ich studiere. Ich komme aus einer sehr ländlichen Region und selbst wenn ich den Studienort wechseln würde - jede Universitätsstadt ist mindestens 60 km von meinem Heimatort entfernt. Es ist für mich sehr unwahrscheinlich, dass eine Kommilitonnin, mit der ich schaffen würde, etwas anzufangen, überhaupt wohnortnahen "Zugriff" auf meine Eltern hätte.

Das kann aber bei dir anders sein, das stimmt. Selbst wen: Wäre das nicht sofort hinterherspionieren? Ich würde den AB-Status dann offenlegen, wenn einerseits schon Sympathie da ist, aber BEVOR ich sie meinen Eltern vorstellen würde. Würde sie vorher meine Eltern oder meine "ex-partnerin" (selbst, wenn nur erfunden) kontaktieren, fände ich das grenzüberschreitend, dann wäre sie für mich als Partnerin durch.

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Gahaltan » Samstag 29. Dezember 2018, 19:57

Ferienhaus hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 19:24
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 16:57
Wohlgemerkt, ich frage nicht, ob du der Partnerin reinen Wein einschenkst. Die Frage stellt sich nicht. Früher oder später wirst du es – z. B. wenn deine Freundin deine Freunde oder deine Eltern oder sonstige Verwandte oder Bekannte auf deine Ex (die du dir ausgedacht hast, weil deine Freundin danach gebohrt hat) anspricht und die alle entgegnen: „Wer soll das sein? Hab’ noch nie was von der gehört.“ Oder wenn deine Freundin auf die Idee kommt, einfach mal Kontakt zu deiner Ex aufzunehmen – aber nicht etwa dich nach ihren Kontaktdaten fragt, sondern Google, Facebook und jede verfügbare Telefonauskunft, während du nicht da bist, so daß du nicht intervenieren kannst.
Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario wirklich?

Für mich etwa wäre das wahrscheinlichste Szenario, wo ich auf eine Partnerin trefen könnte, an der Universität, an der ich studiere. Ich komme aus einer sehr ländlichen Region und selbst wenn ich den Studienort wechseln würde - jede Universitätsstadt ist mindestens 60 km von meinem Heimatort entfernt. Es ist für mich sehr unwahrscheinlich, dass eine Kommilitonnin, mit der ich schaffen würde, etwas anzufangen, überhaupt wohnortnahen "Zugriff" auf meine Eltern hätte.

Das kann aber bei dir anders sein, das stimmt. Selbst wen: Wäre das nicht sofort hinterherspionieren? Ich würde den AB-Status dann offenlegen, wenn einerseits schon Sympathie da ist, aber BEVOR ich sie meinen Eltern vorstellen würde. Würde sie vorher meine Eltern oder meine "ex-partnerin" (selbst, wenn nur erfunden) kontaktieren, fände ich das grenzüberschreitend, dann wäre sie für mich als Partnerin durch.
typische paranoia LCZ-style. vor allem in dieser angenommenen zwangsläufigkeit. hatte seit mitte der 20er (meiner) mehrere beziehungen und habe nie eine frau belügen oder eine exfreundin erfinden müssen.
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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von fredstiller » Samstag 29. Dezember 2018, 20:11

Gahaltan hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 19:57
typische paranoia LCZ-style. vor allem in dieser angenommenen zwangsläufigkeit. hatte seit mitte der 20er (meiner) mehrere beziehungen und habe nie eine frau belügen oder eine exfreundin erfinden müssen.
Du hattest mehrere Beziehungen, und deshalb hast du keine Frau über imaginäre Beziehungen anlügen müssen?
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 16:57
Und dann wann mit der Wahrheit herausrücken?
Nach dem ersten Sex.

Dann weiss sie ihre Enttäuschung / Ernüchterung wenigstens richtig einzuorden.
(Wenn man Glück hat, erkennt sie das Steigerungspotential)

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von eggi » Samstag 29. Dezember 2018, 20:12

Gahaltan hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 19:57
typische paranoia LCZ-style. vor allem in dieser angenommenen zwangsläufigkeit. hatte seit mitte der 20er (meiner) mehrere beziehungen und habe nie eine frau belügen oder eine exfreundin erfinden müssen.
Dann konntest Du natürlich auch die Wahrheit erzählen, ohne das Unverständnis Deines Gegenübers fürchten zu müssen.

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Gahaltan » Samstag 29. Dezember 2018, 23:32

fredstiller hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 20:11
Gahaltan hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 19:57
typische paranoia LCZ-style. vor allem in dieser angenommenen zwangsläufigkeit. hatte seit mitte der 20er (meiner) mehrere beziehungen und habe nie eine frau belügen oder eine exfreundin erfinden müssen.
Du hattest mehrere Beziehungen, und deshalb hast du keine Frau über imaginäre Beziehungen anlügen müssen?
du meinst damit, dass man zumindest nach der ersten freundin ja wirklich eine exfreundin hat? ja, machts natürlich leichter, aber erstens hat man diesen bonus bei der ersten nicht und zweitens kann auch die zweite oder dritte freundin nach der tiefsten teenagervergangenheit fragen.
eggi hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 20:12
Gahaltan hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 19:57
typische paranoia LCZ-style. vor allem in dieser angenommenen zwangsläufigkeit. hatte seit mitte der 20er (meiner) mehrere beziehungen und habe nie eine frau belügen oder eine exfreundin erfinden müssen.
Dann konntest Du natürlich auch die Wahrheit erzählen, ohne das Unverständnis Deines Gegenübers fürchten zu müssen.
du meinst, weil die frauen nicht wirklich danach gefragt haben?

ich muss vielleicht klarstellen, dass ich nicht sagen wollte "ihr werdet nach sowas auf keinen fall gefragt". aber es gibt auch keine zwangsläufigkeit, so wie das dargestellt worden ist.
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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von fredstiller » Sonntag 30. Dezember 2018, 00:27

Gahaltan hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 23:32
und zweitens kann auch die zweite oder dritte freundin nach der tiefsten teenagervergangenheit fragen.
Kann sie. Aber ist spätestens dann ziemlich unkritisch und irrelevant.

Wenn man zwei "normale" Beziehungen vorzuweisen hat, interessiert es nicht mehr viel, ob man Spätzünder war.
Gibt vermutlich nicht mehr als ein bisschen Verwunderung und Schulterzucken, wie mit den Arbeitsstellen auch:
Siegfried hat geschrieben:
Montag 24. Dezember 2018, 20:10
Würde man als Arbeitgeber einen 30 oder 40 Jährigen für einen gut bezahlten Job einstellen der noch nie in seinem Leben was gearbeitet hat wenn man auch erfahrene Arbeiter bekommen kann?
Wenn man mal ein, zwei "normale" Stellen als Erfahrung vorzuweisen hat, dort von nicht nur unerheblicher Dauer beschäftigt war, und normale Arbeitszeugnisse und Referenzen vorweisen kann, ist alles halb so wild - die Zeit davor jedenfalls kaum noch KO-Kriterium.

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von knopper » Sonntag 30. Dezember 2018, 04:44

fredstiller hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 00:27

Wenn man mal ein, zwei "normale" Stellen als Erfahrung vorzuweisen hat, dort von nicht nur unerheblicher Dauer beschäftigt war, und normale Arbeitszeugnisse und Referenzen vorweisen kann, ist alles halb so wild - die Zeit davor jedenfalls kaum noch KO-Kriterium.
ja… "wenn" :D
Hier liegt doch aher der Hund begraben...denn erstmal muss man diese Stelle ja Initial finden, heißt irgendjemand muss halt der 1. sein.... analog zum HC-AB wo halt eine die 1. sein muss....denn anders geht es ja nicht. :hammer: :gewinner:

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Siegfried » Sonntag 30. Dezember 2018, 07:52

knopper hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 04:44
fredstiller hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 00:27

Wenn man mal ein, zwei "normale" Stellen als Erfahrung vorzuweisen hat, dort von nicht nur unerheblicher Dauer beschäftigt war, und normale Arbeitszeugnisse und Referenzen vorweisen kann, ist alles halb so wild - die Zeit davor jedenfalls kaum noch KO-Kriterium.
ja… "wenn" :D
Hier liegt doch aher der Hund begraben...denn erstmal muss man diese Stelle ja Initial finden, heißt irgendjemand muss halt der 1. sein.... analog zum HC-AB wo halt eine die 1. sein muss....denn anders geht es ja nicht. :hammer: :gewinner:
Eben der 40 jährige HC-AB ist wie Arbeitslose der seit 25 Jahren von Hartz IV lebt und noch nie was gearbeitet. Wer stellt den so jemand freiwillig ein. Da biste quasi unvermittelbar.

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von AB-Wagen » Sonntag 30. Dezember 2018, 10:32

knopper hat geschrieben:
Montag 24. Dezember 2018, 21:04
Würde man als Arbeitgeber einen 30 oder 40 Jährigen für einen gut bezahlten Job einstellen der noch nie in seinem Leben was gearbeitet hat wenn man auch erfahrene Arbeiter bekommen kann ?... wohl kaum ein Personalverantwortlicher wird das in Betracht ziehen außer man hat das Glück auf einen Inhaber zu treffen der den Weltverbesser spielt.
Kann man so nicht vergleichen. Ich hätte jetzt auch kein Problem damit, falls mein OdB noch nie Sex hatte.

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Tania » Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00

fredstiller hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 00:27
Wenn man mal ein, zwei "normale" Stellen als Erfahrung vorzuweisen hat, dort von nicht nur unerheblicher Dauer beschäftigt war, und normale Arbeitszeugnisse und Referenzen vorweisen kann, ist alles halb so wild - die Zeit davor jedenfalls kaum noch KO-Kriterium.
Dann wird halt gefragt "Und wieso seid ihr jetzt nicht mehr zusammen?" Auch nicht gerade die angenehmste Frage.
Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 07:52
Eben der 40 jährige HC-AB ist wie Arbeitslose der seit 25 Jahren von Hartz IV lebt und noch nie was gearbeitet. Wer stellt den so jemand freiwillig ein. Da biste quasi unvermittelbar.
Wenn man tatsächlich noch nie gearbeitet hat, wird es schwer. Aber die meisten ABs haben ja durchaus zu Hause zumindest Handarbeiten gemacht ;)

Mal konkret: fehlende sexuelle Erfahrung stört kaum jemanden - es sei denn, derjenige ist nur auf nen ONS oder ne schnelle Affäre aus und schreckt vor den drohenden emotionalen Verwicklungen zurück (frei nach dem Motto "den wirste nie mehr los"). Und die fehlende Beziehungserfahrung wird dann ein Problem, wenn da Vorurteile bestehen wie "der will sich erstmal nur austoben" oder "der nimmt mich nur, weil keine andere verfügbar ist, und ist beim ersten Konkurrenzangebot wieder weg". Und, offen gesagt, ein paar Beiträge in diesem Forum bestätigen diese Vorurteile ziemlich stark.

Gegenmittel? Wenn es dem mAB nur um was Schnelles, Unverbindliches geht, dann sollte er tun, was die meisten Männer in dieser Situation tun: schauspielern bis zum Gehtnichtmehr. Wenn andere Männer es schaffen, Frau und Kinder zu verschweigen, dann sollte es wohl auch machbar sein, den AB-Status zu verschweigen.

Und wenn es um was Ernstes geht, dann vermittelt der Dame bitte dezent, dass sie diejenige sei, auf die man immer gewartet hat, und dass man nicht im Traum daran denken würde, diesen Glücksfall nicht den Rest seines Lebens festzuhalten. Und handelt entsprechend. Die Risse, die ein paar Monate "Naja, lass es mal locker laufen, vielleicht kommt ja noch was Besseres, und überhaupt hab ich mich an mein Singleleben gewöhnt und will das jetzt nicht einschränken" hinterlässt, sind ganz schwer zu kitten. Aber das gilt natürlich nicht nur für ABs, sondern für jeden Langzeitsingle ...

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Maverick » Sonntag 30. Dezember 2018, 12:18

Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00

Wenn man tatsächlich noch nie gearbeitet hat, wird es schwer. Aber die meisten ABs haben ja durchaus zu Hause zumindest Handarbeiten gemacht ;)
:lach: :lach: :lach: +1

Das kann dann mit einem 450-Euro-Job in der Berufswelt verglichen werden :-D

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Siegfried » Sonntag 30. Dezember 2018, 12:35

Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00

Und wenn es um was Ernstes geht, dann vermittelt der Dame bitte dezent, dass sie diejenige sei, auf die man immer gewartet hat, und dass man nicht im Traum daran denken würde, diesen Glücksfall nicht den Rest seines Lebens festzuhalten. Und handelt entsprechend. Die Risse, die ein paar Monate "Naja, lass es mal locker laufen, vielleicht kommt ja noch was Besseres, und überhaupt hab ich mich an mein Singleleben gewöhnt und will das jetzt nicht einschränken" hinterlässt, sind ganz schwer zu kitten. Aber das gilt natürlich nicht nur für ABs, sondern für jeden Langzeitsingle ...
Das klingt doch total strange und verlogen. :)

Als 40 Jähriger zu behaupten das die Frau die wäre auf die Mann immer gewartet hat.... klingt sehr verlogen und unglaubwürdig. :gruebel:
Den Glücksfall festhalten könnte man aber auch mit klammern und anschließendem stalken interpretieren weil sich überhaupt mal eine interessiert hat.
Ich würde sagen das die Vorurteile eher auf der anderen Seite liegen und die fragen daraus warum jemand ab einem gewissen Alter nie eine Beziehung hatte. Das hat schon ein gewisses Abschreckungspotentzial.

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von fredstiller » Sonntag 30. Dezember 2018, 13:19

Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00
Dann wird halt gefragt "Und wieso seid ihr jetzt nicht mehr zusammen?" Auch nicht gerade die angenehmste Frage.
Ja - aber da ist halt im Rahmen des gesellschaftlich akzeptierten und erwarteten Rahmens beantwortbar:
"Auseinandergelebt, zu grosse Distanz, hat nach Zusammenziehen nicht funktioniert oder bezüglich finanziellem Ausgabenverhalten nicht mehr zusammengepasst, unterschiedlicher Kinderwunsch, sie ist zurück zu ihrem Ex, fremdgegangen, trank zuviel, wurde spielsüchtig, wurde immer dicker, etc..."
Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00
Wenn man tatsächlich noch nie gearbeitet hat, wird es schwer. Aber die meisten ABs haben ja durchaus zu Hause zumindest Handarbeiten gemacht
Umso schwieriger, ihn dann zu befriedigen, denn nichts ist so eng...?
Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00
Mal konkret: fehlende sexuelle Erfahrung stört kaum jemanden
Glaube ich so ehrlich gesagt nicht ganz.
Insbesondere, wenn Frauen schon mal sexuell vom Partner enttäuscht wurden.

Beispielsweise durch mangelnde sexuelle Lust, Leidenschaft, Kreativität, Probierfreude, mangelndes Einfühlungsvermögen, oder auch mangels sexueller Erfahrung und Dominanz des Partners. Vielleicht hatte sie auch schon Partner, von denen sie relativ verlässlich zum "Höhepunkt" gebracht wurde, und andere, die es nicht brachten.

Wen einem Sex wichtig in einer Beziehung ist, man aber von einzelnen Partnern im Vergleich schon mal enttäuscht wurde, bzw. unzufrieden gelebt hat... da wird wohl kaum eine Frau ab einem gewissen Alter das Bild von der "noch formbaren" männlichen Jungfrau im Kopf haben - sondern vielmehr das eher starke Vorurteil, dass mit einer unerfahrenen Jungfrau das Sexleben gewiss nicht besser wird. Auch in längerfristiger Perspektive nicht, wenn jemand zehn, fünfzehn Jahre im Vergleich zu seinen Mitmenschen verpasst hat.

Klar, denken bzw. fühlen sicher nicht alle Frauen so.
Aber über dreissig... vielleicht die Hälfte oder so, aus dem Bauch heraus?

Die mangelnde sexuelle Erfahrung ist ja auch nicht nur an sich ein potentielles "Problem" - sondern dürfte vielmehr auch als Indikator für andere zugrundeliegende Abgründe die Warnglocken zum Klingen bringen: Depression oder psychische Störungen, versteckte Homosexualität, schlimmstenfalls Pädophilie, etc... vor allem aber auch mangelnde Sozialkompetenz.
Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00
Gegenmittel? Wenn es dem mAB nur um was Schnelles, Unverbindliches geht, dann sollte er tun, was die meisten Männer in dieser Situation tun: schauspielern bis zum Gehtnichtmehr. Wenn andere Männer es schaffen, Frau und Kinder zu verschweigen, dann sollte es wohl auch machbar sein, den AB-Status zu verschweigen.
Wäre ich ein guter Schauspieler, würde ich einen erfolgreichen Womanizer spielen. Gepaart mit meiner Intelligenz und meinem Aussehen würde ich dann im Internet "Wie werde ich sie am besten los?"-Threads aufmachen.

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Tania » Sonntag 30. Dezember 2018, 13:36

Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:35
Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00

Und wenn es um was Ernstes geht, dann vermittelt der Dame bitte dezent, dass sie diejenige sei, auf die man immer gewartet hat,
Als 40 Jähriger zu behaupten das die Frau die wäre auf die Mann immer gewartet hat.... klingt sehr verlogen und unglaubwürdig. :gruebel:
Den Unterschied zwischen "dezent vermitteln" und "mit der Brechstange raufhauen" kennst Du?
Den Glücksfall festhalten könnte man aber auch mit klammern und anschließendem stalken interpretieren weil sich überhaupt mal eine interessiert hat.
Könnte man. Muss man aber nicht. Insbesondere wenn derjenige dann tatsächlich nicht klammert oder stalkt.
Ich würde sagen das die Vorurteile eher auf der anderen Seite liegen und die fragen daraus warum jemand ab einem gewissen Alter nie eine Beziehung hatte. Das hat schon ein gewisses Abschreckungspotentzial.
Bestreite ich ja gar nicht. Ein Teil der Menschen hat diese Vorurteile und ist auch nicht gewillt, sie zu hinterfragen. Aber eben nicht ALLE. Mich stört nur diese generelle "als AB ist man von vornherein unvermittelbar" - Haltung. Schon weil allein der Blick in den Erfolgsthread ja beweist, dass diverse ABs eben doch ne "Anstellung" gefunden haben.

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Maverick » Sonntag 30. Dezember 2018, 13:38

fredstiller hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 13:19
Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00
Dann wird halt gefragt "Und wieso seid ihr jetzt nicht mehr zusammen?" Auch nicht gerade die angenehmste Frage.
Ja - aber da ist halt im Rahmen des gesellschaftlich akzeptierten und erwarteten Rahmens beantwortbar:
"Auseinandergelebt, zu grosse Distanz, hat nach Zusammenziehen nicht funktioniert oder bezüglich finanziellem Ausgabenverhalten nicht mehr zusammengepasst, unterschiedlicher Kinderwunsch, sie ist zurück zu ihrem Ex, fremdgegangen, trank zuviel, wurde spielsüchtig, wurde immer dicker, etc..."
Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00
Wenn man tatsächlich noch nie gearbeitet hat, wird es schwer. Aber die meisten ABs haben ja durchaus zu Hause zumindest Handarbeiten gemacht
Umso schwieriger, ihn dann zu befriedigen, denn nichts ist so eng...?
Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00
Mal konkret: fehlende sexuelle Erfahrung stört kaum jemanden
Glaube ich so ehrlich gesagt nicht ganz.
Insbesondere, wenn Frauen schon mal sexuell vom Partner enttäuscht wurden.

Beispielsweise durch mangelnde sexuelle Lust, Leidenschaft, Kreativität, Probierfreude, mangelndes Einfühlungsvermögen, oder auch mangels sexueller Erfahrung und Dominanz des Partners. Vielleicht hatte sie auch schon Partner, von denen sie relativ verlässlich zum "Höhepunkt" gebracht wurde, und andere, die es nicht brachten.

Wen einem Sex wichtig in einer Beziehung ist, man aber von einzelnen Partnern im Vergleich schon mal enttäuscht wurde, bzw. unzufrieden gelebt hat... da wird wohl kaum eine Frau ab einem gewissen Alter das Bild von der "noch formbaren" männlichen Jungfrau im Kopf haben - sondern vielmehr das eher starke Vorurteil, dass mit einer unerfahrenen Jungfrau das Sexleben gewiss nicht besser wird. Auch in längerfristiger Perspektive nicht, wenn jemand zehn, fünfzehn Jahre im Vergleich zu seinen Mitmenschen verpasst hat.

Klar, denken bzw. fühlen sicher nicht alle Frauen so.
Aber über dreissig... vielleicht die Hälfte oder so, aus dem Bauch heraus?

Die mangelnde sexuelle Erfahrung ist ja auch nicht nur an sich ein potentielles "Problem" - sondern dürfte vielmehr auch als Indikator für andere zugrundeliegende Abgründe die Warnglocken zum Klingen bringen: Depression oder psychische Störungen, versteckte Homosexualität, schlimmstenfalls Pädophilie, etc... vor allem aber auch mangelnde Sozialkompetenz.
Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00
Gegenmittel? Wenn es dem mAB nur um was Schnelles, Unverbindliches geht, dann sollte er tun, was die meisten Männer in dieser Situation tun: schauspielern bis zum Gehtnichtmehr. Wenn andere Männer es schaffen, Frau und Kinder zu verschweigen, dann sollte es wohl auch machbar sein, den AB-Status zu verschweigen.
Wäre ich ein guter Schauspieler, würde ich einen erfolgreichen Womanizer spielen. Gepaart mit meiner Intelligenz und meinem Aussehen würde ich dann im Internet "Wie werde ich sie am besten los?"-Threads aufmachen.
Aber selbst wenn du gut schauspielern könntest und du mit der Womanizer-Rolle gut durchkämst:

Zumindest bei mir könnte es dann zu peinlichen Situationen kommen, wenn ich sie zuhause vorstellen würde. Meine Mutter bzw. Großmutter sind immer zu Phrasen, wie zum Beispiel: "Ich freue mich richtig, dass der Maverick uns mal jemanden vorstellt. Das ist das erste Mal." gut. Spätestens dann wird es unangenehm, wenn da die Notlüge auffliegt.

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 30. Dezember 2018, 13:40

Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00
Gegenmittel? Wenn es dem mAB nur um was Schnelles, Unverbindliches geht, dann sollte er tun, was die meisten Männer in dieser Situation tun: schauspielern bis zum Gehtnichtmehr. Wenn andere Männer es schaffen, Frau und Kinder zu verschweigen, dann sollte es wohl auch machbar sein, den AB-Status zu verschweigen.

Und wenn es um was Ernstes geht, dann vermittelt der Dame bitte dezent, dass sie diejenige sei, auf die man immer gewartet hat, und dass man nicht im Traum daran denken würde, diesen Glücksfall nicht den Rest seines Lebens festzuhalten. Und handelt entsprechend. Die Risse, die ein paar Monate "Naja, lass es mal locker laufen, vielleicht kommt ja noch was Besseres, und überhaupt hab ich mich an mein Singleleben gewöhnt und will das jetzt nicht einschränken" hinterlässt, sind ganz schwer zu kitten. Aber das gilt natürlich nicht nur für ABs, sondern für jeden Langzeitsingle ...
Wenn man vorgibt in was Erfahrung zu haben, kann es sein, dass die Erfahrung gefordert wird und es bemerkt wird, wenn keine da ist.
Mit 22 oder 23 mag eine Frau noch glauben, dass man sich für die "Richtige" aufgespart hat wenn man noch nie eine Freundin oder Sex hatte, aber mit 30 oder 40 nicht mehr.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Tania » Sonntag 30. Dezember 2018, 14:11

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 13:40
Wenn man vorgibt Erfahrung zu haben, kann es sein, dass die Erfahrung gefordert wird und es bemerkt wird, wenn keine da ist.
Na und? Wen kümmert es, wenn der ONS, den man eh nie wieder sieht, seine Erwartungen nicht erfüllt bekommt?

Davon abgesehen gibt es m.E. keinen Zusammenhang zwischen der Zahl der früheren Partner und der Performance im Bett ...
Mit 22 oder 23 mag eine Frau noch glauben, dass man sich für die "Richtige" aufgespart hat wenn man noch nie eine Freundin oder Sex hatte, aber mit 30 oder 40 nicht mehr.
Trotzdem geht auch in diesem Alter ein "Ich freue mich echt, Dir begegnet zu sein. Hab nie geglaubt, dass mir sowas noch passieren würde". Sowas sagen Menschen mit Beziehungserfahrung übrigens auch ....

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Tania » Sonntag 30. Dezember 2018, 14:37

Maverick hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 13:38
Zumindest bei mir könnte es dann zu peinlichen Situationen kommen, wenn ich sie zuhause vorstellen würde. Meine Mutter bzw. Großmutter sind immer zu Phrasen, wie zum Beispiel: "Ich freue mich richtig, dass der Maverick uns mal jemanden vorstellt. Das ist das erste Mal." gut. Spätestens dann wird es unangenehm, wenn da die Notlüge auffliegt.
Ich hatte die Schauspieler-Variante ausschließlich für ONS oder kurze Affärchen empfohlen. Die stellt man selten der Oma vor.

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Tania » Sonntag 30. Dezember 2018, 15:02

fredstiller hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 13:19
Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00
Wenn man tatsächlich noch nie gearbeitet hat, wird es schwer. Aber die meisten ABs haben ja durchaus zu Hause zumindest Handarbeiten gemacht
Umso schwieriger, ihn dann zu befriedigen, denn nichts ist so eng...?
Folgt man diesem Argument, dürfte kein Mann, der mindestens eine gesunde Hand hat, Sex mit einer Frau wollen.

Umgekehrt gilt übrigens dasselbe. Nur die wenigsten Penisse vibrieren. Trotzdem haben echt viele Frauen auch gern Sex mit einem Mann ..

Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:00
Mal konkret: fehlende sexuelle Erfahrung stört kaum jemanden
Glaube ich so ehrlich gesagt nicht ganz.
Insbesondere, wenn Frauen schon mal sexuell vom Partner enttäuscht wurden.

Beispielsweise durch mangelnde sexuelle Lust, Leidenschaft, Kreativität, Probierfreude, mangelndes Einfühlungsvermögen, oder auch mangels sexueller Erfahrung und Dominanz des Partners. Vielleicht hatte sie auch schon Partner, von denen sie relativ verlässlich zum "Höhepunkt" gebracht wurde, und andere, die es nicht brachten.
Ab einem gewissen Alter dürfte so ein Erfahrungsschatz eher die Regel sein. Aber dann hat die Frau eben auch schon die Erfahrung gemacht: wie gut oder schlecht ein Mann im Bett zu einem passt, findet man ausschließlich dadurch heraus, dass man ein paarmal mit ihm ins Bett geht. Da würden auch begeisterte Empfehlungsschreiben von 20 Exfreundinnen nix nützen.

Lust, Leidenschaft, Kreativität usw. kann man übrigens auch schon zeigen, wenn beide noch voll bekleidet sind.

Klar, denken bzw. fühlen sicher nicht alle Frauen so.
Aber über dreissig... vielleicht die Hälfte oder so, aus dem Bauch heraus?
Könnte hinkommen. Aber auf der anderen Hälfte bleiben doch noch genug übrig, oder?
Die mangelnde sexuelle Erfahrung ist ja auch nicht nur an sich ein potentielles "Problem" - sondern dürfte vielmehr auch als Indikator für andere zugrundeliegende Abgründe die Warnglocken zum Klingen bringen: Depression oder psychische Störungen, versteckte Homosexualität, schlimmstenfalls Pädophilie, etc... vor allem aber auch mangelnde Sozialkompetenz.
Alles möglich - und alles nicht garantiert. Sicher gibt es depressive, homosexuelle oder pädophile ABs. Genauso wie es depressive, homosexuelle oder pädophile Normalos gibt. Und es gibt auch völlig normale ABs und völlig normale Normalos. Ich würde nie aus dem AB-Status auf versteckte Homosexualität schließen, sondern eher aus der Tatsache, dass er mit mir nur Sex haben kann, wenn nebenbei ein Gay-Porno läuft ...
Wäre ich ein guter Schauspieler, würde ich einen erfolgreichen Womanizer spielen. Gepaart mit meiner Intelligenz und meinem Aussehen würde ich dann im Internet "Wie werde ich sie am besten los?"-Threads aufmachen.
Humor hast Du jedenfalls ;) :good:

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Re: Gesprächs-Thema Beziehungen

Beitrag von Lilia » Sonntag 30. Dezember 2018, 17:55

Tania hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 14:11
Davon abgesehen gibt es m.E. keinen Zusammenhang zwischen der Zahl der früheren Partner und der Performance im Bett ...
Mit 22 oder 23 mag eine Frau noch glauben, dass man sich für die "Richtige" aufgespart hat wenn man noch nie eine Freundin oder Sex hatte, aber mit 30 oder 40 nicht mehr.
Trotzdem geht auch in diesem Alter ein "Ich freue mich echt, Dir begegnet zu sein. Hab nie geglaubt, dass mir sowas noch passieren würde". Sowas sagen Menschen mit Beziehungserfahrung übrigens auch ....
Ich glaube, das ist das Wesentliche, wenn zwei Menschen zusammenkommen. Egal in welchem Alter. Vorerfahrungen zählen da eben nur so weit, wie man sie als Ballast mit herumträgt. Wer ewig mit dem Expartner hadert, wer ewig das Gefühl hat, dass er nicht gewollt und geliebt werden oder keine Beziehung führen kann, der wird es schwer haben, jemanden zu finden. Wer aber nicht nur Bereitschaft signalisiert, den Job als Partner übernehmen zu wollen, sondern sich da auch besonders zu engagieren, der kann ungeachtet seiner eh nur sehr bedingt übertragbaren früheren Erfahrungen sich gerne mal in dem Job probieren.
Aber ich finde den Gedanken, dass es einer gewissen Qualifikation bedarf, um eine Beziehung mit jemanden eingehen zu können, dennoch recht nett. Wie viel einfacher wäre es da, jemanden zu finden. Vielleicht wäre da die Formulierungen "Quereinsteiger willkommen" und "die nötigen Kenntnisse werden Ihnen im Betrieb vermittelt" hier im Forum überzeugender als ständig zu schreiben, wie wenig sexuelle Vorerfahrung bedeutet.

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