Suche ich das Falsche?

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Tania
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Tania » Mittwoch 16. August 2017, 19:36

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Mittwoch 16. August 2017, 19:13

Wie so soll das gehen? Das "plötzlich" steht dort, weil ich immer schon lange in der Friendzone bin, das Leben eiert bereits vor sich hin und um es dann noch, wie Tania sagt, klar zu machen, müsste ich eben plötzlich - nach dem ich schon seit Wochen in der Friendzone bin - in Aktion treten. Wie macht man sowas?
Vor Jahren hat ein bis dahin völlig unerotischer Freund irgendwann mal begonnen, meinen Arm zu streicheln. Fühlte sich überraschend gut an ... :schuechtern:

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Captain Unsichtbar
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Mittwoch 16. August 2017, 20:05

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 16. August 2017, 19:36
Vor Jahren hat ein bis dahin völlig unerotischer Freund irgendwann mal begonnen, meinen Arm zu streicheln. Fühlte sich überraschend gut an ... :schuechtern:
War er denn ein Normalo? Ich meine, mir ist schon klar, dass "normale" Menschen sowas können. Aber ich weiss, dass ich das so niemals hinbekommen würde, dafür lebe ich schon zu lange in der Bedeutungslosigkeit ohne jegliche positive Bestätigung. Ich weiss ja momentan nicht mal woher ich überhaupt noch den Mut und das Selbstbewusstsein für irgendeine Aktion nehmen soll. Die vielen Erlebnisse in den letzten Monaten haben mir wieder klar gemacht, dass es für mich offenbar nur negative Erfahrungen gibt. :sadman:
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 16. August 2017, 20:17

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Mittwoch 16. August 2017, 20:05
War er denn ein Normalo? Ich meine, mir ist schon klar, dass "normale" Menschen sowas können. Aber ich weiss, dass ich das so niemals hinbekommen würde, dafür lebe ich schon zu lange in der Bedeutungslosigkeit ohne jegliche positive Bestätigung. Ich weiss ja momentan nicht mal woher ich überhaupt noch den Mut und das Selbstbewusstsein für irgendeine Aktion nehmen soll. Die vielen Erlebnisse in den letzten Monaten haben mir wieder klar gemacht, dass es für mich offenbar nur negative Erfahrungen gibt. :sadman:
Ich glaube aber das das genau dasjenige ist woran wir scheitern - ich kriege es auch nicht hin an den momente das ich so was machen sollte.
Ich erstarre an diese momente, statt das ich streichele, oder irgendwas in der art, oder küsse, etc.
Und deswegen bin ich auch immer noch ein AB.

Ich glaube nicht das es ein weg daran vorbei geht.

Da müß man durch.
Auf welche art und weise dann auch müß man sich da überwinden.

Sonnst wir man bei jede frau am ende am allerbesten in der kumpelschiene landen.
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Tania » Mittwoch 16. August 2017, 20:30

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Mittwoch 16. August 2017, 20:05
Tania hat geschrieben:
Mittwoch 16. August 2017, 19:36
Vor Jahren hat ein bis dahin völlig unerotischer Freund irgendwann mal begonnen, meinen Arm zu streicheln. Fühlte sich überraschend gut an ... :schuechtern:
War er denn ein Normalo?
Naja ... er war 32, und hatte bis dahin eine einzige Kurzbeziehung gehabt. Mit 21. Sonst nichts, nicht mal ein Date. Denke, damit war er dichter am AB als am Normalo.

Und übrigens, das war kein offensichtliches Streicheln. Wir saßen einfach nebeneinander. Seine Hand berührte eher zufällig meinen Arm. Irgendwann bewegte er den kleinen Finger ... Ich hätte jederzeit den Arm wegziehen können; und der Vorfall hätte keinerlei Folgen gehabt, sondern wäre unter "zufälliger Körperkontakt" verbucht worden. Hab ich aber nicht ... obwohl es ausgesprochen unerwartet war.

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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Tintenmalerin » Mittwoch 16. August 2017, 22:17

Captain Unsichtbar hat geschrieben:Selbst hier im Forum unter ABs schreiben extrem viele, dass sie einfach nur mal Sex haben wollen, der Rest dann später.
Du scheinst da einen Tunnelblick zu haben. Ich sehe bei weitem nicht "extrem viele", denen es hauptsächlich darum geht, endlich Sex zu haben.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:Wie so soll das gehen? Das "plötzlich" steht dort, weil ich immer schon lange in der Friendzone bin, das Leben eiert bereits vor sich hin und um es dann noch, wie Tania sagt, klar zu machen, müsste ich eben plötzlich - nach dem ich schon seit Wochen in der Friendzone bin - in Aktion treten. Wie macht man sowas? "Du ich habe jetzt plötzlich kein Bock mehr auf Freundschaft, ich möchte jetzt lieber gleich mehr von dir. Nein? Na auch gut, dann habe ich jetzt wenigstens die Freundschaft erfolgreich torpediert."
Ich habe keine Ahnung, wie das gehen soll. Aber ich verstehe auch das Konzept der Friendzone nicht wirklich. Was ich rauslese ist, dass dein Umgang mit Frauen sehr platonisch ist. Dementsprechend müsstest du das ändern und einer Frau, an der du Interesse hast, auch körperlich näher kommen. Gleich mit der Tür ins Haus zu fallen und es so direkt anzusprechen halte ich da auch nicht für eine gute Idee.

Davon abgesehen, wenn du es als Friendzone bezeichnest, ist das dann eine echte Freundschaft?
Captain Unsichtbar hat geschrieben:Ich meinte ja auch nicht direkt Interesse auslösen. Einfach bloss interessant genug bleiben. Halt nicht vom Radar zu verschwinden. Sie braucht ja gar kein aktives Interesse haben, es reicht wenn sie kein direktes Desinteresse entwickelt. Was halt jedes mal der Fall ist.
Woran machst du das fest, dass es bisher immer der Fall war?
Und woran würdest du erkennen, dass noch genug Interesse vorhanden ist, du also nicht vom Radar verschwunden bist?
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Hablo » Mittwoch 16. August 2017, 22:30

Captain Unsichtbar, ich hab mir jetz den ganzen Verlauf hier durchgelesen. Also wenn ichs mir richtig gemerkt hab, hat noch keine Frau sexuelles Interesse an dir gezeigt? Ich war wohl früher etwas blind für Anmachen. Ich hab mir oft eingeredet, dass diejenige das bestimmt nicht ernst gemeint hat und mich nur verarschen will. Ich hatte ein so schlechtes Selbstwertgefühl, dass ich das wirklich oft gedacht hab.
Dich hat auch noch keine Frau nach einem Treffen gefragt? Irgendwas, das darauf hindeutet, dass sie mehr will als nur Freundschaft?

Mein "Vorteil" ist, dass ich durch mein ABtum psychische Symptome entwickelt habe, aufgrund deren ich eine Psychotherapie von meiner Krankenkasse gezahlt bekomme. Mein jetziger Therapeut hat mir sehr dabei geholfen, aktiv auf Frauen zuzugehen und so auch Zeit mit Frauen zu verbringen. Der Schlüsselsatz für mich ist, würd ich sagen: "Einfach machen!"

Das Problem bei dir ist aber, wenn ich richtig verstehe, dass du keine Frau auf den ersten Blick sexuell anziehend findest? Und du schätzt, diese sexuelle Kraft kommt erst, wenn du die Frau lieb gewonnen hast? Von daher weißt du nicht, welche Frau du treffen willst? Erklärs mir bitte mal.
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Mittwoch 16. August 2017, 23:20

Tintenmalerin hat geschrieben:
Mittwoch 16. August 2017, 22:17
Du scheinst da einen Tunnelblick zu haben. Ich sehe bei weitem nicht "extrem viele", denen es hauptsächlich darum geht, endlich Sex zu haben.
Nein das schon nicht, aber einfach in letzter Zeit kommt es mir so vor, das war auch der Grund weshalb ich den Thread eröffnet habe. Ich habe gerade wieder einmal ein einsame Downphase, und das ganze "bloss schneller Sex"-Gerede hat mich irgendwie getriggert. Tut mir leid, ich wollte hier eigentlich auch gar nicht dramatisieren, das hat mich nur gerade wieder mal runtergezogen.
Ich habe keine Ahnung, wie das gehen soll. Aber ich verstehe auch das Konzept der Friendzone nicht wirklich. Was ich rauslese ist, dass dein Umgang mit Frauen sehr platonisch ist. Dementsprechend müsstest du das ändern und einer Frau, an der du Interesse hast, auch körperlich näher kommen. Gleich mit der Tür ins Haus zu fallen und es so direkt anzusprechen halte ich da auch nicht für eine gute Idee.
Davon abgesehen, wenn du es als Friendzone bezeichnest, ist das dann eine echte Freundschaft?
Das trifft es eigentlich ganz gut, das ist halt genau meine Frage: wie macht man sowas wenn man nicht wirklich angesagt ist? Ich kann mich ja auch nicht aufdrängen, was habe ich davon, wenn das Interesse dann immer einseitig bleibt?

Zur Friendzone: das ist natürlich unterschiedlich. Bei den einen ist es Freundschaft, bei den anderen ist es einfach harmlose Koexistenz.
Woran machst du das fest, dass es bisher immer der Fall war?
Und woran würdest du erkennen, dass noch genug Interesse vorhanden ist, du also nicht vom Radar verschwunden bist?
An der Art in Vergessenheit zu geraten, nicht wirklich gefragt zu sein. Daran, dass ich merke, dass es nicht wirklich wichtig oder relevant ist was oder wie ich etwas tue. Bei Beziehungsthemen ignoriert zu werden (Beispiel: lockere Runde, alles Singles, die Leute tauschen sich über Beziehungspräferenzen etc aus, ein paar Witze werden gemacht, wer würde mit wem, solche Blödeleien halt. Ich sitze dabei, werde mit keinem Wort erwähnt, selbst wenn ich mich aktiv einmische. Vielleicht ein kurzes Hüsteln auf meine Bemerkung und weiter geht's).

Aber so im Ganzen? Es ist schwierig das an einer einzelnen Erkenntnis fest zu machen, das sind kleine Dinge und Signale im Alltag. Solche Situationen in denen ich merke, dass sich Frauen bei mir "zu sicher" fühlen und keine Gefahr zu laufen, dass ich sie anbaggern wollen würde. Manchmal denke ich sogar, dass die mich für homosexuell halten und darum nie auf die Idee kommen, ich könnte etwas wollen. Ach ja und gefragt, werde ich natürlich auch nie, nach meinem Beziehungsleben.
Ich frage mich oft ob es stillschweigende Übereinkunft gibt oder die anderen das nicht merken, aber dieses Thema ist das einzige, dass bei mir konsequent gemieden wird, als wäre es nicht existent. Nun ja stimmt ja irgendwie. Im Englischen würde man so etwas einen "elephant in the room" nennen.
Wie ich das Gegenteil bemerken würde? Wenn alle diese Dinge anders wären, oder vielleicht kurz gesagt: wenn ich merken würde, dass eine Frau mich grundsätzlich auch als Mann wahrnimmt und schätzt und nicht bloss als Quatschkollege, Heulkissen, Zeitvertreib oder Hilfe bei irgendwas.
Für den Anfang würde ich es sogar nicht mal so schlecht finden, wenn die Frauen weniger selbstverständlich vertraut im Umgang mir wären, und vielleicht ein wenig mehr Abstand wahren würden. Dann wüsste ich wenigstens, dass ihnen durchaus bewusst ist, dass ich ein männliches Wesen bin, das zu viel Nähe durchaus falsch verstehen könnte. So wie es bisher war, merke ich halte, dass die Frauen keine Sorge haben, ich könnte Signale falsch deuten.
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Mittwoch 16. August 2017, 23:31

Hablo hat geschrieben:
Mittwoch 16. August 2017, 22:30
Captain Unsichtbar, ich hab mir jetz den ganzen Verlauf hier durchgelesen. Also wenn ichs mir richtig gemerkt hab, hat noch keine Frau sexuelles Interesse an dir gezeigt? Ich war wohl früher etwas blind für Anmachen. Ich hab mir oft eingeredet, dass diejenige das bestimmt nicht ernst gemeint hat und mich nur verarschen will. Ich hatte ein so schlechtes Selbstwertgefühl, dass ich das wirklich oft gedacht hab.
Dich hat auch noch keine Frau nach einem Treffen gefragt? Irgendwas, das darauf hindeutet, dass sie mehr will als nur Freundschaft?
Nein absolut gar nichts in der Richtung. In meiner obigen Antwort, steht das noch wenig ausführlicher.
Das Problem bei dir ist aber, wenn ich richtig verstehe, dass du keine Frau auf den ersten Blick sexuell anziehend findest? Und du schätzt, diese sexuelle Kraft kommt erst, wenn du die Frau lieb gewonnen hast? Von daher weißt du nicht, welche Frau du treffen willst? Erklärs mir bitte mal.
Nein genau das habe ich eben nicht geschrieben, aber ein paar hier haben das auch so verstanden. Mir ging es wirklich nur explizit um das "Sex wollen" das ich so nicht habe. Ich denke das würde kommen, wenn ich eine Frau richtig kennen lerne, also wenn auch bereits eine intimere geistige Bindung bestehen würde. Dieses "wahllose", also reiner Trieb, kenne ich dagegen nicht.
Aber zurück zum Unterschied: wie ich in einem anderen Post (mögl. sogar im ersten?) schon geschrieben habe: attraktiv und anziehend finde ich Frauen wegen dem trotzdem, ich habe dann nur kein folgendes Verlangen danach gleich Sex zu haben. Ich meine würde ich Frauen nicht anziehend finden, wäre ich wahrscheinlich kaum hetero oder? Oder verstehe ich dich falsch?
Ich nehme Frauen durchaus als geschlechtsreife Personen wahr, im Gegensatz zu ihnen, die mich halt eher wie ein Neutrum behandeln.
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Hablo » Mittwoch 16. August 2017, 23:39

Nun ja, Captain Unsichtbar, da kann ich dich ETWAS beruhigen. Bei mir isses auch net so, dass ich ne Frau seh und direkt mit ihr schlafen würde.

Um deine Hauptfrage zu beantworten: Nein, ich finde nicht, dass du das Falsche suchst!

Dass du vom andern Geschlecht noch gar kein Interesse bekundet bekommen hast, tut mir wirklich leid. Das ist bei mir anders.

Ich bin momentan in ein Mädel etwas verliebt, das ich vor ein paar Wochen kennengelernt habe. Am Samstag treff ich mich mit ihr. Ich stelle mir zwar schon vor, wie Sex mit ihr wäre, aber den würde ich erst in ein paar Wochen oder Monaten haben wollen. Momentan würde ich nur so gern mit ihr Händchenhalten. Ich denke, sogar küssen möchte ich sie diesen Samstag nicht.

Wenn du die Frau anziehend findest, dann musst du wohl oder übel über deinen Schatten springen und zb ihre Hand nehmen oder sie fragen, ob du sie küssen darfst. Wenn du dich nicht sofort traust, sie zu küssen, dann frag danach oder äußere den Wunsch. Meinen ersten Kuss hatte ich, als mich mein OdB fragte, was los ist und ich sagte: "Ich würde dich jetz voll gern küssen." Und meinen zweiten hatte ich, als ich gefragt hab: "Darf ich dich küssen?"
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von kreisel » Donnerstag 17. August 2017, 16:12

Captain Unsichtbar hat geschrieben:Für den Anfang würde ich es sogar nicht mal so schlecht finden, wenn die Frauen weniger selbstverständlich vertraut im Umgang mir wären, und vielleicht ein wenig mehr Abstand wahren würden. Dann wüsste ich wenigstens, dass ihnen durchaus bewusst ist, dass ich ein männliches Wesen bin, das zu viel Nähe durchaus falsch verstehen könnte. So wie es bisher war, merke ich halte, dass die Frauen keine Sorge haben, ich könnte Signale falsch deuten.
...
Daran, dass ich merke, dass es nicht wirklich wichtig oder relevant ist was oder wie ich etwas tue. Bei Beziehungsthemen ignoriert zu werden (Beispiel: lockere Runde, alles Singles, die Leute tauschen sich über Beziehungspräferenzen etc aus, ein paar Witze werden gemacht, wer würde mit wem, solche Blödeleien halt. Ich sitze dabei, werde mit keinem Wort erwähnt, selbst wenn ich mich aktiv einmische. Vielleicht ein kurzes Hüsteln auf meine Bemerkung und weiter geht's).

Aber so im Ganzen? Es ist schwierig das an einer einzelnen Erkenntnis fest zu machen, das sind kleine Dinge und Signale im Alltag. Solche Situationen in denen ich merke, dass sich Frauen bei mir "zu sicher" fühlen und keine Gefahr zu laufen, dass ich sie anbaggern wollen würde.
Meinst du so Runden im Kontext von Arbeit?
Die erlebe ich auch oft als Zeitvertreib, rumquatschen (keine zu ernste und fundierte Bemerkungen),
etwas Sympathie, um Hilfe fragen, mal vom Ernst ablenken, Kaffee trinken, ein bisschen lästern
und spekulieren wie das wohl mit "the company" weitergeht, usw.

Vielleicht bräuchtest du andere Zusammenhänge, um Menschen zu erleben?
Irgendwie Gemeinsamkeiten, die noch mehr mit freier Wahl oder innerem Interesse zu tun haben?
Aus meiner Sicht: Arbeit ist nur Arbeit und Kollegen nur Kollegen.

Und ich denke, auf Arbeit gibt es durchaus auch eine "Sicherheitszone", dass man da nicht
unbedingt angeflirtet ist, sondern wegen ner "gemeinsamen Sache" auf so ner Art
Kumpelschiene da ist.
Deswegen, wenn du DORT den Eindruck hast, die Frauen sehen dich eher locker, fragen eher um Hilfe
usw, das liegt ja am Kontext.
So wie man beim einkaufen im Supermarkt eher auch nicht auf flirten aus ist, sondern möglichst
schnell und elegant seine Pflichten erledigt. (Ausnahmen und Überraschungen nicht aus-
geschlossen)

So kann es sein, dass man auf Arbeit ein Neutrum ist. (außer wenn es ab und zu mal funkt,
aber das würde man ja eher außerhalb der Arbeit örtlich und zeitlich dann abwickeln,
und vor den Kollegen wäre man ja nicht turtelndes Liebespaar, fände ich zumindest seltsam)

Blöd nur, wenn Arbeit so wahnsinnig viel Zeit frisst und man sonst gar keine "sozialen Situationen"
mehr hat.

Aber ich glaube, wenn man nur SO einen Input bekommt wie auf der Arbeit, also denkt, dass man im
Rahmen Arbeit auf bestimmte Art gesehen wird, und deswegen das für IMMER und ALLE Situationen dies
so gelten würde, verzerrt das auch etwas die Gegebenheiten.


Aber komisch, diese Unsichtbarkeit und dass meine Aussagen nicht so passend / cool sind oder
was auch immer, kenne ich von mir auch. Sowohl Familie, Schulfreundinnen (mehr als 1 in der
Runde) oder so lustige Vereinsrunden. Was ich sage "dockt irgendwie nicht so an" als hätte ich nichts
oder was unpassendes / unverständliches gesagt. Wahrscheinlich fehlen mir da einige
Erfahrungs- denkmuster, so dass ich mit den anderen auch gar nicht so mitkomme und
dann irgendwas aus "meiner Welt" erzähle (vielleicht auch eher was nachempfundenes, konstruiertes,
ich denke halt viel)

Der Kontext "alleine mit jemand konzentriert unterhalten" geht allerdings wieder gut,
und da ist auch keine Unsichtbarkeit, wenn man ein gemeinsames Thema hat oder
sich kennenlernt.

Von daher würde dir vielleicht die Plattform "Situation zu zweit" mal ganz gut tun.
Zum Date treffen oder privater Menschen, von mir aus auch eine Frau :verwirrt:, kennenlernen.

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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Donnerstag 17. August 2017, 17:25

kreisel hat geschrieben:
Donnerstag 17. August 2017, 16:12
Meinst du so Runden im Kontext von Arbeit?
Die erlebe ich auch oft als Zeitvertreib, rumquatschen (keine zu ernste und fundierte Bemerkungen),
etwas Sympathie, um Hilfe fragen, mal vom Ernst ablenken, Kaffee trinken, ein bisschen lästern
und spekulieren wie das wohl mit "the company" weitergeht, usw.
Wie kommst du darauf? Mal abgesehen davon, dass ich nicht diese Art Arbeit besitze, geht es hier um vertrautere Situationen wie im Freundeskreis. Und davon abgesehen war das nur ein Beispiel zur Verbildlichung, weil die anderen Situationen schlecht in Worte beschreibbar sind.
Mein Hauptproblem ist wie gesagt die allzu selbstverständliche Vertrautheit, welche Frauen die mir positiv gestimmt sind, entgegenbringen. Die Negativen habe ich aus offensichtlichen Gründen mal ausser Acht gelassen. Die gibt's natürlich auch.
Aber ich glaube, wenn man nur SO einen Input bekommt wie auf der Arbeit, also denkt, dass man im
Rahmen Arbeit auf bestimmte Art gesehen wird, und deswegen das für IMMER und ALLE Situationen dies
so gelten würde, verzerrt das auch etwas die Gegebenheiten.
Mein Input besteht aus den all den Erfahrungen beim Aufeinandertreffen mit einem weiblichen Wesen, die ich in all den Jahren gemacht habe seit ich in dem Alter war, in dem man sich für das andere Geschlecht interessiert. Was unter dem Strich immer einseitig war.
Aber komisch, diese Unsichtbarkeit und dass meine Aussagen nicht so passend / cool sind oder
was auch immer, kenne ich von mir auch. Sowohl Familie, Schulfreundinnen (mehr als 1 in der
Runde) oder so lustige Vereinsrunden. Was ich sage "dockt irgendwie nicht so an" als hätte ich nichts
oder was unpassendes / unverständliches gesagt. Wahrscheinlich fehlen mir da einige
Erfahrungs- denkmuster, so dass ich mit den anderen auch gar nicht so mitkomme und
dann irgendwas aus "meiner Welt" erzähle (vielleicht auch eher was nachempfundenes, konstruiertes,
ich denke halt viel)
Bei mir ist das halt eher so, als würde ich etwas sagen, wofür ich keine Berechtigung habe.
Von daher würde dir vielleicht die Plattform "Situation zu zweit" mal ganz gut tun.
Zum Date treffen oder privater Menschen, von mir aus auch eine Frau :verwirrt:, kennenlernen.
Mit jemandem unterhalten habe ich kein Problem, das ist ja nicht das Thema. Ich habe kein grundsätzliches Problem mit Frauen. Mit guten Freundinnen war ich schon oft in der "Situation zu zweit" - gut die Hälfte davon ist verpartnert - aber die andere Hälfte hat sich genauso neutral verhalten.
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von kreisel » Donnerstag 17. August 2017, 20:46

Captain Unsichtbar" hat geschrieben:Wie kommst du darauf?
las sich so. weil ich auch irgendwas von sozialer Phobie gelesen hatte und
dann auch die Situation mit deiner Kollegin im Kopf hatte (die mit dem Buch, warst doch du?),
da lag das für mich nahe, dass du wenige Vergleiche hast.

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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Donnerstag 17. August 2017, 22:04

kreisel hat geschrieben:
Donnerstag 17. August 2017, 20:46
Captain Unsichtbar" hat geschrieben:Wie kommst du darauf?
las sich so. weil ich auch irgendwas von sozialer Phobie gelesen hatte und
dann auch die Situation mit deiner Kollegin im Kopf hatte (die mit dem Buch, warst doch du?),
da lag das für mich nahe, dass du wenige Vergleiche hast.
Äh nein, das verwechselst du mich.
Soziale Phobie stimmt zwar bei mir auch, hat darauf aber keinen Einfluss, das ist ein anderes Thema.
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Berglöwe » Donnerstag 17. August 2017, 22:33

Hablo hat geschrieben:
Mittwoch 16. August 2017, 22:30
Captain Unsichtbar, ich hab mir jetz den ganzen Verlauf hier durchgelesen. Also wenn ichs mir richtig gemerkt hab, hat noch keine Frau sexuelles Interesse an dir gezeigt? Ich war wohl früher etwas blind für Anmachen. Ich hab mir oft eingeredet, dass diejenige das bestimmt nicht ernst gemeint hat und mich nur verarschen will. Ich hatte ein so schlechtes Selbstwertgefühl, dass ich das wirklich oft gedacht hab.
Dich hat auch noch keine Frau nach einem Treffen gefragt? Irgendwas, das darauf hindeutet, dass sie mehr will als nur Freundschaft?
Wühl dich mal durchs Forum. Hier gibt es viele, die meinen noch kein Interesse vom anderen Geschlecht bekommen zu haben. Ein Teil davon wird es wahrscheinlich einfach nicht mitbekommen haben aber ein anderer Teil hat tatsächlich noch nie entsprechende Signale bekommen. Sei es aus dem trivialen Grund, weil einfach kaum bis keine Personen vom anderen Geschlecht im Leben des entsprechenden ABs vorgekommen sind oder weil tatsächlich aus bestimmten Gründen die Attraktivität stark gemindert ist z.B. durch ungünstige Austrahlung.

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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von kreisel » Freitag 18. August 2017, 06:58

Captain Unsichtbar hat geschrieben:Äh nein, das verwechselst du mich.
oh,entschuldige, das was Sky Captain mit dem Buch, na dann ist das durcheinander
nicht verwunderlich :oops:

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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Tintenmalerin » Freitag 18. August 2017, 14:09

Captain Unsichtbar hat geschrieben:Das trifft es eigentlich ganz gut, das ist halt genau meine Frage: wie macht man sowas wenn man nicht wirklich angesagt ist? Ich kann mich ja auch nicht aufdrängen, was habe ich davon, wenn das Interesse dann immer einseitig bleibt?
Du bist also der Überzeugung, dass du für Frauen als Mann nicht existierst und würdest das eigentlich gerne ändern, aber wenn das Interesse nur einseitig ist, dann würdest du dich damit aufdrängen und das willst du nicht, du müsstest erst wissen, dass von ihrer Seite auch Interesse besteht, bevor du etwas tun kannst, aber du "weißt" ja, das das nie der Fall ist, denn bisher war es das ja nie...
Mit anderen Worten; Du willst erst nicht mehr unsichtbar sein, bevor du dich aus deiner Unsichtbarkeit herauswagst.

Eine Garantie, dass dein Interesse auf Gegeninteresse stößt, oder dass Annäherungsversuche erwiedert werden, gibt es nicht. Nie.
Also was hast du davon, wenn du dich vorwagst, das Interesse aber einseitig bleibt?
Du könntest dich ausprobieren. Der Schritt weg vom platonischen Umgang könnte seinen Schrecken verlieren, weil du eine Ahnung davon bekommst, wie es geht.
Du könntest dich selbst überraschen oder von deinem Gegenüber überrascht werden.
Du könntest herausfinden, was für dich funktioniert und was nicht. Und mit funktionieren meine ich nicht, womit du Erfolg hast, sondern was du gerne machst und womit du dich wohlfühlst.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:Wie ich das Gegenteil bemerken würde? Wenn alle diese Dinge anders wären, oder vielleicht kurz gesagt: wenn ich merken würde, dass eine Frau mich grundsätzlich auch als Mann wahrnimmt und schätzt und nicht bloss als Quatschkollege, Heulkissen, Zeitvertreib oder Hilfe bei irgendwas.
Das heißt du würdest bemerken, dass Frauen dich nicht mehr so wahrnehmen wie bisher, indem du bemerkst, dass sie dich anders wahrnehmen?
Captain Unsichtbar hat geschrieben:Solche Situationen in denen ich merke, dass sich Frauen bei mir "zu sicher" fühlen und keine Gefahr zu laufen, dass ich sie anbaggern wollen würde.

Für den Anfang würde ich es sogar nicht mal so schlecht finden, wenn die Frauen weniger selbstverständlich vertraut im Umgang mir wären, und vielleicht ein wenig mehr Abstand wahren würden. Dann wüsste ich wenigstens, dass ihnen durchaus bewusst ist, dass ich ein männliches Wesen bin, das zu viel Nähe durchaus falsch verstehen könnte. So wie es bisher war, merke ich halte, dass die Frauen keine Sorge haben, ich könnte Signale falsch deuten.
Das klingt so negativ. Ist es für Frauen eine Gefahr, wenn du sie anbaggerst?
Und passiert es, dass du Signale und zu viel Nähe falsch deutest? Kriegst du überhaupt Signale, die du dementsprechend deuten könntest?
Ich meine, diese falschen Signale sind doch genau die, die du bräuchtest, um selbst aktiv zu werden, wenn ich das richtig verstanden habe...
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Freitag 18. August 2017, 19:57

Tintenmalerin hat geschrieben:
Freitag 18. August 2017, 14:09
Du bist also der Überzeugung, dass du für Frauen als Mann nicht existierst und würdest das eigentlich gerne ändern, aber wenn das Interesse nur einseitig ist, dann würdest du dich damit aufdrängen und das willst du nicht, du müsstest erst wissen, dass von ihrer Seite auch Interesse besteht, bevor du etwas tun kannst, aber du "weißt" ja, das das nie der Fall ist, denn bisher war es das ja nie...
Mit anderen Worten; Du willst erst nicht mehr unsichtbar sein, bevor du dich aus deiner Unsichtbarkeit herauswagst.
Könnte man natürlich so verstehen wenn man möchte. Du setzt wieder voraus, dass ich passiv war, was ich ebenfalls bereits in Vergangenheit verneint hatte.
Ich korrigiere da aber mal kurz:
Ich weiss, dass ich für Frauen als Mann nicht existiere, weil ich es genau so jedes Mal erlebt hatte. Was hier gerne immer wieder vergessen wird: ich habe durchaus Erfahrungen. Ich habe nur geschrieben ich habe keine positiven Erfahrungen. Nur kann ich mit meinen Erfahrungen nichts anfangen. Merkwürdig Lachen o.ä. ist nicht gerade etwas Konstruktives mit dem ich etwas anfangen könnte.
Eine Garantie, dass dein Interesse auf Gegeninteresse stößt, oder dass Annäherungsversuche erwiedert werden, gibt es nicht. Nie.
Also was hast du davon, wenn du dich vorwagst, das Interesse aber einseitig bleibt?
Du könntest dich ausprobieren. Der Schritt weg vom platonischen Umgang könnte seinen Schrecken verlieren, weil du eine Ahnung davon bekommst, wie es geht.
Du könntest dich selbst überraschen oder von deinem Gegenüber überrascht werden.
Du könntest herausfinden, was für dich funktioniert und was nicht. Und mit funktionieren meine ich nicht, womit du Erfolg hast, sondern was du gerne machst und womit du dich wohlfühlst.
Ich spreche doch gar nicht von einer Garantie auf Erfolg sondern von existenten oder nichtexistenten Startbedingungen. Wenn ich jemanden mag, versuche ich es doch dieser Person zu zeigen, kommt darauf keine Reaktion, ist die Sache klar. Was sollte ich dann sonst noch herausfinden? Wo nichts ist, ist halt nichts.
Und glaube mir Überraschungen habe ich schon genug erlebt. Negative, versteht sich.
Das heißt du würdest bemerken, dass Frauen dich nicht mehr so wahrnehmen wie bisher, indem du bemerkst, dass sie dich anders wahrnehmen?
Man kann auch absichtlich alles so umformulieren, dass es nur noch Stuss herauskommt. :roll:
Ich würde es an ihrem Handeln merken. Ihren Reaktionen und Interaktionen beim Umgang mit mir. Genau das was ich schon geschrieben habe. Nicht an ihrer Wahrnehmung... wie sollte das auch gehen. Willst du mich jetzt bewusst lächerlich machen. Auch kein Problem. Wäre auch nur eine weitere Frau in einer langen Reihe von Frauen, die mich in der Vergangenheit lächerlich gemacht und gedemütigt haben. Also wenn es das ist: go on. :hierlang:
Das klingt so negativ. Ist es für Frauen eine Gefahr, wenn du sie anbaggerst?
Und passiert es, dass du Signale und zu viel Nähe falsch deutest? Kriegst du überhaupt Signale, die du dementsprechend deuten könntest?
Ich meine, diese falschen Signale sind doch genau die, die du bräuchtest, um selbst aktiv zu werden, wenn ich das richtig verstanden habe...
Wenn sie nichts von mir will - überspitzt gesagt - ja natürlich. Gibt ihr hier ja genug Threads in denen sich Abinen über unerwünschte Verehrer beschweren. Damit wollte ich nur verdeutlichen, dass es den Frauen ob jetzt interessiert oder nicht interessiert völlig egal ist, ob ich etwas falsch verstehen könnte. Daraus schliesse ich, dass sie mich gar nicht erst als potenzieller Verehrer sehen, den sie ggf. nicht triggern wollen würden. Wie ich darauf komme? Weil das selbe Verhalten auch von verpartnerten oder Frauen welche gerade in der Kennenlernphase mit einem anderen stecken, kommt.

Nein garantiert nicht diese Signale. Ich suche weder eine Schwester noch eine Klientin die ich psychologische betreuen kann... Vertrautheit heisst ja nicht automatisch, dass man mehr als platonisches Interesse an jemandem hat. Wäre das so müsste ich mir langsam sorgen um meine männlichen Freunde machen... Im Gegenteil zu viel Vertrautheit ist meiner Meinung nach ein klares Zeichen für Friendzone. Zumindest in der Anfangsphase. Spätestens dann, wenn im Umgang miteinander völlig irrelevant wird, welches Geschlecht der jeweils andere hat. Wenn das noch nicht als Alarm für die Friendzone reicht, dann weiss ich auch nicht, was du sonst noch für Bedingungen brauchst. Vor allem wenn mit der Vertrautheit völlig sorglos und unbedacht umgegangen wird. Etwas, dass man jedem Menschen in seinem Umfeld gibt ist wohl kaum ein Zeichen auf mehr Interesse.
Mir würde es ja schon reichen, wenn irgendeine Frau mal sagen würde: "oh sorry, nicht dass du das falsch verstehst". Das wäre sogar einen innerlichen Freudentanz wert, dann wüsste ich, dass sie mich tatsächlich als Mann wahrgenommen hat.
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Tintenmalerin » Samstag 19. August 2017, 10:19

Captain Unsichtbar hat geschrieben:Man kann auch absichtlich alles so umformulieren, dass es nur noch Stuss herauskommt. :roll:
Ich würde es an ihrem Handeln merken. Ihren Reaktionen und Interaktionen beim Umgang mit mir. Genau das was ich schon geschrieben habe. Nicht an ihrer Wahrnehmung... wie sollte das auch gehen.
Dadurch, dass du dich so vage ausgedrückt hast, ist das das, was ich herausgelesen habe. Es war nicht meine Absicht, dir die Wörter im Mund umzudrehen.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:Willst du mich jetzt bewusst lächerlich machen. Auch kein Problem. Wäre auch nur eine weitere Frau in einer langen Reihe von Frauen, die mich in der Vergangenheit lächerlich gemacht und gedemütigt haben. Also wenn es das ist: go on. :hierlang:
Nein, ich wollte dich nicht lächerlich machen. Ich wollte dir lediglich meine Perspektive aufzeigen und dich eventuell zum Nachdenken anregen.
Es tut mir Leid, dass ich dich damit getroffen habe.

Ich für meinen Teil glaube einfach nicht, dass irgendjemand "unsichtbar" geboren wird. Ich denke, dass das etwas ist, das man selber herbeiführt. Aus welchem Grund auch immer, aber diese Unsichtbarkeit hat mal einen Zweck erfüllt, oder tut es sogar immer noch.
Demnach sollte es meiner Meinung nach helfen, sich damit zu beschäftigen.
Mir zumindest hat es das...
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Samstag 19. August 2017, 11:58

Tintenmalerin hat geschrieben:
Samstag 19. August 2017, 10:19
Dadurch, dass du dich so vage ausgedrückt hast, ist das das, was ich herausgelesen habe. Es war nicht meine Absicht, dir die Wörter im Mund umzudrehen.
Das war mir schon bewusst, darum habe ich ein bildlicheres Beispiel gebracht und erwähnt, dass es mir schwerfällt den Alltag in Worte zu fassen. Mir fällt es manchmal nicht so leicht Wahrnehmung und Gefühle, welche nicht auf einer klaren Sachebene funktionieren in Worten zu definieren. Allerdings kam mir da jetzt BartS mit seiner Umfrage etwas zur Hilfe. Das hat mir selbst ein wenig geholfen zu erkennen was ich tue, und was Frauen bei mir eben nicht tuen.
Nein, ich wollte dich nicht lächerlich machen. Ich wollte dir lediglich meine Perspektive aufzeigen und dich eventuell zum Nachdenken anregen.
Es tut mir Leid, dass ich dich damit getroffen habe.

Ich für meinen Teil glaube einfach nicht, dass irgendjemand "unsichtbar" geboren wird. Ich denke, dass das etwas ist, das man selber herbeiführt. Aus welchem Grund auch immer, aber diese Unsichtbarkeit hat mal einen Zweck erfüllt, oder tut es sogar immer noch.
Demnach sollte es meiner Meinung nach helfen, sich damit zu beschäftigen.
Mir zumindest hat es das...
Genau das ist doch auch meine Intention. Ich weiss, dass irgendetwas an mir nicht stimmen muss, darum frage ich doch immer. Genau die Frage nach dem was, ist mein heiliger Gral. Seit ich mich in diesem Forum angemeldet habe, geht es mir immer nur um das eine: herausfinden was an mir falsch ist bzw was ich so kreuz falsch mache, dass man mich nicht richtig wahrnimmt.
Gut, in der Schule wurde ich gehänselt und gemobbt, dass ein Mobbingopfer damals nicht gerade attraktiv wirkte, ist mir im Nachhinein auch bewusst. Aber heute ist die Situation nicht mehr die Selbe. Geändert hat sich aber trotzdem nichts.
Ich bin der Letzte der behaupten würde, dass die ganze Welt böse sei und mich einfach nicht will. Das habe ich so nie geschrieben, dafür bräuchte nicht mehr hierher kommen, die anderen Menschen kann ich nicht ändern nur mich selbst.
Mein Problem ist aber, dass ich nach all den Jahren nie herausgefunden habe was es ist. Ich weiss nur, dass es dermassen subtil sein muss, dass ich es selbst nicht bemerke. Denn alle offensichtlichen Dinge habe ich durch. So bin ich dann bei diesem Thread gelandet. Weil das Thema Sex momentan noch einer der wenigen Punkte ist, die ich noch nicht erforscht habe in Bezug auf meine Problematik. Und das Thema ist eines der wenigen, in denen ich einen klaren Unterschied zum Durchschnittsmann erkennen kann. Darum mein anfänglicher Verdacht.

Ich möchte das mal etwas verständlicher machen: wäre ich der einzige Mann in meinem Umfeld umgeben von Frauen und ohne männliche Referenzbeispiele, würde ich wahrscheinlich denken, dass der Umgang mit mir ein normales Verhalten sei. Ich bin aber nicht der einzige. Ich sehe wie meine männlichen Freunde von meinen weiblichen Freunden oder total fremden Frauen komplett anders behandelt werden als ich. Gehen wir zb irgendwo gemeinsam hin, sind da jedes Mal urplötzlich fremde Frauen die sich für meine Freunde interessieren ohne, dass ich sagen könnte, wie es jetzt dazu kam und ohne dass ich es verhindern könnte, werde ich zum fünften Wagenrad degradiert.
Was ich allerdings nicht sehe - und das ist die Krux - ist ein direkter Unterschied im Verhalten meiner männlichen Freunde, d.h. ich weiss eben nicht was ich falsch mache. Weil ich es nicht sehe. Für jemanden wie mich, der nicht auf die natürliche Art und Weise an das Thema Beziehung, Liebe und Anziehung herangeführt wurde, ist es total schwierig alleine über das Beobachten eine Logik zu finden.

Was mir auch bewusst ist, dass ich oft hinterher, also nach dem ersten Zeigen von Desinteresse, nicht mehr viel versuche um das zu ändern, weil ich dann jedes Mal das Gefühl bekomme keine Berechtigung zu haben und minderwertig zu sein. Worauf ich dann erst passiv und unattraktiv werde, wodurch die Chancen noch kleiner werden, wodurch ich mich noch mieser fühle... und so geht es fort. Es ist ein Teufelskreis nach dessen Auslöser ich schon seit Ewigkeiten suche.
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Re: Suche ich das Falsche?

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 19. August 2017, 15:12

@ Captain Unsichtbar.
Der schlüssel liegt wahrscheinlich in dein ausstrahlubng oder verhalten, es ist möglicherweise etwas ganz subtiles, aber seit keiner hier dich sehr gut kennt ist das über solche diskussionen sehr schwierig fest zu stellen wo das problem liegt.

Mobbing?
Reicht als ursache alleine nicht aus.
Die korbe die ich in meinen Gymnasiumzeit verteilt habe, drei stück, waren während schuljaren das ich leicht gemobbt würde. In anwesendheit von diesen verehrerinnen. Anscheinend war es denen wurscht das nicht jeder mich für voll gehalten hat.
Zwei meiner OdBs haben mich sogar mal wütend gegenüber mobber, die mich lächerlich gemacht haben, verteidigt. Auch wann ich bei denen nicht gelandet bin (eine hat mich gekorbt, die andere war bereits vergeben), gab es eine sehr starke emotionale band zwisschen uns.

Ich kann mich nicht anders denken das et etwas ist das du ausstrahlst oder auch nicht ausstrahlst, auf unterbewusste ebene kommunizierst oder auch nicht kommnuzierst, das dafür zuständig ist das frauen dich nicht als potentieller partner betrachten.

Aber feststellen woran es genau liegt könnte sehr schwierig sein.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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