Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

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Siegfried
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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Siegfried » Dienstag 4. Dezember 2018, 20:05

Peter hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 14:46
Arsonist hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 14:00
Peter hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 13:22

Bestreitest Du, dass Menschen in Beziehungen sind, egal wie nah oder weit sie von gängigen Schönheitsidealen entfernt sind?
Hallo Peter, ich verstehe deine Aussage nicht, kannst du die nochmal erläutern? Außerdem verstehe ich nicht was das mit dem von mir oben zitierten Post zu tun haben soll. Wäre nett wenn du das nochmal ausführen kannst.

lg
Du siehst das Aussehen als den Faktor, der darüber entscheidet, ob eine Beziehung initiiert wird.
Jetzt gibt es aber Menschen in Beziehungen, die höchst unterschiedliche optische Eigenschaften haben. Optik scheint also nicht das entscheidende Kriterium zu sein, ob man eine Beziehung hat oder nicht.
Die Entscheidende Frage wäre für mich ob man dann auch selber dazu bereit wäre einen Partner jenseits des allgemeinem Schönheitsideals zu nehmen oder ob man da nicht auch schnell den Schwanz einzieht und nach was besserem/attraktiverem sucht. ;)

Automobilist
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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Automobilist » Dienstag 4. Dezember 2018, 20:13

Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 20:05

Die Entscheidende Frage wäre für mich ob man dann auch selber dazu bereit wäre einen Partner jenseits des allgemeinem Schönheitsideals zu nehmen oder ob man da nicht auch schnell den Schwanz einzieht und nach was besserem/attraktiverem sucht. ;)
Das " allgemeine Schönheitsideal " ist mir völlig Pappendeckel - für mich zählt ausschließlich mein Eigenes. Weswegen sollte man sich vorschreiben lassen, was " einem zu gefallen habe ? Pas de chance.
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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Morkel » Dienstag 4. Dezember 2018, 20:37

Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 20:05
Die Entscheidende Frage wäre für mich ob man dann auch selber dazu bereit wäre einen Partner jenseits des allgemeinem Schönheitsideals zu nehmen oder ob man da nicht auch schnell den Schwanz einzieht und nach was besserem/attraktiverem sucht. ;)
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 19:43
Dein Vorwurf ist einseitig: es gibt nicht nur Männer, die Frauen mit einem höheren Marktwert wollen, als sie selber haben, sondern auch Frauen, die sich zu weit nach oben orientieren und deshalb reicht es nicht aus, das MABs ihre Ansprüche senken.
Wenn ich sowas lese komme ich langsam zu dem Schluss, dass es wohl für die Frauenwelt das Beste ist, wenn manche ABs es auch bleiben. Bevor sie sich für den Abschluss des "Geschäftes" notgedrungen "nach unten orientieren" und "ihre Ansprüche zu senken" müssten, mit der Gewissheit, dass sie damit die "besseren/attraktiveren Produkte" verpassen. Habt ihr bei all diesen marktwirtschaftlichen Überlegungen schon mal daran gedacht, dass es hier um Beziehungen mit Menschen geht und wie verletzend solche Sprüche da sind?

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Reinhard » Dienstag 4. Dezember 2018, 21:06

Morkel hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 20:37
Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 20:05
Die Entscheidende Frage wäre für mich ob man dann auch selber dazu bereit wäre einen Partner jenseits des allgemeinem Schönheitsideals zu nehmen oder ob man da nicht auch schnell den Schwanz einzieht und nach was besserem/attraktiverem sucht. ;)
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 19:43
Dein Vorwurf ist einseitig: es gibt nicht nur Männer, die Frauen mit einem höheren Marktwert wollen, als sie selber haben, sondern auch Frauen, die sich zu weit nach oben orientieren und deshalb reicht es nicht aus, das MABs ihre Ansprüche senken.
Wenn ich sowas lese komme ich langsam zu dem Schluss, dass es wohl für die Frauenwelt das Beste ist, wenn manche ABs es auch bleiben. Bevor sie sich für den Abschluss des "Geschäftes" notgedrungen "nach unten orientieren" und "ihre Ansprüche zu senken" müssten, mit der Gewissheit, dass sie damit die "besseren/attraktiveren Produkte" verpassen. Habt ihr bei all diesen marktwirtschaftlichen Überlegungen schon mal daran gedacht, dass es hier um Beziehungen mit Menschen geht und wie verletzend solche Sprüche da sind?

Irgendwas verstehe ich hier falsch. :gruebel:

Zum einen gehe ich nicht davon aus, dass die sogenannten Ansprüche einer willentlichen Entscheidung unterliegen, deshalb sehe ich den Vorwurf bzw. den Ratschlag, die Ansprüche abzusenken auch mehr als ein Mittel, jemand anderem die Schuld an seiner Lage zuzuweisen. Desweiteren sehe ich weder bei Siegfried noch bei LonesomeCoder die explizite Aussage, jemand anders sollte seine Ansprüche tatsächlich ändern, sondern mehr in die Richtung Ursachenforschung/Ansprüche in Frage stellen. Und außerdem denke ich nicht, dass mABs so schlechte (ähem) "Produkte" sind, dass sie nur deswegen AB sind, weil sie nunmal unter den Ansprüchen der Frauen liegen. Hast du schon daran gedacht, wie verletzend es ist, wenn du es rechtfertigst, dass sie unter den Frauenansprüchen und damit ABs bleiben sollen? Hältst du ABs für Ausschussprodukte, bei denen es OK ist, wenn sich keine Frau dafür interessiert?



Aber ich denke immer noch, irgendwas verstehe ich hier falsch. :gruebel:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Morkel » Dienstag 4. Dezember 2018, 21:15

Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 21:06
Morkel hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 20:37
Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 20:05
Die Entscheidende Frage wäre für mich ob man dann auch selber dazu bereit wäre einen Partner jenseits des allgemeinem Schönheitsideals zu nehmen oder ob man da nicht auch schnell den Schwanz einzieht und nach was besserem/attraktiverem sucht. ;)
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 19:43
Dein Vorwurf ist einseitig: es gibt nicht nur Männer, die Frauen mit einem höheren Marktwert wollen, als sie selber haben, sondern auch Frauen, die sich zu weit nach oben orientieren und deshalb reicht es nicht aus, das MABs ihre Ansprüche senken.
Wenn ich sowas lese komme ich langsam zu dem Schluss, dass es wohl für die Frauenwelt das Beste ist, wenn manche ABs es auch bleiben. Bevor sie sich für den Abschluss des "Geschäftes" notgedrungen "nach unten orientieren" und "ihre Ansprüche zu senken" müssten, mit der Gewissheit, dass sie damit die "besseren/attraktiveren Produkte" verpassen. Habt ihr bei all diesen marktwirtschaftlichen Überlegungen schon mal daran gedacht, dass es hier um Beziehungen mit Menschen geht und wie verletzend solche Sprüche da sind?
Irgendwas verstehe ich hier falsch. :gruebel:

Zum einen gehe ich nicht davon aus, dass die sogenannten Ansprüche einer willentlichen Entscheidung unterliegen, deshalb sehe ich den Vorwurf bzw. den Ratschlag, die Ansprüche abzusenken auch mehr als ein Mittel, jemand anderem die Schuld an seiner Lage zuzuweisen. Desweiteren sehe ich weder bei Siegfried noch bei LonesomeCoder die explizite Aussage, jemand anders sollte seine Ansprüche tatsächlich ändern, sondern mehr in die Richtung Ursachenforschung/Ansprüche in Frage stellen. Und außerdem denke ich nicht, dass mABs so schlechte (ähem) "Produkte" sind, dass sie nur deswegen AB sind, weil sie nunmal unter den Ansprüchen der Frauen liegen. Hast du schon daran gedacht, wie verletzend es ist, wenn du es rechtfertigst, dass sie unter den Frauenansprüchen und damit ABs bleiben sollen? Hältst du ABs für Ausschussprodukte, bei denen es OK ist, wenn sich keine Frau dafür interessiert?

Aber ich denke immer noch, irgendwas verstehe ich hier falsch. :gruebel:
Hm, du scheinst tatsächlich etwas falsch verstanden zu haben. Was genau, kann ich dir aber leider nicht sagen. Dazu sind deine Sätze doch etwas zu verworren. Jedenfalls konnte ich jetzt keinen so rechten Zusammenhang zu dem von mir geschriebenen herstellen.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 5. Dezember 2018, 13:39

Morkel hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 20:37
Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 20:05
Die Entscheidende Frage wäre für mich ob man dann auch selber dazu bereit wäre einen Partner jenseits des allgemeinem Schönheitsideals zu nehmen oder ob man da nicht auch schnell den Schwanz einzieht und nach was besserem/attraktiverem sucht. ;)
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 19:43
Dein Vorwurf ist einseitig: es gibt nicht nur Männer, die Frauen mit einem höheren Marktwert wollen, als sie selber haben, sondern auch Frauen, die sich zu weit nach oben orientieren und deshalb reicht es nicht aus, das MABs ihre Ansprüche senken.
Wenn ich sowas lese komme ich langsam zu dem Schluss, dass es wohl für die Frauenwelt das Beste ist, wenn manche ABs es auch bleiben. Bevor sie sich für den Abschluss des "Geschäftes" notgedrungen "nach unten orientieren" und "ihre Ansprüche zu senken" müssten, mit der Gewissheit, dass sie damit die "besseren/attraktiveren Produkte" verpassen. Habt ihr bei all diesen marktwirtschaftlichen Überlegungen schon mal daran gedacht, dass es hier um Beziehungen mit Menschen geht und wie verletzend solche Sprüche da sind?
Ich muss mich wiederholen: dein Vorwurf ist genau wie der anderer Leute gegenüber MABs hier einseitig. Ja, es gibt Männer, die nur an Frauen Interesse zeigen, bei denen sie keine Chance haben und die Frauen auslassen, bei denen sie Chancen haben. ABER: es gibt auch Frauen, die nur Männer wollen, bei denen sie keine Chancen haben und die ablehnen, die sie nehmen würden (sie erfahren teilweise Interesse von Männern, aber nicht von den "richtigen"). Wenn nun ein Mann sich eingesteht, das er nicht der Schönste ist und deshalb bei Models eher weniger Chancen hat und auch an anderen Frauen Interesse zeigt, hilft ihm das nicht immer, weil es auch unter den nicht so attraktiven Frauen viele gibt, die trotz ihrer eigener Optik nur hübsche Männer wollen.
Das sind Darstellungen realer Sachverhalte.
Verletzend handeln die Leute, die nur oder hauptsächlich aufgrund der Optik entscheiden, ob überhaupt ein Einlassen auf eine Person erfolgt und das sind meinem Eindruck nach sehr viele. Die hohe Bedeutung der Optik ist die verletzende Realität für unattraktive Menschen beider Geschlechter.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Siegfried » Mittwoch 5. Dezember 2018, 16:20

Morkel hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 20:37
Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 20:05
Die Entscheidende Frage wäre für mich ob man dann auch selber dazu bereit wäre einen Partner jenseits des allgemeinem Schönheitsideals zu nehmen oder ob man da nicht auch schnell den Schwanz einzieht und nach was besserem/attraktiverem sucht. ;)
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 19:43
Dein Vorwurf ist einseitig: es gibt nicht nur Männer, die Frauen mit einem höheren Marktwert wollen, als sie selber haben, sondern auch Frauen, die sich zu weit nach oben orientieren und deshalb reicht es nicht aus, das MABs ihre Ansprüche senken.
Wenn ich sowas lese komme ich langsam zu dem Schluss, dass es wohl für die Frauenwelt das Beste ist, wenn manche ABs es auch bleiben. Bevor sie sich für den Abschluss des "Geschäftes" notgedrungen "nach unten orientieren" und "ihre Ansprüche zu senken" müssten, mit der Gewissheit, dass sie damit die "besseren/attraktiveren Produkte" verpassen. Habt ihr bei all diesen marktwirtschaftlichen Überlegungen schon mal daran gedacht, dass es hier um Beziehungen mit Menschen geht und wie verletzend solche Sprüche da sind?
Ich glaub du hast da was missverstanden.

Ich sage nur das hier über das andere Geschlecht gejammert wird wie oberflächlich die sind und das die nur nach den attraktiven schauen und um die unattraktiven einen Bogen machen. Nur wenn es dann um die Frage geht wie man selbst reagieren würde wenn man ein Angebot von einer möglichen unattraktive Person kommt die Intresse zeigt. Ich glaube auch viel AB's würden dann genauso reagieren wie die über die man auf der anderen Seite jammert.

Das mit den "Ansprüchen senken" ist für mich ein totes Konzept was nicht funktioniert da das ja kein bewußter Vorgang ist. Das klingt in etwa so, als das man sich 30 Jahre nie für Fußball interessiert hat und soll sich dann mit einen Fingerschnippen von heute auf morgen auf Kommando der größte Fußballfan werden soll. Das glaubt doch keiner...

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von NBUC » Mittwoch 5. Dezember 2018, 18:57

Es wird meines erachtens hier zu sehr die Ausgansgsituation ignoriert, wo der jeweilige kenennlernprozess ansetzt.
Wenn das eine Kaltansprache ist, steht in der Regel außer den oberflächlichen Eidnrücken und damit primär der Optik eben nicht viel zur Verfügung.

Natürlich haben auch weniger attraktive Leute Partner - aber üblicherweise dann nicht per Kaltansprache aquiriert ... .
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wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 5. Dezember 2018, 23:29

Morkel hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 21:15
Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 21:06
Irgendwas verstehe ich hier falsch. :gruebel:

Zum einen gehe ich nicht davon aus, dass die sogenannten Ansprüche einer willentlichen Entscheidung unterliegen, deshalb sehe ich den Vorwurf bzw. den Ratschlag, die Ansprüche abzusenken auch mehr als ein Mittel, jemand anderem die Schuld an seiner Lage zuzuweisen. Desweiteren sehe ich weder bei Siegfried noch bei LonesomeCoder die explizite Aussage, jemand anders sollte seine Ansprüche tatsächlich ändern, sondern mehr in die Richtung Ursachenforschung/Ansprüche in Frage stellen. Und außerdem denke ich nicht, dass mABs so schlechte (ähem) "Produkte" sind, dass sie nur deswegen AB sind, weil sie nunmal unter den Ansprüchen der Frauen liegen. Hast du schon daran gedacht, wie verletzend es ist, wenn du es rechtfertigst, dass sie unter den Frauenansprüchen und damit ABs bleiben sollen? Hältst du ABs für Ausschussprodukte, bei denen es OK ist, wenn sich keine Frau dafür interessiert?

Aber ich denke immer noch, irgendwas verstehe ich hier falsch. :gruebel:
Hm, du scheinst tatsächlich etwas falsch verstanden zu haben. Was genau, kann ich dir aber leider nicht sagen. Dazu sind deine Sätze doch etwas zu verworren. Jedenfalls konnte ich jetzt keinen so rechten Zusammenhang zu dem von mir geschriebenen herstellen.
So kompliziert ist es nicht. Mein Beitrag zerfällt in drei Teile, deren Trennungsmerkmal halt mal nicht eine Absatzzeile ist, sondern Überleitungsworte wie "desweiteren". Ich zerlege und erläutere mal:


Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 21:06
Zum einen gehe ich nicht davon aus, dass die sogenannten Ansprüche einer willentlichen Entscheidung unterliegen, deshalb sehe ich den Vorwurf bzw. den Ratschlag, die Ansprüche abzusenken auch mehr als ein Mittel, jemand anderem die Schuld an seiner Lage zuzuweisen.
Das war ein allgemeiner Einwurf zur Verwendung des "Anspruchsvorwurfs". Das musst du jetzt nicht auf dich beziehen, weil du den Vorwurf ja nicht explizit gemacht hat.

Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 21:06
Desweiteren sehe ich weder bei Siegfried noch bei LonesomeCoder die explizite Aussage, jemand anders sollte seine Ansprüche tatsächlich ändern, sondern mehr in die Richtung Ursachenforschung/Ansprüche in Frage stellen.
Mit der Teilaussage bestreite ich, dass das auf die beiden zutrifft, womit ich dann auch in Frage stelle, was du mit deinem Beitrag eigentlich erreichen willst, wenn das gewählte Beispiel bzw. der Aufhänger schon so schlecht ist.

Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 21:06
Und außerdem denke ich nicht, dass mABs so schlechte (ähem) "Produkte" sind, dass sie nur deswegen AB sind, weil sie nunmal unter den Ansprüchen der Frauen liegen. Hast du schon daran gedacht, wie verletzend es ist, wenn du es rechtfertigst, dass sie unter den Frauenansprüchen und damit ABs bleiben sollen? Hältst du ABs für Ausschussprodukte, bei denen es OK ist, wenn sich keine Frau dafür interessiert?

Und mit dem dritten Teil meiner Aussage bestreite ich deine Einschätzung, dass es besser für die Frauen ist, wenn sie sich manche ABs entgehen lassen, weil das eine "Orientierung nach unten" wäre, die man ja Frauen nicht zumuten kann. Dabei ist es aber nicht die Unzumutbarkeit der Anspruchsabsenkung die ich angreife. Da gehe ich mit, dass man das nicht verlangen kann (was ein guter Grund ist, warum ich mit dem allgemeinen Teil über Ansprüche überhaupt angefangen hatte).

Was mich stört war, dass du dich der Einstufung der ABs als "Orientierung nach unten" angeschlossen hast, das sind ABs meiner Ansicht eben nicht; sondern es sind eher normale Menschen mit Paarbildungsschwierigkeiten. Schwierigkeiten, die kein guter Grund sind, warum ABs die (nicht-gesenkten) Ansprüche von Frauen nicht erfüllen können sollten.

Auch wenn ABs oftmals keine hohe Meinung von sich selbst haben, man braucht nicht so tun, als wäre es das selbstverständlichste der Welt, dass ABs halt "unten" sind. :hammer:




Sind jetzt meine Gedanken zu deinem Beitrag verständlicher geworden?
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Morkel » Donnerstag 6. Dezember 2018, 22:33

Reinhard hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 23:29
Morkel hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 21:15
Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 21:06
Irgendwas verstehe ich hier falsch. :gruebel:

Zum einen gehe ich nicht davon aus, dass die sogenannten Ansprüche einer willentlichen Entscheidung unterliegen, deshalb sehe ich den Vorwurf bzw. den Ratschlag, die Ansprüche abzusenken auch mehr als ein Mittel, jemand anderem die Schuld an seiner Lage zuzuweisen. Desweiteren sehe ich weder bei Siegfried noch bei LonesomeCoder die explizite Aussage, jemand anders sollte seine Ansprüche tatsächlich ändern, sondern mehr in die Richtung Ursachenforschung/Ansprüche in Frage stellen. Und außerdem denke ich nicht, dass mABs so schlechte (ähem) "Produkte" sind, dass sie nur deswegen AB sind, weil sie nunmal unter den Ansprüchen der Frauen liegen. Hast du schon daran gedacht, wie verletzend es ist, wenn du es rechtfertigst, dass sie unter den Frauenansprüchen und damit ABs bleiben sollen? Hältst du ABs für Ausschussprodukte, bei denen es OK ist, wenn sich keine Frau dafür interessiert?

Aber ich denke immer noch, irgendwas verstehe ich hier falsch. :gruebel:
Hm, du scheinst tatsächlich etwas falsch verstanden zu haben. Was genau, kann ich dir aber leider nicht sagen. Dazu sind deine Sätze doch etwas zu verworren. Jedenfalls konnte ich jetzt keinen so rechten Zusammenhang zu dem von mir geschriebenen herstellen.
So kompliziert ist es nicht. Mein Beitrag zerfällt in drei Teile, deren Trennungsmerkmal halt mal nicht eine Absatzzeile ist, sondern Überleitungsworte wie "desweiteren". Ich zerlege und erläutere mal:


Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 21:06
Zum einen gehe ich nicht davon aus, dass die sogenannten Ansprüche einer willentlichen Entscheidung unterliegen, deshalb sehe ich den Vorwurf bzw. den Ratschlag, die Ansprüche abzusenken auch mehr als ein Mittel, jemand anderem die Schuld an seiner Lage zuzuweisen.
Das war ein allgemeiner Einwurf zur Verwendung des "Anspruchsvorwurfs". Das musst du jetzt nicht auf dich beziehen, weil du den Vorwurf ja nicht explizit gemacht hat.

Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 21:06
Desweiteren sehe ich weder bei Siegfried noch bei LonesomeCoder die explizite Aussage, jemand anders sollte seine Ansprüche tatsächlich ändern, sondern mehr in die Richtung Ursachenforschung/Ansprüche in Frage stellen.
Mit der Teilaussage bestreite ich, dass das auf die beiden zutrifft, womit ich dann auch in Frage stelle, was du mit deinem Beitrag eigentlich erreichen willst, wenn das gewählte Beispiel bzw. der Aufhänger schon so schlecht ist.

Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 21:06
Und außerdem denke ich nicht, dass mABs so schlechte (ähem) "Produkte" sind, dass sie nur deswegen AB sind, weil sie nunmal unter den Ansprüchen der Frauen liegen. Hast du schon daran gedacht, wie verletzend es ist, wenn du es rechtfertigst, dass sie unter den Frauenansprüchen und damit ABs bleiben sollen? Hältst du ABs für Ausschussprodukte, bei denen es OK ist, wenn sich keine Frau dafür interessiert?

Und mit dem dritten Teil meiner Aussage bestreite ich deine Einschätzung, dass es besser für die Frauen ist, wenn sie sich manche ABs entgehen lassen, weil das eine "Orientierung nach unten" wäre, die man ja Frauen nicht zumuten kann. Dabei ist es aber nicht die Unzumutbarkeit der Anspruchsabsenkung die ich angreife. Da gehe ich mit, dass man das nicht verlangen kann (was ein guter Grund ist, warum ich mit dem allgemeinen Teil über Ansprüche überhaupt angefangen hatte).

Was mich stört war, dass du dich der Einstufung der ABs als "Orientierung nach unten" angeschlossen hast, das sind ABs meiner Ansicht eben nicht; sondern es sind eher normale Menschen mit Paarbildungsschwierigkeiten. Schwierigkeiten, die kein guter Grund sind, warum ABs die (nicht-gesenkten) Ansprüche von Frauen nicht erfüllen können sollten.

Auch wenn ABs oftmals keine hohe Meinung von sich selbst haben, man braucht nicht so tun, als wäre es das selbstverständlichste der Welt, dass ABs halt "unten" sind. :hammer:




Sind jetzt meine Gedanken zu deinem Beitrag verständlicher geworden?
Nein. Der ursprüngliche Beitrag den ich kritisierte ging darum, dass MABs ihre Ansprüche senken, nicht die "Normalos". Du versuchst mir aber nun schon im zweiten Beitrag genau das in die Schuhe zu schieben. Also entweder hast du meinen Beitrag nicht gelesen oder es steckt eine Absicht dahinter. In beiden Fällen hab ich keine Lust auf eine Fortführung dieser Diskussion.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Reinhard » Freitag 7. Dezember 2018, 17:31

Morkel hat geschrieben:
Donnerstag 6. Dezember 2018, 22:33
Reinhard hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 23:29
Sind jetzt meine Gedanken zu deinem Beitrag verständlicher geworden?
Nein. Der ursprüngliche Beitrag den ich kritisierte ging darum, dass MABs ihre Ansprüche senken, nicht die "Normalos". Du versuchst mir aber nun schon im zweiten Beitrag genau das in die Schuhe zu schieben. Also entweder hast du meinen Beitrag nicht gelesen oder es steckt eine Absicht dahinter. In beiden Fällen hab ich keine Lust auf eine Fortführung dieser Diskussion.

Ich versuche nicht, etwas in die Schuhe zu schieben. Bild

Wenn ich dich missverstanden habe, dann kannst du mich ja korrigieren, anstatt irgendwelche meiner Absichten zu vermuten.


Schönes Leben noch. :winken:
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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Egil » Freitag 7. Dezember 2018, 18:18

Ich schlage zur Bedeutung des Aussehens für die Paarbildung ein von der Quantenmechanik inspiriertes Modell vor.😉 Betrachten wir die Schwierigkeiten auf dem Weg zur Beziehung mit einem OdB als ein Potentialbarriere (deren Höhe von den Ansprüchen des OdB abhängt), die es zu überwinden gilt. Die andere Person ist dann das frei fliegende Teilchen (gleichzeitig natürlich eine Welle, um korrekt zu sein), dessen Energie (=das Aussehen) entweder größer ist als die Potentialbarriere, dann "überfliegt" das Teilchen diese einfach, und die beiden werden ein Paar. Ist die Energie kleiner, so kann das Teilchen diese mit einer von der Energie abhängigen Wahrscheinlichkeit tunneln. Befindet sich das Teilchen in einem niedrigen Energiezustand (=ist hässlich), so ist die Wahrscheinlichkeit einer Tunnelung sehr klein. Das Teilchen kann dann versuchen, in einen höheren Energiezustand zu gelangen (sich irgendwie chic machen) oder sich ein OdB mit einer niedrigeren Potentialbarriere suchen (Ansprüche senken).
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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von AB-Wagen » Samstag 8. Dezember 2018, 14:42

Schönheit ist etwas sehr subjektives. Ich mag schlanke Frauen, aber es gibt Männer, die mögen kurvige Frauen.

Viele sagen, Frauen mit langen Haaren seien attraktiv, aber warum gehen dann manche Frauen zum Friseur und lassen sich eine Kurzhaarfrisur schneiden? Offenbar sind sie selbst der Meinung, kurze Haare sehen besser aus als lange Haare.

Ich persönlich lehne Tattoos ab. Trotzdem gibt es Menschen, die es anders sehen und sich beim Tättoowierer welche stechen lassen.

Ich mag natürliche Haarfarbe, aber es gibt Menschen, die sehen das anders und lassen sich die Haare grün oder blau färben.

Ich sehe viele Frauen auf der Straße, die nicht meinem Beuteschema entsprechen und trotzdem in Beziehungen stecken. Und damit meine ich nicht die mollige 50jährige mit Falten, die mit 20 als sie ihren Mann kennengelernt hat mal gertenschlank und faltenfrei war.

Ich sehe auch jüngere Pärchen (alter 18 bis 20), wo die Frau nicht meinem Beuteschema entspricht, kurze Haare hat oder einen auffälligen (altersunabhängigen) Schönheitsmakel im Gesicht hat.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von eggi » Samstag 8. Dezember 2018, 15:40

AB-Wagen hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 14:42
Viele sagen, Frauen mit langen Haaren seien attraktiv, aber warum gehen dann manche Frauen zum Friseur und lassen sich eine Kurzhaarfrisur schneiden? Offenbar sind sie selbst der Meinung, kurze Haare sehen besser aus als lange Haare.
Auch wenn es vielleicht etwas aus dem Zusammenhang gerissen ist, kann ich mir einen Kommentar dazu wegen der aktuellen persönlichen Relevanz nicht verkneifen:

Rein subjektiv empfunden würde ich dazu tendieren zu sagen, dass Frauen bei Frauen eher auf kurze Kopfbehaarung stehen, als Männer. Zum einen sind kurze Haare für die Trägerin einfach praktischer. Zum anderen sind Kurzhaarfrisuren bei lesbischen Frauen viel weiter verbreitet, als bei heterosexuellen Frauen. Dazu kommt, dass viele "starke" Frauen Kurzhaarfrisur tragen, das heißt Frauen, denen egal ist, wie andere (vor allem Männer) von ihnen denken.
Erst diese Woche passiert: Eine scharfe Arbeitskollegin Mitte 20, seit mehreren Jahren in einer Beziehung, hat sich dazu entschlossen, ihre langen blonden Haare abzuschneiden. Einige männliche Arbeitskollegen äußerten sich in folgender Richtung: "Wie konnte sie nur??? :shock: Sie ist zwar immer noch heiß, aber mit langen Haaren war sie nochmal ne ganz andere Hausnummer". Ähnliches habe auch ich gedacht.
Auf die Frage hin, wie das ihrem Freund gefalle, sagte sie nur ganz knapp: "Egal. Mir gefällt es." :mrgreen:

Damit will ich sagen: Schönheit ist und bleibt in der Tat eine subjektive Sache. Aber es gibt sicherlich einen Mainstream und es ist gerade für unterdurchschnittliche ABs schwer, eine Meinung fernab dessen zu finden.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Siegfried » Samstag 8. Dezember 2018, 17:28

eggi hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 15:40
AB-Wagen hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 14:42
Viele sagen, Frauen mit langen Haaren seien attraktiv, aber warum gehen dann manche Frauen zum Friseur und lassen sich eine Kurzhaarfrisur schneiden? Offenbar sind sie selbst der Meinung, kurze Haare sehen besser aus als lange Haare.
Auch wenn es vielleicht etwas aus dem Zusammenhang gerissen ist, kann ich mir einen Kommentar dazu wegen der aktuellen persönlichen Relevanz nicht verkneifen:

Rein subjektiv empfunden würde ich dazu tendieren zu sagen, dass Frauen bei Frauen eher auf kurze Kopfbehaarung stehen, als Männer. Zum einen sind kurze Haare für die Trägerin einfach praktischer. Zum anderen sind Kurzhaarfrisuren bei lesbischen Frauen viel weiter verbreitet, als bei heterosexuellen Frauen. Dazu kommt, dass viele "starke" Frauen Kurzhaarfrisur tragen, das heißt Frauen, denen egal ist, wie andere (vor allem Männer) von ihnen denken.
Erst diese Woche passiert: Eine scharfe Arbeitskollegin Mitte 20, seit mehreren Jahren in einer Beziehung, hat sich dazu entschlossen, ihre langen blonden Haare abzuschneiden. Einige männliche Arbeitskollegen äußerten sich in folgender Richtung: "Wie konnte sie nur??? :shock: Sie ist zwar immer noch heiß, aber mit langen Haaren war sie nochmal ne ganz andere Hausnummer". Ähnliches habe auch ich gedacht.
Auf die Frage hin, wie das ihrem Freund gefalle, sagte sie nur ganz knapp: "Egal. Mir gefällt es." :mrgreen:

Damit will ich sagen: Schönheit ist und bleibt in der Tat eine subjektive Sache. Aber es gibt sicherlich einen Mainstream und es ist gerade für unterdurchschnittliche ABs schwer, eine Meinung fernab dessen zu finden.
Es gibt Frauen denen steht auch eine Kurzhaarfrisur und sehen damit immer noch heiß aus... eine Helene Fischer finde ich optisch mit kurzen wie langen Haaren Sexy. Eine richtig kurze Kurzhaarfrisur wie beim Mann mit 1-3mm komplett findet man bei Frauen aber auch nicht, da kenn ich keine Frau die damit noch gut aussehen würde.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Batman » Sonntag 9. Dezember 2018, 17:12

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 17:28

Es gibt Frauen denen steht auch eine Kurzhaarfrisur und sehen damit immer noch heiß aus... eine Helene Fischer finde ich optisch mit kurzen wie langen Haaren Sexy.
Pink und Emma Watson, wobei Emma mir mit langen Haaren besser gefälltt :shylove:
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern, tot ist nur, wer vergessen wird/Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab/Die Umstände kannst du dir nicht immer aussuchen. Wie du mit ihnen umgehst, schon/Remember the name :boxing:

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von fredstiller » Sonntag 9. Dezember 2018, 20:38

AB-Wagen hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 14:42
Viele sagen, Frauen mit langen Haaren seien attraktiv, aber warum gehen dann manche Frauen zum Friseur und lassen sich eine Kurzhaarfrisur schneiden? Offenbar sind sie selbst der Meinung, kurze Haare sehen besser aus als lange Haare.
Aus ähnlichem Grund, weshalb meine Haare momentan länger als üblich sind:
Es ist praktischer. Man muss weniger häufig zum Friseur gehen.
Auch Experimentierfreude kann ein Motiv sein.
eggi hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 15:40
Rein subjektiv empfunden würde ich dazu tendieren zu sagen, dass Frauen bei Frauen eher auf kurze Kopfbehaarung stehen, als Männer. Zum einen sind kurze Haare für die Trägerin einfach praktischer. Zum anderen sind Kurzhaarfrisuren bei lesbischen Frauen viel weiter verbreitet, als bei heterosexuellen Frauen. Dazu kommt, dass viele "starke" Frauen Kurzhaarfrisur tragen, das heißt Frauen, denen egal ist, wie andere (vor allem Männer) von ihnen denken.
...und eine Frau mit kurzen Haaren ist (unterbewusst) eine attraktive Konkurrentin weniger.
eggi hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 15:40
Auf die Frage hin, wie das ihrem Freund gefalle, sagte sie nur ganz knapp: "Egal. Mir gefällt es."
Die Reaktion dürfte verräterisch sein.

Ich würde sie als Freund vermutlich mit Sexentzug bestrafen.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Reinhard » Sonntag 9. Dezember 2018, 21:03

fredstiller hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 20:38
eggi hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 15:40
Auf die Frage hin, wie das ihrem Freund gefalle, sagte sie nur ganz knapp: "Egal. Mir gefällt es."
Die Reaktion dürfte verräterisch sein.

Ich würde sie als Freund vermutlich mit Sexentzug bestrafen.

Häh? :gruebel:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von fredstiller » Sonntag 9. Dezember 2018, 22:16

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 21:03
Häh? :gruebel:
Ich meine, die Knappheit der Reaktion deutet evtl. an, dass es dem Freund nicht gefällt - und sie das weiss.

Zweiten Satz korrigiere ich, damit der Sinn eindeutiger wird:
Ich als ihr Freund würde sie vermutlich mit Sexentzug bestrafen.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Peter » Montag 10. Dezember 2018, 09:17

Ich bitte zu bedenken, dass man "Under Pressure" im Duett nur mit kurzen Haaren singen darf:
https://www.youtube.com/watch?v=NS_ZlDVMpWk
https://www.youtube.com/watch?v=fCP2-Bfhy04
Wieso Red Dead Redemption 2, wenn man auch Spyro haben kann?

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