Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

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Doggo
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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Doggo » Dienstag 1. Januar 2019, 16:44

Ninja Turtle hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 16:22
Doggo hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 16:15
Ninja Turtle hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 15:53

Na wenn es nicht so ist, dann stelle es doch mal richtig. :hierlang:
Im Grunde habe ich das schon, siehe den Beitrag drüber.
Den hab ich gelesen. Und nein, im Grunde hast du damit nichts richtig gestellt. Denn Gleichgültigkeit ist ja letztendlich auch nur die kleine Schwester von Schadenfreude.
Warum sollte mir die Konkurrenz seitens der AB nicht egal sein? Ich würde diese in Reallife eigentlich nicht mal mitbekommen und ich bräuchte nicht gezielt nach ihnen zu suchen. (also was die Konkurrenz angeht)

Aber auch so, wenn einer meint aus #MeToo eine Verschwörung gegen Männer machen zu müssen und gar etwas Negatives Frauen allgemein unterzujubeln dann empfinde ich tatsächlich auch Anti-Sympathie für so einen und im ersten Moment werde ich sicher kein Mitleid für so einen haben.
Anders sieht es bei zumindest Verunsicherten aus die daraus keine Politik und Gesellschaftspolitik in die dementsprechende Richtung machen, ich werde aber nicht kapieren wie man sich so ein Problem zusammenbasteln kann welches es gar nicht gibt, so einer hat wahrscheinlich auch ein dementsprechendes Frauenbild, sonst würde er wissen, dass er nicht als sexueller Belästiger angezeigt wird wenn er die Frau mit einem einfachem "hallo" begrüßt.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Volta » Dienstag 1. Januar 2019, 16:52

Doggo hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 16:44
Aber auch so, wenn einer meint aus #MeToo eine Verschwörung gegen Männer machen zu müssen und gar etwas Negatives Frauen allgemein unterzujubeln dann empfinde ich tatsächlich auch Anti-Sympathie für so einen und im ersten Moment werde ich sicher kein Mitleid für so einen haben.
Anders sieht es bei zumindest Verunsicherten aus die daraus keine Politik und Gesellschaftspolitik in die dementsprechende Richtung machen, ich werde aber nicht kapieren wie man sich so ein Problem zusammenbasteln kann welches es gar nicht gibt, so einer hat wahrscheinlich auch ein dementsprechendes Frauenbild, sonst würde er wissen, dass er nicht als sexueller Belästiger angezeigt wird wenn er die Frau mit einem einfachem "hallo" begrüßt.
Es geht nicht um MeToo, sondern wie du dich ausgerechnet hier über verunsicherte Männer lustig machst. Es gibt so viele Orte im Internet, wo du dich dementsprechend produzieren kannst, nur wie das ist, sich ausgerechnet dieses Forum dazu auszusuchen, habe ich ja schon ausreichend geschrieben. Ja hier haben halt Leute wegen Sozialphobie, etc. mitunter Schiss vor Frauen. Anstatt das mal zur Kenntnis zu nehmen, und sich dementsprechend selbst zurückzuhalten, wird von dir unverdrossen verbal draufgeschlagen.

Und warum sind es eigentlich immer Typen wie du, die sich noch nicht mal vorstellen, die immer wieder so mit einer Kombination aus Arroganz, Aggressivität und Empathiefreiheit auffallen?

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Ninja Turtle » Dienstag 1. Januar 2019, 16:53

Doggo hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 16:44
Ninja Turtle hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 16:22
Doggo hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 16:15

Im Grunde habe ich das schon, siehe den Beitrag drüber.
Den hab ich gelesen. Und nein, im Grunde hast du damit nichts richtig gestellt. Denn Gleichgültigkeit ist ja letztendlich auch nur die kleine Schwester von Schadenfreude.
Warum sollte mir die Konkurrenz seitens der AB nicht egal sein?
Weil es anders klingt. Das scheint noch nicht so ganz bei dir angekommen zu sein.
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Ninja Turtle » Dienstag 1. Januar 2019, 16:54

Volta hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 16:52
Doggo hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 16:44
...
Es geht nicht um MeToo, sondern wie du dich ausgerechnet hier über verunsicherte Männer lustig machst.
Zum Beispiel so ...
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Doggo » Dienstag 1. Januar 2019, 17:36

Volta hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 16:52
Doggo hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 16:44
Aber auch so, wenn einer meint aus #MeToo eine Verschwörung gegen Männer machen zu müssen und gar etwas Negatives Frauen allgemein unterzujubeln dann empfinde ich tatsächlich auch Anti-Sympathie für so einen und im ersten Moment werde ich sicher kein Mitleid für so einen haben.
Anders sieht es bei zumindest Verunsicherten aus die daraus keine Politik und Gesellschaftspolitik in die dementsprechende Richtung machen, ich werde aber nicht kapieren wie man sich so ein Problem zusammenbasteln kann welches es gar nicht gibt, so einer hat wahrscheinlich auch ein dementsprechendes Frauenbild, sonst würde er wissen, dass er nicht als sexueller Belästiger angezeigt wird wenn er die Frau mit einem einfachem "hallo" begrüßt.
Es geht nicht um MeToo, sondern wie du dich ausgerechnet hier über verunsicherte Männer lustig machst. Es gibt so viele Orte im Internet, wo du dich dementsprechend produzieren kannst, nur wie das ist, sich ausgerechnet dieses Forum dazu auszusuchen, habe ich ja schon ausreichend geschrieben. Ja hier haben halt Leute wegen Sozialphobie, etc. mitunter Schiss vor Frauen. Anstatt das mal zur Kenntnis zu nehmen, und sich dementsprechend selbst zurückzuhalten, wird von dir unverdrossen verbal draufgeschlagen.

Und warum sind es eigentlich immer Typen wie du, die sich noch nicht mal vorstellen, die immer wieder so mit einer Kombination aus Arroganz, Aggressivität und Empathiefreiheit auffallen?
Was soll der Blödsinn? Es ging die ganze Zeit um den Zusammenhang mit #MeToo und das offensichtlich und jetzt bastelst du dir da etwas zusammen wovon nie die Rede war. Was kommt als Nächstes? Dass ich Frauen schlage?

Wer sagt denn eigentlich, dass ich nie verunsichert bin usw.?

Ich werde hier nicht noch 100x das Offensichtliche erklären. Ihr lest nicht mal genau was ich schreibe und das ist nicht mein Problem.

Vielleicht einfach mehrmals meine letzten Beiträge hier im Thread lesen und dann wieder zurückkommen.

Ich sage es nochmal: Ich beziehe mich nicht auf jeden einzelnen Mann der allgemein Angst hat Frauen anzusprechen. Es geht um die die sich über #MeToo groß aufregen und daraus eine Verschwörung gegen Männer machen und den Frauen gewisse Dinge unterstellen. Ganz einfach.
Und ich wollte auch sagen, dass solche Leute schlicht und ergreifend den anderen Männern (inklusive Dauersingles und Absolute Beginner) den Weg freimachen ganz unabhängig davon ob diese schadensfroh sind oder eben nicht schadensfroh sondern einfach zwangsweise weniger Konkurrenz haben bzw. ihnen der Weg quasi freigemacht wird und dies nichts mit Schadensfreude, Arroganz und Empathielosigkeit zu tun hat.

Das Einzige was ich mir hätte eventuell ersparen können war der Smiley den ich manchmal auch unbewusst der möglichen Interpretation einfüge. Für diesen und nur für das möchte ich mich hier ausdrücklich entschuldigen. Der Rest meiner Aussagen bleibt und dahinter stehe ich.
Zuletzt geändert von Doggo am Dienstag 1. Januar 2019, 17:38, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Dr. House » Dienstag 1. Januar 2019, 17:38

Undomiel hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 14:52
Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 14:26
Doggo hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 14:15

#MeToo hat absolut nichts mit Aussehen und Ansprechen zu tun sondern mit schweren sexuellen Belästigungen und Vergewaltigungen.

Diese Märchen von wegen man darf wegen dieser Kampagne als Durchschnittsmann nicht mehr die Frauen ansprechen weil man als sexueller Belästiger oder Vergewaltiger dargestellt wird es sei denn man sei gutaussehend, das zieht nicht und das zurecht.
Ich hab da andere Erfahrungen gemacht. Männliche Bekannte, anständige Typen, gehen nicht mehr mit einer Frau allein in einen Aufzug. Sie wechseln die Straßenseite wenn sie hinter einer Frau in die selbe Richtung gehen, damit sich selbige nicht "gestalkt" fühlt.
Für mich hat meToo damit durchaus was am "Flirtverhalten" geändert. Warum was riskieren, wenns dir (im schlimmsten Fall) hinterher vorgeworfen wird?

Auch Arbeitskolleginnen berichten davon, dass sich seid diesem MeToo Gedönse (deutlich) weniger Männer für sie (sichtbar) interessieren. Sie werden seltener angesprochen etc.
Dann haben sie den Sinn der ganzen Debatte wohl nicht verstanden. Das kann man aber nicht den Frauen vorwerfen.
Es mag durchaus sein, dass es auch Frauen gibt, die falsche Beschuldigungen erheben, weil sie sich irgendwas davon versprechen. Das wird aber wohl die Ausnahme sein und gab es vor #Metoo auch schon. Männer, die jetzt in Panik geraten und sich gar nichts mehr trauen, denken entweder, dass Frauen generell nicht zugetraut werden kann, zwischen normalem Flirten/Ansprechen und sexueller Belästigung/Stalking zu unterscheiden. Oder sie glauben, dass viele Frauen absichtlich falsche Anschuldigungen erheben würden. So oder so zeugt es meines Erachtens nicht von einem guten Frauenbild :omg:
Ich möchte mir zu diesem Thema langes Geschreibsel ersparen:

Schweden: Dates/Sex nur noch mit Vertrag: https://www.sueddeutsche.de/leben/geset ... -1.4035036

Was sind denn jetzt überhaupt "Belästigungen" oder was ist "unerwünscht"? Anschauen, berühren, Gestik? - All das kann bereits im Rahmen von "metoo" als belästigend empfunden werden.
Ein Furz ist auch belästigend, aber hänge ich das an die große (Internet)Glocke? Renn ich deshalb geich zum Richter (und ruiniere damit das Leben eines Menschen)?:
https://verteidigung-strafrecht.de/2017 ... idrig-ist/

https://www.focus.de/finanzen/karriere/ ... 75372.html

Keine Frage: Inakzeptabeles Verhalten wie z. B. Gewalt oder angrabschen gehören geahndet.
Das Thema nimmt m.A. nach jedoch Ausmaße an, die (für mich) für große Unsicherheit sorgen und im Zweifel bleibe ich dann lieber passiv, auch wenn ich keiner Frau etwas unerstellen will...

:hut:
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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Michael Knight » Dienstag 1. Januar 2019, 18:03

Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 17:38
Undomiel hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 14:52
Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 14:26


Ich hab da andere Erfahrungen gemacht. Männliche Bekannte, anständige Typen, gehen nicht mehr mit einer Frau allein in einen Aufzug. Sie wechseln die Straßenseite wenn sie hinter einer Frau in die selbe Richtung gehen, damit sich selbige nicht "gestalkt" fühlt.
Für mich hat meToo damit durchaus was am "Flirtverhalten" geändert. Warum was riskieren, wenns dir (im schlimmsten Fall) hinterher vorgeworfen wird?

Auch Arbeitskolleginnen berichten davon, dass sich seid diesem MeToo Gedönse (deutlich) weniger Männer für sie (sichtbar) interessieren. Sie werden seltener angesprochen etc.
Dann haben sie den Sinn der ganzen Debatte wohl nicht verstanden. Das kann man aber nicht den Frauen vorwerfen.
Es mag durchaus sein, dass es auch Frauen gibt, die falsche Beschuldigungen erheben, weil sie sich irgendwas davon versprechen. Das wird aber wohl die Ausnahme sein und gab es vor #Metoo auch schon. Männer, die jetzt in Panik geraten und sich gar nichts mehr trauen, denken entweder, dass Frauen generell nicht zugetraut werden kann, zwischen normalem Flirten/Ansprechen und sexueller Belästigung/Stalking zu unterscheiden. Oder sie glauben, dass viele Frauen absichtlich falsche Anschuldigungen erheben würden. So oder so zeugt es meines Erachtens nicht von einem guten Frauenbild :omg:
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Was sind denn jetzt überhaupt "Belästigungen" oder was ist "unerwünscht"? Anschauen, berühren, Gestik? - All das kann bereits im Rahmen von "metoo" als belästigend empfunden werden.
Ein Furz ist auch belästigend, aber hänge ich das an die große (Internet)Glocke? Renn ich deshalb geich zum Richter (und ruiniere damit das Leben eines Menschen)?:
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Das Thema nimmt m.A. nach jedoch Ausmaße an, die (für mich) für große Unsicherheit sorgen und im Zweifel bleibe ich dann lieber passiv, auch wenn ich keiner Frau etwas unerstellen will...

:hut:
Es wird doch immer heißer gekocht als gegessen und unsere Gerichte quellen sicher nicht vor Prozessen über, weil sich jemand falsch angeschaut fühlt. Wir sind doch erwachsene Leute und wissen doch, was gesellschaftlich akzeptiert ist.

Dieser Fall mit der Krankenschwester ist zwar sehr bedauerlich, aber so etwas gab es doch schon immer dass jemand einen Kollegen/in absägen wollte. Es kann dir genauso ein männlicher Kollege einen angeblichen Diebstahl unterschieben und deine Karriere in der Firma ruinieren.

Wenn man gar kein Vertrauen mehr hat und vom anderen nur das Schlechteste denkt hockt man irgendwann komplett allein in seinen eigenen vier Wänden...

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Undomiel » Dienstag 1. Januar 2019, 18:34

Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 17:38
Undomiel hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 14:52
Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 14:26


Ich hab da andere Erfahrungen gemacht. Männliche Bekannte, anständige Typen, gehen nicht mehr mit einer Frau allein in einen Aufzug. Sie wechseln die Straßenseite wenn sie hinter einer Frau in die selbe Richtung gehen, damit sich selbige nicht "gestalkt" fühlt.
Für mich hat meToo damit durchaus was am "Flirtverhalten" geändert. Warum was riskieren, wenns dir (im schlimmsten Fall) hinterher vorgeworfen wird?

Auch Arbeitskolleginnen berichten davon, dass sich seid diesem MeToo Gedönse (deutlich) weniger Männer für sie (sichtbar) interessieren. Sie werden seltener angesprochen etc.
Dann haben sie den Sinn der ganzen Debatte wohl nicht verstanden. Das kann man aber nicht den Frauen vorwerfen.
Es mag durchaus sein, dass es auch Frauen gibt, die falsche Beschuldigungen erheben, weil sie sich irgendwas davon versprechen. Das wird aber wohl die Ausnahme sein und gab es vor #Metoo auch schon. Männer, die jetzt in Panik geraten und sich gar nichts mehr trauen, denken entweder, dass Frauen generell nicht zugetraut werden kann, zwischen normalem Flirten/Ansprechen und sexueller Belästigung/Stalking zu unterscheiden. Oder sie glauben, dass viele Frauen absichtlich falsche Anschuldigungen erheben würden. So oder so zeugt es meines Erachtens nicht von einem guten Frauenbild :omg:
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:hut:
Ich gebe dir Recht, dass man auf jeden Fall genau hinschauen muss, ob überhaupt ein Fehlverhalten vorliegt und hier auch differenzieren muss. Hinterherpfeifen oder ähnliches ist mit Sicherheit nicht mit Grabschen oder gar einer Vergewaltigung in einen Topf zu werfen. Ich bleibe aber bei meiner Meinung, dass die allermeisten Frauen sich der Unterschiede bewusst sind, wissen was eine angemessene Reaktion ist und sich im Zweifel vermutlich sogar zu viel gefallen lassen.
Wie schon geschrieben bestreite ich nicht, dass es auch falsche Beschuldigungen von Frauen gibt. Was auf jeden Fall nicht ok ist. Die gab es vorher aber auch schon, eine Zunahme kann ich hier nicht erkennen. Ich gehe trotzdem davon aus, dass die nicht angezeigten strafbaren Vorfälle die Falschbeschuldigungen bei weitem übersteigen. Was natürlich keine Rechtfertigung für Rufmord ist.
Falls du hier seriöse Quellen zum Thema erhöhte Anzahl von Falschbeschuldigungen im Rahmen von #metoo hast, lasse ich mich aber gerne belehren.

Deine Aussage, dass dieses Thema enorme Ausmaße angenommen hat, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Nach meinem Empfinden war es nur relativ kurzzeitig ein Thema und ist dann ziemlich schnell in der Versenkung verschwunden. Außerhalb dieses Forums hab ich schon lange nichts mehr darüber gelesen.
Ich finde, die Panikmache wird hier nicht von den Frauen betrieben sondern von den Männern.
" I hold the world but as the world,
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And mine a sad one. "

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Doggo » Dienstag 1. Januar 2019, 18:42

Michael Knight hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 18:03
Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 17:38
Undomiel hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 14:52


Dann haben sie den Sinn der ganzen Debatte wohl nicht verstanden. Das kann man aber nicht den Frauen vorwerfen.
Es mag durchaus sein, dass es auch Frauen gibt, die falsche Beschuldigungen erheben, weil sie sich irgendwas davon versprechen. Das wird aber wohl die Ausnahme sein und gab es vor #Metoo auch schon. Männer, die jetzt in Panik geraten und sich gar nichts mehr trauen, denken entweder, dass Frauen generell nicht zugetraut werden kann, zwischen normalem Flirten/Ansprechen und sexueller Belästigung/Stalking zu unterscheiden. Oder sie glauben, dass viele Frauen absichtlich falsche Anschuldigungen erheben würden. So oder so zeugt es meines Erachtens nicht von einem guten Frauenbild :omg:
Ich möchte mir zu diesem Thema langes Geschreibsel ersparen:

Schweden: Dates/Sex nur noch mit Vertrag: https://www.sueddeutsche.de/leben/geset ... -1.4035036

Was sind denn jetzt überhaupt "Belästigungen" oder was ist "unerwünscht"? Anschauen, berühren, Gestik? - All das kann bereits im Rahmen von "metoo" als belästigend empfunden werden.
Ein Furz ist auch belästigend, aber hänge ich das an die große (Internet)Glocke? Renn ich deshalb geich zum Richter (und ruiniere damit das Leben eines Menschen)?:
https://verteidigung-strafrecht.de/2017 ... idrig-ist/

https://www.focus.de/finanzen/karriere/ ... 75372.html

Keine Frage: Inakzeptabeles Verhalten wie z. B. Gewalt oder angrabschen gehören geahndet.
Das Thema nimmt m.A. nach jedoch Ausmaße an, die (für mich) für große Unsicherheit sorgen und im Zweifel bleibe ich dann lieber passiv, auch wenn ich keiner Frau etwas unerstellen will...

:hut:
Es wird doch immer heißer gekocht als gegessen und unsere Gerichte quellen sicher nicht vor Prozessen über, weil sich jemand falsch angeschaut fühlt. Wir sind doch erwachsene Leute und wissen doch, was gesellschaftlich akzeptiert ist.

Dieser Fall mit der Krankenschwester ist zwar sehr bedauerlich, aber so etwas gab es doch schon immer dass jemand einen Kollegen/in absägen wollte. Es kann dir genauso ein männlicher Kollege einen angeblichen Diebstahl unterschieben und deine Karriere in der Firma ruinieren.

Wenn man gar kein Vertrauen mehr hat und vom anderen nur das Schlechteste denkt hockt man irgendwann komplett allein in seinen eigenen vier Wänden...
Eben!

Und während manche wegen so etwas nix mehr unternehmen machen es halt die anderen. Das hat auch nichts damit zu tun, dass diese Anderen alle gutaussehend sind und deshalb toleriert werden oder sonst was ähnliches sondern damit, dass diese Leute einfach nichts mit den #MeToo Vorfällen gemeinsam haben und sich deswegen auch nicht aufhalten lassen und siehe da... sie sind weder im Knast noch haben sie mit Vergewaltigung - und Belästigungsvorwürfen (schweren Grades) zu kämpfen. Ausnahmsfälle gibt es immer.

Bevor man wirklich Riesenprobleme mit Vergewaltigungen und sexuellen Belästigungen bekommt als Mann gibt es mehrere Stufen, insgesamt sieht es in etwa so aus (vereinfacht):

Stufe 1: Man spricht an und die Frau nimmt es wahr.

Stufe 2: Die Frau hat kein Interesse, der Mann merkt es nicht oder will es nicht wahrhaben oder ignoriert es und macht weiter.

Stufe 3: Die Frau macht deutlich, dass sie kein Interesse hat. Macht der Mann weiter? Es kommt zur Stufe 4.

Stufe 4: Hier wird eventuell schon aggressiv versucht den Mann loszuwerden, zuerst verbal, wenns blöd läuft auch physisch. Oder/und es wird um Hilfe gerufen.

Stufe 5: Es kommt zur Anzeige wenn der Mann weitermacht oder gar handgreiflich wird oder sonst was ähnliches macht.

(zu einer physischen Belästigung die in Vergewaltigung enden kann kann es auch früher kommen, muss nicht erst zum Schluss sein)

Jeder halbwegs gebildete und intelligente Mann wird doch wissen wo Schluss ist bei sowas. Man merkt schon wenn es brenzlich wird, spätestens wenn die Frau verbal aggressiver auftritt oder körperlichen Widerstand leistet und sich distanziert dürfte man feststellen, dass man nicht weitermachen sollte.

Und davor wird dich die Frau wohl kaum anschreien oder gar anzeigen nur weil du sie begrüßt.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Hathor » Dienstag 1. Januar 2019, 20:14

Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 17:38
Was sind denn jetzt überhaupt "Belästigungen" oder was ist "unerwünscht"? Anschauen, berühren, Gestik? - All das kann bereits im Rahmen von "metoo" als belästigend empfunden werden.
Ein Furz ist auch belästigend, aber hänge ich das an die große (Internet)Glocke? Renn ich deshalb geich zum Richter (und ruiniere damit das Leben eines Menschen)?:
https://verteidigung-strafrecht.de/2017 ... idrig-ist/
Es wirkt ziemlich schräg, in welcher Weise dieser Herr Dr. Stevens auf der Homepage seiner Kanzlei mit dem Sexualstrafrecht "abrechnet". Offensichtlich hofft er, reichlich neue Klienten unter zu Unrecht der sexuellen Belästigung beschuldigten Männern generieren zu können, zur Not auch unter Männern, die sich zu Unrecht der sexuellen Belästigung beschuldigt fühlen. :mrgreen:

Man kann darüber streiten, wie die auf der Seite genannten Verhaltensweisen im Einzelfall zu bewerten sind. Diese Wertung kann für ein und dieselbe Bemerkung unterschiedlich ausfallen und hängt z. B. ab von dem Verhältnis, in dem die betroffenen Personen zueinander stehen, in welchem Umfeld sowie in welcher Situation das Verhalten gezeigt wurde, ob die Personen alkoholisiert waren etc. Je nachdem kann die Bewertung von "etwas derber Witz im Suff im Freundeskreis" oder eben bis zu "sexueller Belästigung" gehen.

Sollte ein solches Verhalten tatsächlich zur Anzeige kommen (selten) und vor Gericht gehen (noch seltener), würden genau diese Sachverhalte von einem Gericht auch berücksichtigt werden.

Andererseits steht unter den auf der Seite zitierten Antworten nirgends was von "den gleichen Bürgersteig benutzen", "den gleichen Aufzug benutzen", "nach der Uhrzeit fragen" und "höflich grüßen". Offensichtlich hat keine nennenswerte Zahl der Befragten dieses Verhalten als sexuelle Belästigung eingestuft. :hammer:

Wo genau ist also das Problem?
Ich bin jetzt genau im richtigen Alter! :flirten:
Ich muss nur noch 'rauskriegen, für was ...

Nur weil sich etwas nicht bewegt, heißt es nicht, dass es tot ist.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Hathor » Dienstag 1. Januar 2019, 20:31

Undomiel hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 18:34
Deine Aussage, dass dieses Thema enorme Ausmaße angenommen hat, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Nach meinem Empfinden war es nur relativ kurzzeitig ein Thema und ist dann ziemlich schnell in der Versenkung verschwunden. Außerhalb dieses Forums hab ich schon lange nichts mehr darüber gelesen.
Ich finde, die Panikmache wird hier nicht von den Frauen betrieben sondern von den Männern.
+1

In meinem Umfeld wird seit Monaten nicht mehr darüber diskutiert, weder im Freundes- oder Familienkreis noch unter Kollegen. Vereinzelt tauchen noch Meldungen zu spektakulären Fällen, etwa dem von Kevin Spacey, in der Presse auf. (Kevin Spacey wurde übrigens von einem jungen Mann der sexuellen Belästigung beschuldigt, es sind eben nicht nur Frauen die Belästigten. Und nicht nur Männer sind die Belästiger. Und es ist gut, das Männer und Frauen sich gegen sexuelle Belästigung zur Wehr setzen.)

Nirgendwo wird das Thema mit derartig absurden Argumenten à la "als Mann darf man Frauen nicht mal mehr anschauen" immer und immer wieder so gerne hochgekocht wie ausgerechnet hier im Forum.
Ich bin jetzt genau im richtigen Alter! :flirten:
Ich muss nur noch 'rauskriegen, für was ...

Nur weil sich etwas nicht bewegt, heißt es nicht, dass es tot ist.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von fredstiller » Dienstag 1. Januar 2019, 21:58

Doggo hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 14:15
#MeToo hat absolut nichts mit Aussehen und Ansprechen zu tun sondern mit schweren sexuellen Belästigungen und Vergewaltigungen.
Ursprünglich ja - nur kann auch mich nicht des Eindrucks erwehren, dass sich das Bedeutungverständnis immer mal bei manchen wieder auch auf minderschwere Fälle erweitert hat. Und ob ein Fall „schwer“ ist oder „nicht schwer“, das „beurteilt“ im ersten Schritt die betroffene Frau selbst. Und im zweiten der „Mob“.

Ich hab das schon einmal hinter mir, bzgl. einer Frau, die mir im Gespräch mit Dritten versuchte (indirekte) Gewaltausübung am Arbeitsplatz unterstellt hat, was dann erstmal ein bisschen die Runde hinter meinem Rücken machte. Nur stand da der „Mob“ (der die Dame kannte) hinter mir - und nach Ansicht des Videoüberwachungsmaterials erst recht.

PS: Gefährlicher aber das Konzept der „safe spaces“
Zuletzt geändert von fredstiller am Dienstag 1. Januar 2019, 22:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Doggo » Dienstag 1. Januar 2019, 22:02

fredstiller hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 21:58
Doggo hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 14:15
#MeToo hat absolut nichts mit Aussehen und Ansprechen zu tun sondern mit schweren sexuellen Belästigungen und Vergewaltigungen.
Ursprünglich ja - nur kann auch mich nicht des Eindrucks erwehren, dass sich das Bedeutungverständnis immer mal wieder auch auf minderschwere Fälle erweitert hat.

Und ob ein Fall „schwer“ ist oder „nicht schwer“, das „beurteilt“ im ersten Schritt die betroffene Frau selbst. Und im zweiten der „Mob“.

Ich hab das schon einmal hinter mir, bzgl. einer Frau, die mir im Gespräch mit Dritten versuchte (indirekte) Gewaltausübung am Arbeitsplatz unterstellt hat, was dann erstmal ein bisschen die Runde hinter meinem Rücken machte. Nur stand da der „Mob“ (der die Dame kannte) hinter mir - und nach Ansicht des Videoüberwachungsmaterials erst recht.
Solche Fälle gibt es leider manchmal. Aber wenn man wegen einigen Fällen meint Gefahr wäre groß, dass man selber dasselbe erlebt weil die Mehrheit der Frauen so sein soll dann liegt das Problem offensichtlich nicht wirklich bei der Kampagne sondern dem Paranoiden.

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Milkman
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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Milkman » Mittwoch 2. Januar 2019, 08:48

Doggo hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 18:42
Jeder halbwegs gebildete und intelligente Mann wird doch wissen wo Schluss ist bei sowas.
So sieht es aus. Aber trotzdem danke, dass du uns so ausführlich deine "5-Punkte-Skala" vorgestellt hast.
Hathor hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 20:31
Nirgendwo wird das Thema mit derartig absurden Argumenten à la "als Mann darf man Frauen nicht mal mehr anschauen" immer und immer wieder so gerne hochgekocht wie ausgerechnet hier im Forum.
Ja, aber wundert dich das? Hier kocht so mancher seit Jahr(zehnt)en im eigenen Saft, so weit von (echten) Frauen und ihren Denkweisen entfernt wie nur irgend möglich. Dass sich da die eigenen Gedankengänge verselbständigen und mitunter zu grotesken Formen verwachsen, ist doch nur verständlich.
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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Gilbert » Mittwoch 2. Januar 2019, 10:16

Milkman hat geschrieben:
Mittwoch 2. Januar 2019, 08:48
Ja, aber wundert dich das? Hier kocht so mancher seit Jahr(zehnt)en im eigenen Saft, so weit von (echten) Frauen und ihren Denkweisen entfernt wie nur irgend möglich. Dass sich da die eigenen Gedankengänge verselbständigen und mitunter zu grotesken Formen verwachsen, ist doch nur verständlich.
Nein sorry, für mich ist das nicht verständlich, wenn man sich so weit vom realen Umgang des gesellschaftlichen Miteinanders entfernt.
Ich erkenne da auch mehr einen Strohmann, der teils unbewußt und aus Ängsten heraus vorgeschoben wird, um nicht seine persönliche Komfortzone verlassen zu müssen.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Stabil » Mittwoch 2. Januar 2019, 11:56

Milkman hat geschrieben:
Mittwoch 2. Januar 2019, 08:48
Hathor hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 20:31
Nirgendwo wird das Thema mit derartig absurden Argumenten à la "als Mann darf man Frauen nicht mal mehr anschauen" immer und immer wieder so gerne hochgekocht wie ausgerechnet hier im Forum.
Ja, aber wundert dich das? Hier kocht so mancher seit Jahr(zehnt)en im eigenen Saft, so weit von (echten) Frauen und ihren Denkweisen entfernt wie nur irgend möglich. Dass sich da die eigenen Gedankengänge verselbständigen und mitunter zu grotesken Formen verwachsen, ist doch nur verständlich.
Dadurch, dass die dahinter liegenden Emotionen veständlich sind, wird der Inhalt von Fehlschlüssen nicht richtiger oder weniger absurd.

Die Angst im Umgang mit dem anderen Geschlecht ist verständlich, die Begründung mit der metoo Debatte ist zum Beispiel absurd.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 2. Januar 2019, 11:58

Gilbert hat geschrieben:
Mittwoch 2. Januar 2019, 10:16
Milkman hat geschrieben:
Mittwoch 2. Januar 2019, 08:48
Ja, aber wundert dich das? Hier kocht so mancher seit Jahr(zehnt)en im eigenen Saft, so weit von (echten) Frauen und ihren Denkweisen entfernt wie nur irgend möglich. Dass sich da die eigenen Gedankengänge verselbständigen und mitunter zu grotesken Formen verwachsen, ist doch nur verständlich.
Nein sorry, für mich ist das nicht verständlich, wenn man sich so weit vom realen Umgang des gesellschaftlichen Miteinanders entfernt.
Ich erkenne da auch mehr einen Strohmann, der teils unbewußt und aus Ängsten heraus vorgeschoben wird, um nicht seine persönliche Komfortzone verlassen zu müssen.
Ich rede zwar nicht für mich, aber ich kann mir gut vorstellen, das jemand, der seit zig Jahren keinen (privaten) Kontakt mehr zu einer Frau in seinem Alter hatte, nicht weiß, was hier übertrieben ist oder nicht.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von schmog » Mittwoch 2. Januar 2019, 12:00

Es ist ein wichtiges Kriterium! :D
So schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Gilbert » Mittwoch 2. Januar 2019, 12:26

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 2. Januar 2019, 11:58
Gilbert hat geschrieben:
Mittwoch 2. Januar 2019, 10:16
Milkman hat geschrieben:
Mittwoch 2. Januar 2019, 08:48
Ja, aber wundert dich das? Hier kocht so mancher seit Jahr(zehnt)en im eigenen Saft, so weit von (echten) Frauen und ihren Denkweisen entfernt wie nur irgend möglich. Dass sich da die eigenen Gedankengänge verselbständigen und mitunter zu grotesken Formen verwachsen, ist doch nur verständlich.
Nein sorry, für mich ist das nicht verständlich, wenn man sich so weit vom realen Umgang des gesellschaftlichen Miteinanders entfernt.
Ich erkenne da auch mehr einen Strohmann, der teils unbewußt und aus Ängsten heraus vorgeschoben wird, um nicht seine persönliche Komfortzone verlassen zu müssen.
Ich rede zwar nicht für mich, aber ich kann mir gut vorstellen, das jemand, der seit zig Jahren keinen (privaten) Kontakt mehr zu einer Frau in seinem Alter hatte, nicht weiß, was hier übertrieben ist oder nicht.
Warum erwähnst Du nur den (fehlenden) Kontakt zu Frauen? Man geht doch nicht grundsätzlich blind durchs Leben und bekommt nichts mit. Im normalen Alltag spricht man in der Regel auch mit Geschlechtsgenossen über gesellschaftsrelevante Themen und bildet sich eine Meinung. Ebenso hat man heutzutage die Möglichkeit, ein breitgefächertes mediales Angebot wahrzunehmen. Es sei denn, man lebt abgeschieden im Wald und kümmert sich nicht um andere Menschen und gesellschaftliche Dinge. Auch dann beherrscht man mit Sicherheit ein Mindestmaß an allgemein üblichen Umgangsformen.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Ist das Aussehen vielleicht doch das einzige Kriterium?

Beitrag von Automobilist » Mittwoch 2. Januar 2019, 12:55

Gilbert hat geschrieben:
Mittwoch 2. Januar 2019, 12:26
Im normalen Alltag spricht man in der Regel auch mit Geschlechtsgenossen über gesellschaftsrelevante Themen und bildet sich eine Meinung. Ebenso hat man heutzutage die Möglichkeit, ein breitgefächertes mediales Angebot wahrzunehmen. Es sei denn, man lebt abgeschieden im Wald und kümmert sich nicht um andere Menschen und gesellschaftliche Dinge. Auch dann beherrscht man mit Sicherheit ein Mindestmaß an allgemein üblichen Umgangsformen.
Es steht zu vermuten, daß Dein " Alltag " mit z.B. meinem wenig gemein hat . Letzteres aber ist sicherlich der Fall.
Was ist " humour " ? Excellenz Erich Ludendorff

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