Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Finnlandfreundin » Sonntag 11. August 2019, 14:36

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 14:17
Finnlandfreundin hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 14:12
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:30

Gefragt sind halt hauptsächlich komplettierte Persönlichkeiten ohne grössere Makel, die -- um es mal in den Worten des typischen Online-Dating-Blablas zu sagen -- "mit beiden Beinen im Leben stehen". :?
Diese Aussage "mit beiden Beinen im Leben stehen" finde ich aussagelos. Stehe ich mit beiden Beinen im Leben, wenn ich einen Beruf habe?, wenn ich Kinder habe (bin ja immerhin 36)?, wenn ich gelebt habe (diese Aussage findet sich auch hin und wieder)?
Dann sag das denen, die das in ihr Online-Profil schreiben, was sie suchen. Kommt ja nicht von mir die Aussage. Ich finde sie genauso bescheuert, mir musst du das nicht sagen.
Bezog sich nicht direkt auf dich, wollte nur genauso wie du klarmachen, dass die Aussage keinen Inhalt für mich hat.
Bei Onlineplattformen habe ich auch hin und wieder nachgefragt, was sie damit sagen wollen.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 11. August 2019, 14:38

Ich glaube auch nicht das es was mit intelligenz oder akademiker zu tun hat.

Nicht mal mit ein paar nerd-interessen und hobbies.

Aber wer fast NUR nerd-interessen und hobbies hat, und so gut wie gar nichts mit mainstreaminteressen am hut hat, hat es einfach schwierig.
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von NBUC » Sonntag 11. August 2019, 14:55

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 14:13
Er sagt ja lediglich, dass es auf diese "soziale Intelligenz" ankommt. Dass man diese irgendwie erwerben muss hat er ja keineswegs angezweifelt.
Und du hast auch recht, dass es schwierig wird ohne entsprechende Möglichkeiten da eine ordentliche Sozialkompetenz aufzubauen.
Da hilft denke ich nur Trial and Error und sich ständig wieder in Situationen zu begeben, die einem unangenehm sind oder die man sonst niemals machen würde. Da führt kein Weg dran vorbei. Wenn man isoliert lebt und immer mit den wenigen gleichen Leuten umgeben ist, wird man da wahrscheinlich keine ausreichende Sozialkompetenz aufbauen können.
Die Schwierigkeit liegt dann dabei den Ängsten, die man sich über die Jahre aufgebaut zu stellen. Konkret würde das bedeuten, dass man sich zu sozialen Events wie Disko, Bars, Konzerte, Vereine etc. zwingt und dort einfach mit Leuten spricht. Wenn man da ganz mutig ist, kann man auch versuchen mit Frauen die für einen attraktiv sind zu sprechen.
Aber es geht erstmal nur darum mit Menschen zu sprechen und ein Gefühl dafür zu bekommen. Sozialkompetenz ist ja nichts was sich über einen Abend oder einer Woche ändert. Das ist ein Skill den man pflegen muss und kontinuierlich ausbaut.
Menschen die natürlicherweise viel mit anderen Menschen zu tun haben und viel in Gruppen unterwegs sind, haben da sicher einen jahrelangen Vorsprung, aber so eng muss man das nicht sehen.
Sozialkompetenz ist ja auch kein einheitlicher Block und entsprechend kann man auf mehr oder weniger Ebenen Probleme haben - bis zum Übergang in die Sozialphobie, welche gar keinen sozialen Kontakt zulässt halt bis halt ausschließlich dem Umgang mit dem anderen Geschlecht. Nur "Sozialkompetenz" dran zu schreiben wird der Sache nicht gerecht und damit ist es auch sowohl "isoliert leben" wie auch das auf "Ängste" zu reduzieren so allgemein gesetzt daneben.

Kommen wir zu deinem "Reparaturvorschlag":
"Rausgehen" ist dann letztlich "nur" eine Überwindungsfrage. Das ist sicher in nahezu allen Fällen in irgendeiner Form notwendig, aber bei weitem nicht ausreichend.
Und dann forderst du Leute, denen du selbst eben noch die fehlende Sozialkompetenz bescheinigt hast, auf, planlos Leute anzuquatschen. Was glaubst du denn, was da dann passiert und wie viele Leute da dann interessiert sind mit wildfremden Leuten, die sie so alleine spontan von der Seite anlabern "zu sprechen"?
Ach ja, wir könnten noch das "Augenkontakt aufnehmen" und auf positive Reaktion warten von irgendwo anders hier mitnehmen. Und nicht vergessen, die Lehre da war doch: kein (positiver) Augenkontakt, kein Interesse. Und wo stehen wir mir dem "mit Leuten sprechen" dann?

Bliebe halt noch der Punkt für den Verein steht, sozialer Umgang in einem organisierten Umfeld. Das ist für gewisse Formen Sozialkompetenz sicher brauchbar, aber für das Feld Umgang mit dem anderen Geschlecht dann doch noch einmal stark von den zufälligen lokalen Gegebenheiten abhängig. Abgesehen davon, dass "Vereinsleben" selbst in den noch bestehenden Vereinen massivst geschwunden ist. Und wenn der lokale Verein dann nicht für Weiterbildung im Umgang mit dem anderen Geschlecht passt, fällt er ja auch nur doch wieder unter "isoliert lebt und immer mit den wenigen gleichen Leuten umgeben ist".

Wenn (und wenn das tatsächlich ein gangbarer Weg sein sollte), wären also Hinweise von Nöten, welche gerade das Erreichen des Annehmen des Gespräche in der kritischen Zone (d.h. hier typischerweise potentiellen Partnern oder wenigstens das Reinkommen in entsprechende soziale Kreise, welche solche enthalten könnten) unterstützen könnten, nicht die Aufforderung solche Gespräche kalt von der Stange zu reißen.
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 11. August 2019, 15:12

Gahaltan hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 11:18
das stimmt einfach nicht. dank der riesigen datensätze aus dem onlinedating kann man heute sogar ziemlich unbestechlich zeigen, wie frauen vor männern mit niedrigerem bildungsstatus zurückschrecken. der trend, in der partnerschaft unter sich zu bleiben, wird von soziologen sogar als ein faktor in der schwächerwerdenen sozialen durchlässigkeit vieler westlicher gesellschaften ausgemacht.
eigentlich sollte ich jetzt ein paar quellen anführen, ich weiss, aber ich habe einfach keine lust, weil ich den eindruck habe, du bist ungefähr so fehlereinsichtig wie hoppala und dafür ist mir mein sonntag zu schade.
Früher war das mit der beruflichen Orientierung nach oben noch so. Aber ich weiß nur viele Frauen, wo der Mann nur gleich oder sogar (weit) darunter ist.
Two-Tone hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 12:10
Bemerke ich bei mir die ganze Zeit: Wieso kriegen dumme Menschen (und zwar wirklich dumme) eine Frau ab, während ich sehr bewandert in der Physik oder Politik bin, aber keine Frau auch nur ansatzweise "kennenlernen" will, und sei es auch nur zum Plaudern unter Gleichgesinnten? Selbstverständlich gehe ich in meinen Vermutungen davon aus, dass Frauen Männer mit mehr Bildung bevorzugen, doch da fühle ich mich natürlich verarscht.
Ja, so ist es bei mir auch.
Talbot hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 11:50
Ich würde wetten wenn man ein Tinderprofil von nem Durchschnittstypen nimmt und da Arzt statt Maurer/Elektriker ins Profil schreibt bringt das deutlich mehr zusätzliche Matches als wenn man bei seinen Fotos das Gesicht mit Photoshop ein wenig männlicher macht.
Was noch dazu kommt ist, dass du dich bei deinen Argumentationen fast immer ausschließlich auf Umgebungen wie Tinder oder Nachtclubs beschränkst.
Ich sehe das anders. Männlicher bringt deutlich mehr (wobei der Traum der hübsche Arzt ist). Klar beschränke ich mich auf Tinder und Nachtclubs, weil das Umfeld ab 30 kaum mehr Singles her gibt und ich auch nur Männerinteressen habe.

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:30
Beruflich/soziale Situation ist das A und O.
Wenn das so wäre, warum haben dann die meisten Arbeitslosen und Geringverdiener keine Probleme (außer, du suchst primär Karrierefrauen)? Warum hatte Neveryoung auch ohne Umfeld viele Tinder-Kontakte? Warum gibt es so manche ABs, die sehr gut verdienen und nicht davon profitieren?
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 14:32
Das war lediglich ein Anspielung auf eine andere Person hier im Thread ;)
Haha, ich erkenne deine Provokation. Wenn hier jemand übergriffig ist und pauschalisiert (Aussehen ist egal, Vibe ist alles usw.), dann du. Du musst dir nicht grundlos dauernd neue Namen ausdenken :D Meinst du, ich merk das nicht?
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Hanuta » Sonntag 11. August 2019, 15:13

NBUC hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 14:55
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 14:13
Er sagt ja lediglich, dass es auf diese "soziale Intelligenz" ankommt. Dass man diese irgendwie erwerben muss hat er ja keineswegs angezweifelt.
Und du hast auch recht, dass es schwierig wird ohne entsprechende Möglichkeiten da eine ordentliche Sozialkompetenz aufzubauen.
Da hilft denke ich nur Trial and Error und sich ständig wieder in Situationen zu begeben, die einem unangenehm sind oder die man sonst niemals machen würde. Da führt kein Weg dran vorbei. Wenn man isoliert lebt und immer mit den wenigen gleichen Leuten umgeben ist, wird man da wahrscheinlich keine ausreichende Sozialkompetenz aufbauen können.
Die Schwierigkeit liegt dann dabei den Ängsten, die man sich über die Jahre aufgebaut zu stellen. Konkret würde das bedeuten, dass man sich zu sozialen Events wie Disko, Bars, Konzerte, Vereine etc. zwingt und dort einfach mit Leuten spricht. Wenn man da ganz mutig ist, kann man auch versuchen mit Frauen die für einen attraktiv sind zu sprechen.
Aber es geht erstmal nur darum mit Menschen zu sprechen und ein Gefühl dafür zu bekommen. Sozialkompetenz ist ja nichts was sich über einen Abend oder einer Woche ändert. Das ist ein Skill den man pflegen muss und kontinuierlich ausbaut.
Menschen die natürlicherweise viel mit anderen Menschen zu tun haben und viel in Gruppen unterwegs sind, haben da sicher einen jahrelangen Vorsprung, aber so eng muss man das nicht sehen.
Sozialkompetenz ist ja auch kein einheitlicher Block und entsprechend kann man auf mehr oder weniger Ebenen Probleme haben - bis zum Übergang in die Sozialphobie, welche gar keinen sozialen Kontakt zulässt halt bis halt ausschließlich dem Umgang mit dem anderen Geschlecht. Nur "Sozialkompetenz" dran zu schreiben wird der Sache nicht gerecht und damit ist es auch sowohl "isoliert leben" wie auch das auf "Ängste" zu reduzieren so allgemein gesetzt daneben.

Kommen wir zu deinem "Reparaturvorschlag":
"Rausgehen" ist dann letztlich "nur" eine Überwindungsfrage. Das ist sicher in nahezu allen Fällen in irgendeiner Form notwendig, aber bei weitem nicht ausreichend.
Und dann forderst du Leute, denen du selbst eben noch die fehlende Sozialkompetenz bescheinigt hast, auf, planlos Leute anzuquatschen. Was glaubst du denn, was da dann passiert und wie viele Leute da dann interessiert sind mit wildfremden Leuten, die sie so alleine spontan von der Seite anlabern "zu sprechen"?
Ach ja, wir könnten noch das "Augenkontakt aufnehmen" und auf positive Reaktion warten von irgendwo anders hier mitnehmen. Und nicht vergessen, die Lehre da war doch: kein (positiver) Augenkontakt, kein Interesse. Und wo stehen wir mir dem "mit Leuten sprechen" dann?

Bliebe halt noch der Punkt für den Verein steht, sozialer Umgang in einem organisierten Umfeld. Das ist für gewisse Formen Sozialkompetenz sicher brauchbar, aber für das Feld Umgang mit dem anderen Geschlecht dann doch noch einmal stark von den zufälligen lokalen Gegebenheiten abhängig. Abgesehen davon, dass "Vereinsleben" selbst in den noch bestehenden Vereinen massivst geschwunden ist. Und wenn der lokale Verein dann nicht für Weiterbildung im Umgang mit dem anderen Geschlecht passt, fällt er ja auch nur doch wieder unter "isoliert lebt und immer mit den wenigen gleichen Leuten umgeben ist".

Wenn (und wenn das tatsächlich ein gangbarer Weg sein sollte), wären also Hinweise von Nöten, welche gerade das Erreichen des Annehmen des Gespräche in der kritischen Zone (d.h. hier typischerweise potentiellen Partnern oder wenigstens das Reinkommen in entsprechende soziale Kreise, welche solche enthalten könnten) unterstützen könnten, nicht die Aufforderung solche Gespräche kalt von der Stange zu reißen.
Ich litt bis vor 2 Jahren noch an extremer Sozialphobie und habe selbst die Straßenseite gewechselt, wenn gleichaltrige Menschen mir Abends entgegenkamen. Den Umgang mit anderen Menschen lernt man aber nur in dem man mit anderen Menschen spricht. Da kann man in einem Onlineforum die Argumente für oder dagegen rauf und runterdiskutieren, aber ändern wird sich an einer Situation dabei nichts.
Letztendlich ist es alles nur Praxis. Heute beschränkt sich meine Sozialphobie auf ein Minimum und viele Menschen reden von mir als super extrovertierten Menschen, der ich aber gar nicht bin. Bin sehr introvertiert, aber kann wenn es darauf ankommt aus meiner Rolle rauskommen und Qualitäten zeigen, die Menschen üblicherweise extrovertierten Menschen zuschreiben. Habe es also gelernt sozial zu sein.

Darüber hinaus fordere ich hier keinen auf. Ich habe lediglich einen Ansatz gegeben, der mir persönlich geholfen hat. Wie jeder das selbst ausführt, ist ihnen überlassen.
Die Kernaussage meines Beitrages ist also lediglich:"Practice, practice, practice"

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Talbot » Sonntag 11. August 2019, 15:43

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:30
+1

Ich bin übrigens genau einer dieser MABs. Ich wünschte mir manchmal echt, es wäre wirklich so wie LC schreibt, dann wäre es für mich vermutlich wesentlich einfacher. Leider sieht da die Realität etwas anders aus. Beruflich/soziale Situation ist das A und O. Ich habe mein aktive Suche (vor allem Online-Dating) deswegen momentan wieder auf Eis gelegt oder zumindest massiv zurückgefahren. Es hat momentan einfach keinen Sinn. Dazu ist meine restliche Situation zurzeit einfach zu mies. Gefragt sind halt hauptsächlich komplettierte Persönlichkeiten ohne grössere Makel, die -- um es mal in den Worten des typischen Online-Dating-Blablas zu sagen -- "mit beiden Beinen im Leben stehen". :?
Ja, du wärst jetzt auch das erste Beispiel hier aus dem Forum gewesen an das ich dabei gedacht hätte.
Und ja, ab einem gewissen Alter würde ich eine unpassende berufliche/soziale Situation durchaus als mindestens genauso großes (wohl eher noch größeres) Hindernis bei der Partnersuche sehen als zu schlechte Optik.
Verstecken lässt sich sowas eh nicht (es sei denn wir sprechen hier von ONS´s aus Clubs, aber wieviel % der Anbahnungen machen die schon aus),denn irgendwann kommt gerade online eh die Frage "Was machst du so beruflich und/oder in deiner Freizeit?" und dann wirds schwierig, wenn da nichts läuft und man dem Alter deutlich hinterher hinkt.
Klar könnte man da auch Frauen finden, denen es ähnlich geht, aber wenn man gleichzeitig auch noch gewisse Ansprüche an die Bildung der Frau usw hat wirds irgendwann schwierig.
Und ja, da hilft dann ganz schnell auch die gute Optik, die einem vorher die Matches beschert auch nicht mehr weiter.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von NBUC » Sonntag 11. August 2019, 15:54

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 15:13
Ich litt bis vor 2 Jahren noch an extremer Sozialphobie und habe selbst die Straßenseite gewechselt, wenn gleichaltrige Menschen mir Abends entgegenkamen. Den Umgang mit anderen Menschen lernt man aber nur in dem man mit anderen Menschen spricht. Da kann man in einem Onlineforum die Argumente für oder dagegen rauf und runterdiskutieren, aber ändern wird sich an einer Situation dabei nichts.
Letztendlich ist es alles nur Praxis. Heute beschränkt sich meine Sozialphobie auf ein Minimum und viele Menschen reden von mir als super extrovertierten Menschen, der ich aber gar nicht bin. Bin sehr introvertiert, aber kann wenn es darauf ankommt aus meiner Rolle rauskommen und Qualitäten zeigen, die Menschen üblicherweise extrovertierten Menschen zuschreiben. Habe es also gelernt sozial zu sein.

Darüber hinaus fordere ich hier keinen auf. Ich habe lediglich einen Ansatz gegeben, der mir persönlich geholfen hat. Wie jeder das selbst ausführt, ist ihnen überlassen.
Die Kernaussage meines Beitrages ist also lediglich:"Practice, practice, practice"
Wenn du generell mit Kontakten Probleme hast, dann ist auch alles an Kontakten Übung. Dazu ist da tatsächlich Phobie ein großer Anteil und nicht konkretes Verhalten von dir ursächlich. Trotzdem war (oder wäre gewesen) es auch da dann wohl sinnvoll mit Situationen zu beginnen, wo die Leute erwartungsgemäß professionell und taktvoll reagieren.

Andere Leute haben hier spezifischere Probleme und dazu letztlich spezifisch in einem Bereichen, wo es nicht nur Phobie ist, sondern man mehr oder weniger zur Überschreitung üblicher Grenzen zum Eindringen in letztlich die Privatsphäre gezwungen ist und jeder entsprechend skeptisch "gewogen" wird und es daher erst gar nicht zu einem "Übungsfall" kommt, weil das Ansinnen in den ersten Zügen abgewürgt wird. Und wie anderenorts beschrieben: der erste Eindruck ist hier oft nicht all zu vorteilhaft.
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Talbot » Sonntag 11. August 2019, 16:04

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 15:12
Ich sehe das anders. Männlicher bringt deutlich mehr (wobei der Traum der hübsche Arzt ist). Klar beschränke ich mich auf Tinder und Nachtclubs, weil das Umfeld ab 30 kaum mehr Singles her gibt und ich auch nur Männerinteressen habe.
Mir ist klar, dass du das anders siehst, aber das macht es dann trotzdem noch lange nicht zur Realität.
Und auch mit ständig wiederholen wird es nicht wahrer.
Bei Nachtclubs und teilweise auch bei Tinder (wenn es nur mal um schnellen Sex/Casualsex geht) ist das Aussehen Priorität Nummer 1 sein bzw. Aussehen das wichtigste, aber wenn es um Beziehungen geht (und das ist nun mal mit Abstand die häufigste Form der Kontaktanbahnung) halte ich da beruflichen/sozialen Status und Socialskills für wichtiger als die Optik.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 15:12
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:30
Beruflich/soziale Situation ist das A und O.
Wenn das so wäre, warum haben dann die meisten Arbeitslosen und Geringverdiener keine Probleme (außer, du suchst primär Karrierefrauen)? Warum hatte Neveryoung auch ohne Umfeld viele Tinder-Kontakte? Warum gibt es so manche ABs, die sehr gut verdienen und nicht davon profitieren?
Wenn ich mich so auf der Straße umgucke haben auch 90% der unattraktiven Männer Frauen/Freundinnen.
Das ist also längst kein Argument.
Für Tinderkontakte brauch es auch kein Umfeld, aber du weißt ja nicht mal was für einen Beruf z.b Neveryoung drin stehen hatte von daher ist das für die Diskussion auch völlig ohne Bedeutung. Dazu kommt dann noch, dass er zwar zig Kontakte und Matches hatte und draus geworden ist dann auch nichts, von daher bringen ihm die Matches außer nem Ego-Boost auch absolut nichts.
Und niemand hat behauptet, dass Geld alleine was bringt.
Es ging um beruflichen Status und nicht um das Geld, was man dabei verdient.
Auch bringt Geld nur dann was, wenn man es offensichtlich ausgibt und zeigt wieviel man so verdient und das kann ich mir hier im Forum beim besten Willen nicht vorstellen.
Wenn dann wäre das Forum hier wohl ein perfekter Ort um zu demonstrieren, dass fehlende soziale Fähigkeiten/sozialer Status/ein gutes soziales Umfeld der wahrscheinlichste Grund für Abtum sind.
Denn wenn ich mir so den Großteil der Nutzer angucke, dann scheint einer der wenigen/der einzige bei fast allen vorkommende Faktor dieser zu sein.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Hanuta » Sonntag 11. August 2019, 16:06

NBUC hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 15:54
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 15:13
Ich litt bis vor 2 Jahren noch an extremer Sozialphobie und habe selbst die Straßenseite gewechselt, wenn gleichaltrige Menschen mir Abends entgegenkamen. Den Umgang mit anderen Menschen lernt man aber nur in dem man mit anderen Menschen spricht. Da kann man in einem Onlineforum die Argumente für oder dagegen rauf und runterdiskutieren, aber ändern wird sich an einer Situation dabei nichts.
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Darüber hinaus fordere ich hier keinen auf. Ich habe lediglich einen Ansatz gegeben, der mir persönlich geholfen hat. Wie jeder das selbst ausführt, ist ihnen überlassen.
Die Kernaussage meines Beitrages ist also lediglich:"Practice, practice, practice"
Wenn du generell mit Kontakten Probleme hast, dann ist auch alles an Kontakten Übung. Dazu ist da tatsächlich Phobie ein großer Anteil und nicht konkretes Verhalten von dir ursächlich. Trotzdem war (oder wäre gewesen) es auch da dann wohl sinnvoll mit Situationen zu beginnen, wo die Leute erwartungsgemäß professionell und taktvoll reagieren.

Andere Leute haben hier spezifischere Probleme und dazu letztlich spezifisch in einem Bereichen, wo es nicht nur Phobie ist, sondern man mehr oder weniger zur Überschreitung üblicher Grenzen zum Eindringen in letztlich die Privatsphäre gezwungen ist und jeder entsprechend skeptisch "gewogen" wird und es daher erst gar nicht zu einem "Übungsfall" kommt, weil das Ansinnen in den ersten Zügen abgewürgt wird. Und wie anderenorts beschrieben: der erste Eindruck ist hier oft nicht all zu vorteilhaft.
Das habe ich leider nicht verstanden. ^^
Wäre cool von dir, wenn du mir das nochmal in verständlicher bzw. einfacher Sprache schreiben könntest. :good:

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 11. August 2019, 16:16

Talbot hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 16:04
Es ging um beruflichen Status und nicht um das Geld, was man dabei verdient.
Auch bringt Geld nur dann was, wenn man es offensichtlich ausgibt und zeigt wieviel man so verdient und das kann ich mir hier im Forum beim besten Willen nicht vorstellen.
An was sollen wir es dann ausgeben?
An (überzogen dargestellt) Porsche, Armani-anzug und Rolex?
Damit würde ich auch nur die - für mich - falschen frauen auf mich aufmerksam machen.
Ich würde jede frau mistrauen die mich wegen statussymbole interessant findet.
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von alex321 » Sonntag 11. August 2019, 16:17

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 15:12
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:30
Beruflich/soziale Situation ist das A und O.
Wenn das so wäre, warum haben dann die meisten Arbeitslosen und Geringverdiener keine Probleme (außer, du suchst primär Karrierefrauen)? Warum hatte Neveryoung auch ohne Umfeld viele Tinder-Kontakte? Warum gibt es so manche ABs, die sehr gut verdienen und nicht davon profitieren?
Arbeitslose haben keine Probleme bei der Partnersuche? Wo hast du denn das her?
Meine Attraktivität platzt wie ein Luftballon sobald ich erwähne dass ich arbeitslos bin. Da hilft auch Körpergröße und Normalgewicht nichts mehr.
Ich suche deshalb auch gar nicht mehr, die Ablehnung frustriert mich nur noch mehr. Erst wenn ich wieder einen Job habe werde ich wieder aktiv werden bei er Partnersuche.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von NBUC » Sonntag 11. August 2019, 16:35

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 16:06
Wenn du generell mit Kontakten Probleme hast, dann ist auch alles an Kontakten Übung. Dazu ist da tatsächlich Phobie ein großer Anteil und nicht konkretes Verhalten von dir ursächlich. Trotzdem war (oder wäre gewesen) es auch da dann wohl sinnvoll mit Situationen zu beginnen, wo die Leute erwartungsgemäß professionell und taktvoll reagieren.

Andere Leute haben hier spezifischere Probleme und dazu letztlich spezifisch in einem Bereichen, wo es nicht nur Phobie ist, sondern man mehr oder weniger zur Überschreitung üblicher Grenzen zum Eindringen in letztlich die Privatsphäre gezwungen ist und jeder entsprechend skeptisch "gewogen" wird und es daher erst gar nicht zu einem "Übungsfall" kommt, weil das Ansinnen in den ersten Zügen abgewürgt wird. Und wie anderenorts beschrieben: der erste Eindruck ist hier oft nicht all zu vorteilhaft.
Das habe ich leider nicht verstanden. ^^
Wäre cool von dir, wenn du mir das nochmal in verständlicher bzw. einfacher Sprache schreiben könntest. :good:
[/quote]

Wenn du eine soziale Phobie hast, dann ist jeder menschliche Kontakt, der diese Phobie dann nicht bedient, ein Baustein zu erkennen, dass man nicht immer und sofort "gefressen wird". Es gibt da einen Haufen "ungefährlicher Leute", welche nicht dafür bekannt sind anderen Leuten gegenüber grob zu sein - in der Regel, weil es ihr Job ist dir etwas zu verkaufen oder dir anderweitig zu helfen.
Dann ist jeder Fall von "nicht gefressen werden" ein Steinchen auf der Waage für genau diese Erkenntnis und zum Abbau der Phobie.

Phobie ist in der Hinsicht "leicht", weil sie weitestgehend irrational ist, also die Sachlage schon deutlich zum Erfolg neigt.

Jetzt betrachten wir den Fall privat Leute oder gar potentielle Partner "draußen" ansprechen mit dem Ziel ein Gespräch anzufangen. Wir dringen dabei uneingeladen in die Privatsphäre Fremder ein, was diese traditionell erst einmal wenigstens skeptisch aufnehmen. Also prüfen sie hart und in der Regel schnell, wen sie denn in ihr Privatleben lassen - kurz für den Abend, mehr noch für ihr Leben. Und das passiert ohne unterstützende zufällige positive Situationen ganz schnell über den ersten oberflächlichen Eindruck, und je nach vom von dir noch ganz unabhängigem Bedarf der Zielperson dann auch noch einmal zusätzlich erschwert.
Wenn das aber sofort abgeschmettert wird, hast du auch nichts davon gelernt und solange du keine relativierenden Erfolgserlebnisse hast baust du dir damit eher noch eine Phobie.

Besser?

Anderweitig:
Der Einfluss von LMS ist immer milieuspezifisch zu sehen. Du wirst an der Konkurrenz, welche letztlich im gleichen Teich fischt, und den lokalen Maßstäben für insbesondere L&S gemessen (mal sind Tattoos z.B. cool, mal proletenhaft) . Wobei ein Wechsel des Milieus aber eben auch oft den Rest der Sozialisierung ändert und damit den anderen in einem Maße "seltsam" machen kann, das LMS das nicht dauerhaft fixen kann.
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Captain Unsichtbar » Sonntag 11. August 2019, 17:07

alex321 hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 16:17
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 15:12
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:30
Beruflich/soziale Situation ist das A und O.
Wenn das so wäre, warum haben dann die meisten Arbeitslosen und Geringverdiener keine Probleme (außer, du suchst primär Karrierefrauen)? Warum hatte Neveryoung auch ohne Umfeld viele Tinder-Kontakte? Warum gibt es so manche ABs, die sehr gut verdienen und nicht davon profitieren?
Arbeitslose haben keine Probleme bei der Partnersuche? Wo hast du denn das her?
Meine Attraktivität platzt wie ein Luftballon sobald ich erwähne dass ich arbeitslos bin. Da hilft auch Körpergröße und Normalgewicht nichts mehr.
Ich suche deshalb auch gar nicht mehr, die Ablehnung frustriert mich nur noch mehr. Erst wenn ich wieder einen Job habe werde ich wieder aktiv werden bei er Partnersuche.
Ich war auch überrascht, dass er offenbar alle Arbeitslosen kennt. Wann hat er die bloss alle gefragt?! :shock:
"I never asked for this."

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Gahaltan » Sonntag 11. August 2019, 20:24

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 15:12
Gahaltan hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 11:18
das stimmt einfach nicht. dank der riesigen datensätze aus dem onlinedating kann man heute sogar ziemlich unbestechlich zeigen, wie frauen vor männern mit niedrigerem bildungsstatus zurückschrecken. der trend, in der partnerschaft unter sich zu bleiben, wird von soziologen sogar als ein faktor in der schwächerwerdenen sozialen durchlässigkeit vieler westlicher gesellschaften ausgemacht.
eigentlich sollte ich jetzt ein paar quellen anführen, ich weiss, aber ich habe einfach keine lust, weil ich den eindruck habe, du bist ungefähr so fehlereinsichtig wie hoppala und dafür ist mir mein sonntag zu schade.
Früher war das mit der beruflichen Orientierung nach oben noch so. Aber ich weiß nur viele Frauen, wo der Mann nur gleich oder sogar (weit) darunter ist.
das meinte ich mit meiner vermutung von uneinsichtig für fehler...du hast doch ein mathematikergehirn, da dürfte dir doch klar sein, dass die frauen, über die du da bescheid weisst, ein statistisch völlig vernachlässigenswerter teil der population sind.
mich stört überhaupt nicht, dass du meine (statistisch abgesicherte) ansicht nicht teilst, aber anderen leuten (berechtigterweise) bei sache A ihre anekdotenhaften "argumente" um die ohren zu hauen und auf echte beweise zu pochen und dann bei sache B (im nächsten satz!) selber nur anekdotisch zu argumentieren und auf die kritik daran nochmal auf die anekdoten aus eigener erfahrung zurückzuverweisen... :wuetend:
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LonesomeCoder
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 11. August 2019, 20:49

Talbot hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 16:04
Bei Nachtclubs und teilweise auch bei Tinder (wenn es nur mal um schnellen Sex/Casualsex geht) ist das Aussehen Priorität Nummer 1 sein bzw. Aussehen das wichtigste, aber wenn es um Beziehungen geht (und das ist nun mal mit Abstand die häufigste Form der Kontaktanbahnung) halte ich da beruflichen/sozialen Status und Socialskills für wichtiger als die Optik.

Mir ist klar, dass du das anders siehst, aber das macht es dann trotzdem noch lange nicht zur Realität.
Und auch mit ständig wiederholen wird es nicht wahrer.
Es gibt aber auch einen Zusammenhang. Je hübscher, desto höher der Status, den jemanden zugetraut wird, sowohl beruflich als privat. Eine Berufsbezeichung sagt nicht immer was über den Status aus, "Entwickler" kann vom einfachen Entwickler wie ich bis zu einer fachlich leitenden Person alles sein. Immerhin erkennst du es für Casual Sex an. Das es bei Beziehungen weniger wichtig ist wie jemand aussieht, ist mir auch klar. Aber wichtig trotzdem.
alex321 hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 16:17
Arbeitslose haben keine Probleme bei der Partnersuche? Wo hast du denn das her?
Meine Attraktivität platzt wie ein Luftballon sobald ich erwähne dass ich arbeitslos bin. Da hilft auch Körpergröße und Normalgewicht nichts mehr.
Ich suche deshalb auch gar nicht mehr, die Ablehnung frustriert mich nur noch mehr. Erst wenn ich wieder einen Job habe werde ich wieder aktiv werden bei er Partnersuche.
Hier sind viel mehr ABs mit guten Job anstatt schlechten oder keinen. In Real weiß ich auch keinen ohne Job mit Problemen bei der Partnersuche. Das das ein Problem sein kann, kann ich nachvollziehen, vor allem, wenn eine Frau für eine feste Beziehung gesucht wird, die selber einen guten Job hat.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 17:07
Ich war auch überrascht, dass er offenbar alle Arbeitslosen kennt. Wann hat er die bloss alle gefragt?! :shock:
Habe ich nie gesagt. Welchen Grund denkst du hat es, warum hier die meisten ABs gute Jobs haben und arbeitslose selten sind? Wenn ich Unrecht hätte, müssten doch die meisten ABs hier Geringverdiener oder arbeitslos sein.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Captain Unsichtbar » Sonntag 11. August 2019, 21:09

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 20:49
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 17:07
Ich war auch überrascht, dass er offenbar alle Arbeitslosen kennt. Wann hat er die bloss alle gefragt?! :shock:
Habe ich nie gesagt. Welchen Grund denkst du hat es, warum hier die meisten ABs gute Jobs haben und arbeitslose selten sind?
Bloss eine weitere unbewiesene Behauptung. ;)
Wenn ich Unrecht hätte, müssten doch die meisten ABs hier Geringverdiener oder arbeitslos sein.
Komische Art der Argumentation: "wenn mein Argument nicht widerlegbar ist (weil unmöglich nachzuweisen, ausser du fragst alle, und damit meine ich nicht nur die aktiven), dann habe ich automatisch recht". :hammer: Mal davon abgesehen, denkst du, nur User des AB-Forums sind ABs?
Deine Argumentationsweise ist inkonsequent und haarsträubend. Da hat Gahaltan schon recht. Du kommst doch sonst immer mit Zahlen, zeig sie mir. Du stellst eine Behauptung auf, also bist du auch in der Bringschuld diese zu beweisen. Show me or it didn't happen. ;)
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Polarfuchs » Sonntag 11. August 2019, 21:17

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 20:49
Talbot hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 16:04
Bei Nachtclubs und teilweise auch bei Tinder (wenn es nur mal um schnellen Sex/Casualsex geht) ist das Aussehen Priorität Nummer 1 sein bzw. Aussehen das wichtigste, aber wenn es um Beziehungen geht (und das ist nun mal mit Abstand die häufigste Form der Kontaktanbahnung) halte ich da beruflichen/sozialen Status und Socialskills für wichtiger als die Optik.

Mir ist klar, dass du das anders siehst, aber das macht es dann trotzdem noch lange nicht zur Realität.
Und auch mit ständig wiederholen wird es nicht wahrer.
Es gibt aber auch einen Zusammenhang. Je hübscher, desto höher der Status, den jemanden zugetraut wird, sowohl beruflich als privat. Eine Berufsbezeichung sagt nicht immer was über den Status aus, "Entwickler" kann vom einfachen Entwickler wie ich bis zu einer fachlich leitenden Person alles sein. Immerhin erkennst du es für Casual Sex an. Das es bei Beziehungen weniger wichtig ist wie jemand aussieht, ist mir auch klar. Aber wichtig trotzdem.
alex321 hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 16:17
Arbeitslose haben keine Probleme bei der Partnersuche? Wo hast du denn das her?
Meine Attraktivität platzt wie ein Luftballon sobald ich erwähne dass ich arbeitslos bin. Da hilft auch Körpergröße und Normalgewicht nichts mehr.
Ich suche deshalb auch gar nicht mehr, die Ablehnung frustriert mich nur noch mehr. Erst wenn ich wieder einen Job habe werde ich wieder aktiv werden bei er Partnersuche.
Hier sind viel mehr ABs mit guten Job anstatt schlechten oder keinen. In Real weiß ich auch keinen ohne Job mit Problemen bei der Partnersuche. Das das ein Problem sein kann, kann ich nachvollziehen, vor allem, wenn eine Frau für eine feste Beziehung gesucht wird, die selber einen guten Job hat.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 17:07
Ich war auch überrascht, dass er offenbar alle Arbeitslosen kennt. Wann hat er die bloss alle gefragt?! :shock:
Habe ich nie gesagt. Welchen Grund denkst du hat es, warum hier die meisten ABs gute Jobs haben und arbeitslose selten sind? Wenn ich Unrecht hätte, müssten doch die meisten ABs hier Geringverdiener oder arbeitslos sein.
Dann erstell' doch einfach mal eine Umfrage.

Gahaltan
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Gahaltan » Sonntag 11. August 2019, 22:16

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 20:49
Talbot hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 16:04
Bei Nachtclubs und teilweise auch bei Tinder (wenn es nur mal um schnellen Sex/Casualsex geht) ist das Aussehen Priorität Nummer 1 sein bzw. Aussehen das wichtigste, aber wenn es um Beziehungen geht (und das ist nun mal mit Abstand die häufigste Form der Kontaktanbahnung) halte ich da beruflichen/sozialen Status und Socialskills für wichtiger als die Optik.

Mir ist klar, dass du das anders siehst, aber das macht es dann trotzdem noch lange nicht zur Realität.
Und auch mit ständig wiederholen wird es nicht wahrer.
Es gibt aber auch einen Zusammenhang. Je hübscher, desto höher der Status, den jemanden zugetraut wird, sowohl beruflich als privat.
das ist aber ein gegenargument für deine position. du sagst doch sonst, dass aussehen an sich viel wichtiger ist als status. und jetzt verweist du auf einen mechanismus, bei dem aussehen vor allem wichtig als indikator für das eigentlich wichtige, den status, ist.
alex321 hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 16:17
Arbeitslose haben keine Probleme bei der Partnersuche? Wo hast du denn das her?
Meine Attraktivität platzt wie ein Luftballon sobald ich erwähne dass ich arbeitslos bin. Da hilft auch Körpergröße und Normalgewicht nichts mehr.
Ich suche deshalb auch gar nicht mehr, die Ablehnung frustriert mich nur noch mehr. Erst wenn ich wieder einen Job habe werde ich wieder aktiv werden bei er Partnersuche.
Hier sind viel mehr ABs mit guten Job anstatt schlechten oder keinen.
woher willst du das denn wissen? wieviele user gibt es hier? und von wievielen kennst du den job? geäußert zu sowas hat sich nur ein bruchteil der user und selbst das wird nochmal verzerrt dadurch, dass anzunehmen ist, dass 1) leute mit prestigeträchtigem job das eher aktiv internetöffentlich erzählen als leute mit geringangesehenen jobs und 2) du selektiv wahrnimmst, was dir eh ins weltbild passt und jeder ab-programmierer deine sicherheit, richtig zu liegen, verstärkt, während arbeitslose abs sofort vergessen werden. nennt sich confirmation bias, ist normal

In Real weiß ich auch keinen ohne Job mit Problemen bei der Partnersuche.
und schon wird bei einer frage nach gesamtgesellschaftlichen trends wieder anekdotisch argumentiert, obwohl du das selber vorgestern ganz richtig bei jemand anderem kritisiert hattest

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 17:07
Ich war auch überrascht, dass er offenbar alle Arbeitslosen kennt. Wann hat er die bloss alle gefragt?! :shock:
Habe ich nie gesagt. Welchen Grund denkst du hat es, warum hier die meisten ABs gute Jobs haben und arbeitslose selten sind?
wie gesagt, das ist eine persönliche wahrnehmung, die auf sehr wenig datenmaterial beruht. auf der anderen seite ist es übrigens auch ein fehler, zu sagen "was, abs sehen doch alle gut aus, sieht man doch im fotothread. die probleme müssen also woanders liegen." auch in einem fotothread ist es vermutlich viel wahrscheinlicher, dass es einen auswahleffekt gibt, dass also eher leute, die nicht schlecht aussehen ein foto veröffentlichen als solche, die häßlich sind. hinzu kommt, dass vielleicht 1% der user sich in dem thread präsentiert hat, auf dieser datengrundlage kann man gar nichts aussagen.

Wenn ich Unrecht hätte, müssten doch die meisten ABs hier Geringverdiener oder arbeitslos sein.
nein. auch hier wieder 1) du hast überhaupt keine ahnung, wieviele abs hier beruflich was sind. außerdem 2): selbst wenn wir hier ne 100% kademikerquote hätten, würde das noch nichts beweisen, das du annimmst. bei den geschätzten ab-zahlen machen die forumsmitglieder hier nämlich nur einen bruchteil der abs in deutschland aus. außerdem weiß man aus studien, dass die wahrscheinlichkeit, dass sich eine person in internetcommunities organisiert und dann auch noch (viel) schreibt mit dem bildungsniveau ansteigt. deswegen ist so ein forum alles andere als repräsentativ.
Zuletzt geändert von Gahaltan am Sonntag 11. August 2019, 22:19, insgesamt 2-mal geändert.
„Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane.“

Gahaltan
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Gahaltan » Sonntag 11. August 2019, 22:17

Polarfuchs hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 21:17
Dann erstell' doch einfach mal eine Umfrage.
wie gesagt, völlig wertlos.
„Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane.“

yes_or_no

Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von yes_or_no » Sonntag 11. August 2019, 22:44

Vermutlich passen für einen Großteil von solchen Menschen auch andere Foren besser.
Vielleicht hatten sie mit 18 -25 noch Sex und Beziehungen und sind dann depressiv, abhängig und Langzeitsingle geworden.
Aber dann können sie sich trotzdem nicht gescheit mit AB identifizieren, sondern melden sich eher in Foren über Sucht und Depression an. Glücklich sind diese Menschen in solchen Foren bestimmt auch nicht, aber halt keine AB.

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