Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

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Gahaltan
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Gahaltan » Sonntag 11. August 2019, 01:52

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:09

"Ich habe doch dazu extra eine Anekdote aus meiner jüngsten Erfahrung preisgegeben." ist ein Einzelfall [...]

Da laut Wissenschaft [...]

Die meisten Frauen in meinem Umfeld mit Abitur und Studium haben keine Partner mit akademischen Hintergrund. War schon in der Schule so. Groß über Hauptschüler schimpfen, aber fürs Bett waren sie sehr gefragt. Weiß sogar eine Frau mit Dr., die einen Maler als Partner hat.

finde den fehler. wenn es um deine ansichten geht, sind anekdoten offensichtlich ziemlich beweiskräftig. die wissenschaftlichen erkenntnisse, die zeigen, dass frauen in der tendenz sich nicht nach unten verpartnern sind da dann ganz schnell obsolet.
„Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane.“

Hanuta
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Hanuta » Sonntag 11. August 2019, 03:17

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:09
Die meisten können ihre Attraktivität schon richtig einschätzen. Wobei sich Männer im Schnitt leicht zu attraktiv und Frauen im Schnitt leicht zu unattraktiv bewerten. Aber allgemein treffen es die meisten gut, ein IVV wird sich kaum eine 3/10 geben und jemand wie ich nicht 9/10.
Dass sie sich grob einschätzen können bestreite ich nicht, aber ich behaupte mal, dass es schwerer wird sich selbst einzuschätzen, sofern es abseits vom Durchschnitt liegt - sowohl nach unten als auch nach oben.
Wie weiß ich z.B. ob ich eine 7 oder 8 bin?
Und da Schönheitsideale ein Gesellschaftsding sind bedeutet es auch, dass die 10/10 bei den Männern trotzdem unsicher ist bei 10/10 Frauen bzw. sogar selbst bei 6/10. Das hat vor allem damit zu tun, dass Frauen einfach deutlich mehr Komplimente für ihr Aussehen bekommen als Männer. Ich kenne viele gutaussehende Männer, die die Komplimente, die sie von Frauen bzgl. ihres Aussehens bekommen haben an einer Hand abzählen können. Wie sollen diese Kerle dann wissen, dass sie eine 9 oder 10 sind?
Bei Frauen lässt sich das schon einfacher feststellen, da sie ja am laufenden Band Komplimente bekommen.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:09
Die Parallelen zwischen Online und Kaltansprachen sind die starke Optikfixierung, wer hier nicht auf den ersten Blick überzeugt, hat keine Chance. Auch die scheinbar große Auswahl ist eine Gemeinsamkeit. Die nächste Option ist nur einen Wisch oder 3 Meter weiter zu finden.
Meine Anekdote war die Antwort für das Szenario "Kaltansprache".
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:09
"Ich habe doch dazu extra eine Anekdote aus meiner jüngsten Erfahrung preisgegeben." ist ein Einzelfall und auf Kaltansprachen nicht übertragbar, weil alleine schon die Tatsache zur Einladung auf die Hausparty ein Qualitätsmerkmal für Frauen ist. Welche wie ich werden da nie eingeladen.
Hast du zufällig den Absatz übersehen, wo ich das "Qualitätsmerkmal" beschrieben hatte?
Wenn lediglich nur das Kriterium "Aussehen" entscheidend für die Einladung gewesen wäre, dann wären da vermutlich nur Models eingeladen worden. So war es aber ein bunt gemischter Haufen und aus meiner Sicht waren alle Menschen von 1/10 bis 10/10 anwesend.
Du wärest, wie schon gesagt, höchstwahrscheinlich nicht eingeladen worden, weil du nicht auf unserer Wellenlänge gewesen wärest und nicht weil du "zu hässlich" wärst.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:09
Da laut Wissenschaft Frauen sogar mehr auf die Optik schauen (aber das nur nicht zugeben), ist es nicht nur sinnvoll, den Spieß umzudrehen, sondern sogar dazu noch in die andere Richtung zu bewegen.
Wie hat die Wissenschaft das denn festgestellt?
Und die Interpretationen, die Individuen auf Basis dieser Daten ableiten sind in den allermeisten Fällen sowieso mit Vorsicht zu genießen. Denn die Interpretationen wären dann nicht die Meinung der Wissenschaft, sondern die des Individuums, der die wissenschaftlichen Daten liest, daher wäre es korrekter zu schreiben "das was ich aus den wissenschaftlichen Daten lese..." als "die Wissenschaft sagt".
Ich habe diesbzgl. eher das Gegenteilige gelesen. Das Aussehen spielt für die Frau eine weniger wichtige Rolle als bei den Männern. Frauen achten eher auf sozialen Status und Bildung, während bei Männern vor allem das Aussehen im Vordergrund steht.
Studien die lediglich das Online-Dating-Verhalten als Grundlage für allgemeine Präferenzen verwenden sind da leider wenig repräsentativ.
Es gibt halt genügend Störfaktoren, die Einfluss darauf haben wie man sich Online im Vergleich zu Offline entscheidet.
Viel repräsentativer wäre daher die Betrachtung tatsächlicher Paare.
Online-Dating ist eben nicht das gleiche wie im realen Leben kennenlernen. Die meisten Paare finden sich auch noch heute im Umfeld.
Oder glaubst du zwischen Online und Offline gibt es keine Unterschiede?
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:09
"In meinem Studentenumfeld sieht es für mich nicht so aus. Bildung und Charakter würde ich bei 70% ansiedeln und Aussehen bei 30%. " Ich meinte es, wie Frauen selektieren und nicht was die Leute im Umfeld zu bieten haben. Die meisten Frauen in meinem Umfeld mit Abitur und Studium haben keine Partner mit akademischen Hintergrund. War schon in der Schule so. Groß über Hauptschüler schimpfen, aber fürs Bett waren sie sehr gefragt. Weiß sogar eine Frau mit Dr., die einen Maler als Partner hat.
Da muss ich dich darauf hinweisen, dass dein anekdotischer Einzelfall leider kein Gewicht hat, da die wissenschaftlichen Daten das komplette Gegenteil aufzeigen. Der Trend sieht folgendes vor: Frauen daten auf Augenhöhe oder drüber und Männer daten auf Augenhöhe oder drunter.
Deine Anekdote spiegelt, sofern das denn der Realität entspricht, lediglich eine Ausnahme wieder.
Während meiner Schulzeit konnte ich das auf meinem Gymnasium überhaupt nicht beobachten, obwohl wir Hauptschule und Realschule in unmittelbarer Nähe waren. Die Mädels von meiner Schule haben eher auf die Hauptschüler/Realschüler heruntergeblickt und wenn tatsächlich mal jemand mit einem Hauptschüler/Realschüler zusammen war, dann wurde getuschelt ob der Freund denn überhaupt das 1 mal 1 beherrsche, da man das ja von Hauptschülern nicht erwarten könne.
Es gab also kaum Paare, wo das Mädchen vom Gymnasium kam und der Freund von der Real/Hauptschule. Die Konstellation Mädchen vom Gymnasium und Auszubildender bzw. Student gab es da doch schon häufiger.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:09
Was ist dieser ominöse Vibe? Nerds wie ich werden jedenfalls nur von Nerds eingeladen, aber da wird nicht gefeiert. Naja, interessiert wirken und Sex haben sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Manche Männer werden auch nur als "harmloses Spielzeug" betrachtet.
Dieser ominöse Vibe ist das, was andere fühlen, wenn sie sich in deiner Nähe aufhalten.
Naja, ich war hautnah dabei und kann schon sagen, dass der Kerl geflirtet hat was das Zeug hält. Höflichkeiten sehen anders aus.
Manche Männer kennen auch den Unterschied zwischen Flirten und Höflichkeit nicht.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 11. August 2019, 10:31

Gahaltan hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 01:52
finde den fehler. wenn es um deine ansichten geht, sind anekdoten offensichtlich ziemlich beweiskräftig. die wissenschaftlichen erkenntnisse, die zeigen, dass frauen in der tendenz sich nicht nach unten verpartnern sind da dann ganz schnell obsolet.
Da ist kein Fehler, weil sich beides auf verschiedenes bezieht. Bzgl. Optik verpartnern sie sich nicht nach unten, aber bzgl. Beruf ist die Bereitschaft schon da. Ist ja anno 2019, wo die meisten Frauen finanziell selbstständig sind im Gegensatz zu vor 40 Jahren, wo ein Mann noch eine wirtschaftliche Notwendigkeit war, möglich. Statt Beruf und Einkommen kann nun anders selektiert werden.

@ Hanuta:
"Wie weiß ich z.B. ob ich eine 7 oder 8 bin?" Das ist für eine Einschätzung der Liga und ob es angemessen ist, an jemand Interesse zu zeigen egal. Da geht es nicht so genau, und dass eine 3 keine 9 ansprechen soll, dürften die meisten hinbekommen.
"Meine Anekdote war die Antwort für das Szenario "Kaltansprache"." Hausparty ist für mich aber keine Kaltansprache. Das ist für mich: fremde Frau ohne oder nur extrem geringen Bezug wie gleicher Zug zu gleichen Zeitpunkt und nicht min. ein gemeinsamer guter Freund. Sicher zählen für die Einladung zu einer Hausparty mehr als die Optik. Streite ich nicht ab, ich redete aber von Kaltansprachen in der Disco, wo jeder hinkann.
Gelästert haben die Gymnasiastinnen auch gern über Hauptschüler, aber für Bett waren sie dann doch genug. Der "Hohlkopf" unter der Woche wurde am WE gehüpft... Manchen war es unangenehm, wann rauskam, mit wem sie im Bett war. "Hihi, die X lässt sich von Hauptschülern knallen" hieß es dann in der Pause. Aha, Vibe ist also nur ob man jemanden sympathisch findet. Bei einer unbekannten Person also der Halo-Effekt.
Den Rest kommentiere ich nicht, weil ich die Antworten schon gab und du sie nicht verstehen kannst oder willst. Ließ doch das Paper von Feingold, dann erfährst du es.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Gahaltan » Sonntag 11. August 2019, 11:18

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 10:31
Gahaltan hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 01:52
finde den fehler. wenn es um deine ansichten geht, sind anekdoten offensichtlich ziemlich beweiskräftig. die wissenschaftlichen erkenntnisse, die zeigen, dass frauen in der tendenz sich nicht nach unten verpartnern sind da dann ganz schnell obsolet.
Da ist kein Fehler, weil sich beides auf verschiedenes bezieht. Bzgl. Optik verpartnern sie sich nicht nach unten, aber bzgl. Beruf ist die Bereitschaft schon da. Ist ja anno 2019, wo die meisten Frauen finanziell selbstständig sind im Gegensatz zu vor 40 Jahren, wo ein Mann noch eine wirtschaftliche Notwendigkeit war, möglich. Statt Beruf und Einkommen kann nun anders selektiert werden.
das stimmt einfach nicht. dank der riesigen datensätze aus dem onlinedating kann man heute sogar ziemlich unbestechlich zeigen, wie frauen vor männern mit niedrigerem bildungsstatus zurückschrecken. der trend, in der partnerschaft unter sich zu bleiben, wird von soziologen sogar als ein faktor in der schwächerwerdenen sozialen durchlässigkeit vieler westlicher gesellschaften ausgemacht.
eigentlich sollte ich jetzt ein paar quellen anführen, ich weiss, aber ich habe einfach keine lust, weil ich den eindruck habe, du bist ungefähr so fehlereinsichtig wie hoppala und dafür ist mir mein sonntag zu schade.
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Talbot » Sonntag 11. August 2019, 11:50

Gahaltan hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 11:18
das stimmt einfach nicht. dank der riesigen datensätze aus dem onlinedating kann man heute sogar ziemlich unbestechlich zeigen, wie frauen vor männern mit niedrigerem bildungsstatus zurückschrecken. der trend, in der partnerschaft unter sich zu bleiben, wird von soziologen sogar als ein faktor in der schwächerwerdenen sozialen durchlässigkeit vieler westlicher gesellschaften ausgemacht.
eigentlich sollte ich jetzt ein paar quellen anführen, ich weiss, aber ich habe einfach keine lust, weil ich den eindruck habe, du bist ungefähr so fehlereinsichtig wie hoppala und dafür ist mir mein sonntag zu schade.
+1.
Also LonesomeCoder, ich kann ja durchaus verstehen, dass du immer wieder auf das Thema Aussehen zurückkommst, denn es ist nun mal das Thema, was dich am allermeisten betrifft.
Und ja, ich kann verstehen, wenn es dich nervt, dass immer wieder Leute versuchen dir da dein Leid kleinzureden bzw. argumentieren wollen, "dass es ja gar nicht so ausweglos sei" und "dass es ja irgendeinen Weg geben müsse".
Denn ja, auch wenn es knallhart klingt sehe ich bei dir wirklich keine Chancen, dass du in der jetzigen Situation (irgendwo auf dem Land mit fast keinen Singlefrauen) mit deinen Voraussetzungen irgendetwas deinen Wünschen entsprechendes (casualsexmäßiges) findest.
Ich glaube zwar durchaus, dass sich an der Lage was ändern könnte, aber halt auch nur, wenn sich entsprechend viel an den Umständen ändert, aber da brauchen wir jetzt nicht drüber zu diskutieren, weil wir das erstens eh schon hatten und da niemals auf einen Nenner kommen werden und zweitens du da ja auch kein Interesse dran hast da irgendwas dran zu ändern.
Es wäre aber wirklich mal praktisch, wenn du dich bei deinen Posts ein wenig mehr von deiner eigenen Position/Situation distanzieren würdest, wenn du schon allgemeingültige Aussagen triffst.
Männer bei denen es wirklich komplett am Äußeren scheitert sind sehr selten.
Genauso wie auch Männer, die so gut aussehen, dass sie trotz allem anderen extremen Erfolg haben.
Der Großteil der Männer bewegt sich irgendwo im Durchschnittsbereich sowohl was Aussehen als auch alles andere angeht.
Und ja, der berufliche als auch soziale Status/Erfolg kann gerade in diesen Bereichen enorm viel ausmachen/bewirken.
Sicherlich mehr als wenn derjenige jetzt 10% besser aussehen würde oder 5cm größer wäre.
Ich würde wetten wenn man ein Tinderprofil von nem Durchschnittstypen nimmt und da Arzt statt Maurer/Elektriker ins Profil schreibt bringt das deutlich mehr zusätzliche Matches als wenn man bei seinen Fotos das Gesicht mit Photoshop ein wenig männlicher macht.
Was noch dazu kommt ist, dass du dich bei deinen Argumentationen fast immer ausschließlich auf Umgebungen wie Tinder oder Nachtclubs beschränkst.
Der Großteil der Leute führt aber nun mal Beziehungen und springt nicht von Bett zu Bett und träumt von dauerhaftem Casualsex.
Und gerade bei Beziehungen spielt der soziale und berufliche Status eine recht große Rolle.
Die meisten Paare sind da auf einer recht ähnlichen Ebene und starke Abweichungen (in beide Richtungen) eher die Ausnahme.
Und selbst wenn es nur um Casualsex geht dürfte das soziale Umfeld immer noch vor diesen beiden Optionen liegen, wenn es um die Anbahnung geht und dort spielt dann natürlich auch der Status wieder mit rein.
Ich kann durchaus verstehen, wenn Aussehen das größte Thema für dich ist, aber das heißt nicht, dass es allgemein auch das einzige relevante Thema ist.
Und gerade wo du immer für Verständnis und Toleranz deiner Situation plädierst wäre es vllt gut auch mal ein wenig Rücksicht zu nehmen auf andere, die vllt ganz wo anders ihre Problemzonen haben.
Denn ich würde wetten es gibt auch einige Mabs, die genau beim Thema berufliche/soziale Situation ihr (Haupt)-Problem sehen/wissen.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Finnlandfreundin » Sonntag 11. August 2019, 12:07

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 03:17
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:09
"In meinem Studentenumfeld sieht es für mich nicht so aus. Bildung und Charakter würde ich bei 70% ansiedeln und Aussehen bei 30%. " Ich meinte es, wie Frauen selektieren und nicht was die Leute im Umfeld zu bieten haben. Die meisten Frauen in meinem Umfeld mit Abitur und Studium haben keine Partner mit akademischen Hintergrund. War schon in der Schule so. Groß über Hauptschüler schimpfen, aber fürs Bett waren sie sehr gefragt. Weiß sogar eine Frau mit Dr., die einen Maler als Partner hat.
Da muss ich dich darauf hinweisen, dass dein anekdotischer Einzelfall leider kein Gewicht hat, da die wissenschaftlichen Daten das komplette Gegenteil aufzeigen. Der Trend sieht folgendes vor: Frauen daten auf Augenhöhe oder drüber und Männer daten auf Augenhöhe oder drunter.
Deine Anekdote spiegelt, sofern das denn der Realität entspricht, lediglich eine Ausnahme wieder.
Während meiner Schulzeit konnte ich das auf meinem Gymnasium überhaupt nicht beobachten, obwohl wir Hauptschule und Realschule in unmittelbarer Nähe waren. Die Mädels von meiner Schule haben eher auf die Hauptschüler/Realschüler heruntergeblickt und wenn tatsächlich mal jemand mit einem Hauptschüler/Realschüler zusammen war, dann wurde getuschelt ob der Freund denn überhaupt das 1 mal 1 beherrsche, da man das ja von Hauptschülern nicht erwarten könne.
Es gab also kaum Paare, wo das Mädchen vom Gymnasium kam und der Freund von der Real/Hauptschule. Die Konstellation Mädchen vom Gymnasium und Auszubildender bzw. Student gab es da doch schon häufiger.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:09
Was ist dieser ominöse Vibe? Nerds wie ich werden jedenfalls nur von Nerds eingeladen, aber da wird nicht gefeiert. Naja, interessiert wirken und Sex haben sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Manche Männer werden auch nur als "harmloses Spielzeug" betrachtet.
Ich denke, da ist jeder unterschiedlich, wissenschaftliche Test's hin oder her. Auch da wurden nur eine bestimmte Menge von Menschen befragt, die herangezogen werden. Sie können nur eine Tendenz angeben. Das Umfeld, wo man lebt, kann ganz anders aussehen.

Den einen ist der Bildungsstand egal (dazu zähle ich), den anderen ist es wichtig. Meine Erfahrung ist aber auch, dass Männer ohne Abi und Studium sich unterlegen fühlen gegenüber Frauen mit, wobei sie ihre Stärken auf anderen Gebieten haben und außerdem für mich der Charakter viel wichtiger ist.

Auch bei Jugendlichen gibt es Unterschiede. Die einen lassen sich imponieren, wenn der Typ ein Auto hat - meistens welche, die bereits im Beruf sind, anderen ist das egal.

In meiner Schulzeit gab es Paare sowohl am Gymnasium als auch Gymnasium - Mittelschule. Kommt häufig auch auf die Cliquen an und wo sie verkehren. Bei Cliquen ist das Aussehen einer Person nebensächlich, sondern ob man auf einer Wellenlänge ist.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Two-Tone » Sonntag 11. August 2019, 12:10

Talbot hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 11:50
Männer bei denen es wirklich komplett am Äußeren scheitert sind sehr selten.
Genauso wie auch Männer, die so gut aussehen, dass sie trotz allem anderen extremen Erfolg haben.
Der Großteil der Männer bewegt sich irgendwo im Durchschnittsbereich sowohl was Aussehen als auch alles andere angeht.
Um hier mal anzusetzen: Würde es eine objektive Bewertung an Dingen geben, die eine Person hässlich machen (z.B. das Kinn steht weniger als 1cm heraus, die Körpergröße ist unter 1,85m, die Augen liegen weiter als 8cm auseinander, unsymmetrische Ohren, etc.), dann kann ich sogar vermuten, dass LSC sogar noch "hübscher" als viele andere aussehen. Um das mit einer Frage zu reduzieren: Warum kriegen noch "hässlichere" Menschen eine Frau ab, und ich nicht?

Bemerke ich bei mir die ganze Zeit: Wieso kriegen dumme Menschen (und zwar wirklich dumme) eine Frau ab, während ich sehr bewandert in der Physik oder Politik bin, aber keine Frau auch nur ansatzweise "kennenlernen" will, und sei es auch nur zum Plaudern unter Gleichgesinnten? Selbstverständlich gehe ich in meinen Vermutungen davon aus, dass Frauen Männer mit mehr Bildung bevorzugen, doch da fühle ich mich natürlich verarscht.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Finnlandfreundin » Sonntag 11. August 2019, 12:13

Finnlandfreundin hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 12:07

Ich denke, da ist jeder unterschiedlich, wissenschaftliche Test's hin oder her. Auch da wurden nur eine bestimmte Menge von Menschen befragt, die herangezogen werden. Sie können nur eine Tendenz angeben. Das Umfeld, wo man lebt, kann ganz anders aussehen.

Den einen ist der Bildungsstand egal (dazu zähle ich), den anderen ist es wichtig. Meine Erfahrung ist aber auch, dass Männer ohne Abi und Studium sich unterlegen fühlen gegenüber Frauen mit, wobei sie ihre Stärken auf anderen Gebieten haben und außerdem für mich der Charakter viel wichtiger ist.

Auch bei Jugendlichen gibt es Unterschiede. Die einen lassen sich imponieren, wenn der Typ ein Auto hat - meistens welche, die bereits im Beruf sind, anderen ist das egal.

In meiner Schulzeit gab es Paare sowohl am Gymnasium als auch Gymnasium - Mittelschule. Kommt häufig auch auf die Cliquen an und wo sie verkehren. Bei Cliquen ist das Aussehen einer Person nebensächlich, sondern ob man auf einer Wellenlänge ist.
Die Beiträge sind etwas durcheinander geraten.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Finnlandfreundin » Sonntag 11. August 2019, 12:18

Two-Tone hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 12:10
Talbot hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 11:50
Männer bei denen es wirklich komplett am Äußeren scheitert sind sehr selten.
Genauso wie auch Männer, die so gut aussehen, dass sie trotz allem anderen extremen Erfolg haben.
Der Großteil der Männer bewegt sich irgendwo im Durchschnittsbereich sowohl was Aussehen als auch alles andere angeht.
Um hier mal anzusetzen: Würde es eine objektive Bewertung an Dingen geben, die eine Person hässlich machen (z.B. das Kinn steht weniger als 1cm heraus, die Körpergröße ist unter 1,85m, die Augen liegen weiter als 8cm auseinander, unsymmetrische Ohren, etc.), dann kann ich sogar vermuten, dass LSC sogar noch "hübscher" als viele andere aussehen. Um das mit einer Frage zu reduzieren: Warum kriegen noch "hässlichere" Menschen eine Frau ab, und ich nicht?

Bemerke ich bei mir die ganze Zeit: Wieso kriegen dumme Menschen (und zwar wirklich dumme) eine Frau ab, während ich sehr bewandert in der Physik oder Politik bin, aber keine Frau auch nur ansatzweise "kennenlernen" will, und sei es auch nur zum Plaudern unter Gleichgesinnten? Selbstverständlich gehe ich in meinen Vermutungen davon aus, dass Frauen Männer mit mehr Bildung bevorzugen, doch da fühle ich mich natürlich verarscht.
Bildung ist eigentlich nebensächlich, wenn der Mann (trifft auch andersherum zu) sich zu benehmen weiß.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Talbot » Sonntag 11. August 2019, 12:33

Two-Tone hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 12:10
Um hier mal anzusetzen: Würde es eine objektive Bewertung an Dingen geben, die eine Person hässlich machen (z.B. das Kinn steht weniger als 1cm heraus, die Körpergröße ist unter 1,85m, die Augen liegen weiter als 8cm auseinander, unsymmetrische Ohren, etc.), dann kann ich sogar vermuten, dass LSC sogar noch "hübscher" als viele andere aussehen. Um das mit einer Frage zu reduzieren: Warum kriegen noch "hässlichere" Menschen eine Frau ab, und ich nicht?
Naja, es gibt durchaus sowas wie objektive Attraktivität, wenn man es auf eine ganze Bevölkerungsgruppe bezieht.
Sowohl was einzelne Werte angeht (z.b die Körpergröße oder auch das Schulter-Hüft-Verhältnis bei Männern) als auch das "Gesamtpaket" (z.b bei Symmetrie kommt es weniger auf einzelne Teile an als auf den Gesamteindruck).
Also der LonesomeCoder hat doch schon x mal beschrieben wie er aussieht (1,65m groß, 140 Kg schwer und wird als 30 jähriger Mann öfters mal für einen geistig behinderten Teenager gehalten) und da kann ich gut verstehen, wenn er sich da über sein Aussehen beschwert bzw. sich über die Bedeutung des Aussehens aufregt.
Auf wen beziehst du das mit dem noch "hässlichere" Menschen denn?
Dazu gibt es immer zig Möglichkeiten:
Man überschätzt sich selbst (kommt gerade unter Männern meiner Erfahrung nach öfters vor. Ich sage nur "jung geblieben").
Man unterschätzt die anderen (kommt auch durchaus öfters bzw. oft sich Männer auch ganz schlecht darin andere Männer einzuschätzen).
Man hat völlig überzogene Ansprüche.
Man hat alle möglichen sonstigen Probleme und sieht halt "nur" durchschnittlich aus. Da reicht das Aussehen halt nicht aus, um alleine für eine entsprechende Anziehung zu sorgen.
Two-Tone hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 12:10
Bemerke ich bei mir die ganze Zeit: Wieso kriegen dumme Menschen (und zwar wirklich dumme) eine Frau ab, während ich sehr bewandert in der Physik oder Politik bin, aber keine Frau auch nur ansatzweise "kennenlernen" will, und sei es auch nur zum Plaudern unter Gleichgesinnten? Selbstverständlich gehe ich in meinen Vermutungen davon aus, dass Frauen Männer mit mehr Bildung bevorzugen, doch da fühle ich mich natürlich verarscht.
Weil Bildung alleine erstmal nur Bildung ist.
Man muss es auch entsprechend rüberbringen können.
Erstmal kommen andere Dinge wie die sozialen Skills und dann kann man mit der Bildung punkten.
Wenn man nicht in der Lage ist überhaupt mal ein normales Gespräch anzuleiern bringt einem die tollste Bildung nichts.
Wenn man dabei komisch und weird rüberkommt oder die Frau nur emotionslos mit Fakten vollquatscht bringt einem die Bildung auch nichts.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Two-Tone » Sonntag 11. August 2019, 13:00

Finnlandfreundin hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 12:18
Bildung ist eigentlich nebensächlich, wenn der Mann (trifft auch andersherum zu) sich zu benehmen weiß.
Hier erwarte ich natürlich das Szenario mit der Frau, die vom Mann niedergemacht, bedroht oder geschlagen wird. Auch Benehmen ist eine Eigenschaft, in der ich sagen kann, ich könne das besser, und warum hat sich Frau so einen Mann geangelt?
Talbot hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 12:33
Auf wen beziehst du das mit dem noch "hässlichere" Menschen denn?
Die von dir beschriebenen Körpermaße (welche in deinen Augen verständlich erscheinen), nur eben mit mehr körperlichen Defiziten.
Erstmal kommen andere Dinge wie die sozialen Skills und dann kann man mit der Bildung punkten.
Wenn man nicht in der Lage ist überhaupt mal ein normales Gespräch anzuleiern bringt einem die tollste Bildung nichts.
Wenn man dabei komisch und weird rüberkommt oder die Frau nur emotionslos mit Fakten vollquatscht bringt einem die Bildung auch nichts.
War klar, dass die soziale Intelligenz nun Thema wird. Doch soziale Intelligenz ist erstmal eine Eigenschaft, wo jeder Mensch erstmal bei null anfangen muss. Einige werden ein Handicap haben (z.B. Asperger), aber auch diese schaffen es mit Mühe. Wichtig ist, dass diese soziale Intelligenz gefördert wird, sonst wird man immer aus sozialer Sicht ein Schwachkopf bleiben. Wenn also keine Frauen mit mir was zu tun haben wollen, wie soll ich dann meine soziale Intelligenz steigern? Durch Pickup-Coaches? Durch das Lesen der Beiträge von anderen Forenmitgliedern? Trial and Error? Bei solchen Dingen fehlen Grundsätzlichkeiten, wie Ausdrücke von Emotionen, bestimmte Wörter/Einleitungen um Smalltalk zu halten, gelesene Theorie zur Praxis umsetzen oder andere Erfahrungsgeber. Soziale Intelligenz steigert sich nur, wenn dich jemand dazu fördert.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Cornerback » Sonntag 11. August 2019, 13:19

Two-Tone hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 12:10
Um das mit einer Frage zu reduzieren: Warum kriegen noch "hässlichere" Menschen eine Frau ab, und ich nicht?
Glück und das Verfügen über andere Eigenschaften, die von der Frau geschätzt werden.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Captain Unsichtbar » Sonntag 11. August 2019, 13:30

Talbot hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 11:50
Es wäre aber wirklich mal praktisch, wenn du dich bei deinen Posts ein wenig mehr von deiner eigenen Position/Situation distanzieren würdest, wenn du schon allgemeingültige Aussagen triffst.
Männer bei denen es wirklich komplett am Äußeren scheitert sind sehr selten.
Genauso wie auch Männer, die so gut aussehen, dass sie trotz allem anderen extremen Erfolg haben.
Der Großteil der Männer bewegt sich irgendwo im Durchschnittsbereich sowohl was Aussehen als auch alles andere angeht.
Und ja, der berufliche als auch soziale Status/Erfolg kann gerade in diesen Bereichen enorm viel ausmachen/bewirken.
Sicherlich mehr als wenn derjenige jetzt 10% besser aussehen würde oder 5cm größer wäre.
Ich würde wetten wenn man ein Tinderprofil von nem Durchschnittstypen nimmt und da Arzt statt Maurer/Elektriker ins Profil schreibt bringt das deutlich mehr zusätzliche Matches als wenn man bei seinen Fotos das Gesicht mit Photoshop ein wenig männlicher macht.
Was noch dazu kommt ist, dass du dich bei deinen Argumentationen fast immer ausschließlich auf Umgebungen wie Tinder oder Nachtclubs beschränkst.
Der Großteil der Leute führt aber nun mal Beziehungen und springt nicht von Bett zu Bett und träumt von dauerhaftem Casualsex.
Und gerade bei Beziehungen spielt der soziale und berufliche Status eine recht große Rolle.
Die meisten Paare sind da auf einer recht ähnlichen Ebene und starke Abweichungen (in beide Richtungen) eher die Ausnahme.
Und selbst wenn es nur um Casualsex geht dürfte das soziale Umfeld immer noch vor diesen beiden Optionen liegen, wenn es um die Anbahnung geht und dort spielt dann natürlich auch der Status wieder mit rein.
Ich kann durchaus verstehen, wenn Aussehen das größte Thema für dich ist, aber das heißt nicht, dass es allgemein auch das einzige relevante Thema ist.
Und gerade wo du immer für Verständnis und Toleranz deiner Situation plädierst wäre es vllt gut auch mal ein wenig Rücksicht zu nehmen auf andere, die vllt ganz wo anders ihre Problemzonen haben.
Denn ich würde wetten es gibt auch einige Mabs, die genau beim Thema berufliche/soziale Situation ihr (Haupt)-Problem sehen/wissen.
+1

Ich bin übrigens genau einer dieser MABs. Ich wünschte mir manchmal echt, es wäre wirklich so wie LC schreibt, dann wäre es für mich vermutlich wesentlich einfacher. Leider sieht da die Realität etwas anders aus. Beruflich/soziale Situation ist das A und O. Ich habe mein aktive Suche (vor allem Online-Dating) deswegen momentan wieder auf Eis gelegt oder zumindest massiv zurückgefahren. Es hat momentan einfach keinen Sinn. Dazu ist meine restliche Situation zurzeit einfach zu mies. Gefragt sind halt hauptsächlich komplettierte Persönlichkeiten ohne grössere Makel, die -- um es mal in den Worten des typischen Online-Dating-Blablas zu sagen -- "mit beiden Beinen im Leben stehen". :?
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Finnlandfreundin » Sonntag 11. August 2019, 14:05

Two-Tone hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:00
Finnlandfreundin hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 12:18
Bildung ist eigentlich nebensächlich, wenn der Mann (trifft auch andersherum zu) sich zu benehmen weiß.
Hier erwarte ich natürlich das Szenario mit der Frau, die vom Mann niedergemacht, bedroht oder geschlagen wird. Auch Benehmen ist eine Eigenschaft, in der ich sagen kann, ich könne das besser, und warum hat sich Frau so einen Mann geangelt?
Niedermachen, bedrohen und schlagen ist nicht das Benehmen, das ich meine.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Finnlandfreundin » Sonntag 11. August 2019, 14:12

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:30

Gefragt sind halt hauptsächlich komplettierte Persönlichkeiten ohne grössere Makel, die -- um es mal in den Worten des typischen Online-Dating-Blablas zu sagen -- "mit beiden Beinen im Leben stehen". :?
Diese Aussage "mit beiden Beinen im Leben stehen" finde ich aussagelos. Stehe ich mit beiden Beinen im Leben, wenn ich einen Beruf habe?, wenn ich Kinder habe (bin ja immerhin 36)?, wenn ich gelebt habe (diese Aussage findet sich auch hin und wieder)?

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Hanuta » Sonntag 11. August 2019, 14:13

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 10:31
Gahaltan hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 01:52
finde den fehler. wenn es um deine ansichten geht, sind anekdoten offensichtlich ziemlich beweiskräftig. die wissenschaftlichen erkenntnisse, die zeigen, dass frauen in der tendenz sich nicht nach unten verpartnern sind da dann ganz schnell obsolet.
Da ist kein Fehler, weil sich beides auf verschiedenes bezieht. Bzgl. Optik verpartnern sie sich nicht nach unten, aber bzgl. Beruf ist die Bereitschaft schon da. Ist ja anno 2019, wo die meisten Frauen finanziell selbstständig sind im Gegensatz zu vor 40 Jahren, wo ein Mann noch eine wirtschaftliche Notwendigkeit war, möglich. Statt Beruf und Einkommen kann nun anders selektiert werden.

@ Hanuta:
"Wie weiß ich z.B. ob ich eine 7 oder 8 bin?" Das ist für eine Einschätzung der Liga und ob es angemessen ist, an jemand Interesse zu zeigen egal. Da geht es nicht so genau, und dass eine 3 keine 9 ansprechen soll, dürften die meisten hinbekommen.
"Meine Anekdote war die Antwort für das Szenario "Kaltansprache"." Hausparty ist für mich aber keine Kaltansprache. Das ist für mich: fremde Frau ohne oder nur extrem geringen Bezug wie gleicher Zug zu gleichen Zeitpunkt und nicht min. ein gemeinsamer guter Freund. Sicher zählen für die Einladung zu einer Hausparty mehr als die Optik. Streite ich nicht ab, ich redete aber von Kaltansprachen in der Disco, wo jeder hinkann.
Gelästert haben die Gymnasiastinnen auch gern über Hauptschüler, aber für Bett waren sie dann doch genug. Der "Hohlkopf" unter der Woche wurde am WE gehüpft... Manchen war es unangenehm, wann rauskam, mit wem sie im Bett war. "Hihi, die X lässt sich von Hauptschülern knallen" hieß es dann in der Pause. Aha, Vibe ist also nur ob man jemanden sympathisch findet. Bei einer unbekannten Person also der Halo-Effekt.
Den Rest kommentiere ich nicht, weil ich die Antworten schon gab und du sie nicht verstehen kannst oder willst. Ließ doch das Paper von Feingold, dann erfährst du es.
Ich habe ehrlich gesagt kein Interesse einer weiteren Diskussion mit dir, wenn das so weitergeht. Ich empfinde deine Beiträge als hochgradig übergriffig, da du scheinbar nur Dinge liest die du lesen willst und die für deine Gegenposition einbaust. Dabei nimmst du von allen Sachen ein bisschen mit und mischt die so durcheinander, dass die deiner Position auch entsprechen.
Übrigens ist das Eindringen einer Person in einen Kreis von 6 unbekannten Leuten auf einer Hausparty wohl ähnlich "kalt" wie in einer Disco eine fremde Frau anzusprechen.
Und bzgl. des Vibes habe ich ja schon etwas geschrieben. Wenn das nur der Halo-Effekt gewesen sein soll, dann war der Kerl komplett unten durch. Wieso war er es aber trotzdem nicht? Hatte er vielleicht nur eine Maske auf und war eigentlich der Sänger von Maroon 5?
Ich würde es sehr begrüßen, wenn du deine Antworten, Interpretationen nicht ständig als allgemeingültige Aussagen darstellen würdest, wie es Talbot schon richtig gesagt hat. Wir können ja alle gerne unsere Meinungen haben, aber bitte dann auch so ausdrücken. Es sei denn natürlich du bist der Ansicht deine Aussagen seien das Maß der Dinge.
Zumal du ja indirekt damit auch all diejenigen Menschen beleidigst, die sich nicht so entscheiden wie du es allgemeingültig darstellst. D.h. Menschen, die sich wirklich für den Charakter eines Menschens interessieren, wozu übrigens die meisten gehören.
Two-Tone hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:00
Hier erwarte ich natürlich das Szenario mit der Frau, die vom Mann niedergemacht, bedroht oder geschlagen wird. Auch Benehmen ist eine Eigenschaft, in der ich sagen kann, ich könne das besser, und warum hat sich Frau so einen Mann geangelt?
Warum müssen das immer die extremen sein? Wie wahrscheinlich ist es, dass du eine 200kg Frau als Partnerin wählst? Ich denke genau so unwahrscheinlich.
Two-Tone hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:00
War klar, dass die soziale Intelligenz nun Thema wird. Doch soziale Intelligenz ist erstmal eine Eigenschaft, wo jeder Mensch erstmal bei null anfangen muss. Einige werden ein Handicap haben (z.B. Asperger), aber auch diese schaffen es mit Mühe. Wichtig ist, dass diese soziale Intelligenz gefördert wird, sonst wird man immer aus sozialer Sicht ein Schwachkopf bleiben. Wenn also keine Frauen mit mir was zu tun haben wollen, wie soll ich dann meine soziale Intelligenz steigern? Durch Pickup-Coaches? Durch das Lesen der Beiträge von anderen Forenmitgliedern? Trial and Error? Bei solchen Dingen fehlen Grundsätzlichkeiten, wie Ausdrücke von Emotionen, bestimmte Wörter/Einleitungen um Smalltalk zu halten, gelesene Theorie zur Praxis umsetzen oder andere Erfahrungsgeber. Soziale Intelligenz steigert sich nur, wenn dich jemand dazu fördert.
Er sagt ja lediglich, dass es auf diese "soziale Intelligenz" ankommt. Dass man diese irgendwie erwerben muss hat er ja keineswegs angezweifelt.
Und du hast auch recht, dass es schwierig wird ohne entsprechende Möglichkeiten da eine ordentliche Sozialkompetenz aufzubauen.
Da hilft denke ich nur Trial and Error und sich ständig wieder in Situationen zu begeben, die einem unangenehm sind oder die man sonst niemals machen würde. Da führt kein Weg dran vorbei. Wenn man isoliert lebt und immer mit den wenigen gleichen Leuten umgeben ist, wird man da wahrscheinlich keine ausreichende Sozialkompetenz aufbauen können.
Die Schwierigkeit liegt dann dabei den Ängsten, die man sich über die Jahre aufgebaut zu stellen. Konkret würde das bedeuten, dass man sich zu sozialen Events wie Disko, Bars, Konzerte, Vereine etc. zwingt und dort einfach mit Leuten spricht. Wenn man da ganz mutig ist, kann man auch versuchen mit Frauen die für einen attraktiv sind zu sprechen.
Aber es geht erstmal nur darum mit Menschen zu sprechen und ein Gefühl dafür zu bekommen. Sozialkompetenz ist ja nichts was sich über einen Abend oder einer Woche ändert. Das ist ein Skill den man pflegen muss und kontinuierlich ausbaut.
Menschen die natürlicherweise viel mit anderen Menschen zu tun haben und viel in Gruppen unterwegs sind, haben da sicher einen jahrelangen Vorsprung, aber so eng muss man das nicht sehen.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:30
Gefragt sind halt hauptsächlich komplettierte Persönlichkeiten ohne grössere Makel, die -- um es mal in den Worten des typischen Online-Dating-Blablas zu sagen -- "mit beiden Beinen im Leben stehen".
Und ich dachte es käme nur aufs Aussehen an.
Zuletzt geändert von Hanuta am Sonntag 11. August 2019, 14:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Captain Unsichtbar » Sonntag 11. August 2019, 14:17

Finnlandfreundin hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 14:12
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:30

Gefragt sind halt hauptsächlich komplettierte Persönlichkeiten ohne grössere Makel, die -- um es mal in den Worten des typischen Online-Dating-Blablas zu sagen -- "mit beiden Beinen im Leben stehen". :?
Diese Aussage "mit beiden Beinen im Leben stehen" finde ich aussagelos. Stehe ich mit beiden Beinen im Leben, wenn ich einen Beruf habe?, wenn ich Kinder habe (bin ja immerhin 36)?, wenn ich gelebt habe (diese Aussage findet sich auch hin und wieder)?
Dann sag das denen, die das in ihr Online-Profil schreiben, was sie suchen. Kommt ja nicht von mir die Aussage. Ich finde sie genauso bescheuert, mir musst du das nicht sagen.
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 14:13
Und ich dachte es käme nur aufs Aussehen an.
Seit wann das? Ich glaube du verwechselst mich...
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Mannanna » Sonntag 11. August 2019, 14:26

Two-Tone hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 12:10
Bemerke ich bei mir die ganze Zeit: Wieso kriegen dumme Menschen (und zwar wirklich dumme) eine Frau ab, während ich sehr bewandert in der Physik oder Politik bin, aber keine Frau auch nur ansatzweise "kennenlernen" will, und sei es auch nur zum Plaudern unter Gleichgesinnten? Selbstverständlich gehe ich in meinen Vermutungen davon aus, dass Frauen Männer mit mehr Bildung bevorzugen, doch da fühle ich mich natürlich verarscht.
Two-Tone hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:00
Hier erwarte ich natürlich das Szenario mit der Frau, die vom Mann niedergemacht, bedroht oder geschlagen wird. Auch Benehmen ist eine Eigenschaft, in der ich sagen kann, ich könne das besser, und warum hat sich Frau so einen Mann geangelt?
Kann es sein, daß du als ein ziemlicher "Besserwisser" rüberkommst, der in Gesprächen jeden runterbügelt, der z.B. nicht seiner Meinung ist?
Solche Leute werden (auch innerhalb einer Gruppe) immer als unangenehm/ unsympathisch empfunden.
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Finnlandfreundin » Sonntag 11. August 2019, 14:30

Talbot hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 11:50

Und ja, der berufliche als auch soziale Status/Erfolg kann gerade in diesen Bereichen enorm viel ausmachen/bewirken.
Sicherlich mehr als wenn derjenige jetzt 10% besser aussehen würde oder 5cm größer wäre.
Ich würde wetten wenn man ein Tinderprofil von nem Durchschnittstypen nimmt und da Arzt statt Maurer/Elektriker ins Profil schreibt bringt das deutlich mehr zusätzliche Matches als wenn man bei seinen Fotos das Gesicht mit Photoshop ein wenig männlicher macht.

...

Und gerade bei Beziehungen spielt der soziale und berufliche Status eine recht große Rolle.
Die meisten Paare sind da auf einer recht ähnlichen Ebene und starke Abweichungen (in beide Richtungen) eher die Ausnahme.
Soziale Netzwerke wie Parship laufen zu allererst über den Beruf und wenn nicht viel im Profil drin steht, bleibt nur das. Finde ich eigentlich schade, da ein Beruf keinen ganzen Menschen ausmacht. Aber dennoch verbindet man mit den verschiedenen Berufen die verschiedendsten Persönlichkeiten. Und schwupp übergeht man Einige ganz schnell. In der Realität oder bei anderen Onlinepartnerbörsen ist das nicht der Fall.

Starke Abweichungen sind vielleicht die Ausnahme, da man sich vielleicht weniger begegnet. Im Beruf, Bekanntenkreis (über Schulfreunde, Geschwister, die ebenfalls studiert haben) umfassen eher Akademiker, andere sind viel älter oder viel jünger (nicht nur Akademiker).

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Hanuta » Sonntag 11. August 2019, 14:32

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 14:17
Seit wann das? Ich glaube du verwechselst mich...
Das war lediglich ein Anspielung auf eine andere Person hier im Thread ;)

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