AB Beichte

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Dem OdB die Wahrheit sagen, über den AB Status ?

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Hoppala
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Re: AB Beichte

Beitrag von Hoppala » Montag 5. März 2018, 13:06

knopper hat geschrieben:
Montag 5. März 2018, 12:08
Bzw. warum ist es eigentlich stets der AB der der "Sonderling" in dieser Situation ist und nicht der Normalo? Es wird halt immer so einseitig gesehen? Warum genau?
Nur eine sehr wilde Mutmaßung:
Könnte es sein, dass "Normalo" das sowohl quantitaiv als auch in der Wahrnehmung unter Erwachsenen Normale ist?
Und entsprechend alles, was erkennbar anders ist, das Besondere?
:mrgreen:

Rätselhaft bleibt mir nach wie vor, woher der Drang rührt, einem interessierten OdB aus Gründen der Wahrhaftigkeit ungefragt und ohne Not (eigene, ohne Unterstützung des Partners scheinbar nicht zu bewältigende "Performance-Probleme" aller Art könnten diese Not begründen; aber damit bürdet man eben auch einen Teil seiner Probleme dem anderen auif, und der kann die Aufgabe annehmen oder auch nicht - aber solche Beziehungsqualitätstests sollte man in der Regel wirklich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben) die eigene Sonderbarkeit auf die Nase zu binden, welche sich doch spätestens dann drastisch relatviieren würde, wenn es erst mal zu Bezehungs"tätigkeiten" käme.

Man selbst hat nichts davon (Ausnahme siehe oben), der Parter im Prinzip auch nichts (denn der kann daran nur das ändern, was er sowieso schon ändern wollte) - es erschwert nur den Schritt, die Sonderrolle Richtung Normalität zu verschieben.

AB ist ja keine übertragbare Krankheit. Niemand außer einem selbst trägt eventuelle Nachteile davon.
Dass man als langjähriger AB mutmaßlich so seine Verhaltensbesonderheiten hat - ob ursächlich oder erworben - kann man auch voaussetzen.
Wenn man nun jemand gefunden hat, dem das egal ist, oder es sogar mag: muss man das dann wirklich unbedingt als erstes problematisieren?


Ich habe eher den Eindruck, die eigene Unsicherheit soll hier vom anderen aufgefangen werden. Und das nun wiederum finde ich eine gewisse Zumutung: den Partner-in-spe sozusagen aufzufordern, mir einen Teil dessen abzunehmen, was ich zur Beziehungsaufnahme selbst leisten müsste.
Und spätestens dann zeigt sich, dass AB vielleicht zurecht AB ist: weil er seinen Teil der "Beziehungsarbeit" nicht übernimmt.
Ein guter Grund - insbesondere für Beziehungserfahrene (und entsprechende "Geschädigte" - denn alle Beziehungen vorher sind ja wohl mehr oder weniger schmerzhaft beendet worden) - sehr vorsichtig zu werden.

Und ihr wundert echt wirklich, warum der "AB-Verdacht" - und noch mehr die Bestätigung - von Normalos in der Regel eher skeptisch bewertet wird?


Ein (sinngemäßes; und auch dan nur, wenn es denn unbedingt sein muss) "ich geh normalerweise nicht so leicht Bindungen ein / so schnell mit jemand ins Bett - aber mit dir scheint mir das ganz anders!" ist auch die ganze Wahrheit. Aber eine, bei der man die eigene Aufgabe auch bei sich selbst belässt.
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Re: AB Beichte

Beitrag von Sabinchen » Montag 5. März 2018, 13:15

Hoppala hat geschrieben:
Montag 5. März 2018, 13:06
"ich geh normalerweise nicht so leicht Bindungen ein / so schnell mit jemand ins Bett - aber mit dir scheint mir das ganz anders!"
Lol, der könnte auch als Macho-Spruch durchgehen. :mrgreen:
Ich stehe mit beiden Beinen fest neben der Spur. 😢

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Re: AB Beichte

Beitrag von knopper » Montag 5. März 2018, 13:31

Hoppala hat geschrieben:
Montag 5. März 2018, 13:06

Wenn man nun jemand gefunden hat, dem das egal ist, oder es sogar mag: muss man das dann wirklich unbedingt als erstes problematisieren?

hier liegt der Hund begraben.... ja "wenn".
Ich denke das sich eben die allermeisten damit schwer tun, da es eben so unrealistisch erscheint. Wenn sie es akzeptiert wäre ich der letzte der noch weiter darauf rumreitet oder jammernd nach Rechtfertigungen sucht als "Wie Welt ist so schlecht und keiner wollte mich bisher"...nein das nicht.
Der häufigere Fall wird aber der sein wo man sich doch erklären muss und wo ein "ist eben so" halt nicht mehr ausreicht. Erst recht nicht wenn man Ü30 ist.
Dann wird der Grund bei etwas anderem vermutet...und das kann dann eben nur eine Störung sein, oder das man ein dunkles Geheimnis mit sich trägt...was weiß ich. Ich denke das ist das Hauptproblem von vielen AB's.
Die Erklärung das man noch keinen bisher gefunden hat, noch nicht mal für Sex, wird eben mit zunehmendem Alter schwieriger.

Nichtsdestotrotz gehe ich damit nicht hausieren und binde es einem evt. Date natürlich nicht sofort auf die Nase..auch nicht unbedingt auf Nachfrage wie ich bereits geschrieben habe. Ich denke das ist erstmal eine gute Strategie.

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Re: AB Beichte

Beitrag von Hoppala » Montag 5. März 2018, 14:42

knopper hat geschrieben:
Montag 5. März 2018, 13:31
Hoppala hat geschrieben:
Montag 5. März 2018, 13:06
Wenn man nun jemand gefunden hat, dem das egal ist, oder es sogar mag: muss man das dann wirklich unbedingt als erstes problematisieren?
hier liegt der Hund begraben.... ja "wenn".
Ich denke das sich eben die allermeisten damit schwer tun, da es eben so unrealistisch erscheint. Wenn sie es akzeptiert wäre ich der letzte der noch weiter darauf rumreitet oder jammernd nach Rechtfertigungen sucht als "Wie Welt ist so schlecht und keiner wollte mich bisher"...nein das nicht.
Ob sie "es" akzeptiert oder nicht ist doch komplett uninteressant.
Interessant ist nur, ob sie dich - dein Verhalten, deine Ansichten - akzeptiert oder nicht.
"Wenn" ist gegeben, wenn sie sich näher mit dir beschäftigt. Was gibt es da noch herauszufinden, wie sie übers dein "AB-sein" denkt?
knopper hat geschrieben:
Montag 5. März 2018, 13:31
Der häufigere Fall wird aber der sein wo man sich doch erklären muss und wo ein "ist eben so" halt nicht mehr ausreicht.
Warum erwähnst du es überhaupt? Klar musst du dich dann erklären.

Ansonsten ist der allermeiste Fall , dass sie davon ausgeht, das du einfach ein in mancher Hinsicht etwas schräger Typ bist, den sie gerade sehr interessant findet.

Ist dir diese Vorstellung ihrrerseits so unangenehm, dass du sie unbedingt mit unnötigen Komplikationen belasten musst?
knopper hat geschrieben:
Montag 5. März 2018, 13:31
Nichtsdestotrotz gehe ich damit nicht hausieren und binde es einem evt. Date natürlich nicht sofort auf die Nase..auch nicht unbedingt auf Nachfrage wie ich bereits geschrieben habe. Ich denke das ist erstmal eine gute Strategie.
Eben. Heb es dir für später auf, deine neue Beziehung mit deinen Problemen zu belasten. Erst dann, wenn und falls es tatsächlich für sie relevant wird. Oder wenn es sich soweit entwickelt hat, dass es ihr egal sein kann.
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Re: AB Beichte

Beitrag von knopper » Dienstag 6. März 2018, 10:37

Hoppala hat geschrieben:
Montag 5. März 2018, 14:42
Eben. Heb es dir für später auf, deine neue Beziehung mit deinen Problemen zu belasten. Erst dann, wenn und falls es tatsächlich für sie relevant wird. Oder wenn es sich soweit entwickelt hat, dass es ihr egal sein kann.
ja so geh ich es auch im Moment an.

Es ist halt auch so das man als AB den "Normalo" zu etwas besonderem stilisiert, der auf einer ganz anderen Stufe steht ...ja der, der das tut was man jahrelang nur in Filmchen gesehen hat.
Genau das läuft bei mir immer ab...ich stell mir die Leute in der Situation irgendwie vor.. weil hey sie haben halt Sex und ich nicht. :mrgreen:

Ja ich weiß ist ein wenig seltsam ich weiß. Aber so sind nun mal meine Gedanken.
Ebenso, stell ich mich aber auch in dieser Situation vor....und da fühl ich mich dann völlig fehl am Platze. Daher auch der Respekt vor dem 1. mal...also das man sich sehr ungeschickt anstellt, das sie es sofort merkt usw...
"Was machst du dann?" "Wie läuft das genau ab?" "Umarmst du sie?" "Küsst du sie erst am ganzen Körper, so wie das in Filmen immer gezeigt wird?" "Wann beginnt dann die Penetration?" "Was ist wenn du gleich kommst?"

Genau das spielt sich immer im Großhirn bei mir ab. :hammer: ...und sicherlich auch bei dem ein oder anderem MAB hier.

Ich gebe zu das der jahrelange Pornokonsum da auch was verändert...und das nicht unbedingt zum positiven, sondern sehr zum negativem.

ach man... :hammer:

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Re: AB Beichte

Beitrag von Batman » Dienstag 6. März 2018, 11:31

@knopper diese Ängste vorm Versagen, die sind doch ganz normal.
Aber zerbrech dir darüber nicht zu sehr den Kopf.
Wenn es beim ersten Mal schief geht, dann wird das Zweite besser ;) :umarmung2:
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern, tot ist nur, wer vergessen wird/Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab/Die Umstände kannst du dir nicht immer aussuchen. Wie du mit ihnen umgehst, schon/Remember the name :boxing:

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Re: AB Beichte

Beitrag von AB85 » Dienstag 6. März 2018, 11:44

Hmmm, also ich würde es ihr wahrscheinlich frühestens sagen wenn sie mir die Frage stellt wie lange ich denn schon single bin.
Diese Frage wird aber meistens leider schon vor dem ersten Treffen gestellt. ;-)
Könnte mitunter ein Problem geben. :specht:

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Re: AB Beichte

Beitrag von Gucki » Dienstag 6. März 2018, 14:01

knopper hat geschrieben:
Dienstag 6. März 2018, 10:37
Daher auch der Respekt vor dem 1. mal...also das man sich sehr ungeschickt anstellt, das sie es sofort merkt usw...
"Was machst du dann?" "Wie läuft das genau ab?" "Umarmst du sie?" "Küsst du sie erst am ganzen Körper, so wie das in Filmen immer gezeigt wird?" "Wann beginnt dann die Penetration?" "Was ist wenn du gleich kommst?"
Ich kann Dich beruhigen, auch Frauen stellen sich solche Fragen: Couch oder Bett? Soll ich mir den Pulli ausziehen? Findet er mich sexy? Oh mein Gott, ich habe meine Beine nicht rasiert! Sieht er meine Dehnungsstreifen auf den Oberschenkeln? Bemerkt er, dass meine linke Brust größer ist als die rechte? Findet er meinen Bauch zu fett? Gefällt ihm meine Unterwäsche? Oh mein Gott, hoffentlich "rieche" ich nicht? Soll ich vorher noch irgendwie duschen? Ich muss aufs Klo! Wird er es komisch finden, wenn ich zuerst nur schmusen und kuscheln möchte? Ich hoffe er geht nicht gleich aufs Ganze? ... die Liste lässt sich beliebig lange fortsetzen ;)

und das hat nichts mit dem 1. Mal zu tun, das ist bei jedem 1. Mal so !!

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Re: AB Beichte

Beitrag von Gilbert » Dienstag 6. März 2018, 14:39

knopper hat geschrieben:
Dienstag 6. März 2018, 10:37
Es ist halt auch so das man als AB den "Normalo" zu etwas besonderem stilisiert, der auf einer ganz anderen Stufe steht ...ja der, der das tut was man jahrelang nur in Filmchen gesehen hat.
Genau das läuft bei mir immer ab...ich stell mir die Leute in der Situation irgendwie vor.. weil hey sie haben halt Sex und ich nicht. :mrgreen:
Versuch dich davon irgendwie zu lösen. Das schafft bei dir u.U. eine hohe Erwartungshaltung. Möglicherweise wirst du nach deinem ersten Mal sogar enttäuscht sein über den schnöden Vorgang Sex....
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: AB Beichte

Beitrag von Stabil » Dienstag 10. Juli 2018, 20:21

Ich habe gerade diesen Thread entdeckt. Die Frage habe ich mir auch gestellt, und eine klare Antwort gefunden.

Bei meinem tatsächlichen ersten Mal habe ich geschummelt, nicht explizit gelogen, aber so getan, als ob ich Erfahrung hätte. Das wird wohl nicht unbemerkt geblieben sein. Meine liebe Partnerin hat mir so gut darüber hinweg geholfen, dass ich nicht mehr in Erinnerung habe, wie sie das machte. Ich war so begeistert und beglückt, das anderes und das sozusagen "technische" unwichtig wurde.

Heute denke ich etwas anders.

Im Freundes- und Kollegenkreis würde ich nie etwas sagen. "Ich bin derzeit Single" muss reichen.

Einer potentiellen Partnerin würde ich mit micht vorzeitig outen. Das wäre unfair, da ich ihr damit etwas aufbürden würde, was eigentlich ich zu tragen habe. SIe kann ja auch nicht vorher wissen, was ich brauche.

Wenn wir gemeinsam ins Bett steigen, dann muss ich nicht den Erfahrenen spielen, ich muss meine Freude, das mit ihr erleben zu können spüren und ihr vor Allem DAS zeigen. Das wichtigste ist, der Partnerin die Feude, die Zuneigung und die Begeisterung zu zeigen und auch auszudrücken. Das hilft ihr, mit der Unsicherheit, die sie mit mir vielleicht mit fühlen kann, gut zurecht zu kommen. Sie soll sich sicher sein: Ich will sie. Und sie ist wichtiger als meine Unsicherheit.

Wenn wir nackt zusammen liegen, uns umarmen, wie wir das schon davor getan haben, uns ansehen, küssen, dann sage ich ihr: Ich habe das noch nie gemacht, ich bin so froh, dass es mit dir ist. Sag mir einfach, was gut für dich ist.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: AB Beichte

Beitrag von Brax » Mittwoch 11. Juli 2018, 03:59

Stabil hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 20:21
Wenn wir nackt zusammen liegen, uns umarmen, wie wir das schon davor getan haben, uns ansehen, küssen, dann sage ich ihr: Ich habe das noch nie gemacht, ich bin so froh, dass es mit dir ist. Sag mir einfach, was gut für dich ist.
Es haben hier schon User berichtet, dass sie genau das gemacht haben und der Partner dann abgebrochen hat, weil er nicht mehr wollte.

Das würde ich nur machen, wenn ich Panik kriege und mein Partner dann sowieso merken würde, dass da was "nicht stimmt" . In dem Fall ist eine Erklärung besser, sonst nicht.

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Re: AB Beichte

Beitrag von Endura » Mittwoch 11. Juli 2018, 07:23

Stabil hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 20:21
Im Freundes- und Kollegenkreis würde ich nie etwas sagen. "Ich bin derzeit Single" muss reichen.
Mit guten Freunden sollte man über so was reden können. Die merken es ja nach vielen Jahren Singles-Seins eh irgendwann.

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Re: AB Beichte

Beitrag von Thomas90 » Mittwoch 11. Juli 2018, 08:28

Brax hat geschrieben:
Mittwoch 11. Juli 2018, 03:59
Stabil hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 20:21
Wenn wir nackt zusammen liegen, uns umarmen, wie wir das schon davor getan haben, uns ansehen, küssen, dann sage ich ihr: Ich habe das noch nie gemacht, ich bin so froh, dass es mit dir ist. Sag mir einfach, was gut für dich ist.
Es haben hier schon User berichtet, dass sie genau das gemacht haben und der Partner dann abgebrochen hat, weil er nicht mehr wollte.

Das würde ich nur machen, wenn ich Panik kriege und mein Partner dann sowieso merken würde, dass da was "nicht stimmt" . In dem Fall ist eine Erklärung besser, sonst nicht.
In so eine Situation zu kommen, in dem der Partner / Partnerin dann abbricht nur weil man noch nie hatte möchte man am liebsten nicht kommen. Trotzdem halte ich es immer für wichtig, es offen und ehrlich zu sagen, wenn es das erste Mal ist. Das ist doch immerhin ein Mensch mit dem man etwas unglaubliches intimes teilt. Da will ich auch vertraulich mit diesem Menschen reden können. Wenn man dies nicht kann, würde für mich schon die Grundlage fehlen überhaupt Sex mit diesem Menschen zu haben :)

Wenn es wirklich jemand ist, der einen akzeptiert wie man ist sollte dies auch absolut nichts ausmachen.
Vorstellungsthread:

https://www.abtreff.de/viewtopic.php?f=9&t=23385

8-) :kopfhoerer: :winken: :pfeif:

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Re: AB Beichte

Beitrag von Milkman » Mittwoch 11. Juli 2018, 08:31

Brax hat geschrieben:
Mittwoch 11. Juli 2018, 03:59
Es haben hier schon User berichtet, dass sie genau das gemacht haben und der Partner dann abgebrochen hat, weil er nicht mehr wollte.
"Nicht mehr" im Sinne von "er hatte nach dem Geständnis keine Lust mehr" oder "er hatte keine Lust auf Sex, nur auf bisschen Zweisamkeit"?
Es wurde schon von beidem berichtet, wenn ich mich recht erinnere...
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Re: AB Beichte

Beitrag von soukous » Mittwoch 11. Juli 2018, 12:39

Die Fragestellung "Jüngfräulichkeit mitteilen oder nicht?" ist ein Dauerbrenner-Thema in diesem Forum und kommt bei jeder neuen Generation wieder auf das Tablett.

Tatsache ist: Wenn man die Forumsbeiträge durchsucht, kann man zu beiden Lösungsmöglichkeiten sowohl positive als auch negative Erfahrungen der User finden. Also "Jungfräulichkeit mitgeteilt und Sex wird ohne Probleme vollzogen" genauso wie "Jungfräulichkeit wird mitgeteilt und Partner wendet sich ab".

Wie soll man sich also entscheiden?

Sehr hilfreich zu dieser Frage finde ich einen Beitrag von Ringelnatz; meiner Meinung nach einer der besten Beiträge zu diesem Thema überhaupt. Wäre ich ein Moderator, würde ich ihn anpinnen. Weil die Stellungnahme sehr differenziert und ausgewogen ist, zitiere ich sie hier:

aus dem Thread: Ich bin Jungfrau... na und?
Ringelnatz hat geschrieben: Bei dem Thema Offenbarung der Jungfräulichkeit geht es meiner Meinung nach ganz stark darum, wie man es sagt und wann.

a) Ich sage es proaktiv und schon sehr früh. Signal an den Partner: Das Thema scheint wichtig zu sein und sie/ihn stark zu definieren. Ich muss mir Gedanken machen, wie ich damit umgehen soll. Wird das Ganze jetzt kompliziert?

b) Ich sage es, wenn ich gefragt werde und stehe dazu (kein Jammern, kein übermäßiger Ausdruck von Verzweiflung, ich mache mich nicht selbst dabei runter). Signal an den Partner: Das Thema ist da, aber er/sie geht locker damit um, dass der/die Richtige noch nicht da war. Ich darf auch locker sein. Vielleicht noch: Da ich jetzt Bescheid weiß, kann ich manches besser einordnen.

c) Ich druckse herum, wenn ich gefragt werde. Es ist mir peinlich. Evtl. noch garniert mit Aussagen in Richtung "Ich war einfach noch nie gut genug für einen Partner, wahrscheinlich bin ich zu hässlich oder zu dumm. Mein Leben ist einfach sch...". Signal an den Partner: Der/die hat ein Problem mit seiner/ihrer Jungfräulichkeit. Evtl. noch: Der/die hat ein Problem mit sich selbst. Vielleicht gibt es einen guten Grund, weshalb er/sie noch alleine ist.

d) Ich spreche meine Jungfräulichkeit zu einem unpassenden Zeitpunkt an, z.B. wenn wir grade kurz davor sind, miteinander zu schlafen. Signal an den Partner: Stopp. Er/sie hat da ein Problem. Warum sagt er/sie das gerade jetzt? Wir können nicht weiter machen. Eventuell: Das war mal sowas von ein unpassender Zeitpunkt, der/die scheint ein Problem zu haben. Ich habe keine Lust mehr.

e) Ich lüge. Signal an Partner: Alles normal. Eventuell: Partner merkt nie etwas. Ich muss aber damit leben, dass er mich und meine Geschichte nie voll und ganz kennen wird. Eventuell kommen beim Partner aber auch solche Gedanken auf: Wieso geht hier eigentlich nichts voran? Der/die hat kein Interesse an mir oder der/die benimmt sich irgendwie komisch.. Ich gehe mal auf Abstand.
Weiterhin der Erwähnung wert ist eine Tatsache, die ich mir nicht ausgedacht habe, sondern die bereits mehrfach von erfahrenen männlichen und weiblichen Usern mitgeteilt wurde:

Jeder erste Sex mit einem neuen Partner ist neu und anders als die vorhergegangenen Zusammenkünfte, weshalb beide Teilnehmer vorher aufgeregt und nervös sind. Man kann die eigene Unsicherheit als AB durchaus auf diese allgemeine Unsicherheit schieben.


Ich hoffe, diese Gesichtspunkte können die eigene Entscheidung und das zukünftige Vorgehen etwas erleichtern.

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Re: AB Beichte

Beitrag von Malaika » Mittwoch 11. Juli 2018, 17:22

Damit meine ich, nicht beim ersten Date, sondern wenn man sich schon besser kennt.
Demjenigen davon erzählen.
Definitiv vor dem ersten Mal sagen, man ist noch Jungfrau.
Ich habe nicht alles vom Thread gelesen aber die Antwort ist: "Es kommt drauf an".

Ich habe bei Männern damit schlechte und gute Erfahrungen gemacht. Aber eins ist sicher: Wenn Mann oder Frau dann davon geschockt ist und abhaut, dann meint er/sie es nicht ernst. Wenn er/sie es nichts ausmacht, möchte er/sie ernsthaft was von dir, denn dann ist es ihm/ihr egal ob du schonmal sex hattest oder nicht. So einfach ist das, da gibt es nichts dazwischen... Ich spreche aus reichhaltiger Erfahrung...

Ich habe es meinem jetztigen Freund erzählt, er nahm das ganz cool und hat mir dann alles gezeigt. Er hat sich total gefreut mir helfen zu können, wir sind immernoch zusammen...

Ich glaube es ist unmöglich das auf dauer zu verschweigen, es sei denn ihr wollt mit dieser Person keine Beziehung aber das kann man nicht ganz planen, ich hatte meine Beziehung auch nicht geplant...

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Re: AB Beichte

Beitrag von Stabil » Mittwoch 11. Juli 2018, 17:28

Brax hat geschrieben:
Mittwoch 11. Juli 2018, 03:59
Stabil hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 20:21
Wenn wir nackt zusammen liegen, uns umarmen, wie wir das schon davor getan haben, uns ansehen, küssen, dann sage ich ihr: Ich habe das noch nie gemacht, ich bin so froh, dass es mit dir ist. Sag mir einfach, was gut für dich ist.
Es haben hier schon User berichtet, dass sie genau das gemacht haben und der Partner dann abgebrochen hat, weil er nicht mehr wollte.

Das würde ich nur machen, wenn ich Panik kriege und mein Partner dann sowieso merken würde, dass da was "nicht stimmt" . In dem Fall ist eine Erklärung besser, sonst nicht.
Gut, dann halten wir unterschiedliche Vorgehensweisen für besser.

Eine Garantie, dass die Partnerin nicht abbricht, gibt es nicht. Dieser Illusion sollte man sich nicht hingeben.

Sollte die Partnerin abbrechen gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder hat der wichtigste Teil gefehlt:
Stabil hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 20:21
Das wichtigste ist, der Partnerin die Feude, die Zuneigung und die Begeisterung zu zeigen und auch auszudrücken. Das hilft ihr, mit der Unsicherheit, die sie mit mir vielleicht mit fühlen kann, gut zurecht zu kommen. Sie soll sich sicher sein: Ich will sie. Und sie ist wichtiger als meine Unsicherheit.
Oder er ist bei ihr nicht angekommen.
Sollte ersteres der Fall sein, dann war ich von meiner Einstellung her noch nicht bereit für die Beziehung.

Sollte letzteres der Fall sein, dann ist das Abbrechen die beste Lösung. Das ist dann kein Unglück, sondern es hat sich etwas spät herausgestellt, dass man nicht zusammenpasst. Völlig unabhängig von einer allfälligen Begründung, die sich auf die Unerfahrenheit bezieht, würde ich erkennen, dass meine Liebe bei ihr nicht angekommen ist.

Das tut weh, kann aber immer passieren und es ist insofern normal, als es uns auch mit Beziehungserfahrung passieren kann, dass Beziehungen unter Vorwänden und Ausreden enden oder nicht zustande kommen.

Mir ist auch klar, dass ich das jetzt aus einer männlichen Sicht mit männlichen Erfahrungen geschrieben habe.
Darum vergleiche ich das jetzt auch nicht mit den Ausführungen von Ringelnatz, die mir auch sehr gut gefallen.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: AB Beichte

Beitrag von Stabil » Mittwoch 11. Juli 2018, 17:34

Malaika hat geschrieben:
Mittwoch 11. Juli 2018, 17:22
Ich habe es meinem jetztigen Freund erzählt, er nahm das ganz cool und hat mir dann alles gezeigt. Er hat sich total gefreut mir helfen zu können, wir sind immernoch zusammen...
Hallo Malaika,

ich habe dein Posting erst nach dem Abschicken von meinem gesehen. Deine Postings über deine Beziehung verfolge ich mit Anteilnahme und ich freue mich mit dir.

Was mich noch interessiert hätte, wäre: wann habt ihr begonnen darüber zu sprechen und wie viel Zeit habt ihr euch genommen um dann zusammen ins Bett zu gehen?
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: AB Beichte

Beitrag von Malaika » Mittwoch 11. Juli 2018, 18:31

@Stabil, dank dir :)

Als wir intim wurden, war für mich noch lange nicht der Punkt Sex zu wollen, ich fands einfach nur schön. Als ich ihn abwehrte als er loslegen wollte, wollte er wissen warum ich mich verschlossen habe. Vorher wurde nicht geklärt ob und wann wir sex wollten. Es ergab sich einfach. Nach langem hin und her drängte er mich ganz lieb doch den Grund zu nennen. Ich habe zu dem Zeitpunkt beschlossen es nie mehr zu sagen, weil die Männer oft abgehauen sind und ich nicht wollte daß er abhaut. Er drängte immer weiter daß ich sagen soll was da wäre...das Gefühl was er vermittelte sagte mir aber daß ich ihm vertrauen sollte. Dann sagte ich es und er lachte nur erleichtert. Dann ließen wir das Thema erstmal offen und redeten nicht mehr viel darüber, es war nur klar, es machte ihm nichts aus. Ich konnte aber immernoch nicht entscheiden ob ich ausgerechnet mit ihm sex will....ob ich es jetzt versuchen soll...meine blockaden waren doch sehr hoch. Nach einem Tag entschied ich, ich will es mut ihm versuchen. Eine Woche später trafen wir uns wieder, es war aber keine feste verabredung den ersten sex zu haben, ich ließ es immernoch offen. Als es wieder so schön war als wir intim waren, sagte ich ja und ließ ihn machen. Das erste mal war sehr schwierig aber beim zweiten mal war es schon super...

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Re: AB Beichte

Beitrag von Endura » Mittwoch 11. Juli 2018, 18:50

Nicht alles, was man glaubt ein wichtiges Thema zu sein ist auch eines. Meine sexuelle Erfahung bzw. Nichterfahrung hat noch nie eine Dame interessiert. Nicht davor, dich während des Aktes, nicht danach. Gut, vielleicht ist die Anzahl der Samples auch zu klein.
Was man als sexuell unerfahrener Mann proaktiv dennoch tun kann und meiner Meinung nach tun sollte: Sich mal eine Packung Kondome kaufen und ein wenig das richtige Anlegen üben. Damit erspart man sich die Blamage beim ersten Mal und dir Sorge hinterher, falls durch Fehlbedienung es etwas schief gegangen ist (Stichwort unerwünschte Schwangerschaft bzw. Geschlechtskrankheit).

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