Asexualität?

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Schopenhauer
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Asexualität?

Beitrag von Schopenhauer » Sonntag 25. Februar 2018, 17:22

Hallöchen,

Ich bin 25, m, und Jungfrau. Ich habe lange überlegt wieso das so ist, mittlerweile zweifle ich aber ein wenig an meiner Sexualität.

Vielleicht sollte ich erstmal erzählen, wieso ich mittlerweile so denke. Ich sehe nicht schlecht aus (Nicht außergewöhnlich attraktiv, aber es gab schon einige Frauen die auf mich standen, einige würden das vermutlich als Luxus AB bezeichnen), bin relativ intelligent und bin nicht introvertiert (Im Allgemeinen bin ich sehr gerne alleine, aber wenn ich unter Menschen bin gehe ich schon auf die Leute zu und starte Gespräche). Bisher dachte ich eigentlich immer, dass ich noch Jungfrau bin weil sie nie die Gelegenheit bot, aber letztes Jahr im April hat sich das geändert. Als ich angetrunken war habe ich mir Tinder runtergeladen und hatte relativ schnell einige Matches, darunter ein Mädchen das mir wirklich sympathisch war, wir haben sehr viel miteinander geschrieben und letztendlich haben wir uns auch getroffen. Beim zweiten Date haben wir miteinander rumgemacht, und ab da hat sie angefangen sehr viel über Sex zu reden. Ich habe ihr natürlich erzählt, dass ich Jungfrau bin (Bin da sehr offen weil ich nicht unbedingt ein Problem damit habe) und sie hat es ziemlich locker genommen. Sie hat mir dann tierisch viele Fragen gestellt, wie ich mir denn meinen ersten Sex vorstelle, auf was ich stehe, wieso ich es denn bisher noch nie gemacht habe etc. Und irgendwie ist mir dabei aufgefallen, dass ich mich diese Dinge nie wirklich gefragt habe. Ich habe mir bisher ziemlich wenig Gedanken über Sex gemacht, bisher dachte ich immer, das wäre ein Abwehrmechanismus meiner Psyche, ähnliche der Fabel von Äsops Fuchs (Frei nach dem Motto: Was ich nicht haben kann möchte ich auch nicht). Wir haben uns dann ca. 1 1/2 Monate sehr regelmäßig gesehen, haben sexuell miteinander interagiert (Sehr gestochen ausgedrückt, weiß gerade nicht wie ich es besser formulieren soll haha), aber irgendwie war das nie wirklich besonders toll, obwohl ich sie schon attraktiv fand. Sie hat mir beispielsweise mehrmals versucht einen zu blasen, aber ich habe nie was gefühlt dabei und fand es absolut nicht gut. Natürlich ist die Beziehung dann zerbrochen weil ich sie sexuell einfach nicht befriedigen konnte. Seitdem frage ich mich mehr oder weniger ernsthaft, ob ich vielleicht asexuell bin. Ich onaniere regelmäßig, weil es sich gut anfühlt, aber so dieses krasse Bedürfnis es mit einem anderen Menschen zu machen habe ich einfach nicht. Ich habe meinen Internet Porno Konsum komplett eingestellt, weil ich erst dachte, dass mir die Filmchen die Lust an der echten Sache verdorben haben, aber seitdem ich keine Pornos mehr sehe, habe ich noch weniger Lust auf Sex (Habe seit ca. 3 Monaten keine Pornos mehr gesehen). Wenn ich mich da vergleiche mit meinen Freunden, die im Club ständig ausschau halten nach Frauen die sie flachlegen können, fühle ich mich schon ein wenig abnormal. Komischerweise fühle ich mich aber schon ab und zu zu Frauen hingezogen, aber nur wenn ich mich auch auf einer geistigen Ebene gut mit ihnen verstehe. Ich habe dann aber nicht das Bedürfnis mit ihnen zu schlafen, sondern mehr so das Bedürfnis sie in den Arm zu nehmen und zu küssen (mehr aber auch nicht).

Lange Geschichte, kurze Frage: Würdet ihr das schon als asexuell bezeichnen oder ist mein Sextrieb einfach nur super gering? Und was mich eigentlich am meisten interessiert ist, wie oft denkt ihr an Sex und wie oft habt ihr bei dem Anblick einer attraktiven Person einfach das Gefühl, sorry für die derbe Sprache,diese ficken zu wollen? Letzteres Gefühl hatte ich nämlich irgendwie noch nie.

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Re: Asexualität?

Beitrag von Ninja Turtle » Sonntag 25. Februar 2018, 17:49

Also ich denke auch nicht ständig an Sex bzw hab nicht immer Lust darauf. Und wenn es doch soweit kommt, klappt es auch nicht unbedingt so, wie ich es gerne hätte. Das ist denke ich auch ganz normal.

Ich würde dir empfehlen, dir Zeit zu lassen, deine eigene sexuelle Neigung zu entdecken und auszuleben.

Für asexuell halte ich dich jedenfalls nicht.
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Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Asexualität?

Beitrag von Einzelstück » Sonntag 25. Februar 2018, 18:06

Hallo Schopenhauer,

interessanter Nickname.

Du fragst, ob Du als asexuell bezeichnet werden könntest.

Ist Dir das denn wichtig, in irgendeine Schublade einsortiert zu werden? Leidest (welch großes Wort) Du unter diesem Zustand? Falls nicht, dann kann es Dir doch eigentlich egal sein, ob Du asexuell oder was auch immer bist. Wenn Du Dich damit wohl fühlst und nicht das Gefühl hast, etwas zu vermissen, dann ist doch alles in Butter.

Ich selbst würde mich keineswegs als asexuell bezeichnen. Ich habe mir immer gewünscht, mit meinen heimlichen Lieben intim zu werden und auch Sex zu haben. Hat bisher leider nicht sein sollen. Und ja, ich leider schon darunter.

So long...
Damit das Mögliche entstehe, muß immer wieder das Unmögliche versucht werden.
(Hermann Hesse, Zen, Brief an Wilhelm Gundert)

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Re: Asexualität?

Beitrag von FrankieGoesTo... » Sonntag 25. Februar 2018, 18:07

Ninja Turtle hat geschrieben:
Sonntag 25. Februar 2018, 17:49
Also ich denke auch nicht ständig an Sex bzw hab nicht immer Lust darauf. Und wenn es doch soweit kommt, klappt es auch nicht unbedingt so, wie ich es gerne hätte. Das ist denke ich auch ganz normal.
Das kenne ich auch. Nervt aber trotzdem.

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Re: Asexualität?

Beitrag von Dandy » Sonntag 25. Februar 2018, 18:40

Das, was du mit dem Abwehrmechanismus beschreibst, kenne ich gut von früher. Zumindest kann ich das in der Retrospektive genau so deuten bzw. auf das eigene Empfinden, unattraktiv hoch 10 zu sein, zurückführen (ergo dieses "was ich nicht haben kann, will ich nicht", was du schon beschrieben hast). Mit der Zeit hat sich das allerdings aus objektiver und subjektiver Sichtweise verändert und auch der Schutzmechanismus hat sich parallel dazu abgebaut. Hat Jahre gedauert. Seitdem weiß ich allerdings, dass ich ganz und gar nicht asexuell bin.
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Re: Asexualität?

Beitrag von Clochard » Sonntag 25. Februar 2018, 22:58

Schopenhauer hat geschrieben:
Sonntag 25. Februar 2018, 17:22
Ich onaniere regelmäßig
dann bist du nicht asexuell

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Re: Asexualität?

Beitrag von Strange Lady » Sonntag 25. Februar 2018, 23:01

Clochard hat geschrieben:
Sonntag 25. Februar 2018, 22:58
Schopenhauer hat geschrieben:
Sonntag 25. Februar 2018, 17:22
Ich onaniere regelmäßig
dann bist du nicht asexuell
Doch. Man kann durchaus einen normalen Trieb haben und sich selbst befriedigen, ohne Wunsch nach sexueller Interaktion mit einem anderen Menschen. Da gibt es eine große Banbreite an Variationen.
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Re: Asexualität?

Beitrag von Rob_HBS » Sonntag 25. Februar 2018, 23:04

dann bist du nicht asexuell
völlig falsch, aber wer sich mit dem großen themenkomplex nicht beschäftigt, kann das auch nicht wissen.
strange lady hat das schon ganz gut erkannt.

schopenhauer, als asexueller MAB möchte ich dir erstmal respekt aussprechen, dass du deine story hier teilst. meine erfahrung in den communities von ABs und asexuellen haben mich gelehrt, dass beide randgruppen leider kaum schnittmengen haben und sich die angehörigen beider gruppen oft gegenseitig für "frteakig" halten - was an sich schon ein witz ist, wenns nicht so traurig wäre.

fakt ist, dass meine ersten sexuellen gehversuche für mich absolut unangenehm und kinesfalls schön waren, weshalb mir in meiner ersten und einzigen beziehung auch klargeworden ist, was ich mag und was nicht. solltest du dich zu den asexuellen zählen, vermindert das leider automatisch den ohnehin schon winzigen personenkreis potentieller partnerinnen, dennoch solltest du den kopf nicht hängen lassen.
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Re: Asexualität?

Beitrag von Clochard » Montag 26. Februar 2018, 21:29

wer wichst aber nicht mit anderen Menschen Sex haben will, ist vielleicht ein sexueller Autist, aber nicht asexuell

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Re: Asexualität?

Beitrag von Rob_HBS » Montag 26. Februar 2018, 21:55

wer wichst aber nicht mit anderen Menschen Sex haben will, ist vielleicht ein sexueller Autist, aber nicht asexuell
gehts auch ne nummer weniger asozial vom sprachgebrauch?
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Re: Asexualität?

Beitrag von Elli » Montag 26. Februar 2018, 23:39

Das ist jetzt eigentlich nur ein Sprachproblem. Clochard versteht "asexuell" halt im landläufigen Sinn.
Nach der AVEN-Definition bezieht sich das "a-" aber nicht darauf, dass jemand selbst keine Sexualität hat (die hat eh jeder), sondern darauf, wen er oder sie heiß findet (niemanden). Dies ist analog gemeint zu den Vorsilben homo, hetero, bi. Nach dieser Definition kann man übrigens auch Spaß an normalem Sex haben, aber trotzdem asexuell sein. Auch wenn das erstmal völlig kontra-intuitiv scheint. Es macht aber schon einen Unterschied, ob man sich zu Leuten sexuell hingezogen fühlt, und das handlungsleitend ist, oder halt nicht - und auf diesen Unterschied will die Definition hinaus. Wenn es nicht der Fall ist, fehlt eine Komponente, die normalerweise als Triebkraft beim Anbandeln wirkt. Man sucht dann nach anderen Wegen.
Ob man überhaupt eine Schublade / einen Begriff braucht, ist eine andere Frage. Aber die meisten Menschen haben das Bedürfnis, sich irgendwo einzusortieren. Ich habe die Schubladisiererei eine Zeitlang exzessiv betrieben (bei AVEN gibt es ja auch so schöne Sachen wie die romantische Orientierung, neben der sexuellen, und es gibt ne Menge Begriffe wie "demisexuell" und "semisexuell" etc., die die verschiedenen Schattierungen abzubilden versuchen), und dann wurde es mir aber wieder egal bzw. passte auch nicht mehr wirklich, und ich dachte mir dann halt wieder "Ach egal, bin halt so, wie ich bin". Aber geholfen hat mir die Auseinandersetzung mit dem Thema auf alle Fälle.

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Re: Asexualität?

Beitrag von Cardinal » Dienstag 27. Februar 2018, 09:02

Elli hat geschrieben:
Montag 26. Februar 2018, 23:39
Das ist jetzt eigentlich nur ein Sprachproblem. Clochard versteht "asexuell" halt im landläufigen Sinn.
Nach der AVEN-Definition bezieht sich das "a-" aber nicht darauf, dass jemand selbst keine Sexualität hat (die hat eh jeder), sondern darauf, wen er oder sie heiß findet (niemanden). Dies ist analog gemeint zu den Vorsilben homo, hetero, bi. Nach dieser Definition kann man übrigens auch Spaß an normalem Sex haben, aber trotzdem asexuell sein. Auch wenn das erstmal völlig kontra-intuitiv scheint. Es macht aber schon einen Unterschied, ob man sich zu Leuten sexuell hingezogen fühlt, und das handlungsleitend ist, oder halt nicht - und auf diesen Unterschied will die Definition hinaus. Wenn es nicht der Fall ist, fehlt eine Komponente, die normalerweise als Triebkraft beim Anbandeln wirkt. Man sucht dann nach anderen Wegen.
Ob man überhaupt eine Schublade / einen Begriff braucht, ist eine andere Frage. Aber die meisten Menschen haben das Bedürfnis, sich irgendwo einzusortieren. Ich habe die Schubladisiererei eine Zeitlang exzessiv betrieben (bei AVEN gibt es ja auch so schöne Sachen wie die romantische Orientierung, neben der sexuellen, und es gibt ne Menge Begriffe wie "demisexuell" und "semisexuell" etc., die die verschiedenen Schattierungen abzubilden versuchen), und dann wurde es mir aber wieder egal bzw. passte auch nicht mehr wirklich, und ich dachte mir dann halt wieder "Ach egal, bin halt so, wie ich bin". Aber geholfen hat mir die Auseinandersetzung mit dem Thema auf alle Fälle.
Volle Zustimmung!
Habe mich auch kurz mit dem Thema beschäftigt, weil ich dachte und vielleicht noch denke, dass das auf mich zutreffen könnte. Aber vielleicht sind es nur Ängste vor Intimität.
Der Begriff versteht sich meines Wissens auch selbst nicht diskret sondern - wie so vieles andere im Leben - als Kontinuum mit vielen verschiedenen Interpretationsweisen und Auffassungen.
Manchmal braucht man klare Begriffe, um sich mit einer Sache zu identifizieren. Manchmal macht man es sich damit aber auch zu leicht, beschränkt seine Sicht oder schadet sich selbst mehr als man sich hilft.

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Re: Asexualität?

Beitrag von knopper » Dienstag 27. Februar 2018, 16:50

hmm also vorgestern kam eine Doku im Fernsehen in der es unter anderem darum ging das wir im Grunde immer noch so wie unsere Vorfahren vor 10000 Jahren ticken und daher der Sexualtrieb für uns so wichtig ist.

Ich meine längst sind ja auch andere Methoden zur Fortpflanzung möglich, und auch haben sich die Zeiten geändert in der der Mann der starke Typ sein musste und die Frau die Kinder groß zog.
...Das muss aber nicht so bleiben sondern es ist durchaus möglich das irgendwann alle mal asexuell werden und die Menschheit sich komplett wandelt.
Das geht mit dem immer weiter schreitenden Fortschritt einher. Die Menschen in ferner Zukunft werden dann evt. überhaupt keine List mehr auf Sex verspüren und dieser (niedere) Trieb könnte komplett verschwinden. Es wären dann tatsächlich alle asexuell, was aber dann die Normalität darstellt.

Fand ich sehr interessant und musste gleich an AB's denken. Vielfach wird ja auch Asexualtität als eine Störung dargestellt welche nicht normal ist....womöglich ist es aber gar keine sondern einfach eine natürliche Variation.
Man muss da auch in größeren Maßstäben denken....das passiert nicht von heute auf morgen sondern dauert vermutlich 10.000ende von Jahren.

Ich weiß das der Gedanke schwer fällt da Sex ja auch oftmals als eine Art "Antriebsfeder" dargestellt wird ohne die es keine Kunst / Kultur / Literatur gäbe. Der Zusammenhang war mir jedoch nie so ganz klar bzw. kann ich nicht nachvollziehen.
Kultur, Literaratur usw... wird es sicherlich weiterhin geben...auch ohne Sex.

Wollte es nur mal einwerfen. Bin kein Biologe oder Mediziner....kann auch sein das ich mich komplett irre. :mrgreen:

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Re: Asexualität?

Beitrag von Glockenspiel » Dienstag 27. Februar 2018, 17:56

knopper hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 16:50
hmm also vorgestern kam eine Doku im Fernsehen in der es unter anderem darum ging das wir im Grunde immer noch so wie unsere Vorfahren vor 10000 Jahren ticken und daher der Sexualtrieb für uns so wichtig ist.

Ich meine längst sind ja auch andere Methoden zur Fortpflanzung möglich, und auch haben sich die Zeiten geändert in der der Mann der starke Typ sein musste und die Frau die Kinder groß zog.
...Das muss aber nicht so bleiben sondern es ist durchaus möglich das irgendwann alle mal asexuell werden und die Menschheit sich komplett wandelt.
Das geht mit dem immer weiter schreitenden Fortschritt einher. Die Menschen in ferner Zukunft werden dann evt. überhaupt keine List mehr auf Sex verspüren und dieser (niedere) Trieb könnte komplett verschwinden. Es wären dann tatsächlich alle asexuell, was aber dann die Normalität darstellt.

Fand ich sehr interessant und musste gleich an AB's denken. Vielfach wird ja auch Asexualtität als eine Störung dargestellt welche nicht normal ist....womöglich ist es aber gar keine sondern einfach eine natürliche Variation.
Man muss da auch in größeren Maßstäben denken....das passiert nicht von heute auf morgen sondern dauert vermutlich 10.000ende von Jahren.

Ich weiß das der Gedanke schwer fällt da Sex ja auch oftmals als eine Art "Antriebsfeder" dargestellt wird ohne die es keine Kunst / Kultur / Literatur gäbe. Der Zusammenhang war mir jedoch nie so ganz klar bzw. kann ich nicht nachvollziehen.
Kultur, Literaratur usw... wird es sicherlich weiterhin geben...auch ohne Sex.

Wollte es nur mal einwerfen. Bin kein Biologe oder Mediziner....kann auch sein das ich mich komplett irre. :mrgreen:
Und wie soll deiner Ansicht nach der Sexualtrieb verschwinden?

Du schriebst ja selbst, dass laut der Doku wir immer noch so ticken wie vor 10000 Jahren und wie soll sich das in Zukunft ändern und vor allem durch was?

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Re: Asexualität?

Beitrag von Rob_HBS » Dienstag 27. Februar 2018, 20:01

hmm also vorgestern kam eine Doku im Fernsehen in der es unter anderem darum ging das wir im Grunde immer noch so wie unsere Vorfahren vor 10000 Jahren ticken und daher der Sexualtrieb für uns so wichtig ist.
abends in bars oder discos kannst du die neandertaler in freier wildbahn beobachten *grunz grunz*
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Re: Asexualität?

Beitrag von kiji » Donnerstag 1. März 2018, 14:06

Schopenhauer hat geschrieben:
Sonntag 25. Februar 2018, 17:22
Hallöchen,

Ich bin 25, m, und Jungfrau. Ich habe lange überlegt wieso das so ist, mittlerweile zweifle ich aber ein wenig an meiner Sexualität.

Vielleicht sollte ich erstmal erzählen, wieso ich mittlerweile so denke. Ich sehe nicht schlecht aus (Nicht außergewöhnlich attraktiv, aber es gab schon einige Frauen die auf mich standen, einige würden das vermutlich als Luxus AB bezeichnen), bin relativ intelligent und bin nicht introvertiert (Im Allgemeinen bin ich sehr gerne alleine, aber wenn ich unter Menschen bin gehe ich schon auf die Leute zu und starte Gespräche). Bisher dachte ich eigentlich immer, dass ich noch Jungfrau bin weil sie nie die Gelegenheit bot, aber letztes Jahr im April hat sich das geändert. Als ich angetrunken war habe ich mir Tinder runtergeladen und hatte relativ schnell einige Matches, darunter ein Mädchen das mir wirklich sympathisch war, wir haben sehr viel miteinander geschrieben und letztendlich haben wir uns auch getroffen. Beim zweiten Date haben wir miteinander rumgemacht, und ab da hat sie angefangen sehr viel über Sex zu reden. Ich habe ihr natürlich erzählt, dass ich Jungfrau bin (Bin da sehr offen weil ich nicht unbedingt ein Problem damit habe) und sie hat es ziemlich locker genommen. Sie hat mir dann tierisch viele Fragen gestellt, wie ich mir denn meinen ersten Sex vorstelle, auf was ich stehe, wieso ich es denn bisher noch nie gemacht habe etc. Und irgendwie ist mir dabei aufgefallen, dass ich mich diese Dinge nie wirklich gefragt habe. Ich habe mir bisher ziemlich wenig Gedanken über Sex gemacht, bisher dachte ich immer, das wäre ein Abwehrmechanismus meiner Psyche, ähnliche der Fabel von Äsops Fuchs (Frei nach dem Motto: Was ich nicht haben kann möchte ich auch nicht). Wir haben uns dann ca. 1 1/2 Monate sehr regelmäßig gesehen, haben sexuell miteinander interagiert (Sehr gestochen ausgedrückt, weiß gerade nicht wie ich es besser formulieren soll haha), aber irgendwie war das nie wirklich besonders toll, obwohl ich sie schon attraktiv fand. Sie hat mir beispielsweise mehrmals versucht einen zu blasen, aber ich habe nie was gefühlt dabei und fand es absolut nicht gut. Natürlich ist die Beziehung dann zerbrochen weil ich sie sexuell einfach nicht befriedigen konnte. Seitdem frage ich mich mehr oder weniger ernsthaft, ob ich vielleicht asexuell bin. Ich onaniere regelmäßig, weil es sich gut anfühlt, aber so dieses krasse Bedürfnis es mit einem anderen Menschen zu machen habe ich einfach nicht. Ich habe meinen Internet Porno Konsum komplett eingestellt, weil ich erst dachte, dass mir die Filmchen die Lust an der echten Sache verdorben haben, aber seitdem ich keine Pornos mehr sehe, habe ich noch weniger Lust auf Sex (Habe seit ca. 3 Monaten keine Pornos mehr gesehen). Wenn ich mich da vergleiche mit meinen Freunden, die im Club ständig ausschau halten nach Frauen die sie flachlegen können, fühle ich mich schon ein wenig abnormal. Komischerweise fühle ich mich aber schon ab und zu zu Frauen hingezogen, aber nur wenn ich mich auch auf einer geistigen Ebene gut mit ihnen verstehe. Ich habe dann aber nicht das Bedürfnis mit ihnen zu schlafen, sondern mehr so das Bedürfnis sie in den Arm zu nehmen und zu küssen (mehr aber auch nicht).

Lange Geschichte, kurze Frage: Würdet ihr das schon als asexuell bezeichnen oder ist mein Sextrieb einfach nur super gering? Und was mich eigentlich am meisten interessiert ist, wie oft denkt ihr an Sex und wie oft habt ihr bei dem Anblick einer attraktiven Person einfach das Gefühl, sorry für die derbe Sprache,diese ficken zu wollen? Letzteres Gefühl hatte ich nämlich irgendwie noch nie.
Vielleicht ist die schublade asexuell auch viel zu einschränkend? Könnte aber auch sein das dir sex mit jemandem konkret angst macht? Vielleicht schützt du dich unbewusst? Ich denke das könnte auch an der person gelegen haben, vielleicht hats auch nicht gepasst für dich und du konntest es dir nicht eingestehen? Du hattest ja noch keine erfahrung und demnach auch keinen zugang zum sex mit jemand anderem. Ist ja was anderes als sex mit sich selber, da kommen viele themen auf, auch das thema selbstbestimmung. Wird bei frauen wie bei männern immer mehr thema werden. Auch die erkenntnis dass man asexuell ist, warum nicht? Irgendwie nervt mich dieses schubladen denken im sex aber zunehmend, loslassen und offen für die kraft der sexualität wäre mir lieber, vorallem als frau! Scheint mir wirklich wie ein spezialitätenkatalog, damit man ja auf seine kosten kommt. Glaube aber das ist auch dann nicht garantiert.

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Re: Asexualität?

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 3. März 2018, 10:09

Rob_HBS hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:01
hmm also vorgestern kam eine Doku im Fernsehen in der es unter anderem darum ging das wir im Grunde immer noch so wie unsere Vorfahren vor 10000 Jahren ticken und daher der Sexualtrieb für uns so wichtig ist.
abends in bars oder discos kannst du die neandertaler in freier wildbahn beobachten *grunz grunz*
Ja, und ich finde es eher abtörnend.

Meine wünsch nach sexualität hat sich immer beschränkt auf die frauen in den ich verliebt war; was allen anderen frauen angeht war ich eigentlich im facto asexuell. Es macht mir nicht mal spaß angefasst zu werden von frauen die ich kaum kenne.

Ich sehe das aber als teil meiner persönlichkeit und nicht als etwas, das "geheilt" werden sollte.
Für mich ist diese umgang mit sexualität normal.
(Und als normal betrachte ich eigentlich alles, wofür man sich nicht verbiegen müß, m.a.w. normalität ist für mich eine individuelle sache, und nicht wie man in eine große gruppe abschneidet.)

Wie es die anderen machen ist dabei nicht mein problem; ich müß nicht zwangshaft wie die anderen sein.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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Re: Asexualität?

Beitrag von noop » Samstag 10. März 2018, 06:34

Hallo Schopenhauer!

Das was du schreibst hat ein paar parallelen zu meinen Erfahrungen. Auch ich würde mich als nicht schlecht aussehend, wenn auch nicht außergewöhnlich gut aussehend beschreiben und hatte hin und wieder auch mal von Frauen angebaggert worden. Leider kam es trotzdem nie zu einer Beziehung oder Sex, weil ich an diesen Frauen (in der Regel) nicht interessiert war.

Ich masturbiere regelmäßig und schaue manchmal auch Pornos, habe ein Verlangen nach Sex und hatte daher bis vor etwa 2.5 Jahren angenommen, dass ich bisher einfach Pech hatte, zu schüchtern war, etc.

Dann war ich aber das erste Mal von jemanden tatsächlich sexuell angezogen. Das hat sich für mich dadurch bemerkbar gemacht, dass ich ein deutliches Verlangen hatte mit dieser Frau zu schlafen und das Vorstellen von sexuellen Handlungen mit dieser Person mich erregt hat. Seit dem habe ich diese sexuelle Anziehung nur zu einer weiteren Person gespürt. Mich hat diese Erfahrung veranlasst weitere Nachforschungen anzustellen und mehr darauf zu achten was in mir vor sich geht.

Momentan würde ich mich selber als „graysexual“ bezeichnen, da ich unter bestimmten Umständen zwar sexuelle Anziehung spüre, aber anscheinend deutlich seltener als der Durchschnitt und nicht primär basierend auf äußeren Merkmalen. Letztendlich ist das Label für mich aber nicht so entscheidend, sondern mehr dass es (und verwandte Begriffe wie asexuell, demisexuell) und Informationen aus der entsprechenden Community mir erlaubt haben ein besseres Verständnis von mir selbst zu erlangen. Vielleicht helfen dir die folgenden Punkten auch weiter?

Generelles sexuelles Verlangen/Libido und sexuelle Anziehung (auf eine bestimmte Person ausgerichtet) sind zwei unterschiedliche Dinge. Ich habe ersteres, aber letzteres nur selten. Eine Art wie sich das bei mir zeigt, ist dass ich beim Masturbieren mir eine Patnerin höchstens abstrakt, aber nicht als eine spezifische Person vorstelle (außer in den zwei Phasen, wo ich sexuell angezogen war, aber ansonsten tut der Gedanken an eine spezifische Person entweder nichts für mich oder ist sogar abstoßend).

Ästhetische Anziehung und sexuelle Anziehung können zwei unterschiedliche Dinge sein. Für die meisten Menschen scheint dies nicht der Fall zu sein und daher wird dies oft gleich gesetzt. Aber ich bin durchaus öfters mal ästhetisch von Frauen (und Männern) angezogen. In erster Linie könnte ich sie dann einfach nur anstarren und bin gerne in ihrer Nähe, aber ich habe kein Interesse an sexuellen Handlungen. Das ist für mich ziemlich klar bei Männern (und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich da keine homosexuelle Ader unterdrücke), bei Frauen ist es für mich verwirrender, weil einem kulturell eingetrichtert wird, dass wenn man eine Frau hübsch findet, man mit ihr Sex haben will. Auch habe ich bei Frauen manchmal das Gefühl, dass ich mehr als nur anstarren will, aber nicht weiß was und nach Sex ist mir dann auch nicht unbedingt. Interessanterweise war ich von den beiden Frauen, zu denen ich sexuell hingezogen war, nicht sonderlich ästhetisch angezogen (wobei sie jetzt nicht hässlich waren, aber halt nicht umwerfend).

Was mich momentan beschäftigt ist der Gegensatz an sich eine sexuelle Beziehung haben zu wollen, aber nicht mit fast jeder in Frage Person. :/ Aber es scheint, dass du auf Sex verzichten kannst und im Grunde nur eine rein romantische Beziehung suchst? Wobei das sicherlich auch nicht einfach ist, wenn für die meisten Menschen Sex ein essentieller Teil der Beziehung ist. :vielglueck:

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Re: Asexualität?

Beitrag von fifaboy1981 » Sonntag 11. März 2018, 12:51

noop hat geschrieben:
Samstag 10. März 2018, 06:34
Aber es scheint, dass du auf Sex verzichten kannst und im Grunde nur eine rein romantische Beziehung suchst? Wobei das sicherlich auch nicht einfach ist, wenn für die meisten Menschen Sex ein essentieller Teil der Beziehung ist.
Wenn du wie ich z.b. richtung ende der 30 er gehst, es nie so richtig hattest, das Gefühl dir fremd geblieben ist und du weist es ist auch nicht realisierbar, dann lernst du sehr wohl darauf zu verzichten ;) :mrgreen:
Hinzu kommt, das man ja eh nicht weis worauf man da verzichtet. Das hatte selbst mal eine Freundin erwähnt, das jemand der lange keinen Sex mehr hatte, in gewisserweise vergisst wie es war und dann immer weniger lust hat. Wenn du das nie hattest oder nie so richtig, da brauchen wir gar nicht weiter drüber reden :mrgreen:
Früher war es die Fantasie die lust machte, heute ist diese bei mir zumindest nicht mehr vorhanden.

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Re: Asexualität?

Beitrag von Reborn » Sonntag 11. März 2018, 13:13

fifaboy1981 hat geschrieben:
Sonntag 11. März 2018, 12:51
noop hat geschrieben:
Samstag 10. März 2018, 06:34
Aber es scheint, dass du auf Sex verzichten kannst und im Grunde nur eine rein romantische Beziehung suchst? Wobei das sicherlich auch nicht einfach ist, wenn für die meisten Menschen Sex ein essentieller Teil der Beziehung ist.
Wenn du wie ich z.b. richtung ende der 30 er gehst, es nie so richtig hattest, das Gefühl dir fremd geblieben ist und du weist es ist auch nicht realisierbar, dann lernst du sehr wohl darauf zu verzichten ;) :mrgreen:
Hinzu kommt, das man ja eh nicht weis worauf man da verzichtet. Das hatte selbst mal eine Freundin erwähnt, das jemand der lange keinen Sex mehr hatte, in gewisserweise vergisst wie es war und dann immer weniger lust hat. Wenn du das nie hattest oder nie so richtig, da brauchen wir gar nicht weiter drüber reden :mrgreen:
Früher war es die Fantasie die lust machte, heute ist diese bei mir zumindest nicht mehr vorhanden.
Kann ich ganz gut nachempfinden... Die Fantasien sind auch bei mir immer weniger geworden. Und auch das Lustgefühl allgemein hat stark nachgelassen. Vielleicht ist es aber auch Hormonbedingt. Mit knapp 40 hat man nicht mehr den Hormonhaushalt eines 16 jährigen.

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