Was macht das AB-Dasein mit einem?

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Siegfried
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Siegfried » Samstag 17. März 2018, 05:49

fifaboy1981 hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 19:02
Xanopos hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 17:34
Wieso muss ich mich ändern? Das versuche ich seit mittlerweile sicher 15 Jahren. Jetzt versuche ich mal so zu sein wie ich bin
:mrgreen: :mrgreen: Da muss ich dir sogar recht geben, es heist ja immer "sei du selbst" und dann wenn es nicht so klappt, du musst dich ändern. Mein Tipp, wenn sich die Dinge nicht so ändern wie gewünscht, hilft es auch seinen willen zu ändern und der Situation anzupassen.

:daumen:
Ich halte dieses Konzept von "sei du selbst" für Quatsch.

Ich sehe das so, das die Gesellschaft die Normen vorgibt wie man zu sein hat um gesellschaftlich akzeptiert zu sein. Wer als Person und vom Wesen her diese Voraussetzungen und Normen am besten natürlicherweise mitbringt kann gern so bleiben wie er ist und wird auch überall akzeptiert.
Aber sobald man leider diesen Normen natürlicherweise nicht entspricht muss man sich natürlich dahin gehend ändern das man wieder in dieses Normengeflecht reinpasst um gesellschaftlich akzeptiert zu werden.
Wer das nicht packt (warum auch immer) sich entsprechend zu ändern und anzupassen fällt halt gesellschaftlich hinten runter und muss sehen alleine sein Leben zu fristen.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Endura » Samstag 17. März 2018, 07:16

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 05:49
Ich halte dieses Konzept von "sei du selbst" für Quatsch.

Ich sehe das so, das die Gesellschaft die Normen vorgibt wie man zu sein hat um gesellschaftlich akzeptiert zu sein. Wer als Person und vom Wesen her diese Voraussetzungen und Normen am besten natürlicherweise mitbringt kann gern so bleiben wie er ist und wird auch überall akzeptiert.
Aber sobald man leider diesen Normen natürlicherweise nicht entspricht muss man sich natürlich dahin gehend ändern das man wieder in dieses Normengeflecht reinpasst um gesellschaftlich akzeptiert zu werden.
Wer das nicht packt (warum auch immer) sich entsprechend zu ändern und anzupassen fällt halt gesellschaftlich hinten runter und muss sehen alleine sein Leben zu fristen.
Gesellschaftlich ecke ich ja nirgends an. Daran möchte ich auch nichts ändern.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 17. März 2018, 07:52

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 05:49
Ich halte dieses Konzept von "sei du selbst" für Quatsch.

Ich sehe das so, das die Gesellschaft die Normen vorgibt wie man zu sein hat um gesellschaftlich akzeptiert zu sein. Wer als Person und vom Wesen her diese Voraussetzungen und Normen am besten natürlicherweise mitbringt kann gern so bleiben wie er ist und wird auch überall akzeptiert.
Aber sobald man leider diesen Normen natürlicherweise nicht entspricht muss man sich natürlich dahin gehend ändern das man wieder in dieses Normengeflecht reinpasst um gesellschaftlich akzeptiert zu werden.
Wer das nicht packt (warum auch immer) sich entsprechend zu ändern und anzupassen fällt halt gesellschaftlich hinten runter und muss sehen alleine sein Leben zu fristen.
Oder andere gleichgestimmte nonkonformisten finden, was meine lösung war.
Deine welt hört sich für mich wie zwangsjacke und gefängnis an; die tolle Normalgesellschaft hat über die jahrhunderte seine ketzer und andere unangepassten auch gerne mal nach den scheiterhaufen geschickt, und macht das auf subtilere weise eigentlich immer noch; es fangt bereits mit mobbing in der schule an. (Nur waren es fast immer gerade diese ketzer und unangepassten die diese welt weiter gebracht haben, für vortschritt gesorgt haben, ob jetzt Luther, Galilei, Gandhi, Martin Luther King, Mandela, usw.)
Es ist warum ich homogene gruppen mit viel konfomität und gruppenzwang meide wie die pest.
Ich könnte mich nie wohl fühlen und müsste eine leben lang eine lüge leben.
Nicht mein ding.
Das meine auswahl an potentielle partner damit sehr eingeschränkt ist nehme ich dabei gerne im kauf.
Diese wenige übergebliebene frauen würden zumindestens auch zu mir passen.

Das konzept von Bleib dich selbst ist für mich das einzige das das leben lebenswert macht.
Das meist auf macht, status und materialismus basierte belohnungssystem der gesellschaft interessiert mich auch zu wenig, um dafür große opfer zu bringen.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Gilbert » Samstag 17. März 2018, 08:08

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 05:21

Wer sich darauf verlässt, dass Andere den ersten Schritt machen, bleibt auf das beschränkt, was diese einem anbieten.
Ja, das ist zweifelsfrei so. Dennoch wäre es in meinem Leben nach wie vor die einzige Option, die realitätsnah ist. Andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, sind aus Gründen des mentalen Selbstschutzes bei mir nicht drin.

Ich vermute mal, daß es einigen anderen Menschen ebenso ergeht....
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Siegfried » Samstag 17. März 2018, 09:17

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 07:52
Siegfried hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 05:49
Ich halte dieses Konzept von "sei du selbst" für Quatsch.

Ich sehe das so, das die Gesellschaft die Normen vorgibt wie man zu sein hat um gesellschaftlich akzeptiert zu sein. Wer als Person und vom Wesen her diese Voraussetzungen und Normen am besten natürlicherweise mitbringt kann gern so bleiben wie er ist und wird auch überall akzeptiert.
Aber sobald man leider diesen Normen natürlicherweise nicht entspricht muss man sich natürlich dahin gehend ändern das man wieder in dieses Normengeflecht reinpasst um gesellschaftlich akzeptiert zu werden.
Wer das nicht packt (warum auch immer) sich entsprechend zu ändern und anzupassen fällt halt gesellschaftlich hinten runter und muss sehen alleine sein Leben zu fristen.
Oder andere gleichgestimmte nonkonformisten finden, was meine lösung war.
Deine welt hört sich für mich wie zwangsjacke und gefängnis an; die tolle Normalgesellschaft hat über die jahrhunderte seine ketzer und andere unangepassten auch gerne mal nach den scheiterhaufen geschickt, und macht das auf subtilere weise eigentlich immer noch; es fangt bereits mit mobbing in der schule an. (Nur waren es fast immer gerade diese ketzer und unangepassten die diese welt weiter gebracht haben, für vortschritt gesorgt haben, ob jetzt Luther, Galilei, Gandhi, Martin Luther King, Mandela, usw.)
Es ist warum ich homogene gruppen mit viel konfomität und gruppenzwang meide wie die pest.
Ich könnte mich nie wohl fühlen und müsste eine leben lang eine lüge leben.
Nicht mein ding.
Das meine auswahl an potentielle partner damit sehr eingeschränkt ist nehme ich dabei gerne im kauf.
Diese wenige übergebliebene frauen würden zumindestens auch zu mir passen.

Das konzept von Bleib dich selbst ist für mich das einzige das das leben lebenswert macht.
Das meist auf macht, status und materialismus basierte belohnungssystem der gesellschaft interessiert mich auch zu wenig, um dafür große opfer zu bringen.
Ist nur blöd wenn man mit gleichgesinnten im Prinzip noch weniger Anfangen kann oder man keine gleichgesinnten findet oder die Vorstellungen wie passende sein sollen so abstrakt ist das es davon höchstens 5 Leute auf der Welt gibt.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 17. März 2018, 09:42

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 09:17
Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 07:52
Das konzept von Bleib dich selbst ist für mich das einzige das das leben lebenswert macht.
Das meist auf macht, status und materialismus basierte belohnungssystem der gesellschaft interessiert mich auch zu wenig, um dafür große opfer zu bringen.
Ist nur blöd wenn man mit gleichgesinnten im Prinzip noch weniger Anfangen kann oder man keine gleichgesinnten findet oder die Vorstellungen wie passende sein sollen so abstrakt ist das es davon höchstens 5 Leute auf der Welt gibt.
Es gab immer nerds und geeks mit wem ich gut zurecht kam, so wie mit meinen kollegen aus meinem künsterlichen kreis.
(Nerds und geeks müßten mich nicht mal sehr ähnlich sein - ich empfand sie aber als weniger stressiig, mit weniger drang sich in der gruppe kontinuierlich beweisen zu müssen, etc. Die normalos waren mich viel zu sehr beschäftigt mit deren platz in der popularitäts oder status-hierarchie, ich fand den umgang mit denen eher erschöpfend.)
So seltsam das es weltweit nur fünf anderen gibt die einem ähnlich sind, sind wohl die allerwenigsten.

Ich glaube, man soll nicht sehr offensichtlich anders sein wollen oder extrem laut protestieren (obwohl die punks und so auch mal deren zweck hatten). Ich sehe ziemlich normal aus und man würde mich nicht auf den ersten blick als nonkonformistisch einstufen. Aber von gruppen die mich vorschreiben wollen wer ich sein soll, was ich wollen soll, was ich denken soll und wie ich leben soll halte ich mich lieber fern. Hatte in den bezug schon einige unschöne erfahrungen. Und das pflicht-lebensprogramm der normalgesellschaft (08/15 job wegen geld und sicherheit, pflichtbeziehung wegen pflichtnachwuchs, endlosen konsum, pflicht-PKW, pflicht-smartphone, kneipen, sport & fitness, vereine, etc) war noch nie meins, kommt mir zu viel wie hamsterrad und fremdgesteuert vor. Bin so eher selbstverwirklicher. Auch wann das häufig nicht einfach oder komfortabel ist.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Wuchtbrumme » Samstag 17. März 2018, 10:05

Gilbert hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 08:08
Wuchtbrumme hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 05:21

Wer sich darauf verlässt, dass Andere den ersten Schritt machen, bleibt auf das beschränkt, was diese einem anbieten.
Ja, das ist zweifelsfrei so. Dennoch wäre es in meinem Leben nach wie vor die einzige Option, die realitätsnah ist. Andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, sind aus Gründen des mentalen Selbstschutzes bei mir nicht drin.

Ich vermute mal, daß es einigen anderen Menschen ebenso ergeht....
Ja, meinem Freund. Nur deshalb hab ich so jemanden wie ihn bekommen können.

Aber vielleicht kann ich die nicht ganz so schüchternen ja animieren ...
Wenn Du die Augen schließt klingt Regen wie Meeresrauschen

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Knopfloch » Samstag 17. März 2018, 11:12

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 05:21
Wer sich darauf verlässt, dass Andere den ersten Schritt machen, bleibt auf das beschränkt, was diese einem anbieten.

Wer Erfahrungen gemacht hat, egal ob diese gut oder schlecht waren, kann anschließend bessere Entscheidungen treffen. Ich würde sogar sagen, dass die schlechten Erfahrungen die nützlicheren sind. Sie lehren uns mehr.
Verstehe ich nicht, wieso bleibt man darauf beschränkt, was diese einem anbieten? Erklär mal bitte :schuechtern:

Also mich haben schlechte Erfahrungen nur eins gelehrt und zwar "Lass es", es verursacht nur Schmerzen und kostet Kraft.

So wie ich das hier im Forum herausgelesen habe, hast du eine Beziehung mit einem AB-Mann und du hast den 1. Schritt gemacht. Du hattest Erfahrungen, er noch nicht. Ich frage mich, hättest du auch den 1. Schritt gemacht, wenn er ein Mann mit Erfahrungen gewesen wäre, also vielleicht erfahrener in Beziehungsdingen wie du? oder hättest du dich dann nicht getraut?

Und an die ehemaligen AB-Männer und AB-Frauen hätte ich die Frage, ob es für euch einfacher war den 1. Schritt zu machen, weil der Mann oder die Frau unerfahren waren wie ihr, also traut man sich da ehr und vor allem macht es das ganze leichter - nö oder? Ist sicher auch nicht so einfach und dann widerum doch, weil es dem anderen ja nicht besser oder schlechter geht wie einem selbst.

Danke schon mal für die Antworten :flirten:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 17. März 2018, 16:54

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 05:49
Ich halte dieses Konzept von "sei du selbst" für Quatsch.

Ich sehe das so, das die Gesellschaft die Normen vorgibt wie man zu sein hat um gesellschaftlich akzeptiert zu sein. Wer als Person und vom Wesen her diese Voraussetzungen und Normen am besten natürlicherweise mitbringt kann gern so bleiben wie er ist und wird auch überall akzeptiert.
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Und wer bewusst nicht der Masse folgen will, hat es auch nicht leicht. Z.B. in der Schule gelten fleißige Schüler als Streber und werden teilweise gemobbt, während der Sportler, der keinen Bock auf Lernen hat, cool und begehrt ist. Da finde ich es gut, wenn jemand lieber liest und lernt, auch wenn es als "uncool" gilt.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von fidelchen » Samstag 17. März 2018, 17:23

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 16:54
Siegfried hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 05:49
Ich halte dieses Konzept von "sei du selbst" für Quatsch.

Ich sehe das so, das die Gesellschaft die Normen vorgibt wie man zu sein hat um gesellschaftlich akzeptiert zu sein. Wer als Person und vom Wesen her diese Voraussetzungen und Normen am besten natürlicherweise mitbringt kann gern so bleiben wie er ist und wird auch überall akzeptiert.
Aber sobald man leider diesen Normen natürlicherweise nicht entspricht muss man sich natürlich dahin gehend ändern das man wieder in dieses Normengeflecht reinpasst um gesellschaftlich akzeptiert zu werden.
Wer das nicht packt (warum auch immer) sich entsprechend zu ändern und anzupassen fällt halt gesellschaftlich hinten runter und muss sehen alleine sein Leben zu fristen.
+1
Und wer bewusst nicht der Masse folgen will, hat es auch nicht leicht. Z.B. in der Schule gelten fleißige Schüler als Streber und werden teilweise gemobbt, während der Sportler, der keinen Bock auf Lernen hat, cool und begehrt ist. Da finde ich es gut, wenn jemand lieber liest und lernt, auch wenn es als "uncool" gilt.
-1 (wenn man das so sagen darf :mrgreen: )

Nach meiner Meinung könnte man fast jeden dieser Sätze negieren, um was Wahres zu sagen :mrgreen:
AWG = Alles wird gut :-)

Nach ganz strenger Definition bin ich ein "Normalo"
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Und fühlen tu ich mich wie ein "XX-AB"
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 17. März 2018, 17:24

Je mehr jemand der Masse entspricht (bzw. deren Idealvorstellungen), desto leichter hat es jemand, weil desto größer die Auswahl. Was sollte daran falsch sein?
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von fidelchen » Samstag 17. März 2018, 17:31

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 17:24
Je mehr jemand der Masse entspricht (bzw. deren Idealvorstellungen), desto leichter hat es jemand, weil desto größer die Auswahl. Was sollte daran falsch sein?
Es gibt kein Normal... Jeder der der Masse entsprechen will wird im Prinzip nicht authentisch sein...

So hat jemand kein Profil !!!!

Wenn jemand kein Profil hat, dann ist er doch auch für niemanden wirklich Interessant, da er doch sowieso wie alles ist... Nichts Einzigartiges... Er hat ja keine eigene Persönlichkeit...

Lieber nicht der Masse entsprechen, dazu stehen und seine Einzigartigkeit verteildigen können... In dem Fall ist der Streber aus der Schule auch für die Mädels interessant, auch wenn lange nicht für alle...
AWG = Alles wird gut :-)

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 17. März 2018, 18:19

fidelchen hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 17:31
So hat jemand kein Profil !!!!

Wenn jemand kein Profil hat, dann ist er doch auch für niemanden wirklich Interessant, da er doch sowieso wie alles ist... Nichts Einzigartiges... Er hat ja keine eigene Persönlichkeit...
Mein Eindruck ist schon, dass es das einfacher macht.
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FrankieGoesTo...

Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von FrankieGoesTo... » Samstag 17. März 2018, 18:21

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 18:19
fidelchen hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 17:31
So hat jemand kein Profil !!!!

Wenn jemand kein Profil hat, dann ist er doch auch für niemanden wirklich Interessant, da er doch sowieso wie alles ist... Nichts Einzigartiges... Er hat ja keine eigene Persönlichkeit...
Mein Eindruck ist schon, dass es das einfacher macht.
Wer im Mainstream schwimmt, ist natürlich mit einer größeren Anzahl von Menschen kompatibel. Damit steigen schon die Chancen. Aber ob man sich damit wohlfühlt??? Ich nicht.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 17. März 2018, 18:26

Ich ebenso nicht.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von AB85 » Samstag 17. März 2018, 18:29

Ich auch nicht!

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Wuchtbrumme » Montag 19. März 2018, 01:44

@Knopfloch

Mein Freund war nicht ganz unerfahren, er hatte schonmal Sex gehabt. Einen völlig unerfahrenen Mann hätte ich wohl nicht angesprochen. Im Forum habe ich gelesen, wie wichtig HC ABs das erste Mal ist. Wir kannten uns noch kaum, hatten keine Liebesgeschichte und so hätte ich ihm das erste Mal nicht verderben wollen.

Jemanden mit mehr Erfahrungen als ich würde ich heute ansprechen, mit 20 aber nicht. Damals war ich furchtbar albern Männern gegenüber, weil ich nicht wusste, was Sex ist. Um Sex kennenzulernen habe ich mich darauf eingelassen, als ich ein Angebot bekam. Dadurch, dass ich mich auf diesen Jungen eingelassen habe habe ich mich in ihn verliebt. Ich dachte in meiner Naivität, dass ich nun eine Beziehung hätte,wurde aber bald eines Besseren belehrt.

Dieser schief gegangene Beziehungsversuch hat mir aber viel gebracht: ich bin ins Studentenwohnheim gezogen (dazu hätte ich mich sonst nicht aufgerafft) und ich wusste nun, was Sex ist und hatte den Mut, meinen ersten Freund erobert.

Dass mein jetziger Freund AB war, habe ich als Vorteil gesehen. Ich habe ihm unterstellt ein netter Kerl zu sein und kein Geiferer wie die Männer, die mir vor 10 Jahren die Singlebörsen verleidet haben.

Negative Erfahrungen haben mir immer weitergeholfen. Ich habe von Ihnen gelernt, was ich nicht möchte und wonach ich suchen sollte.

Man wird immer auch Negatives erleben, egal was man macht. Dem kann man nur entkommen, wenn man das Haus nicht mehr verlässt. Nur Mut, Knopfloch.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Fridakahlo » Dienstag 20. März 2018, 06:36

Cardinal hat geschrieben:
Freitag 16. März 2018, 11:17
Fridakahlo hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 18:12
Ich fühle mich teilweise auch so weltfremd, weil ich mir gar nicht vorstellen kann, wie das funktioniert in eine Beziehung oder Abstufungen zu geraten 😃
Also bei meinen Bekannten sieht das so einfach aus, aber bei mir kann ich mir das so gar nicht vorstellen. Das ist wie wenn man das Fahrradfahren oder Schwimmen nicht gelernt hat. In der "normalen" Entwicklung lernt man es und denkt nicht weiter drüber nach und des läuft wie am Schnürchen... zum Beispiel bei Freundschaften, da denkt man ja nicht groß drüber nach, man findet sich einfach und gut ist.
Aber hier hat mir das Dauer-Singleleben schon das Gefühl gegeben weltfremd zu sein, irgendwie wie jemand der scheinbar nicht die passenden "Anlagen" hat oder nicht kompatibel ist (aus welchen Gründen auch immer).
Kann ich sehr gut nachvollziehen :kopfstand:
Da bin ich ja froh, sind wir immerhin schonmal zu zweit weltfremd ;)
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Hjalmar » Dienstag 20. März 2018, 20:08

Fridakahlo hat geschrieben:
Dienstag 20. März 2018, 06:36
Cardinal hat geschrieben:
Freitag 16. März 2018, 11:17
Fridakahlo hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 18:12
Ich fühle mich teilweise auch so weltfremd, weil ich mir gar nicht vorstellen kann, wie das funktioniert in eine Beziehung oder Abstufungen zu geraten 😃
Also bei meinen Bekannten sieht das so einfach aus, aber bei mir kann ich mir das so gar nicht vorstellen. Das ist wie wenn man das Fahrradfahren oder Schwimmen nicht gelernt hat. In der "normalen" Entwicklung lernt man es und denkt nicht weiter drüber nach und des läuft wie am Schnürchen... zum Beispiel bei Freundschaften, da denkt man ja nicht groß drüber nach, man findet sich einfach und gut ist.
Aber hier hat mir das Dauer-Singleleben schon das Gefühl gegeben weltfremd zu sein, irgendwie wie jemand der scheinbar nicht die passenden "Anlagen" hat oder nicht kompatibel ist (aus welchen Gründen auch immer).
Kann ich sehr gut nachvollziehen :kopfstand:
Da bin ich ja froh, sind wir immerhin schonmal zu zweit weltfremd ;)
Jo, da schließe ich mich auch an. Ich denke auch, dass man bei einer "normalen" Entwicklung da einfach hineinwächst. Und ich kann es mir ebenfalls (nicht) mehr vorstellen, wie es sein könnte, in einer Beziehung zu leben.
Und in Bezug auf die Eingangsfrage, es zermürbt und zerfrisst mich.
"Etwas endet, etwas beginnt."

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Fridakahlo » Donnerstag 29. März 2018, 13:05

Hjalmar hat geschrieben:
Dienstag 20. März 2018, 20:08
Fridakahlo hat geschrieben:
Dienstag 20. März 2018, 06:36
Cardinal hat geschrieben:
Freitag 16. März 2018, 11:17


Kann ich sehr gut nachvollziehen :kopfstand:
Da bin ich ja froh, sind wir immerhin schonmal zu zweit weltfremd ;)
Jo, da schließe ich mich auch an. Ich denke auch, dass man bei einer "normalen" Entwicklung da einfach hineinwächst. Und ich kann es mir ebenfalls (nicht) mehr vorstellen, wie es sein könnte, in einer Beziehung zu leben.
Und in Bezug auf die Eingangsfrage, es zermürbt und zerfrisst mich.
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