Was macht das AB-Dasein mit einem?

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Tania » Dienstag 4. Juni 2019, 12:09

knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 11:43
Du wirst immer schräg angeschaut, bzw. so wie du es beschreibst. Es wird über dich geredet / gelästert usw... das ist ja das. :hammer:
Das betrifft aber JEDEN, der nicht der Norm entspricht. Homosexuelle, Dicke, Kinderreiche, Punks, Strickpullunderträger, Ökos, Menschen, die ihren Rasen nicht mähen, Autisten, Mantafahrer, Blondinen, Ostfriesen ...

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Ninja Turtle » Dienstag 4. Juni 2019, 12:10

knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 11:43
Ich meine auch, muss man das wirklich lernen? Und ich habe es halt nie getan? oder ist es nicht doch irgendwie "fest eingebaut", also quasi angeboren genauso wie schlucken oder atmen? .... ich behaupte mal die übliche "Bewegung" beim Sex bzw. dass "was man dann halt macht" :D , ist so etwas. Das ist ein Reflex genauso wie schlucken oder halt der Atemreflex.... keiner Übung nötig und angeboren. Nicht umsonst hat man es ja bereits mehrmals geträumt. :D
Schönes Beispiel. Der Schluckreflex ist angeboren. Aber wie man im Restaurant mit Messer und Gabel ein saftiges Steak verputzt muss man erst lernen.
Atmen genauso. Atmen und dabei ein Steak essen und sich unterhalten. Ist gar nicht so einfach, wenn man es nicht irgendwann mal gelernt hat.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Ferienhaus » Dienstag 4. Juni 2019, 12:22

Tania hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:09
knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 11:43
Du wirst immer schräg angeschaut, bzw. so wie du es beschreibst. Es wird über dich geredet / gelästert usw... das ist ja das. :hammer:
Das betrifft aber JEDEN, der nicht der Norm entspricht. Homosexuelle, Dicke, Kinderreiche, Punks, Strickpullunderträger, Ökos, Menschen, die ihren Rasen nicht mähen, Autisten, Mantafahrer, Blondinen, Ostfriesen ...
Und die meisten von denen sind bestimmt keine AB's... ;)

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Sabinchen » Dienstag 4. Juni 2019, 12:35

knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 11:43
Beim Küssen bin ich mir nicht so sicher.... ich meine kann man sich da wirklich so dämlich anstellen? das MUSS auch irgendwie angeboren sein
Aber wie gesagt irgendwie fehlt uns das wohl....
Es gibt Normalo-Männer, die sind so grottenschlecht beim Küssen und bemerken es selbst nicht. Ist denen auch egal, wenn man was sagt. :sadwoman:
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von alex321 » Dienstag 4. Juni 2019, 12:35

knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 11:43
jo genau so kommt es mir auch bei mir vor. Also dass da anscheinend irgendwie was fehlt....weiß auch nicht. Ja grade diese Gesten, "flirty drauf sein", der Blick usw...
Ich meine auch, muss man das wirklich lernen? Und ich habe es halt nie getan? oder ist es nicht doch irgendwie "fest eingebaut", also quasi angeboren genauso wie schlucken oder atmen? .... ich behaupte mal die übliche "Bewegung" beim Sex bzw. dass "was man dann halt macht" :D , ist so etwas. Das ist ein Reflex genauso wie schlucken oder halt der Atemreflex.... keiner Übung nötig und angeboren. Nicht umsonst hat man es ja bereits mehrmals geträumt. :D

Beim Küssen bin ich mir nicht so sicher.... ich meine kann man sich da wirklich so dämlich anstellen? :gruebel: das MUSS auch irgendwie angeboren sein :D
Aber wie gesagt irgendwie fehlt uns das wohl....
Angeboren sind die Vorgänge beim Sex im Körper, also die Erregung, die Errektion, die Ausschüttung von Glückshormonen, etc. Alles andere muss man lernen. Normalos sind auch nicht als Meister vom Himmel gefallen, aber sie haben schon früh in ihrer Pubertät gelernt wo es noch normal war unerfahren und ungeschickt im Umgang mit dem anderen Geschlecht zu sein.

Ich habe diese Lernphase schlicht versäumt und stehe jetzt vor dem Problem ungeschickt und unerfahren wie ein 13 jähriger Teenager zu sein, während sich meine Altergenossen schon sexuell ausgetobt haben und jetzt in ernsten Beziehungen mit Kindern sind. Die Frauen, die in meinem Alter noch Single sind, haben oft schon Torschlusspanik und suchen einen erfahrenen Mann für eine ernste Beziehung mit Kindern und wollen sich nicht mehr auf Experimente mit Unerfahrenen einlassen. Vielleicht wird es später besser wenn Kinder kriegen biologisch nicht mehr möglich ist und die Frauen nicht mehr so hohe Ansprüche stellen? Keine Ahnung. Nochmal 10-15 jahre warten will ich aber auch nicht wirklich.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von klecks » Dienstag 4. Juni 2019, 12:47

Tania hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:09
Das betrifft aber JEDEN, der nicht der Norm entspricht. Homosexuelle, Dicke, Kinderreiche, Punks, Strickpullunderträger, Ökos, Menschen, die ihren Rasen nicht mähen, Autisten, Mantafahrer, Blondinen, Ostfriesen ...
Genau das habe ich auch gedacht. Es ist der Widerspruch zwischen: Jeder will individuell sein - aber wehe, der andere ist anders als ich. ;) Finde den Fehler. :mrgreen:

Im Ernst: Ich finde ja, in unserer heutigen Zeit ist es die Fähigkeit, Ähnlichkeiten im Anderen zu finden, die uns durchs Leben hilft. Gepaart mit der Lust auf Andersartigkeit ... ;)

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Tania » Dienstag 4. Juni 2019, 13:17

alex321 hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:35
Die Frauen, die in meinem Alter noch Single sind, haben oft schon Torschlusspanik und suchen einen erfahrenen Mann für eine ernste Beziehung mit Kindern und wollen sich nicht mehr auf Experimente mit Unerfahrenen einlassen. Vielleicht wird es später besser wenn Kinder kriegen biologisch nicht mehr möglich ist und die Frauen nicht mehr so hohe Ansprüche stellen? Keine Ahnung. Nochmal 10-15 jahre warten will ich aber auch nicht wirklich.
Auch in Deinem aktuellen Alter kann man auf alten Fregatten gut segeln lernen ;)

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 4. Juni 2019, 13:32

klecks hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:47
Genau das habe ich auch gedacht. Es ist der Widerspruch zwischen: Jeder will individuell sein - aber wehe, der andere ist anders als ich. ;) Finde den Fehler. :mrgreen:

Im Ernst: Ich finde ja, in unserer heutigen Zeit ist es die Fähigkeit, Ähnlichkeiten im Anderen zu finden, die uns durchs Leben hilft. Gepaart mit der Lust auf Andersartigkeit ... ;)
Ich will mich selbst sein, aber mit anderen die mir ähnlich sind und mich ohne große weitere erklärungen verstehen.
Also, man passt sich nicht der breite masse an, aber sucht sich nischen mit menschen die einem grobweg ähnlich sind.
Was den ganzen anderen angeht, gibt es da das große, friedsame an einander vorbei.
Der einzige überlebenschance der eine multikulturelle, diversitierte gesellschaft hat.
Keine dominante kultur aber jeder lebt so wie es ihm passt, solange dabei anderen zum schade kommen.
Eine art soziale anarchismus wo andersartigen beschützt werden.
Das Leben und Leben lassen, in gegenseitigen respekt, aber ohne assimilisation.

Die zeiten das deine kirchengemeinde, das dorf wo du lebst, der Nation, deine gesellschatliche schicht diktieren wie du leben sollst, was deine identität ist, was deine grenzen sind, wem du heiraten darfst, und wem nicht, sind zum glück vorbei.

Und für diese freiheiten nimm ich gerne im kauf das sozialen bindungen schwieriger zu erhalten sind als früher.
Man müß zumindstens nichts mehr vorspielen, und man hat eine viel freiere wahl...
(Wie hat mein vater es damals noch mal formuliert? "Ich hätte lieber das du stirbst als das du eine Katholische heiratest." Das war die gute alte zeit die du da nachtrauerst...)
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von knopper » Dienstag 4. Juni 2019, 13:40

Ninja Turtle hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:10

Schönes Beispiel. Der Schluckreflex ist angeboren. Aber wie man im Restaurant mit Messer und Gabel ein saftiges Steak verputzt muss man erst lernen.
Atmen genauso. Atmen und dabei ein Steak essen und sich unterhalten. Ist gar nicht so einfach, wenn man es nicht irgendwann mal gelernt hat.
hm naja der Atemreflex ist schon irgendwie angeboren, weil wäre ja schlimm, wenn nicht. Ist ja schließlich gleich mit das erste was Baby machen muss nach der Geburt...... sonst wars das.
Ebenso wie der rein mechanische Reflex beim Sex, von mir aus fi...reflex, oder was weiß ich. :hammer: Klar wir wurden alle mal in der schule aufgeklärt und jeder hat schon "Filmchen" gesehn, aber auch wenn es das alles nicht gegeben hätte wäre das reine "zustoßen", ag icg jetzt mal, wohl angeboren.
Sabinchen hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:35

Es gibt Normalo-Männer, die sind so grottenschlecht beim Küssen und bemerken es selbst nicht. Ist denen auch egal, wenn man was sagt. :sadwoman:
ja...du sagst es. Es ist ihnen schlicht egal :D
alex321 hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:35

Ich habe diese Lernphase schlicht versäumt und stehe jetzt vor dem Problem ungeschickt und unerfahren wie ein 13 jähriger Teenager zu sein, während sich meine Altergenossen schon sexuell ausgetobt haben und jetzt in ernsten Beziehungen mit Kindern sind. Die Frauen, die in meinem Alter noch Single sind, haben oft schon Torschlusspanik und suchen einen erfahrenen Mann für eine ernste Beziehung mit Kindern und wollen sich nicht mehr auf Experimente mit Unerfahrenen einlassen. Vielleicht wird es später besser wenn Kinder kriegen biologisch nicht mehr möglich ist und die Frauen nicht mehr so hohe Ansprüche stellen? Keine Ahnung. Nochmal 10-15 jahre warten will ich aber auch nicht wirklich.
ja hm genau das denke ich ja auch. Bzw. immer dieses "was will denn SO eine Frau mit mir?" :hammer: und ein wenig befürchte ich dass da schon was Wahres dran ist...
Ob es dann später besser wird, ich weiß nicht. Dann aber eher so rum dass SIE vollends die Lehrerin bzw. die dominante Rolle spielt, und das dann halt auch aufregend für sie ist.
Aber jetzt als Unerfahrener gleich den dominanten Mann zu spielen der die Führung übernimmt kann eigentlich nur gegen die Wand gehen.... vermute ich zumindest. :D ist zwar sone Idealvorstellung...aber gut.
naja falls es mal doch so weit kommt, ich kann es ja trotzdem probieren und werde dann berichten. :mrgreen:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von klecks » Dienstag 4. Juni 2019, 13:44

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 13:32

(Wie hat mein vater es damals noch mal formuliert? "Ich hätte lieber das du stirbst als das du eine Katholische heiratest." Das war die gute alte zeit die du da nachtrauerst...)
Nonkonformist, wir sind uns völlig einig. Wo liest du heraus, dass ich der guten alten Zeit nachtrauere? :verwirrt: :gruebel:

Ich finde Vielfalt und Unterschiedlichkeit schön. Und bleibe aber dabei, dass Nähe, und sei es auch nur in einer kleinen Nische, dadurch entsteht, dass man sich nicht nur im anderen spiegeln will, sondern dass man sich einlassen kann. Auf ganz konkrete Menschen. Und die sind halt schon per definitionem nicht Kopien von mir ...

Da sich unsere Welt so ausdifferenziert (das erlebe ich so), bedarf es Introspektion einerseits und dem Begegnen einer Vielzahl und Vielfalt von Menschen, um fühlen zu können, mit wem es sich gut anfühlt.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Tania » Dienstag 4. Juni 2019, 14:06

knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 13:40
Aber jetzt als Unerfahrener gleich den dominanten Mann zu spielen der die Führung übernimmt kann eigentlich nur gegen die Wand gehen.... vermute ich zumindest. :D
Wie kommst Du darauf, dass Frauen überwiegend einen dominanten Mann wollen, der die Führung übernimmt? Die meisten wollen doch eine Begegnung auf Augenhöhe ...

Aber das Problem ist für Dich wahrscheinlich eh nur theoretisch interessant. Denn ich glaube nicht, dass eine Frau, die einen dominanten Partner will, Dich in Betracht zieht. Sorry ... aber Du bist offensichtlich nicht so der Obermacho-Typ ...

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von knopper » Dienstag 4. Juni 2019, 14:30

Tania hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 14:06
Wie kommst Du darauf, dass Frauen überwiegend einen dominanten Mann wollen, der die Führung übernimmt? Die meisten wollen doch eine Begegnung auf Augenhöhe ...

Aber das Problem ist für Dich wahrscheinlich eh nur theoretisch interessant. Denn ich glaube nicht, dass eine Frau, die einen dominanten Partner will, Dich in Betracht zieht. Sorry ... aber Du bist offensichtlich nicht so der Obermacho-Typ ...
Macho nicht das ist klar.... jedoch von den Fantasien her im Bett schon eher dominant würde ich sagen :D
Auch wenn man es jetzt auf den 1. Blick nicht so sieht. Ne Frau die die "Domina" spielt, bzw. anlernt usw... nee das geht gar nicht.... weiß nicht :hammer:
Dann lieber die schüchterne, ruhige Dame wo ich dann irgendwie die Führung übernehme…frag mich nicht wie :D

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Tania » Dienstag 4. Juni 2019, 14:41

knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 14:30
Macho nicht das ist klar.... jedoch von den Fantasien her im Bett schon eher dominant würde ich sagen :D
....
Dann lieber die schüchterne, ruhige Dame wo ich dann irgendwie die Führung übernehme…frag mich nicht wie :D
Zum "wie" gibt es grundlegend zwei Optionen: Du kannst hoffen, dass irgendwann mal eine kommt, die schwach genug ist, damit Du Dich neben ihr stark fühlen kannst. Oder Du kannst daran arbeiten, allein so stark zu werden, dass Frauen Dich von vornherein als dominant akzeptieren.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 4. Juni 2019, 14:45

alex321 hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 02:26
Ich habe als AB oft das Gefühl viel verpasst zu haben und nicht gut genug zu sein, denn die meisten Anderen haben es irgendwie geschafft in Beziehungen zu kommen.

Ich fühle mich auch oft als Außenseiter weil ich bei für viele Menschen wichtigen Themen wie Liebe, Sex, Kinder, Beziehungsprobleme und Familienangelegenheiten nicht mitreden kann. Das ist ein riesiger Block an Gesprächsthemen zu denen ich nichts sagen kann.

Man wird auch zum Außenseiter gemacht ... Viele Leute finden es seltsam wenn jemand mit über 30 Dauersingle ist. Erzähle ich den Leuten (wenn sie nachfragen), dass ich immer noch keine Freundin habe, sind sie oft irritiert und wissen nicht recht was sie sagen sollen. Ich glaube sie denken sich etwas in der Art: "Mit dem stimmt doch etwas nicht wenn er immer noch Single ist."

Weiters wäre da noch die steigende Frustration. Man lebt ja nicht im Vakuum und bekommt so einiges vom Sozialleben anderer Menschen mit. Ich fühle mich immer mehr frustriert wenn ich sehe und höre wie einfach Manche zu Sex und Beziehungen kommen, so als wäre es etwas alltägliches wie Zähneputzen. Für die ist Rummachen keine große Sache. Macht man halt weil es sich gut anfühlt. Und Sex? Routinesache, weil man ihn schon so oft gehabt hat.
alex321 hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:35
Normalos sind auch nicht als Meister vom Himmel gefallen, aber sie haben schon früh in ihrer Pubertät gelernt wo es noch normal war unerfahren und ungeschickt im Umgang mit dem anderen Geschlecht zu sein.

Ich habe diese Lernphase schlicht versäumt und stehe jetzt vor dem Problem ungeschickt und unerfahren wie ein 13 jähriger Teenager zu sein, während sich meine Altergenossen schon sexuell ausgetobt haben und jetzt in ernsten Beziehungen mit Kindern sind. Die Frauen, die in meinem Alter noch Single sind, haben oft schon Torschlusspanik und suchen einen erfahrenen Mann für eine ernste Beziehung mit Kindern und wollen sich nicht mehr auf Experimente mit Unerfahrenen einlassen. Vielleicht wird es später besser wenn Kinder kriegen biologisch nicht mehr möglich ist und die Frauen nicht mehr so hohe Ansprüche stellen? Keine Ahnung. Nochmal 10-15 jahre warten will ich aber auch nicht wirklich.
Kommt mir alles sehr bekannt vor :(
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Ninja Turtle » Dienstag 4. Juni 2019, 15:02

knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 13:40
Ninja Turtle hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:10

Schönes Beispiel. Der Schluckreflex ist angeboren. Aber wie man im Restaurant mit Messer und Gabel ein saftiges Steak verputzt muss man erst lernen.
Atmen genauso. Atmen und dabei ein Steak essen und sich unterhalten. Ist gar nicht so einfach, wenn man es nicht irgendwann mal gelernt hat.
hm naja der Atemreflex ist schon irgendwie angeboren, weil wäre ja schlimm, wenn nicht. Ist ja schließlich gleich mit das erste was Baby machen muss nach der Geburt...... sonst wars das.
Ebenso wie der rein mechanische Reflex beim Sex, von mir aus fi...reflex, oder was weiß ich. :hammer: Klar wir wurden alle mal in der schule aufgeklärt und jeder hat schon "Filmchen" gesehn, aber auch wenn es das alles nicht gegeben hätte wäre das reine "zustoßen", ag icg jetzt mal, wohl angeboren.
Nein ist es nicht. Nur der Erregungsreflex ist, wie der Schluckreflex und das Atmen angeboren. Der Rest will gelernt sein. Das erfährt man eben alles bei einer Sexilogin. 😉
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 4. Juni 2019, 15:05

klecks hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 13:44
Nonkonformist, wir sind uns völlig einig. Wo liest du heraus, dass ich der guten alten Zeit nachtrauere? :verwirrt: :gruebel:

Ich finde Vielfalt und Unterschiedlichkeit schön. Und bleibe aber dabei, dass Nähe, und sei es auch nur in einer kleinen Nische, dadurch entsteht, dass man sich nicht nur im anderen spiegeln will, sondern dass man sich einlassen kann. Auf ganz konkrete Menschen. Und die sind halt schon per definitionem nicht Kopien von mir ...
Das waren meine OdBs auch nicht.
Aber schon die für mich richtige mix aus ähnlichkeiten und differenzen.
Kompatabilität.

Und es gibt halt sachen, worauf mich nicht einlassen kann oder will.
Da gibt es in der partnersuche halt einschränkungen.
klecks hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 13:44
Da sich unsere Welt so ausdifferenziert (das erlebe ich so), bedarf es Introspektion einerseits und dem Begegnen einer Vielzahl und Vielfalt von Menschen, um fühlen zu können, mit wem es sich gut anfühlt.
Ich habe über die jahren schon ein ziemlich gutes einschätzungsgefühl entwickelt mit wem ich kann und mit wem nicht.
Und zu welche änderungen/anpassungen ich bereit wäre, und zu welche nicht.
Das ich für alles offen bin kann man so nicht behaupten.

Einerseits liebe ich vielfalt und bin ich auch ein fan der multikulturelle gesellschaft.
Aber ich kann mich viel mehr menschen als nachbarn vorstellen, als als ehepartner.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von knopper » Dienstag 4. Juni 2019, 15:19

Tania hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 14:41
knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 14:30
Macho nicht das ist klar.... jedoch von den Fantasien her im Bett schon eher dominant würde ich sagen :D
....
Dann lieber die schüchterne, ruhige Dame wo ich dann irgendwie die Führung übernehme…frag mich nicht wie :D
Zum "wie" gibt es grundlegend zwei Optionen: Du kannst hoffen, dass irgendwann mal eine kommt, die schwach genug ist, damit Du Dich neben ihr stark fühlen kannst. Oder Du kannst daran arbeiten, allein so stark zu werden, dass Frauen Dich von vornherein als dominant akzeptieren.
jo...diese Erkenntnis, hab ich ja nun schon länger :D :hammer:
Ninja Turtle hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 15:02
knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 13:40
Ninja Turtle hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:10

Schönes Beispiel. Der Schluckreflex ist angeboren. Aber wie man im Restaurant mit Messer und Gabel ein saftiges Steak verputzt muss man erst lernen.
Atmen genauso. Atmen und dabei ein Steak essen und sich unterhalten. Ist gar nicht so einfach, wenn man es nicht irgendwann mal gelernt hat.
hm naja der Atemreflex ist schon irgendwie angeboren, weil wäre ja schlimm, wenn nicht. Ist ja schließlich gleich mit das erste was Baby machen muss nach der Geburt...... sonst wars das.
Ebenso wie der rein mechanische Reflex beim Sex, von mir aus fi...reflex, oder was weiß ich. :hammer: Klar wir wurden alle mal in der schule aufgeklärt und jeder hat schon "Filmchen" gesehn, aber auch wenn es das alles nicht gegeben hätte wäre das reine "zustoßen", ag icg jetzt mal, wohl angeboren.
Nein ist es nicht. Nur der Erregungsreflex ist, wie der Schluckreflex und das Atmen angeboren. Der Rest will gelernt sein. Das erfährt man eben alles bei einer Sexilogin. 😉
hm ja gut...aber wenn man dann halt nicht wüsste "wie" es "weitergeht" wäre die Menschheit sicherlich schon ausgestorben, meinst du nicht? :D
Dass das Ganze dann freilich nicht nach 3 mal "hin und her" (erfolgreich berfruchtet) vorbei ist, will natürlich gelernt sein, das ist klar :D Da gehe ich mit.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Ninja Turtle » Dienstag 4. Juni 2019, 15:29

knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 15:19
Ninja Turtle hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 15:02
knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 13:40


hm naja der Atemreflex ist schon irgendwie angeboren, weil wäre ja schlimm, wenn nicht. Ist ja schließlich gleich mit das erste was Baby machen muss nach der Geburt...... sonst wars das.
Ebenso wie der rein mechanische Reflex beim Sex, von mir aus fi...reflex, oder was weiß ich. :hammer: Klar wir wurden alle mal in der schule aufgeklärt und jeder hat schon "Filmchen" gesehn, aber auch wenn es das alles nicht gegeben hätte wäre das reine "zustoßen", ag icg jetzt mal, wohl angeboren.
Nein ist es nicht. Nur der Erregungsreflex ist, wie der Schluckreflex und das Atmen angeboren. Der Rest will gelernt sein. Das erfährt man eben alles bei einer Sexilogin. 😉
hm ja gut...aber wenn man dann halt nicht wüsste "wie" es "weitergeht" wäre die Menschheit sicherlich schon ausgestorben, meinst du nicht? :D
Dass das Ganze dann freilich nicht nach 3 mal "hin und her" (erfolgreich berfruchtet) vorbei ist, will natürlich gelernt sein, das ist klar :D Da gehe ich mit.
Das ist eben learning by doing. Macht man sein Leben lang noch bevor man überhaupt auf der Welt ist. Und da weiß man ganz sicher noch nicht, wie es “weiter geht“.
Das Problem besteht ja darin, dass man als AB irgendwann mit dem „doing“ aufgehört hat und damit eben auch mit dem „learning“.
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von knopper » Dienstag 4. Juni 2019, 15:35

Ninja Turtle hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 15:29

Das ist eben learning by doing. Macht man sein Leben lang noch bevor man überhaupt auf der Welt ist. Und da weiß man ganz sicher noch nicht, wie es “weiter geht“.
Das Problem besteht ja darin, dass man als AB irgendwann mit dem „doing“ aufgehört hat und damit eben auch mit dem „learning“.
ja eben! das unterscheidet ja den AB grundlegend vom Normalo.... Ist auch grundlegend anders als der Unterschied Autofahrer <-> Nicht-Autofahrer

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alex321
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von alex321 » Dienstag 4. Juni 2019, 15:35

knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 15:19
hm ja gut...aber wenn man dann halt nicht wüsste "wie" es "weitergeht" wäre die Menschheit sicherlich schon ausgestorben, meinst du nicht? :D
Dass das Ganze dann freilich nicht nach 3 mal "hin und her" (erfolgreich berfruchtet) vorbei ist, will natürlich gelernt sein, das ist klar :D Da gehe ich mit.
Klar, die Befruchtung schafft jeder der körperlich gesund ist. Sex ist aber mehr als reine Fortpflanzung. Bedenkt man wie viel Wert heute auf Verhütung gelegt wird, kommt man zu dem Schluss das in 99% der Fälle Fortpflanzung unerwünscht ist. (Ein Kind wünschen sich die meisten Menschen nur 1-2 mal im Leben, nicht jedesmal wenn sie Sex haben.)

Tania hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 13:17
alex321 hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:35
Die Frauen, die in meinem Alter noch Single sind, haben oft schon Torschlusspanik und suchen einen erfahrenen Mann für eine ernste Beziehung mit Kindern und wollen sich nicht mehr auf Experimente mit Unerfahrenen einlassen. Vielleicht wird es später besser wenn Kinder kriegen biologisch nicht mehr möglich ist und die Frauen nicht mehr so hohe Ansprüche stellen? Keine Ahnung. Nochmal 10-15 jahre warten will ich aber auch nicht wirklich.
Auch in Deinem aktuellen Alter kann man auf alten Fregatten gut segeln lernen ;)
Ich hätte nichts dagegen, nur ist mir im echten Leben noch keine der berüchtigen Cougars oder MILFs begegnet. Ich habe mit älteren Frauen aber auch kaum Kontakte. Ich müsste wohl aktiv danach suchen.

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