Was macht das AB-Dasein mit einem?

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Melli
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Melli » Mittwoch 3. Juli 2019, 11:56

Ruxpin hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 18:25
Der einzige Gedanke, der manchmal quält - und den kennen viele von euch bestimmt auch - ist der, irgendetwas Wichtiges im Leben einfach zu verpassen. Etwas Existenzielles, das das menschliche Leben ausmacht, etwas Wichtiges, das einfach an einem vorbeigeht und zu dem man keinen Zugang bekommt.
Ja, ging mir damals auch so.
Ruxpin hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 18:25
Bei mir ist das noch nicht mal etwas Hochtrabendes, sondern manchmal einfach nur der Gedanke, wie es wäre, von einem Mann, der etwas für mich empfindet, im Arm gehalten zu werden oder mit diesem Hand in Hand spazierenzugehen. Einmal diese Erfahrung zu machen. Das würde mir schon reichen.
So bescheiden war ich dann doch nicht :oops: Aber daran liegt es so so oder so nicht.
Jeder Kreatur bleibt das eigene Schicksal verschlossen. Niemand weiß, was ihm bevorsteht. Erst der Gang des Lebens zeigt an, was uns von Geburt an vorbestimmt ist, sonst gäbe es das Schicksal nicht. Dennoch lebt in uns die Sehnsucht, die Rätsel zu entschlüsseln, die uns umhüllen.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Versingled » Mittwoch 3. Juli 2019, 13:35

Ruxpin hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 18:25
Der einzige Gedanke, der manchmal quält - und den kennen viele von euch bestimmt auch - ist der, irgendetwas Wichtiges im Leben einfach zu verpassen. Etwas Existenzielles, das das menschliche Leben ausmacht, etwas Wichtiges, das einfach an einem vorbeigeht und zu dem man keinen Zugang bekommt.
Den Gedanken kenne ich. Sehr gut ... :sadman:
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Rosarot » Mittwoch 3. Juli 2019, 15:55

Ich bin kein AB und meine Perspektive ist dementsprechend eine andere.

Bei mir ist die Entwicklung anders herum: ich hatte mehrere Beziehungen seit ich 18 bin und war mit über 40 zum ersten Mal Single.
Auch ich habe viel verpasst, weil ich nie den Mut hatte, alleine zu sein. Ich habe viel Zeit damit verplempert, mich Männern anzupassen und mich selbst verloren. Die Interessen von Männern und Frauen sind oft so unterschiedlich, dass man sich schon sehr verbiegen muss.
Ich habe langweilige Gespräche geführt. Filme gesehen, die mich nicht interessierten. Mich für merkwürdige Hobbys interessiert. Mich unwohl und fremdbestimmt gefühlt, wenn ich mit einem Mann zusammen wohnte. Sex gehabt, auch wenn ich keine Lust hatte. Viel Geld ausgegeben. Dreck weg gemacht, der nicht meiner war. Tolerant gewesen, wenn er am Wochenende seinen Hobbys nachging oder mit seinem Kumpel abhing. Phantasielosigkeit hingenommen. Mich mit unterschiedlichen Nähe-Distanz-Befürfnissen rumgequält (je nach Partner wollte entweder ich oder er mehr Nähe)....

Wie viel schöner ist es alleine: kein schlechtes Gewissen, wegen meiner Arbeitszeiten. Meine Wohnung gestalten wie ich es will. Schlafen, wann ich will. Nachts spazieren gehen, ohne dass einer fragt. Schlampig rumlaufen, ohne das es jemand sieht. Selbst entscheiden, ob ich an meinem freien Tag abhänge oder etwas unternehme. Telefonieren ohne Zuhörer. Privatsphäre haben. Kein Streit. Meine Macken kultivieren. Lesen, ohne dass einer den Fernseher laufen lässt oder dazwischen quatscht. Herrlich....

Natürlich muss ich mich um soziale Kontakte jetzt etwas mehr bemühen. Ist ja praktisch, wenn eine exklusivbeziehung immer zur Verfügung steht. Dafür habe ich interessante Leute kennengelernt und mit ihnen (vor allem Frauen) tolle Gespräche geführt. Über Themen, die mich wirklich interessieren.

Mittlerweile kenne ich einige Frauen, die bewusst Single bleiben. Sie möchten lieber ein ausgefülltes Leben führen, als sich einen nicht passenden Partner anzutun und so viele Kompromisse zu schließen, bei denen man sich selbst verliert. Ihre Erfahrungen mit Beziehungen waren einfach ernüchternd.

Ich denke auch, dass Beziehungen überbewertet werden und ein gesellschaftliches Ideal darstellen, was fast jeder auf Biegen und Brechen erfüllen will.
Aber ich kann auch verstehen, dass man sich danach sehnt, wenn man es noch nicht hatte.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Rosarot » Mittwoch 3. Juli 2019, 16:05

Melli hat geschrieben:
Freitag 14. Juni 2019, 11:18
knopper hat geschrieben:
Freitag 14. Juni 2019, 10:50
...und dann immer wieder diese Erwähnung "es braucht Übung" und "der 1. Kuss ist sicherlich eine Enttäuschung"...schon fast gebetsmühlenartig :hammer:
Nein, es würde genügen, wenn Du eine Freundin hättest, die es kann. Die müßtest Du nur machen lassen und es ihr nachtun :)

Naja gut, sicherlich mehrere Male :oops:
Noch ein paar Worte zum Küssen: meiner Erfahrung nach klappt das mit dem "nachtun" oft nicht. Männer, die anders küssen, bleiben bei ihrer Art zu küssen. Selbst wenn ich es kommunizierte, was ich mir wünsche. Oder sie machen es ein paar mal so, wie ich vorschlug und fallen dann wieder in ihr altes Muster rein.
Das ist auch ok. Denn wieso soll es nach meiner "Kussart" gehen. Aber es passt dann einfach nicht zwischen uns.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von knopper » Mittwoch 3. Juli 2019, 16:15

Rosarot hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 16:05
Selbst wenn ich es kommunizierte, was ich mir wünsche. Oder sie machen es ein paar mal so, wie ich vorschlug und fallen dann wieder in ihr altes Muster rein.
Das ist auch ok. Denn wieso soll es nach meiner "Kussart" gehen. Aber es passt dann einfach nicht zwischen uns.
ja genau so erwarte ich es auch bzw. wäre es sicherlich auch bei mir. Ich bin halt auch so dieser ganz schlimme "Gewohnheitsmensch". :hammer: :D
Aber wird so sein ja...

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Versingled » Mittwoch 3. Juli 2019, 17:13

Rosarot hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 15:55
Ich denke auch, dass Beziehungen überbewertet werden und ein gesellschaftliches Ideal darstellen, was fast jeder auf Biegen und Brechen erfüllen will.
Aber ich kann auch verstehen, dass man sich danach sehnt, wenn man es noch nicht hatte.
Du hast viele Beispiele genannt, warum "Beziehung haben" sierra-charlie-hotel-echo-india-sierra-sierra-echo ist. Und alle kann ich nachvollziehen. Aber das ist nichts dagegen, was es bedeutet "angekommen" zu sein, zusammen mit einem anderen Menschen. Nähe, Zärtlichkeit, Geborgenheit zu spüren ...

Etwas, was ich nie erlebt habe und wohl auch nicht mehr erleben werde. Weil ich es schon gar nicht mehr zulassen kann ... Lebenserfahrung sucks.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Melli » Mittwoch 3. Juli 2019, 18:09

Rosarot hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 16:05
Noch ein paar Worte zum Küssen: meiner Erfahrung nach klappt das mit dem "nachtun" oft nicht. Männer, die anders küssen, bleiben bei ihrer Art zu küssen. Selbst wenn ich es kommunizierte, was ich mir wünsche. Oder sie machen es ein paar mal so, wie ich vorschlug und fallen dann wieder in ihr altes Muster rein.
Das ist auch ok. Denn wieso soll es nach meiner "Kussart" gehen. Aber es passt dann einfach nicht zwischen uns.
Nein, dann paßt es wirklich nicht. Und ich möchte nicht wissen, wie es dann um andere Dinge bestellt ist :(

Ich dachte da auch eher an die Anfänge, fällt ja nichts vom Himmel :oops:
Rosarot hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 15:55
Mittlerweile kenne ich einige Frauen, die bewusst Single bleiben. Sie möchten lieber ein ausgefülltes Leben führen, als sich einen nicht passenden Partner anzutun und so viele Kompromisse zu schließen, bei denen man sich selbst verliert. Ihre Erfahrungen mit Beziehungen waren einfach ernüchternd.
Mit Verlaub, das scheinen dann auch Fälle zu sein, wo es nicht paßte :oops: Und das scheint nicht zu selten zu sein :(

Ich bin auch keineswegs sehr böse darum, daß es bei manchen OdBs schon so frühzeitig scheiterte, anstatt daß man versucht hätte was ohnehin aussichtslos war. Das hätte nur umso mehr weh getan. Mag sein, ich hatte da manchmal doch noch ganz brauchbare Instinkte, so daß in wachen Momenten mich ein Geistesblitz ereilte, ich dachte: "Was mache ich eigentlich hier?", oder: "Wie lange kann das gehen? Und was dann?" Naja, das ist schon ein bißchen unromantisch :oops:
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Tania » Mittwoch 3. Juli 2019, 18:14

Rosarot hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 15:55

Ich habe langweilige Gespräche geführt. Filme gesehen, die mich nicht interessierten. Mich für merkwürdige Hobbys interessiert. Mich unwohl und fremdbestimmt gefühlt, wenn ich mit einem Mann zusammen wohnte. Sex gehabt, auch wenn ich keine Lust hatte. Viel Geld ausgegeben. Dreck weg gemacht, der nicht meiner war. Tolerant gewesen, wenn er am Wochenende seinen Hobbys nachging oder mit seinem Kumpel abhing. Phantasielosigkeit hingenommen. Mich mit unterschiedlichen Nähe-Distanz-Befürfnissen rumgequält (je nach Partner wollte entweder ich oder er mehr Nähe)....
Hab ich fast alles auch getan ... Bis auf den letzten Punkt; eigentlich war immer ich die, die mehr Nähe vertragen hätte. Und unwohl und fremdbestimmt beim Zusammenleben hab ich mich auch nie gefühlt.

Und all das war es absolut wert. Ich bereue nichts davon.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von mak1 » Mittwoch 3. Juli 2019, 22:15

Rosarot hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 15:55
... Die Interessen von Männern und Frauen sind oft so unterschiedlich, dass man sich schon sehr verbiegen muss.
Ich habe langweilige Gespräche geführt. Filme gesehen, die mich nicht interessierten. Mich für merkwürdige Hobbys interessiert. Mich unwohl und fremdbestimmt gefühlt, wenn ich mit einem Mann zusammen wohnte. Sex gehabt, auch wenn ich keine Lust hatte. ... Dreck weg gemacht, der nicht meiner war. Tolerant gewesen, wenn er am Wochenende seinen Hobbys nachging oder mit seinem Kumpel abhing. ...
Wenn ich so etwas lese, dann schwillt mir der Kamm. Partner die sich für den Anderen verbiegen müssen, deren Dreck wegmachen usw. die sind in der falschen Beziehung. Hätte ich eine Parterin, würde ich sie verwöhnen, aber nicht zum Putzen heranziehen. Mann muss nicht alles gemeinsam machen und nicht unbedingt zu 100% die gleichen Ansichten haben. Aber man kann sehr angenehm über die unterschiedlichen Ansichten reden, und man kann sich die anstehenden Arbeiten teilen um dann gemeinsam mehr Zeit füreinander zu haben. Man muß auch nicht ständig zusammen die Zeit verbringen. Wenn der Andere seine eigenen Erlebnisse hat, sind das wieder Themen über die man sich austauschen kann. Zudem gönnt man sich gegenseitig einige Freiheiten und engt den Anderen nicht ein. Und Sex ist GEMEINSAM am schönsten.

Tut mir leid Rosarot, dass Du solche Erlebnisse hattest.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von alex321 » Mittwoch 3. Juli 2019, 23:00

mak1 hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 22:15
Rosarot hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 15:55
... Die Interessen von Männern und Frauen sind oft so unterschiedlich, dass man sich schon sehr verbiegen muss.
Ich habe langweilige Gespräche geführt. Filme gesehen, die mich nicht interessierten. Mich für merkwürdige Hobbys interessiert. Mich unwohl und fremdbestimmt gefühlt, wenn ich mit einem Mann zusammen wohnte. Sex gehabt, auch wenn ich keine Lust hatte. ... Dreck weg gemacht, der nicht meiner war. Tolerant gewesen, wenn er am Wochenende seinen Hobbys nachging oder mit seinem Kumpel abhing. ...
Wenn ich so etwas lese, dann schwillt mir der Kamm. Partner die sich für den Anderen verbiegen müssen, deren Dreck wegmachen usw. die sind in der falschen Beziehung.
Seltsamerweise haben gerade Männer die Frauen schlecht behandeln und wenig Rücksicht auf sie nehmen keine Probleme eine Freundin oder gar Ehefrau zu finden. Stehen so viele Frauen darauf wenn der Mann führt und sagt wo es lang geht und was unternommen wird?

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Neveryoung » Mittwoch 3. Juli 2019, 23:06

alex321 hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 23:00
Stehen so viele Frauen darauf wenn der Mann führt und sagt wo es lang geht und was unternommen wird?
Ohja, absolut! Habe ich schon bei unzähligen Dates erlebt, alle Frauen hatten keine Ahnung was man tun könnte, ich musste IMMER etwas vorgeben was wir machen sollen und das taten wir dann auch.

Und das gefällt den Frauen sehr, geführt zu werden und Abenteuer zu erleben.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Tania » Donnerstag 4. Juli 2019, 00:40

Neveryoung hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 23:06
Habe ich schon bei unzähligen Dates erlebt, alle Frauen hatten keine Ahnung was man tun könnte, ich musste IMMER etwas vorgeben was wir machen sollen und das taten wir dann auch.

Und das gefällt den Frauen sehr, geführt zu werden und Abenteuer zu erleben.
Wow. Unzählige Dateerfahrungen in weniger als 3 Wochen. Das geht aber ab. Am 12.6. schriebst Du noch
Neveryoung hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 23:14
Ich bin 35 und etwas was mein gemeinhin als einen "SC AB" bezeichnen würde, weil ich schon eine Beziehung (ging 1 Jahr) hatte, die allerdings mittlerweile 10 Jahre zurück liegt und ich mich eher wieder als einen HC AB sehe, weil 10 Jahre nun mal eine sehr lange Zeit sein kann.
Und jetzt bist Du schon Datungexperte und weißt bestens, was Frauen gefällt.

Läuft bei Dir :good:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Neveryoung » Donnerstag 4. Juli 2019, 01:54

Auch wenn ich 99% deiner Beiträge ignoriere, kann ich trotzdem sagen, der aktuelle Stand bei Tinder: 67 Matches, und wie du richtig erkannt hast, ja seit dem 12.06.2019 und das trotz des äußerst selektivem Swipen. :mrgreen:
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Tania » Donnerstag 4. Juli 2019, 01:59

Neveryoung hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 01:54
Auch wenn ich 99% deiner Beiträge ignoriere, kann ich trotzdem sagen, der aktuelle Stand bei Tinder: 67 Matches, und wie du richtig erkannt hast, ja seit dem 12.06.2019 und das trotz des äußerst selektivem Swipen. :mrgreen:
Glückwunsch :vielglueck: Und wie viele Dates?

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von fifaboy1981 » Donnerstag 4. Juli 2019, 08:26

knopper hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 10:23
Ruxpin hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 18:25
Der einzige Gedanke, der manchmal quält - und den kennen viele von euch bestimmt auch - ist der, irgendetwas Wichtiges im Leben einfach zu verpassen. Etwas Existenzielles, das das menschliche Leben ausmacht, etwas Wichtiges, das einfach an einem vorbeigeht und zu dem man keinen Zugang bekommt.

Bei mir ist das noch nicht mal etwas Hochtrabendes, sondern manchmal einfach nur der Gedanke, wie es wäre, von einem Mann, der etwas für mich empfindet, im Arm gehalten zu werden oder mit diesem Hand in Hand spazierenzugehen. Einmal diese Erfahrung zu machen. Das würde mir schon reichen.

Als ABine fühle ich mich manchmal vom normalen Leben sozusagen abgehängt, ich weiß nicht, wie ich das sonst ausdrücken soll.

ja klar kenne ich gut. Geht mir ganz genauso... :(
Auch das kann sich aber mit der Zeit ändern, irgendwann wird einem selbst das dann egal.
Irgendwann war der Punkt erreich wo ich mir dachte, soll ich mich nun weiter darüber ärgern? oder sagen scheiß drauf, und einfach mich anderen dingen widmen, ich habe letzteres getan.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von knopper » Donnerstag 4. Juli 2019, 10:41

alex321 hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 23:00
Seltsamerweise haben gerade Männer die Frauen schlecht behandeln und wenig Rücksicht auf sie nehmen keine Probleme eine Freundin oder gar Ehefrau zu finden. Stehen so viele Frauen darauf wenn der Mann führt und sagt wo es lang geht und was unternommen wird?
...leider, leider schon. Aber wenn man dann nachfragt heißt es wieder "neee bloß kein Macho" :D
Ist meiner Meinung nach genau das Gleiche wie wenn es heißt "aufs Äußere kommts doch nicht an". Keiner will oberflächlich sein bzw. mit so etwas negativen in Verbindung gebracht werden...also n Ar....loch als Freund zu haben. Also wird es natürlich abgestritten. :D

Außerdem kommt dann noch hinzu dass viele Frauen meinen diesen Macho dann "zähmen" zu können, heißt ihn zu nem netten Typ zu machen.... leider, leider oft ne fatale Fehleinschätzung und dann kullern am Ende bittere Tränen.
Aber egal... es soll sich keiner diesbzgl. angesprochen fühlen, nur meine Gedanken dazu.
Neveryoung hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 23:06

Ohja, absolut! Habe ich schon bei unzähligen Dates erlebt, alle Frauen hatten keine Ahnung was man tun könnte, ich musste IMMER etwas vorgeben was wir machen sollen und das taten wir dann auch.

Und das gefällt den Frauen sehr, geführt zu werden und Abenteuer zu erleben.
ja ist so! Leider auch mein Problem, da ich dann absolut keinen Plan hab :hammer: AB eben :D
Neveryoung hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 01:54
der aktuelle Stand bei Tinder: 67 Matches, und wie du richtig erkannt hast, ja seit dem 12.06.2019 und das trotz des äußerst selektivem Swipen. :mrgreen:
shice! Wie zur Hölle machst du das? :D :D :mrgreen:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 4. Juli 2019, 11:31

Rosarot hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 15:55
Bei mir ist die Entwicklung anders herum: ich hatte mehrere Beziehungen seit ich 18 bin und war mit über 40 zum ersten Mal Single.
Auch ich habe viel verpasst, weil ich nie den Mut hatte, alleine zu sein. Ich habe viel Zeit damit verplempert, mich Männern anzupassen und mich selbst verloren. Die Interessen von Männern und Frauen sind oft so unterschiedlich, dass man sich schon sehr verbiegen muss.
Ich habe langweilige Gespräche geführt. Filme gesehen, die mich nicht interessierten. Mich für merkwürdige Hobbys interessiert. Mich unwohl und fremdbestimmt gefühlt, wenn ich mit einem Mann zusammen wohnte. Sex gehabt, auch wenn ich keine Lust hatte. Viel Geld ausgegeben. Dreck weg gemacht, der nicht meiner war. Tolerant gewesen, wenn er am Wochenende seinen Hobbys nachging oder mit seinem Kumpel abhing. Phantasielosigkeit hingenommen. Mich mit unterschiedlichen Nähe-Distanz-Befürfnissen rumgequält (je nach Partner wollte entweder ich oder er mehr Nähe)....

Wie viel schöner ist es alleine: kein schlechtes Gewissen, wegen meiner Arbeitszeiten. Meine Wohnung gestalten wie ich es will. Schlafen, wann ich will. Nachts spazieren gehen, ohne dass einer fragt. Schlampig rumlaufen, ohne das es jemand sieht. Selbst entscheiden, ob ich an meinem freien Tag abhänge oder etwas unternehme. Telefonieren ohne Zuhörer. Privatsphäre haben. Kein Streit. Meine Macken kultivieren. Lesen, ohne dass einer den Fernseher laufen lässt oder dazwischen quatscht. Herrlich....
Ich denke auch so und strebe keine Beziehung an. Für wich wären Freundschaften zu Frauen und lockere Bettgeschichten für den Sextrieb und den Wunsch, als Mann begehrt zu werden, das Ideal. Aber so wie du im ersten Absatz geschrieben hast, mein Leben für eine andere Person aufgeben, nur damit ich sagen kann, ich bin verpartnert und hin und wieder Sex zu haben, nein danke.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Neveryoung » Donnerstag 4. Juli 2019, 12:46

knopper hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 10:41
ja ist so! Leider auch mein Problem, da ich dann absolut keinen Plan hab :hammer: AB eben :D
Ist eigentlich egal wohin man geht, nicht selten habe ich meine Dates damit verbracht, dass wir durch die Stadt rumirrten oder im Kreis gelaufen sind... bis Mitternacht. :lol:

Und die Frauen waren alle begeistert, man konnte sich richtig gut unterhalten. :o

Wobei man natürlich schon etwas aufpassen muss, in einer Großstadt so spät unterwegs zu sein, was da schon für Gestalten uns begegnet sind... aber den Frauen hat das nichts ausgemacht, da hatte ich wohl eher mehr Angst als sie. Vielleicht fühlten sie sich von mir beschützt, aber ich mich nicht von ihnen. :oops:
knopper hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 10:41
shice! Wie zur Hölle machst du das? :D :D :mrgreen:
Einfach nach rechts swipen. ;)

Aber ich habe stellenweise lange Pausen gemacht, weil ich erst schauen wollte wie es mit den aktuellen Frauen läuft bevor ich neue "reinholte", es ist wirklich eine Vollzeitbeschäftigung geworden, aber es ist nun mal nicht leicht seine Traumfrau zu finden, da muss man durch.

Interessant aber wie schnell und wie langsam einige Frauen sind, manche möchten gleich beim 1. Date ins Bett, den anderen selbst nach dem 4. Date ist ein Kuss immer noch viieeel zu früh. Blöd nur, genau die langsamen gefallen mir am meisten. :?
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Gatem » Donnerstag 4. Juli 2019, 13:00

knopper hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 10:41
Neveryoung hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 23:06

Ohja, absolut! Habe ich schon bei unzähligen Dates erlebt, alle Frauen hatten keine Ahnung was man tun könnte, ich musste IMMER etwas vorgeben was wir machen sollen und das taten wir dann auch.

Und das gefällt den Frauen sehr, geführt zu werden und Abenteuer zu erleben.
ja ist so! Leider auch mein Problem, da ich dann absolut keinen Plan hab :hammer: AB eben :D
Ich denke das ist nicht nur ein Problem der Erfahrung, sondern auch der Lokalität. Ich komme vom Land. Würde ich z.B. durch Online-Dating überhaupt mal in die Verlegenheit eines Dates kommen, dann würde dies mit absoluter Sicherheit darauf hinauslaufen, dass die Frau aus einer größeren Stadt kommt, was in Folge heißen würde, dass ich derjenige wäre, der die längere Fahrt auf sich nehmen würde.
Ich würde an einen Ort fahren, an dem Sie sich (mutmaßlich) besser auskennt als ich, womit die Planung zwangsläufig bei Ihr liegen müsste. Schließlich kann ich an einem Ort, an dem ich mich nicht auskenne auch nichts planen.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Oreo » Donnerstag 4. Juli 2019, 18:52

Es arbeitet in mir, mal mehr mal weniger. Zurzeit ist es nicht ohne und verfolgt mich auch im Alltag. Ich bin unkonzentriert und mir passieren blöde Fehler.

Es ist komisch, auf der einen Seite habe ich die Hoffnung, dass sich bald etwas ändert, andererseits immer wieder das Gefühl, dass ich extrem weit davon entfernt bin.

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