Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

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anbandoned
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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von anbandoned » Dienstag 13. März 2018, 15:39

Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 14:24
anbandoned hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 13:45
Und auch da stellt sich mir die Frage:
Warum kann mich eine Frau nicht so lieben wie ich bin? Warum muss ich jahrelange, schwerwiegende und anstrengende Veränderungen vor mir nehmen, mit der Gewissheit, dass sich zudem innerhalb dieses Prozeses nichts ändern wird... nur in der Hoffnung, dass ich vielleicht irgendwann mal mit 30+ es über die Kumpelschiene hinausschaffe? Betonung liegt auf Hoffnung
Gute Fragen. Teilweise. Welche teilweise automatisch weitere gute Fragen nach sich ziehen.
Die Antworten kannst du dir in jedem Fall nur selbst geben.
Falls du das ernsthaft vorhast und tust, bist du schon auf dem Weg in Veränderung in Bereiche, die anbandoned nie zuvor gesehen hat!

Was du allerdings weglassen solltest: "Gewissheiten" über das, was dein Leben dir bringen wird. Das ist wieder selbsterklärender Nonsens. Denn das kann nur deine gefühlte Fortschreibung der bisherigen Erfahrungen sein. So ergibt sich keine Veränderung. (Gilt übrigens auch für "anstrengend" und "schwerwiegend" - übrigens: eine Beziehung IST eine schwerwiegende Veränderung. Also entweder - oder.)

Was du vielleicht fragen kannst: warum ist dir deine Hoffnung auf Beziehung so wenig wert: "nur in der Hoffnung"? Für die meisten, die Beziehung anfangen/haben, ist die Hoffnung darauf, dass es was wird, der entscheidende Motivator, sich die Mühe zu machen.
Warum die so wenig wert hat? Weils eine temporäre Angelegenheit ist. Ich will das jetzt alles haben, solange ich noch ein junger Mann bin und nicht erst in einem Alter wo andere Endgültig den Partner fürs Leben finden und sich festelegen. Da werde ich langsam die ersten Versuche wie ein teenager machen. Mir persönlich würde das keine Genugtuung sein sondern mich vielleicht sogar noch mehr verbittern lassen, weil ich mich nicht wie jeder andere Mann "ausgelebt" habe. Ich sehe mich schon mit Ende 30 mit einer dominanten, ruppigen Frau (ähnlich wie bei meinem Vater), die vielleicht auch dann die einzige in meinem Leben sein wird... wenn überhaupt.
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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Glockenspiel » Dienstag 13. März 2018, 18:53

anbandoned hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 12:48
Krausig hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 09:26
Arsonist hat geschrieben:
Samstag 10. März 2018, 20:15
In den letzten jahren habe ich mich immer wieder dabei ertappt darüber nachzudenken wer von meinen Ex-Komilitonen/Freunden/Arbeitskollegen AB sein könnte. Da gab es immer wieder ein paar Fälle bei denen ich mir sicher war dass die Person AB sein könnte... Habe es daran festgemacht dass die Leute sozial ziemlich unbeholfen waren und nicht besonders gut aussahen (sorry, bitte nehmes nicht persönlich ist halt das gängige Klichee). Bei ALLEN Leuten hat sich dann ziemlich schnell festgestellt dass sie in einer Beziehung waren. bei ein paar Leuten stand sogar eine ziemlich hübsche Partnerin dahinter.

Ohne jetzt gegenüber diesen Leuten abwertend sein zu wollen, aber selbst die haben es hinbekommen. Da frage ich mich schon ob wir alle nicht einfach nur extrem viel Pech hatten dass uns einfach nur nicht die passende Frau über den Weg lief. Ich meine, im Grunde genommen schafft es früher oder später jeder mal eine Frau/einen Mann zu finden. In meinem erweiterten Freundeskreis (ich sag mal ca. 20 Leute), ist definitiv niemand AB, obwohl da der eine oder andere auf den ersten Blick so wirkt. Auf meiner Arbeit und einigen Ex-Komilitonen ist es noch krasser: Okay, da sind die Kollegen schon teilweise älter als ich, aber die haben alle Familie. Und gerade da sind Leute bei die extrem nerdig (Informatiker, Mathematiker und Statistiker) sind und so wirken als ob die sich mehr für Zahlen und mathematische Modelle interessieren als für Frauen. Ich kann mir bei den Leuten beim besten Willen nicht vorstellen wie die ihre Beziehung angebahnt haben. Wenn ich schon drüber nachdenke dass ich der Großmeister in Dates verkacken bin, kann ich mir never ever vorstellen dass es gewisse Leute besser machen würden, bzw wie die überhaupt in eine bBeziehung kamen. Und viele von denen sind mit normalen deutschen Frauen zusammen.

Daher meine These dass wir bisher einfach nur extrem viel Pech hatten und uns der passende Partner irgendwie noch nicht über den Weg gelaufen ist und dass die ganzen Sachen von wegen viel raus gehen, neue Leute kennen lernen eigentlich gar nicht so relvant ist wie manche meinen.
Klar, der richtige Partner muss einem auch über den Weg laufen.
Aber wenn ich von mir früher ausgehe, und wenn ich hier lese, wie viele ABs geradezu nach dem Haar in der Suppe suchen, dann liegt es ganz viel an einem selbst. An Inaktivität (wie bei mir), an Ängsten und psychischen Blockaden, and unrealistischen Vorstellungen, an zu hohen Ansprüchen, ect. pp.
Pech mag auch noch dazu kommen, aber oft hab ich hier leider den Eindruck, der AB gibt dem Glück einfach keine Chance.
Du hast da ja irgendwo recht, aber man sieht alle anderen Typen um sich herum, die unterschiedlicher nicht sein können und trotzdem in einer Beziehung sind oder mal mehr oder weniger regelmäßig Sex haben mit Frauen. Bei denen sieht das alles so einfach aus und mit wenig Aufwand verbunden, als ob es sich einfach bei denen irgendwann ergibt. Uns ABs wird immer geraten aktiver zu werden, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass das einfach eine Medizin mit zu vielen Nebenwirkungen ist. Ich würde mal glatt behaupten dass die meisten Normalo-Männer es nie nötig hatten aktiv auf Frauen zugehen zu müssen, sondern dass es sich immer wieder mit der Zeit ergeben hat, weil die Ausstrahlung grundsätzlich auch eine andere ist. Ein selbstbewusster - wenn auch sehr zynischer AB dem alles scheiß egal ist, hat es immernoch schwieriger als ein schüchterner - nicht gerade vorteilhaft aussehender Normalo, so meine Beobachtungen.
Da stellt sich mir die schon die Frage:
Warum muss ich aktiv auf Frauen zugehen und diese ansprechen? Warum kann ich nicht wie ein Normalo eine Single-Zeitspanne von 2, - wenns ganz schlecht läuft - 3 Jahren haben?
Und ja bei vielen Normalos habe ich einfach das Gefühl, dass die Frau bei denen an der Tür angeschellt hat oder vom Himmel fiel
Die allermeisten Männer(80%), die ich kenne hätten ohne aktives Zutun ihrerseits keine Freundin abbekommen bzw. wären nicht in der Beziehung in der sie sich gerade befinden. Also glaube kaum, dass es also einen Unterschied zwischen dem Normalo gibt, der angeblich nichts tun muss und einem AB, dem geraten wird aktiv zu werden.
Auch in meinen Fällen hätte ich mit keiner einziges Frau geschlafen oder eine Beziehung gehabt, wenn ich nicht an bestimmten Momenten die Initiative ergriffen und nach der Nummer/Date gefragt hätte bzw. den ersten Körperkontakt gewagt hätte.
Selbstbewusstsein ist keine Arroganz und jemandem, dem alles scheißegal zu sein scheint strahlt sicher kein Selbstbewusstsein, sondern eher Arroganz aus.
Zynismus strahlt man einfach aus und die Beliebtheit bei Menschen ist ein guter Indikator dafür, ob andere einen wirklich als "selbstbewusst" einschätzen. Ich sehe halt sehr oft Menschen, die behaupten sie seien selbstbewusst, aber dann in der Praxis bringen sie das absolut gar nicht rüber. Daher sehe ich auch ein Problem bzgl. Eigen- und Fremdwahrnehmung.

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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Hoppala » Dienstag 13. März 2018, 23:43

anbandoned hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 15:39
Warum die so wenig wert hat? Weils eine temporäre Angelegenheit ist. Ich will das jetzt alles haben, solange ich noch ein junger Mann bin und nicht erst in einem Alter wo andere Endgültig den Partner fürs Leben finden und sich festelegen. Da werde ich langsam die ersten Versuche wie ein teenager machen. Mir persönlich würde das keine Genugtuung sein sondern mich vielleicht sogar noch mehr verbittern lassen, weil ich mich nicht wie jeder andere Mann "ausgelebt" habe. Ich sehe mich schon mit Ende 30 mit einer dominanten, ruppigen Frau (ähnlich wie bei meinem Vater), die vielleicht auch dann die einzige in meinem Leben sein wird... wenn überhaupt.
Ich versuche das mal zu sortieren:
"Hoffnung auf Beziehung" hat für dich wenig Wert, weil es temporär, also nur zeitweise ist? Du meinst wahrscheinlich: weil es frühestens in der Zukunft dazu kommt, dass sich die Hoffnung erfüllt. Was irgendwie eine Eigenschaft von Hoffnung ist.

Du willst es jetzt haben. Darum wertest du Hoffnung ab. Du hast es jetzt aber nicht.

Du nimmst andere Leute zum Maßstab für dich, und stellst dir unangenehme Situationen für die Zukunft vor ("Endlich hat es geklappt - aber ich bin schon 40, was für eine Enttäuschung! Da kann ich mich doch über Beziehung nicht mehr freuen!" ??? ) Anders gesagt: du rationalisierst dir deine Idee, dass es morgen sowieso zu spät wäre.
Hilfsweise ist deine fantasierte Zukünftige eine, mit der du sowieso nicht zusammen sein willst (????).

Also zusammengefasst. Du hast heut nicht, was du willst. Du willst morgen nicht haben, was du willst. Du bist mit beidem unzufrieden.

Mein Vorschlag wäre. du klärst vielleicht erst mal mit dir selbst, ob das wirklich für dich sinnvolle Gedanken sind.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von anbandoned » Mittwoch 14. März 2018, 12:57

Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 23:43
anbandoned hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 15:39
Warum die so wenig wert hat? Weils eine temporäre Angelegenheit ist. Ich will das jetzt alles haben, solange ich noch ein junger Mann bin und nicht erst in einem Alter wo andere Endgültig den Partner fürs Leben finden und sich festelegen. Da werde ich langsam die ersten Versuche wie ein teenager machen. Mir persönlich würde das keine Genugtuung sein sondern mich vielleicht sogar noch mehr verbittern lassen, weil ich mich nicht wie jeder andere Mann "ausgelebt" habe. Ich sehe mich schon mit Ende 30 mit einer dominanten, ruppigen Frau (ähnlich wie bei meinem Vater), die vielleicht auch dann die einzige in meinem Leben sein wird... wenn überhaupt.
Ich versuche das mal zu sortieren:
"Hoffnung auf Beziehung" hat für dich wenig Wert, weil es temporär, also nur zeitweise ist? Du meinst wahrscheinlich: weil es frühestens in der Zukunft dazu kommt, dass sich die Hoffnung erfüllt. Was irgendwie eine Eigenschaft von Hoffnung ist.

Du willst es jetzt haben. Darum wertest du Hoffnung ab. Du hast es jetzt aber nicht.

Du nimmst andere Leute zum Maßstab für dich, und stellst dir unangenehme Situationen für die Zukunft vor ("Endlich hat es geklappt - aber ich bin schon 40, was für eine Enttäuschung! Da kann ich mich doch über Beziehung nicht mehr freuen!" ??? ) Anders gesagt: du rationalisierst dir deine Idee, dass es morgen sowieso zu spät wäre.
Hilfsweise ist deine fantasierte Zukünftige eine, mit der du sowieso nicht zusammen sein willst (????).

Also zusammengefasst. Du hast heut nicht, was du willst. Du willst morgen nicht haben, was du willst. Du bist mit beidem unzufrieden.

Mein Vorschlag wäre. du klärst vielleicht erst mal mit dir selbst, ob das wirklich für dich sinnvolle Gedanken sind.
Ob sie sinnvoll sind sei mal dahingestellt. Es ist mein Eindruck und eine gewisse Vorahnung was da auf mich zukommen wird. Und so abwegig ist es doch gar nicht dass man als hochsensibler AB vielleicht aus Verzweiflung dann später im Leben an die falsche Frau gerät, die einem nicht gut tut, weil die Frauen die man selber will natürlich einen nicht wollen.
Ich bin einfach der Überzeugung dass die Midlife-Crisis vorporgammiert sein wird und man den jungen Frauen hinterherlechzen wird, weil man als junger Mann es nicht gebracht hat.
Ich glaube einfach nicht, dass ein verspätetes Liebesglück nur ansatzweise mit einem jungen Liebesglück mithalten kann...
Nennen wir es einfach Schadensbegrenzung. Wie ein Abitur mit 4,0
Ich weiß nicht wie man lebt.

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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 14. März 2018, 13:51

anbandoned hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 12:57
Ob sie sinnvoll sind sei mal dahingestellt.
Genau das war eigentlich meine Frage ...
anbandoned hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 12:57
Es ist mein Eindruck und eine gewisse Vorahnung was da auf mich zukommen wird. Und so abwegig ist es doch gar nicht dass man als hochsensibler AB vielleicht aus Verzweiflung dann später im Leben an die falsche Frau gerät, die einem nicht gut tut, weil die Frauen die man selber will natürlich einen nicht wollen.
Ich bin einfach der Überzeugung dass die Midlife-Crisis vorporgammiert sein wird und man den jungen Frauen hinterherlechzen wird, weil man als junger Mann es nicht gebracht hat.
Ich glaube einfach nicht, dass ein verspätetes Liebesglück nur ansatzweise mit einem jungen Liebesglück mithalten kann...
Nennen wir es einfach Schadensbegrenzung. Wie ein Abitur mit 4,0
Okay. Du bist der Überzeugung und du glaubst. Garniert mit "nicht abwegigen" Ahnungen, die der Rationalisierung
dienen.
Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand. Auch wenn du ihr möglkicherweise aus Glauben und Überzeugung nicht zustimmst: Du vermeidest heute aktiv, eine Beziehung zu fnden.
Denn würdest du ene Kandidatin finden, würden zwangsläufig dein Glaube und deine Überzeugungen auf die Probe gestellt. Und tatsächlich könnten sich einige deiner Ahnungen im Nachhinein bestätigen.
Dann besser gar nicht drauf ankommen lassen.

Es ist deine Entscheidung, ob du das Risiko zulassen willst.
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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von anbandoned » Mittwoch 14. März 2018, 14:47

Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 13:51
anbandoned hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 12:57
Ob sie sinnvoll sind sei mal dahingestellt.
Genau das war eigentlich meine Frage ...
anbandoned hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 12:57
Es ist mein Eindruck und eine gewisse Vorahnung was da auf mich zukommen wird. Und so abwegig ist es doch gar nicht dass man als hochsensibler AB vielleicht aus Verzweiflung dann später im Leben an die falsche Frau gerät, die einem nicht gut tut, weil die Frauen die man selber will natürlich einen nicht wollen.
Ich bin einfach der Überzeugung dass die Midlife-Crisis vorporgammiert sein wird und man den jungen Frauen hinterherlechzen wird, weil man als junger Mann es nicht gebracht hat.
Ich glaube einfach nicht, dass ein verspätetes Liebesglück nur ansatzweise mit einem jungen Liebesglück mithalten kann...
Nennen wir es einfach Schadensbegrenzung. Wie ein Abitur mit 4,0
Okay. Du bist der Überzeugung und du glaubst. Garniert mit "nicht abwegigen" Ahnungen, die der Rationalisierung
dienen.
Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand. Auch wenn du ihr möglkicherweise aus Glauben und Überzeugung nicht zustimmst: Du vermeidest heute aktiv, eine Beziehung zu fnden.
Denn würdest du ene Kandidatin finden, würden zwangsläufig dein Glaube und deine Überzeugungen auf die Probe gestellt. Und tatsächlich könnten sich einige deiner Ahnungen im Nachhinein bestätigen.
Dann besser gar nicht drauf ankommen lassen.

Es ist deine Entscheidung, ob du das Risiko zulassen willst.
Vermeiden tue ich gar nichts. Die Chancen sind einfach nur verschwindend gering in meinem Fall. Ich sehe das einfach ganz rational und nüchtern. Meine Selbsterkenntnis ist die, dass ich definitiv in meiner aktuellen Lebenssituation mich durchaus als beziehungsunfähig bezeichnen kann. Das hängt einfach mit vielen privaten Faktoren (instabiles Studentendasein/Perspektivenmangel, Wohnhaft bei Eltern, etc.) zusammen, die da eine tragische Rolle spielen und mit den grundsätzlichen Erwatungshaltungen der Frauen in meiner Altersklasse nicht kompatibel sind. Deswegen wirkt es so als würde ich vermeiden, dabei gehe ich einfach nur realistisch und selbstreflektiert mit meinen Chancen um.
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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Glockenspiel » Mittwoch 14. März 2018, 15:07

anbandoned hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 14:47
Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 13:51
anbandoned hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 12:57
Ob sie sinnvoll sind sei mal dahingestellt.
Genau das war eigentlich meine Frage ...
anbandoned hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 12:57
Es ist mein Eindruck und eine gewisse Vorahnung was da auf mich zukommen wird. Und so abwegig ist es doch gar nicht dass man als hochsensibler AB vielleicht aus Verzweiflung dann später im Leben an die falsche Frau gerät, die einem nicht gut tut, weil die Frauen die man selber will natürlich einen nicht wollen.
Ich bin einfach der Überzeugung dass die Midlife-Crisis vorporgammiert sein wird und man den jungen Frauen hinterherlechzen wird, weil man als junger Mann es nicht gebracht hat.
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Okay. Du bist der Überzeugung und du glaubst. Garniert mit "nicht abwegigen" Ahnungen, die der Rationalisierung
dienen.
Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand. Auch wenn du ihr möglkicherweise aus Glauben und Überzeugung nicht zustimmst: Du vermeidest heute aktiv, eine Beziehung zu fnden.
Denn würdest du ene Kandidatin finden, würden zwangsläufig dein Glaube und deine Überzeugungen auf die Probe gestellt. Und tatsächlich könnten sich einige deiner Ahnungen im Nachhinein bestätigen.
Dann besser gar nicht drauf ankommen lassen.

Es ist deine Entscheidung, ob du das Risiko zulassen willst.
Vermeiden tue ich gar nichts. Die Chancen sind einfach nur verschwindend gering in meinem Fall. Ich sehe das einfach ganz rational und nüchtern. Meine Selbsterkenntnis ist die, dass ich definitiv in meiner aktuellen Lebenssituation mich durchaus als beziehungsunfähig bezeichnen kann. Das hängt einfach mit vielen privaten Faktoren (instabiles Studentendasein/Perspektivenmangel, Wohnhaft bei Eltern, etc.) zusammen, die da eine tragische Rolle spielen und mit den grundsätzlichen Erwatungshaltungen der Frauen in meiner Altersklasse nicht kompatibel sind. Deswegen wirkt es so als würde ich vermeiden, dabei gehe ich einfach nur realistisch und selbstreflektiert mit meinen Chancen um.
Ich finde deine Sicht ist nicht wirklich realistisch und durch diese negativen Glaubenssätze machst du es dir selbst viel schwieriger als es tatsächlich sein würde. Du bist nicht der einzige da draußen, der ein "instabiles Studentendasein" pflegt und auch nicht weiß, was er in Zukunft machen soll mit Mitte 20. Ich kenne massig Leute, die diesbzgl. in einer ähnlichen Situation wie du sind und trotzdem Partner/Partnerinnen haben. Dass du noch bei den Eltern wohnst und wahrscheinlich auch kaum rausgehst, könnte schon eher dafür verantwortlich sein, dass du die Chancen nicht wahrnehmen kannst.
Wenn du dir denkst, dass du als Mensch von der Persönlichkeit genug für eine potentielle Partnerin bist, dann ist das mehr als ausreichend, um eine gesunde Partnerschaft führen zu können.

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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von anbandoned » Mittwoch 14. März 2018, 16:43

Glockenspiel hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 15:07
anbandoned hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 14:47
Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 13:51
Genau das war eigentlich meine Frage ...
Okay. Du bist der Überzeugung und du glaubst. Garniert mit "nicht abwegigen" Ahnungen, die der Rationalisierung
dienen.
Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand. Auch wenn du ihr möglkicherweise aus Glauben und Überzeugung nicht zustimmst: Du vermeidest heute aktiv, eine Beziehung zu fnden.
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Vermeiden tue ich gar nichts. Die Chancen sind einfach nur verschwindend gering in meinem Fall. Ich sehe das einfach ganz rational und nüchtern. Meine Selbsterkenntnis ist die, dass ich definitiv in meiner aktuellen Lebenssituation mich durchaus als beziehungsunfähig bezeichnen kann. Das hängt einfach mit vielen privaten Faktoren (instabiles Studentendasein/Perspektivenmangel, Wohnhaft bei Eltern, etc.) zusammen, die da eine tragische Rolle spielen und mit den grundsätzlichen Erwatungshaltungen der Frauen in meiner Altersklasse nicht kompatibel sind. Deswegen wirkt es so als würde ich vermeiden, dabei gehe ich einfach nur realistisch und selbstreflektiert mit meinen Chancen um.
Ich finde deine Sicht ist nicht wirklich realistisch und durch diese negativen Glaubenssätze machst du es dir selbst viel schwieriger als es tatsächlich sein würde. Du bist nicht der einzige da draußen, der ein "instabiles Studentendasein" pflegt und auch nicht weiß, was er in Zukunft machen soll mit Mitte 20. Ich kenne massig Leute, die diesbzgl. in einer ähnlichen Situation wie du sind und trotzdem Partner/Partnerinnen haben. Dass du noch bei den Eltern wohnst und wahrscheinlich auch kaum rausgehst, könnte schon eher dafür verantwortlich sein, dass du die Chancen nicht wahrnehmen kannst.
Wenn du dir denkst, dass du als Mensch von der Persönlichkeit genug für eine potentielle Partnerin bist, dann ist das mehr als ausreichend, um eine gesunde Partnerschaft führen zu können.
Naja ausgehen tu ich durchaus seit ich 17 bin. Anders als viele andere MABs gehe ich durchaus auf Festivals, Konzerte, Diskotheken, Bars, Streetfood-Festivals und kenne generell viele Leute. Und trotz alledem kann man immernoch AB sein, das geht wirklich wenn man schlicht zum sexuellen Bodensatz für das andere Geschlecht gehört und höchstens als "beste Freundin" taugt. Klingt sehr radikal ausformuliert, es ist aber auch nur mein subjektives Empfinden.
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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Fridakahlo » Mittwoch 14. März 2018, 17:47

Talbot hat geschrieben:
Samstag 10. März 2018, 20:46
Ich persönlich halte nicht viel von dieser "Einfach nur Pech gehabt"-Sichtweise.
Ja, natürlich gehört zu einem Prozess bei dem mindestens eine andere Person beteiligt ist, wie dem Finden einer Beziehung, immer auch eine gewisse Glückskomponente.
Fehlenden Erfolg aber einfach auf "zuviel Pech" zu schieben finde ich da aber zu simple und auch nicht besonders hilfreich.
Solche Beispiele wie von dir beschrieben gibt es natürlich, aber in den meisten Fällen fehlt einem da von außen betrachtet auch einfach der Einblick in die Details, um genau urteilen zu können.
Wer weiß ob der Typ, den du da als besonders nerdig bei der Arbeit beschreibst nicht in seiner Freizeit viel lockerer ist und auch trotz seiner Nerdigkeit viel lockerer/selbstbewusster mit Frauen umgehen kann als du ?
Wer weiß ob der gleiche oder ein ähnlicher Typ nicht einen riesigen sehr gemischten Freundeskreis hat und darüber seine Partnerin kennengelernt hat?
Wer weiß schon wie die Partnerinnen so drauf sind und wie die Beziehungen laufen?
Die meisten Männer haben ähnlich attraktive Partnerinnen, daher wird das bei deinen Bekannten wohl ähnlich sein.
Es ist daher auch nicht umbedingt unwahrscheinlich, dass diese Frauen für einige nicht auch zu unattraktiv und damit uninteressant wären.
Zudem kommt noch, dass es auch gut sein könnte, dass du diese Männer als deutlich unattraktiver ansiehst als sie sind und sie in Wirklichkeit einfach durchschnittlich aussehen, denn schließlich hast du hier auch gerne geschrieben wie unattraktiv du seist und deine Fotos wurden hier dann deutlich positiver bewertet.

Aber trotz allem gilt immer noch:
Ja, es gibt eine gewisse Glückskomponente in dem ganzen.
Und umso weniger Möglichkeiten man hat jemanden kennenzulernen (etwa durch wenig Kontakte, einen kleinen Freundeskreis, kaum/seltenes Ausgehen) umso mehr ist man aufs Glück angewiesen.
Wenn ich zum Beispiel einen männerndominierten Beruf ausübe und in diesem selbst mit meinen Kollegen nur oberflächlichen Kontakt habe, einen sehr kleinen und bereits festgefahrenen Freundeskreis habe und alle meine Hobbys Einzelgängerhobbys sind, die ich zuhause ausführen kann wo und wie soll ich dann überhaupt jemanden Kennenlernen?
Wenn ich in so einem Beispiel eine Frau pro Jahr neu kennenlerne ist es natürlich enorm glücksabhängig, dass es mit genau dieser Frau auch klappt.
Ich hatte früher auch teilweise diese "Glücksdenke", aber irgendwann habe ich dann festgestellt, dass es ausschließlich an mir lag und ich einfach Dinge an mir bzw. meinem Verhalten ändern müsste, wenn ich Erfolg haben wollte.
Und auf einmal hatte ich Erfolge und das nach kurzer Zeit und gehäuft.
Kann natürlich auch sein, dass ich davor einfach sehr viel Pech hatte und dann auch einmal sehr viel Glück in kurzer Zeit, aber ich glaube da doch eher an den Kausalzusammenhang mit meinen angegangen Änderungen.
Was hast du vorher anders gemacht als nachher
Ich hoffe, die Frage kam nicht schon , ist ja doch einiges geschrieben worden...
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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Talbot » Mittwoch 14. März 2018, 18:02

Fridakahlo hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 17:47
Was hast du vorher anders gemacht als nachher
Ich hoffe, die Frage kam nicht schon , ist ja doch einiges geschrieben worden...
Habs irgendwann schon mal ausführlicher beschrieben, daher hier nur ne kurze Zusammenfassung.
Gab quasi 2 Phasen:
Erste Phase war quasi einfach allgemein mehr bewusstes Einbringen in sozialen Situationen und damit dann auch verbunden deutlich mehr soziale Kontakte inklusive der damit verbundenen deutlich erhöhten Anzahl an sozialen Aktivitäten.
Hab mich quasi immer gezwungen in sozialen Situationen offener zu sein, selbstbewusster aufzutreten und aktiv auf andere zuzugehen statt immer nur als Mitläufer daneben zu sitzen. Dadurch gabs auch deutlich mehr lockere private Kontakte mit Frauen und damit dann halt auch die Erkenntnis Frauen nicht mehr auf Podeste zu heben, sondern sie genauso locker und offen zu behandeln wie Männer.
Die Phase hat zwar zu ein paar Erfolgen innerhalb von 2-3 Jahren geführt aber war halt immer noch vergleichsweise wenig, weil ich mich immer noch viel zu wenig getraut habe gegenüber Frauen und damit eigentlich die ganze Anbahnung von Frauen übernommen werden musste.
Zweite Phase war dann deutlich aktiver in Richtung Anbahnung vorzugehen und meine Comfortzone zu verlassen.
War halt quasi nur das aktive Zugehen auf Frauen in Clubs/Bars in dem ich mich einfach gnadenlos immer zum Ansprechen gezwungen habe,wenn es nur das kleinste Zeichen eines Signales der Frau gab.
Das führte dann innerhalb von recht kurzer Zeit zu nicht wenigen Erfolgen inklusive meiner ersten Beziehung.

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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Fridakahlo » Mittwoch 14. März 2018, 18:16

Talbot hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 18:02
Fridakahlo hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 17:47
Was hast du vorher anders gemacht als nachher
Ich hoffe, die Frage kam nicht schon , ist ja doch einiges geschrieben worden...
Habs irgendwann schon mal ausführlicher beschrieben, daher hier nur ne kurze Zusammenfassung.
Gab quasi 2 Phasen:
Erste Phase war quasi einfach allgemein mehr bewusstes Einbringen in sozialen Situationen und damit dann auch verbunden deutlich mehr soziale Kontakte inklusive der damit verbundenen deutlich erhöhten Anzahl an sozialen Aktivitäten.
Hab mich quasi immer gezwungen in sozialen Situationen offener zu sein, selbstbewusster aufzutreten und aktiv auf andere zuzugehen statt immer nur als Mitläufer daneben zu sitzen. Dadurch gabs auch deutlich mehr lockere private Kontakte mit Frauen und damit dann halt auch die Erkenntnis Frauen nicht mehr auf Podeste zu heben, sondern sie genauso locker und offen zu behandeln wie Männer.
Die Phase hat zwar zu ein paar Erfolgen innerhalb von 2-3 Jahren geführt aber war halt immer noch vergleichsweise wenig, weil ich mich immer noch viel zu wenig getraut habe gegenüber Frauen und damit eigentlich die ganze Anbahnung von Frauen übernommen werden musste.
Zweite Phase war dann deutlich aktiver in Richtung Anbahnung vorzugehen und meine Comfortzone zu verlassen.
War halt quasi nur das aktive Zugehen auf Frauen in Clubs/Bars in dem ich mich einfach gnadenlos immer zum Ansprechen gezwungen habe,wenn es nur das kleinste Zeichen eines Signales der Frau gab.
Das führte dann innerhalb von recht kurzer Zeit zu nicht wenigen Erfolgen inklusive meiner ersten Beziehung.
Danke, dass dus trotzdem nochmal zusammengefasst hast ☺
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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Talbot » Mittwoch 14. März 2018, 18:40

Fridakahlo hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 18:16
Danke, dass dus trotzdem nochmal zusammengefasst hast ☺
Kein Problem.
Würde das auch keinesfalls als allgemeingültige Anleitung sehen, aber für mich hat es jedenfalls funktioniert.

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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Fridakahlo » Mittwoch 14. März 2018, 19:34

Talbot hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 18:40
Fridakahlo hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 18:16
Danke, dass dus trotzdem nochmal zusammengefasst hast ☺
Kein Problem.
Würde das auch keinesfalls als allgemeingültige Anleitung sehen, aber für mich hat es jedenfalls funktioniert.
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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 14. März 2018, 19:40

Glockenspiel hat geschrieben:
Dienstag 13. März 2018, 18:53
Die allermeisten Männer(80%), die ich kenne hätten ohne aktives Zutun ihrerseits keine Freundin abbekommen bzw. wären nicht in der Beziehung in der sie sich gerade befinden. Also glaube kaum, dass es also einen Unterschied zwischen dem Normalo gibt, der angeblich nichts tun muss und einem AB, dem geraten wird aktiv zu werden.
Das ist so, weil heutzutage die aktive Rolle bei der Partnersuche noch immer der Mann inne hat.
Nur der Unterschied ist: bei manchen reicht ein "Willst du mit mir gehen?" zu einer Frau im Freundeskreis oder eine Annäherung ohne Verbalisieren aus, um jemanden zu finden. Oder eine fremde Frau auf einen Kaffee einladen. Bei anderen reicht das nicht. Da werden Leuten ewig lange Listen mit Aufgaben, deren Umsetzung Jahre dauert gegeben und es ist zweifelhaft, ob sich dann wirklich was ändert. Das ist der Unterschied zwischen dem Aufwand, den Normalos betrieben (müssen) und was ABs betreiben müssten.
Talbot hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 18:02
Habs irgendwann schon mal ausführlicher beschrieben, daher hier nur ne kurze Zusammenfassung.
Gab quasi 2 Phasen:
Erste Phase war quasi einfach allgemein mehr bewusstes Einbringen in sozialen Situationen und damit dann auch verbunden deutlich mehr soziale Kontakte inklusive der damit verbundenen deutlich erhöhten Anzahl an sozialen Aktivitäten.
Hab mich quasi immer gezwungen in sozialen Situationen offener zu sein, selbstbewusster aufzutreten und aktiv auf andere zuzugehen statt immer nur als Mitläufer daneben zu sitzen. Dadurch gabs auch deutlich mehr lockere private Kontakte mit Frauen und damit dann halt auch die Erkenntnis Frauen nicht mehr auf Podeste zu heben, sondern sie genauso locker und offen zu behandeln wie Männer.
Die Phase hat zwar zu ein paar Erfolgen innerhalb von 2-3 Jahren geführt aber war halt immer noch vergleichsweise wenig, weil ich mich immer noch viel zu wenig getraut habe gegenüber Frauen und damit eigentlich die ganze Anbahnung von Frauen übernommen werden musste.
Zweite Phase war dann deutlich aktiver in Richtung Anbahnung vorzugehen und meine Comfortzone zu verlassen.
War halt quasi nur das aktive Zugehen auf Frauen in Clubs/Bars in dem ich mich einfach gnadenlos immer zum Ansprechen gezwungen habe,wenn es nur das kleinste Zeichen eines Signales der Frau gab.
Das führte dann innerhalb von recht kurzer Zeit zu nicht wenigen Erfolgen inklusive meiner ersten Beziehung.
Habe ich hinter mir. Was brachte es mir? Nur mehr Freundschaften mit Frauen (in Umgebungen, wo ein automatisches Kennenlernen ohne die Unterstellung von sexuellem Interesse als Hauptmotiv vorliegt), extrem viele Ablehnungen, aber nie einen Kuss oder Sex oder ein Angebot dazu (was ich aber vergeigt habe oder bewusst nicht gewollt hätte). Das ist der Unterschied zwischen dem Normalo, der einen normalen Aufwand betrieben muss und ABs, wo das nichts bringt.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Glockenspiel » Mittwoch 14. März 2018, 19:52

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 19:40
Das ist so, weil heutzutage die aktive Rolle bei der Partnersuche noch immer der Mann inne hat.
Nur der Unterschied ist: bei manchen reicht ein "Willst du mit mir gehen?" zu einer Frau im Freundeskreis oder eine Annäherung ohne Verbalisieren aus, um jemanden zu finden. Oder eine fremde Frau auf einen Kaffee einladen. Bei anderen reicht das nicht. Da werden Leuten ewig lange Listen mit Aufgaben, deren Umsetzung Jahre dauert gegeben und es ist zweifelhaft, ob sich dann wirklich was ändert. Das ist der Unterschied zwischen dem Aufwand, den Normalos betrieben (müssen) und was ABs betreiben müssten.
Das hört sich ja so an als wenn Normalos sowas wie Ablehnung gar nicht kennen würden, sondern lediglich fragen müssten und es ergebe sich etwas. Mir fehlt da auch ehrlich gesagt der kausale Zusammenhang, warum ein AB und ein Normalo diesbzgl. andere Voraussetzungen haben.
Halte ich für unrealistisch, dass Normalos alle Chancen haben, ABs hingegen nicht.
Für viel wahrscheinlicher halte ich es hingegen, dass Normalos sich im Vergleich zum AB viel mehr trauen und ein Korb sie nicht direkt Lichtjahre zurückwirft und in komplette Selbstzweifel tauchen lässt.
Und natürlich halte ich es für wahrscheinlicher, dass ein Normalo tendenziell selbstbewusster auftritt als ein AB, was nicht unbedingt sein muss.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 19:40
Das ist der Unterschied zwischen dem Normalo, der einen normalen Aufwand betrieben muss und ABs, wo das nichts bringt.
Woher willst du das aber wissen, dass das für jeden Normalo gilt?
Also ich kenne kaum einen Normalo, der bei den Frauen keinen gewissen Aufwand aufbringen musste, um bei ihr zu landen. Auch mussten viele, die eine Freundin haben viele Körbe ertragen bevor sie ihre Freundin letztendlich kennengelernt haben.
Warum sollte das also für ABs in dieser Hinsciht anders aussehen?

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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 14. März 2018, 22:10

anbandoned hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 14:47
Vermeiden tue ich gar nichts.
Du vermeidest offensichtlich eine Entscheidung.
Das was du erklärtermaßen willst und das, was du hast und in Zukunft nicht willst, ist nicht kompatibel. Es geht nur eins von beidem. Diese Entscheidung triffst du heute und stetig wieder neu. "Begründest" dir aber mit der (fragwürdigen) Hochrechnung des Ist, warum du heute nicht angehst, was du eigentlich willst.
anbandoned hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 14:47
Ich sehe das einfach ganz rational und nüchtern.
Den Eindruck habe ich nicht. Du benutzt deine Rationalität, um ein irrationales Verhalten vor dir selbst zu verstecken.

Du bist jung. Dir stehen alle Möglichkeiten offen. Sie werden dir aber höchstwahrscheinich nicht zugeflogen kommen. Insbesondere nicht. wenn du sie abwehrst.

Im Moment lässt du entscheiden. "Die Erwartungshaltungen der Frauen" ... was ist mit deinen Erwartungshaltungen? Die sind ganz rational, richtig ...?
Es ist wiederum deine Entscheidung, wen und was du entscheiden lässt.
Also warum nicht gleich selbst entschedien? Jetzt und heute.
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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Rosi » Mittwoch 14. März 2018, 22:19

Ich habe auch sehr viel Pech gehabt. Das Leben ist ungerecht.

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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von t385 » Donnerstag 15. März 2018, 00:25

Wenn man sich bewusst macht, dass vieles dafür spricht, dass kein freier Wille existiert, dann kann man wohl nichts ändern. Alles ist festgelegt. Auch der Weg des ABs.

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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Endura » Donnerstag 15. März 2018, 06:42

t385 hat geschrieben:
Donnerstag 15. März 2018, 00:25
Wenn man sich bewusst macht, dass vieles dafür spricht, dass kein freier Wille existiert, dann kann man wohl nichts ändern. Alles ist festgelegt. Auch der Weg des ABs.
Und das Universum ist ein großes Uhrwerk? :roll:

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Re: Einfach nur extrem viel Pech gehabt?

Beitrag von Endura » Donnerstag 15. März 2018, 07:34

Talbot hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 18:02
Fridakahlo hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 17:47
Was hast du vorher anders gemacht als nachher
Ich hoffe, die Frage kam nicht schon , ist ja doch einiges geschrieben worden...
Habs irgendwann schon mal ausführlicher beschrieben, daher hier nur ne kurze Zusammenfassung.
Gab quasi 2 Phasen:
Erste Phase war quasi einfach allgemein mehr bewusstes Einbringen in sozialen Situationen und damit dann auch verbunden deutlich mehr soziale Kontakte inklusive der damit verbundenen deutlich erhöhten Anzahl an sozialen Aktivitäten.
Hab mich quasi immer gezwungen in sozialen Situationen offener zu sein, selbstbewusster aufzutreten und aktiv auf andere zuzugehen statt immer nur als Mitläufer daneben zu sitzen. Dadurch gabs auch deutlich mehr lockere private Kontakte mit Frauen und damit dann halt auch die Erkenntnis Frauen nicht mehr auf Podeste zu heben, sondern sie genauso locker und offen zu behandeln wie Männer.
Die Phase hat zwar zu ein paar Erfolgen innerhalb von 2-3 Jahren geführt aber war halt immer noch vergleichsweise wenig, weil ich mich immer noch viel zu wenig getraut habe gegenüber Frauen und damit eigentlich die ganze Anbahnung von Frauen übernommen werden musste.
Zweite Phase war dann deutlich aktiver in Richtung Anbahnung vorzugehen und meine Comfortzone zu verlassen.
War halt quasi nur das aktive Zugehen auf Frauen in Clubs/Bars in dem ich mich einfach gnadenlos immer zum Ansprechen gezwungen habe,wenn es nur das kleinste Zeichen eines Signales der Frau gab.
Das führte dann innerhalb von recht kurzer Zeit zu nicht wenigen Erfolgen inklusive meiner ersten Beziehung.
In welchen Alter war das?

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