Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Frangipani210 » Sonntag 25. März 2018, 11:11

Strange Lady hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 09:22

In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass hier eine extrem reduzierte Gefühls- und Beziehungsrealität a la "Hauptsache ficken, alles andere egal" zum normativen must-have erklärt wird.
Schön, dass es hier noch Personen gibt, denen das auch aufgefallen ist.
Die einzigen 3 Dinge, die ein Mann an seiner Frau verändern sollte:

Ihren Nachnamen, ihre Adresse und ihre Sicht auf Männer

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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 25. März 2018, 11:16

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 09:46
Ich habe 25 Jahre erfolgreich ohne Sex und Beziehung gelebt. Ich weiß also, was ich tue wenn die vorhandene Auswahl mir nicht gefällt.
Ich sage dir deine präferenzen nicht ab.
Nur wird hier manchmal so getan ob wie wir alle bauchmenschen und Carpe Diem menschen sind oder zumindestens sein sollten.
Sind wir aber nicht, und bauch, herz und kopfmenschen haben nun einmal versichiedene bedrürfnisse, wünschvorstelliungen und prioritäten.
Sex kommt in meine prioritätenliste nicht mal in den top 5.
Und ist für mich auch erst genießbar, wann eine menge anderen sachen stimmen.
Ohne tiefere emotionen will ich nicht mal kuscheln, und sind sogar zärtliche berührungen mir schon schnell sehr unangenehm.
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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Schneeleopard » Sonntag 25. März 2018, 11:23

Rob_HBS hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 03:14
stell dir vor, zwei lernen sich kennen und ALLES ist großartig und beide passen super zusammen, aber
sex ist nicht sooo der wahnsinn - dann werfen die echt alles andere weg und geben sich mit anderen
mittelprächtigen beziehungen zufrieden, wo es dauerns nur ärger, streit und ungereimtheiten gibt, aber
der sex große klasse ist?!
Diese Sichtweise ist zeimlich schwarz-weiss und mMn unrealistisch.

Sie übersieht, dass Menschen in der Phase der Beziehungsentstehung, also wenn man anfängt sich
näher zu kommen und Sex geniesst, relativ flexibel sind und daher schon der Ausgangspunkt das
eine Beziehung so toll ist und der Sex ihnen nicht gefällt ziemlich am Leben vorbei geht.
Nach allem was ich je gehört oder erlebt habe geht es bei der Frage, ob Sex gut oder schlecht ist,
überhaupt nicht um die Erbringung eines bestimmten 'Leistungslevels', bei dem man versagen kann
wenn alles andere in der Beziehung klappt, sondern um ein 'Harmonielevel' bei dem sich das Glück
im Bett und im Rest des Lebens gegenseitig bedingen.
Wenn diese Harmonie beim Sex nicht da ist, führt das zu reichlich Frustration und die strahlt auf alles
Andere aus und über kurz oder lang ist da bestimmt nicht mehr 'alles großartig'.
Dazu gehört, dass man sich in einen Menschen den man sexuell unattraktiv findet nicht verliebt bzw.
jeder sexuell attraktiv wird, wenn man sich in ihn verliebt.
Andererseits gibt es in jeder Beziehung (ausser natürlich in meiner ;-) ) auch mal Streit und Ärger und
ebenso mal Zeiten ohne oder mit 'mittelprächtigem' Sex - so ist das Leben.

Und wenn man sich wirklich, warum auch immer, trennt wird man kaum eine neue Beziehung suchen,
in der der Sex toll und der Alltag die Hölle ist, sondern eine Beziehung in der man rundum glücklich ist.
Ob das dann klappt ist natürlich die nächste Frage ...
[+] Meine persönliche Erfahrung
Gerade weil wir auf 'sexuelle Treue' nur in einem speziellen Sinn Wert legen, ist es uns sehr direkt bewußt,
das es von der 'sexuellen Performance' her immer Menschen gibt, die bei irgendeiner 'Technik' wesentlich
'befriedigender' sind, als wir es gegenseitig füreinander sind, und das wir immer mal Lust auf einen Körper
mit total anderer Figur oder anderer Hautfarbe oder anderem Geruch haben. Nur sind das flüchtige Genüße
gegenüber denen es unendlich viel schöner ist, wenn mir meine Liebste 'nur' den Rücken krault während ich
am PC sitze, dann dabei geht es um Liebe. Wenn für mich meine Sexualität nur noch aus diesem Rückenkraulen
bestehen würde, so wäre ich doch in der Beziehung glücklich und zufrieden! Und wenn mir dieses Kraulen
nichts mehr bedeutet, wäre die Liebe weg, die Beziehung zerrüttet und sie könnte Olympiasiegerin im poppen
sein und ich würde doch gehen.
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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Schneeleopard » Sonntag 25. März 2018, 11:41

Glockenspiel hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 03:33
Ansonsten würde ich sagen, dass es für mich keine Beziehung ist, wenn ich mit der
Frau davor nicht schon geschlafen habe, sondern höchstens auf dem Weg dahin.
Daher klar Sex--->Beziehung.
Naja ... nicht ganz unrecht ... ABER für mich wäre es schon vor dem ersten Sex eine
Beziehung, allerdings eine von signifikant niedrigerem Level!

Ausserdem relativiert sich die Aussage 'Kein Sex ohne Beziehung' in der Praxis bei sehr
vielen Frauen doch erheblich, wenn man erlebt wie sich Menschen innerhalb von einer
halben Stunde total in einen Fremden verlieben und sie nach 35 Minuten mit ihm und
einer Beziehung im Bett landen ;-)

Ich habe auf einem AB-Treffen mal lange mit einer Abine diskutiert welche Qualität eine
Beziehung für sie haben muss damit sie Sex zuläßt. Sie war der Meinung das man sich
gut und lange kennen muss und eine tiefe Verbundenhait da sein muss. Eine Stunde
später haute sie den Satz raus: " Wenn einer aussieht wie Renegate habe ich sofort
einen Wasserschaden im Keller und bin willenlos" und ich kippte fast vom Stuhl.

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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Tania » Sonntag 25. März 2018, 11:59

Schneeleopard hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 11:41
Ich habe auf einem AB-Treffen mal lange mit einer Abine diskutiert welche Qualität eine Beziehung für sie haben muss damit sie Sex zuläßt. Sie war der Meinung das man sich gut und lange kennen muss und eine tiefe Verbundenhait da sein muss. Eine Stunde später haute sie den Satz raus: " Wenn einer aussieht wie Renegate habe ich sofort einen Wasserschaden im Keller und bin willenlos" und ich kippte fast vom Stuhl.
Wieso? Anscheinend kennt sie ihn schon lange und fühlt sich ihm tief verbunden. Geht euch das mit euren W**vorlagen nicht so? :holy:


Ich muss jetzt erstmal das Konzept "Beziehung auf niedrigerem Level" verarbeiten. Schlimm genug dass schon "Beziehung" nicht definiert ist, jetzt gibts das auch noch als Stufenmodell ... :hammer:

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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Gilbert » Sonntag 25. März 2018, 12:05

Tania hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 11:59
Geht euch das mit euren W**vorlagen nicht so? :holy:
Nein. Eigentlich ist es sogar wurscht, wer darauf abgebildet ist....
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Schneeleopard » Sonntag 25. März 2018, 12:06

Tania hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 11:59
Schneeleopard hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 11:41
Ich habe auf einem AB-Treffen mal lange mit einer Abine diskutiert welche Qualität eine Beziehung für sie haben muss damit sie Sex zuläßt. Sie war der Meinung das man sich gut und lange kennen muss und eine tiefe Verbundenhait da sein muss. Eine Stunde später haute sie den Satz raus: " Wenn einer aussieht wie Renegate habe ich sofort einen Wasserschaden im Keller und bin willenlos" und ich kippte fast vom Stuhl.
Wieso? Anscheinend kennt sie ihn schon lange und fühlt sich ihm tief verbunden. Geht euch das mit euren W**vorlagen nicht so? :holy:
Klar geht 'uns Männern' das ebenso .. nur streiten wir nicht ab, dass wir bei einem OdB mit solchen optischen Qualitäten die 'innige, vertrauensvolle und tiefe' Beziehung in unter 3 Sekunden aufbauen können. :frech:
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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Schneeleopard » Sonntag 25. März 2018, 12:15

Tania hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 11:59

Ich muss jetzt erstmal das Konzept "Beziehung auf niedrigerem Level" verarbeiten. Schlimm genug
dass schon "Beziehung" nicht definiert ist, jetzt gibts das auch noch als Stufenmodell ... :hammer:
Das ist nicht meine persönliche Meinung von Beziehung. Ich vermeide für mich diesen Begriff ohnehin
weitestgehend weil der Begriff (ebenso wie 'Gefühle haben') mir zu schwammig ist. Der eine meint es
soziologischund denkt an seine Beziehung zu seinem Postboten und der andere umschreibt damit die
'Liebe seines Lebens' (und Gefühle habe ich auch für mein Stofftier).

Diesen Mangel an Klarheit sollte man sich nur bewusst machen, bevor man hier endlose Diskussionen
führt ob Gefühle oder Beziehung vor dem Sex sein müßen .. oder gar Schmutzkübel über Leuten mit
einer anderen Meinung dazu auskippt.

Oder um es mal quantenmechanisch auszudrücken:
1 = 2 für besonders große 1 und besonders kleine 2
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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Nasobem » Sonntag 25. März 2018, 12:56

powerman6 hat geschrieben:
Donnerstag 22. März 2018, 18:29
Wie ist denn eure persönliche Meinung und eure Wahrnehmung zu dem Thema - muss für euch erst der Sex passen, damit ihr eine Beziehung eingeht oder andersrum und teilt ihr meine Wahrnehmung, dass das inzwischen auch die Meinung der meisten sexuell erfahrenen Frauen ist, dass sie erst die Liebhaberqualität kennen wollen, bevor sie sich länger an den Mann binden?
Nach all den Statements denke ich mir, dass einige Sex als etwas fast heiliges sehen, das man nur äusserst sparsam einsetzen sollte. Ich denke nicht, dass das so ist. Sex macht ziemlich vielen Leuten Spass und ist, richtige Verhütung vorausgesetzt, auch sicher und kann problemlos zu einem späteren Zeitpunkt mit einer anderen Person wiederholt werden, wenn sich keine dauerhafte Beziehung ergeben hat.

Wenn man als Single jemanden kennen gelernt hat und die Chemie stimmt, spricht aus meiner Sicht absolut nichts gegen Sex.

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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Pferdefreundin » Sonntag 25. März 2018, 13:24

Frangipani210 hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 11:11
Strange Lady hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 09:22

In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass hier eine extrem reduzierte Gefühls- und Beziehungsrealität a la "Hauptsache ficken, alles andere egal" zum normativen must-have erklärt wird.
Schön, dass es hier noch Personen gibt, denen das auch aufgefallen ist.
Ist mir auch aufgefallen. Find ich ehrlich gesagt abstoßend. Sex ist nicht alles im Leben. Und wenn ich mit der Einstellung für immer allein bleib, dann soll es halt so sein. Sex um jeden Preis - nee danke. Das Zwischenmenschliche ist für mich echt bedeutender und wichtiger.

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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 25. März 2018, 13:40

Nasobem hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 12:56
powerman6 hat geschrieben:
Donnerstag 22. März 2018, 18:29
Wie ist denn eure persönliche Meinung und eure Wahrnehmung zu dem Thema - muss für euch erst der Sex passen, damit ihr eine Beziehung eingeht oder andersrum und teilt ihr meine Wahrnehmung, dass das inzwischen auch die Meinung der meisten sexuell erfahrenen Frauen ist, dass sie erst die Liebhaberqualität kennen wollen, bevor sie sich länger an den Mann binden?
Nach all den Statements denke ich mir, dass einige Sex als etwas fast heiliges sehen, das man nur äusserst sparsam einsetzen sollte. Ich denke nicht, dass das so ist. Sex macht ziemlich vielen Leuten Spass und ist, richtige Verhütung vorausgesetzt, auch sicher und kann problemlos zu einem späteren Zeitpunkt mit einer anderen Person wiederholt werden, wenn sich keine dauerhafte Beziehung ergeben hat.

Wenn man als Single jemanden kennen gelernt hat und die Chemie stimmt, spricht aus meiner Sicht absolut nichts gegen Sex.
Ist es nicht eher so das es da kein richtig oder falsch gibt, und jeder es einfach für sich entscheiden müß?
Das es da keinerlei vorschriften geben soll?
Das jeder für sich schon instinktiv weiß, was gut für ihm/irh ist, und was nicht?
Und das menschen sich in den hinsicht, (so wie in alle hinsichte), ziemich unterschiedlich sind?

Ich glaube überigens eher nicht das sex Heilig ist.

Eher ist es, als akt an sich, volkommen banal, und ist es nur die richtige person, die es schön macht.
Emotionale intimität, das ist für mich heilig.
Und sogar bei meinen einzigen Verliebtheit auf den ersten Blick habe ich länger als nur einen begegnug gebraucht, um mich sex mit ihr zu wünschen.
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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Serendipity » Sonntag 25. März 2018, 14:53

Pferdefreundin hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 13:24
Frangipani210 hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 11:11
Strange Lady hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 09:22

In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass hier eine extrem reduzierte Gefühls- und Beziehungsrealität a la "Hauptsache ficken, alles andere egal" zum normativen must-have erklärt wird.
Schön, dass es hier noch Personen gibt, denen das auch aufgefallen ist.
Ist mir auch aufgefallen. Find ich ehrlich gesagt abstoßend. Sex ist nicht alles im Leben. Und wenn ich mit der Einstellung für immer allein bleib, dann soll es halt so sein. Sex um jeden Preis - nee danke. Das Zwischenmenschliche ist für mich echt bedeutender und wichtiger.
Nein, natürlich ist Sex nicht alles im Leben. Aber es ist ein wichtiger Teil im Leben eines erwachsenen Menschen.
JEDER macht sich Gedanken zu diesem Thema.
JEDER hat eine Meinung zu diesem Thema.
JEDER hat Wünsche, Vorstellungen und Fantasien zu diesen Thema.
Und dabei ist es völlig egal, ob man schon einmal Sex hatte oder nicht. Irgenwie ist dieses Thema einfach immer allgegenwärtig und man kann sich diesem Thema nicht wirklich entziehen. Auch nicht in diesem Forum, sonst würde es nicht immer in den verschiedesten Threads thematisiert und diskutiert.

Insofern frage ich mich, was der ein oder andere User eigentlich erwartet, wenn solche Threads wie dieser hier eröffnet werden. Es wird konkret nach der persönlichen Einstellung zum Thema Sex und Beziehung gefragt.
Sollen ich und andere, die eine eher lockere, freizügige Einstellung zum Sex haben sich nicht mehr dazu äußern? Oder sollen wir lügen und entgegen unserer Überzeugung hier Beiträge verfassen?
Was sollte das bringen? Eine nach außen hin trügerische Einheit?

Ich habe es schon an anderer Stelle geschrieben, dass ich Einstellungen wie die eure nachvollziehen und respektieren kann, weil ich zu Zeiten einer HC-Abine genauso gedacht habe. Aber ich habe zwischenzeitlich nun mal eine Entwicklung durch gemacht, die mich als Mensch verändert hat und auch meine Einstellungen zu dem ein oder anderen Thema. Darf ich mich deswegen nicht mehr äußern?

Was ich immer als besonderst ungerecht und auch kränkend empfinde, sind dann solche Abstempelungen wie "abstoßend", "ekelhaft", "triebhaft", "lustgesteuert", "unzivilisiert" usw. Da frage ich mich immer was das soll, welcher Zweck damit erreicht werden soll? Glaubt ihr, das Menschen wie ich nix anders im Kopf haben als die Frage, wie komme ich zu meinem nächsten Fick. Als wären wir nicht in der Lage emotional tiefgründige Beziehungen einzugehen, bzw. wir wollten diese Art der Beziehung nicht.
Das eine schließt das andere doch nicht aus!

Wo ist das Problem zu sagen, es gibt Menschen, die eine andere Einstellung zu Beziehung und Sex haben, als ich sie habe und das ist in Ordnung so. Leben und leben lassen, jeder so wie er/sie es mag solange niemand darunter leiden muss. Schließlich können wir nicht alle die gleichen Einstellungen haben, denn das wäre doch langweilig. Vielfalt ist doch allemal besser als Vereinheitlichung. Vielfalt ist das Salz in der Suppe des Lebens.
Es ist doch absolut nicht nötig, dass die Vertreter der einen Lebenseinstellung die andere Lebenseinstellung abwertet.
Zuletzt geändert von Serendipity am Sonntag 25. März 2018, 15:45, insgesamt 1-mal geändert.
Weinen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Gefühlen!

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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Kief » Sonntag 25. März 2018, 15:04

Pferdefreundin hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 13:24
Frangipani210 hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 11:11
Strange Lady hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 09:22
In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass hier eine extrem reduzierte Gefühls- und Beziehungsrealität a la "Hauptsache ficken, alles andere egal" zum normativen must-have erklärt wird.
Schön, dass es hier noch Personen gibt, denen das auch aufgefallen ist.
Ist mir auch aufgefallen. Find ich ehrlich gesagt abstoßend. Sex ist nicht alles im Leben. Und wenn ich mit der Einstellung für immer allein bleib, dann soll es halt so sein. Sex um jeden Preis - nee danke.
Hat das denn jemand so gesagt oder ausgedrueckt?

Ich glaube, saemtliche Worte fuer zwangloseren Sex hier basierten auch auf vorhandener Sympathie und/oder Anziehung.
Da gibt es noch ganz Anderes, bei dem ich dann tatsaechlich solche Formulierungen angemessen finde:
"alles andere egal", dass Sex alles im Leben waere - warum diese Wertung, nur weil gerade ein Aspekt in den Fokus genommen wird?
Ist Sex dadurch der gesamte Lebensinhalt, oder ohne zwischenmenschliche Qualitaeten?
Warum ist es so unangenehm, dass andere Menschen anders funktionieren?

Wuenschst Du, den anderen solch ein normatives must-have vorzuhalten?
Ist es schlimm, das Menschen so verschieden sind?
Wird dadurch Dein Leben beschnitten?


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Thorson » Sonntag 25. März 2018, 15:48

Schneeleopard hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 11:41
Ausserdem relativiert sich die Aussage 'Kein Sex ohne Beziehung' in der Praxis bei sehr
vielen Frauen doch erheblich, wenn man erlebt wie sich Menschen innerhalb von einer
halben Stunde total in einen Fremden verlieben und sie nach 35 Minuten mit ihm und
einer Beziehung im Bett landen ;-)
Wie wahr, wenn "der Richtige" kommt, ist alles Geschwätz irrelevant. ;)

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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von t385 » Sonntag 25. März 2018, 16:47

Strange Lady hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 09:22
Swenja hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 07:41
Wuchtbrumme hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 06:04
...
Wenn zwischen zwei Leuten der Sex nicht stimmt dann läuft es nicht optimal, denn dann fehlt ein entscheidender Teil. Die passen dann nicht als Liebespaar zueinander, vielleicht noch als Freunde. ...
so in der allgemeingültigkeit würde ich es nicht stehen lassen wollen. ich denke, eine beziehung ist mehr als sex...und die wertigkeit von sex wird jeder anders sehen. ich lebe auch, wenn ich keinen habe (oder nur alleine), ich kann trotzdem mein leben toll finden.
für manche ist sex das sahnehäubchen, für andere halt der tortenboden...
und letztendlich ist mann/frau ja lernfähig.
ausnahme, wenn es besondere vorlieben gibt - aber das wird recht frühzeitig kommuniziert, ist jedenfalls meine erfahrung aus friendscout und co.
Danke, dass du als Normala das schreibst, Swenja.
In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass hier eine extrem reduzierte Gefühls- und Beziehungsrealität a la "Hauptsache ficken, alles andere egal" zum normativen must-have erklärt wird.
Also in dem Normaloforum, in dem ich mich aufhalte, sagen 95 % aller Männer, dass Sex wichtig sei und wenn dort keine Kompatibilität herrsche, was Praktiken und Häufigkeiten des Verkehrs angeht, dann würde dies fast immer zur Trennung führen.

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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Swenja » Sonntag 25. März 2018, 17:04

ja, und...?
das können sie doch gerne so oder fast immer so tun/sehen/empfinden und meinetwegen auch 95% der frauen können das.
muß ich mich in meinem leben/mit meinen wertvorstellungen danach richten ?
ich sehe es halt anders. so what ?
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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Schneeleopard » Sonntag 25. März 2018, 17:09

t385 hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 16:47
Strange Lady hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 09:22
Swenja hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 07:41
ich denke, eine beziehung ist mehr als sex...und die wertigkeit von sex wird jeder anders sehen.

ich lebe auch, wenn ich keinen habe (oder nur alleine), ich kann trotzdem mein leben toll finden.
für manche ist sex das sahnehäubchen, für andere halt der tortenboden...
und letztendlich ist mann/frau ja lernfähig.
Danke, dass du als Normala das schreibst, Swenja.
Also in dem Normaloforum, in dem ich mich aufhalte, sagen 95 % aller Männer, dass Sex wichtig sei und
wenn dort keine Kompatibilität herrsche, was Praktiken und Häufigkeiten des Verkehrs angeht, dann würde
dies fast immer zur Trennung führen.
Ich würde sogar auf 99 % hochgehen und es auf Männer und Frauen ausdehnen. Und das eine Beziehung
mehr als Sex ist, ist mehr als lapidar ... und das sich eine Reihe von Menschen, die zu dem 1 % gehören die
Sex völlig anders einschätzen in diesem Forum sammeln, liegt an der Natur des AB-Problems.

Und wenn man Swena genau liest, schreibt sie ja auch nur, dass sie ALLEIN ohne Sex leben kann und nicht
davon was als unzureichend empfundener Sex beim Zusammenleben bedeutet. Und letztlich gehören Sahne-
häubchen UND Tortenboden zu einer leckeren Torte ;-)
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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Pferdefreundin » Sonntag 25. März 2018, 18:04

Kief hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 15:04
Pferdefreundin hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 13:24
Frangipani210 hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 11:11

Schön, dass es hier noch Personen gibt, denen das auch aufgefallen ist.
Ist mir auch aufgefallen. Find ich ehrlich gesagt abstoßend. Sex ist nicht alles im Leben. Und wenn ich mit der Einstellung für immer allein bleib, dann soll es halt so sein. Sex um jeden Preis - nee danke.
Hat das denn jemand so gesagt oder ausgedrueckt?

Ich glaube, saemtliche Worte fuer zwangloseren Sex hier basierten auch auf vorhandener Sympathie und/oder Anziehung.
Da gibt es noch ganz Anderes, bei dem ich dann tatsaechlich solche Formulierungen angemessen finde:
"alles andere egal", dass Sex alles im Leben waere - warum diese Wertung, nur weil gerade ein Aspekt in den Fokus genommen wird?
Ist Sex dadurch der gesamte Lebensinhalt, oder ohne zwischenmenschliche Qualitaeten?
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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Pferdefreundin » Sonntag 25. März 2018, 18:09

Swenja hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 17:04
ja, und...?
das können sie doch gerne so oder fast immer so tun/sehen/empfinden und meinetwegen auch 95% der frauen können das.
muß ich mich in meinem leben/mit meinen wertvorstellungen danach richten ?
ich sehe es halt anders. so what ?
Amen! Soll jeder nach seiner Facon glücklich werden. Nur weil 95-99 % so empfinden, muss man sich selbst nicht danach verbiegen. Erwarte ich ja umgekehrt genauso wenig.

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Re: Erst Sex, dann Beziehung - die vorherrschende Meinung?

Beitrag von Glockenspiel » Sonntag 25. März 2018, 18:16

Pferdefreundin hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 18:09
Swenja hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 17:04
ja, und...?
das können sie doch gerne so oder fast immer so tun/sehen/empfinden und meinetwegen auch 95% der frauen können das.
muß ich mich in meinem leben/mit meinen wertvorstellungen danach richten ?
ich sehe es halt anders. so what ?
Amen! Soll jeder nach seiner Facon glücklich werden. Nur weil 95-99 % so empfinden, muss man sich selbst nicht danach verbiegen. Erwarte ich ja umgekehrt genauso wenig.
Weiß jetzt auch nicht, was daran so kontrovers ist. Für einige ist Sex eben sehr wichtig und für andere wiederum weniger wichtig. Kommt halt auch immer darauf an, was für einen Sexdrive man selbst hat.
Kenne Menschen, die haben 5x die Woche Sex und kenne auch Menschen, die haben 1x im Monat Sex und beide sind aber mit ihrem Umstand zufrieden. Schwierig wird es dann eben, wenn bei beiden Partnern andere Erwartungen herrschen.

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