Therapie - Ja oder nein?!

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Radioactivman
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Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Radioactivman » Dienstag 26. Juni 2018, 11:00

Ich bin gerade extrem tief unten in einem Loch und habe auch gar keine Lust dort wieder rauszukommen. Hoffnungen werden immer enttäuscht und ich klammere immer an das Falsche.

Mein Selbstbild ist, aufgrund des Mobbings von damals, sehr negativ, auch wenn ich heutzutage häufig Komplimente bekomme. Trotzdem schaffe ich es nicht eine positive oder zumindest neutrale Einstellung mir gegenüber anzunehmen, wie es damals mit den negativen Dingen war.

Hinzu kommt ein Verlust, den ich nicht vergessen kann, der mich aber auch heute noch sehr traurig macht und oft eine negative Einstellung haben lässt.

Ich habe mit einer Freundin gesprochen (der ich zum ersten Mal erzählt habe, dass ich AB bin), der ich vor einigen Jahren eine Therapie empfohlen habe, für die Probleme, die sie damals hatte. Ihr hat es geholfen. Sie selbst hat mir auch zu einer Therapie geraten. Ihre damaligen Probleme waren anders und auch meine Denkweise.
Irgendwie habe ich das Gefühl und die Gedanken, dass es bei meinen Problemen nicht helfen würde. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass mir ein Therapeut dabei helfen kann.

Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich mir nicht einfach selbst etwas damit vormache, weil ich Angst habe mich anderen so zu öffnen.

Aus den anderen Threads weiß ich, dass hier einige Depressionen und andere Probleme haben, wegen denen sie in Behandlung waren/sind. Auch da hatte und habe ich den Eindruck, dass es nicht so viel gebracht hat.

Ich würde deswegen gerne von euch wissen, ob euch oder jemandem, den ihr kennt, eine Therapie wirklich geholfen hat, aktuell hilft, mit ähnlichen Problemen.

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von cama » Dienstag 26. Juni 2018, 11:25

Hallo Radioactivman,

deine ersten drei Absätze handeln von Problemen, die mit einer Therapie grundsätzlich schon bearbeitet werden können.

Selber habe ich eine Therapie hinter mir, und sie hat mich weitergebracht. Genaueres per PN, wenn es dich interessiert.


Falls dir eine Therapie nicht hilft, würdest du ja hinterher trotzdem nicht schlechter dastehen als vorher, oder?

Falls dir eine Therapie aber doch helfen würde, leidest du völlig unnötig weiter.
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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Shisouka » Dienstag 26. Juni 2018, 11:29

Ja.

Richte dich aber evtl. auf einige Monate Wartezeit ein ..
Samy Molcho erklärt das Flirten: http://www.youtube.com/watch?v=Xk0w0Fq5wVg

Es passiert allen: https://www.youtube.com/watch?v=qtsNbxgPngA

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Ninja Turtle » Dienstag 26. Juni 2018, 12:03

Ich mache das seit ca einem Jahr und es hilft mir sehr.
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Stabil » Dienstag 26. Juni 2018, 13:11

Radioactivman hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 11:00
... ob euch ... eine Therapie wirklich geholfen hat ... .
Ja, hat mir sehr geholfen. Liegt schon viele Jahre zurück und war sehr nachhaltig. Viele Entwicklungen sind dann ohne Therapie anschiessend und später weiter gegangen. Ich empfehle systemische Therapie.

Dass man sich das vorher nicht vorstellen kann, liegt in der Natur der Sache. Es eröffnet Möglichkeiten, die man vorher einfach nicht kennt.

Befürchtungen sind normal. Man stellt sich erst mal vor, jetzt werd ich mit den schwierigsten und schrecklichsten Dingen in meinem Leben konfrontiert. In Wirklichkeit, konfrontiert man sich in einer guten Therapie jeweils nur so weit, wie durch begleitende Massnahmen, die erforderliche Sicherheit und Stärke aufgebaut wurde.

Du schreibst reflektiert, das ist eine gute Voraussetzung. Und deine Themen sind schon sinnvolle Ansätze. Ich wünsche dir viele Erfolge.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Serendipity » Dienstag 26. Juni 2018, 13:20

Ich für meinen Teil kann voller Überzeugung sagen, dass ich ohne Therapie heute nicht mehr am leben wäre.
Weinen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Gefühlen!

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Milkman » Dienstag 26. Juni 2018, 13:32

Radioactivman hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 11:00
Ich würde deswegen gerne von euch wissen, ob euch oder jemandem, den ihr kennt, eine Therapie wirklich geholfen hat, aktuell hilft, mit ähnlichen Problemen.
Ja, mich.

Therapie heißt ja nicht zwangsläufig, dass du auf einer Couch liegst und irgendein Psychologe mit Klemmbrett in deiner Psyche rumbohrt. Ich hatte eine Gesprächstherapie, was einfach heißt, dass ich über das reden konnte, was mich bewegt und mir Probleme bereitet hat (mein geringes Selbstwertgefühl) und dass jemand vom Fach mir dazu einfühlsame Hilfestellung gegeben hat.

Jeder hat das Recht, sich da Hilfe zu suchen. Bzw. sogar die Pflicht, weil es ja ums eigene Wohlbefinden geht, das einem wichtig sein sollte. Mach' es!
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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Optimistin » Dienstag 26. Juni 2018, 14:16

Ich schließe mich meinem Vorrednern an - Therapie ist hilfreich. Starke Empfehlung selbige zu beginnen, radioactiveman :daumen:
Viel Erfolg beim Suchen und Finden eines Therapeuten :vielglueck:
Fleißige Menschen bauen Wirtschaft.
Faule Menschen bauen Zivilisation.
(Kazuaki Tanahashi)

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Tania » Dienstag 26. Juni 2018, 15:27

Radioactiveman, vielleicht siehst Du es mal von der anderen Seite. Eine Therapie kann helfen. Eine Garantie gibt es natürlich genauso wenig wie bei jeder anderen ärztlichen Behandlung, aber so lange Du die Kraft hast, einen Therapeuten zu suchen und das Ganze durchzuziehen, kann es nicht schaden, es zumindest zu versuchen.

The woods are lovely, dark and deep,
But I have promises to keep,
And miles to go before I sleep,
And miles to go before I sleep.
(Robert Frost)

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Einfach nur ich » Dienstag 26. Juni 2018, 20:17

cama hat geschrieben:Falls dir eine Therapie nicht hilft, würdest du ja hinterher trotzdem nicht schlechter dastehen als vorher, oder?
Doch, dass sich die eigene gesundheitliche/psychische Situation (deutlich) verschlechtert, kann durchaus passieren, wenn man an den falschen Therapeuten gerät. Insofern empfehle ich, immer auch auf die eigene "innere Stimme" bei den probatorischen Sitzungen und darüber hinaus zu hören.
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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von indila » Dienstag 26. Juni 2018, 20:35

Serendipity hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 13:20
Ich für meinen Teil kann voller Überzeugung sagen, dass ich ohne Therapie heute nicht mehr am leben wäre.
Geht mir ganz genauso. Gerade, wenn man selber nicht daran glauben kann, dass noch etwas helfen kann, ist es meiner Meinung nach super wichtig, sich professionell helfen zu lassen. Und auch wenn es etwas dauern kann, bis man an jemanden gerät, der wirklich hilft, es lohnt sich.
:vielglueck:

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von asymetric » Mittwoch 27. Juni 2018, 01:00

Mit Psychologen gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Allerdings ist das schon eine ganze Weile her. Ich war in meiner Jugend bei einer Kinder und Jugendtherapeutin. Obwohl sie völlig anders war als ich damals wehrbiestiges kleines Etwas, hat sie mir etwas entgegengebracht was mir bis dahin von keiner anderen Person in der Art entgegengebracht wurde - Akzeptanz und eine "Behandlung" (im Sinne von der Art der Kommunikation) nicht als "krankes Kind", sondern als Mensch. Das was ich mich heute traue hier in einem Forum (wo man sogar mein Gesicht kennt), einfach so zu schreiben, hätte ich mich damals nichtmal getraut ihr, der Person der ich am meisten vertraute zu sagen.
Doch sie ist der Grund dass ich es heute kann.

Suche einen Therapeuten dem du vertrauen kannst. Der dich erstmal akzeptiert, egal wie schräg du bist, oder glaubst zu sein.

:umarmung2:
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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Ringelnatz » Mittwoch 27. Juni 2018, 09:55

asymetric hat geschrieben:
Mittwoch 27. Juni 2018, 01:00
Obwohl sie völlig anders war als ich damals wehrbiestiges kleines Etwas, hat sie mir etwas entgegengebracht was mir bis dahin von keiner anderen Person in der Art entgegengebracht wurde - Akzeptanz und eine "Behandlung" (im Sinne von der Art der Kommunikation) nicht als "krankes Kind", sondern als Mensch.
Wie schön, dass du dich so an sie erinnerst! Genau das sollte eigentlich jeder Therapeut machen.
Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Radioactivman » Mittwoch 27. Juni 2018, 21:56

Vielen Dank für eure Antworten.
Das Ergebnis der bisherigen Antwort ist ja sehr eindeutig, dass es etwas bringt.
Ich schaue deswegen nach empfehlenswerten Therapeuten in meiner Umgebung.

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Mr. Lonely » Donnerstag 28. Juni 2018, 12:05

Ich war in Therapie, ambulant und stationär, und es hat gar nichts gebracht. Aber Citalopram hilft mir durch den Tag.
Finde meinen Nick voll blöd. Ich bin mit 100%iger Sicherheit davon ausgegangen, dass der schon vergeben ist!

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Charlie » Donnerstag 28. Juni 2018, 13:33

Ja es kann hilfreich sein und ich würde es ausprobieren.

Bei mir hat es Stand jetzt nicht so viel gebracht, was weniger an der Thera liegt, sondern daran, dass es nicht gut läuft in meinem Leben. Dafür kann si ja nichts.

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Siegfried » Donnerstag 28. Juni 2018, 17:51

Wenn mir mal jemand schlüssig erklären könnte wie ein Therapeut mir die komplett fehlenden 20 Jahre Beziehungserfahrung zwischen 15-35 Jahren aufholen will die der durchschnitt normalerweise gemacht hat. In der Zeit hatte ich nahezu 0 Kontakt zu Frauen, geschweige mal ein Date oder irgend eine Form von Freizeitaktivität mit Frauen. Mit 45 Jahren auf dem Stand eines 15 Jährigen zu sein.... da sehe ich aus gesundem Menschenverstand das eine Therapie zu machen wohl nur Zeit und Geldverschwendung wäre da der Rückstand nicht mehr aufzuholen ist. Und optisch lieg ich wohl auch einiges unter dem Durchschnitt was das ganze noch sinnloser erscheinen lässt.

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 28. Juni 2018, 18:34

Siegfried hat geschrieben:
Donnerstag 28. Juni 2018, 17:51
Wenn mir mal jemand schlüssig erklären könnte wie ein Therapeut mir die komplett fehlenden 20 Jahre Beziehungserfahrung zwischen 15-35 Jahren aufholen will die der durchschnitt normalerweise gemacht hat. In der Zeit hatte ich nahezu 0 Kontakt zu Frauen, geschweige mal ein Date oder irgend eine Form von Freizeitaktivität mit Frauen. Mit 45 Jahren auf dem Stand eines 15 Jährigen zu sein.... da sehe ich aus gesundem Menschenverstand das eine Therapie zu machen wohl nur Zeit und Geldverschwendung wäre da der Rückstand nicht mehr aufzuholen ist. Und optisch lieg ich wohl auch einiges unter dem Durchschnitt was das ganze noch sinnloser erscheinen lässt.

Denkst du denn, der Zweck einer Therapie besteht darin, Erfahrungen aufzuholen?



Erstmal geht es vermutlich eher darum, dass es dir eben gerade nicht sinnlos erscheint, was immer du gerade tust.
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Stabil » Donnerstag 28. Juni 2018, 18:42

Siegfried hat geschrieben:
Donnerstag 28. Juni 2018, 17:51
... Beziehungserfahrung ... aufholen ...
Darum geht es nicht.

PS. Reinhard war schneller.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Therapie - Ja oder nein?!

Beitrag von Axolotl » Donnerstag 28. Juni 2018, 18:46

Siegfried hat geschrieben:
Donnerstag 28. Juni 2018, 17:51
Wenn mir mal jemand schlüssig erklären könnte wie ein Therapeut mir die komplett fehlenden 20 Jahre Beziehungserfahrung zwischen 15-35 Jahren aufholen will die der durchschnitt normalerweise gemacht hat. In der Zeit hatte ich nahezu 0 Kontakt zu Frauen, geschweige mal ein Date oder irgend eine Form von Freizeitaktivität mit Frauen. Mit 45 Jahren auf dem Stand eines 15 Jährigen zu sein.... da sehe ich aus gesundem Menschenverstand das eine Therapie zu machen wohl nur Zeit und Geldverschwendung wäre da der Rückstand nicht mehr aufzuholen ist. Und optisch lieg ich wohl auch einiges unter dem Durchschnitt was das ganze noch sinnloser erscheinen lässt.
Das wird dir keiner erklären können. Ein Therapeut kann mit dir nicht 20 Jahre fehlende Erfahrung nachholen. Außer du hast ne Therapeutin die nicht die Finger von dir lassen kann :mrgreen: Das ist auch nicht sein Job.

Man darf eine Therapie aber auch nicht als Mittel zum Zweck betrachten. Viel mehr soll sie dir helfen Dinge zu analysieren, zu ordnen und die identifizierten Probleme unter Begleitung gezielt anzugehen. Im besten Fall gehst du am Ende raus und hast zumindest die Blockaden nicht mehr im Kopf, die dich jetzt daran hindern ein glücklicheres Leben zu führen. Im schlimmsten Fall ändert sich nichts. eine Therapie zu machen heißt nicht, dass sie auch erfolgreich sein muss.
If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.

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