Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Teenage Kicks

Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von Teenage Kicks » Freitag 14. September 2018, 17:43

Strange Lady hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 13:14
Montecristo hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 09:59
Pferdefreundin hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 21:19
... ob ihr daran glaubt, dass es für jeden den richtigen Partner gibt ...
Mein Optimismus in dieser Fragestellung hat kurioserweise im Laufe meiner Beziehung und besonders nach meiner Heirat abgenommen. Es wird immer Menschen geben, die am Ende ihres Lebens mit leeren Händen dastehen. Nur glaube ich mittlerweile auch, dass sich schwer vorhersagen lässt wer das sein wird. Das Forum zeigt, dass die größten Jammerer (m/w) manchmal ruckizucki vom MArkt sind. Und das mensch sich in anderen Fällen nur wundern kann.
Sehe ich so ähnlich.
Nicht die Jammerer bleiben zurück, sondern die Nichtjammerer. Denn die Jammerer wissen um ihre Bedürfnisse und artikulieren sie.
Wer zurückbleibt, sind die Menschen, die ihre Bedürfnisse total abgespalten oder verdrängt haben, sie auch nicht mehr spüren und sowieso nicht daran glauben, dass sie auch nur im geringsten das Anrecht darauf hätten, ihre Bedürfnisse zu fühlen, vorzubringen, einzufordern.
Kurzum: die Chancen von z.B. Schmoggie und LonesomeCoder auf eine Partnerschaft sind größer als die von den Drüberstehenden (will hier keine Namen nennen).
Ich glaube nicht dass es eine Sache von "in Selbstmitleid zerfließen" und drüberstehen ist, eher scheint es an den verschiedenen Formen der Destruktivität, die manche hier allzu gerne an den Tag legen, zu liegen.
Mir ist schon oft aufgefallen, dass die Jammerer die ihr AB-Tum irgendwann ablegten, sich in der Art ihres Jammerns durchaus von denen unterschieden die dies nicht vermochten (wobei es natürlich auch hier Ausnahmen gab/gibt).

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TheRealDeal
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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von TheRealDeal » Freitag 14. September 2018, 17:49

Cascade hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 16:20
Dr. House hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 15:37
Anmerkung: Ich kann übrigens die Leute nicht mehr hören, die meinen "Jammerlappen hier, Jammerlappen da, kein Wunder das [...] usw. usfort."
Mir scheint, heute wird jeder, der in unserer Gesellschaft Dinge erkennt, oder negatives an sich selbst erkennt, sofort als "Jammerlappen" abgestempelt. Das neue Totschlag-Argument? Dieser ewige und krankhafte "denk positiv Wahn" ist nur noch peinlich - kommt mal in der Realität an. :coolgun:
Das ist mir auch schon aufgefallen das dies zunimmt. Aber du weißt ja als aufmerksamer Leser: Man muss einfach nur machen, dann lösen sich alle Probleme des Lebens und bald auch das Forum auf weil es dann keine Diskussionsgrundlage mehr gibt. ;)
Wenn sich etwas verändern soll, dann muss man erst mal handeln, oder "machen". Ob es danach besser, oder schlechter wird steht auf einem anderen Blatt. Zunächst mal wird es einfach anders.

Natürlich bleibt Scheiße Scheiße, egal, wie viel Schokosoße ich z. B. drüber kippe. Da Menschen aber grundsätzlich zu diesem Verhalten neigen, ist die Frage: Was ist Realität? Scheiße mit, oder ohne Schokosoße drauf?

Die "harte" Realität würden viele Menschen wohl gar nicht verkraften, mich eingeschlossen. Es geht im Leben eben manchmal auch darum, was unsere Seele verkraften kann und was nicht. Deshalb können wir nicht überall hingucken, wo der Schmerz ist.

Es gilt das Dualitätsprinzip, natürlich habe ich Schwächen, sonst hätte ich keine Stärken. Ohne Schatten kein Licht, ohne Hölle keinen Himmel usw.. Es ist halt nur die Frage, wie ich selbst damit umgehe, dass ich nicht nur das Gute, sondern auch das Böse in mir trage. Wenn ich mich entscheide (und das habe ich), bei mir selbst zu bleiben, dann ist es praktisch unmöglich, dass ich jammere. Was nicht heisst, dass ich es in meinem Leben nicht schwer haben kann. Jammern tun Menschen über äußere Umstände, nach meiner Definition, bzw. dann, wenn sie von außen auf sich blicken.

Ich sehe das pragmatisch: Wie soll die Liebe zu mir finden, wenn ich mich ihr nicht zuwende und liebevoll mit mir und meiner Umwelt umgehe? Daher bevorzuge ich es, positiv zu denken. Ok, jetzt mag man einwenden können, dass das keinen Unterschied macht, ob ich z. B. mit Liebe an einen Menschen denke, oder hasserfüllt. Ich bin ja "nur" ein Mensch. Vielleicht macht es auch keinen Unterschied bei 100 Menschen. Aber bei Milliarden von Menschen schon.
Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. – Mark Twain

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von dipa90 » Freitag 14. September 2018, 18:14

Ich denke, nein, ich bin davon absolut überzeugt, das es für absolut jeden irgendwo da draußen, den richtigen Menschen gibt! ...So wie man Freunde und Familienmitglieder hat, mit denen man sich toll versteht, so wird es auch einen Partner für euch geben! Sicherlich muss man ihn erst finden und muss hier und da den einen oder anderen Kompromiss eingehen können...
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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von Endura » Freitag 14. September 2018, 18:18

dipa90 hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 18:14
So wie man Freunde und Familienmitglieder hat, mit denen man sich toll versteht,
Auch das ist nicht selbst verständlich.

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von Stabil » Freitag 14. September 2018, 18:46

Dr. House hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 15:37
Dieser ewige und krankhafte "denk positiv Wahn" ist nur noch peinlich
Schon vor Jahrzehnten hatte ich geplant, ein Buch zu schreiben mit dem Titel: Das Positive am Negativen Denken.
Da sollte es darum gehen, dass man endlich die positiven Seiten am negativen Denken sieht und das negative Denken nicht immer schlecht macht, denn das ist ja wirklich einfach zu negativ gedacht.

Weiter gekommen bin ich mit dem Projekt nicht, die Gedanken haben sich verknotet, und das war nicht angenehm.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von MannMitHut » Freitag 14. September 2018, 23:13

Esperanza hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 13:19
Aber ich glaube auch nicht, dass alleine sein vorherbestimmt ist. Man wird von seinen Erfahrungen geprägt und dann kommt es darauf an was man daraus macht.
Das finde ich eine sehr gute Wortmeldung! Darf ich es aus meiner Sicht ergänzen?
Ich finde, dass man geprägt wird von
*seiner naturgegebenen Veranlagung / naturgegebenem Charakter
*bisheriger Lebensgeschichte als Summe der Erfahrungen
*Zufällen

Als Pferdefreundin dieses Thema eröffnet hat, wusste ich gleich, dass das ein langer Faden wird... und kein langweiliger. Ich lag wohl richtig. ;)
"Ich war leider nie verheiratet und bin es, Gott sei Dank, noch immer nicht." (Johannes Brahms, 1833-1897)

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von Goldilocks » Freitag 14. September 2018, 23:21

Stabil hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 18:46
Dr. House hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 15:37
Dieser ewige und krankhafte "denk positiv Wahn" ist nur noch peinlich
Schon vor Jahrzehnten hatte ich geplant, ein Buch zu schreiben mit dem Titel: Das Positive am Negativen Denken.
Da sollte es darum gehen, dass man endlich die positiven Seiten am negativen Denken sieht und das negative Denken nicht immer schlecht macht, denn das ist ja wirklich einfach zu negativ gedacht.

Weiter gekommen bin ich mit dem Projekt nicht, die Gedanken haben sich verknotet, und das war nicht angenehm.
Es gibt schon das Buch "The negative side of positive thinking".

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von kreisel » Freitag 14. September 2018, 23:22

Stabil hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 18:46
Dr. House hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 15:37
Dieser ewige und krankhafte "denk positiv Wahn" ist nur noch peinlich
Schon vor Jahrzehnten hatte ich geplant, ein Buch zu schreiben mit dem Titel: Das Positive am Negativen Denken.
Da sollte es darum gehen, dass man endlich die positiven Seiten am negativen Denken sieht und das negative Denken nicht immer schlecht macht, denn das ist ja wirklich einfach zu negativ gedacht.

Weiter gekommen bin ich mit dem Projekt nicht, die Gedanken haben sich verknotet, und das war nicht angenehm.
gibts schon "The Power of Negative Thinking" v. Tony Humphreys. Ich habs sogar bei mir :)
(kann aber keine konkreten Inhalte mehr wiedergeben, ist länger her)

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von Stabil » Samstag 15. September 2018, 07:29

Goldilocks hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 23:21
Es gibt schon das Buch "The negative side of positive thinking".
kreisel hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 23:22
gibts schon "The Power of Negative Thinking" v. Tony Humphreys. Ich habs sogar bei mir :)
Danke, das beruhigt mich.
Ich hab das Thema als zu abstrakt wieder aufgegeben.
Mir fehlt es mitunter auch an Ausdauer, wenn mich etwas nicht wirklich bewegt.
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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von Gatem » Samstag 15. September 2018, 11:55

Pferdefreundin hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 21:19
angeregt aus einer Facebookdiskussion wollte ich mich hier mal umhören, ob ihr daran glaubt, dass es für jeden den richtigen Partner gibt oder ob manche Leute einfach dazu vom Schicksal bestimmt sind (besser) alleine zu sein / zu bleiben.
Also grundsätzlich schließt das eine ja das andere nicht aus.
Darüber hinaus ist die Fragestellung m.E. nicht weit genug gedacht. Die Frage „gibt es den richtigen Partner für jeden?“ ist isoliert betrachtet nicht besonders hilfreich, wenn man nicht auch die Frage stellt „ist es für jeden möglich diesen Partner zu finden?“
Es gibt aktuell etwa acht Milliarden Menschen auf dieser Welt. Ich denke da dürfte es tatsächlich unmöglich werden jemanden zu finden, für den es kein passendes Gegenstück gibt. Rein nüchtern betrachtet sind wir Menschen gar nicht so komplex, wie wir es manchmal denken, daher würde ich sogar sagen: Für jeden von uns gibt es Tausende, wenn nicht gar Hunderttausende an „richtigen Partnern“.

Ein anderer Aspekt ist natürlich die Frage: Wer oder was ist „richtig“?
Ist ein möglichst ähnlicher Mensch, der dich in deinen Interessen und Ansichten bestärkt, so dass man sich gegenseitig ständig weiter zu neuen Höhen treibt, richtig? Oder ist es vielleicht das Gegenteil und der Mensch, der zu dir selbst komplementär ist, passt besser, so dass man sich gegenseitig stets wieder runterholt und die Bodenhaftung nicht verliert?
Auch das wird vermutlich individuell beantwortet werden.

Für welche Lebensaufgabe ist man dann bestimmt, wenn man zur zweiteren Kategorie gehört? Das heißt es wohl für mich noch herauszufinden. Auch wenn ich dafür momentan eigentlich zu lustlos bin und ich nicht weiß, wo ich anfangen soll zu suchen nach dieser Lebensaufgabe.
Die Frage ist schon sehr philosophisch. Oftmals wird ja die Fortpflanzung und damit der Erhalt der eigenen Art, als Ziel des Lebens benannt. In dieser Betrachtungsweise ist die Suche nach einem Partner für die Fortpflanzung tatsächlich ein notwendiger Punkt.
Ich würde es jedoch noch weitreichender betrachten und sagen: Jedes lebende Wesen hat die Aufgabe das Leben selbst weiter zu bringen. Das Raubtier, welches ein Beutetier tötet, erfüllt seine Aufgabe also nicht nur dadurch, dass es sich selbst irgendwann fortpflanzt (oder ggf. auch nicht), sondern allein schon dadurch, dass er die Population des Beutetieres beeinflusst und diese Art somit dazu zwingt sich evolutionär anzupassen. Die Wechselwirkung alleine erfüllt also bereits die Aufgabe.
Solange du also mit anderen Lebewesen interagierst, wie du es z.B. durch das Posten hier im Forum tust, erfüllst du bereits deine dir aufgetragen „Lebensaufgabe“.

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von NBUC » Samstag 15. September 2018, 13:12

"Geben" ist da die rein abstrakte Überlegung.
(Rechtzeitig) finden, erkennen und dann "vollenden" sind die Knackpunkte. Und das schon für Mr./Mrs.90%, was eigentlich völlig ausreichend sein sollte.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 15. September 2018, 13:33

DEN richtigen Partner gibt es nicht, nur Personen, die weniger oder mehr zu einem passend und ab einer gewissen Schwelle kann von EINEM richtigen Partner gesprochen werden.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von BartS » Samstag 15. September 2018, 14:00

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 15. September 2018, 13:33
DEN richtigen Partner gibt es nicht, nur Personen, die weniger oder mehr zu einem passend und ab einer gewissen Schwelle kann von EINEM richtigen Partner gesprochen werden.
:daumen:
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
(Hazel Brugger)

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von Hachiko » Samstag 15. September 2018, 22:17

Pferdefreundin hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 21:19
[...] ob ihr daran glaubt, dass es für jeden den richtigen Partner gibt oder ob manche Leute einfach dazu vom Schicksal bestimmt sind (besser) alleine zu sein / zu bleiben.
Guten Abend Pferdefreundin,
ich für meinen Teil glaube nicht an den einzigen richtigen Partner!

Jeder Mensch kann der Richtige sein, wenn man selbst nur ausreichend Akzeptanz und Anpassungsfähigkeit mitbringt.

Das Problem: Die wenigsten können/wollen das!
"Richtig" bedeutet in dem Sinne also nur: "Ich muss mich für die Person kein Stück ändern".


Gruß
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Ein Traumpartner ist nur so lange ein Traum, wie keiner an ihn glauben will.... :cooler:
Früher war ich dumm und habe nur aus Fehlern gelernt,...heute versuche ich in jedem auch eine Chance zu sehen!

Eine bloße Chance im Leben kann buchstäblich alles verändern...

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von TheRealDeal » Sonntag 16. September 2018, 12:40

NBUC hat geschrieben:
Samstag 15. September 2018, 13:12
"Geben" ist da die rein abstrakte Überlegung.
(Rechtzeitig) finden, erkennen und dann "vollenden" sind die Knackpunkte. Und das schon für Mr./Mrs.90%, was eigentlich völlig ausreichend sein sollte.
Also ich glaube daran, dass sich Menschen finden, wenn sie sich finden sollen. Ich glaube auch an vorgeburtliche Seelenabsprachen. Würde ich daran (aus gutem Grund) nicht glauben, würde ich vermutlich irgendwann verrückt werden, weil ich dauernd etwas denken würde wie: "Jetzt laufe ich hier herum, was wäre, wenn ich 30 Sekunden früher oder später an dieser Stelle wäre? Wäre mir dann meine "Traumfrau" begegnet?"
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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von Ferienhaus » Sonntag 16. September 2018, 15:10

Der richtige Partner? So mit 100 % Übereinstimmung? In der Realität wahrscheinlich nicht.

Aber nur weil es eine "100 %"-Übereinstimmung gibt, heißt es nicht, dass man dem nicht ziemlich nahe kommen könnte (90 %). Das halte ich schon für möglich.

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von Ruxpin » Sonntag 16. September 2018, 16:10

Ich tue mich ein bisschen schwer mit der Formulierung "für jeden" ... Es wäre absolut wünschenswert, wenn es tatsächlich den richtigen Partner für jeden gäbe.

Tatsächlich ist es doch eher so, dass man froh sein kann, wenn man überhaupt einen Partner findet, und dann doppelt froh sein kann, wenn er auch noch halbwegs zu einem passt bzw. man sich miteinander arrangieren kann.

Von daher wäre es bereits toll, wenn es überhaupt einen Partner für jeden gäbe, das würde ich allen ewigen Singles wünschen.

Inwieweit der bzw. die "richtig" ist, müsste dann jeder für sich selbst entscheiden, das wäre dann ganz individuell ;).
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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von Ferienhaus » Sonntag 16. September 2018, 16:13

Ruxpin hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 16:10
Tatsächlich ist es doch eher so, dass man froh sein kann, wenn man überhaupt einen Partner findet, und dann doppelt froh sein kann, wenn er auch noch halbwegs zu einem passt bzw. man sich miteinander arrangieren kann.
Hm, gilt wohl eher speziell für AB's. Für den Rest der Welt scheint sich das "überhaupt einen Partner zu finden" nämlich ab einem gewissen Alter erledigt zu haben. Einfach so.

Vielleicht werden wir es immerhin ein bisschen mehr schätzen, wie absolut NICHT selbstverständlich das alles ist, wenn es für uns auch mal soweit ist. :D

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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von anbandoned » Sonntag 16. September 2018, 16:20

Es gibt keinen richtigen Partner für jeden. Wir leben in einer Zeit in der serielle Beziehungen zur Norm gehören. Ich glaube auch nicht an die ewige Liebe oder an "die Richtige". Eine Illusion sondergleichen. Ja wie bereits erwähnt sollte man sich eher glücklich schätzen überhaupt jemanden zu finden und wenn es wie in meinem Fall nur für 3 Wochen war^^.
Liebe ist nicht selbstverständlich in unserer heutigen westlichen Gesellschaft, sie ist an sehr vielen Bedingungen gekoppelt und gerade ABs sind in der Hinsicht die Verlierer.
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Re: Glaubt ihr an den richtigen Partner für jeden?

Beitrag von Ferienhaus » Sonntag 16. September 2018, 16:23

anbandoned hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 16:20
Liebe ist nicht selbstverständlich in unserer heutigen westlichen Gesellschaft, sie ist an sehr vielen Bedingungen gekoppelt und gerade ABs sind in der Hinsicht die Verlierer.
Wenn ich mir da meine Altersgenossen - und vor allem -genossinnen ansehe, ist Liebe dort so etwas dermaßen von selbstverständlich, dass man das schon kaum mehr beschreiben kann.

Natürlich sieht man das aus unserer Situation selbstverständlich alles etwas eingefahrener... Aber Bezeihungen NICHT selbstverständlich? ja, für uns. Für einen enorm großen Teil der Gesellschaft ist es genau das.

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