Was ich von Hippies gelernt hab

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Kief » Freitag 5. Oktober 2018, 12:46

Clochard hat geschrieben:
Freitag 5. Oktober 2018, 08:57
mag ja sein, aber deine These "nur ein alter Wald mit 300 Jahre alten Bäumen ist ein guter Wald" ist halt rein ideologisch
Das ist mal ne steile Diffamierungs-These ...

hast Du irgendwelche Ausfuehrungen, dass Du seinen Background beurteilen koenntest, ob seine Experten so verblendet waeren oder so?
Oder ist das einfach mal pauschal rausgerotzt?


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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Gatem » Freitag 5. Oktober 2018, 15:02

Endura hat geschrieben:
Freitag 5. Oktober 2018, 09:14
Der Mensch ist halt fast überall seit vielen hundert-tausenden Jahren Teil der Natur. Vom Menschen unberührte Natur gab es zuletzt in Neuseeland, bevor um 1200 die ersten Menschen gelandet sind.
Naja, in Antarctica dürfte der menschliche Einfluss auch relativ gering sein. Allerdings ist es da so kalt, dass auch der Rest der Natur ziemlich dürftig ausfällt.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Hoppala » Samstag 6. Oktober 2018, 02:40

Endura hat geschrieben:
Freitag 5. Oktober 2018, 09:14

Der Mensch ist halt fast überall seit vielen hundert-tausenden Jahren Teil der Natur. Vom Menschen unberührte Natur gab es zuletzt in Neuseeland, bevor um 1200 die ersten Menschen gelandet sind.
Das ist richtig, aber nicht so ganz. Erst seit die Bevölkerungszahl exponential noch oben schießt, lässt der Mensch kaum was unberührt - vielfach auch einfach nur wegen der "Abfälle" seiner Lebensweise, ohne selbst einen Fuß dorthin gesetzt zu haben (plakatives Beispiel: verschmutzte Weltmeere jenseits der Schiffahrtsrouten).
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Lazarus Long » Samstag 6. Oktober 2018, 10:37

Clochard hat geschrieben:
Freitag 5. Oktober 2018, 08:57
mag ja sein, aber deine These "nur ein alter Wald mit 300 Jahre alten Bäumen ist ein guter Wald" ist halt rein ideologisch
Ein guter Wald ist ein regional üblicher Michwald mit Bäumen jeden Alters. Was hat das mit Ideologie zu tun?
Einen Wald mit ausschließlich 300 Jahre alten Bäumen wird es naturgegeben nicht geben.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 6. Oktober 2018, 15:27

Lazarus Long hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 10:37
Clochard hat geschrieben:
Freitag 5. Oktober 2018, 08:57
mag ja sein, aber deine These "nur ein alter Wald mit 300 Jahre alten Bäumen ist ein guter Wald" ist halt rein ideologisch
Ein guter Wald ist ein regional üblicher Michwald mit Bäumen jeden Alters. Was hat das mit Ideologie zu tun?
Einen Wald mit ausschließlich 300 Jahre alten Bäumen wird es naturgegeben nicht geben.
Plus das die meisten jetzigen waelder anders zusammen gestellt sind als die fruehren, mit anderen, manchmal nicht einheimische baumarten, meist weil die geeigneter waren fuer schiffsbau und hauser und schneller gewachsen sind. Waelder mit natuerlichen ekosystemen sind ganz rar geworden, das meiste wuerde grundlegend von den menschen geaendert. Es ist wie in der landwirtschaft: wachsen darf nur noch was zum gelde gemacht werden kann.
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Samstag 6. Oktober 2018, 15:32

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 15:27
Plus das die meisten jetzigen waelder anders zusammen gestellt sind als die fruehren, mit anderen, manchmal nicht einheimische baumarten, meist weil die geeigneter waren fuer schiffsbau und hauser und schneller gewachsen sind. Waelder mit natuerlichen ekosystemen sind ganz rar geworden, das meiste wuerde grundlegend von den menschen geaendert. Es ist wie in der landwirtschaft: wachsen darf nur noch was zum gelde gemacht werden kann.
Oder was die Menschen hier ernährt oder sonst wie verwertbar ist, z.B. Holz als Baustoff oder zum Heizen. Hier leben heute zehn mal mehr Menschen als noch vor 500 Jahren. Irgendwie hab ich das Gefühl, das es manchen einfach zu viele Menschen gibt.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 6. Oktober 2018, 15:50

Endura hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 15:32
Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 15:27
Plus das die meisten jetzigen waelder anders zusammen gestellt sind als die fruehren, mit anderen, manchmal nicht einheimische baumarten, meist weil die geeigneter waren fuer schiffsbau und hauser und schneller gewachsen sind. Waelder mit natuerlichen ekosystemen sind ganz rar geworden, das meiste wuerde grundlegend von den menschen geaendert. Es ist wie in der landwirtschaft: wachsen darf nur noch was zum gelde gemacht werden kann.
Oder was die Menschen hier ernährt oder sonst wie verwertbar ist, z.B. Holz als Baustoff oder zum Heizen. Hier leben heute zehn mal mehr Menschen als noch vor 500 Jahren. Irgendwie hab ich das Gefühl, das es manchen einfach zu viele Menschen gibt.
Heute gefunden: David Attenborough ist mit sicherheit dieser meinung:

https://www.iflscience.com/environment/ ... as-to-end/
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Samstag 6. Oktober 2018, 16:00

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 15:50
Endura hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 15:32
Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 15:27
Plus das die meisten jetzigen waelder anders zusammen gestellt sind als die fruehren, mit anderen, manchmal nicht einheimische baumarten, meist weil die geeigneter waren fuer schiffsbau und hauser und schneller gewachsen sind. Waelder mit natuerlichen ekosystemen sind ganz rar geworden, das meiste wuerde grundlegend von den menschen geaendert. Es ist wie in der landwirtschaft: wachsen darf nur noch was zum gelde gemacht werden kann.
Oder was die Menschen hier ernährt oder sonst wie verwertbar ist, z.B. Holz als Baustoff oder zum Heizen. Hier leben heute zehn mal mehr Menschen als noch vor 500 Jahren. Irgendwie hab ich das Gefühl, das es manchen einfach zu viele Menschen gibt.
Heute gefunden: David Attenborough ist mit sicherheit dieser meinung:

https://www.iflscience.com/environment/ ... as-to-end/
Die nächste totalitärere Ideologie ist mit Sicherheit grün. Sea Sheppard ist schon mal der Meinung, dass es sechs Milliarden Menschen zu viel gibt. Da frag ich mich schon, wie die beseitigt werden sollen.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 6. Oktober 2018, 17:12

Endura hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 16:00
Die nächste totalitärere Ideologie ist mit Sicherheit grün. Sea Sheppard ist schon mal der Meinung, dass es sechs Milliarden Menschen zu viel gibt. Da frag ich mich schon, wie die beseitigt werden sollen.
Laut eine studie verkraftet der erde insgesammt dauerhaft etwa zwei milliarden menschen mit europaiischer lebensstandart, noch weniger mit Amerikanischen lebensstil, etwa 11 milliarden wann alle auf Bangladeschebene konsumieren. Ich denke der 1-kind politik Chinas war nicht schlecht, aber eine rein demokratische loesing sehe ich da auch nicht; sicher nicht in einen wirtschaftssystem das nur von wachstum ueberlebt und noch mehr kinder verlangt. Lebendigen 'beseitigen' ist natuerlich ansolut undenkbar, aber wir haben da ein grosses problem:

Link: http://geoawesomeness.com/earths-capaci ... n-support/

Ich glaube eher pessismistisch das wir keine loesung finden uns das der menscheit sich innerhalb der naechste zwei jahrhunderte ausrotten wird, in eine klimatologische katastrophe, und verherenden ressourzenkriege, weil wir lieber auf unseren reptilienhirrn und habgier als auf unseren vernunft hoeren. Der erde wird einfach zurueckgestellt auif den wenigen einfachen uberlebenden tierarten, ich schaetze mal hauptsaechlich insekten und einzelligen, mit vielleicht ein paar wenige ueberlebende vertebrae, und von vorne anfangen. (Aber wir sind mittlereweile ziemlich am thema vorbei.)
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Clochard » Samstag 6. Oktober 2018, 20:24

eine globale "Elite" wird sich bis dahin in den Weltraum abgesetzt haben

was meinst du warum so Typen wie der Musk so heiß auf Weltraumtechnik sind

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Samstag 6. Oktober 2018, 20:28

Clochard hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 20:24
was meinst du warum so Typen wie der Musk so heiß auf Weltraumtechnik sind
Vielleicht will er einfach nur die größte und dickste Rakete haben? :gruebel: :pfeif: :lach:

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Clochard » Samstag 6. Oktober 2018, 20:41

Stephen Hawking hat auch gesagt, die Menschheit wird sich selbst ausrotten, wenn es ihr nicht gelingt, andere Planeten zu besiedeln.

Heute im Zug waren übrigens ganz viele Leute, die gerade von der Hambi-Demo kamen... da hatten einige so "Anti-Atomkraft"-Aufkleber. Wissen die, dass wir keine Braunkohle abbaggern müssten, wenn wir unsere Kernkraftwerke weiterlaufen ließen?

Und wissen die, dass viele NRW-Kommunen RWE-Aktien haben und wenn die die Dividende kürzen wegen Hambi...

https://www.comdirect.de/inf/aktien/det ... S_OFFSET=0

… dann ist noch weniger Geld für Schulen, Kitas, Schwimmbäder, Stadtbüchereien usw. da.
(Der Kurssturz spielt wegen der kameralistischen Buchführung zum Glück keine Rolle)

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 6. Oktober 2018, 21:01

Clochard hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 20:41
Heute im Zug waren übrigens ganz viele Leute, die gerade von der Hambi-Demo kamen... da hatten einige so "Anti-Atomkraft"-Aufkleber. Wissen die, dass wir keine Braunkohle abbaggern müssten, wenn wir unsere Kernkraftwerke weiterlaufen ließen?
Wir haben keinerlei dauerloesung fuer den kernabfall, der teilweise noch abermillionen jahren lebensgefaehrlich radioaktiv bleibt, und den natur extrem schwere schaden zufuegt wann sie frei kommt, grosse landstrecken millionen jahren unbewohnbar machen kann, und gewaechse bis im weiten umfeld radioaktiv und ungeeignet fuer konsumption macht. Kernenergie ist keine loesung - ausser, wir finden einen weg kernfusionsreaktoren zu erfinden, das ist sauberer.

https://www.planet-wissen.de/technik/at ... index.html
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Samstag 6. Oktober 2018, 21:07

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 21:01
Clochard hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 20:41
Heute im Zug waren übrigens ganz viele Leute, die gerade von der Hambi-Demo kamen... da hatten einige so "Anti-Atomkraft"-Aufkleber. Wissen die, dass wir keine Braunkohle abbaggern müssten, wenn wir unsere Kernkraftwerke weiterlaufen ließen?
Wir haben keinerlei dauerloesung fuer den kernabfall, der teilweise noch abermillionen jahren lebensgefaehrlich radioaktiv bleibt, und den natur extrem schwere schaden zufuegt wann sie frei kommt, grosse landstrecken millionen jahren unbewohnbar machen kann, und gewaechse bis im weiten umfeld radioaktiv und ungeeignet fuer konsumption macht. Kernenergie ist keine loesung - ausser, wir finden einen weg kernfusionsreaktoren zu erfinden, das ist sauberer.

https://www.planet-wissen.de/technik/at ... index.html
Interessanterweise ist die Natur rund um Tschernobyl davon relativ unbeeindruckt.
https://www.3sat.de/page/?source=/nano/ ... index.html

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Clochard » Samstag 6. Oktober 2018, 21:12

ja das ist auch immer so geil, wenn diese "Umweltaktivisten" einen Castor-Transport blockieren... weil sie ja voll die Lösung haben wo man sonst hin soll mit dem Zeugs. :umarmung2:

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 6. Oktober 2018, 21:16

Endura hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 21:07
Interessanterweise ist die Natur rund um Tschernobyl davon relativ unbeeindruckt.
https://www.3sat.de/page/?source=/nano/ ... index.html
Wann dir einen erhoeheten krebschance und einen sechsfachen mutationsrate bei den nachwuchs nicht abschrecken, nichts wie hin. Klar kann man auch in verstrahlten gebiete eine weile ueberleben, aber alt und gesund sterben ist eher weniger drinn.
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 6. Oktober 2018, 21:21

Clochard hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 21:12
ja das ist auch immer so geil, wenn diese "Umweltaktivisten" einen Castor-Transport blockieren... weil sie ja voll die Lösung haben wo man sonst hin soll mit dem Zeugs. :umarmung2:
Ich waere ein vorstaender davon, atomkraftbetreiber zwangshaft in der naehe abfallzwisschenlager wohnen zu lassen. Dann werden sie sich auch ein bisschen mehr um sicherheit kuemmern.
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Clochard » Samstag 6. Oktober 2018, 21:25

Wer ist denn der Atomkraftbetreiber? Der RWE-Vorstand oder die Aktionäre?

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von NBUC » Samstag 6. Oktober 2018, 21:29

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 21:01
Clochard hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 20:41
Heute im Zug waren übrigens ganz viele Leute, die gerade von der Hambi-Demo kamen... da hatten einige so "Anti-Atomkraft"-Aufkleber. Wissen die, dass wir keine Braunkohle abbaggern müssten, wenn wir unsere Kernkraftwerke weiterlaufen ließen?
Wir haben keinerlei dauerloesung fuer den kernabfall, der teilweise noch abermillionen jahren lebensgefaehrlich radioaktiv bleibt, und den natur extrem schwere schaden zufuegt wann sie frei kommt, grosse landstrecken millionen jahren unbewohnbar machen kann, und gewaechse bis im weiten umfeld radioaktiv und ungeeignet fuer konsumption macht. Kernenergie ist keine loesung - ausser, wir finden einen weg kernfusionsreaktoren zu erfinden, das ist sauberer.

https://www.planet-wissen.de/technik/at ... index.html
Es gäbe technisch die Möglichkeit viel mehr aufzubereiten/recyclen als jetzt passiert. Es gäbe bereits die zumindest energietechnisch sogar zusätzlich energiebringende Möglichkeit der quasi nuklearen Nachverbrennung und damit deutlichen Beschleunigung des Zerfallsprozesses (und da die reststrahlung exponentiell abfällt, auch entsprechenden Reduzierung selbiger) . Dazu werden die Risiken der Kernkraft massiv übertrieben. In Afrika gab es sogar einen Naturreaktor, ganz ohne jede menschliche Beteiligung, d.h. auch ohne jede "Sicherheitstechnik".
Und die Wärmedämmverordnung hat hierzulande auch schon mehr Strahlungsbelastung gebracht als Tschernobyl.

Aber: Kosten würde all das auch zusätzlich, plus die immer noch notwendige Abschaltung einiger der Reaktoren und wenn Neubau dann durch ebenfalls merklich teurere, wenn auch noch einmal deutlich sicherere Modelle. Also hat auch die Industrie keinerlei Interesse an dieser Richtung.
Auch die Gefahr der Folgen mutwilliger Sabotage mussen extra einberechnet werden. Dann sind aber auch so einige andere Chemie- und Infrastruktureinrichtungen sehr bedenklich.

Unbeachtet der Kosten und Risiken: EINE grundlast- und industriefähige Lösung muss her, man kann nicht ALLE Äste, die das Baumhaus tragen gleichzeitig absägen.

Abgesehen davon ist Braunkohle so mit das dreckigste, was man verbrennen kann (gewisse Öle udn Abfälle vielleich noch) und sollte alleine deswegen gemieden werden.
Langfristig könnte ich mir da am ehesten doch den Mix aus etwas Kernkraft als Grundlast und dann verschiedenen Formen Solarstrom und die Methanisiserung der zeitweisen Überlast vorstellen. Das mit den Windrädern ist ja wohl auch nicht überall so nebenwirkungsfrei.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Samstag 6. Oktober 2018, 21:30

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 21:21
Clochard hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 21:12
ja das ist auch immer so geil, wenn diese "Umweltaktivisten" einen Castor-Transport blockieren... weil sie ja voll die Lösung haben wo man sonst hin soll mit dem Zeugs. :umarmung2:
Ich waere ein vorstaender davon, atomkraftbetreiber zwangshaft in der naehe abfallzwisschenlager wohnen zu lassen. Dann werden sie sich auch ein bisschen mehr um sicherheit kuemmern.
Glaubst du wirklich, dass dort die Strahlung erhöht ist? Strahlung lässt sich sehr, sehr genau messen. Wenn es erlaubt wäre, könnte man sogar direkt am Gelände wohnen ohne sich Gedanken machen zu müssen.

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