Was ich von Hippies gelernt hab

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 30. September 2018, 20:04

TheRealDeal hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 18:51
Wenn körperliche Nähe als unangenehm empfunden wird, ist irgendetwas gestört. Zumal, es von Mensch zu Mensch passiert. Bei mir war der Grund, warum sich diese Bindungsstörung ausgebildet hat, im Wesentlichen der, dass ich 10 Wochen im Brutkasten verbracht habe.
Ich habe kein problem mit koerperliche naehe zu menschen die ich gern habe.
Aber mit fremden, und menschen die mir egal sind oder die ich nicht mag, ist das anders.
So fremdkuscheln ist nicht mein ding, und ich sehe nicht ein, warum sich das aendern soll.
Intimitaet ist fuer mich etwas exklusives, das man nur mit ganz besonderen menschen teilt, nicht mit jeden austauschbaren unbekannter. Einige der maedchen/frauen in den ich selbst nicht verliebt war, haben versucht mit mir zu kuscheln, und ich habe nur gegraut. Und das betrachte ich als volkommen normal.
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von AviferAureus » Sonntag 30. September 2018, 22:04

TheRealDeal hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 18:51
[...] dass ich 10 Wochen im Brutkasten verbracht habe.
Für Frühchen gibt es vermutlich einen Kuschelservice von Kliniken und Familien. Aber das ist wohl kein ausreichender Ersatz.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Ringelnatz » Montag 1. Oktober 2018, 07:53

AviferAureus hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 22:04
TheRealDeal hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 18:51
[...] dass ich 10 Wochen im Brutkasten verbracht habe.
Für Frühchen gibt es vermutlich einen Kuschelservice von Kliniken und Familien. Aber das ist wohl kein ausreichender Ersatz.
Heutzutage ja, aber vor 25-40 Jahren wusste man leider noch nicht, wie wichtig der Körperkontakt gerade auch für Frühchen ist. Bei mir war es z.B. so, dass meine Mutter in einem ganz anderen Krankenhaus lag. Man hat da einfach noch mehr den Fokus auf medizinischen Notwendigkeiten gehabt und weniger auf psychologischen Faktoren. Mein Vater durfte wenigstens einmal pro Tag seinen desinfizierten Finger in den Brutkasten halten ;)
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Montag 1. Oktober 2018, 08:07

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 20:04
TheRealDeal hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 18:51
Wenn körperliche Nähe als unangenehm empfunden wird, ist irgendetwas gestört. Zumal, es von Mensch zu Mensch passiert. Bei mir war der Grund, warum sich diese Bindungsstörung ausgebildet hat, im Wesentlichen der, dass ich 10 Wochen im Brutkasten verbracht habe.
Ich habe kein problem mit koerperliche naehe zu menschen die ich gern habe.
Aber mit fremden, und menschen die mir egal sind oder die ich nicht mag, ist das anders.
So fremdkuscheln ist nicht mein ding, und ich sehe nicht ein, warum sich das aendern soll.
Intimitaet ist fuer mich etwas exklusives, das man nur mit ganz besonderen menschen teilt, nicht mit jeden austauschbaren unbekannter. Einige der maedchen/frauen in den ich selbst nicht verliebt war, haben versucht mit mir zu kuscheln, und ich habe nur gegraut. Und das betrachte ich als volkommen normal.
Sehe ich auch so, unterschiedliche Menschen haben nun mal ein unterschiedliches Bedürfnis nach körperlicher Nähe. Ich finde das sollte man einfach respektieren.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von TheRealDeal » Montag 1. Oktober 2018, 10:28

Ringelnatz hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 07:53
AviferAureus hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 22:04
TheRealDeal hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 18:51
[...] dass ich 10 Wochen im Brutkasten verbracht habe.
Für Frühchen gibt es vermutlich einen Kuschelservice von Kliniken und Familien. Aber das ist wohl kein ausreichender Ersatz.
Heutzutage ja, aber vor 25-40 Jahren wusste man leider noch nicht, wie wichtig der Körperkontakt gerade auch für Frühchen ist. Bei mir war es z.B. so, dass meine Mutter in einem ganz anderen Krankenhaus lag. Man hat da einfach noch mehr den Fokus auf medizinischen Notwendigkeiten gehabt und weniger auf psychologischen Faktoren. Mein Vater durfte wenigstens einmal pro Tag seinen desinfizierten Finger in den Brutkasten halten ;)
Genau 1973 war man der Ansicht, dass ein Baby, wenn es atmet und isst, alles hat, was es braucht. Damals war außerdem die Angst vor Infektionen wohl so groß, dass man den Körperkontakt zur Mutter minimiert hat. Wenn das Baby jung ist, kann man ihm gar nicht zu viel körperliche Nähe gönnen...
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von TheRealDeal » Montag 1. Oktober 2018, 10:41

Endura hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 08:07
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 20:04
TheRealDeal hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 18:51
Wenn körperliche Nähe als unangenehm empfunden wird, ist irgendetwas gestört. Zumal, es von Mensch zu Mensch passiert. Bei mir war der Grund, warum sich diese Bindungsstörung ausgebildet hat, im Wesentlichen der, dass ich 10 Wochen im Brutkasten verbracht habe.
Ich habe kein problem mit koerperliche naehe zu menschen die ich gern habe.
Aber mit fremden, und menschen die mir egal sind oder die ich nicht mag, ist das anders.
So fremdkuscheln ist nicht mein ding, und ich sehe nicht ein, warum sich das aendern soll.
Intimitaet ist fuer mich etwas exklusives, das man nur mit ganz besonderen menschen teilt, nicht mit jeden austauschbaren unbekannter. Einige der maedchen/frauen in den ich selbst nicht verliebt war, haben versucht mit mir zu kuscheln, und ich habe nur gegraut. Und das betrachte ich als volkommen normal.
Sehe ich auch so, unterschiedliche Menschen haben nun mal ein unterschiedliches Bedürfnis nach körperlicher Nähe. Ich finde das sollte man einfach respektieren.
Ok, das habe ich auch geglaubt, dass ich kein Bedürfnis danach habe. Das stimmt aber nicht. Probiert es aus...

Die Umarmungen, von denen ich spreche, haben mit Intimität wenig bis gar nichts zu tun. Die Ebene ist Mensch-Mensch. Alter und Geschlecht sind unerheblich. Menschen, die ich nicht leiden kann, umarme ich auch nicht. Aber wenn ich das tue, dann richtig, also ran mit meinem ganzen Körper, keine "Eiffelturmumarmungen".

Für die Grundthematik dieses Forums: Wie sollte ich denn eine glückliche Liebesbeziehung mit einer Frau führen können, als mir Körperkontakt unangenehm war? Also musste ich erst einmal daran arbeiten. Ich kenne übrigens keinen Menschen, der, nachdem er seine Scheu abgelegt hat, gesagt hat, dass ihm Umarmungen nicht gut getan hätten. Und viel mehr Unbehagen, als ich anfangs davor hatte, kann ein Mensch kaum haben.
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Montag 1. Oktober 2018, 10:48

TheRealDeal hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 10:41
Ok, das habe ich auch geglaubt, dass ich kein Bedürfnis danach habe. Das stimmt aber nicht. Probiert es aus...

Die Umarmungen, von denen ich spreche, haben mit Intimität wenig bis gar nichts zu tun. Die Ebene ist Mensch-Mensch. Alter und Geschlecht sind unerheblich. Menschen, die ich nicht leiden kann, umarme ich auch nicht. Aber wenn ich das tue, dann richtig, also ran mit meinem ganzen Körper, keine "Eiffelturmumarmungen".

Für die Grundthematik dieses Forums: Wie sollte ich denn eine glückliche Liebesbeziehung mit einer Frau führen können, als mir Körperkontakt unangenehm war? Also musste ich erst einmal daran arbeiten. Ich kenne übrigens keinen Menschen, der, nachdem er seine Scheu abgelegt hat, gesagt hat, dass ihm Umarmungen nicht gut getan hätten. Und viel mehr Unbehagen, als ich anfangs davor hatte, kann ein Mensch kaum haben.
Mir ist Körperkontakt in einer Beziehung nicht unangenehm, im Gegenteil. :pfeif:

Ich mag trotzdem nur sehr wenige Menschen umarmen. Und Männer schon gar nicht. Wer das nicht respektiert ist übergriffig.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von TheRealDeal » Montag 1. Oktober 2018, 11:13

Endura hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 10:48
Mir ist Körperkontakt in einer Beziehung nicht unangenehm, im Gegenteil. :pfeif:

Ich mag trotzdem nur sehr wenige Menschen umarmen. Und Männer schon gar nicht. Wer das nicht respektiert ist übergriffig.
Habe ich verstanden und da hast du recht.

Ich gerade mal reflektiert und muss ehrlicherweise sagen, dass ich mich, bevor ich angefangen habe, Menschen zu umarmen, gar nicht als Mensch gefühlt habe.

Sehr oft lese ich hier Beiträge, wo es thematisch immer wieder darum geht, dass sich Menschen unter ihresgleichen nicht wohl fühlen, anders sind, oder sich gar nirgendwo zugehörig fühlen. Zu einer Gruppe gehören wir aber alle: Zu der Gruppe der Menschen. Wer also glaubt, selbst zu dieser Gruppe nicht zu gehören, denen kann ich Umarmungen sehr ans Herz legen. Nebenbei ist das auch für den Selbstwert zuträglich.
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Nonkonformist » Montag 1. Oktober 2018, 14:59

TheRealDeal hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 11:13
Sehr oft lese ich hier Beiträge, wo es thematisch immer wieder darum geht, dass sich Menschen unter ihresgleichen nicht wohl fühlen, anders sind, oder sich gar nirgendwo zugehörig fühlen. Zu einer Gruppe gehören wir aber alle: Zu der Gruppe der Menschen. Wer also glaubt, selbst zu dieser Gruppe nicht zu gehören, denen kann ich Umarmungen sehr ans Herz legen. Nebenbei ist das auch für den Selbstwert zuträglich.
Um ehrlich zu sein, fuehe ich mich nicht der menschheit im gesammtheit verwannt, sicher nicht mit den "Gruppentieren", mit deren gruppenzwang und konformitaet, und schraenke mich da eher auf ausnahmen ein. Es gab eine menge menschen, bei denen ich mich nicht wohl gefuehlt habe, und die normalgesellschaft ist einfach nicht mein ding. Es gibt 'meinesgleichens', aber das ist nicht die komplette menschheit, dann sind mir sogar die meisten haustiere zum kuscheln lieber. Umarmungen koennen wunderbar sein, absolut, aber, wie erwaehnt; nur mit meinen ausnahmemenschen - meist auch individualisten und keine gruppentiere. Ich bin kein jedermansfreund, war noch nie einer, und wird mich auch nie in so einer verwandeln.
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Hablo » Montag 1. Oktober 2018, 19:16

War wieder übers WE im Hambi. Hab die Nummer mit einer netten Frau getauscht, mit der ich auch gekuschelt hab. Ich seh sie nächste Woche wieder. Außerdem meinte gestern abend eine andere, dass sie gern im Lager übernachten möchte, aber keine Schlafsachen dabei hat. Hab ihr angeboten, sich mit mir einen Schlafsack zu teilen und mit mir zu kuscheln, damit uns warm genug wird. Das hat sie dankend angenommen. Letztendlich hat sie dann aber noch nen Schlafsack bekommen. Fühl mich langsam wie ein Frauenheld, auch wenn ich noch immer AB bin...
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Hablo » Montag 1. Oktober 2018, 19:41

Und zu diesen ganzen Kommentaren wegen Affen, die mit Scheiße werfen:
Das sagt schon viel über euch aus, wenn ihr eine ganze Gruppe von Aktivisten (ich bin übrigens auch einer) über einen Kamm schert, weil ab und an einer dort mit Scheiße wirft. Die meisten Leute dort fanden das nicht gut und sie meinten, dass das ein schlechtes Licht auf uns wirft. Das ist auch meine Meinung.
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Galadriel » Montag 1. Oktober 2018, 19:59

Hablo hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 19:41
Und zu diesen ganzen Kommentaren wegen Affen, die mit Scheiße werfen:
Das sagt schon viel über euch aus, wenn ihr eine ganze Gruppe von Aktivisten (ich bin übrigens auch einer) über einen Kamm schert, weil ab und an einer dort mit Scheiße wirft. Die meisten Leute dort fanden das nicht gut und sie meinten, dass das ein schlechtes Licht auf uns wirft. Das ist auch meine Meinung.
Was, bitteschön, soll das über mich aussagen? Ich finde es abartig, primitiv und tierisch. So benehmen sich keine Menschen.
Und ja, da kann man generalisieren. Mitgehangen, mitgefangen, schon mal gehört?

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Hablo » Montag 1. Oktober 2018, 20:24

Das sagt über dich aus, dass du wegen dem Verhalten einer Person einer ganzen Menschenmenge etwas unterstellst, die du noch nicht mal persönlich kennengelernt hast.
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Galadriel » Montag 1. Oktober 2018, 20:33

Ok, gut, ich präzisiere. Es sind keine Vorurteile, die ich hier schüre, es ist meine persönliche Meinung, die sich auf

1. vielfältige Kontakte mit Personen begründet, die in Polizei oder Justiz arbeiten. Man glaubt es kaum, aber auch "Bullen" sind Menschen, und man kann sich gut mit denen unterhalten. Und dann erfährt man so Einiges.

2. unzählige fruchtlose Diskussionen mit "Aktivisten" begründet, die ich im Laufe der Jahre geführt habe. Ich habe so viele Radikale (warum immer diesen Euphemismus "Aktivisten" gebrauchen?) kennen gelernt in meinem Leben, das glaubst du gar nicht. Besonders viele von denen tummeln sich nämlich an Universitäten und geben da ihren Stuss von sich. Und... was soll ich sagen. Wenn man dutzende... naja, wohl eher hunderte (?) von denen live erlebt hat im Laufe der Jahre, dann bildet man sich irgendwann ein Urteil. Kein Vorurteil, sondern ein Urteil.

Sog. Aktivisten, Hippies oder wie auch immer man sie nennen möchte... Ich habe da meine Meinung, und sie wird aktuell mal wieder vollumfänglich bestätigt durch das, was im Hambacher Forst abgeht.

Und ich finde es zutiefst bedenklich, dass das so verharmlost wird, auch und gerade von dir.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Montag 1. Oktober 2018, 20:34

Hablo hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 19:41
Und zu diesen ganzen Kommentaren wegen Affen, die mit Scheiße werfen:
Das sagt schon viel über euch aus, wenn ihr eine ganze Gruppe von Aktivisten (ich bin übrigens auch einer) über einen Kamm schert, weil ab und an einer dort mit Scheiße wirft. Die meisten Leute dort fanden das nicht gut und sie meinten, dass das ein schlechtes Licht auf uns wirft. Das ist auch meine Meinung.
Und was habt ihr konkret dagegen unternommen?

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von AviferAureus » Montag 1. Oktober 2018, 21:46

Auf jeden Fall solltest du vorsichtig sein und dich nicht an illegalen Aktivitäten beteiligten. Die Teilnahme an verschiedenen dort vorgenommen Aktivitäten könnte negative Folgen verschiedener Art für die Beteiligten haben. Es lohnt sich in diesem Zusammenhang sicher nicht, sich mögicherweise die Zukunft zu verbauen.
Im Übrigen sind Polizisten genauso Menschen wie du und ich.
Zuletzt geändert von AviferAureus am Montag 1. Oktober 2018, 22:24, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Polarfuchs » Montag 1. Oktober 2018, 21:58

Hablo hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 19:16
War wieder übers WE im Hambi. Hab die Nummer mit einer netten Frau getauscht, mit der ich auch gekuschelt hab. Ich seh sie nächste Woche wieder. Außerdem meinte gestern abend eine andere, dass sie gern im Lager übernachten möchte, aber keine Schlafsachen dabei hat. Hab ihr angeboten, sich mit mir einen Schlafsack zu teilen und mit mir zu kuscheln, damit uns warm genug wird. Das hat sie dankend angenommen. Letztendlich hat sie dann aber noch nen Schlafsack bekommen. Fühl mich langsam wie ein Frauenheld, auch wenn ich noch immer AB bin...
Das freut mich, dass du dort eine Frau kennengelernt hast, die dir gefällt und mit der du die Telefonnummern ausgetauscht hast.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Kief » Montag 1. Oktober 2018, 22:56

Endura hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 20:34
Hablo hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 19:41
Und zu diesen ganzen Kommentaren wegen Affen, die mit Scheiße werfen:
Das sagt schon viel über euch aus, wenn ihr eine ganze Gruppe von Aktivisten (ich bin übrigens auch einer) über einen Kamm schert, weil ab und an einer dort mit Scheiße wirft. Die meisten Leute dort fanden das nicht gut und sie meinten, dass das ein schlechtes Licht auf uns wirft. Das ist auch meine Meinung.
Und was habt ihr konkret dagegen unternommen?
Was unternehmen die Polizisten gegen die schwarzen Schafe unter ihnen?
Was unternimmst Du als hoffentlich gewaltloser AB-Forist gegen gewalttaetige Incels/MGTOW?
Was unternimmt die Polizei dagegen, dass sie als Durchsetzer von struktureller Gewalt oftmals keine Loesungen bringen, sondern die Fehler der Politik fortfuehren und damit unterstuetzen?

Es gibt stets auf beiden Seiten Idioten.
Deine suggerierte Erwartung an ihn ist absolut nicht haltbar.
Wenn man genau genug buddelt, findet man auf beiden Seiten Leichen im Keller.
Wenn Du pauschal eine Seite als unfehlbar und quasi heilig ansiehst, und die andere kritisierst, dann bringst auch Du selbst ungerechtfertigte Aggressionen und Vor-Urteile hinein.
Was tust Du konkret gegen Deine Vorurteile?



Ich find es echt schade, dass ihr hier nen Erfolg und Fortschritt so ueberschattet!


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Hablo » Montag 1. Oktober 2018, 22:58

Danke dir, Polarfuchs!
Ich werde versuchen, mir nicht allzu viele Hoffnungen zu machen.
Ich hab die Zeit mir ihr bisher genossen. Bisher haben wir nichts gemacht außer im Farnwald sitzen, reden, kuscheln und ihr einen Haarschmuck aus toten Farnen machen ^^
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Reinhard » Montag 1. Oktober 2018, 23:06

Hablo hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 20:24
Das sagt über dich aus, dass du wegen dem Verhalten einer Person einer ganzen Menschenmenge etwas unterstellst, die du noch nicht mal persönlich kennengelernt hast.
Das ist ein Merkmal einer Menschenmenge, dass man darin untertauchen kann. Irgendwo bietet man durch sein "Menge-sein" den anderen schon mal Schutz.

Klar, es gibt irgendwo einen Übergang von "Menschenmenge wird missbraucht" zu "Menschenmenge ünterstützt stillschweigend". Muss man halt einschätzem, auf welcher Seite davon man sich befinden, und befinden will.
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

Wer will findet sucht Wege; wer nicht will findet Gründe erfindet Ausflüchte.

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