Was ich von Hippies gelernt hab

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Polarfuchs » Montag 1. Oktober 2018, 23:18

Hablo hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 22:58
Danke dir, Polarfuchs!
Ich werde versuchen, mir nicht allzu viele Hoffnungen zu machen.
Ich hab die Zeit mir ihr bisher genossen. Bisher haben wir nichts gemacht außer im Farnwald sitzen, reden, kuscheln und ihr einen Haarschmuck aus toten Farnen machen ^^
Das hört sich doch gut an, Hablo. Natürlich kannst du dir Hoffnungen machen. Geh'einfach ein Stück voran; vielleicht kommt sie dir ja entgegen.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Dienstag 2. Oktober 2018, 04:39

Kief hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 22:56
Was unternehmen die Polizisten gegen die schwarzen Schafe unter ihnen?
Ein Polizist, der sich so verhält ist mit Sicherheit seinen Job los und steht dafür vor Gericht.
Was unternimmt die Polizei dagegen, dass sie als Durchsetzer von struktureller Gewalt oftmals keine Loesungen bringen, sondern die Fehler der Politik fortfuehren und damit unterstuetzen?
Strukturelle Gewalt ist wohl ein Zauberwort für dich, mit dem du jedes Verhalten legitimierst.
Was unternimmst Du als hoffentlich gewaltloser AB-Forist gegen gewalttaetige Incels/MGTOW?
Wenn hier wieder Einer auftaucht, melde ich seine Beiträge so lange, bis er gesperrt wird.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Hablo » Dienstag 2. Oktober 2018, 08:20

Polarfuchs, ich bin ihr ja schon ein Stück entgegen gegangen und sie einen weiteren voraus.

Als ich mich zu ihr gesetzt hab und wir zuschauten, wie der Traktor den Farnwald platt walzt, waren wir beide sehr traurig. Ich hab gefragt, ob ich ihre Hand nehmen darf. Da ist sie so nah an mich rangerückt, dass ihr Arm auf meinem Bein lag und wir haben Händchen gehalten.
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Lazarus Long » Dienstag 2. Oktober 2018, 09:43

Endura hat geschrieben:
Dienstag 2. Oktober 2018, 04:39
Kief hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 22:56
Was unternehmen die Polizisten gegen die schwarzen Schafe unter ihnen?
Ein Polizist, der sich so verhält ist mit Sicherheit seinen Job los und steht dafür vor Gericht.
Was vermutest du, wie wenige Prozente von Vergehen von Polizisten zur Anzeige kommen.

Selbst Anwälte raten wohl vor entsprechenden Anzeigen ab, wenn man nicht alles zu 100% nachweisen kann.


Mir persönlich ist ja bis heute unklar, warum bestimmte Berufsgruppen, wie z.B. Polizisten oder Ärzte, es als Nestbeschnutzung sehen, wenn gegen schwarze Schafe in ihren Reihen vorgegangen wird, aber es scheint leider bis heute weit verbreitet zu sein.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Reinhard » Dienstag 2. Oktober 2018, 12:14

Endura hat geschrieben:
Dienstag 2. Oktober 2018, 04:39
Kief hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 22:56
Was unternehmen die Polizisten gegen die schwarzen Schafe unter ihnen?
Ein Polizist, der sich so verhält ist mit Sicherheit seinen Job los und steht dafür vor Gericht.

Diese Annahme sehe ich als grundlos optimistisch. Insbesondere mit dem verstärkendem Zusatz "mit Sicherheit" ... :gruebel:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

Wer will findet sucht Wege; wer nicht will findet Gründe erfindet Ausflüchte.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Kief » Dienstag 2. Oktober 2018, 12:29

Lazarus Long hat geschrieben:
Dienstag 2. Oktober 2018, 09:43
Endura hat geschrieben:
Dienstag 2. Oktober 2018, 04:39
Kief hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 22:56
Was unternehmen die Polizisten gegen die schwarzen Schafe unter ihnen?
Ein Polizist, der sich so verhält ist mit Sicherheit seinen Job los und steht dafür vor Gericht.
Was vermutest du, wie wenige Prozente von Vergehen von Polizisten zur Anzeige kommen.
Endura, unser System ist nicht so gerecht und wirksam, wie Du offenbar erhoffst.

Versuch doch einfach mal, im Getuemmel zwischen Demonstranten und aufgeruesteten Polizisten ein Gleichgewicht zu finden.
Die Polizei setzt ihre Materialien gerne ein, um Taeter bei den Demonstranten zu finden - nachvollziehbar.
Aber sie setzen wenig Begeisterung ein, um ihre schwarzen Schafe herauszufiltern.

Wenn Polizisten mit uebertriebener Haerte reagieren oder noch schlimmer ausrasten, wie wird dem begegnet?
Wenn Demonstranten Beweise ankarren, die sie ja so selbstverstaendlich auf rechtlicher Augenhoehe auch erhalten, auf freundliche Anfrage bei den Polizei-Drohnenpiloten?
Der Beweisweg gegen uebergriffige Polizisten unterliegt nicht denselben Erleichterungen wie gegen Demonstranten.
Versuch einfach mal, die Dienstnummer eines Polizisten auf seinem schwer aufgeruesteten Ruecken zu erfahren, wenn er Dir nur Visier, Pfefferspray und Schlagstock praesentiert, aber einfach keinen Roundhouse-Kick.

Endura hat geschrieben:
Dienstag 2. Oktober 2018, 04:39
Kief hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 22:56
Was unternimmt die Polizei dagegen, dass sie als Durchsetzer von struktureller Gewalt oftmals keine Loesungen bringen, sondern die Fehler der Politik fortfuehren und damit unterstuetzen?
Strukturelle Gewalt ist wohl ein Zauberwort für dich, mit dem du jedes Verhalten legitimierst.
Ich legitimiere hier gar nichts.
Ich mache statt dessen beiden Seiten Vorwuerfe - keine Seite ist das unfehlbare Heiligen-Opfer.
Erst mit dem Bewusstsein auch der eigenen Fehler sind Menschen offener fuer jene Wege, die ich nachhaltiger und notwendig finde.

Wobei, viel interessanter finde ich da, was Dich daran stoert, dass Du meine Argumentation das als Zauberwort abwerten willst.
Ja, strukturelle Gewalt ist eine Perspektive, die mir wichtig ist, weil sie unbemerkt Probleme erzeugt, die wir hinnehmen - und uns dann wundern, wenn unser Unterbewusstsein damit nicht klarkommt.
Aber keine Bange, das brauchen wir hier nicht ausweiten.
Was unternimmst Du als hoffentlich gewaltloser AB-Forist gegen gewalttaetige Incels/MGTOW?
Wenn hier wieder Einer auftaucht, melde ich seine Beiträge so lange, bis er gesperrt wird.
Oh, schade, der Incel, um den es geht, der hat wohl doch seinen Amoklauf veruebt, obwohl Du ihn so heldenhaft in ein noch radikaleres Forum verjagt hast, wo er angestachelt wurde, auch Schusswaffen einzusetzen.
Aber Du hast ja getan, was Du konntest, was Du fuer am Besten haeltst.

Aus den Augen, aus dem Sinn,
mehr Verantwortung als Abgrenzung traegt man nicht.
Hey, warte mal, Hablo hat sich ebenfalls abgegrenzt,
dann kann er Deine Vorwuerfe an ihn ja jetzt auch an Dich richten.

Oder haette er die Leute als Analogie durch Deutschland jagen muessen, damit sie weit weg genug sind?
So wie Incels, die, wenn sie hier verjagt wurden, sich dann in ihren eigenen Foren gegenseitig zu Gewalttaten anstacheln, aber zumindest weit genug weg und hier kein Problem mehr sind?
In ihren Foren siehst Du sie dann nicht mehr als Problem?

Merkst Du, dass Du bei ihm eine Verantwortung einforderst, die nicht so ganz praktikabel ist?


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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Dienstag 2. Oktober 2018, 13:06

Kief hat geschrieben:
Dienstag 2. Oktober 2018, 12:29
Oh, schade, der Incel, um den es geht, der hat wohl doch seinen Amoklauf veruebt, obwohl Du ihn so heldenhaft in ein noch radikaleres Forum verjagt hast, wo er angestachelt wurde, auch Schusswaffen einzusetzen.
Aber Du hast ja getan, was Du konntest, was Du fuer am Besten haeltst.
Wir sind nicht verantwortlich für Unsinn anderer außerhalb des Forums, wir können uns nur dafür einsetzen hier im Forum nicht mit Scheiße zu werfen. Wer sich daran nicht halten will, wird wohl gehen müssen. Wir sind eine Selbsthilfeforum, und das gar auch Grenzen.
Wen du potentielle Amokläufer kennen solltest, dann teile das bitte den Behörden mit

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Kief » Dienstag 2. Oktober 2018, 15:42

Endura hat geschrieben:
Dienstag 2. Oktober 2018, 13:06
Kief hat geschrieben:
Dienstag 2. Oktober 2018, 12:29
Oh, schade, der Incel, um den es geht, der hat wohl doch seinen Amoklauf veruebt, obwohl Du ihn so heldenhaft in ein noch radikaleres Forum verjagt hast, wo er angestachelt wurde, auch Schusswaffen einzusetzen.
Aber Du hast ja getan, was Du konntest, was Du fuer am Besten haeltst.
Wir sind nicht verantwortlich für Unsinn anderer außerhalb des Forums, wir können uns nur dafür einsetzen hier im Forum nicht mit Scheiße zu werfen. Wer sich daran nicht halten will, wird wohl gehen müssen. Wir sind eine Selbsthilfeforum, und das gar auch Grenzen.
Wen du potentielle Amokläufer kennen solltest, dann teile das bitte den Behörden mit
Wir sind uns also einig darin, dass Verantwortung ihre Grenzen hat.

Warum nun sollte Hablo sich zuwenig distanziert haben?
Woher willst Du wissen, dass er sich zuwenig distanziert hat von den fraglichen Leuten?
Woher weisst Du, dass er Deinen Anforderungen nicht gerecht geworden ist?


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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Dienstag 2. Oktober 2018, 15:57

Kief hat geschrieben:
Dienstag 2. Oktober 2018, 15:42
Warum nun sollte Hablo sich zuwenig distanziert haben?
Ich hab gefragt, ob was von der ganzen Gruppe gegen das asozial Verhalten unternommen wurde. Darauf gab es bis jetzt keine Antwort. Daraus schließe ich erst mal, dass dagegen gar nichts unternommen wurde.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Kief » Dienstag 2. Oktober 2018, 16:14

Endura hat geschrieben:
Dienstag 2. Oktober 2018, 15:57
Kief hat geschrieben:
Dienstag 2. Oktober 2018, 15:42
Warum nun sollte Hablo sich zuwenig distanziert haben?
Ich hab gefragt, ob was von der ganzen Gruppe gegen das asozial Verhalten unternommen wurde. Darauf gab es bis jetzt keine Antwort. Daraus schließe ich erst mal, dass dagegen gar nichts unternommen wurde.
Ich hab da was gelesen, vielleicht hat Dich das nicht so zufrieden gestellt.

Mir reicht das.


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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Clochard » Mittwoch 3. Oktober 2018, 19:52

Ich war gestern in Erftstadt. Da ist ein Braunkohlerevier, was renaturiert wurde. Wunderschön da! In 100 Jahren werden die Menschen da durchgehen und denken, boah ist das Urwald und das sah bestimmt schon immer so aus. So wie wir heute durch "natürliche" Wälder wandern und denken: geile Natur - dabei haben das die Preußen vor 150 Jahren als Nutzholzwald aufgeforstet.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Hoppala » Donnerstag 4. Oktober 2018, 00:35

Clochard hat geschrieben:
Mittwoch 3. Oktober 2018, 19:52
Ich war gestern in Erftstadt. Da ist ein Braunkohlerevier, was renaturiert wurde. Wunderschön da! In 100 Jahren werden die Menschen da durchgehen und denken, boah ist das Urwald und das sah bestimmt schon immer so aus. So wie wir heute durch "natürliche" Wälder wandern und denken: geile Natur - dabei haben das die Preußen vor 150 Jahren als Nutzholzwald aufgeforstet.
Sorry - für nen anständigen Baum und erst Recht Urwald sind 100 Jahre gerad mal Teeniealter.
Ein richtiger Wald hat mit einem Forst ("Nutzwald") nichts zu tun.
Dass es dir und vielen anders vorkommt, hat in erster Lnie damit zu tun, dass die wenigsten hierzulande noch wissen, wie richtiger Naturwald eigentlich aussieht, funktioniert und an ökologischen Wirkungen hat. Selbst Naturschutzgebiete werden hierzulande försterisch gehegt und gravierend vom Urzustand entfernt - sofern es den überhaupt noch gibt, weil vieles bereits durch Jahrhunderte menschlicher Nutzung deformiert wurde.
Es wird angenommen, dass es mindestens 3 Baumgenerationen (= circa 300 Jahre) dauert, bevor ein ausreichend großes und komplett in Ruhe gelassenes Waldstück wieder zu einem natürlichen Gleichgewicht zurückfindet.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Hablo » Donnerstag 4. Oktober 2018, 08:52

Ich hab gestern mit ihr 2 Stunden telefoniert, nachdem sie sich bei mir gemeldet hat und gefragt hat, ob wir uns am WE sehen.

Sie ist übrigens 10 Jahre älter als ich :O
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Donnerstag 4. Oktober 2018, 09:11

Hablo hat geschrieben:
Donnerstag 4. Oktober 2018, 08:52
Sie ist übrigens 10 Jahre älter als ich :O
Ist das für dich ein Problem?

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Hablo » Donnerstag 4. Oktober 2018, 09:17

Ich hoffe nicht. Ich hatte noch keine Beziehung.
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Clochard » Donnerstag 4. Oktober 2018, 20:48

Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 4. Oktober 2018, 00:35
Clochard hat geschrieben:
Mittwoch 3. Oktober 2018, 19:52
Ich war gestern in Erftstadt. Da ist ein Braunkohlerevier, was renaturiert wurde. Wunderschön da! In 100 Jahren werden die Menschen da durchgehen und denken, boah ist das Urwald und das sah bestimmt schon immer so aus. So wie wir heute durch "natürliche" Wälder wandern und denken: geile Natur - dabei haben das die Preußen vor 150 Jahren als Nutzholzwald aufgeforstet.
Sorry - für nen anständigen Baum und erst Recht Urwald sind 100 Jahre gerad mal Teeniealter.
Ein richtiger Wald hat mit einem Forst ("Nutzwald") nichts zu tun.
Dass es dir und vielen anders vorkommt, hat in erster Lnie damit zu tun, dass die wenigsten hierzulande noch wissen, wie richtiger Naturwald eigentlich aussieht, funktioniert und an ökologischen Wirkungen hat. Selbst Naturschutzgebiete werden hierzulande försterisch gehegt und gravierend vom Urzustand entfernt - sofern es den überhaupt noch gibt, weil vieles bereits durch Jahrhunderte menschlicher Nutzung deformiert wurde.
Es wird angenommen, dass es mindestens 3 Baumgenerationen (= circa 300 Jahre) dauert, bevor ein ausreichend großes und komplett in Ruhe gelassenes Waldstück wieder zu einem natürlichen Gleichgewicht zurückfindet.
Tschernobyl war 1986 und was seitdem biologisch da passiert ist, ist der Wahnsinn - es geht schneller aus du denkst, wenn der Mensch sich komplett zurückzieht.

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Hoppala » Freitag 5. Oktober 2018, 00:26

Clochard hat geschrieben:
Donnerstag 4. Oktober 2018, 20:48
Tschernobyl war 1986 und was seitdem biologisch da passiert ist, ist der Wahnsinn - es geht schneller aus du denkst, wenn der Mensch sich komplett zurückzieht.
Das ist schon richtig. Dennoch ist das von Naturwald ewig weit entfernt. Eher ist es ein Indikator dafür, wie weit sich ein vom Menschen unberührtes Natursystem von dem unterscheidet, was wir für "Natur" halten.
Waldexperten legen nachvollziehbar dar, warum es 3 Generationen Baum braucht. Aus eigener Anschauung werd ich das wohl nicht erleben - also nehm ich diese Expertenauskunft einfach mal sinnvolle Grundlage an.
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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Clochard » Freitag 5. Oktober 2018, 08:57

mag ja sein, aber deine These "nur ein alter Wald mit 300 Jahre alten Bäumen ist ein guter Wald" ist halt rein ideologisch

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Freitag 5. Oktober 2018, 08:59

Hablo hat geschrieben:
Donnerstag 4. Oktober 2018, 09:17
Ich hoffe nicht. Ich hatte noch keine Beziehung.
Alles Gute für die kommende Beziehung. :vielglueck:

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Re: Was ich von Hippies gelernt hab

Beitrag von Endura » Freitag 5. Oktober 2018, 09:14

Hoppala hat geschrieben:
Freitag 5. Oktober 2018, 00:26
Das ist schon richtig. Dennoch ist das von Naturwald ewig weit entfernt. Eher ist es ein Indikator dafür, wie weit sich ein vom Menschen unberührtes Natursystem von dem unterscheidet, was wir für "Natur" halten.
Waldexperten legen nachvollziehbar dar, warum es 3 Generationen Baum braucht. Aus eigener Anschauung werd ich das wohl nicht erleben - also nehm ich diese Expertenauskunft einfach mal sinnvolle Grundlage an.
Der Mensch ist halt fast überall seit vielen hundert-tausenden Jahren Teil der Natur. Vom Menschen unberührte Natur gab es zuletzt in Neuseeland, bevor um 1200 die ersten Menschen gelandet sind.

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