Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

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Teenage Kicks

Re: An die vergebenen Frauen: Was haben eure Partner getan, um euch "rumzukriegen"?

Beitrag von Teenage Kicks » Samstag 29. September 2018, 17:41

bettaweib hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 14:57
Es geht nicht um das Zeigen von Interesse. Es geht um die Entscheidung, ob ich mir mehr vorstellen kann oder nicht. Dazu kommt noch die Wankelmütigkeit von so einigen männlichen Exemplaren. Ich sage ja nicht, das alle Männer so sind. Aber viele sind es. Und das macht uns Frauen zu schaffen und bricht uns immer wieder das Herz, weil der Mann lieber weiter sucht, könnte ja noch die Traumrau ums Eck kommen.....

Jede Frau reagiert empfindlich wenn ihr Herz einmal gebrochen ist. Manche ziehen sich zurück. Ich gehe vorwärts und ärgere mich und sage auch was mir nicht gefällt.

Und das heißt leider auch, das ich in Zukunft eher die Männer toll finden werde, die früh und deutlich zeigen, was sie wollen. Schade um die schüchternen und ruhigen Männer.....lost.
Aber die Entscheidung muss Dir der Mann doch irgendwie vermitteln :gruebel:
Willst Du dass der Mann nach ein paar Dates, Dir beim Essen im kleinen italienischen Restaurant, gekleidet im schicken Anzug im flammenden Kerzenschein tief in die Augen guckt und sagt "Bettaweib, ich habe nach Analyse unserer bisherigen Dates die Entscheidung getroffen dass ich eine Beziehung mit Dir will :singen: :flirten: " :gruebel:
Nach allem was ich so mitbekommen habe, finden Frauen es nicht gerade sexy wenn der Mann das so direkt sagt.
Die meisten Frauen wollen ja dass ihnen der Mann seine Entscheidung nonverbal vermittelt und damit haben manche Männer halt Probleme.

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bettaweib
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Re: An die vergebenen Frauen: Was haben eure Partner getan, um euch "rumzukriegen"?

Beitrag von bettaweib » Samstag 29. September 2018, 18:04

Teenage Kicks hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 17:41
Die meisten Frauen wollen ja dass ihnen der Mann seine Entscheidung nonverbal vermittelt und damit haben manche Männer halt Probleme.
Ich glaube wir reden hier einander vorbei.
Was Frauenherzen schadet ist die plötzliche Abkehr des Mannes. Für uns überraschend entscheidet sich der Mann gegen uns. Und das leider sehr deutlich. Und manchmal kommt dies auch sehr spät.

Aber ehrlich gesagt, habe ich keine Lust mehr auf diese Diskussion.
Frauen bleiben Frauen. Männer bleiben Männer.
---------------------------------------------------------------------------------------
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Bergkristall

Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Bergkristall » Samstag 29. September 2018, 18:16

bettaweib hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 14:30
Wenn ich das Gefühl hab ich will nach dem zweiten Date mit dem Mann ins Bett und er ist dann weg, weil er das Gefühl hat er möchte lieber weiter suchen, dann hatte ich (hoffentlich) meinen Spaß.
Wenn ich das nicht will muss ich es lassen und ihn im Zweifel 20 Dates warten lassen.
Schließlich kann auch er jederzeit gehen, wenn ihm das nicht gefällt
Aber es kann ja auch nicht sein, dass ich als Frau zügig mit dem Mann ins Bett hüpfe, nur um hinterher wenigstens den Sex abbekommen zu haben bevor er verschwunden ist.....

Ich würde einen Mann nicht 20 mal treffen wenn ich nichts von ihm will. Sowas mache ich nicht, habe ich auch noch nie gemacht. Zumindest nicht ohne vorher die Verhältnisse klar offen zu legen.
Hier hast du gleich 2 Missverständnisse:

1. Es geht nicht darum mit wem ins Bett zu hüpfen bevor er weg ist, sondern darum, Sex zu haben, wenn ich Sex haben will, weil ich scharf auf den Mann bin. Danach kann er weg sein oder bleiben. Ende offen. Es sei denn, es wär ein vorher angesprochener ONS gewesen.

2. Dieses "Verhältnisse offen" legen was du verlangst geht eben gerade nicht.
Nach einem Date wissen Beide im Idealfall:
Man mag sich und findet sich sexy. Aus. Das ist keine Liebe. Maximal ein Verliebt sein.
Nach 2 oder 3 Dates wird dieses Mögen/ Wertschätzen intensiver. Aber nochmal:
Welche Verhältnisse soll Mann/ Frau denn offen legen?
Man lernt sich im realen Leben entweder weiter kennen und im Idealfall entstehen Gefühle auf beiden Seiten.
Es kann aber auch sein, dass nur auf einer Seite Gefühle entstehen, während die Andere Seite immer mehr den Eindruck gewinnt, dass es einfach nicht passt.

Der Unterschied und das auch zu dem Beitrag von NeC:
Frauen kommunizieren offener was sie wollen.
Du hast selbst geschrieben:
Es dauert bis du sagst: " Lass es uns versuchen."
Eben dieses berühmte verbale Zugeständnis des Mannes.
Vorher hat er aber vielleicht schon jedes Wochenende mit der Frau verbracht, seine Zahnbürste bei ihr geparkt, wilde Zukunftspläne geschmiedet wohin man in Urlaub fahren könnte, ihr gesagt wie wohl er sich bei ihr fühlt etc...eben alles sah schon nach "Beziehung" aus.
Und so fällt man denn auch als Frau aus allen Wolken, wenn man merkt, dass man quasi noch in der "Probezeit" war.

Es ist möglich damit umzugehen, aber dazu ist eben nötig auf sich selbst zu achten und nie etwas zu tun, dass man nicht selbst will.
So ist es möglich auch solche "Probezeiten" gut zu überstehen ohne mit dem Gefühl Benutzt und Verarscht worden zu sein zurück zu bleiben.
Denn so einfach ist es nicht.

Bergkristall

Re: An die vergebenen Frauen: Was haben eure Partner getan, um euch "rumzukriegen"?

Beitrag von Bergkristall » Samstag 29. September 2018, 18:24

Teenage Kicks hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 17:41
bettaweib hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 14:57
Es geht nicht um das Zeigen von Interesse. Es geht um die Entscheidung, ob ich mir mehr vorstellen kann oder nicht. Dazu kommt noch die Wankelmütigkeit von so einigen männlichen Exemplaren. Ich sage ja nicht, das alle Männer so sind. Aber viele sind es. Und das macht uns Frauen zu schaffen und bricht uns immer wieder das Herz, weil der Mann lieber weiter sucht, könnte ja noch die Traumrau ums Eck kommen.....

Jede Frau reagiert empfindlich wenn ihr Herz einmal gebrochen ist. Manche ziehen sich zurück. Ich gehe vorwärts und ärgere mich und sage auch was mir nicht gefällt.

Und das heißt leider auch, das ich in Zukunft eher die Männer toll finden werde, die früh und deutlich zeigen, was sie wollen. Schade um die schüchternen und ruhigen Männer.....lost.
Aber die Entscheidung muss Dir der Mann doch irgendwie vermitteln :gruebel:
Willst Du dass der Mann nach ein paar Dates, Dir beim Essen im kleinen italienischen Restaurant, gekleidet im schicken Anzug im flammenden Kerzenschein tief in die Augen guckt und sagt "Bettaweib, ich habe nach Analyse unserer bisherigen Dates die Entscheidung getroffen dass ich eine Beziehung mit Dir will :singen: :flirten: " :gruebel:
Nach allem was ich so mitbekommen habe, finden Frauen es nicht gerade sexy wenn der Mann das so direkt sagt.
Die meisten Frauen wollen ja dass ihnen der Mann seine Entscheidung nonverbal vermittelt und damit haben manche Männer halt Probleme.
Jein.
Das Nonverbale ist ja eher bei den ersten Kontakten gefragt.

In einer Beziehung bzw. wenn ein Kennenlernen zur Beziehung wird, muss man miteinander kommunizieren können.
Dazu kommt:
Das verbale und nonverbale müssen übereinstimmen.

Wenn z.B. der Mann plötzlich sagt: Ich liebe dich, anders herum aber nie Zeit hat und auch sonst wenig Rücksicht nimmt spricht das für sich.

Da gibt es keine Anleitung:
Das Plus: wenn dir jemand wirklich was bedeutet, findet ihr ohnehin euren individuellen Weg zusammen.

Teenage Kicks

Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Teenage Kicks » Samstag 29. September 2018, 18:46

@Bettaweib & Bergkristall
Darum ging es in dem Beitrag, der dieser Diskussion zu Grunde liegt doch gar nicht...

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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Doggo » Samstag 29. September 2018, 19:47

Wer wählt den Partner aus?
Vielleicht...beide? O_O (Sowohl der Mann als auch die Frau)

Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?
Kommt wohl drauf an warum der Mann uninteressiert ist und vor allem ob sich dies speziell auf diese Frau bezieht.

Bergkristall

Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Bergkristall » Samstag 29. September 2018, 20:00

Teenage Kicks hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 18:46
@Bettaweib & Bergkristall
Darum ging es in dem Beitrag, der dieser Diskussion zu Grunde liegt doch gar nicht...
Du hast doch die Frage gestellt. :frech:

Ich hab dir lediglich eine Antwort gegeben, auch wenn diese dir vielleicht nicht zusagt.

Davon ab musst du nur verstehen, denn in meinen Beiträgen steckt die Antwort auf die Thread Frage:
Nein.
Uninteressiert bleibt uninteressiert.
Ambivalent bleibt ambivalent.
Da kann weder Mann noch Frau beim Gegenüber was dran ändern, wenn die Entwicklung in diese Richtung läuft.
Auch nicht wenn er/ sie sich auf den Kopf stellt und mit den Füssen Hurra schreit.

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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Knallgrau » Samstag 29. September 2018, 20:19

Bergkristall hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 20:00
Nein.
Uninteressiert bleibt uninteressiert.
Ambivalent bleibt ambivalent.
Da kann weder Mann noch Frau beim Gegenüber was dran ändern, wenn die Entwicklung in diese Richtung läuft.
Auch nicht wenn er/ sie sich auf den Kopf stellt und mit den Füssen Hurra schreit.
Vorallem - in guten Momenten hab ich die Erkenntnis - warum sollte ich jemand von mir überzeugen oder umstimmen müssen/wollen, nur damit er erkennt, dass ich ne ganz passable Frau bin? Ich nehm mir fest vor, dass ich nicht mehr in diese Falle tappe.
knallgraue Grüße von
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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Bergkristall » Samstag 29. September 2018, 20:21

Knallgrau hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 20:19
Bergkristall hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 20:00
Nein.
Uninteressiert bleibt uninteressiert.
Ambivalent bleibt ambivalent.
Da kann weder Mann noch Frau beim Gegenüber was dran ändern, wenn die Entwicklung in diese Richtung läuft.
Auch nicht wenn er/ sie sich auf den Kopf stellt und mit den Füssen Hurra schreit.
Vorallem - in guten Momenten hab ich die Erkenntnis - warum sollte ich jemand von mir überzeugen oder umstimmen müssen/wollen, nur damit er erkennt, dass ich ne ganz passable Frau bin? Ich nehm mir fest vor, dass ich nicht mehr in diese Falle tappe.
Thats it. :good:

Teenage Kicks

Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Teenage Kicks » Samstag 29. September 2018, 20:51

Bergkristall hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 20:00
Teenage Kicks hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 18:46
@Bettaweib & Bergkristall
Darum ging es in dem Beitrag, der dieser Diskussion zu Grunde liegt doch gar nicht...
Du hast doch die Frage gestellt. :frech:

Ich hab dir lediglich eine Antwort gegeben, auch wenn diese dir vielleicht nicht zusagt.

Davon ab musst du nur verstehen, denn in meinen Beiträgen steckt die Antwort auf die Thread Frage:
Nein.
Uninteressiert bleibt uninteressiert.
Ambivalent bleibt ambivalent.
Da kann weder Mann noch Frau beim Gegenüber was dran ändern, wenn die Entwicklung in diese Richtung läuft.
Auch nicht wenn er/ sie sich auf den Kopf stellt und mit den Füssen Hurra schreit.
Nö, deine Antwort kann ich nachvollziehen und stimme dem auch zu, ändert aber nichts daran dass es total an dem vorbei geht auf das ich mich ursprünglich bezog:
Peter hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 10:11
Der Herr verhält sich ambivalent. An einem Tag wirkt er sehr interessiert, am nächsten schon wieder distanziert. Dann wieder flirtig. Und wieder kühl. Einmal wirkt sein Blick so, als ob er kurz davor steht, ihr die Kleider vom Leib zu reißen, ein anderes mal ist er der totale Kumpel. Mal meldet er sich von sich aus häufiger, dann wieder eine Zeit lang gar nicht. Das ist dann die Situation, wo Frau sich denkt: „Er weiß nicht was er will.“ Es können ja mal alle Damen die Hand heben, die so ein Verhalten eines Mannes schon mal erlebt haben.
Damit ist nicht gemeint, dass Er auf der einen Seite sagt "Ich liebe Dich" und auf der anderen Seite dann keine Rücksicht auf die Frau nimmt, noch dass er erst voll loderndem Interesse ist, doch dann die Frau auf einmal fallen lässt.

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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von NBUC » Samstag 29. September 2018, 21:04

Hier wird immer noch von einem völlig unzureichendend verallgemeinerten "Interesse"-Begriff ausgegangen.
Anfangsinteresse oder auch sexuelles Interesse ist etwas ganz anderes als nochmal akutes Beziehungsinteresse.
Und da sind wir tatsächlich an dem Punkt, wo es auch für Frauen nicht so einfach ist letzteres zu erreichen - sie aber dafür eben dann auch was tun müssten.

Solange außer den oberflächlichen Eindrücken noch nichts da ist, ist es eben vermessen ein Bekenntniss zu verlangen.
Doppelt, wenn sie sich selbst vornehm zurückhält mit Infos wie auch klaren Signalen und das insbesondere in einer unerwünschtes Intereresse wenigstens sozial ächtenden, wenn nicht gar kriminalisierenden Umgebung.

Also kommen letztlich diejenigen zum Zug, die dann nicht "ambivalent" sind, sondern freizügig faken und sich sonst einen Dreck scheren.
Natural Born UnCool

Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

Bergkristall

Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Bergkristall » Samstag 29. September 2018, 21:49

Teenage Kicks hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 20:51
Bergkristall hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 20:00
Teenage Kicks hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 18:46
@Bettaweib & Bergkristall
Darum ging es in dem Beitrag, der dieser Diskussion zu Grunde liegt doch gar nicht...
Du hast doch die Frage gestellt. :frech:

Ich hab dir lediglich eine Antwort gegeben, auch wenn diese dir vielleicht nicht zusagt.

Davon ab musst du nur verstehen, denn in meinen Beiträgen steckt die Antwort auf die Thread Frage:
Nein.
Uninteressiert bleibt uninteressiert.
Ambivalent bleibt ambivalent.
Da kann weder Mann noch Frau beim Gegenüber was dran ändern, wenn die Entwicklung in diese Richtung läuft.
Auch nicht wenn er/ sie sich auf den Kopf stellt und mit den Füssen Hurra schreit.
Nö, deine Antwort kann ich nachvollziehen und stimme dem auch zu, ändert aber nichts daran dass es total an dem vorbei geht auf das ich mich ursprünglich bezog:
Peter hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 10:11
Der Herr verhält sich ambivalent. An einem Tag wirkt er sehr interessiert, am nächsten schon wieder distanziert. Dann wieder flirtig. Und wieder kühl. Einmal wirkt sein Blick so, als ob er kurz davor steht, ihr die Kleider vom Leib zu reißen, ein anderes mal ist er der totale Kumpel. Mal meldet er sich von sich aus häufiger, dann wieder eine Zeit lang gar nicht. Das ist dann die Situation, wo Frau sich denkt: „Er weiß nicht was er will.“ Es können ja mal alle Damen die Hand heben, die so ein Verhalten eines Mannes schon mal erlebt haben.
Damit ist nicht gemeint, dass Er auf der einen Seite sagt "Ich liebe Dich" und auf der anderen Seite dann keine Rücksicht auf die Frau nimmt, noch dass er erst voll loderndem Interesse ist, doch dann die Frau auf einmal fallen lässt.
Es ist alles derselbe Grundtenor.
Ambivalentes Verhalten.
Verhalten, dass sich nicht einschätzen lässt.
Worte und Taten, die sich unterscheiden.

Ich bin weit entfernt davon mit betaweib einer Meinung zu sein. Tatsächlich hab ich bisher noch kein Thema erlebt, wo das der Fall gewesen wäre.

Dennoch weisen sämtliche hier von dir selbst zitierten Beispiele, auch die von betaweib, dieselbe o.g. Paralelle auf.

Wenn du das nicht siehst, empfehle ich dir, noch mal alles nachzulesen und vielleicht dabei auch mal einen Wechsel der Perspektive (Perspektive der Frau, die sich vergeblich abmühen soll und nicht die des schüchternen Mannes, der dies als Wunschvorstellung hat) zu versuchen.

Mir geht's hier auch um keinen Geschlechterkrieg.
Das ist Alles auch mit vertauschten Rollen möglich.
Aber sobald es um das Mann/ Frau Thema geht passiert es hier so oft, wie jetzt bei dir, dass sich hier Leute selbst ad absurdum führen indem sie sagen etwas sei so nicht richtig.

Im gleichen Moment liefern sie aber mit ihrem eigenen Text Argumente für genau das was die - meist Kontrahentin- ausgeführt hat.

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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Stabil » Samstag 29. September 2018, 22:29

Wer "wählt" den Partner aus?
Nach meiner Erfahrung funktioniert das so:
Beide wählen den jeweils anderen für sich aus. Das geschieht in vielen kleinen Schritten. Man zeigt einander, wie es ist, Zeit miteinander zu verbringen, öffnet sich, geht aufeinander zu, sieht und spürt immer mehr vom anderen und das alles vertieft die Gefühle.

Wenn sehr vieles zusammen passt, entsteht eine der verschiedenen Formen von Beziehung. Wenn einer oder beide meinen, es passt zu wenig, dann wurde herausgefunden, dass zu wenig zusammen passt. Auch das ist ein Ergebnis. Es ist besser, es sein zu lassen, als unpassend zusammen zu kommen. Garantie gibt es nicht. Zum Glück gibt es keine Garantie, sonst würden wir im Gegenzug Garantie leisten müssen. Das nicht zusammen Passen ist auch der weitaus häufigere Fall. Darum tut man gut daran, das Kennenlernen und das näher Kennenlernen mit Freude zu verfolgen.

Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?
Eine uninteressierte Person des anderen Geschlechts kann man nicht überzeugen.
Man kann einer uninteressierten Person sich und sein Interesse zeigen und wenn man Glück hat, wird das Interesse schnell oder mit Verzögerung erwidert. Dazu muss diese andere Person eigenes Interesse in sich entwickeln. Sie reagiert nicht passiv, sondern sie ergreift aktiv die Gelegenheit, zur zweiten ebenso aktiv agierenden Person zu werden.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

Teenage Kicks

Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Teenage Kicks » Sonntag 30. September 2018, 11:34

Bergkristall hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 21:49
Es ist alles derselbe Grundtenor.
Ambivalentes Verhalten.
Verhalten, dass sich nicht einschätzen lässt.
Worte und Taten, die sich unterscheiden.

Ich bin weit entfernt davon mit betaweib einer Meinung zu sein. Tatsächlich hab ich bisher noch kein Thema erlebt, wo das der Fall gewesen wäre.

Dennoch weisen sämtliche hier von dir selbst zitierten Beispiele, auch die von betaweib, dieselbe o.g. Paralelle auf.

Wenn du das nicht siehst, empfehle ich dir, noch mal alles nachzulesen und vielleicht dabei auch mal einen Wechsel der Perspektive (Perspektive der Frau, die sich vergeblich abmühen soll und nicht die des schüchternen Mannes, der dies als Wunschvorstellung hat) zu versuchen.

Mir geht's hier auch um keinen Geschlechterkrieg.
Das ist Alles auch mit vertauschten Rollen möglich.
Aber sobald es um das Mann/ Frau Thema geht passiert es hier so oft, wie jetzt bei dir, dass sich hier Leute selbst ad absurdum führen indem sie sagen etwas sei so nicht richtig.

Im gleichen Moment liefern sie aber mit ihrem eigenen Text Argumente für genau das was die - meist Kontrahentin- ausgeführt hat.
Als wir uns vor ein paar Wochen schon mal eine heiße Diskussion lieferten bezeichnetest Du Pick-up Bücher als "Schrott".
Doch jetzt bist Du der meinung dass eine negative Verallgemeinerung "So ist Mann" aus einem dieser Bücher vollkommen zutrifft und da sage ich das ist falsch.
Ambivalentes Verhalten ist ambivalentes Verhalten, doch die Intention die dahinter steckt unterscheidet sich stark, es macht einen riesen Unterschied ob ein Mann eine Frau "warm hält" oder einfach nur unbeholfen ist.
Aber ich wiederhole mich hier nur immer wieder, die Diskussion dreht sich im Kreis.
Ich habe meinen Standpunkt mehr als deutlich klar gemacht, wie Du im Endeffekt die Welt siehst ist deine Sache.

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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von desigual » Sonntag 30. September 2018, 12:39

Reinhard hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 15:21
desigual hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 12:52
Ich stimme dem ersten Absatz zu: Anfangs sind Männer irgendwie wahlloser, Hauptsache die Frau sieht halbwegs gut aus und ist ganz nett. Gerade bei aus Online-Dating resultierenden Dates scheint das so der Fall zu sein. Ich hatte es, glaube ich, noch nie, dass der Mann nach dem ersten Date mir nicht zumindest eine nette Nachricht mit Dank für das schöne Treffen oder einem Kompliment und einem Vorschlag zu einem weiteren Date geschrieben hätte.
Die Männer wollen dann wohl mal testen, was da geht, wollen einen ins Bett kriegen, einem gefallen, einen erobern - irgendwie so was.

Dadurch entsteht der Eindruck, dass Frauen die mit der Auswahl sind. Allerdings (leider, leider) scheint mir, dass Männer dann später selektieren! Nach den ersten Dates, wenn sie feststellen, dass die Frau ein gewisses Interesse hätte, wenn sie wissen, dass sie sie haben könnten oder sie auch schon (im Bett) hatten, dann denken sie mal darüber nach, ob sie sich mit der Frau überhaupt was (Festes) vorstellen können. Für die Frau, die viel früher selektiert und bei der der Mann also schon die erste Qualifikationsrunde überstanden hat, ist das höchst frustrierend, weil sie nach mehreren schönen Treffen den Mann schon lieb gewonnen hat.

Mein Fazit ist also, dass beide Seiten gleichermaßen stark selektieren, nur eben zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Für Männer, die aufgrunddessen nie in den "Genuss" kommen, selektieren zu dürfen, sieht es natürlich so aus, als ob Frauen die große Auswahl hätten.
Aus meiner Perspektive wirkt daa männliche Verhalten eher unfair, weil es mir regelmäßig Kummer bereitet.
Dass es dir Kummer bereitet ( :umarmung: ), ist kein guter Grund, um das Verhalten als "eher unfair" einzustufen. Ich halte das im Gegenteil für eine sinnvolle Vorgehensweise, jemanden erst dann abzulehnen oder anzunehmen, wenn man sich schon etwas besser kennt und auch etwas emotional geöffnet hat. Dieses "etwas öffnen" läuft dann natürlich Gefahr, dass man dann auch verletzt werden kann, oder andersherum betrachtet: dass genau der richtige Absprungzeitpunkt erwischt wird, ist unwahrscheinlich. In gewisser Weise ist damit also eigentlich zu rechnen.

Aber jemandem keine Möglichkeit geben, einen selbst kennenzulernen, und dann trotzdem erwarten dass er oder sie einen mag, ist genauso illusorisch. Dann mag das Gegenüber vielleicht eine Phantasievorstellung von einem selbst, aber nicht mehr ...
Von keine Möglichkeit geben ist ja (außer vielleicht online) nicht die Rede. Ein paar Treffen/Wochen brauche ich ja auch. Aber die Männer brauchen oft ja mehrere Monate inkl. ganzer gemeinsam verbrachter Wochenenden, fast täglichem Kontakt. Und dann ist die Begründung so was Lapidares wie die Entfernung, wo ich mir denke: Was willst du eigentlich, das war doch schon vorm ersten Date klar...

Übrigens war das "unfair" nicht als Vorwurf an die Männer gemeint,sondern sollte einfach mal meine weibliche Perspektive aufzeigen.

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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Endura » Sonntag 30. September 2018, 12:45

desigual hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 12:39
Von keine Möglichkeit geben ist ja (außer vielleicht online) nicht die Rede. Ein paar Treffen/Wochen brauche ich ja auch. Aber die Männer brauchen oft ja mehrere Monate inkl. ganzer gemeinsam verbrachter Wochenenden, fast täglichem Kontakt. Und dann ist die Begründung so was Lapidares wie die Entfernung, wo ich mir denke: Was willst du eigentlich, das war doch schon vorm ersten Date klar...

Übrigens war das "unfair" nicht als Vorwurf an die Männer gemeint,sondern sollte einfach mal meine weibliche Perspektive aufzeigen.
Ich erkenne mich da als Mann in diesem Verhalten überhaupt nicht wieder.

Bergkristall

Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Bergkristall » Sonntag 30. September 2018, 13:01

Teenage Kicks hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 11:34
Bergkristall hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 21:49
Es ist alles derselbe Grundtenor.
Ambivalentes Verhalten.
Verhalten, dass sich nicht einschätzen lässt.
Worte und Taten, die sich unterscheiden.

Ich bin weit entfernt davon mit betaweib einer Meinung zu sein. Tatsächlich hab ich bisher noch kein Thema erlebt, wo das der Fall gewesen wäre.

Dennoch weisen sämtliche hier von dir selbst zitierten Beispiele, auch die von betaweib, dieselbe o.g. Paralelle auf.

Wenn du das nicht siehst, empfehle ich dir, noch mal alles nachzulesen und vielleicht dabei auch mal einen Wechsel der Perspektive (Perspektive der Frau, die sich vergeblich abmühen soll und nicht die des schüchternen Mannes, der dies als Wunschvorstellung hat) zu versuchen.

Mir geht's hier auch um keinen Geschlechterkrieg.
Das ist Alles auch mit vertauschten Rollen möglich.
Aber sobald es um das Mann/ Frau Thema geht passiert es hier so oft, wie jetzt bei dir, dass sich hier Leute selbst ad absurdum führen indem sie sagen etwas sei so nicht richtig.

Im gleichen Moment liefern sie aber mit ihrem eigenen Text Argumente für genau das was die - meist Kontrahentin- ausgeführt hat.
Als wir uns vor ein paar Wochen schon mal eine heiße Diskussion lieferten bezeichnetest Du Pick-up Bücher als "Schrott".
Doch jetzt bist Du der meinung dass eine negative Verallgemeinerung "So ist Mann" aus einem dieser Bücher vollkommen zutrifft und da sage ich das ist falsch.
Ambivalentes Verhalten ist ambivalentes Verhalten, doch die Intention die dahinter steckt unterscheidet sich stark, es macht einen riesen Unterschied ob ein Mann eine Frau "warm hält" oder einfach nur unbeholfen ist.
Aber ich wiederhole mich hier nur immer wieder, die Diskussion dreht sich im Kreis.
Ich habe meinen Standpunkt mehr als deutlich klar gemacht, wie Du im Endeffekt die Welt siehst ist deine Sache.
Siehst du und hier genau liegst du falsch.
Es ist keine "negative Verallgemeinerung", weil da nichts Negatives dabei ist.
Es ist einfach nur ein Unterschied in der Psyche von Männern und Frauen.
Genauso wie es viel mehr Männern leichter fällt unverbindlichen Sex zu haben als Frauen.
Das ist neutral, sogar nachvollziehbar.
Du wertest es selbst als negativ.

Und klar sind die Ratgeber Schrott.
Deshalb muss aber nicht alles zu 100 % falsch sein was drin steht oder?

Du fühlst dich immer nur stellvertretend für "die unsicheren Männer" angegriffen. Das ist Alles.

Bei mir wirst du in Wahrheit/ könntest du objektiv nachlesen nie ein " so ist Mann" generell oder "Männer sind " lesen so wie bei betaweib und ein paar anderen Damen, die eher viele Anschuldigungen gegen Männer allgemein erheben.
Jedenfalls in meinen neueren Beiträgen nicht mehr.
Ganz zu Anfang will ich nicht ausschliessen, dass ich da auch solche Sachen geschrieben habe.
Weil ich es einfach noch nicht besser wusste und von einem gewissen hinderlichen Schwarz/ Weiß Denken befallen war.
Zu der Zeit hätte ich so wunderbar differenzierte Beiträge wie die von Stabil oder desingual nicht mal richtig verstanden.

Stabil hat oben alles wunderbar auf den Punkt gebracht. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Aus ihm spricht eben die jahrelange Erfahrung. Das ist was ich für mich will:
Jedes neue Kennenlernen mit Freude erleben.
Egal ob es am Ende was wird oder nicht.
Und wenn das die falsche Sicht auf die Welt ist, kann ich prima damit leben.

Ich denke ich werde glücklicher damit werden als diejenigen hier, die ständig dem jeweils anderen Geschlecht die Schuld an Allem zuweisen und dann noch erwarten, dass auf diese Art die Partnersuche erfolgreich sein kann.

Und das ist auch das Letzte was ich dazu zu sagen habe. Denn du begreifst leider ebensowenig was ich zu sagen habe und dass ich hier keine Männer angreife, wie manch eine Abine meine Ansichten versteht und/ oder teilt.
Auch wenn das vielleicht arrogant klingt:
Dazu musst du erst in deiner Entwicklung etwas voran kommen und dich vom AB typischen Schwarz/ Weiß Denken lösen.
Daraus entstehen auch die "heissen Diskussionen" weil es echt schwer ist gegen das ständige " Ja Aber " anzudiskutieren und mir auch irgendwann einfach die Lust dazu vergeht.

Teenage Kicks

Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Teenage Kicks » Sonntag 30. September 2018, 15:36

Bergkristall hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 13:01
Siehst du und hier genau liegst du falsch.
Es ist keine "negative Verallgemeinerung", weil da nichts Negatives dabei ist.
Es ist einfach nur ein Unterschied in der Psyche von Männern und Frauen.
Genauso wie es viel mehr Männern leichter fällt unverbindlichen Sex zu haben als Frauen.
Das ist neutral, sogar nachvollziehbar.
Du wertest es selbst als negativ.

Und klar sind die Ratgeber Schrott.
Deshalb muss aber nicht alles zu 100 % falsch sein was drin steht oder?

Du fühlst dich immer nur stellvertretend für "die unsicheren Männer" angegriffen. Das ist Alles.

Bei mir wirst du in Wahrheit/ könntest du objektiv nachlesen nie ein " so ist Mann" generell oder "Männer sind " lesen so wie bei betaweib und ein paar anderen Damen, die eher viele Anschuldigungen gegen Männer allgemein erheben.
Jedenfalls in meinen neueren Beiträgen nicht mehr.
Ganz zu Anfang will ich nicht ausschliessen, dass ich da auch solche Sachen geschrieben habe.
Weil ich es einfach noch nicht besser wusste und von einem gewissen hinderlichen Schwarz/ Weiß Denken befallen war.
Zu der Zeit hätte ich so wunderbar differenzierte Beiträge wie die von Stabil oder desingual nicht mal richtig verstanden.

Stabil hat oben alles wunderbar auf den Punkt gebracht. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Aus ihm spricht eben die jahrelange Erfahrung. Das ist was ich für mich will:
Jedes neue Kennenlernen mit Freude erleben.
Egal ob es am Ende was wird oder nicht.
Und wenn das die falsche Sicht auf die Welt ist, kann ich prima damit leben.

Ich denke ich werde glücklicher damit werden als diejenigen hier, die ständig dem jeweils anderen Geschlecht die Schuld an Allem zuweisen und dann noch erwarten, dass auf diese Art die Partnersuche erfolgreich sein kann.

Und das ist auch das Letzte was ich dazu zu sagen habe. Denn du begreifst leider ebensowenig was ich zu sagen habe und dass ich hier keine Männer angreife, wie manch eine Abine meine Ansichten versteht und/ oder teilt.
Auch wenn das vielleicht arrogant klingt:
Dazu musst du erst in deiner Entwicklung etwas voran kommen und dich vom AB typischen Schwarz/ Weiß Denken lösen.
Daraus entstehen auch die "heissen Diskussionen" weil es echt schwer ist gegen das ständige " Ja Aber " anzudiskutieren und mir auch irgendwann einfach die Lust dazu vergeht.
Natürlich werte ich es negativ :hammer:
Im übrigen verallgemeinerst Du in den ersten Zeilen deines Posts schon wieder.
Ich bin nicht der Meinung dass Bettaweib solche Ansichten grundsätzlich vertritt, noch regelmäßig hier äußert.
Bei ihr scheint es mir mit schlechten Erfahrungen zusammenzuhängen und eher mal eine Ausnahme zu sein, ich finde es schade wenn eine eigentlich nett wirkende Frau, solche Verallgemeinerungen äußert. Es ging mir bei der Diskussion mit ihr niemals darum Recht zu haben, ich wollte lediglich eine andere Sicht vermitteln. Ich muss gestehen so etwas würde ich bei Dir erst gar nicht versuchen, weil ich keinen Sinn darin sehen würde.
Mit den letzten beiden Sätzen meines letzten Posts habe ich eigentlich versucht dieser Diskussion ein Ende zu setzten, denn wir drehen uns nur weiter im Kreis und etwas anderes wird aus dieser Diskussion auch nicht mehr enstehen.
Du hast deine Ansichten, ich habe meine und Du wirst mich genauso wenig von deiner Sicht überzeugen können, wie ich Dich von meiner.
Lass es gut sein.

Reinhard
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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Reinhard » Sonntag 30. September 2018, 20:12

desigual hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 12:39
Von keine Möglichkeit geben ist ja (außer vielleicht online) nicht die Rede. Ein paar Treffen/Wochen brauche ich ja auch. Aber die Männer brauchen oft ja mehrere Monate inkl. ganzer gemeinsam verbrachter Wochenenden, fast täglichem Kontakt. Und dann ist die Begründung so was Lapidares wie die Entfernung, wo ich mir denke: Was willst du eigentlich, das war doch schon vorm ersten Date klar...
Die Entfernung ist halt der wichtigste Grund. Das heißt ja nicht, dass der neu aufgetaucht sein muss. Vermutlich hat er schon eine Weile vorher mit sich gehadert, ob er sich die Entfernung dir zuliebe antun will ...

Am Anfang hat es halt gereicht, solche rationalen Gründe zu überwinden. Der Reiz des Neuen oder sowas. Vielleicht auch Verliebtheit. Nachdem das nachgelassen hat (vermute ich mal) habt ihr vielleicht noch keine sonstige ausreichenden Bindung aufgebaut.

Was soll der Partner in so einer Situation machen, damit du es nicht als "unfair" empfinden würdest? :gruebel:

desigual hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 12:39
Übrigens war das "unfair" nicht als Vorwurf an die Männer gemeint,sondern sollte einfach mal meine weibliche Perspektive aufzeigen.
Sozusagen, eine Beschwerde beim Universum? Selbst dann weiß ich nicht, was daran ausgerechnet "unfair" sein soll.
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

Wer will findet sucht Wege; wer nicht will findet Gründe erfindet Ausflüchte.

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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von desigual » Sonntag 30. September 2018, 21:46

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 20:12
desigual hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 12:39
Von keine Möglichkeit geben ist ja (außer vielleicht online) nicht die Rede. Ein paar Treffen/Wochen brauche ich ja auch. Aber die Männer brauchen oft ja mehrere Monate inkl. ganzer gemeinsam verbrachter Wochenenden, fast täglichem Kontakt. Und dann ist die Begründung so was Lapidares wie die Entfernung, wo ich mir denke: Was willst du eigentlich, das war doch schon vorm ersten Date klar...

Die Entfernung ist halt der wichtigste Grund. Das heißt ja nicht, dass der neu aufgetaucht sein muss. Vermutlich hat er schon eine Weile vorher mit sich gehadert, ob er sich die Entfernung dir zuliebe antun will ...

Am Anfang hat es halt gereicht, solche rationalen Gründe zu überwinden. Der Reiz des Neuen oder sowas. Vielleicht auch Verliebtheit. Nachdem das nachgelassen hat (vermute ich mal) habt ihr vielleicht noch keine sonstige ausreichenden Bindung aufgebaut.

Was soll der Partner in so einer Situation machen, damit du es nicht als "unfair" empfinden würdest? :gruebel:

desigual hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 12:39
Übrigens war das "unfair" nicht als Vorwurf an die Männer gemeint,sondern sollte einfach mal meine weibliche Perspektive aufzeigen.
Sozusagen, eine Beschwerde beim Universum? Selbst dann weiß ich nicht, was daran ausgerechnet "unfair" sein soll.
Meine Güte, fängst du jetzt auch schon an, dich an jedem Wort aufzuhängen?
Männer dürfen sich im Forum über hunderte oder tausende von Beiträgen über die Ungerechtigkeit aufregen, dass sie wegen ihres Übergewichts, der geringen Körpergröße,... nicht an Dates kommen.
Aber wenn ich sage, dass es unfair/scheiße ist, wenn Männer erst mal daten, umwerben, umschmeicheln, um dann, wenn sie die Frau emotional quasi "erobert" haben, überhaupt mal zu überlegen, ob dieses ganze Flirten und Erobern Sinn macht, wird mit Unverständnis reagiert.

Glaube mir, Liebeskummer wegen Schlussmachens nach Verliebtheit, Zweisamkeit, wunderbarem Sex, Ausflügen, allabendlichen Telefonaten tut sehr viel mehr weh als ein Korb von einem von Ferne angehimmelten OdB.
Und negative Folgen für die Psyche hat auch beides. Irgendwann fragt man sich dann nämlich auch, ob man nicht wirklich liebenswert ist.

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