Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

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Re: An die vergebenen Frauen: Was haben eure Partner getan, um euch "rumzukriegen"?

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 1. Oktober 2018, 14:26

Hoppala hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 14:21
Nimmst du zur Kenntnis, dass andere Männer (auch hier im Forum) das ganz anders erleben?
Ich weiß, dass die wenigsten Männer noch gar keine Chancen hatten und immer abgelehnt worden sind. Trotzdem gibts uns HC+++ABs aber.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Automobilist » Montag 1. Oktober 2018, 14:42

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 14:26
Hoppala hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 14:21
Nimmst du zur Kenntnis, dass andere Männer (auch hier im Forum) das ganz anders erleben?
Ich weiß, dass die wenigsten Männer noch gar keine Chancen hatten und immer abgelehnt worden sind. Trotzdem gibts uns HC+++ABs aber.
+ 1. Witzig dabei ist nur, daß man sich dafür - selbst in einem AB - Forum - anscheinend noch rechtfertigen muß.

Zur Frage : Wenn ich " nein " sage, so heißt es Ebendas. Keine Dame könnte mich, womit auch immer, " umpolen ", das ist völlig aussichtslos.
Was ist " humour " ? Excellenz Erich Ludendorff

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Re: An die vergebenen Frauen: Was haben eure Partner getan, um euch "rumzukriegen"?

Beitrag von Stabil » Montag 1. Oktober 2018, 14:54

Doggo hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 14:25
es ist deine Verantwortung ... nicht so tun als ob ...
Was meinst du denn mit diesem verpönten "so Tun als ob"?

Überspitzt formuliert könnte das heissen, wir dürfen eine nicht anlächeln, wenn wir noch nicht entschieden haben, ihr einen Heiratsantrag zu stellen. Ja ist schon klar. Das hast du nicht gemeint, es wäre offensichtlich absurd.

Aber was HAST du gemeint? Nenne doch bitte ein paar Beispiele. Ich selbst komme grad auf keine Beispiele, die nicht irgendwie absurd sind.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: An die vergebenen Frauen: Was haben eure Partner getan, um euch "rumzukriegen"?

Beitrag von Hoppala » Montag 1. Oktober 2018, 15:00

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 14:26
Hoppala hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 14:21
Nimmst du zur Kenntnis, dass andere Männer (auch hier im Forum) das ganz anders erleben?
Ich weiß, dass die wenigsten Männer noch gar keine Chancen hatten und immer abgelehnt worden sind. Trotzdem gibts uns HC+++ABs aber.
Schöln. Du nimmst es also zur Kenntnis. Möchtest du aus der Gruppe HC+++AB in eine andere "umsteigen"? Das fortwährende Begründen, warum du zur HC+++ Gruppe zählst, führt nämlich nur zu einer Zementierung des Zustands.
Automobilist hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 14:42
+ 1. Witzig dabei ist nur, daß man sich dafür - selbst in einem AB - Forum - anscheinend noch rechtfertigen muß.
Ich weiß nicht, warum du diesen Anschein siehst. Ich zumindest plädiere fürs genaue Gegenteil.

Abgesehen davon bist du hier tatsächlich ein Unikat - aber das weißt du ja auch selbst.
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Re: An die vergebenen Frauen: Was haben eure Partner getan, um euch "rumzukriegen"?

Beitrag von Doggo » Montag 1. Oktober 2018, 15:03

Stabil hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 14:54
Doggo hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 14:25
es ist deine Verantwortung ... nicht so tun als ob ...
Was meinst du denn mit diesem verpönten "so Tun als ob"?

Überspitzt formuliert könnte das heissen, wir dürfen eine nicht anlächeln, wenn wir noch nicht entschieden haben, ihr einen Heiratsantrag zu stellen. Ja ist schon klar. Das hast du nicht gemeint, es wäre offensichtlich absurd.

Aber was HAST du gemeint? Nenne doch bitte ein paar Beispiele. Ich selbst komme grad auf keine Beispiele, die nicht irgendwie absurd sind.
Ich glaube wir haben einfach aneinander vorbeigeredet bzw. uns missverstanden, liegt eventuell auch an mir ^^

Wie gesagt, kommt wohl auf die Situation an in der man sich befindet. Ich meine wenn man bissi mit einer Frau flirtet und zwar "just for fun" dann wird man das wohl auch dementsprechend feinfühlig tun. Flirten ist halt so eine Sache wo man auch Feingefühl mitbringen sollte. Es wäre bescheuert wenn es eventuell sogar zu einem Date kommen würde und man der Person erst DANN sagt, dass alles nur "just for fun" war.

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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Montag 1. Oktober 2018, 15:10

Ich habe hier jetzt ein paar seitenlang eine Diskussion über das (angebliche) wechselhafte Verhalten von Männern gelesen, die sich schwer tun würden Interesse zu zeigen. Auf der einen Seite stehen die Frauen, die das (angeblich unentschlossene) Verhalten empört, auf der anderen Seite fallen öfter mal Begriffe wie "unsicher" zur Argumentierung.
Nun frage ich mich aber: und wenn es einfach nur das Offensichtlichste ist? Wer sagt, denn überhaupt, dass Interesse vorhanden sein soll/muss? Mir fällt hier in dem Zusammenhang auf, dass Frauen durchschnittlich offenbar wesentlich schneller konkretes Interesse entwickeln, während der durchschnittliche Mann wohl eher langsam brennt. Das ist dann oft sehr wahrscheinlich weniger eine Unentschlossenheit sondern schlicht (zu dem Zeitpunkt) einfach kein konkretes Interesse.

Wenn ich nun davon ausgehe, dass jedes positive Verhalten offenbar auf weiblicher Seite sehr schnell als Interesse fehlinterpretiert werden kann, dann kommt mir der Gedanke, dass ich womöglich gar nicht so unsichtbar war, wie ich dachte. Also gut möglich, dass ich völlig unwissend und unbeabsichtigt irgendwo etwas ausgelöst habe. Die Frage die ich mir jetzt allerdings stelle, wie soll ich als Mann damit umgehen? Soll man(n) einfach nicht mehr nett sein? Das wäre allerdings wider meiner Natur. Ich bin einfach von Natur aus nett zu Menschen, ich brauche dazu keinen besonderen Anlass, solange keine Antipathie besteht. Wenn ich also zb für irgendeine Frau etwas Nettes mache, bedeutet das für mich nicht automatisch, dass ich an ihr Interesse romantischer Natur habe. Und wenn ich dann an einem anderen Tag, aus einer Laune heraus, einfach gerade anderes handle, dann verstehe ich natürlich, dass das verwirrend ist, wenn das Verhalten zuvor als konkretes Interesse interpretiert wurde. Nur wessen Schuld soll das nun sein? Ist es wirklich die Schuld des Mannes, der nicht mal die Intention dazu hatte? :gruebel:
Finde ich irgendwie etwas sehr einfach gedacht.
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Re: An die vergebenen Frauen: Was haben eure Partner getan, um euch "rumzukriegen"?

Beitrag von Hoppala » Montag 1. Oktober 2018, 15:14

Doggo hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 14:25
Vielleicht missverstehen wir uns gerade.
Ich habe den Eindruck, du setzt voraus, dass mindestens eine Seite absichtlich falsche Eindrücke vorspiegelt (oder vor hat, das zu tun).
Bewusstes Lügen läge tatsächlich in der Verantwortung des Lügenden.
Allerdings würde ich dann nicht erwarten, dass der Lügende seiner Verantwortung gerecht wird, nicht zu lügen. Das macht keinen Sinn. Es liegt dann immer noch in der Verantwortung des anderen, sich selbst vorm Belogenwerden zu schützen - zum Beispiel, indem man von einem "niedrigeren Level" ausgeht und das höhere erst dann für gegenseitig ehrlich hält, wenn man daovn überzeugt ist.
Denn wer bewusst lügt, lügt halt, Da würde ich erst Recht nicht auf die verantwortungsvolle Selbstauskunft "ist nur Spaß" setzen.

Ich weiß aber auch nicht, wie sich eine Beziehung entwickeln kann, wenn mindestens einer von beiden das Gefühl oder den Verdacht hat, grundlegend belogen zu werden.
Aber auch sowas soll es geben. Ich erlebe das nicht. Menschen, denen ich nicht vertraue, lasse ich nicht nah genug ran. Meine Verantwortung.
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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Hoppala » Montag 1. Oktober 2018, 15:20

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 15:10
Ich habe hier jetzt ein paar seitenlang eine Diskussion über das (angebliche) wechselhafte Verhalten von Männern gelesen, die sich schwer tun würden Interesse zu zeigen. Auf der einen Seite stehen die Frauen, die das (angeblich unentschlossene) Verhalten empört, auf der anderen Seite fallen öfter mal Begriffe wie "unsicher" zur Argumentierung.
Nun frage ich mich aber: und wenn es einfach nur das Offensichtlichste ist? Wer sagt, denn überhaupt, dass Interesse vorhanden sein soll/muss? Mir fällt hier in dem Zusammenhang auf, dass Frauen durchschnittlich offenbar wesentlich schneller konkretes Interesse entwickeln, während der durchschnittliche Mann wohl eher langsam brennt. Das ist dann oft sehr wahrscheinlich weniger eine Unentschlossenheit sondern schlicht (zu dem Zeitpunkt) einfach kein konkretes Interesse.

Wenn ich nun davon ausgehe, dass jedes positive Verhalten offenbar auf weiblicher Seite sehr schnell als Interesse fehlinterpretiert werden kann, dann kommt mir der Gedanke, dass ich womöglich gar nicht so unsichtbar war, wie ich dachte. Also gut möglich, dass ich völlig unwissend und unbeabsichtigt irgendwo etwas ausgelöst habe. Die Frage die ich mir jetzt allerdings stelle, wie soll ich als Mann damit umgehen? Soll man(n) einfach nicht mehr nett sein? Das wäre allerdings wider meiner Natur. Ich bin einfach von Natur aus nett zu Menschen, ich brauche dazu keinen besonderen Anlass, solange keine Antipathie besteht. Wenn ich also zb für irgendeine Frau etwas Nettes mache, bedeutet das für mich nicht automatisch, dass ich an ihr Interesse romantischer Natur habe. Und wenn ich dann an einem anderen Tag, aus einer Laune heraus, einfach gerade anderes handle, dann verstehe ich natürlich, dass das verwirrend ist, wenn das Verhalten zuvor als konkretes Interesse interpretiert wurde. Nur wessen Schuld soll das nun sein? Ist es wirklich die Schuld des Mannes, der nicht mal die Intention dazu hatte? :gruebel:
Finde ich irgendwie etwas sehr einfach gedacht.
Ich denke, du solltest deine Hypothese, dass du für Frauen gar nicht so unsichtbar bist wie du dachtest, grundlegend und umfassend in der Praxis testen und leben.
Und wenn dir dabei jemand auffällt, die dir besonders gefällt, deine Freundlichkeit etwas mehr auf diese Person fokussieren.

Anstatt als erstes darüber nachzudenken, wie du deinen positiven Eindruck als Mann vermeiden kannst, weil es eventuell für Frauen irritierend sein könnte ... denn das würde ich mal als außerordentlich zwingenden AB-Grund bezeichnen ... :-)
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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Milkman » Montag 1. Oktober 2018, 15:23

Stabil hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 11:26
Ui, da ist ungewollt eine gewaltige Lawine losgetreten worden. Eine Naturgewalt scheint dahinter zu stehen. Vielleicht kannst du mal bei Gelegenheit hin sehen, was in dir abläuft. Abstand kriegen hilft. Abstand kriegen und aus der Distanz wohlwollend sich selbst ansehen, hilft oft nachhaltig. Alles Gute!

(Ich hab nur gelesen, dass auch für Frauen manche Situationen schwierig sind - sowohl was das Einschätzen, als auch das Handeln betrifft.)
Ich las auch so manche Pauschalisierung ("die Männer... die Frauen...") und die üblichen Aufrechnereien, dass dem einen Geschlecht anscheinend nachgesehen wird, was bei dem anderen hart geahndet wird. Da bewegen wir uns wieder in den Niederungen der Diskussionskultur.

Aber keine Angst, mein Beitrag wurde mit kühlem Kopf (und nur mäßig heißem Herzen) geschrieben. Alles okay. Danke für die guten Wünsche. :hut:
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Re: An die vergebenen Frauen: Was haben eure Partner getan, um euch "rumzukriegen"?

Beitrag von Doggo » Montag 1. Oktober 2018, 15:24

Hoppala hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 15:14
Doggo hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 14:25
Vielleicht missverstehen wir uns gerade.
Ich habe den Eindruck, du setzt voraus, dass mindestens eine Seite absichtlich falsche Eindrücke vorspiegelt (oder vor hat, das zu tun).
Bewusstes Lügen läge tatsächlich in der Verantwortung des Lügenden.
Allerdings würde ich dann nicht erwarten, dass der Lügende seiner Verantwortung gerecht wird, nicht zu lügen. Das macht keinen Sinn. Es liegt dann immer noch in der Verantwortung des anderen, sich selbst vorm Belogenwerden zu schützen - zum Beispiel, indem man von einem "niedrigeren Level" ausgeht und das höhere erst dann für gegenseitig ehrlich hält, wenn man daovn überzeugt ist.
Denn wer bewusst lügt, lügt halt, Da würde ich erst Recht nicht auf die verantwortungsvolle Selbstauskunft "ist nur Spaß" setzen.

Ich weiß aber auch nicht, wie sich eine Beziehung entwickeln kann, wenn mindestens einer von beiden das Gefühl oder den Verdacht hat, grundlegend belogen zu werden.
Aber auch sowas soll es geben. Ich erlebe das nicht. Menschen, denen ich nicht vertraue, lasse ich nicht nah genug ran. Meine Verantwortung.
Nochmal, es kommt wohl auf verschiedene Faktoren an. Es ist vor allem eine Kommunikationssache. Ist übrigens nicht so als ob mehrheitlich Frauen sich mehr vorgestellt hätten als es tatsächlich ist bzw. etwas falsch interpretieren und denken, dass die andere Person was von einem will. Das kommt oft auch bei Männern vor, habe ich schon genug miterlebt. In besonders konservativen Kreisen interpretieren einige Männer alles mögliche schon als "na da schau her, die will sicher bumsen/die will sicher was von mir", sogar aggressive Ablehnung oder aggressive Sprache interpretieren manche als "die ist so nervös, die hat es wirklich nötig" o.ä.

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Re: An die vergebenen Frauen: Was haben eure Partner getan, um euch "rumzukriegen"?

Beitrag von Stabil » Montag 1. Oktober 2018, 15:40

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 13:52
... erklärt auch, warum ich so verbittert bin. Frauen, die von sich aus an mit Interesse zeigen, gibts nicht (bin zumindest noch keiner begegnet) und eine ohne Interesse zu überzeugen versuchen, ist aussichtslos.
LC,
dass du bis jetzt keine Frau gesehen hast, die von sich aus dir Interesse gezeigt hat und auch keine, die dir Interesse gezeigt hat, nachdem du dein Interesse gezeigt hast, ist hart. Dass du verbittert bist, ist dir mitunter auch anzumerken.

Aber du ziehst aus deinen sehr eng begrenzten Erfahrungen verallgemeinernde Schlüsse für die Zukunft und für Bereiche, an die du dich noch nicht einmal in Ansätzen herangewagt hast.

Deine bisherigen Suchgebiete - wenn man das so nennen kann, waren eng begrenzt. Trotz ausbleibenden Ergebnissen, bist du konsequent lange Zeit dabei geblieben. Ob es dort sinnvoll ist, weiter zu suchen, kann ich dir natürlich nicht vorhersagen. Dazu habe ich nicht einmal eine Meinung. Aber zu etwas anderen habe ich eine Meinung: Wenn du deine Suche erweiterst, steigen deine Chancen. Ich weiss schon, das ist alles mit Mühe und mit der Auseinandersetzung mit Unbekanntem verbunden. Du scheinst deine Selbstbeschränkung aber auch so gut mit Begründungen untermauert zu haben, dass ich es unterlasse, Beispiele für eine erweiterte Suche zu nennen. Die erweiterte Suche würde angestrebte Beziehungsform und Personenkreis hinterfragen. Ich weiss nicht, ob ich da etwas von deiner Entmutigung mitfühle, oder ob es meine eigene Entmutigung ist, wenn da aufgehört habe, Alternativen dar zu stellen.

Vielleicht fehlt es mir auch nur an Vorstellungskraft, um mich ausreichend in deine Situation einzufühlen. Ich habe zum Beispiel keine Ahnung, was es bedeuten würde, wenn du eine Frau suchst und findest, die sich selbst für hässlich hält, die Asperger hat, introvertiert ist, bei ihren Elten lebt und sich auch am ehesten eine Freundschaft plus vorstellen kann mit eher sporadischen Treffen. Zugegeben - ich weiss nicht, womit ihr euch dann vor allem auseinander zu setzen hättet und wie ihr am Besten zueinander finden könntet.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

Stabil
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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Stabil » Montag 1. Oktober 2018, 16:13

Milkman hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 15:23
Ich las auch so manche Pauschalisierung ("die Männer... die Frauen...") und die üblichen Aufrechnereien, dass dem einen Geschlecht anscheinend nachgesehen wird, was bei dem anderen hart geahndet wird. Da bewegen wir uns wieder in den Niederungen der Diskussionskultur.
Das ist die rauhe Schale. Deswegen verwerfe ich keine süsse Frucht und schimpfe los. In diese Richtung zu eskalieren ist - haha, blöder Witz - fruchtlos. Da sich über die Diskussionskultur zu echauffieren ist doch Kindergarten: mitmachen und dann klagen, dass aber die Anderen angefangen haben.

Ich schau lieber dahinter. Da zeigt sich ein unbändiges Verlangen nach dem jeweils anderen Geschlecht und ein riesiger Frust über die Verwirrung in die man/frau immer wieder gerät. Der Frust zeigt, dass Energie da ist, um weiter zu suchen und zu versuchen. Der Schöpfung, der Evolution oder wem auch immer sei gedankt.

Wer aus dem Frust heraus das andere Geschlecht verurteilt oder verächtlich macht, ist in dem Moment eine tragische Figur, die sich blockiert. Wer die Energie aber nutzt, um die verwirrende Situation auf zu dröseln, kommt weiter.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

Bergkristall

Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Bergkristall » Montag 1. Oktober 2018, 17:01

Stabil hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 16:13
Milkman hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 15:23
Ich las auch so manche Pauschalisierung ("die Männer... die Frauen...") und die üblichen Aufrechnereien, dass dem einen Geschlecht anscheinend nachgesehen wird, was bei dem anderen hart geahndet wird. Da bewegen wir uns wieder in den Niederungen der Diskussionskultur.
Das ist die rauhe Schale. Deswegen verwerfe ich keine süsse Frucht und schimpfe los. In diese Richtung zu eskalieren ist - haha, blöder Witz - fruchtlos. Da sich über die Diskussionskultur zu echauffieren ist doch Kindergarten: mitmachen und dann klagen, dass aber die Anderen angefangen haben.

Ich schau lieber dahinter. Da zeigt sich ein unbändiges Verlangen nach dem jeweils anderen Geschlecht und ein riesiger Frust über die Verwirrung in die man/frau immer wieder gerät. Der Frust zeigt, dass Energie da ist, um weiter zu suchen und zu versuchen. Der Schöpfung, der Evolution oder wem auch immer sei gedankt.

Wer aus dem Frust heraus das andere Geschlecht verurteilt oder verächtlich macht, ist in dem Moment eine tragische Figur, die sich blockiert. Wer die Energie aber nutzt, um die verwirrende Situation auf zu dröseln, kommt weiter.
Ich würde echt am liebsten ein Abo auf deine Beiträge abschliessen ohne den ganzen Rest lesen zu müssen Stabil. :good:

Was ich für meinen Teil so schade finde, ist dass es auch hier wieder endlos weiter geht mit "böse Männer" / "böse Frauen".
Dabei ist es doch so, wie ich schon oben vergeblich versucht hatte zu erläutern, dass es nichts Böses oder Negatives bei dem ambivalenten Verhalten aus dem Originalbeispiel von Peter gibt.
Es mag einen Minimalprozentsatz von Männern oder meinetwegen auch Frauen geben, die absichtlich jemanden warm halten.
Aber der Rest verhält sich einfach so, wie er oder sie es eben fühlt.
Und das kann eben auch für einen anderen Menschen verletzend wirken, zumal die geschlechtsspezifischen Unterschiede oft zu Missverständnissen führen.
Warum akzeptiert ihr nicht einfach, dass niemand seine Gefühle im Voraus planen kann?
Dass man nur sehr selten und eingeschränkt sagen kann, dass etwas jetzt Just for Fun Ist?

Nehmt mal die berüchtigte Friendszone egal mit welcher Geschlechterverteilung.
Wie oft entsteht da regelrechter Zorn wenn das OdB dann jemand hat? Wie oft fühlen sich die AB ausgenutzt und hingehalten? Aber hat das OdB das wirklich getan? Nein. In der Regel nicht. Es wähnte sich in einer Freundschaft. Seinen oder ihren freundschaftlichen Pflichten kam es vermutlich nach. In den meisten Fällen wusste es von den Gefühlen des anderen Parts nicht mal. Der angebliche Verrat bleibt ein rein gefühlter, aufgrund unerwiderte Liebe und Enttäuschung.

Genauso ist es, wenn man einem Partner, der nach einer längeren Anbahnung abspringt, weil er gemerkt hat, dass es nicht reicht, eine von Anfang an böse Absicht unterstellt.
Dazu fügt man sich zusätzlich zum Kummer weiteren Schaden zu.

Wenn hier jetzt wieder jemand ein Männer sind Schweine oder eine Verallgemeinerung raus lesen will...tut euch keinen Zwang an.
Ich verwende im Forum vielleicht bald zur Sicherheit sowieso nur noch geschlechtsneutrale Worte. :mrgreen:

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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Montag 1. Oktober 2018, 18:19

Hoppala hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 15:20
Ich denke, du solltest deine Hypothese, dass du für Frauen gar nicht so unsichtbar bist wie du dachtest, grundlegend und umfassend in der Praxis testen und leben.
Und wenn dir dabei jemand auffällt, die dir besonders gefällt, deine Freundlichkeit etwas mehr auf diese Person fokussieren.
Na toll, hättest du das nicht früher schreiben können. Und ich Idiot renne mit einer Tüte über dem Kopf herum und zeige allen Frauen die kalte Schulter in der Hoffnung, dass eine Interesse zeigt...
Anstatt als erstes darüber nachzudenken, wie du deinen positiven Eindruck als Mann vermeiden kannst, weil es eventuell für Frauen irritierend sein könnte ... denn das würde ich mal als außerordentlich zwingenden AB-Grund bezeichnen ... :-)
Ich stelle mir doch diese Frage gar nicht wirklich. Meine Fragestellung bezog sich bloss auf diesen Thread, hier gibt es ja offenbar ein paar die der Meinung sind, dass das ein mieses Verhalten sei.
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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Milkman » Montag 1. Oktober 2018, 18:34

Stabil hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 16:13
Ich schau lieber dahinter. Da zeigt sich ein unbändiges Verlangen nach dem jeweils anderen Geschlecht und ein riesiger Frust über die Verwirrung in die man/frau immer wieder gerät. Der Frust zeigt, dass Energie da ist, um weiter zu suchen und zu versuchen. Der Schöpfung, der Evolution oder wem auch immer sei gedankt.

Wer aus dem Frust heraus das andere Geschlecht verurteilt oder verächtlich macht, ist in dem Moment eine tragische Figur, die sich blockiert. Wer die Energie aber nutzt, um die verwirrende Situation auf zu dröseln, kommt weiter.
Die Frage ist doch, wie die Energie umlenken? Wenn ich selber betroffen bin, hilft sicherlich dein oben beschriebener, wohlwollender Blick auf mich selbst. Wie aber, wenn ich diesen Frust anderweitig verspüre? Mich dort dann zum Verfechter der rationalen Sache machen, das würde ich persönlich mir nie anmaßen, dafür handle ich selbst viel zu oft irrational (und bin froh, wenn ich es gesagt bekomme [etwa von dir. Oder Tania. oder anderen lieben Mensschen hier]). Andererseits besteht die Gefahr, mich dann in den Weg einer heftig tobenden, (momentan noch) negativen Energie zu machen, wo ich dann selber Gefahr laufe Schaden zu nehmen. Dafür bin ich nicht Stabil genug (Wortspiel!).

Ach, was soll's. Leben und leben lassen. Und im Hinterkopf den Gedanken, dass hinter all' dem Frust, der sich hier mitunter Bahn bricht, auch ein Mensch mit angeknacksten Gefühlen steht.
Bergkristall hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 17:01
Wenn hier jetzt wieder jemand ein Männer sind Schweine oder eine Verallgemeinerung raus lesen will...tut euch keinen Zwang an.
Nein, das will der Jemand nicht.
Dafür fand ich deinen Beitrag zu schön und zu ausgewogen.
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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von desigual » Montag 1. Oktober 2018, 18:42

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 15:10
Wenn ich nun davon ausgehe, dass jedes positive Verhalten offenbar auf weiblicher Seite sehr schnell als Interesse fehlinterpretiert werden kann, dann kommt mir der Gedanke, dass ich womöglich gar nicht so unsichtbar war, wie ich dachte. Also gut möglich, dass ich völlig unwissend und unbeabsichtigt irgendwo etwas ausgelöst habe. Die Frage die ich mir jetzt allerdings stelle, wie soll ich als Mann damit umgehen? Soll man(n) einfach nicht mehr nett sein? Das wäre allerdings wider meiner Natur. Ich bin einfach von Natur aus nett zu Menschen, ich brauche dazu keinen besonderen Anlass, solange keine Antipathie besteht. Wenn ich also zb für irgendeine Frau etwas Nettes mache, bedeutet das für mich nicht automatisch, dass ich an ihr Interesse romantischer Natur habe. Und wenn ich dann an einem anderen Tag, aus einer Laune heraus, einfach gerade anderes handle, dann verstehe ich natürlich, dass das verwirrend ist, wenn das Verhalten zuvor als konkretes Interesse interpretiert wurde. Nur wessen Schuld soll das nun sein? Ist es wirklich die Schuld des Mannes, der nicht mal die Intention dazu hatte? :gruebel:
Finde ich irgendwie etwas sehr einfach gedacht.
Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber in den Fällen, von denen ich sprach, war das Verhalten der Männer schon deutlich mehr als nur nett zu sein.
(Z. B. konnten wir uns ein Wochenende eigentlich nicht sehen, weil er mehrere wichtige Verpflichtungen hatte und dann ist er doch noch mal fix zwei Stunden Auto gefahren, um mich zwei Stunden, zu sehen. Und auf meine Äußerung, dass es mir leid tut, dass ich ihm so einen Stress mache hat er erwidert, dass er halt gern Zeit mit mir verbringt und mich gern sehen wollte. Und dann hatten wir nicht mal Sex, sondern haben nur so gekuschelt, gequatscht, usw. Da hatte ich schon den Eindruck, dass ich ihm was bedeute und dass das mehr als nett sein ist. Und da rechne ich dann eigentlich nicht damit, dass drei Wochen später Schluss ist.

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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von desigual » Montag 1. Oktober 2018, 18:50

Milkman hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 09:42
Ich stimme allen Damen zu, wir Männer sind berechnende, hinterfotzige, eiskalte Schweine, die eine Frau gern in Sicherheit wiegen, ihr schon Beziehung vorspiegeln, sie umgarnen, umwerben - nur um sie dann kaltlächelnd abzusägen, weil uns "das alles ja viel zu schnell" geht und wir eigentlich "überhaupt nichts Festes" wollen... und ihr dürft sicher sein, im stillen Kämmerlein lächeln wir erst mal diabolisch in uns hinein, weil wir wieder erfolgreich ein unschuldiges Frauenherz gebrochen haben!

Ich frag' mich, wieso ich mir diesen Thread zum frühen Morgen überhaupt angetan habe. Der Tag ist schon wieder gelaufen. Zum Kotzen sowas...
Da ich ja auch zu denen gehöre, die geschimpft haben: Ich habe nicht den ganzen Mann als Arsch gesehen, sondern sein Verhalten als scheiße, weil für mich nicht nachvollziehbar. Zudem haben mir die entsprechenden Männer durchaus ihre Zweifel zeitnah nachdem sie ihnen gekommen sind, kommuniziert. Nur war es für mich eben leider zu einem zu späten Zeitpunkt.
Davon abgesehen fand ich bislang jeden Mann, über den ich mal geschimpft habe, noch geraume Zeit toll und wenn der zu mir käme und sagte, desigual, es war ein Fehler,.... Ich würde den begeistert zurück nehmen...
Also, mal zu schimpfen heißt nicht mal den bestimmten Mann doif zu finden, geschweige denn alle...

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Esperanza
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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Esperanza » Montag 1. Oktober 2018, 19:05

Milkman hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 09:42
Ich stimme allen Damen zu, wir Männer sind berechnende, hinterfotzige, eiskalte Schweine, die eine Frau gern in Sicherheit wiegen, ihr schon Beziehung vorspiegeln, sie umgarnen, umwerben - nur um sie dann kaltlächelnd abzusägen, weil uns "das alles ja viel zu schnell" geht und wir eigentlich "überhaupt nichts Festes" wollen... und ihr dürft sicher sein, im stillen Kämmerlein lächeln wir erst mal diabolisch in uns hinein, weil wir wieder erfolgreich ein unschuldiges Frauenherz gebrochen haben!

Ich frag' mich, wieso ich mir diesen Thread zum frühen Morgen überhaupt angetan habe. Der Tag ist schon wieder gelaufen. Zum Kotzen sowas...
Das ist ein wunderbares Beispiel von Verallgemeinerungen über das "andere Geschlecht". Sie betreffen einige, aber nicht alle, manchmal nicht mal viele, und schon gar nicht die Geschlechtsvertreter die hier im Forum sind.
Aber das gilt nicht nur für "die Männer" sondern auch für "die Fauen". Und da gibt es einige Threads hier die sich mit "den Frauen" und ihren Fehlern, Handlungsweisen und Wünschen beschäftigen.
Wäre schön wenn da in Zukunft auch etwas mehr differenziert wird.
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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von Tania » Montag 1. Oktober 2018, 19:21

desigual hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 18:50
Davon abgesehen fand ich bislang jeden Mann, über den ich mal geschimpft habe, noch geraume Zeit toll und wenn der zu mir käme und sagte, desigual, es war ein Fehler,.... Ich würde den begeistert zurück nehmen...
Wow, das finde ich mutig. Ich hätte viel zu viel Angst, dass er es sich paar Monate später dann doch wieder anders überlegt. Beim ersten Versuch bekommt er mein Vertrauen geschenkt ... für einen zweiten müsste er es sich mühevoll erarbeiten.

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Re: Wer "wählt" den Partner aus?/Kann eine interessierte Frau einen uninteressierten Mann überzeugen?

Beitrag von TheRealDeal » Montag 1. Oktober 2018, 19:31

Tania hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 19:21
desigual hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 18:50
Davon abgesehen fand ich bislang jeden Mann, über den ich mal geschimpft habe, noch geraume Zeit toll und wenn der zu mir käme und sagte, desigual, es war ein Fehler,.... Ich würde den begeistert zurück nehmen...
Wow, das finde ich mutig. Ich hätte viel zu viel Angst, dass er es sich paar Monate später dann doch wieder anders überlegt. Beim ersten Versuch bekommt er mein Vertrauen geschenkt ... für einen zweiten müsste er es sich mühevoll erarbeiten.
Ich finde das auch mutig. Ich finde es generell nicht verkehrt, wenn Mann sich Mühe gibt, sich das Geschenk Frau auch zu verdienen. Aber als Löwe ist das einfach auch mein Job... ;)
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