Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Clochard » Sonntag 7. Oktober 2018, 19:49

Gilbert hat geschrieben:
Freitag 5. Oktober 2018, 15:50
Dennoch verstehe ich den Druck nicht, den sich hier so mancher zusammenbastelt. Bevor Heirat, Kinder, gemeinsame Zukunft überhaupt zum Thema werden, gibt es doch eine Phase des Kennenlernens. Von wenigen Monaten bis meinetwegen ein paar Jahren.
Das gilt nur wenn du noch jung bist. Date mal Ü30-Frauen. Die haben keine Zeit zu verlieren - die biologische Uhr tickt. Wenn du da nicht der Typ für Heirat, Kinder, gemeinsame Zukunft bist und der Frau mit "man muss sich doch erstmal kennenlernen" kommst, bist du raus.

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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Gilbert » Sonntag 7. Oktober 2018, 20:52

Clochard hat geschrieben:
Sonntag 7. Oktober 2018, 19:49
Wenn du da nicht der Typ für Heirat, Kinder, gemeinsame Zukunft bist und der Frau mit "man muss sich doch erstmal kennenlernen" kommst, bist du raus.
Ja natürlich, man sollte schon klarstellen, was man will. Würde ich mich übrigens als Frau ü30 auch verarscht fühlen. Wenn ich als Mann in der Date- und Anfangsphase(!) durchblicken lasse, daß ich eigentlich keine Nägel mit Köpfen machen möchte, sondern nur ab und zu mal drüberrutschen würde. Quasi eine Freundschaft plus ohne Folgen, auf nicht absehbare Zeit, versteht sich. Denn in dieser Phase wird man wohl kaum über ein verbindliches Zeitmanagement verhandeln. Sofern man das in einer Beziehung überhaupt macht....
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Clochard » Sonntag 7. Oktober 2018, 21:15

vielleicht hängt was man will ja von den Frauen ab, die man trifft?

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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Gilbert » Sonntag 7. Oktober 2018, 22:26

Clochard hat geschrieben:
Sonntag 7. Oktober 2018, 21:15
vielleicht hängt was man will ja von den Frauen ab, die man trifft?
Das hätte wenig von einer Beziehung auf Augenhöhe, die man sich hier im Forum so oft wünscht.
Aber bitte, wer sich darauf einlassen möchte....
Ist auch viel zu theoretisch, weil es das Emotionale nicht berücksichtigt.
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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Clochard » Montag 8. Oktober 2018, 08:56

häh? :sadwoman:

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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Lazarus Long » Montag 8. Oktober 2018, 11:50

Milkman hat geschrieben:
Sonntag 7. Oktober 2018, 16:18
...innerhalb derer man sich bewähren muss
So formuliert klingt es unglaublich schrechlich. Auf Bewährung bist du, wenn du etwas verbrovhen hast.

Es geht darum sich näher zu kommen.
Dem Anderen zu zeigen wer und wie man ist.
Und last not least: Beide sind in der Situation!
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Endura » Montag 8. Oktober 2018, 12:10

Lazarus Long hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 11:50
Es geht darum sich näher zu kommen.
Dem Anderen zu zeigen wer und wie man ist.
Und last not least: Beide sind in der Situation!
Das setzt aber auch eine andere Person voraus, die einem überhaupt näher kennen lernen will. Wer ein paar offensichtliche Defizite zu viel hat, wird ausgesiebt bevor es überhaupt ans mögliche Kennenlernen geht.

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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 8. Oktober 2018, 13:31

Clochard hat geschrieben:
Sonntag 7. Oktober 2018, 19:49
Gilbert hat geschrieben:
Freitag 5. Oktober 2018, 15:50
Dennoch verstehe ich den Druck nicht, den sich hier so mancher zusammenbastelt. Bevor Heirat, Kinder, gemeinsame Zukunft überhaupt zum Thema werden, gibt es doch eine Phase des Kennenlernens. Von wenigen Monaten bis meinetwegen ein paar Jahren.
Das gilt nur wenn du noch jung bist. Date mal Ü30-Frauen. Die haben keine Zeit zu verlieren - die biologische Uhr tickt. Wenn du da nicht der Typ für Heirat, Kinder, gemeinsame Zukunft bist und der Frau mit "man muss sich doch erstmal kennenlernen" kommst, bist du raus.
Ja, bei Frauen mit Kinderwunsch so ab 30 gehts meist extrem schnell.
Milkman hat geschrieben:
Sonntag 7. Oktober 2018, 16:18
...innerhalb derer man sich bewähren muss
Die Person, die Interesse zeigt, muss sich bewähren und schauen, dass sie die Versprechungen auch hält. Meist ist es der Mann, der was von der Frau will und nicht andersrum.
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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Milkman » Montag 8. Oktober 2018, 14:07

Gilbert hat geschrieben:
Sonntag 7. Oktober 2018, 19:36
Meinetwegen glaubt doch daran, man müsse gigantische Überqualifikationen haben, um eine Beziehung einzugehen. Ihr steht Euch nur selbst im Weg....
Das hat jetzt keiner geschrieben, das reimst du dir selbst zurecht. Klar muss man nicht Mr. Perfect serin, um eine Beziehung zu bekommen, dafür bin ich das beste Beispiel... Es ging um einen vorhandenen Erfahrungsschatz, und dass der (zumindest mMn) eher hilfreich ist als völlige Unerfahrenheit.
Lazarus Long hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 11:50
Und last not least: Beide sind in der Situation!
Richtig, deswegen müssen beide sich einbringen - klingt das besser als "sich bewähren"? Ist trotzdem ein Ding, was auf Gemeinsamkeit basiert. D.h. ich bin auch gefragt und kann mich da nicht zurücklehnen. Ist also kein Selbstläufer, und mit entsprechenden Erfahrungen garantiert leichter zu meistern als ohne.
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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von NBUC » Montag 8. Oktober 2018, 16:43

Gilbert hat geschrieben:
Sonntag 7. Oktober 2018, 19:36
Du mußt Dich nicht bewähren, denn Du bist kein Strafgefangener. Du sollst die Beziehung mitgestalten. So gut wie es eben für Dich realisierbar ist. Das ist keine unüberwindbare Hürde und kein Ding der Unmöglichkeit.

Meinetwegen glaubt doch daran, man müsse gigantische Überqualifikationen haben, um eine Beziehung einzugehen. Ihr steht Euch nur selbst im Weg....
Wie war das mit auf Bewährung und Strafgefangener real noch einmal ... :roll:
Vor allem das grüne zeigt doch wie weit vom Schuss du bist. Ein AB zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass er eine Beziehung hat, die er mitgestalten kann :specht: , die fallen ja auch vom Himmel.

Und wenn die eigenen Argumente nicht reichen, wird die Aussage der Gegenseite eben ins lächerliche übertrieben.

Erstens, nicht alle Leute haben ein initiales Interesse an der Partnersuche und dann vor allem nicht mit jedem Wildfremden.
Und selbst wo sich 2 Leute mit generellen Partnerambitionen treffen, muss das Gefallen nicht auf Gegenseitigkeit beruhen oder auch von Anfang an da sein, sondern wenn das etwas werden soll muss die Gegenseite überzeugt werden, ggf. auch gegenüber Konkurrenz: mal rein emotional, mal inkl. Kopf oder gar Excel, aber am Ende muss man eben besser erscheinen als die Alternativen es darstellen, sei es ein anderer Kandidat oder eben die Entscheidung erst einmal alleine zu bleiben und weiter zu suchen oder auch dann lieber gleich Single zu bleiben.
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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Gilbert » Montag 8. Oktober 2018, 17:32

NBUC hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 16:43
Wie war das mit auf Bewährung und Strafgefangener real noch einmal ... :roll:
Vor allem das grüne zeigt doch wie weit vom Schuss du bist. Ein AB zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass er eine Beziehung hat, die er mitgestalten kann :specht: , die fallen ja auch vom Himmel.

Und wenn die eigenen Argumente nicht reichen, wird die Aussage der Gegenseite eben ins lächerliche übertrieben.
Ich habe keine Ahnung, was Du von meinem Geschriebenen verstehst. Es scheint für Dich nicht weit vom Bahnhof zu sein.
Es ging mir thematisch bei den letzten Beiträgen gar nicht direkt um Partnersuche und Beziehungsanbahnung. Sondern nur um das simple Verhalten in einer bereits bestehenden Beziehung.
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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von fredstiller » Montag 8. Oktober 2018, 17:48

Gilbert hat geschrieben:
Sonntag 7. Oktober 2018, 20:52
Clochard hat geschrieben:
Sonntag 7. Oktober 2018, 19:49
Wenn du da nicht der Typ für Heirat, Kinder, gemeinsame Zukunft bist und der Frau mit "man muss sich doch erstmal kennenlernen" kommst, bist du raus.
Ja natürlich, man sollte schon klarstellen, was man will. Würde ich mich übrigens als Frau ü30 auch verarscht fühlen. Wenn ich als Mann in der Date- und Anfangsphase(!) durchblicken lasse, daß ich eigentlich keine Nägel mit Köpfen machen möchte, sondern nur ab und zu mal drüberrutschen würde. Quasi eine Freundschaft plus ohne Folgen, auf nicht absehbare Zeit, versteht sich.
Aber genau so - auch wenn die Partner es nicht explizit „klarstellen“ - sehen die ersten Beziehungen in der Teeniezeit bzw. jungem Erwachsensein (bis Ende 20/Anfang 30) im Durchschnitt ja tatsächlich aus:

Die ersten Beziehungen sind ja „normalerweise“ genau solche „Freundschaften plus“: Man ist befreundet, unternimmt viel miteinander, ohne „Nägel mit Köpfen“ zu machen, sich in Form von Heirat, Hausbau oder Kinderkriegen festzulegen. Und dazu hat man halt Sex miteinander.

Was du hier etwas despektierlich als „mal drüberrutschen“ bezeichnest, verstehen andere als Sammeln (sexueller) Erfahrungen, bezeichnen es als „sich die Hörner abstossen“. Das wird auch nicht irgendwie als „minderwertig“ oder verachtenswert begriffen, sondern als normaler Teil adoleszenter Entwicklung: man probiert sich aus, und entwickelt Vorstellungen davon, was man in einer Beziehung bzw. von einem Partner überhaupt will - um sich evtl. „mehr“ in Form von langfristigem (und auch rechtswirksamem) Commitment vorstellen zu können - oder eben nicht. Irgendwann entwickeln sich bei vielen daraus mit einem Partner eine langfristig Beziehung. Meistens ist es nicht der erste Freund bzw. die erste Freundin im Leben.

Stichwort „Verarscht vorkommen“: Es geht in meinem Leben ja nicht nur um die Bedürfnisse potentieller Ü30-Frauen - sondern auch um meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse.

Und um da jetzt ehrlich zu sein, genauso wünsche ich mir das auch persönlich, bzw, stelle es mir vor: Bevor ich mir irgendwie Gedanken über Heiraten, Kinderkriegen etc. mache, würde ich auch erst mal zwei, drei, vielleicht vier Jahre unbeschwerte „Freundschaft plus“ geniessen wollen: Eine Beziehung, in der ich mit einer Partnerin reise, spiele, wandern gehe, ein Konzert besuche, das Kino, eine Buchvorlesung, was weiss ich... und natürlich auch Sex habe. Letzterer darf dann gerne aufregend und sinnlich sein, ohne dass wir es nur „drüberrutschen“ nennen müssen. Aber das ganze soll ein paar Jahre lange erstmal bitte ohne irgendwelche langfristigen „Folgen“ bleiben!

Und da ist die Chance nicht so klein, dass da natürlich ein „Mismatch“ entsteht: Ich würde erstmal unbeschwert einige Jahre Beziehungsleben geniessen wollen - damit jedoch der an „mehr“ interessierten Ü30-Frau so circa ein „verschwendetes“ Drittel oder gar die Hälfte ihrer noch verbleibenden furchtbaren Zeit „klauen“.

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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Gilbert » Montag 8. Oktober 2018, 18:06

Milkman hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 14:07
Gilbert hat geschrieben:
Sonntag 7. Oktober 2018, 19:36
Meinetwegen glaubt doch daran, man müsse gigantische Überqualifikationen haben, um eine Beziehung einzugehen. Ihr steht Euch nur selbst im Weg....
Das hat jetzt keiner geschrieben, das reimst du dir selbst zurecht. Klar muss man nicht Mr. Perfect serin, um eine Beziehung zu bekommen, dafür bin ich das beste Beispiel... Es ging um einen vorhandenen Erfahrungsschatz, und dass der (zumindest mMn) eher hilfreich ist als völlige Unerfahrenheit.
Lazarus Long hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 11:50
Und last not least: Beide sind in der Situation!
Richtig, deswegen müssen beide sich einbringen - klingt das besser als "sich bewähren"? Ist trotzdem ein Ding, was auf Gemeinsamkeit basiert. D.h. ich bin auch gefragt und kann mich da nicht zurücklehnen. Ist also kein Selbstläufer, und mit entsprechenden Erfahrungen garantiert leichter zu meistern als ohne.
Ich bleibe dabei. Hier werden wegen angeblich nicht gemachter Erfahrungen aus der Teeniezeit theoretische Hürden aufgebaut, die sich eingeredet werden und eigentlich nicht sein müssen.
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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Gilbert » Montag 8. Oktober 2018, 18:26

fredstiller hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 17:48
Und um da jetzt ehrlich zu sein, genauso wünsche ich mir das auch persönlich, bzw, stelle es mir vor: Bevor ich mir irgendwie Gedanken über Heiraten, Kinderkriegen etc. mache, würde ich auch erst mal zwei, drei, vielleicht vier Jahre unbeschwerte „Freundschaft plus“ geniessen wollen: Eine Beziehung, in der ich mit einer Partnerin reise, spiele, wandern gehe, ein Konzert besuche, das Kino, eine Buchvorlesung, was weiss ich... und natürlich auch Sex habe. Letzterer darf dann gerne aufregend und sinnlich sein, ohne dass wir es nur „drüberrutschen“ nennen müssen. Aber das ganze soll ein paar Jahre lange erstmal bitte ohne irgendwelche langfristigen „Folgen“ bleiben!
Soweit Deine persönlichen Vorstellungen und Wünsche, die Du natürlich haben darfst. Eine Beziehung besteht jedoch aus zwei Personen mit jeweils eigenen Plänen im Kopf. Am Ende wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Kompromißlösung geben, wenn wirklich die Familiengründung im Alter von ü30 mit Kindern gewünscht ist und im Vordergrund steht.
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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Ferienhaus » Montag 8. Oktober 2018, 18:36

Gilbert hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 18:26
Soweit Deine persönlichen Vorstellungen und Wünsche, die Du natürlich haben darfst. Eine Beziehung besteht jedoch aus zwei Personen mit jeweils eigenen Plänen im Kopf. Am Ende wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Kompromißlösung geben, wenn wirklich die Familiengründung im Alter von ü30 mit Kindern gewünscht ist und im Vordergrund steht.
Aber es fühlt sich für einen MAB Ü30 einfach, verständlicherweise unfair und gemein an, dass bei seiner ersten Beziehung relativ schnell Dinge wie Kinder (wohl eine der größten Verantwortungen, welche man als einzelner Mensch haben kann) zur Debatte stehen könnten und bei so vielen Normalos in deren erster Beziehung nicht. Eben weil Normalos ihre erste Beziehung nicht jenseits der 30 haben.

Ist so ein Ungerechtigkeitsgefühl überhaupt "aushaltbar"...?
Mache zur Zeit eine kleine Forumspause.

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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Ferienhaus » Montag 8. Oktober 2018, 18:41

Gilbert hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 18:06
Ich bleibe dabei. Hier werden wegen angeblich nicht gemachter Erfahrungen aus der Teeniezeit theoretische Hürden aufgebaut, die sich eingeredet werden und eigentlich nicht sein müssen.
Wenn es nur um das Kennenlernen, Sex oder andere Sachen geht, stimme ich dir zu. Es ist schwer, aber ich würde nicht sagen unmöglich.

Die Krux - und darauf wollte fredstiller ja hinaus - ist aber die Sache mit der biologischen Uhr der Frauen, welche einer Beziehung zwischen zwei Menschen ab 30 ein anderes Gewicht verleiht und eine weitere, unter Umständen massiv "komplexere" Ebene hinzubringt.

Und das fühlt u. U. sich so richtig Scheiße für den MAB an, der vielleicht auch mal so etwas wie eine "normale Beziehungwie man sie in seinen 20ern" führen wollte, ohne dass die lebensverändernde Entscheidung für oder gegen Kinder über allem schwebt.
Mache zur Zeit eine kleine Forumspause.

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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Undomiel » Montag 8. Oktober 2018, 18:56

Also nicht jede Frau ab 30 will sofort Kinder bekommen. Als ABine wäre es mir wichtig, eine Beziehung zu einem Mann auch erstmal in Zweisamkeit zu erleben und zu genießen, bevor man sich überhaupt Gedanken über Kinder macht. Gerade wenn man noch keine Beziehungserfahrung hat ist es wohl eher ungünstig, die erste Beziehung direkt mit dieser komplexen Frage und deren eventuell großer Auswirkungen zu belasten.

Und ja, mir ist schon bewusst, dass meine biologische Uhr auch tickt und ich für die Beantwortung der Frage "Kinder ja oder nein" nicht mehr ewig Zeit habe. Aber bevor ich diese Entscheidung überstürze bekomme ich lieber keine Kinder.

Ich verstehe aber auch nicht, welches Problem die Männer damit haben, wenn eine Frau Ü30 frühzeitig kommuniziert, dass sie Kinder haben will. Entweder man ist auch dazu bereit oder man lässt es halt bleiben. Dadurch wird doch kein Mann gezwungen, Vater zu werden.
Wenn das Jahr seine Farben verliert, die Tage kürzer werden und weiße Nebelschwaden übers Wasser ziehen erzählt uns der Wind wieder leise Geschichten der Melancholie.

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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Gilbert » Montag 8. Oktober 2018, 18:59

Ferienhaus hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 18:36
Ist so ein Ungerechtigkeitsgefühl überhaupt "aushaltbar"...?
Bei mir war dieses Gefühl kaum vorhanden. Bringt ja in der Summe nichts, sich mit irgendwem oder irgendwas zu vergleichen.
Die Freude überwog, es in eine Beziehung geschafft und dem eigenen Schicksal quasi in den Hintern getreten zu haben. Alte Probleme verschwanden und Neue formierten sich, um bewältigt zu werden.

Ferienhaus hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 18:41
Die Krux - und darauf wollte fredstiller ja hinaus - ist aber die Sache mit der biologischen Uhr der Frauen, welche einer Beziehung zwischen zwei Menschen ab 30 ein anderes Gewicht verleiht und eine weitere, unter Umständen massiv "komplexere" Ebene hinzubringt.
Es ist mir bewußt, worauf fredstiller hinauswollte. Nur nützt es nicht viel, die Realität nicht wahrnehmen zu wollen und stattdessen in eigenen Wunschvorstellungen zu leben.
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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Ferienhaus » Montag 8. Oktober 2018, 19:04

Undomiel hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 18:56
Also nicht jede Frau ab 30 will sofort Kinder bekommen. Als ABine wäre es mir wichtig, eine Beziehung zu einem Mann auch erstmal in Zweisamkeit zu erleben und zu genießen, bevor man sich überhaupt Gedanken über Kinder macht. Gerade wenn man noch keine Beziehungserfahrung hat ist es wohl eher ungünstig, die erste Beziehung direkt mit dieser komplexen Frage und deren eventuell großer Auswirkungen zu belasten.

Und ja, mir ist schon bewusst, dass meine biologische Uhr auch tickt und ich für die Beantwortung der Frage "Kinder ja oder nein" nicht mehr ewig Zeit habe. Aber bevor ich diese Entscheidung überstürze bekomme ich lieber keine Kinder.

Ich verstehe aber auch nicht, welches Problem die Männer damit haben, wenn eine Frau Ü30 frühzeitig kommuniziert, dass sie Kinder haben will. Entweder man ist auch dazu bereit oder man lässt es halt bleiben. Dadurch wird doch kein Mann gezwungen, Vater zu werden.
Es stimmt, Undomiel, man sollte nicht verallgemeinern.

Aber es ist eben ein unbestreitbarer Fakt,

1. dass es die biologische Uhr gibt, und
2. dass diese so manche Frau Ü30 in eine Art "Torschlusspanik" zwingt. So manche, nicht alle. Das Beispiel von LonesomeCoder fand ich hier bezeichnend: Er kennt Fälle von Frauen, bei denen es dann wirklich schnell gehen musste. Sind diese Beispiele für eine Teilmenge der Frauen Ü30 repräsentativ? Ich würde zögern, hier sofort mit "Nein" zu antworten.

Und weil du sagst, bevor du die Entscheidung überstützt, bekommst du lieber keine Kinder: Für manche Frauen ist der Kinderwunsch aber allesüberragend. ;)

Für einen MAB (und, ja, auch für eine Frau mit Kinderwunsch, welche an einen MAB "gerät") besteht hier unter Umständen wirklich eine "Dilemma-Situation", noch stärker als sonst bei Uneinigkeit bzgl. Kinderwunsch.


Andererseits kann man durchaus argumentiern, dass MAB's generell bei solchen Frauen schlechte Karten haben und vielleicht es eher mit einer Frau versuchen sollten, welche notfalls auch ohne Kinder leben kann. Damit das alles nicht so einen Rattenschwanz mit sich zieht.

Und jetzt merk' ich gerade, dass manches, was ich schrieb, vielleicht etwas abwertend klingen könnte. Wenn das jemand so auffast - war nicht meine Intention.
Mache zur Zeit eine kleine Forumspause.

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Re: Nebenbefund einer Studie: wieviele 45jährige MABs es mglw. gibt

Beitrag von Ferienhaus » Montag 8. Oktober 2018, 19:06

Gilbert hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 18:59
Alte Probleme verschwanden und Neue formierten sich, um bewältigt zu werden.

Es ist mir bewußt, worauf fredstiller hinauswollte. Nur nützt es nicht viel, die Realität nicht wahrnehmen zu wollen und stattdessen in eigenen Wunschvorstellungen zu leben.
Es geht hier nicht um einen einzelnen Beziehungsknatsch, sondern um eine der folgenreichsten Entscheidungen, welche man als Erwachsener treffen kann. Kinder kriegen hat schon mal ein aber sowas von anderes Gewicht als sehr, sehr viele andere Herausforderungen im Leben.

Wenn du damit so gefasst umgegangen bist, herzlichen Glückwunsch. DAS garantier ich dir, schafft nicht jeder.
Mache zur Zeit eine kleine Forumspause.

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