Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

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Gatem
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Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Gatem » Sonntag 14. Oktober 2018, 16:42

Hallo Leute,

kennt ihr das:
Für gewöhnlich bin ich eigentlich mit meinem Leben weitgehend zufrieden; ich habe mich mit meinem Single-Dasein abgefunden, lebe meinen Alltag und vermisse eigentlich nichts. Naja, zumindest solange der Alltag normal läuft.
Ich hatte jetzt wieder Urlaub und wie so oft ist es nun wieder anders. Plötzlich ist er wieder da, dieser Wunsch nach Beziehungen und sozialen Kontakten. Vielleicht liegt es daran, dass ich nur im Urlaub überhaupt andere Menschen in signifikantem Maße wahrnehme, oder die Aufgaben des Alltags fehlen, die mich beschäftigt halten, aber irgendwie habe ich jedesmal nach einem Urlaub so für ein bis zwei Wochen eine Art von Urlaubs-Depression.

Habt ihr sowas auch? Wie geht ihr damit um?
(Mir ist klar, dass die logischste und naheliegende Antwort hier „Mach einfach keinen Urlaub“ wäre, aber das fände ich auch irgendwie Schade)

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Blade » Sonntag 14. Oktober 2018, 16:53

Willkommen im Club. Mir ging es in den letzten drei Wochen genau so wie dir. Doch zum Glück, beginnt für mich morgen wieder der Normale Alltag. Deine Situation kann ich gerade SEHR GUT nachvollziehen, denn mir geht es nicht anders. Aber du bist nicht allein. :winken:

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Krausig » Sonntag 14. Oktober 2018, 17:25

Gatem hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 16:42

Habt ihr sowas auch? Wie geht ihr damit um?
(Mir ist klar, dass die logischste und naheliegende Antwort hier „Mach einfach keinen Urlaub“ wäre, aber das fände ich auch irgendwie Schade)
Möglichst viel in den Urlaub packen. Also Dinge welche mir Spaß machen und ich gerne mache. Quasi fast jeden Tag durchplanen, so dass viel Leerlauf erst gar nicht aufkommt

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Siegfried » Sonntag 14. Oktober 2018, 20:30

Krausig hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 17:25
Gatem hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 16:42

Habt ihr sowas auch? Wie geht ihr damit um?
(Mir ist klar, dass die logischste und naheliegende Antwort hier „Mach einfach keinen Urlaub“ wäre, aber das fände ich auch irgendwie Schade)
Möglichst viel in den Urlaub packen. Also Dinge welche mir Spaß machen und ich gerne mache. Quasi fast jeden Tag durchplanen, so dass viel Leerlauf erst gar nicht aufkommt
Ich habe schon Nachmittags genug Leerlauf wenn ich normal arbeiten gehe. Im Urlaub ist das nur noch viel extremer da ja dann auch der ganze Vormittag mit Leerlauf dazukommt. Ich löse das meist damit das ich meist bis Nachmittags erstmal im Bett rumgammel und nebenbei Fernseher schaue oder im I-Net rum surfe.

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Krausig » Sonntag 14. Oktober 2018, 20:53

Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 20:30
Krausig hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 17:25
Gatem hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 16:42

Habt ihr sowas auch? Wie geht ihr damit um?
(Mir ist klar, dass die logischste und naheliegende Antwort hier „Mach einfach keinen Urlaub“ wäre, aber das fände ich auch irgendwie Schade)
Möglichst viel in den Urlaub packen. Also Dinge welche mir Spaß machen und ich gerne mache. Quasi fast jeden Tag durchplanen, so dass viel Leerlauf erst gar nicht aufkommt
Ich habe schon Nachmittags genug Leerlauf wenn ich normal arbeiten gehe. Im Urlaub ist das nur noch viel extremer da ja dann auch der ganze Vormittag mit Leerlauf dazukommt. Ich löse das meist damit das ich meist bis Nachmittags erstmal im Bett rumgammel und nebenbei Fernseher schaue oder im I-Net rum surfe.
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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Automobilist » Sonntag 14. Oktober 2018, 21:46

Urlaub interessiert mich in der Tat nicht; wofür auch. " Leerlauf " kommt selten vor, vielmehr bin ich froh, etwas Zeit zu haben, um Arbeiten zu erledigen, welche länger liegenblieben, als es an sich vorgesehen war.

In meinem ganzen Leben war ich nicht " spazieren ", dafür wäre mir meine Zeit zu schade ( abgesehen davon, daß ich äußerst ungern laufe, es sei denn zum Wagen ).

Facit : Situation ist für mich terra incognita.
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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Maverick » Sonntag 14. Oktober 2018, 22:17

Gatem hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 16:42
Hallo Leute,

kennt ihr das:
Für gewöhnlich bin ich eigentlich mit meinem Leben weitgehend zufrieden; ich habe mich mit meinem Single-Dasein abgefunden, lebe meinen Alltag und vermisse eigentlich nichts. Naja, zumindest solange der Alltag normal läuft.
Ich hatte jetzt wieder Urlaub und wie so oft ist es nun wieder anders. Plötzlich ist er wieder da, dieser Wunsch nach Beziehungen und sozialen Kontakten. Vielleicht liegt es daran, dass ich nur im Urlaub überhaupt andere Menschen in signifikantem Maße wahrnehme, oder die Aufgaben des Alltags fehlen, die mich beschäftigt halten, aber irgendwie habe ich jedesmal nach einem Urlaub so für ein bis zwei Wochen eine Art von Urlaubs-Depression.

Habt ihr sowas auch? Wie geht ihr damit um?
(Mir ist klar, dass die logischste und naheliegende Antwort hier „Mach einfach keinen Urlaub“ wäre, aber das fände ich auch irgendwie Schade)
Das kenne ich sehr gut. Mit einzelnen (Urlaubs)Tagen habe ich kein Problem, ab mehr als einer Woche Urlaub geht es mir aber ähnlich wie dir.

Es ist nicht so, dass mir langweilig wäre, meine Zeit bekomme ich sehr gut genutzt. Trotzdem brauche ich für jedem Tag einen “Sinn“, für den es sich lohnt, aufzustehen. Finde ich diesen Sinn nicht (Urlaub zuhause), bekomme ich auch Urlaubs-Depressionen.

Ich löse das Problem immer ganz einfach, indem ich sechs Wochen im Jahr in den Urlaub (außerhalb der BRD) verreise. Da haben die Tage alle einen Sinn und ich kann mich wirklich erholen und meine Akkus auftanken. Diesen Urlaub muss aber zwangsläufig alleine antreten. Fahre ich mit Bekannten in den Urlaub (von einem Kurzwochenende abgesehen) kann ich mich nicht erholen.

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Gatem » Montag 15. Oktober 2018, 08:18

Krausig hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 17:25
Möglichst viel in den Urlaub packen. Also Dinge welche mir Spaß machen und ich gerne mache. Quasi fast jeden Tag durchplanen, so dass viel Leerlauf erst gar nicht aufkommt
Es geht mir ja gar nicht mal so sehr um die Zeit des Urlaubs selbst. Da ist meine Stimmung an und für sich noch ziemlich gut. Es gibt (meist) viel neues zu sehen und zu tun, und auch die permanente Anwesenheit der immer gleichen Menschen gibt irgendwie das trügerische Gefühl irgendwie dazu zu gehören.
Meine Stimmung kippt dann in den meisten Fällen erst am Ende des Urlaubs, also wenn es wieder nach Hause geht und ist dann meist ein bis drei Wochen ziemlich gedrückt, obwohl ich dann ja bereits wieder in meinem Alltag stecke, der mir sonst keinerlei Probleme macht.

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Dr. House » Montag 15. Oktober 2018, 15:24

Gatem hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 16:42
Hallo Leute,

kennt ihr das:
Für gewöhnlich bin ich eigentlich mit meinem Leben weitgehend zufrieden; ich habe mich mit meinem Single-Dasein abgefunden, lebe meinen Alltag und vermisse eigentlich nichts. Naja, zumindest solange der Alltag normal läuft.
Ich hatte jetzt wieder Urlaub und wie so oft ist es nun wieder anders. Plötzlich ist er wieder da, dieser Wunsch nach Beziehungen und sozialen Kontakten. Vielleicht liegt es daran, dass ich nur im Urlaub überhaupt andere Menschen in signifikantem Maße wahrnehme, oder die Aufgaben des Alltags fehlen, die mich beschäftigt halten, aber irgendwie habe ich jedesmal nach einem Urlaub so für ein bis zwei Wochen eine Art von Urlaubs-Depression.

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(Mir ist klar, dass die logischste und naheliegende Antwort hier „Mach einfach keinen Urlaub“ wäre, aber das fände ich auch irgendwie Schade)
Das habe ich meist im Urlaub sowie an Wochenenden. Wenn du dann halt nirgends eingespannt bist (wie sonst auf der Arbeit).
Es ist sehr schwer das zu verhindern. Ich hab das Thema Liebe etc zwar abgehackt. Dennoch tauchen an besagten Tagen noch Restgedanken und Restgefühle auf. Ich glaube bis ich die vollends abgeschaltet habe, dauert es noch ein wenig.
Ich war einst glücklich, wenn auch nur im Traum.
Doch ich war glücklich.

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Polarfuchs » Montag 15. Oktober 2018, 15:38

Dr. House hat geschrieben:
Montag 15. Oktober 2018, 15:24
Gatem hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 16:42
Hallo Leute,

kennt ihr das:
Für gewöhnlich bin ich eigentlich mit meinem Leben weitgehend zufrieden; ich habe mich mit meinem Single-Dasein abgefunden, lebe meinen Alltag und vermisse eigentlich nichts. Naja, zumindest solange der Alltag normal läuft.
Ich hatte jetzt wieder Urlaub und wie so oft ist es nun wieder anders. Plötzlich ist er wieder da, dieser Wunsch nach Beziehungen und sozialen Kontakten. Vielleicht liegt es daran, dass ich nur im Urlaub überhaupt andere Menschen in signifikantem Maße wahrnehme, oder die Aufgaben des Alltags fehlen, die mich beschäftigt halten, aber irgendwie habe ich jedesmal nach einem Urlaub so für ein bis zwei Wochen eine Art von Urlaubs-Depression.

Habt ihr sowas auch? Wie geht ihr damit um?
(Mir ist klar, dass die logischste und naheliegende Antwort hier „Mach einfach keinen Urlaub“ wäre, aber das fände ich auch irgendwie Schade)
Das habe ich meist im Urlaub sowie an Wochenenden. Wenn du dann halt nirgends eingespannt bist (wie sonst auf der Arbeit).
Es ist sehr schwer das zu verhindern. Ich hab das Thema Liebe etc zwar abgehackt. Dennoch tauchen an besagten Tagen noch Restgedanken und Restgefühle auf. Ich glaube bis ich die vollends abgeschaltet habe, dauert es noch ein wenig.
Du bist doch noch so jung und falls da noch Restgefühle und Restgedanken vorhanden sind solltest du versuchen, diesen Gefühlen auch nachzugehen.

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Dr. House » Montag 15. Oktober 2018, 18:59

Polarfuchs hat geschrieben:
Montag 15. Oktober 2018, 15:38
Dr. House hat geschrieben:
Montag 15. Oktober 2018, 15:24
Gatem hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 16:42
Hallo Leute,

kennt ihr das:
Für gewöhnlich bin ich eigentlich mit meinem Leben weitgehend zufrieden; ich habe mich mit meinem Single-Dasein abgefunden, lebe meinen Alltag und vermisse eigentlich nichts. Naja, zumindest solange der Alltag normal läuft.
Ich hatte jetzt wieder Urlaub und wie so oft ist es nun wieder anders. Plötzlich ist er wieder da, dieser Wunsch nach Beziehungen und sozialen Kontakten. Vielleicht liegt es daran, dass ich nur im Urlaub überhaupt andere Menschen in signifikantem Maße wahrnehme, oder die Aufgaben des Alltags fehlen, die mich beschäftigt halten, aber irgendwie habe ich jedesmal nach einem Urlaub so für ein bis zwei Wochen eine Art von Urlaubs-Depression.

Habt ihr sowas auch? Wie geht ihr damit um?
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Das habe ich meist im Urlaub sowie an Wochenenden. Wenn du dann halt nirgends eingespannt bist (wie sonst auf der Arbeit).
Es ist sehr schwer das zu verhindern. Ich hab das Thema Liebe etc zwar abgehackt. Dennoch tauchen an besagten Tagen noch Restgedanken und Restgefühle auf. Ich glaube bis ich die vollends abgeschaltet habe, dauert es noch ein wenig.
Du bist doch noch so jung und falls da noch Restgefühle und Restgedanken vorhanden sind solltest du versuchen, diesen Gefühlen auch nachzugehen.
Zwecklos, absolut zwecklos. Da ich zu den Übriggebliebenen gehöre (und das Aussehen äh eher besch..eiden ist) wird das nichts (wie auch schon die letzten 10 Jahre). Die Zeit (und Frauen die Familie wollen) wartet nicht auf mich. Ich hab das Spiel daher vorzeitig beendet.

Edit und offtopic: 100 er Beitrag, yay :gewinner:
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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 15. Oktober 2018, 23:10

Gatem hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 16:42
Habt ihr sowas auch? Wie geht ihr damit um?
(Mir ist klar, dass die logischste und naheliegende Antwort hier „Mach einfach keinen Urlaub“ wäre, aber das fände ich auch irgendwie Schade)
Kenne ich sehr gut. Arbeit bedeutet nicht nur Stress und extremer Zeitmangel, sondern auch Kontakte zu Menschen und Ablenkung. Ein oder zwei Tage am WE alleine sein kann ich als introvertierte Person sehr gut. Meist mache ich aber an einem WE-Tag was mit Freunden. Der andere Tag ist für mich zur Erholung.
Blöd ist es aber, wenn zu viele freie Tage nacheinander kommen. Da alleine reisen für mich sehr fad, frustrierend und demütigend ist, unterlasse ich das mittlerweile. Bleibe lieber daheim und verbringe die Zeit mit Nachrichtenmagazinen, Dokus und Videospielen.
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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Seb-X » Samstag 20. Oktober 2018, 20:09

Krausig hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 17:25
Möglichst viel in den Urlaub packen. Also Dinge welche mir Spaß machen und ich gerne mache. Quasi fast jeden Tag durchplanen, so dass viel Leerlauf erst gar nicht aufkommt.
Dazu fehlt mir beispielsweise die Motivation. Ich hatte jetzt ne Woche frei und hatte auf nichts Bock.
"Wenn man aus einem protestantischen Land kommt, ist man immer etwas beschämt, wenn man bei der Arbeit nicht gelitten hat." (Lars von Trier)

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Siegfried » Samstag 20. Oktober 2018, 20:38

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 15. Oktober 2018, 23:10
Bleibe lieber daheim und verbringe die Zeit mit Nachrichtenmagazinen, Dokus und Videospielen.

Bei uns nennt man das "Zeit totschlagen". :) Das sind aber auch wieder so Antworten die bei einem Date meistens tötlich sind und ich unsicher bin sowas überhaupt zu äußern. Ein interessanter Mann hat gefälligst in seinem Urlaub was besseres zu tun als nur irgendwie Zeit totzuschlagen.... das hat schon wieder so einen komischen, langweiligen und freakigen beigeschmack.

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 22. Oktober 2018, 19:39

Ist nur blöd, wenn Freunde heutzutage wegen Haus, Arbeit, Partner und immer öfters Kindern nicht mehr die Zeit für Unternehmungen mit Freunden wie noch mit 20 oder 25 haben und alleine vieles keinen Spaß macht.
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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Siegfried » Dienstag 23. Oktober 2018, 07:43

Vom Gefühl wird das mit der Zeit noch schlimmer je älter die Leute werden. Dann kommt ja noch Hausbau und Geldverdienen dafür, die Kinder werden größer und müssen zu Hinz und Kunz gefahren werden, die Eltern können nicht mehr so und brauchen mehr Hilfe. Kostet alles mehr Zeit.
Erst mit ca. 50 ändert sich das wohl ein bisschen wenn die Kinder aus dem Haus sind, die Eltern schon gestorben sind und Geld nicht mehr so wichtig ist.

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 23. Oktober 2018, 18:11

Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 07:43
Vom Gefühl wird das mit der Zeit noch schlimmer je älter die Leute werden. Dann kommt ja noch Hausbau und Geldverdienen dafür, die Kinder werden größer und müssen zu Hinz und Kunz gefahren werden, die Eltern können nicht mehr so und brauchen mehr Hilfe. Kostet alles mehr Zeit.
Leider wahr, vor allem bei Freunden, die älter sind, der Fall. Aber bei den gleich alten oder jüngeren ist es auch nicht besser, Babys sind auch sehr zeitintensiv.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Tania » Dienstag 23. Oktober 2018, 18:41

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 18:11
Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 07:43
Vom Gefühl wird das mit der Zeit noch schlimmer je älter die Leute werden. Dann kommt ja noch Hausbau und Geldverdienen dafür, die Kinder werden größer und müssen zu Hinz und Kunz gefahren werden, die Eltern können nicht mehr so und brauchen mehr Hilfe. Kostet alles mehr Zeit.
Leider wahr, vor allem bei Freunden, die älter sind, der Fall. Aber bei den gleich alten oder jüngeren ist es auch nicht besser, Babys sind auch sehr zeitintensiv.
Stimmt, mit Kindern wird die Zeit für alles, was nichts mit denen zu tun hat, knapp. Aber dafür nutzt man die freie Zeit dann auch effizient

Die lieben Mitmenschen machen es einem allerdings auch nicht immer leicht ...

Liebe knüpft ein Band zwischen uns, aber nicht, um uns zurückzuhalten. Es soll uns davor bewahren, abzustürzen, oder dabei helfen, höher hinauszuklettern. (Aus "Unravel Two")

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Pferdedieb » Montag 29. Oktober 2018, 18:24

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 20. Oktober 2018, 20:38
Bei uns nennt man das "Zeit totschlagen". :) Das sind aber auch wieder so Antworten die bei einem Date meistens tötlich sind und ich unsicher bin sowas überhaupt zu äußern. Ein interessanter Mann hat gefälligst in seinem Urlaub was besseres zu tun als nur irgendwie Zeit totzuschlagen.... das hat schon wieder so einen komischen, langweiligen und freakigen beigeschmack.
Dafür reicht bei mir schon ein Wochenende, wenn die Kollegen am Montag fragen: "Uuuuund ... wie war deine Wochenende?" :sadman:

Ich sage dann immer nur "gut", obwohl mir entweder stinklangweilig war oder ich habe Dinge getan, die zwar notwendig sind, aber nicht unter "sinnvolle Freizeitaktvität" fallen, z.B. Laub zusammenrechen, Winterreifen wechseln, Unordnung aufräumen ....

Am schlimmsten ist es, wenn ich nach dem Urlaub gefragt werde, ob ich in Urlaub war :sadman:
Ja, mit wem dem denn bitte? Alleine durch die Pyramiden von Giseh laufen? Oder gar mit einer Reisegruppe und vorgefertigem Programm?
Am besten noch mit 20 nörgelnden Rentnern?
Wenn Kollegin Müller mit Kind und Kegel ans Mittelmeer fährt, hat sie ja gut lachen. Familienurlaub gibts halt nur mit Familie und Partnerurlaub nur mit Partner. Und Urlaub mit Freunden nur wenn man Freunde hat ....

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Re: Abweichung vom Alltag und ihre Folgen

Beitrag von Pferdedieb » Montag 29. Oktober 2018, 18:25

Pferdedieb hat geschrieben:
Montag 29. Oktober 2018, 18:24
Siegfried hat geschrieben:
Samstag 20. Oktober 2018, 20:38
Bei uns nennt man das "Zeit totschlagen". :) Das sind aber auch wieder so Antworten die bei einem Date meistens tötlich sind und ich unsicher bin sowas überhaupt zu äußern. Ein interessanter Mann hat gefälligst in seinem Urlaub was besseres zu tun als nur irgendwie Zeit totzuschlagen.... das hat schon wieder so einen komischen, langweiligen und freakigen beigeschmack.
Dafür reicht bei mir schon ein Wochenende, wenn die Kollegen am Montag fragen: "Uuuuund ... wie war deine Wochenende?" :sadman:

Ich sage dann immer nur "gut", obwohl mir entweder stinklangweilig war oder ich habe Dinge getan, die zwar notwendig sind, aber nicht unter "sinnvolle Freizeitaktvität" fallen, z.B. Laub zusammenrechen, Winterreifen wechseln, Unordnung aufräumen ....

Am schlimmsten ist es, wenn ich nach dem Urlaub gefragt werde, ob ich in Urlaub war :sadman:
Ja, mit wem denn bitte? Alleine durch die Pyramiden von Giseh laufen? Oder gar mit einer Reisegruppe und vorgefertigem Programm?
Am besten noch mit 20 nörgelnden Rentnern?
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