Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von schmog » Samstag 17. November 2018, 16:54

Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:45
Hi schmog,
ein kluger Einwand.
schmog hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:10
Psychisch Kranke Frauen haben oft noch höhere Ansprüche als Normale.
Konsequenter Weise müssen wir dann auch einräumen, dass das bei psychisch kranken Männern ganz gleich der Fall sein kann.

Wenn es jetzt bei einer Person so ist, sehe ich keine Anwendbarkeit des Marktwert Modells.
Meine schizophrene Kollegin sagte einmal, sie hätte in der Psychiatrie Chancen bei vielen Männern gehabt.
Allerdings wollte sie lieber einen Normalen. So ist es nun einmal, die Frau hat die Wahl ...
Zustand und Band Status Quo ist super

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Gatem » Samstag 17. November 2018, 20:23

Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:12
Gatem hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 14:20
Ich habe Fisch hier in der Metapher nicht im Sinne eines lebenden (Haus)Tieres gemeint, sondern im Sinne eines Nahrungsmittels. Also müsste man hier eine passende Beilage wählen.
Da ich keine Ahnung habe was man zu Fisch ist, möchte ich mein Beispiel hiermit zu Hähnchen ändern. Ich suche nun das passende Pommes-Gegenstück.
Eine sinnvolle Anwendbarkeit deiner Lebensmittel Metapher ist nicht ersichtlich. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Gebratene Hühnchen essen keine Pommes und die Pommes essen auch keine Hühnchen. Sie wählen einander nicht.
Die Wahl-Geschichte hast du ja auch überhaupt erst eingebracht.
Mir ging es lediglich darum zu zeigen dass unterschiedliche Menschen komplett unterschiedliche Vorlieben haben - sowohl beim Essen, als auch beim Partner und in allen anderen Belangen. Und die Präferenzen des einen stehen in keinerlei kausalem Zusammenhang zu denen eines anderen.
Daher ist es völliger Humbug zu behaupten, dass man sich selbst mögen müsse um von anderen gemocht zu werden. Die anderen haben ihre eigenen Ansprüche: entweder mögen sie dich, oder aber nicht. Wie du selbst zu dir stehst hat damit nicht das Geringste zu tun.

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Stabil » Samstag 17. November 2018, 21:01

Gatem hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 20:23
... entweder mögen sie dich, oder aber nicht. Wie du selbst zu dir stehst hat damit nicht das Geringste zu tun.
Deine Überzeugung respektiere ich. Anscheinend magst du Leute, die sich selbst nicht mögen, im selben Ausmass und und mit der selben Wahrscheinlichkeit wie Menschen, die sich selbst mögen.

In dieser Hinsicht geht es nicht allen Menschen so wie dir.

Nicht nur ich finde es leichter jemanden zu mögen, der sich selbst mag. Das kann ich auch bei den meisten Menschen, die ich kenne, beobachten.

Auch die Psychologie ist zu dem Schluss gekommen, dass sich das 'sich selbst Mögen' im Allgemeinen sehr stark positiv darauf auswirkt, wie sehr man gemocht wird. Das ist eine Information, die man berücksichtigen kann.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von knopper » Samstag 17. November 2018, 21:28

Also irgendwie muss ich dem TE auch zustimmen, bzw. ist es auch son ein wenig mein Eindruck,
Besonders wenn man Online jemanden kennenlernt, kommt doch sehr schnell die Frage nach dem Job, was man so macht usw... Schnell in Erklärungsnot gerät man ja wenn man sagt das man kein Auto besitzt ... "Ähh wie jetzt" ist die häufigste Reaktion. Als wäre es schon so normal wie eine Toilette zu hause zu haben oder so. :D
Wenn man meint das man nur n befristeten Job hat, kommt meist gleich so was wie "und schaust dich schon nach was anderem um" und so... :D Ich sage "nee noch nicht." :hammer:

Ey wo leben wir eigentlich? Das ist definitiv unser hoch gezüchtetes System in seinen extremsten Ausmaßen, was sich halt auf die Gesellschaft und auch den Partnermarkt widerspiegelt, anders kann ich es mir nicht erklären.

Vor 40 Jahren noch, also auch zu DDR Zeiten, wären derartige Fragen so nicht gekommen da bin ich mir sicher. OK da war halt ein Auto auch noch eine Ausnahme. Es hat also auch schon was mit dem System zu tun in dem wir leben.

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von BartS » Samstag 17. November 2018, 21:57

Morkel hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 15:11
Sorry, war nicht meine Absicht.
Okay, akzeptiere ich.
Morkel hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 15:11
Trotzdem würde mich aber interessieren, was aus so einer psychologischen Studie für konkrete Handlungsanweisungen und Erkenntnisse ableitbar sind, also was Nutzbares für die Partnersuche. Momentan kommen mir nur Szenarien in den Sinn, wo man sich unnötig einengt und behindert, wenn man zuviel auf solche Untersuchungen gibt. Eben in dem man anfängt andere auszusortieren oder das eigene Aussortiertwerden gedanklich vorwegnimmt. Daher würde mich gerne mal eine andere Sicht interessieren. Das ist eigentlich alles was ich wissen wollte.
Das kommt natürlich auf das konkrete Wissen oder Ergebnis der jeweiligen Studie an. Wobei ich allgemein schon der Meinung bin, mehr Wissen hilft eher ein Problem zu lösen als weniger. Aussortieren muss man bei der Partnerwahl sowieso, das sagt schon der Name. Man kann schlechterdings über 3 Milliarden Menschen des anderen Geschlechts als gleichrangige Beziehungskandidaten ansehen. Es kann auch weiterhelfen, wenn man mal schaut, wo sich Menschen für eine Beziehung überhaupt kennenlernen. Beispielsweise wird das Ansprechen in der Disko vollkommen überbewertet, wenn man sich mal die Statistiken anschaut, während das Internet von Jahr zu Jahr immer mehr im kommen ist.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Siegfried » Samstag 17. November 2018, 22:11

schmog hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:54
Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:45
Hi schmog,
ein kluger Einwand.
schmog hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:10
Psychisch Kranke Frauen haben oft noch höhere Ansprüche als Normale.
Konsequenter Weise müssen wir dann auch einräumen, dass das bei psychisch kranken Männern ganz gleich der Fall sein kann.

Wenn es jetzt bei einer Person so ist, sehe ich keine Anwendbarkeit des Marktwert Modells.
Meine schizophrene Kollegin sagte einmal, sie hätte in der Psychiatrie Chancen bei vielen Männern gehabt.
Allerdings wollte sie lieber einen Normalen. So ist es nun einmal, die Frau hat die Wahl ...
Das ist aber eher ein Problem der Männer.
Wenn die Frau halbwegs gut aussieht ist es beim Kennenlernen doch vielen Männern relativ egal wie Frau psychisch drauf ist. Folglich hat Frau immer noch genug Auswahl und hat es nicht nötig ihre Ansprüche zu senken.

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Stabil » Samstag 17. November 2018, 22:19

Hallo nap,
jetzt bist du noch tiefer in die Überlegungen eingestiegen.
naptime hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:43
aber bei einer Frau mit meinen Problemen würde ich mir zumindest erhoffen, dass ich aus Mangel an Optionen nicht von vorneherein ausgeschlossen würde.
Völlig richtig. Ein Mann mit wenig Optionen und eine Frau mit wenig Optionen können sich schon einig werden. Wir sind ja immer noch beim Marktwert Modell. Im Zusammenpass Modell hätte ich gesagt, ein Mann mit besonderen Erfahrungen und eine Frau mit besonderen Erfahrungen können einander verstehen und haben eine Basis zum Kennenlernen und später eventuell für mehr.

Das löst deine Probleme noch nicht. Das sehe ich auch ohne Illusionen. Aber hier hast du einen möglichen Ansatzpunkt. Hier liegt der Ausgangspunkt zu neuen möglichen Aufgaben.

Die zu lösende Aufgabe hat sich verschoben. Vorher ist es sozusagen darum gegangen, dass du ein anderer sein müsstest. Das war unlösbar, denn ein anderer werden wir nicht.

Die neue Aufgabenstellungen könnte lauten, diese Frauen von denen du gesprochen hast, ausfindig zu machen, eine Vorstellung von einer Art von Beziehung zu entwickeln, Kontakte und Bekanntschaften zu knüpfen. Das sind sehr anspruchsvolle Aufgaben, die nicht schnell lösbar sind. Wie solche Aufgaben lösbar sind, weiss man vorher nicht. Es gibt auch keine fertigen Lösungen und den Weg muss jeder einzelne selber finden. Dass es möglich ist weiss ich, ich habe mehrere Paare gesehen, die in Wohnbetreuung und psychiatrischer Betreung waren. Garantie gibt es für keinen, und ein Versprechen, dass alles leicht und einfach sein wird, gibt es auch nicht.

naptime hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:43
Frauen an sich haben einen höheren Marktwert ...
Das stimmt so nicht. Ein allfälliger Männerüberschuss ist nicht so gross, dass er sich hier nennenswert auswirken würde. Dass wir Männer die Frauen im Allgemein so toll finden ist etwas anderes, das ist nur unser subjektiver Eindruck, der nichts mit dem Marktwert zu tun hat. Umgekehrt finden die Frauen die Männer toll und sehnen sich nach einem. Ich vermute, dass du die Frauen eher überbewertest, weil sie dir so unereichbar scheinen.

naptime hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:43
... und haben in der Regel mehr Wahlfreiheit was den Partner angeht als Männer mit vergleichbaren Rahmenbedingungen (Männer sind generell weniger wählerisch), ...
Das stimmt nur zum Teil, in einem anderen Bereich sind die Männer wählerischer und das gleicht sich aus. Insgesamt kann kein Geschlecht wählerischer sein, weil gleich viele Männer und Frauen jeweils in Beziehungen jeder Art kommen.

Die Frauen sind beim unverbindlichen Sex wählerischer und die Männer sind beim Eingehen von langfristigen Bindungen in eine Bezihung wählerischer. Wie gesagt - das gleicht sich aus.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von naptime » Samstag 17. November 2018, 22:23

Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 22:19
naptime hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:43
Frauen an sich haben einen höheren Marktwert ...
Das stimmt so nicht. Ein allfälliger Männerüberschuss ist nicht so gross, dass er sich hier nennenswert auswirken würde. Dass wir Männer die Frauen im Allgemein so toll finden ist etwas anderes, das ist nur unser subjektiver Eindruck, der nichts mit dem Marktwert zu tun hat. Umgekehrt finden die Frauen die Männer toll und sehnen sich nach einem. Ich vermute, dass du die Frauen eher überbewertest, weil sie dir so unereichbar scheinen.

naptime hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:43
... und haben in der Regel mehr Wahlfreiheit was den Partner angeht als Männer mit vergleichbaren Rahmenbedingungen (Männer sind generell weniger wählerisch), ...
Das stimmt nur zum Teil, in einem anderen Bereich sind die Männer wählerischer und das gleicht sich aus. Insgesamt kann kein Geschlecht wählerischer sein, weil gleich viele Männer und Frauen jeweils in Beziehungen jeder Art kommen.

Die Frauen sind beim unverbindlichen Sex wählerischer und die Männer sind beim Eingehen von langfristigen Bindungen in eine Bezihung wählerischer. Wie gesagt - das gleicht sich aus.
Fast alle Frauen, dich ich in Psychiatrien kennengelernt habe, waren fest verpartnert. Fast all Männer waren Single. Die Ansprüche sind definitiv unterschiedlich - Frauen mit psychischen Problemen sind auf dem Partnermarkt noch lange nicht so weit unten durch wie Männer in der gleichen Situation.

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Gatem » Samstag 17. November 2018, 22:48

Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 21:01
Gatem hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 20:23
... entweder mögen sie dich, oder aber nicht. Wie du selbst zu dir stehst hat damit nicht das Geringste zu tun.
Deine Überzeugung respektiere ich. Anscheinend magst du Leute, die sich selbst nicht mögen, im selben Ausmass und und mit der selben Wahrscheinlichkeit wie Menschen, die sich selbst mögen.
Das Ding ist doch: Du kannst als Außenstehender - und das sind wir im Hinblick auf die Dinge, die sich im Kopf eines anderen abspielen, nunmal alle - doch überhaut nicht erkennen und wissen, wie es um die Selbstliebe einer Person aussieht.
Deine Empfindungen der entsprechenden Person gegenüber kannst du ausschließlich anhand deiner Gedankenwelt und Wahrnehmung gestalten.

Insofern empfinde ich auch deine folgenden Aussagen als unrealistisch:
In dieser Hinsicht geht es nicht allen Menschen so wie dir.

Nicht nur ich finde es leichter jemanden zu mögen, der sich selbst mag. Das kann ich auch bei den meisten Menschen, die ich kenne, beobachten.

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Stabil » Samstag 17. November 2018, 22:56

naptime hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 22:23
Fast alle Frauen, dich ich in Psychiatrien kennengelernt habe, waren fest verpartnert. Fast all Männer waren Single. Die Ansprüche sind definitiv unterschiedlich - Frauen mit psychischen Problemen sind auf dem Partnermarkt noch lange nicht so weit unten durch wie Männer in der gleichen Situation.
Wie gesagt, die Aufgabe solche Frauen zu suchen - wenn man sich diese stellen will - ist nicht einfach. Man entscheidet sich dafür, wenn einem das Ziel, nämlich welche zu finden, wichtig genug ist. Was dir wie wichtig ist, also deine Prioritäten kannst nur du definieren.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von BartS » Samstag 17. November 2018, 23:14

Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 22:19
Völlig richtig. Ein Mann mit wenig Optionen und eine Frau mit wenig Optionen können sich schon einig werden. Wir sind ja immer noch beim Marktwert Modell.
Das hört sich so ähnlich an wie die Ratschläge einiger Nicht-ABs im Forum "Hey ihr seid doch alle ABs, wieso bildet ihr keine Paare?" :D Tja, nur dass das auf Kommando nicht so wirklich funktioniert. Zum Marktwert-Modell, wenn man es ernst nimmt, bedeutet es ja, dass man wenig Chancen hat, bei jemanden des anderen Geschlechts zu landen. Das gilt auch für diejenigen, die selbst einen geringen Marktwert haben. Und eigentlich war Schmogs Antwort in diesem Thread fast schon prototypisch. Auch wenn man sich wenig attraktiv fühlt, heißt das nicht, dass man jede oder jeden nehmen würde. Irgendwie verständlich.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Stabil » Samstag 17. November 2018, 23:16

Gatem hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 22:48
Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 21:01
Gatem hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 20:23
... entweder mögen sie dich, oder aber nicht. Wie du selbst zu dir stehst hat damit nicht das Geringste zu tun.
Deine Überzeugung respektiere ich. Anscheinend magst du Leute, die sich selbst nicht mögen, im selben Ausmass und und mit der selben Wahrscheinlichkeit wie Menschen, die sich selbst mögen.
Das Ding ist doch: Du kannst als Außenstehender - und das sind wir im Hinblick auf die Dinge, die sich im Kopf eines anderen abspielen, nunmal alle - doch überhaut nicht erkennen und wissen, wie es um die Selbstliebe einer Person aussieht.
Deine Empfindungen der entsprechenden Person gegenüber kannst du ausschließlich anhand deiner Gedankenwelt und Wahrnehmung gestalten.

Insofern empfinde ich auch deine folgenden Aussagen als unrealistisch:
In dieser Hinsicht geht es nicht allen Menschen so wie dir.

Nicht nur ich finde es leichter jemanden zu mögen, der sich selbst mag. Das kann ich auch bei den meisten Menschen, die ich kenne, beobachten.
Ja es ist klar, dass du mit deinen Überzeugungen das nicht nach vollziehst. Und das ist vollkommen ok für mich.


Wie ich schon geschrieben habe:
Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 21:01
Auch die Psychologie ist zu dem Schluss gekommen, dass sich das 'sich selbst Mögen' im Allgemeinen sehr stark positiv darauf auswirkt, wie sehr man gemocht wird. Das ist eine Information, die man berücksichtigen kann.
Dazu sollte ich vielleicht anfügen, dass die Psychologie auch herausgefunden hat, dass die Information zwischen Menschen sehr starken Unterschieden unterworfen ist. Die Fähigkeit zur Empathie ist den Menschen in einem unterschiedlichen Ausmass gegeben. Es gibt Menschen, die mit anderen sehr wohl über derlei Dinge wie die Selbstliebe reden. Es gibt Menschen, die sehr wohl darauf achten, wie jemand mit sich selbst umgeht.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Morkel » Samstag 17. November 2018, 23:27

BartS hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 21:57
Morkel hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 15:11
Sorry, war nicht meine Absicht.
Okay, akzeptiere ich.
Morkel hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 15:11
Trotzdem würde mich aber interessieren, was aus so einer psychologischen Studie für konkrete Handlungsanweisungen und Erkenntnisse ableitbar sind, also was Nutzbares für die Partnersuche. Momentan kommen mir nur Szenarien in den Sinn, wo man sich unnötig einengt und behindert, wenn man zuviel auf solche Untersuchungen gibt. Eben in dem man anfängt andere auszusortieren oder das eigene Aussortiertwerden gedanklich vorwegnimmt. Daher würde mich gerne mal eine andere Sicht interessieren. Das ist eigentlich alles was ich wissen wollte.
Das kommt natürlich auf das konkrete Wissen oder Ergebnis der jeweiligen Studie an. Wobei ich allgemein schon der Meinung bin, mehr Wissen hilft eher ein Problem zu lösen als weniger. Aussortieren muss man bei der Partnerwahl sowieso, das sagt schon der Name. Man kann schlechterdings über 3 Milliarden Menschen des anderen Geschlechts als gleichrangige Beziehungskandidaten ansehen. Es kann auch weiterhelfen, wenn man mal schaut, wo sich Menschen für eine Beziehung überhaupt kennenlernen. Beispielsweise wird das Ansprechen in der Disko vollkommen überbewertet, wenn man sich mal die Statistiken anschaut, während das Internet von Jahr zu Jahr immer mehr im kommen ist.
Sorry, aber das ist keine Antwort auf die Frage, was du aus dieser konkreten Studie bzgl. gleicher Attraktivität für Handlungsanweisungen siehst. Klingt alles sehr vage und allgemein formuliert.

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Stabil » Samstag 17. November 2018, 23:47

BartS hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 23:14
Das hört sich so ähnlich an wie die Ratschläge einiger Nicht-ABs im Forum "Hey ihr seid doch alle ABs, wieso bildet ihr keine Paare?" :D Tja, nur dass das auf Kommando nicht so wirklich funktioniert.
Das wurde nicht gesagt. So differenziert sollte man schon lesen können, um das nicht zu verwechseln.
BartS hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 23:14
Zum Marktwert-Modell, wenn man es ernst nimmt, bedeutet es ja, dass man wenig Chancen hat, bei jemanden des anderen Geschlechts zu landen.
DAs Marktwert Modell, das ich selbst nicht für sinnvoll erachte, sagt den Menschen, die es anwenden wollen etwas anderes:
"Du hast wenig Chancen, wenn du mehr Marktwert verlangst, als du selbst bietest."
Und
"Du hast gute Chancen, wenn du unter Menschen suchst, die so viel Markt wert bieten, wie du selbst."
schmog hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 15:59
BartS hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 15:54
schmog hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 15:41
Was habe ich wohl für einen Marktwert? :shock: Hatte ich jemals einen?
alter MAB60, Frührentner und krank ...
Welche Chancen würdest Du einer Ü60-Frau einräumen die Frührentnerin und krank ist, mit ihr eine Beziehung zu führen?
Das ist keine Option!
Warum nicht (wenn schon denn schon) eine 5-8 Jahre jüngere?
Niemand zwingt ihn eine gleichaltrige mit den gleichen Problemen zu nehmen.
Das Marktwert Modell sagt nur, dass er gute chancen hat, wenn er sich unter diesen Frauen eine sucht.
schmog hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 16:08
Da vegetiere ich seit über 40 Jahren als MAB vor mich hin, und dürfte mich als Mr. Auslaufmodell 60 mit einer alten Frau begnügen?
Dann lieber nichts.
Das ist seine freie entscheidung. Der alte Mann will keine alte Frau.

Die Ursache ist aber nicht das Marktwert Modell. Die Ursache ist, dass er mehr will, als er bieten kann, weil er all das, was er selbst ist, bei einer Frau nicht akzeptiert.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von BartS » Samstag 17. November 2018, 23:52

Morkel hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 23:27
Sorry, aber das ist keine Antwort auf die Frage, was du aus dieser konkreten Studie bzgl. gleicher Attraktivität für Handlungsanweisungen siehst. Klingt alles sehr vage und allgemein formuliert.
Sorry, mein Fehler. Ich hatte nicht "so einer psychologischen Studie" mit der ganz konkreten Studie assoziiert. Ich würde beispielsweise daraus ableiten, dass ich versuche meine Attraktivität so weit es geht zu objektivieren und keine überzogenen Ansprüche entwickele. Sie muss also nicht superintelligent oder superwitzig sein oder die superreine Haut haben oder einen Körper mit den Maßen 90-60-91 haben. Übrigens können Außenstehende oft besser einschätzen, ob zwei Menschen von ähnlicher Attraktivität sind als wenn wir persönlich davon betroffen sind. Und ich würde mich auf die Frauen konzentrieren, wo Außenstehende sagen "ihr zwei würdet ein gutes Paar abgeben". Diese Intuition dieser Menschen kann sehr hilfreich sein.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Siegfried » Sonntag 18. November 2018, 00:04

BartS hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 23:14
Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 22:19
Völlig richtig. Ein Mann mit wenig Optionen und eine Frau mit wenig Optionen können sich schon einig werden. Wir sind ja immer noch beim Marktwert Modell.
Das hört sich so ähnlich an wie die Ratschläge einiger Nicht-ABs im Forum "Hey ihr seid doch alle ABs, wieso bildet ihr keine Paare?" :D Tja, nur dass das auf Kommando nicht so wirklich funktioniert. Zum Marktwert-Modell, wenn man es ernst nimmt, bedeutet es ja, dass man wenig Chancen hat, bei jemanden des anderen Geschlechts zu landen. Das gilt auch für diejenigen, die selbst einen geringen Marktwert haben. Und eigentlich war Schmogs Antwort in diesem Thread fast schon prototypisch. Auch wenn man sich wenig attraktiv fühlt, heißt das nicht, dass man jede oder jeden nehmen würde. Irgendwie verständlich.
Das ist für mich das Hauptargument/Grund warum es überhaupt AB's gibt. Da passt einfach das Preis/Leistungsverhältniss nicht.
Auch wenn wir nichts zu bieten haben und im Marktwert ganz unten sind schauen wir auf der Singlebörse trotzdem nicht nach den passenden uns zustehenden unattraktiven Gegenstücken sondern schauen nur nach den attraktiven mit viel höherem Marktwert, schreiben die an, wundern uns und sind frustriert warum niemand zurückschreibt. Die unattraktiven die unseren Ansprüchen nicht genügen lassen wir links liegen, sind aber im Gegenzug selber frustriert wenn die Gegenseite es genauso macht. ;)

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von BartS » Sonntag 18. November 2018, 00:05

Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 23:47
BartS hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 23:14
Das hört sich so ähnlich an wie die Ratschläge einiger Nicht-ABs im Forum "Hey ihr seid doch alle ABs, wieso bildet ihr keine Paare?" :D Tja, nur dass das auf Kommando nicht so wirklich funktioniert.
Das wurde nicht gesagt. So differenziert sollte man schon lesen können, um das nicht zu verwechseln.
Das ist mir doch bewusst. :D Darum schrieb ich auch, dass es sich so ähnlich anhört. Sonst hätte ich geschrieben, dass es sich genauso anhört.
Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 23:47
BartS hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 23:14
Zum Marktwert-Modell, wenn man es ernst nimmt, bedeutet es ja, dass man wenig Chancen hat, bei jemanden des anderen Geschlechts zu landen.
DAs Marktwert Modell, das ich selbst nicht für sinnvoll erachte, sagt den Menschen, die es anwenden wollen etwas anderes:
"Du hast wenig Chancen, wenn du mehr Marktwert verlangst, als du selbst bietest."
Und
"Du hast gute Chancen, wenn du unter Menschen suchst, die so viel Markt wert bieten, wie du selbst."
In beiden Punkten, ja ich denke, dass sagt das Marktmodell auch aus. Wobei "gute Chancen" ist relativ. Aber das genauer auszuführen, würde jetzt zu weit führen.
Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 23:47
schmog hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 16:08
Da vegetiere ich seit über 40 Jahren als MAB vor mich hin, und dürfte mich als Mr. Auslaufmodell 60 mit einer alten Frau begnügen?
Dann lieber nichts.
Das ist seine freie entscheidung. Der alte Mann will keine alte Frau.
Eben. Was auch nicht gegen das Marktmodell spricht. Chancen haben und den potentiellen Partner auch wirklich wollen, sind nun mal zwei verschiedene Dinge. Und ein freier Markt beruht auch auf die Freiwilligkeit der Akteure.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von desigual » Sonntag 18. November 2018, 00:15

schmog hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:54
Stabil hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:45
Hi schmog,
ein kluger Einwand.
schmog hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 16:10
Psychisch Kranke Frauen haben oft noch höhere Ansprüche als Normale.
Konsequenter Weise müssen wir dann auch einräumen, dass das bei psychisch kranken Männern ganz gleich der Fall sein kann.

Wenn es jetzt bei einer Person so ist, sehe ich keine Anwendbarkeit des Marktwert Modells.
Meine schizophrene Kollegin sagte einmal, sie hätte in der Psychiatrie Chancen bei vielen Männern gehabt.
Allerdings wollte sie lieber einen Normalen. So ist es nun einmal, die Frau hat die Wahl ...
Na ja, da stellt sich aber die Frage, ob sie denn auch bei (vielen) Normalo-Männern Chancen hatte.
Wenn nicht, dann kann man nicht behaupten, dass diese Frau wirklich die Wahl hatte, dann hatte sie bloß überzogenen Ansprüche....

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von desigual » Sonntag 18. November 2018, 00:20

Ansonsten glaube ich nicht, dass Liebe kapitalistischer ist als früher. Im Gegenteil, wenn ich mir vorstelle, ich hätte in den 50ern gelebt: Um mir meinen jetzigen Lebensstandard leisten zu können, hätte ich mir einen Mann mit gutem bis sehr guten Einkommen suchen müssen.
In unserer Zeit hingegen kann ich auch als verheiratete Frau und Mutter problemlos arbeiten, für mein Leben Geld verdienen und mir den Mann aussuchen, der mir gefällt, z. B. auch den faszinierenden Künstler mit niedrigem Einkommen.

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Thorson » Sonntag 18. November 2018, 00:45

Clochard hat geschrieben:
Donnerstag 15. November 2018, 20:48
das ist doch alles alt, siehe Houellebeqc "Ausweitung der Kampfzone"
Seine beiden Werke "Elementarteilchen" und "Plattform" haben mir sogar noch mehr zugesagt bzgl. dieses Themas, mit der Ausweitung der Kampfzone konnte ich nicht viel anfangen (hab diese allerdings erst spät gelesen).

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