Leben in einer extravertierten Welt

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Kief
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Kief » Montag 26. November 2018, 15:59

AviferAureus hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 15:41
Volta hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 15:33
Könnt ihr vielleicht die Diskussion auslagern?
Hatte auch schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen (Kief vermutlich auch).
Ja.
6-4-2 = ambo-/zentrivertiert.
Das Gerne-Ausschlafen ist übrigens neutral (wenn man es als einzigen Punkt anklickt).
16-6-3 Intro

Heisst das im Umkehrschluss, Auschlafen ist als Kombination mit anderem dann nicht mehr neutral?


K

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Hoppala » Montag 26. November 2018, 18:04

Tyrion hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 11:14
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 02:03
Ich weiß nicht, ob Introvertierte in dieser Welt wirklich gegenüber Extrovertrierten benachteiligt sind. Mir scheint, beides hat Vor- und Nachteile, in manchen Bereichen mal mehr, mal weniger, und Extroversion ist aktuell in manchen Bereichen zunehmend von Nachteil. Ich mein, das stundenlang konzentriert auf Bildschirme gucken ist ja nicht unbedingt besonders Extro-freundlich.
Kommt auch immer darauf an. Man muss ggf. viel telefonieren, was eher extravertierten Menschen entgegenkommt - Intros hassen es zu telefonieren. Auch Smalltalk gehört bei einigen Berufen irgendwie mit dazu. Auch das ein Horror für Introvertierte. Außerdem tratschen extravertierte dann halt gern im Büro mit den Kollegen. Also die können es sich schon schön machen. ;)
Eben: es kommt drauf an. Das heißt, es gibt auch Jobs, in denen Extrovertierte sich veranlagungsgemäß schwer tun, bzw, Introvertierte leichter

Natürlich weiß ich nicht, ob sich das iorgendwie die Waage hält oder nicht. Aber "die Welt ist extrovertiert, und nur dass wird positiv gewertet" erscheint mir etwas sehr nach Weh und Ach. Man müsste da quasi erst mal rausrechnen, wie sehr der Eindruck schlicht darauf beruht, dass auch Introvertierte eher mehr von Extrovertierten mitbekommen; das liegt in der Natur der Sache. Ob nun aber Extros tatsächlich mehr die Welt gestalten, oder nur auffälliger sind, aber nicht unbedingt wirkmächtiger? Wer weiß.
Tyrion hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 11:14
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 02:03
Dass Extrovertierte eher auffallen und von daher der Eindruck einer "extrovertierten Welt" entsteht, scheint mir eher in der Natur der Sache zu liegen, als tatsächlich eine Bevorteilung abzubilden.
Auf jeden Fall sollte man die These, dass die Welt schwergewichtig extrovertiert sei, daraufhin überprüfen, ob diese Wahrnehmug nicht schon allein deshalb gegeben ist, weil Extro eben auffälliger ist. Ob es deswegen auch mehr/bedeutsamer ist?
Ich würde die These, dass wir in einer extravertierten Welt leben, eher darauf zurückführen, dass Extroversion als das Ideal gilt und einem von frühester Kindheit eingetrichtert wird. Wie schon bereits beschrieben soll man in der Schule immer aktiv mitarbeiten, es werden viele Gruppenarbeiten durchgeführt, man soll aus sich herauskommen usw. Man soll zum Extravertieren gebracht werden. Eher selten geschieht es, dass Kindern angeregt werden mal zu Introvertieren. Mal soll aus sich herauskommen und sich verkaufen. Das wird so gelehrt.
Das kann ich so nicht bestätigen.
Weder ist mir irgendwo Extroversion als besonderes Ideal begegnet - außer in Berufen/bei Tätigkeiten, wo das nun mal sehr praktisch ist -, noch wurde mir solches eingetrichtert. Eher im Gegenteil. "Immer schön leise und nur nicht auffallen" war eher das Motto. "Stilles Arbeiten" und stundenlanges konzentriertes Alleinarbeiten gehört doch ebenso zur schulischen Bildung, wie Referate halten? Wer ein Buch von hinten bis vorne in einem Rutsch durchlesen und dannach eine detaillierte Beschreibung abfassen könnte, hat doch zumindest im bildungsseitig eher nen Bonus, als jemand, der nach 3 Seiten nervös nach Gesprächspartnern giert?
"Sich verkaufen" war zum Glück zu meiner Schulzeit noch kein Thema. Wobei ich finde, es ist gut, zu wissen wie das geht bzw. welche unterschiedlichen Möglicheiten es so grob dafür gibt. Noch besser ist es, zu wissen, wann es sinnvoll ist, das einzusetzen und wann man es besser lässt (nämlich meistens; aber das ist ein anderes Thema).
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Montag 26. November 2018, 19:09

Pferdefreundin hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 13:45
Ein langes und leises Intro. :singen:
*hehe* :D
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Montag 26. November 2018, 19:22

Hoppala hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 18:04
Aber "die Welt ist extrovertiert, und nur dass wird positiv gewertet" erscheint mir etwas sehr nach Weh und Ach. Man müsste da quasi erst mal rausrechnen, wie sehr der Eindruck schlicht darauf beruht, dass auch Introvertierte eher mehr von Extrovertierten mitbekommen; das liegt in der Natur der Sache.
Extravertiertheit wird je nach Kultur unterschiedlich bewertet. Beispielsweise in den USA wird das noch eine Spur mehr gelobt, als hier in der "nrordisch-westeuropäischen" Kultur. Das kann man auch gut in der Politik sehen, ein Extro zu sein und sich auch so aufzuführen ist kein Nachteil, im Gegenteil. Währenddessen wird in asiatischen Ländern wie beispielsweise in Japan die Introvertiertheit mehr gelobt und gefördert. Auch hier zeigt ein Blick in die Politik, dort sind mehr leisere, bedächtigere Töne gefragt. Ein Typ wie Trump, der seine Persönlichkeit extrem nach außen trägt, hätte in China oder Japan keine Chance in der Politik, unabhängig von der eigenen Ideologie.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 26. November 2018, 19:38

Tyrion hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 11:14
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 23. November 2018, 15:42
Ich bin sehr introvertiert und sehe mich dadurch benachteiligt. Manche Berufe bleiben einem verschlossen und auch Freundschaften sind nicht mit allen möglich.
Ja, aber man möchte ja auch nicht unbedingt mit allen befreundet sein, oder? Also selbst wenn ich die Möglichkeit dazu hätte, wäre es mir lieber zu dem einen oder anderen so wenig Kontakt wie möglich zu haben. Und auch bestimmte Berufe würde ich von mir aus schon ausschließen. Aber die Grundvoraussetzungen sind für Introvertierte natürlich schon schwerer, das stimmt. Man hat eher weniger Freunde, aber dafür dann vielleicht bessere!? Mein bester Freund ist mein bester Freund seit 19 Jahren - ich bin jetzt 26. Er wird es auch immer bleiben. Wir sehen uns mittlerweile eher selten, aber das ist okay. Ständiges aufeinanderhocken wäre eh nicht so meins.

Ich würde die These, dass wir in einer extravertierten Welt leben, eher darauf zurückführen, dass Extroversion als das Ideal gilt und einem von frühester Kindheit eingetrichtert wird. Wie schon bereits beschrieben soll man in der Schule immer aktiv mitarbeiten, es werden viele Gruppenarbeiten durchgeführt, man soll aus sich herauskommen usw. Man soll zum Extravertieren gebracht werden. Eher selten geschieht es, dass Kindern angeregt werden mal zu Introvertieren. Mal soll aus sich herauskommen und sich verkaufen. Das wird so gelehrt.
Im übrigen sind Introvertierte durchaus sehr erfolgreich: Bill Gates oder Albert Einstein sind/waren sehr introvertiert. Gerade in der Wissenschaft und Forschung gibt es viele sehr erfolgreiche Intros. ;)
Paradoxerweiße sind mir extrovertierte Leute am liebsten. Sie reden viel von sich selbst, entbinden mich von der lästigen Aufgabe der Gesprächsführung, finden immer wieder neue Themen und es kommt kaum Stille auf. Das macht es für mich einfacher und angenehmer. Mit anderen Intros unterwegs sein ist für mich hier viel anstrengender.

Früher war es in der Wissenschaft so. Heutzutage ist hier auch Netzwerken und Auftreten wichtig.
Tyrion hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 09:58
Solstice hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 00:15
Denn er hat ja Angst vor Ablehnung etc.. Wenn er es doch tut, dann kostet ihn das Überwindung und viel
Energie. Also... irgendwie schon auffallend ähnlich zum Introvertierten.
Ein Introvertierter hat keine Angst vor Ablehnung. Das ist ein ganz entscheidender Unterschied.
Solstice hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 00:15
Könnte es nicht auch eine Vermeidungsstrategie des Menschen sein, die man sich mit “so bin ich halt“ schönredet?
Weil fast alles hier beschriebene sehr passiv ist und sogar schon negative Konsequenzen nach sich zieht (im Job nicht auffallen, Aussagen für sich behalten, sich sozialer Interaktion entziehen,...) aber als unveränderbar gilt.

Ist wirklich nicht böse gemeint, nur so eine Idee. Ich selbst könnte mir nämlich nach Lektüre dieses Threads denken: “Ach, ich bin also einfach so? Na dann muss/kann ich ja auch nichts ändern, obwohl ich ständig mit negativen Auswirkungen meiner Passivität leben muss. Die ganze Welt sollte meine Wesensart besser anerkennen“ :gruebel:
Ich selbst habe oft und lange probiert z. B. auf Partys zu gehen und Spaß zu haben. Hat auch am Anfang geklappt - also die ersten 1-2 Stunden. Dann wurde ich immer müder und erschöpfter und merkte plötzlich, dass ich ja nur noch am Rand sitze und nichts tue - und eben den Wunsch verspürte nun wieder allein zu sein. Da habe ich mir so oft gewünscht, dass ich doch lieber genauso weiterfeiern möchte wie alle anderen. Wenn ich etwas hätte vermeiden wollen, dann die Absagen zu Partys. Denn das war wirklich oft sehr unangenehm. Viel angenehmer wäre es nämlich gewesen zuzusagen und dort hinzugehen. Stattdessen habe ich mir immer wieder eine neue Ausrede einfallen lassen. DAS ist erstmal peinlich. Das wollte ich nicht. Bequem bin ich also nicht.
Tintenmalerin hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 01:49
Ich bin auch eher introvertiert und finde es furchtbar schade, dass das so oft als Makel dargestellt wird. Als Grund dafür, keine Freundin zu finden, oder sogar als unheilbaren (=krankhaften) Gendefekt.

Introversion ist ein Persönlichkeitesmerkmal. Sogar ein ziemlich verbreitetes, oder zumindest meine ich, mal gelesen zu haben, dass 40% der Menschen introvertiert sind. Das ist fast die Hälfte.
Und ich bin der Überzeugung, dass man damit sehr gut leben kann. Auch in einer Welt, die Extraversion idealisiert und stärker belohnt als Introversion.
Man muss sich sein Leben eben etwas bewusster und sorgfältiger gestalten, um glücklich zu sein.
Dazu ist es leider oft nötig, sich von diesem Gefühl, falsch zu sein, zu ruhig zu sein, sich mehr den anderen angleichen zu müssen, zu befreien (das scheint unter Introvertierten ziemlich verbreitet zu sein). Sich überhaupt darüber klar zu werden, dass man introvertiert ist. Aber dann kann man auch genug Gleichgesinnte finden.

Introvertierte Menschen sind keine außerirdischen, kaputten Sonderlinge, sie sind genauso individuell verschieden wie extravertierte Menschen, mit ihren ganz eigenen Stärken und Schwächen.

Ich wollte früher gerne so wie Momo sein, die so intensiv zuhören kann. Dass habe ich angestrebt und ich kann Zuhören, dass habe ich schon oft gesagt bekommen.
Ich wollte auch mal weniger sensibel sein, extravertiert, geselliger, gesprächiger. Bis ich verstanden habe, dass ich das alles nicht sein muss, um akzeptiert zu werden und irgendwo dazuzugehören. Ich will doch überhaupt nicht "Irgendwo" dazugehören...
Vielen Dank für deinen Beitrag! Man möchte nicht "irgendwo" dazugehören - das ist sooo richtig!!!
Extrovertierte haben es an sehr vielen Stellen viel leichter und vieles wäre damit viel angenehmer. Ich wäre schon gern ein Extro. Aber geht halt nicht. Auch mal was mit einer größeren Gruppe machen und nicht immer nur mit einer oder zwei Personen weils mir sonst zu anstrengend wird, keinen Alleine-Tag pro Woche (am liebsten wären mir so 3 oder 4 Alleine-Tage pro Woche, aber geht nicht wenn man an 5 Tagen schon arbeitet und komplett ohne Freunde leben will ich auch nicht) für mich brauchen, keine Unterstellung mehr wie das ich jemanden nicht mag weil ich was absage und lieber Zitat "eine blöde Zeitung lesen will", Spaß an Partys, Eignung für einen Job als IT-Berater mit mehr Abwechslung als Entwickler, mehr Auswahl beim Reisen haben (halte es in einem Flieger oder auch vollen Zugabteil nur kurz aus), ...
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Reinhard » Montag 26. November 2018, 20:36

Ich habe bei dem verlinkten Test bei der Aussage "Bei Erschöpfung ziehe ich mich zurück" gedacht, ja, was denn sonst?

Dann ist mir aufgegangen :idee: dass die Reaktion "Ja, was denn sonst" fast schon hinreichend für Introversion ist ...


-- Reinhard, 13 Introversions-Antworten
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Montag 26. November 2018, 20:52

Reinhard hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 20:36
Ich habe bei dem verlinkten Test bei der Aussage "Bei Erschöpfung ziehe ich mich zurück" gedacht, ja, was denn sonst?

Dann ist mir aufgegangen :idee: dass die Reaktion "Ja, was denn sonst" fast schon hinreichend für Introversion ist ...
Eben! Ich musste auch erst lernen, dass es Menschen gibt, die sich in die Massen werfen, mit Kumpels ausgehen oder generell die Nähe zu anderen Menschen suchen, wenn sie wieder auftanken wollen.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Ringelnatz » Montag 26. November 2018, 22:41

Anzahl der Intro-Aussagen: 12
Anzahl der Extro-Aussagen: 3
Anzahl neutraler Aussagen: 4

-> nicht überraschend ;)
BartS hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 20:52
Eben! Ich musste auch erst lernen, dass es Menschen gibt, die sich in die Massen werfen, mit Kumpels ausgehen oder generell die Nähe zu anderen Menschen suchen, wenn sie wieder auftanken wollen.
Jepp, z.B. die Leute, die "after work" lieben :lol: Ich kann das immer gar nicht nachvollziehen!
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Lazarus Long » Montag 26. November 2018, 23:16

6-9-1
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Hoppala » Dienstag 27. November 2018, 07:16

10 - 5 - 4
Was mich sehr überrascht, denn ich ich fühle und erlebe mich nicht introvertiert. Hätte ein ausgeglicheneres Ergebnis erwartet.
Allerdings habe ich auch einige Frage ausgelassen, weil sie mir reichlich sinnlos/nicht richtig beantwortbar erschienen.

Mich wundert, dass Unbeantwortetes nicht eingeht. Im Zweifel beantwortet man nur 8 Fragen zufällig und wird dann als 8-0-0 Intro gewertet?
Also Vorsicht mit diesem Test. Die Aussagekraft dürfte der eines selbst erstellten Horoskops ähneln.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Oxymoron » Dienstag 27. November 2018, 09:43

Ich bin anfangs eher ruhiger, kann aber auch sehr extrovertiert sein. Wobei, dass in der letzten Zeit ziemlich abgebaut hat. Ich habe ansich gar kein wirkliches Interesse daran mich nach außen zu richten und bspw. neue Leute kennen zu lernen.

Ich habe auch den Eindruck, dass Leute die sehr präsent nach außen sind, viele Vorteile haben und gemeinhin als interessanter wahrgenommen werden.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Logan 5 » Dienstag 27. November 2018, 10:13

Mein Ergebnis: 12 - 0 - 5
Nicht eine Extroaussage und damit laut Test total Intro. Dabei bin ich früher eine Zeit lang gern in Clubs und Diskos gegangen. OK, oft wurde vor dem Losziehen medizinischer Alkohol ausgeschenkt. Hier hat die Medizin wohl gewirkt ;)

Ob der Test wirklich aussagekräftig ist, bezweifle ich allerdings genauso wie mein Vorredner Hoppala.

Wie auch immer, ich mag den Wesenszug Introversion eigentlich ganz gern. Nur im Beruf ist er leider oft hinderlich.
Even if it´s hopeless, continue with style...
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Tyrion » Dienstag 27. November 2018, 20:49

Kief hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 23:52
Tyrion hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 11:14
Kief hat geschrieben:
Donnerstag 22. November 2018, 23:54
Dazu brauchst Du eben auch jemanden, der sich die Muehe macht, genauer hinzusehen - und die Kompetenzen auch unterscheiden kann [ ... ]
Dann allerdings geht es auch um Verantwortung, um Fuehrungsaufgaben ... bei denen Introvertierte nicht so eifrig die Hand heben wie der Egomane, der seine Karriereleiter emporklimmen will.
Das ist eigentlich etwas, was ich vom Personalleiter eines Unternehmens erwarte, dass er in der Lage ist zu wissen, welche Persönlichkeitsmerkmale für welche Stelle in dem Unternehmen wichtig sind und dann gezielt die passenden Charaktere aussucht. Das wäre ja auch im Sinne des Unternehmens sinnvoll, [ ... ]
Passiert das auch bei Euch?

Gemaess dem hier:
Tyrion hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 21:35
Also Intros werden ja gute Menschenkenntnisse und Empathie nachgesagt... :pfeif: ;)

Unser Betrieb umfasst 400 Mitarbeiter. Darauf habe ich mich natürlich auch in erster Linie bezogen.
duerften bei Eurer Groessenordnung ja bestimmt auch Leute mit der Personalentwicklung beschaeftigt sein - oder?
Wie detailliert arbeiten die mit den Staerken/Schwaechen von Euch, oder gar mit den Wuenschen von Euch?
Ich habe dort meine Ausbildung gemacht und wurde während der Ausbildung mehrfach gefragt, in welcher Abteilung es mir am Besten gefällt. Und am Ende hat man mir dann auch eine Stelle zugewiesen, die eher meinem Naturell entgegenkommt. Aber das hat auch mit der Personalbeauftragen (so nenne ich sie jetzt mal) zu tun. Mein Ausbilder und andere Vorgesetzte hatten eine etwas andere Sicht auf die Dinge. Ich hatte Glück, dass zur richtigen Zeit die richtigen Leute ausgetauscht wurden und eine mir entgegenkommende Stelle geschaffen wurde.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 23:53
Tyrion hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 21:35
Also Intros werden ja gute Menschenkenntnisse und Empathie nachgesagt... :pfeif: ;)
Tja, damit haben wir gute Voraussetzungen für Kennenlernen und Beziehung.
...eher für Freundschaften. ;)
Solstice hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 11:46
Woran liegt es im Gegenzug, dass auch Introvertierte in kleinen bekannten Runden extrovertierter werden?
Das liegt zum einen daran, dass die Reizüberflutung in kleineren Runden nicht so enorm ist. Wenn ich in großen Runden bin, dann wirken ja sehr viele Reize auf mich ein, die alle verarbeitet werden wollen. In kleineren Runden kann die Energie, die man sonst mit der Reizüberflutung verbraucht, auf andere Weise nutzen. Außerdem kann es sein, dass Gespräche in kleineren Runden weniger oberflächlich sind und weniger smalltalkartig daher kommen. Intros lieben tiefgehende Gespräche.
"Vergiss nie, wer du bist. Der Rest der Welt tut es auch nicht. Trage es wie eine Rüstung, dann kann es nie dazu benutzt werden, dich zu verletzen." - Tyrion Lannister

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Stabil » Dienstag 27. November 2018, 21:33

Tyrion hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 20:49
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 23:53
Tyrion hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 21:35
Also Intros werden ja gute Menschenkenntnisse und Empathie nachgesagt... :pfeif: ;)
Tja, damit haben wir gute Voraussetzungen für Kennenlernen und Beziehung.
...eher für Freundschaften. ;)
Das sehe ich nicht so eingeschränkt. Menschenkenntnisse und Empathie sind zwar nicht alles, aber sehr viel wert in der Beziehungsanbahnung.

Und wenn ichs recht bedenke, schliesst Freundschaft eine erotische Beziehung nicht aus. ;)

Tyrion hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 20:49
Solstice hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 11:46
Woran liegt es im Gegenzug, dass auch Introvertierte in kleinen bekannten Runden extrovertierter werden?
Das liegt zum einen daran, dass die Reizüberflutung in kleineren Runden nicht so enorm ist. Wenn ich in großen Runden bin, dann wirken ja sehr viele Reize auf mich ein, die alle verarbeitet werden wollen. In kleineren Runden kann die Energie, die man sonst mit der Reizüberflutung verbraucht, auf andere Weise nutzen. Außerdem kann es sein, dass Gespräche in kleineren Runden weniger oberflächlich sind und weniger smalltalkartig daher kommen. Intros lieben tiefgehende Gespräche.
Geht mir genau so. Bei sehr grossen und lauten Runden ziehe ich mich sogar zurück. :singen: :frech: :roll: :frech: :singen:
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Tyrion » Dienstag 27. November 2018, 22:03

Stabil hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 21:33
Und wenn ichs recht bedenke, schliesst Freundschaft eine erotische Beziehung nicht aus. ;)
Na dann bin ich mal gespannt. ;)
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Stabil » Dienstag 27. November 2018, 22:36

Tyrion hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 22:03
Stabil hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 21:33
Und wenn ichs recht bedenke, schliesst Freundschaft eine erotische Beziehung nicht aus. ;)
Na dann bin ich mal gespannt. ;)
Und worauf bist du jetzt gespannt? :)
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Tyrion » Dienstag 27. November 2018, 22:39

Stabil hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 22:36
Tyrion hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 22:03
Stabil hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 21:33
Und wenn ichs recht bedenke, schliesst Freundschaft eine erotische Beziehung nicht aus. ;)
Na dann bin ich mal gespannt. ;)
Und worauf bist du jetzt gespannt? :)
Auf die erotischen Beziehungen, die aus den Freundschaften entstehen.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Gatem » Mittwoch 28. November 2018, 08:16

Tyrion hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 21:35
Also Intros werden ja gute Menschenkenntnisse und Empathie nachgesagt... :pfeif: ;)
Ist das so? Echt jetzt?
Ich dachte Introvertierte sind Menschen, die eher mit sich selbst beschäftigt sind… wie soll man denn dann groß empathisch sein?

Von mir kann ich jedenfalls nicht behaupten im Bereich Empathie besonders begabt zu sein, aber evtl. bin ich hier einfach mal – wie immer – „anders“.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Stabil » Mittwoch 28. November 2018, 09:45

Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 08:16
Tyrion hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 21:35
Also Intros werden ja gute Menschenkenntnisse und Empathie nachgesagt... :pfeif: ;)
Ist das so? Echt jetzt?
Ich dachte Introvertierte sind Menschen, die eher mit sich selbst beschäftigt sind… wie soll man denn dann groß empathisch sein?
Von mir kann ich jedenfalls nicht behaupten im Bereich Empathie besonders begabt zu sein, aber evtl. bin ich hier einfach mal – wie immer – „anders“.
Es wurde auch nicht gesagt, dass es immer tatsächlich so ist. Ob der angesprochene Zusammenhang statistisc nachweisbar ist und wie gross er ist, weiss ich auch nicht. Bei Einzelpersonen sehe ich durchaus einen Zusammenhang.

Dass sich jemand für eine gewisse Zeit zurück zieht, heisst nicht unbedingt, dass er sich dann "mit sich selbst beschäftigt". Er kann sich auch mit den erlebten Begegnungen tiefer beschäftigen. Und zwischen Selbstreflexion und Empathie besteht ein Zusammenhang.

Bei mir habe ich bemerkt, dass mich die Introversion daran gehindert hat, Sozialverhalten und Ähnliches zu erlernen, weil ich mich den Gelegenheiten zuwenig ausgesetzt habe. Das war sozusagen ein Folgeschaden. Das handhabe ich heute bewusst anders. Ich werde nie extravertiert werden, habe aber Sozialverhalten gelernt und geniesse Sozialkontakt. Den such ich mir bewusst aus. Auch meine Partnerin ist introvertiert.

Introversion kann natürlich in Kombination mit anderen Persönlichkeitsmerkmalen auftreten. Zum Beispiel gemeinsam mit autistischen Erlebensweisen wo die emotionale Empathie weniger oder anders zur Verfügung steht. Eben so ist die Kombination mit narzisstischen Zügen möglich, wo ein sehr empfindliches Selbst durch Reaktionsweisen geschützt wird, die die Empathie beeinträchtigen.
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Reinhard
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 28. November 2018, 20:32

Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 08:16
Tyrion hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 21:35
Also Intros werden ja gute Menschenkenntnisse und Empathie nachgesagt... :pfeif: ;)
Ist das so? Echt jetzt?
Ich dachte Introvertierte sind Menschen, die eher mit sich selbst beschäftigt sind… wie soll man denn dann groß empathisch sein?

Von mir kann ich jedenfalls nicht behaupten im Bereich Empathie besonders begabt zu sein, aber evtl. bin ich hier einfach mal – wie immer – „anders“.

Introvertierte sind eher Menschen, die sich mit sich selbst beschäftigen können.

So wie ein Klang in einem Raum mit einer guten Akustik -- einer Halle oder einem Dom -- lange gehört werden kann, kann ein Introvertierter mit einem Gedanken in seinem Kopf auch länger beschäftigt sein und braucht dann nicht soviel Input. Im Gegenteil führt das bei der Akustik nur dazu, dass es sich zu Lärm aufschaukelt, in der man seinen eigenen Gedanken nicht mehr versteht.

Im Vergleich dazu sind Extravertierte eher schalldämpfende Räume oder gleich Freiluftveranstaltungen, da macht es nicht so viel aus, wenn mal von allen Seiten neue Gedanken ins System reinkommen ...
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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