Leben in einer extravertierten Welt

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Tintenmalerin » Donnerstag 29. November 2018, 01:32

Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 08:16
Tyrion hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 21:35
Also Intros werden ja gute Menschenkenntnisse und Empathie nachgesagt... :pfeif: ;)
Ist das so? Echt jetzt?
Ich dachte Introvertierte sind Menschen, die eher mit sich selbst beschäftigt sind… wie soll man denn dann groß empathisch sein?

Von mir kann ich jedenfalls nicht behaupten im Bereich Empathie besonders begabt zu sein, aber evtl. bin ich hier einfach mal – wie immer – „anders“.
Ich würde eher bei extrovertierten Menschen weniger Empathie vermuten.
Weil zum einen extrovertierte Menschen meiner Beobachtung nach weniger andere beobachten und sich auch weniger Zeit dafür nehmen, sich in sie hinein zu versetzen. Wer viel redet, kann weniger zuhören. Zum anderen weil Geschichten die Empathie ebenfalls schulen, indem sie uns (teilweise) in ein anderes Leben eintauchen lassen, und introvertierte Menschen häufiger lesen oder sich intensiv mit Filmen und Serien auseinander setzen.

Ich glaube aber auch nicht, dass das so eng zusammen hängt. Eher würde ich das Empathievermögen damit in Verbindung bringen, wieviel Neugier und Interesse man anderen Menschen entgegen bringt und wie offen man für andere Sichtweisen, Perspektiven und Werte ist. Wenn nicht sein kann, was nicht sein darf, ist das keine gute Grundlage, Empathie zu entwickeln.
Das Leben ist einzigartig und wunderschön, selbst wenn es gerade schwer zu ertragen ist.

AB-Wagen
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von AB-Wagen » Donnerstag 29. November 2018, 05:33

Verschiedene Youtuber haben sich mit dem Thema Introversion auseinander gesetzt. Ich finde das sehr hilfreich.

Verschiedene erfolgreiche Youtuber sind entgegen der Klischees selbst introvertiert:

Lisa Sophie Laurent: https://www.youtube.com/watch?v=UdZFyFqjy2Y und https://www.youtube.com/watch?v=Txcn73O5Fy0

Kelly MissesVlog: https://www.youtube.com/watch?v=1HLlw4bIDjU


Der Kommunikationstrainer Benedikt Held (studiert Psychologie) hat auch hilfreiche Hinweise gegeben.: https://www.youtube.com/watch?v=5sElhZtjtYE und https://www.youtube.com/watch?v=FtlvIB_DtHk

Introversion ist genauso normal wie Extraversion und beides hat seine Vor- und Nachteile.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Volta » Donnerstag 29. November 2018, 07:16

AB-Wagen hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 05:33


Der Kommunikationstrainer Benedikt Held (studiert Psychologie) hat auch hilfreiche Hinweise gegeben.: https://www.youtube.com/watch?v=5sElhZtjtYE
.
Der Typ ist ja widerlich...

Du bist introvertiert? Dann sei doch einfach extrovertiert, Problem gelöst.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Donnerstag 29. November 2018, 08:11

Volta hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 07:16
Du bist introvertiert? Dann sei doch einfach extrovertiert, Problem gelöst.
Echt jetzt? :roll:
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Krausig » Donnerstag 29. November 2018, 08:22

BartS hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 08:11
Volta hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 07:16
Du bist introvertiert? Dann sei doch einfach extrovertiert, Problem gelöst.
Echt jetzt? :roll:
Ironiedetektor kaputt?

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Donnerstag 29. November 2018, 08:27

Krausig hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 08:22
BartS hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 08:11
Volta hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 07:16
Du bist introvertiert? Dann sei doch einfach extrovertiert, Problem gelöst.
Echt jetzt? :roll:
Ironiedetektor kaputt?
Egal ob Ironie oder nicht, diesen wirklich blöden Satz habe ich schon zigmal gehört und beweist nur die Ahnungslosigkeit des Senders.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Tania » Donnerstag 29. November 2018, 08:29

Volta hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 07:16
AB-Wagen hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 05:33


Der Kommunikationstrainer Benedikt Held (studiert Psychologie) hat auch hilfreiche Hinweise gegeben.: https://www.youtube.com/watch?v=5sElhZtjtYE
.
Der Typ ist ja widerlich...
Immerhin ist er der lebende Beweis, dass man keine Ausbildung abschließen muss, um "Kommunikationstrainer" (=Typ, der andere Leute so lange volllabert, bis sie gelernt haben, wiederum andere Leute vollzulabern) zu sein.

Aber das Bücherregal im Hintergrund ist der Hammer. So sieht meins nur aus, wenn ich seit dem letzten Aufräumen kein Buch angefasst habe :oops:

Liebe knüpft ein Band zwischen uns, aber nicht, um uns zurückzuhalten. Es soll uns davor bewahren, abzustürzen, oder dabei helfen, höher hinauszuklettern. (Aus "Unravel Two")

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Ringelnatz » Donnerstag 29. November 2018, 09:06

Volta hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 07:16
AB-Wagen hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 05:33


Der Kommunikationstrainer Benedikt Held (studiert Psychologie) hat auch hilfreiche Hinweise gegeben.: https://www.youtube.com/watch?v=5sElhZtjtYE
.
Der Typ ist ja widerlich...

Du bist introvertiert? Dann sei doch einfach extrovertiert, Problem gelöst.
Wieso findest du ihn widerlich?

Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass man sich als Intro einen Gefallen tut, wenn man lernt, sich in bestimmten Situationen extravertiert zu verhalten. Umgekehrt würde ich einem Extravertierten raten, sich in bestimmten Situationen mehr introvertierte Verhaltensweisen anzueignen. Man muss es ja nicht übertreiben (ist sonst einfach zu anstrengend).
Tania hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 08:29
Immerhin ist er der lebende Beweis, dass man keine Ausbildung abschließen muss, um "Kommunikationstrainer" (=Typ, der andere Leute so lange volllabert, bis sie gelernt haben, wiederum andere Leute vollzulabern) zu sein.

Aber das Bücherregal im Hintergrund ist der Hammer. So sieht meins nur aus, wenn ich seit dem letzten Aufräumen kein Buch angefasst habe :oops:
Ich finde, er wirkt zwar sehr jung, weil er einen Tick zu schnell redet und wenig Pausen macht, aber man kann es deutlich schlechter machen. Seine Tipps entsprechen inhaltlich dem, was ich auch im Psychologiestudium gelernt habe. Man traut ihm vielleicht zu wenig Lebenserfahrung zu, sondern eher "angelesenes Wissen" (passenderweise steht er ja auch vor einem Bücherregal ;)).
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Donnerstag 29. November 2018, 13:31

Ringelnatz hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 09:06
Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass man sich als Intro einen Gefallen tut, wenn man lernt, sich in bestimmten Situationen extravertiert zu verhalten. Umgekehrt würde ich einem Extravertierten raten, sich in bestimmten Situationen mehr introvertierte Verhaltensweisen anzueignen. Man muss es ja nicht übertreiben (ist sonst einfach zu anstrengend).
Ich glaube, es geht weniger darum als Intro auch mal extrovertiert zu sein, sondern die negativen Eigenschaften (die Intros haben können) nicht so sehr zum Tragen kommen zu lassen. Wenn man seine Ruhe braucht, um aufzutanken, so ist das sicher okay. Wenn man aber 23,5 Stunden am Tag sich zurückzieht und darunter irgendwann auch Freundschaften leiden, dann ist das sicher nicht mehr so gut. Sylvia Löhken hat das in ihrem gut mit den positiven und negativen Eigenschaften der Introversion beschrieben.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 29. November 2018, 13:37

Viel Kapazität für soziale Kontakte wird aber durch Pflichten wie Arbeit und Einkaufen gebunden. Viele Arbeitgeber finden introfeindliche Dinge wie Großraumbüros oder Teambuilding-Maßnahmen toll und introfreundliche Dinge wie Home-Office schlecht.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Cascade » Donnerstag 29. November 2018, 14:04

Volta hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 07:16
AB-Wagen hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 05:33


Der Kommunikationstrainer Benedikt Held (studiert Psychologie) hat auch hilfreiche Hinweise gegeben.: https://www.youtube.com/watch?v=5sElhZtjtYE
.
Der Typ ist ja widerlich...

Du bist introvertiert? Dann sei doch einfach extrovertiert, Problem gelöst.
Wenn das nur so einfach wäre...

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Timido » Donnerstag 29. November 2018, 14:10

Ringelnatz hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 09:06
Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass man sich als Intro einen Gefallen tut, wenn man lernt, sich in bestimmten Situationen extravertiert zu verhalten.
Das Problem, als extremer Intro ist man dazu nicht in der Lage. Mich haben solche Situationen immer sehr fertig gemacht, vor allem das Gefühl wieder mal bei was ganz einfachem versagt zu haben. Mittlerweile weiß ich aber, dass da bei mir absolut nichts geht, genauso wenig kann der Gelähmte so einfach wieder gehen, oder der Blinde sehen.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Donnerstag 29. November 2018, 14:12

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 13:37
Viele Arbeitgeber finden introfeindliche Dinge wie Großraumbüros oder Teambuilding-Maßnahmen toll und introfreundliche Dinge wie Home-Office schlecht.
Das ist leider wahr. Hinzu kommt, dass viele Meetings so abgehalten werden, dass sie zwar extro-freundlich gestaltet sind, aber Intros sich schwer tun, einen Beitrag zu leisten. Oft werden solche Zusammenkünfte ohne Agenda und Ziel durchgeführt, wo a-la Brainstorming die extrovertierten Mitarbeiter ihre Inputs geben und vom Hölzchen zum Stöckchen kommen, während den Intros die Zeit fehlt, mal über das nachzudenken, was eigentlich Besprechungsthema ist.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von 80:20 » Donnerstag 29. November 2018, 17:10

Ich weis nicht ob das hierher gehört... aber, wäre dieser Typ nicht ein Paradoxon? Weil Introversion <=> ABTum und so...
http://chiefpua.com/introverted-pua/
Wen es interesiert wer ich bin...
https://www.abtreff.de/viewtopic.php?f=9&t=24797&sid=3c7d17714764cf4e02cfc4128ad3eaf6 :hierlang:

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Stabil » Donnerstag 29. November 2018, 18:17

Timido hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 14:10
Ringelnatz hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 09:06
Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass man sich als Intro einen Gefallen tut, wenn man lernt, sich in bestimmten Situationen extravertiert zu verhalten.
Das Problem, als extremer Intro ist man dazu nicht in der Lage. Mich haben solche Situationen immer sehr fertig gemacht, vor allem das Gefühl wieder mal bei was ganz einfachem versagt zu haben. Mittlerweile weiß ich aber, dass da bei mir absolut nichts geht, genauso wenig kann der Gelähmte so einfach wieder gehen, oder der Blinde sehen.
Man kann vielleicht nicht alles lernen. Wenn man sich selbst aber Aufgaben stellt, die einen vernünftigen Schwierigkeitsgrad haben, kann man als introvertierter zumindest angemessenes Sozialverhalten lernen.

Wenn du überzeugt bist, absolut keinen Schritt dazu lernen zu können, siegt die Usache nicht an deiner Introversion, sondern wo anders.
Mit deinen einschränkenden Überzeugungen tust du dir nichts Gutes. Auch extreme Introvertierte haben schon Kommunikation erlernt.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von AB-Wagen » Freitag 30. November 2018, 04:08

Volta hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 07:16
AB-Wagen hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 05:33


Der Kommunikationstrainer Benedikt Held (studiert Psychologie) hat auch hilfreiche Hinweise gegeben.: https://www.youtube.com/watch?v=5sElhZtjtYE
.
Der Typ ist ja widerlich...

Du bist introvertiert? Dann sei doch einfach extrovertiert, Problem gelöst.
Mir hat gerade der erste Tipp gefallen, der anhand des Gedankenspiels der simulierten Welt mit grünen und gelben Person erklärt hat, dass es in Etwa genauso viele Introvertierte wie Extravertierte gibt.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 30. November 2018, 13:03

BartS hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 14:12
Das ist leider wahr. Hinzu kommt, dass viele Meetings so abgehalten werden, dass sie zwar extro-freundlich gestaltet sind, aber Intros sich schwer tun, einen Beitrag zu leisten. Oft werden solche Zusammenkünfte ohne Agenda und Ziel durchgeführt, wo a-la Brainstorming die extrovertierten Mitarbeiter ihre Inputs geben und vom Hölzchen zum Stöckchen kommen, während den Intros die Zeit fehlt, mal über das nachzudenken, was eigentlich Besprechungsthema ist.
Wegen der großen Nachteile im privaten und beruflichen Kontext bleibe ich dabei, Introvertiertheit als einen GenDEFEKT zu bezeichnen und nicht als eine neutrale Variation wie verschiedene Haarfarben.
80:20 hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 17:10
Ich weis nicht ob das hierher gehört... aber, wäre dieser Typ nicht ein Paradoxon? Weil Introversion <=> ABTum und so...
http://chiefpua.com/introverted-pua/
Pickup ist generell nicht ernst zu nehmen, siehe Link in meiner Signatur.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Freitag 30. November 2018, 14:21

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 30. November 2018, 13:03
Wegen der großen Nachteile im privaten und beruflichen Kontext bleibe ich dabei, Introvertiertheit als einen GenDEFEKT zu bezeichnen und nicht als eine neutrale Variation wie verschiedene Haarfarben.
So gesehen war es auch ein Gendefekt, der die (meisten) Menschen dazu befähigte, die Milch von anderen Säugetieren zu vertragen. Und wenn Du vom privaten und beruflichen Kontext sprichst, darfst Du nicht nur die deutsche oder angelsächsische Brille aufsetzen. Es gibt andere Industriegesellschaften, die die Introversion wesentlich mehr wertschätzen.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Doggo » Freitag 30. November 2018, 17:58

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 30. November 2018, 13:03
BartS hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 14:12
Das ist leider wahr. Hinzu kommt, dass viele Meetings so abgehalten werden, dass sie zwar extro-freundlich gestaltet sind, aber Intros sich schwer tun, einen Beitrag zu leisten. Oft werden solche Zusammenkünfte ohne Agenda und Ziel durchgeführt, wo a-la Brainstorming die extrovertierten Mitarbeiter ihre Inputs geben und vom Hölzchen zum Stöckchen kommen, während den Intros die Zeit fehlt, mal über das nachzudenken, was eigentlich Besprechungsthema ist.
Wegen der großen Nachteile im privaten und beruflichen Kontext bleibe ich dabei, Introvertiertheit als einen GenDEFEKT zu bezeichnen und nicht als eine neutrale Variation wie verschiedene Haarfarben.
80:20 hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 17:10
Ich weis nicht ob das hierher gehört... aber, wäre dieser Typ nicht ein Paradoxon? Weil Introversion <=> ABTum und so...
http://chiefpua.com/introverted-pua/
Pickup ist generell nicht ernst zu nehmen, siehe Link in meiner Signatur.
Schließt du denn von dir auf andere oder wie? :X

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 30. November 2018, 21:13

Introvertiertheit ist (zumindest in der westlichen Welt, in Asien mag es anders sein) fast überall ein Nachteil. Stimmst du den nicht zu?
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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