Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

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Stabil
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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Stabil » Sonntag 23. Dezember 2018, 16:20

Tania hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 13:37
Was ist denn daran so fragwürdig?
Als fragwürdig habe ich BartSs Darstellung nicht empfunden.

Ich finde sie interessant und die Inhalte sind für mich persönlich ungewohnt.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Stabil » Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23

BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 10:41
Stabil hat geschrieben:
Freitag 21. Dezember 2018, 19:46
Meinst du es tatsächlich so? Du erwartest Chancen bei Frauen aufgrund deiner "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten"?
Ja.
Ein Mann, ein Wort. An Klarheit nicht zu überbieten. ;) Nein im Ernst, ich habe schon lange diesen den Eindruck von dir, aber so deutlich habe ich das noch nicht gesehen.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 10:41
Stabil hat geschrieben:
Freitag 21. Dezember 2018, 19:46
Der Ärger, den du erwähnst, ist gut. Ärger macht aufmerksam und und handlungsbereit. In welche Richtung des Handelns tendiert hier dein Ärger? In welche Richtung richtet der Ärger deine Aufmerksamkeit?
Keine Ahnung.
Das wundert mich. Ich finde es bemerkenswert, ohne, dass ich es irgendwie zuordnen könnte.
Diese erste Antwort klingt nach überrascht Sein.
Was kommt raus, wenn du über den Ärger nachdenkst und ihm zuhörst? - falls du drüber nachdenken willst.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 10:41
Stabil hat geschrieben:
Freitag 21. Dezember 2018, 19:46
Was haben Leistungen und Fähigkeiten mit der Zuneigung zu tun?
In zwischenmenschlichen Beziehungen, ich finde eine Menge. Wo soll ich anfangen?
Ich kann in diesem Fall nicht konkret vorschlagen, was du beschreiben könntest, weil ich naiv bin, da ich von einem anderen Stern komme. Auf meinem Stern entsteht Zuneigung aus einer vagen Anfangsattraktivität und entwickelt sich aus den Emotionen, die im Umgang miteinander entstehen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Die von dir so genannten "Leistungen und Fähigkeiten" sind für mich als aussen Stehenden zweideutig.
Einerseits kann es sich um etwas handeln, das im Austausch gegen andere "Leistungen und Fähigkeiten" eingesetzt wird. Da könnte eine Art von ökonomischen Beziehungsmodell entstehen. Andererseits können die "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" eine Art von Eintrittskarte darstellen, so wie es die in der Schule "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" für die Berufslaufbahn ist.

Im ersten Fall würde "Austausch" das Charakteristikum sein, im zweiten Fall eher "Anerkennung". Im einen Fall stellt sich vielleicht die Frage, was wäre ein fairer Gegenwert an "Leistungen und Fähigkeiten" damit man sich langfristig wohl fühlt mit einander. Im anderen Fall stellt sich möglicherweise eher die Frage, wie würde sich eine angemessene Anerkennung der von dir "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" zeigen.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Tania » Sonntag 23. Dezember 2018, 17:01

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:20
Tania hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 13:37
Was ist denn daran so fragwürdig?
Als fragwürdig habe ich BartSs Darstellung nicht empfunden.
Fragwürdig = der Frage würdig. Du hast gleich drei Fragen gestellt. Deshalb meine Wortwahl.

The woods are lovely, dark and deep,
But I have promises to keep,
And miles to go before I sleep,
And miles to go before I sleep.
(Robert Frost)

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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Stabil » Sonntag 23. Dezember 2018, 17:13

Tania hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 17:01
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:20
Tania hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 13:37
Was ist denn daran so fragwürdig?
Als fragwürdig habe ich BartSs Darstellung nicht empfunden.
Fragwürdig = der Frage würdig. Du hast gleich drei Fragen gestellt. Deshalb meine Wortwahl.
Vorsichtshalber habe ich geschrieben, dass ich die Darstellung nicht fragwürdig empfunden habe, nachdem der Duden zu "fragwürdig" anführt:
1. zu Bedenken, Zweifeln, Misstrauen Anlass gebend
2. (abwertend) anrüchig, verdächtig, zwielichtig
Du weisst schon, sicher ist sicher, man weiss nie ... .
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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von BartS » Sonntag 23. Dezember 2018, 18:20

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23
BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 10:41
Keine Ahnung.
Das wundert mich. Ich finde es bemerkenswert, ohne, dass ich es irgendwie zuordnen könnte.
Diese erste Antwort klingt nach überrascht Sein.
Was kommt raus, wenn du über den Ärger nachdenkst und ihm zuhörst? - falls du drüber nachdenken willst.
Da ich gerade kein Bedarf habe, darüber nachzudenken, kann ich Dir auch keine andere Antwort geben als vorhin.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23
Auf meinem Stern entsteht Zuneigung aus einer vagen Anfangsattraktivität und entwickelt sich aus den Emotionen, die im Umgang miteinander entstehen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Diese Emotionen werden aber wohl nicht vom Himmel fallen, sondern das Ergebnis von Interaktionen mit Deinen Mitmenschen sein.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23
Die von dir so genannten "Leistungen und Fähigkeiten" sind für mich als aussen Stehenden zweideutig.
Einerseits kann es sich um etwas handeln, das im Austausch gegen andere "Leistungen und Fähigkeiten" eingesetzt wird. Da könnte eine Art von ökonomischen Beziehungsmodell entstehen. Andererseits können die "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" eine Art von Eintrittskarte darstellen, so wie es die in der Schule "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" für die Berufslaufbahn ist.
Ich würde Leistungen und Fähigkeiten nicht vom ökonomischen oder beruflichen Standpunkt sehen, sondern vom sozialen Blickwinkel. Sie sind teilweise die Voraussetzungen für soziales Interagieren.
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
(Hazel Brugger)

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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von RomeoKnight » Sonntag 23. Dezember 2018, 19:00

Tania hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 13:37
Kaum eine Partnerbörse listet die Punkte "was werde ich für Dich leisten" und "was erwarte ich im Gegenzug". Eigentlich ne Marktlücke ;)
Bei Bewerbungen oder Stellenanzeigen in der Geschäftswelt ist das ja so üblich. Aber diese Vorgehensweise würde der Partnersuche wohl die Illusion der Romantik nehmen. Verlieben tut sich sicher niemand, weil jemand die aufgelisteten Kriterien erfüllt, aber eine partnerschaftliche Beziehung ist ja langfristig nicht nur Verliebtheit, sondern ganz praktisch. Eigentlich ist sie historisch gesehen immer ein Geschäft gewesen und erst in neuerer Zeit verklärt.

Passend dazu ein Bericht vom Deutschlandfunk : https://www.deutschlandfunk.de/zwischen ... _id=435747

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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Stabil » Sonntag 23. Dezember 2018, 19:36

BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 18:20
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23
BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 10:41
Keine Ahnung.
Das wundert mich. Ich finde es bemerkenswert, ohne, dass ich es irgendwie zuordnen könnte.
Diese erste Antwort klingt nach überrascht Sein.
Was kommt raus, wenn du über den Ärger nachdenkst und ihm zuhörst? - falls du drüber nachdenken willst.
Da ich gerade kein Bedarf habe, darüber nachzudenken, kann ich Dir auch keine andere Antwort geben als vorhin.
Ist ja auch ok. Nicht nach zu denken ist immer eine Option.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 18:20
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23
Auf meinem Stern entsteht Zuneigung aus einer vagen Anfangsattraktivität und entwickelt sich aus den Emotionen, die im Umgang miteinander entstehen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Diese Emotionen werden aber wohl nicht vom Himmel fallen, sondern das Ergebnis von Interaktionen mit Deinen Mitmenschen sein.
Damit wiederholst du nur das, was ich bereits geschrieben habe. Du hast lediglich "Umgang" durch "Interaktion" ersetzt.

Warum fügst du dann die Worte "aber wohl" ein? Üblicherweise formuliert man auf diese Art Einwände.
Gefällt es dir, einen bestätigenden Satz als Einwand zu konstruieren? Fühlt sich das besser an?

Nur so als feedback: Das liest sich holprig, wie unentschlossen und in sich widersprüchlich.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 18:20
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23
Die von dir so genannten "Leistungen und Fähigkeiten" sind für mich als aussen Stehenden zweideutig.
Einerseits kann es sich um etwas handeln, das im Austausch gegen andere "Leistungen und Fähigkeiten" eingesetzt wird. Da könnte eine Art von ökonomischen Beziehungsmodell entstehen. Andererseits können die "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" eine Art von Eintrittskarte darstellen, so wie es die in der Schule "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" für die Berufslaufbahn ist.

Im ersten Fall würde "Austausch" das Charakteristikum sein, im zweiten Fall eher "Anerkennung". Im einen Fall stellt sich vielleicht die Frage, was wäre ein fairer Gegenwert an "Leistungen und Fähigkeiten" damit man sich langfristig wohl fühlt mit einander. Im anderen Fall stellt sich möglicherweise eher die Frage, wie würde sich eine angemessene Anerkennung der von dir "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" zeigen.
Ich würde Leistungen und Fähigkeiten nicht vom ökonomischen oder beruflichen Standpunkt sehen, sondern vom sozialen Blickwinkel. Sie sind teilweise die Voraussetzungen für soziales Interagieren.
Ja, Austausch und Eintrittskarte waren von mir auch sozial gemeint. Lediglich die Metaphern waren aus der Ökonomie und der Berufskarriere entlehnt. Ich bitte darum, das Thema nicht mit der Metapher zu verwechseln und sauber auseinander zu halten. Wenn die Metaphern nicht gefallen, dann lasse ich sie auch gerne weg.

Deine Antwort besteht also aus Folgendem:
... Leistungen und Fähigkeiten ... Sie sind teilweise die Voraussetzungen für soziales Interagieren.
Das ist jetzt interessant. Es bezieht sich eindeutig auf "Leistungen und Fähigkeiten" nicht als Inhalt des "sozialen Interagierens", sondern als dessen "Voraussetzungen". Und es beantwortet einen Teil meiner Fragen.

Ich versuche mal die unbeantwortet gebliebene Frage an deinen Sprachgebrauch an zu passen:
Wie kannst du jetzt für dich selbst einschätzen, wofür deine dir bekannten "Leistungen und Fähigkeiten" im "sozialen Interagieren" eine angemessene Voraussetzung sind? Mich würde da wirklich deine Selbsteinschätzung interessieren und auf welchem Weg du dazu kommen kannst. Was die einzelnen Frauen dazu meinen, ist ja eine andere Geschichte, die stellt sich erst später heraus.

Wie gesagt, ich frage deshalb, weil ich mit dieser Perspektive nicht vertraut bin und mir die Angelegenheit schwierig vorstelle - mir vielleicht auch zu schwierig vorstelle.
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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von BartS » Montag 24. Dezember 2018, 10:43

Ganz ehrlich, stabil, hier (wie Du es schon in anderen Beiträgen gemacht hast) einzelne Wörter rauszugreifen und dann sätzelang Dich darüber auszulassen, nervt mich. In Anbetracht des Datums belasse ich das Gespräch hiermit und wünsche Dir Frohe und besinnliche Feiertage.
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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Stabil » Montag 24. Dezember 2018, 13:50

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Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 19:36
BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 18:20
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23
Das wundert mich. Ich finde es bemerkenswert, ohne, dass ich es irgendwie zuordnen könnte.
Diese erste Antwort klingt nach überrascht Sein.
Was kommt raus, wenn du über den Ärger nachdenkst und ihm zuhörst? - falls du drüber nachdenken willst.
Da ich gerade kein Bedarf habe, darüber nachzudenken, kann ich Dir auch keine andere Antwort geben als vorhin.
Ist ja auch ok. Nicht nach zu denken ist immer eine Option.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 18:20
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23
Auf meinem Stern entsteht Zuneigung aus einer vagen Anfangsattraktivität und entwickelt sich aus den Emotionen, die im Umgang miteinander entstehen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Diese Emotionen werden aber wohl nicht vom Himmel fallen, sondern das Ergebnis von Interaktionen mit Deinen Mitmenschen sein.
Damit wiederholst du nur das, was ich bereits geschrieben habe. Du hast lediglich "Umgang" durch "Interaktion" ersetzt.

Warum fügst du dann die Worte "aber wohl" ein? Üblicherweise formuliert man auf diese Art Einwände.
Gefällt es dir, einen bestätigenden Satz als Einwand zu konstruieren? Fühlt sich das besser an?

Nur so als feedback: Das liest sich holprig, wie unentschlossen und in sich widersprüchlich.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 18:20
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23
Die von dir so genannten "Leistungen und Fähigkeiten" sind für mich als aussen Stehenden zweideutig.
Einerseits kann es sich um etwas handeln, das im Austausch gegen andere "Leistungen und Fähigkeiten" eingesetzt wird. Da könnte eine Art von ökonomischen Beziehungsmodell entstehen. Andererseits können die "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" eine Art von Eintrittskarte darstellen, so wie es die in der Schule "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" für die Berufslaufbahn ist.

Im ersten Fall würde "Austausch" das Charakteristikum sein, im zweiten Fall eher "Anerkennung". Im einen Fall stellt sich vielleicht die Frage, was wäre ein fairer Gegenwert an "Leistungen und Fähigkeiten" damit man sich langfristig wohl fühlt mit einander. Im anderen Fall stellt sich möglicherweise eher die Frage, wie würde sich eine angemessene Anerkennung der von dir "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" zeigen.
Ich würde Leistungen und Fähigkeiten nicht vom ökonomischen oder beruflichen Standpunkt sehen, sondern vom sozialen Blickwinkel. Sie sind teilweise die Voraussetzungen für soziales Interagieren.
Ja, Austausch und Eintrittskarte waren von mir auch sozial gemeint. Lediglich die Metaphern waren aus der Ökonomie und der Berufskarriere entlehnt. Ich bitte darum, das Thema nicht mit der Metapher zu verwechseln und sauber auseinander zu halten. Wenn die Metaphern nicht gefallen, dann lasse ich sie auch gerne weg.

Deine Antwort besteht also aus Folgendem:
... Leistungen und Fähigkeiten ... Sie sind teilweise die Voraussetzungen für soziales Interagieren.
Das ist jetzt interessant. Es bezieht sich eindeutig auf "Leistungen und Fähigkeiten" nicht als Inhalt des "sozialen Interagierens", sondern als dessen "Voraussetzungen". Und es beantwortet einen Teil meiner Fragen.

Ich versuche mal die unbeantwortet gebliebene Frage an deinen Sprachgebrauch an zu passen:
Wie kannst du jetzt für dich selbst einschätzen, wofür deine dir bekannten "Leistungen und Fähigkeiten" im "sozialen Interagieren" eine angemessene Voraussetzung sind? Mich würde da wirklich deine Selbsteinschätzung interessieren und auf welchem Weg du dazu kommen kannst. Was die einzelnen Frauen dazu meinen, ist ja eine andere Geschichte, die stellt sich erst später heraus.

Wie gesagt, ich frage deshalb, weil ich mit dieser Perspektive nicht vertraut bin und mir die Angelegenheit schwierig vorstelle - mir vielleicht auch zu schwierig vorstelle.
BartS hat geschrieben:
Montag 24. Dezember 2018, 10:43
Ganz ehrlich, stabil, hier (wie Du es schon in anderen Beiträgen gemacht hast) einzelne Wörter rauszugreifen und dann sätzelang Dich darüber auszulassen, nervt mich. In Anbetracht des Datums belasse ich das Gespräch hiermit und wünsche Dir Frohe und besinnliche Feiertage.
Ach BartS, wo ist denn jetzt dein Problem, dass dich was "nervt"? Du klingst schon etwas dramatisch. Nimm es bitte nicht so schwer, wenn Antworten zu Themen, die du selbst zur Diskussion gestellt hast, nicht deinen Erwartungen entsprechen.

In Wahrheit habe ich mich nicht nur auf einzelne Wörter bezogen, sondern durchwegs auf ganze Sätze und den dazugehörenden Kontext Bezug genommen. Dass du aber nur den Bezug auf "einzelne Wörter" erkennen konntest, nehme ich zur Kenntnis.

Hauptsächlich habe ich aber Fragen zu deiner ursprünglichen Darstellung gestellt, die respektvoll intendiert waren und deren Formulierung meiner Meinung nach auch höflich und freundlich ausgefallen ist. Dass du anscheinend nicht darauf eingehen willst, ist schon in Ordnung. Das nehme ich ebenfalls zur Kenntnis.

Deine Formulierung "sätzelang Dich darüber auszulassen" finde ich bemerkenswert. Das ist schon ein ganz bestimmter Gesprächston - insbesondere im Kontext von "nervt mich".

Ganz unabhängig vom Datum wünsche ich dir frohe und besinnliche Tage, so wie inneren Frieden und Gelassenheit.
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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Stabil » Dienstag 25. Dezember 2018, 09:43

Tania hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 13:37
Kaum eine Partnerbörse listet die Punkte "was werde ich für Dich leisten" und "was erwarte ich im Gegenzug". Eigentlich ne Marktlücke ;)
Manchmal habe ich tatsächlich den Eindruck - und das meine ich ganz ohne Augenzwinkern. Wie realistisch das ist, weiss ich wieder einmal nicht.

Andererseits kann man in diese Profile nicht ohnehin schon Texte mit Leistungsangebot und geforderter Gegenleistung reinschreiben?


RomeoKnight hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 19:00
Bei Bewerbungen oder Stellenanzeigen in der Geschäftswelt ist das ja so üblich. Aber diese Vorgehensweise würde der Partnersuche wohl die Illusion der Romantik nehmen. Verlieben tut sich sicher niemand, weil jemand die aufgelisteten Kriterien erfüllt, aber eine partnerschaftliche Beziehung ist ja langfristig nicht nur Verliebtheit, sondern ganz praktisch. Eigentlich ist sie historisch gesehen immer ein Geschäft gewesen und erst in neuerer Zeit verklärt.
Da frag ich mich gerade, was denn so eine "illusorische Romantik" sein könnte, wer diese betreibt und was dabei "verklärt" wird, bzw. worin dabei die Illusion bestehen soll.
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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von NBUC » Dienstag 25. Dezember 2018, 09:58

Tania hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 13:37
Kaum eine Partnerbörse listet die Punkte "was werde ich für Dich leisten" und "was erwarte ich im Gegenzug". Eigentlich ne Marktlücke ;)
Ich habe den Eindruck, dass dies durchaus öfter so vorkommt (Männerannoncen kenne ich jetzt nicht, also bezogen auf Frauen) -
und zwar in der Form "Ich bin eine moderne, starke, erfolgreiche und gut aussehende (teils "gut gehaltene" bei 40+) Frau und dann noch meist "DIE <längere Liste>, brauchen sich gar nicht erst zu bemühen". Oder es ist eh nur ein Bild dabei und ein paar Nogoes.

Im EP-Forum kommt dann oft noch die Frage dazu, warum sich dann keiner meldet, nur die Falschen oder nur Hallodris.

Lesen kann man da ja letztlich aber nur: Optik vs. Ansprüche, und damit werden also auch nur Männer angesprochen, welchen Optik ausreicht bzw. bei den Abforderungen das Ganze "sportlich" bzw. als Herausforderung sehen oder als abgebrühte Schrotschussler die (Anforderungs-)Texte schon lange nicht mehr lesen.
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wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von hesperus » Dienstag 25. Dezember 2018, 11:48

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 19:36
BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 18:20
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23
Das wundert mich. Ich finde es bemerkenswert, ohne, dass ich es irgendwie zuordnen könnte.
Diese erste Antwort klingt nach überrascht Sein.
Was kommt raus, wenn du über den Ärger nachdenkst und ihm zuhörst? - falls du drüber nachdenken willst.
Da ich gerade kein Bedarf habe, darüber nachzudenken, kann ich Dir auch keine andere Antwort geben als vorhin.
Ist ja auch ok. Nicht nach zu denken ist immer eine Option.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 18:20
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23
Auf meinem Stern entsteht Zuneigung aus einer vagen Anfangsattraktivität und entwickelt sich aus den Emotionen, die im Umgang miteinander entstehen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Diese Emotionen werden aber wohl nicht vom Himmel fallen, sondern das Ergebnis von Interaktionen mit Deinen Mitmenschen sein.
Damit wiederholst du nur das, was ich bereits geschrieben habe. Du hast lediglich "Umgang" durch "Interaktion" ersetzt.

Warum fügst du dann die Worte "aber wohl" ein? Üblicherweise formuliert man auf diese Art Einwände.
Gefällt es dir, einen bestätigenden Satz als Einwand zu konstruieren? Fühlt sich das besser an?

Nur so als feedback: Das liest sich holprig, wie unentschlossen und in sich widersprüchlich.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 18:20
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 16:23
Die von dir so genannten "Leistungen und Fähigkeiten" sind für mich als aussen Stehenden zweideutig.
Einerseits kann es sich um etwas handeln, das im Austausch gegen andere "Leistungen und Fähigkeiten" eingesetzt wird. Da könnte eine Art von ökonomischen Beziehungsmodell entstehen. Andererseits können die "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" eine Art von Eintrittskarte darstellen, so wie es die in der Schule "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" für die Berufslaufbahn ist.

Im ersten Fall würde "Austausch" das Charakteristikum sein, im zweiten Fall eher "Anerkennung". Im einen Fall stellt sich vielleicht die Frage, was wäre ein fairer Gegenwert an "Leistungen und Fähigkeiten" damit man sich langfristig wohl fühlt mit einander. Im anderen Fall stellt sich möglicherweise eher die Frage, wie würde sich eine angemessene Anerkennung der von dir "gezeigten Leistungen und Fähigkeiten" zeigen.
Ich würde Leistungen und Fähigkeiten nicht vom ökonomischen oder beruflichen Standpunkt sehen, sondern vom sozialen Blickwinkel. Sie sind teilweise die Voraussetzungen für soziales Interagieren.
Ja, Austausch und Eintrittskarte waren von mir auch sozial gemeint. Lediglich die Metaphern waren aus der Ökonomie und der Berufskarriere entlehnt. Ich bitte darum, das Thema nicht mit der Metapher zu verwechseln und sauber auseinander zu halten. Wenn die Metaphern nicht gefallen, dann lasse ich sie auch gerne weg.

Deine Antwort besteht also aus Folgendem:
... Leistungen und Fähigkeiten ... Sie sind teilweise die Voraussetzungen für soziales Interagieren.
Das ist jetzt interessant. Es bezieht sich eindeutig auf "Leistungen und Fähigkeiten" nicht als Inhalt des "sozialen Interagierens", sondern als dessen "Voraussetzungen". Und es beantwortet einen Teil meiner Fragen.

Ich versuche mal die unbeantwortet gebliebene Frage an deinen Sprachgebrauch an zu passen:
Wie kannst du jetzt für dich selbst einschätzen, wofür deine dir bekannten "Leistungen und Fähigkeiten" im "sozialen Interagieren" eine angemessene Voraussetzung sind? Mich würde da wirklich deine Selbsteinschätzung interessieren und auf welchem Weg du dazu kommen kannst. Was die einzelnen Frauen dazu meinen, ist ja eine andere Geschichte, die stellt sich erst später heraus.

Wie gesagt, ich frage deshalb, weil ich mit dieser Perspektive nicht vertraut bin und mir die Angelegenheit schwierig vorstelle - mir vielleicht auch zu schwierig vorstelle.
Anhand dieser Diskussion wäre die Eingangsfrage definitiv mit einem "Ja" zu beantworten.

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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von RomeoKnight » Dienstag 25. Dezember 2018, 12:36

Stabil hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 09:43
Da frag ich mich gerade, was denn so eine "illusorische Romantik" sein könnte, wer diese betreibt und was dabei "verklärt" wird, bzw. worin dabei die Illusion bestehen soll.
Der Bericht vom Deutschlandfunk geht da näher drauf ein. Ich hätte da aber noch mehr von bei Bedarf.

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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Stabil » Dienstag 25. Dezember 2018, 12:53

RomeoKnight hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 12:36
Stabil hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 09:43
Da frag ich mich gerade, was denn so eine "illusorische Romantik" sein könnte, wer diese betreibt und was dabei "verklärt" wird, bzw. worin dabei die Illusion bestehen soll.
Der Bericht vom Deutschlandfunk geht da näher drauf ein. Ich hätte da aber noch mehr von bei Bedarf.
Das ist mir zu oberflächlich.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von RomeoKnight » Dienstag 25. Dezember 2018, 13:05

Der Bericht ist selber keine wissenschaftliche Abhandlung, aber er gibt genug Hinweise, das Thema weiter vertiefen zu können. Aber darum gehts dir ja eh nicht. Du bist nur sauer, weil dich die Darstellung aus dem liebgewonnen Konzept bringt :hammer:

Stabil
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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Stabil » Dienstag 25. Dezember 2018, 13:07

hesperus hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 11:48
Anhand dieser Diskussion wäre die Eingangsfrage definitiv mit einem "Ja" zu beantworten.
Das seh ich nicht so dramatisch. Es muss nicht jeder mit jedem können. Wenn die Kommunikation nicht klappt, lässt mans eben wieder. Die Menschen sind nun mal verschieden und mitunter trifft man auf Personen, die sehr viel anders denken und empfinden.

Dass dann manches nicht verstanden wird und man selbst manches nicht versteht, ist doch ok. So bleiben auch manche Fragen unbeantwortet. Damit kann man leben. Die Bereitschaft, Verschiedenheit ohne Ärger und Abwertung stehen zu lassen, halte ich für eine hilfreiche Einstellung.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

Stabil
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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Stabil » Dienstag 25. Dezember 2018, 13:24

RomeoKnight hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 13:05
Der Bericht ist selber keine wissenschaftliche Abhandlung,
Keine Sorge, das ist nicht unbemerkt geblieben.

RomeoKnight hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 13:05
aber er gibt genug Hinweise, das Thema weiter vertiefen zu können.
Zu dem Thema habe ich schon tiefer Gehendes als diese "Hinweise" gelesen.

RomeoKnight hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 13:05
Aber darum gehts dir ja eh nicht.
Wow, du hast ja eine hohe Meinung von dir. Du meinst Gedanken lesen zu können.

RomeoKnight hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 13:05
Du bist nur sauer, weil dich die Darstellung aus dem liebgewonnen Konzept bringt
Weisst du was mich aus dem Konzept bringen würde?

Wenn ich immer noch beziehungslos wäre, oder wenn ich in unbewältigbaren Beziehungsproblemen stecken würde, oder wenn ich mit meinem Leben unglücklich und unzufrieden wäre. Dann würde ich nach neuen Konzepten oder radikalen Veränderungen der vorhandenen Konzepte suchen. Nachdem ich glücklich und zufrieden in Beziehung lebe, erschüttert mich ein oberflächlich geschriebener Text nicht wirklich.

Da ich aber durchaus an der fundierten Weiterentwicklung meiner Konzepte interessiert bin, halte ich mich in bewährter Weise an wissenschaftliche Fachliteratur.

RomeoKnight hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 13:05
:hammer:
Schlag dir bitte nicht so viel auf den Kopf. Das macht nichts besser.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Tania » Dienstag 25. Dezember 2018, 14:46

Stabil hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 09:43
Tania hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 13:37
Kaum eine Partnerbörse listet die Punkte "was werde ich für Dich leisten" und "was erwarte ich im Gegenzug". Eigentlich ne Marktlücke ;)
Manchmal habe ich tatsächlich den Eindruck - und das meine ich ganz ohne Augenzwinkern. Wie realistisch das ist, weiss ich wieder einmal nicht.

Andererseits kann man in diese Profile nicht ohnehin schon Texte mit Leistungsangebot und geforderter Gegenleistung reinschreiben?
Könnte man. Aber damit wäre es nicht möglich, gezielt zu suchen.

Dass so etwas tatsächlich in den Profilen steht, ist ausgesprochen selten. Wenn überhaupt, dann findet man so etwas eher auf Erotikplattformen ("wer geleckt werden will, muss auch blasen wollen"). Eine seriöse Partnersuchanzeige mit "Ich liebe und respektiere Dich, ziehe unsere Kinder auf und mache den Großteil des Haushaltes, wenn Du dafür Geld verdienst, Einkauf, Müll und Garten übernimmst und mich liebst und bewunderst" hab ich noch nie gesehen.

Wahrscheinlich könnte auch kaum jemand diese Dinge so klar benennen. Und dazu noch angeben, was echt wichtig wäre, und was nur ein netter Bonus wäre.

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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Kief » Dienstag 25. Dezember 2018, 16:35

Tania hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 14:46
Stabil hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 09:43
Tania hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 13:37
Kaum eine Partnerbörse listet die Punkte "was werde ich für Dich leisten" und "was erwarte ich im Gegenzug". Eigentlich ne Marktlücke ;)
Manchmal habe ich tatsächlich den Eindruck - und das meine ich ganz ohne Augenzwinkern. Wie realistisch das ist, weiss ich wieder einmal nicht.

Andererseits kann man in diese Profile nicht ohnehin schon Texte mit Leistungsangebot und geforderter Gegenleistung reinschreiben?
Dass so etwas tatsächlich in den Profilen steht, ist ausgesprochen selten. Wenn überhaupt, dann findet man so etwas eher auf Erotikplattformen ("wer geleckt werden will, muss auch blasen wollen"). Eine seriöse Partnersuchanzeige mit "Ich liebe und respektiere Dich, ziehe unsere Kinder auf und mache den Großteil des Haushaltes, wenn Du dafür Geld verdienst, Einkauf, Müll und Garten übernimmst und mich liebst und bewunderst" hab ich noch nie gesehen.
Sugardaddy-Singelboerse?
Gabs doch auch irgendwo?


K

Stabil
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Re: Haben wir wirklich Defizite im sozialem Bereich?

Beitrag von Stabil » Dienstag 25. Dezember 2018, 20:16

Tania hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 14:46
Stabil hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 09:43
Tania hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 13:37
Kaum eine Partnerbörse listet die Punkte "was werde ich für Dich leisten" und "was erwarte ich im Gegenzug". Eigentlich ne Marktlücke ;)
Manchmal habe ich tatsächlich den Eindruck - und das meine ich ganz ohne Augenzwinkern. Wie realistisch das ist, weiss ich wieder einmal nicht.

Andererseits kann man in diese Profile nicht ohnehin schon Texte mit Leistungsangebot und geforderter Gegenleistung reinschreiben?
Könnte man. Aber damit wäre es nicht möglich, gezielt zu suchen.
Aha, da geht es anscheinend um die automatisierte Suche, ohne, dass man was lesen muss. Interessanter Aspekt.

Tania hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 14:46
Dass so etwas tatsächlich in den Profilen steht, ist ausgesprochen selten. Wenn überhaupt, dann findet man so etwas eher auf Erotikplattformen ("wer geleckt werden will, muss auch blasen wollen").
Wieso das denn? Wenn es in einer Beziehung diesbezüglich einseitig ist, ist es doch auch schön - in beiden Richtungen.

Tania hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 14:46
Eine seriöse Partnersuchanzeige mit "Ich liebe und respektiere Dich, ziehe unsere Kinder auf und mache den Großteil des Haushaltes, wenn Du dafür Geld verdienst, Einkauf, Müll und Garten übernimmst und mich liebst und bewunderst" hab ich noch nie gesehen.
Verstehe, vermutlich wird es nicht ganz so einfach sein.

Tania hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 14:46
Wahrscheinlich könnte auch kaum jemand diese Dinge so klar benennen. Und dazu noch angeben, was echt wichtig wäre, und was nur ein netter Bonus wäre.
Den Eindruck habe ich auch. Immer wieder lese ich von so ökonomischen Modellen, und wenn man nachfragt, wie sich denn die Werte bestimmen lassen, herrscht grosse Ratlosigkeit. Dabei würde mich das echt interessieren.

Die Marktlücke ist vielleicht doch nicht so lukrativ.

Kief hat geschrieben:
Dienstag 25. Dezember 2018, 16:35
Sugardaddy-Singelboerse?
Ja richtig, aber die Klartexbezeichnung hat irgendwie anders gelautet. :pfeif:

Geht irgendwie - wenn ich das richtig verstanden habe - über ein ökonomisches Beziehungsmodell hinaus, in Richtung Gewerbe.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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