AB sein macht einsam und verbittert.

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Schwarzes_Herz
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AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Schwarzes_Herz » Mittwoch 5. Dezember 2018, 13:06

Was passiert mit einem Menschen wohl wenn er immer älter wird und nie positive Rückmeldungen erhält bzw. nie ein Schritt weiter kommt.
Irgendwann ist auch die größte Motivation und das beste positiv denken vorbei.
Spätestens wenn Eltern und Freunde nicht mehr nachfragen wie es so läuft, weil selbst sie es wohl akzeptiert haben das es nicht mehr was wird.

Apropo Freunde
Ich denke das ein Freundeskreis und Freunde das Ab sein zumindest etwas ausgleichen können.
Meine Freunde haben sich nach und nach verabschiedet so das ich heute bei 0 stehe, vermutlich wurde ich zunehmend Gesellschaftsunfähiger und ein Klotz am bein.
Ich hatte nie viel Freunde aber immerhin meist 1,2 aufjedenfall. In der Kindheit wohl noch am meisten aber auch in der Jugend wurde ich zumindest eingeladen und hatte ein Clique.
Damals waren fast alle Single und wir Nerds sowieso, war ne tolle Zeit als sich keine weiblichen Kontakte zwischen Freunde stellten.
Lustig das der Kontakt zu meinem besten Freund immer weniger wurde als es bei ihm mit Frauen losging. Der Umzug meiner Eltern und mir war aber dann eh das Ende.
Musste fürs Studium zwar wieder wieder umziehen fand aber schnell Anschluss an nette Leute.
Ansich war der Anfang meine Studium echt eine gute Zeit wo ich dachte ich kann es wirklich schaffen, und die entscheidenen Schritte machen. Ich glaub so aktiv mit social circles war ich nie wieder. Am Anfang gabs noch viele Aktivitäten und Partys , bis immer mehr in Beziehungen waren und es mit den ekeligen Pärchenabenden anfing wo ich ausgeschlossen wurde, da hatte ich dann meinen ersten nervlichen zusammenbruch.
Am ende verblieb mir nur 1 Kontakt, auch in einer Beziehung, aber immerhin durfte ich mich noch abundan anschließen.
Ich merkte im Studium das mir die Erfahrung mit Frauen vollkommen fehlte, immerhin lernte ich ein paar Sachen die man als Teenager eigentlich lernt, halt 10 Jahre zu spät. Ich flüchtete mich in Singlebörsen wo ich fast 10 Jahre aktiv war und auch keinen wirklichen Erfolge hatte.

Als das Studium zuende war war meine Stimmung am Boden, weil ich wusste das wars, wenn nicht hier dann nie. Das bewahrheitete sich die vielen Jahre danach dann auch. Abundzu gabs dann noch ein paar lose Kontakte, aber kein vergleich zu früher wo man integriert war. Zunehmend war ich auch müde davon immer wieder neue Kontakte aufzubauen. Da es mit der Arbeit auch nicht so gut lief hatte ich tagelang oftmals kein menschlichen Kontakt.

Ich hatte nie wirkliche gute Social Skills und wenn man sich kaum noch mit jemand unterhält außer mit sich selber wirds halt immer schlechter. Heute kommen bei mir nur noch halbe geflüsterte Sätze raus wo jeder immer nur nachfrägt. Ich bin paranoid und lasse extrem ungern Leute in meine Wohnung, außerdem habe ich Angst das man mich hintergeht, ist mir ja alles schon passiert. Da ich seit Jahren fast jeden Tag das selbe mache habe ich meine feste Zeiten, die ich mir ungern von Leuten durcheinander bringen lassen. Da für kann ich jetzt auch nix das habe ich mir jahrelang angewöhnt.
Die Normalos da draußen wissen vermutlich gar nicht das man so leben kann, und hier wahrscheinlich die meisten auch nicht.

Heute denke ich nur F*** the World ich hab einfach pech gehabt.

PS:
Lustigerweise war mein größter Erfolg bei Mädels vor 20 Jahren als Teenager, hab also in 20 Jahren 0 Fortschritte gemacht , das soll mir mal einer nachmachen.

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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von schmog » Mittwoch 5. Dezember 2018, 13:15

Ja, der AB Status macht mich einsam und verbittert. Schon seit Jahren.

Meine Lebensqualität sinkt dadurch gegen NULL! :sadman:
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Oxymoron » Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:42

Ja mir geht es genauso, ich würde am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen bleiben. Mache ich auch zum größten Teil.

Letztens war ich bei einem befreundeten Ehepaar. Wir kamen auf das Thema "Rathausplatz fegen" zu sprechen und Sie meinte, dass ich sicher noch Jemanden finden würde.
Der Freund, welcher mich besser kennt, meinte auch gleich das es nichts mehr wird. Weil er weiß, dass ich Keiner mehr vertrauen kann und das versteht er auch vollkommen.

Manche Menschen haben eben Pech. Es muss ja auch Verlierer geben. Ich bin einfach nur tot unglücklich über mein Leben, vielleicht legt sich das ja irgendwann.

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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Automobilist » Mittwoch 5. Dezember 2018, 15:03

Schwarzes_Herz hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 13:06
, hab also in 20 Jahren 0 Fortschritte gemacht , das soll mir mal einer nachmachen.
Kein Problem ! Da bin ich Dir wohl noch um Jahre voraus...meine Freunde sind fast alle tot, Unterhaltungen an sich schon sehr rar ( es können durchaus sogar Monate vergehen ohne auch nur Floskeln zu wechseln ) - ulkig dabei ist, daß mich das weder jemals störte, noch stört.

Es gab bei mir keinen " Bekanntenkreis ", welcher in Folge von Beziehungen kleiner wurde - auch diese Erfahrung habe ich nicht.

Von Damen gab es - außer von einer... - nur schroffste und völlige Ablehnung; bitte sehr, jedem Tierchen sein Plaisirchen.

Ich habe mich daran gewöhnt - und könnte nicht einmal mit Bestimmtheit sagen, ob ich eine diesbezügliche Veränderung überhaupt noch als wünschenswert empfände....( wenn es sich n i c h t um Aphrodite handelt, also die Eine, welche sich nicht sofort angewidert empfohlen hat...)
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 5. Dezember 2018, 15:48

"Kann".
Muss nicht.
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Dr. House » Mittwoch 5. Dezember 2018, 16:56

Ja, es macht einsam..verdammt einsam sogar. Wie du schon erkannst hast - irgendwann sind sie alle Weg, Familie..vorher die Freunde, weil sie meist selbst Frau/Kind mit der Zeit haben. Wer braucht da schon noch Leute "wie uns"? Leider fällt auch Außenstehenden der eigene Gemütszustand hier und da mal auf und man wird angesprochen...

Ich hab das Thema inzwischen vollständig abgehakt und möchte auch mit Frauen nicht mehr viel zu tun haben (muss ich auch nicht, es interessiert sich sowieso keine für mich haha :mrgreen: )

Meiner Meinung nach solltest du es akzeptieren, mehr bringt dir mE nichts außer vielleicht Schmerz.
Ich war einst glücklich, wenn auch nur im Traum.
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Doggo » Mittwoch 5. Dezember 2018, 17:02

Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 16:56
Ja, es macht einsam..verdammt einsam sogar. Wie du schon erkannst hast - irgendwann sind sie alle Weg, Familie..vorher die Freunde, weil sie meist selbst Frau/Kind mit der Zeit haben. Wer braucht da schon noch Leute "wie uns"? Leider fällt auch Außenstehenden der eigene Gemütszustand hier und da mal auf und man wird angesprochen...

Ich hab das Thema inzwischen vollständig abgehakt und möchte auch mit Frauen nicht mehr viel zu tun haben (muss ich auch nicht, es interessiert sich sowieso keine für mich haha :mrgreen: )

Meiner Meinung nach solltest du es akzeptieren, mehr bringt dir mE nichts außer vielleicht Schmerz.
Inwiefern sind die Anderen weg und warum sollte niemand "uns" brauchen? :O

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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Dr. House » Mittwoch 5. Dezember 2018, 18:00

Doggo hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 17:02
Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 16:56
Ja, es macht einsam..verdammt einsam sogar. Wie du schon erkannst hast - irgendwann sind sie alle Weg, Familie..vorher die Freunde, weil sie meist selbst Frau/Kind mit der Zeit haben. Wer braucht da schon noch Leute "wie uns"? Leider fällt auch Außenstehenden der eigene Gemütszustand hier und da mal auf und man wird angesprochen...

Ich hab das Thema inzwischen vollständig abgehakt und möchte auch mit Frauen nicht mehr viel zu tun haben (muss ich auch nicht, es interessiert sich sowieso keine für mich haha :mrgreen: )

Meiner Meinung nach solltest du es akzeptieren, mehr bringt dir mE nichts außer vielleicht Schmerz.
Inwiefern sind die Anderen weg und warum sollte niemand "uns" brauchen? :O
Bzgl brauchen:
Es wird einfach heutzutage von Leuten ab einem gewissen Alter ein gewisser Erfahrungsschatz vorrausgesetzt. Ist der nicht vorhanden, war's das. Aussortiert.

Warum mit der Zeit alle weg sind? Siehe oben. Bekannte, Freunde haben einfach besseres zu tun, als einen als Single (dauernd) mitzuziehen. Da sind gemeinsame Grillabende und Feiern mit anderen Paaren einfach wichtiger.
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Mr. Lonely » Mittwoch 5. Dezember 2018, 18:08

Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 18:00

Bzgl brauchen:
Es wird einfach heutzutage von Leuten ab einem gewissen Alter ein gewisser Erfahrungsschatz vorrausgesetzt. Ist der nicht vorhanden, war's das. Aussortiert.
Wie oft wurde das hier schon geschrieben? Ich finde, jeder der das hier schreibt, sollte einen Euro ins Phrasen-Schwein stecken. Dadurch ließe sich das Forum sicherlich schon finanzieren.
Ist das bei jedem so? Habt ihr das schon mal persönlich erlebt? Erwartest du von einer Frau auch einen "gewissen Erfahrungsschatz"? Was spricht dagegen sich Erfahrungen auszudenken (und dann evtl. irgendwann mal die Lüge richtigzustellen)? Gab oder gibt es hier nicht eine "am Thema-Interessierte" (ich weiß den Namen nicht mehr) die sich hier angemeldet hat, weil sie sich in der "2. Runde" befindet und auf das gestoßen ist, um sich zu informieren wie sie denn mit einem AB umzugehen hat ohne ihn zu verschrecken?
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von NBUC » Mittwoch 5. Dezember 2018, 18:31

Mr. Lonely hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 18:08

Ist das bei jedem so? Habt ihr das schon mal persönlich erlebt? Erwartest du von einer Frau auch einen "gewissen Erfahrungsschatz"? Was spricht dagegen sich Erfahrungen auszudenken (und dann evtl. irgendwann mal die Lüge richtigzustellen)?
Es reicht halt nicht nur "ich war schon mal vergeben" in denraum zu werfen.
Das mag einen in dem Moment eines Blinddates oä retten.
Aber in der Praxis ist das eine Folge der sich entfernenden Lebenserfahrungen, die lassen sich eben nicht so einfach faken.
... Wann hat dein Kleiner mit dem Laufen angefangen?

Zum Grundthema:
Einsam kann es werden, wenn das gesamte Umfeld so wegbrechen sollte.
Aber letztlich ist es die Frage, wie (und wie befriedigend aus der individuellen Position) man dieses Vakuum dann füllt entscheidend für mögliche Verbitterung.
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Mr. Lonely » Mittwoch 5. Dezember 2018, 18:37

NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 18:31
Mr. Lonely hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 18:08

Ist das bei jedem so? Habt ihr das schon mal persönlich erlebt? Erwartest du von einer Frau auch einen "gewissen Erfahrungsschatz"? Was spricht dagegen sich Erfahrungen auszudenken (und dann evtl. irgendwann mal die Lüge richtigzustellen)?
Es reicht halt nicht nur "ich war schon mal vergeben" in denraum zu werfen.
Das mag einen in dem Moment eines Blinddates oä retten.
Aber in der Praxis ist das eine Folge der sich entfernenden Lebenserfahrungen, die lassen sich eben nicht so einfach faken.
... Wann hat dein Kleiner mit dem Laufen angefangen?
Wie wärs mit "meine letzte Beziehung ist jetzt x Zeit her, ist dumm gelaufen, da möchte ich jetzt erst mal nicht drüber reden"?
Aus meinem näheren Bekanntenkreis hat nur einer 1 Kind (ich bin 42). Eine davon ist 45, verheiratet, hat keine Kinder und wollte auch keine. Auch die ist genervt, wenn die anderen anfangen von ihren Kinder zu quatschen.
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von NBUC » Mittwoch 5. Dezember 2018, 19:02

Mr. Lonely hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 18:37
Wie wärs mit "meine letzte Beziehung ist jetzt x Zeit her, ist dumm gelaufen, da möchte ich jetzt erst mal nicht drüber reden"?
Aus meinem näheren Bekanntenkreis hat nur einer 1 Kind (ich bin 42). Eine davon ist 45, verheiratet, hat keine Kinder und wollte auch keine. Auch die ist genervt, wenn die anderen anfangen von ihren Kinder zu quatschen.
Das mit den Kindern war ein üblcihes beispiel. Das muss nicht heißen, dass es genau dieser Fall ist, der immer auftritt.
Aber am Ende reden die meisten Leute dann doch gerne über Sachen und mit Leuten, die ihnen ähnlich und damit vertraut sind oder wie sie selbst gerne wären - insbesondere, wenn das positive "Schwingungen" erzeugen soll.
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Mr. Lonely » Mittwoch 5. Dezember 2018, 19:22

NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 19:02
Aber am Ende reden die meisten Leute dann doch gerne über Sachen und mit Leuten, die ihnen ähnlich und damit vertraut sind oder wie sie selbst gerne wären - insbesondere, wenn das positive "Schwingungen" erzeugen soll.
Und da geht es auschließlich immer um Beziehungen und um sex?
(sorry für offtopic)
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von NBUC » Mittwoch 5. Dezember 2018, 19:34

Mr. Lonely hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 19:22
NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 19:02
Aber am Ende reden die meisten Leute dann doch gerne über Sachen und mit Leuten, die ihnen ähnlich und damit vertraut sind oder wie sie selbst gerne wären - insbesondere, wenn das positive "Schwingungen" erzeugen soll.
Und da geht es auschließlich immer um Beziehungen und um sex?
(sorry für offtopic)
Wieso ausschließlich? Und von Sex habe ich auch nicht gesprochen.
Versuchst du das mit Gewalt ins lächerliche Extrem zu ziehen?
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Einsamkeit_is_doof » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:01

Hallo Schwarzes_Herz,

du glaubst gar nicht, wie gut ich dich verstehen kann. Mir geht es ganz ähnlich wie dir. Als soziale Kontakte habe ich eigentlich nur noch meine Eltern, ok und man unterhält sich halt mit seinen Kunden. Aber ich weiss nicht, ob man das jetzt als soziale Kontakte zählen kann, aber immerhin unterhält man sich.
Ja und sonst? Wie gesagt meine engsten sozialen Kontakte beschränken sich auf meine Eltern, dann gibt es zwar noch meinen Onkel, aber der ist leider dreist und hinterhältig, sodass ich mit ihm nichts mehr zu tun haben will! :fluchen:

Und ähnlich wie bei dir hatte auch ich in der Schulzeit Freunde. Ich hatte zwar keine riesen Freundeskreis, aber 3 gute Freunde. Nach der Schulzeit ist dann halt jeder seinen Weg gegangen... Naja, und heute stehe ich mehr oder weniger allein da, abgesehen von meinen Eltern. Und ja, es ist sogar sehr belastend. Vor allem macht mir Angst, dass meine Eltern Anfang 60 sind und auch nicht ewig da sein werden :traurig2: Dass heißt früher oder später werde ich ganz allein sein und dieser Gedanke macht mir Angst. Obwohl ich schon darüber nachgedacht habe, dann in einen Verein einzutreten. Da ich mich für Eisenbahnen interessiere, wäre es für mich durchaus denkbar in einen Eisenbahnverein einzutreten. Einfach um soziale Kontakte aufzubauen und damit man nicht ganz vereinsamt.

Ich habe zwar die Hoffnung noch nicht aufgegeben, was eine Partnerin betrifft, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich irgendwann mal beim anderen Geschlecht punkten, geschweige denn, landen zu können :crybaby:
Was ich aber erkannt habe ist, dass ich unbedingt an meinem Selbstbewusstsein arbeiten muss. :boxing: Nicht nur was das AB Sein angeht, sondern das ganze leben. Und genau das ist mein Vorsatz für das nächste Jahr: Ich will an mir arbeiten und einiges ändern. Hoffentlich schaffe ich es. Denn eines will ich ganz gewiss nicht werden: Einsam und verbittert. Wenn ich nicht bald was ändere, wird es aber ganz so kommen und das macht mir Angst... :regen:
Gruss
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von eggi » Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:42

NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 18:31
Aber in der Praxis ist das eine Folge der sich entfernenden Lebenserfahrungen, die lassen sich eben nicht so einfach faken.
Genau das ist es nämlich.

Nicht vorhandene Beziehungserfahrung lässt sich (zumindest wenn man es langsam angeht) für einige Zeit durch gute oder schlechte Notlügen kaschieren. Vielleicht sogar so lange, bis möglicherweise auf beiden Seiten Gefühle im Spiel sind. Da wird ein nicht-AB Partner zumeist Unterstützungsarbeit leisten können und wollen, damit Erfahrung aufgebaut werden kann.
Allerdings muss man so weit erst einmal kommen. Wenn man von vornherein nichts zu erzählen hat, weil man schlicht und einfach nichts erlebt, wird es extrem schwierig.

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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von grenouille » Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:51

Verstehe das gut. Trotz wirklich tollen Freunden und öfters wiederkehrenden Möglichkeiten, neue Freundschaften zu knüpfen, sinkt die Lebensqualität einfach. Auf der Freundschaftsebene läuft es, anderes bekomme ich nicht hin und hinke anderen um Jahre hinterher.
"Einsam und verbittert" sein macht zudem noch die Ausstrahlung kaputt, was ja die Chancen nicht gerade steigen lässt. :wuetend:

Ganz aufgegeben habe ich noch nicht, bin aber davon überzeugt, nicht sonderlich alt zu werden, wenn ich keinen Partner finde.
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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Mannanna » Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:58

Schwarzes_Herz hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 13:06

Damals waren fast alle Single und wir Nerds sowieso, war ne tolle Zeit als sich keine weiblichen Kontakte zwischen Freunde stellten.
Lustig das der Kontakt zu meinem besten Freund immer weniger wurde als es bei ihm mit Frauen losging.
Liest man öters: Alle Nerds, aber nur einer findet keine Freundin. Wie haben die anderen Nerds das denn gemacht?
Schwarzes_Herz hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 13:06
Heute denke ich nur F*** the World ich hab einfach pech gehabt.
.
Eben. Man findet sich irgendwann damit ab denn das Singledasein ist dann ohnehin so eingefahren, daß eine Partnerschaft nur noch als hypothetische Möglichkeit gesehen wird, aber nicht mehr als etwas real erreichbares bzw. erstrebenswertes.
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Descartes)

"Man will immer, was man nicht hat, und wenn man's hat, ist's langweilig" (Rainald Grebe, "Krümel")

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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 5. Dezember 2018, 22:38

Mannanna hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:58
Liest man öters: Alle Nerds, aber nur einer findet keine Freundin. Wie haben die anderen Nerds das denn gemacht?
Ich glaub, von "meinem" Nerdzirkel war ich der nerdigste. :hammer:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: AB sein macht einsam und verbittert.

Beitrag von Schokolade » Mittwoch 5. Dezember 2018, 23:04

Es kann einsam machen, muss es aber nicht.

Solange ich eine Handvoll Leute kenne und auch Dinge alleine machen kann, fühle ich mich nicht unbedingt einsam. Ich mag es sogar, ab und an das Gefühl zu haben, alleine auf der Welt zu sein. In meiner Wohnung kenne ich keine Langeweile oder Einsamkeit. Natürlich wäre es schön, wenn es da jemanden gäbe, den man lieb haben könnte und umgekehrt. Aber ich bin nicht verbittert, wenn es nie passieren würde.

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