Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

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BartS
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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von BartS » Montag 31. Dezember 2018, 12:40

Moseltom hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 12:29
Undomiel hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 08:37
BartS hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 01:38


Meine größere Sorge wäre, dass mich andere für schwul halten.
Ich wurde aufgrund meiner Beziehungslosigkwit auch schon gefragt, ob ich homosexuell bin. So what 🤷‍♀️ ich hab Nein gesagt und das Thema war erledigt.
Solche Fragen hatte ich auch schon öfters. :roll: Lästig, aber für ein Normalo ist sowas total ungewöhnlich nie eine Beziehung zu haben. Davon ab ist mir mittlerweile ziemlich egal was andere Leute denken...
Vielleicht muss man es auch mit Humor sehen. Meine Lieblingsstelle aus der Serie "Coupling" dazu, Jeff, der Unglückspilz in Sachen Frauen sitzt mit Jane zusammen. Sie bedauert ihn, dass er immer kein Glück bei Frauen hat. Sie meinte: "Ich dachte immer...", worauf Jeff sagt "Jaja, ich weiß schon, dass ich schwul bin." Darauf Jane: "Nein, das Du einsam sterben wirst."
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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von Moseltom » Montag 31. Dezember 2018, 12:43

BartS hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 12:40
Moseltom hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 12:29
Undomiel hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 08:37


Ich wurde aufgrund meiner Beziehungslosigkwit auch schon gefragt, ob ich homosexuell bin. So what 🤷‍♀️ ich hab Nein gesagt und das Thema war erledigt.
Solche Fragen hatte ich auch schon öfters. :roll: Lästig, aber für ein Normalo ist sowas total ungewöhnlich nie eine Beziehung zu haben. Davon ab ist mir mittlerweile ziemlich egal was andere Leute denken...
Vielleicht muss man es auch mit Humor sehen. Meine Lieblingsstelle aus der Serie "Coupling" dazu, Jeff, der Unglückspilz in Sachen Frauen sitzt mit Jane zusammen. Sie bedauert ihn, dass er immer kein Glück bei Frauen hat. Sie meinte: "Ich dachte immer...", worauf Jeff sagt "Jaja, ich weiß schon, dass ich schwul bin." Darauf Jane: "Nein, das Du einsam sterben wirst."
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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von Gatem » Montag 31. Dezember 2018, 18:33

Moseltom hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 12:29
Solche Fragen hatte ich auch schon öfters. :roll: Lästig, aber für ein Normalo ist sowas total ungewöhnlich nie eine Beziehung zu haben. Davon ab ist mir mittlerweile ziemlich egal was andere Leute denken...
Aber ist es denn aus Sicht der Normalos für Schwule normal „noch nie eine Beziehung“ gehabt zu haben? Denn nur so würde die Frage doch überhaupt sinnvoll sein.

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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von Moseltom » Montag 31. Dezember 2018, 18:37

Gatem hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 18:33
Moseltom hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 12:29
Solche Fragen hatte ich auch schon öfters. :roll: Lästig, aber für ein Normalo ist sowas total ungewöhnlich nie eine Beziehung zu haben. Davon ab ist mir mittlerweile ziemlich egal was andere Leute denken...
Aber ist es denn aus Sicht der Normalos für Schwule normal „noch nie eine Beziehung“ gehabt zu haben? Denn nur so würde die Frage doch überhaupt sinnvoll sein.
Ich denke sie meinen damit das man Homosexualität heimlich praktiziert, da so ein "Outing" auch heute nicht überall gut ankommt. Klar führen auch Homosexuelle Beziehungen, meine Aussage bezog sich daher auf Heterosexuelle Beziehungen.

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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von Born again » Montag 31. Dezember 2018, 19:43

John McClane hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 05:20
Folgendes müssen alle verstehen, die mit dem Ansprechen Schwierigkeiten/Hemmungen haben: auch wenn ihr 100 Mal hintereinander einen Korb kriegt, ihr werdet euch später keine Vorwürfe machen untätig gewesen zu sein!
Bei mir ist es jedoch genau andersherum: Wenn ich einen Korb erhalte, mache ich mir Vorwürfe, tätig geworden zu sein. Ich habe nur zweimal aus eigener Initiative eine Frau angesprochen und beide Male einen Korb erhalten. Das eine Mal ging es um eine unverbindliche Kontaktaufnahme, das andere Mal um eine Einladung ins Kino. Diese beiden Ereignisse liegen jetzt schon mehr als dreißig Jahre zurück, aber trotzdem sind sie mir bis heute total peinlich. Ich wünschte, ich hätte es nicht getan. Deswegen habe ich es vermutlich auch niemals mehr versucht. Noch eine solche Erfahrung kann ich nicht gebrauchen.

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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von Clochard » Montag 31. Dezember 2018, 20:36

Tyrion hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 00:38
Warum hast du Angst schwul zu sein?
Das ist ein Klassiker unter den Zwangsgedanken.

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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von #SoloWingman » Montag 31. Dezember 2018, 21:26

Kennst du dich mit dem Thema Zwangsgedanken aus?

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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von Clochard » Montag 31. Dezember 2018, 21:41


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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von Gatem » Dienstag 1. Januar 2019, 12:09

Born again hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 19:43
John McClane hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 05:20
Folgendes müssen alle verstehen, die mit dem Ansprechen Schwierigkeiten/Hemmungen haben: auch wenn ihr 100 Mal hintereinander einen Korb kriegt, ihr werdet euch später keine Vorwürfe machen untätig gewesen zu sein!
Bei mir ist es jedoch genau andersherum: Wenn ich einen Korb erhalte, mache ich mir Vorwürfe, tätig geworden zu sein. Ich habe nur zweimal aus eigener Initiative eine Frau angesprochen und beide Male einen Korb erhalten. Das eine Mal ging es um eine unverbindliche Kontaktaufnahme, das andere Mal um eine Einladung ins Kino. Diese beiden Ereignisse liegen jetzt schon mehr als dreißig Jahre zurück, aber trotzdem sind sie mir bis heute total peinlich. Ich wünschte, ich hätte es nicht getan. Deswegen habe ich es vermutlich auch niemals mehr versucht. Noch eine solche Erfahrung kann ich nicht gebrauchen.
Das kenne ich auch gut.
Wenn man nichts tut, ärgert man sich vielleicht ein paar Tage, oder Wochen über die verpasste Chance, vergisst es aber dann auch ganz schnell. Wenn man hingegen, entgegen seiner üblichen Verhaltensmuster, tätig wird, dann beschäftigt einen das noch auf Jahre. Da kann ich auch ganz gut drauf verzichten.

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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von Gilbert » Dienstag 1. Januar 2019, 13:01

Gatem hat geschrieben:
Dienstag 1. Januar 2019, 12:09
Da kann ich auch ganz gut drauf verzichten.
Ich kann das aus Gründen der Peinlichkeit nachvollziehen und würde auch nichts in dieser Richtung unternehmen. Jedoch zementiert man dadurch quasi sein AB-tum.
Wenn einem keine alternativen Wege einfallen oder man nicht in der Lage ist, diese Wege zu gehen.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von Cascade » Dienstag 1. Januar 2019, 15:22

Das Buch ist mir bekannt, gelesen habe ich es aber nicht. Inwiefern kann das denn weiterhelfen ?

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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von #SoloWingman » Dienstag 1. Januar 2019, 20:00

Durch das Buch habe ich den Weg in das Forum gefunden und die Verhaltensmuster, die ich zeige, verstanden. Es soll den Teufelskreis, in dem man sich befindet, durch Erkenntnis aufbrechen. Helfen muss man sich aber selbst.

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Re: Das Buch "Unberührt" von Arne Hoffmann

Beitrag von Zwerg » Mittwoch 2. Januar 2019, 11:32

Born again hat geschrieben:
Montag 31. Dezember 2018, 19:43

Bei mir ist es jedoch genau andersherum: Wenn ich einen Korb erhalte, mache ich mir Vorwürfe, tätig geworden zu sein. Ich habe nur zweimal aus eigener Initiative eine Frau angesprochen und beide Male einen Korb erhalten. Das eine Mal ging es um eine unverbindliche Kontaktaufnahme, das andere Mal um eine Einladung ins Kino. Diese beiden Ereignisse liegen jetzt schon mehr als dreißig Jahre zurück, aber trotzdem sind sie mir bis heute total peinlich. Ich wünschte, ich hätte es nicht getan. Deswegen habe ich es vermutlich auch niemals mehr versucht. Noch eine solche Erfahrung kann ich nicht gebrauchen.
Eine Einladung ins Kino und eine unverbindliche Kontaktaufnahme die beide dreißig Jahre zurückliegen? Selbst aus der Perspektive der 80er Jahre fällt es mir schwer, da eine Ablehnung als Korb einzuordnen. Wenn Dir das heute noch peinlich ist, frage ich mich worin der Grund für diese extreme gedankliche Selbstkasteiung liegt. Kann es sein, dass Du sie nur Körbe interpretierst, um das eigene Nichthandeln vor Dir selbst zu entschuldigen?

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