Fürchten Frauen Konkurrenz?

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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BartS
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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von BartS » Donnerstag 10. Januar 2019, 15:34

Peter hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 15:03
BartS, wenn man sich Deine Beiträge im Thema anschaut, dann hat man da zwei Felder.
Das, was Du für richtig hältst und was Du persönlich willst auf der einen Seite.
Das, was die Partnerin leisten soll auf der anderen Seite.

Kann man so halten. Ist aber ein Ungleichgewicht.
Was genau das Ungleichgewicht ist, würde mich interessieren.

Zu der Aussage, nun, ich verlange von einer zukünftigen Partnerin nichts, was ich nicht auch leisten würde. Wenn es mir wichtig ist, Freundschaften und Hobbys innerhalb einer Beziehung im gewissen Rahmen zu pflegen, dann darf ich selbiges natürlich nicht meiner Partnerin verwehren. Auch sie soll dazu die Möglichkeit haben. Zudem, wenn sich die Partnerin wünscht, zusammen mit meinen Freunden/Freundinnen was zu unternehmen, dann bin ich gerne dabei. Genauso umgekehrt.

Wenn sie nun Probleme damit hat, dass ich eine bestimmte Zeit mit meinen Freunden verbringe / regelmäßig zum tanzen gehe, dann kann man gemeinsam darüber sprechen. Innerhalb bestimmter Rahmen ist das sicher auch möglich, Kompromisse zu finden, siehe das Diskussionsbeispiel mit Kim. Ich versuche Rücksicht auf ihre Bedürfnisse zu nehmen und sie nimmt Rücksicht auf meine Bedürfnisse. Man kann zum Beispiel an den einen Tag mit der Partnerin in die Tanzschule gehen und an einen anderen Wochentag mit der Tanzpartnerin. Wenn es aber heißt, Du gehst entweder mit mir in die Tanzschule oder mit Deiner alten Tanzpartnerin, dann existiert ein Konflikt, der sich nicht so einfach auflösen lässt. Entweder ich gebe meiner Partnerin zuliebe nach, werde aber gleichzeitig auch eingeengt. Oder ich tanze mit meiner Tanzpartnerin weiter, aber meine Lebenspartnerin fühlt sich unglücklich. Ich finde das sind Konflikte, wo eine Trennung oft die einzige Lösung ist. So traurig das auch ist.
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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von Tania » Donnerstag 10. Januar 2019, 17:00

Peter hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 15:03
Meine Handlungsprämisse wäre: Das Innenleben meiner Partnerin berücksichtigen.

Da dieses individuell ist, kann ich das auch gar nicht näher ausführen. Es bringt schließlich nichts, erst ein fiktives Szenario mit fiktiven Charakteren zu entwerfen, um dann dafür eine Problemlösung zu entwerfen.
Eben! Vor allem, weil besagter fiktiver Partner dann irgendwie immer Charaktereigenschaften aufweist, die man selbst versteht. Dann ist es natürlich leicht, Szenarien auszumalen wie "natürlich ist es okay, wenn ich mit meinen Freunden Zeit verbringe, dass darf sie ja umgekehrt auch".

Der Fall, dass sie überhaupt ein Interesse daran hat, Zeit mit ihren Freunden zu verbringen, ihr diese eingeräumte Freiheit also gar nichts bringt und man sich evtl. auf Kompromisse einstellen muss wie "ist okay, wenn Du heute mit Deinen Freunden was machst, aber morgen gehen wir dann zusammen zu dem Konzert von Michael Wendler", kommt in den fiktiven Szenarien irgendwie nicht vor.

Und ich hoffe, dass wird jetzt keine Debatte a la "ich kann mir halt nicht vorstellen, mit nem Wendler-Fan zusammen zu sei" vs. "Wie oberflächlich, jemanden wegen seines Musikgeschmacks abzulehnen"

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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von BartS » Donnerstag 10. Januar 2019, 17:01

P.S.:
Peter hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 15:03
Zusammen mit dem was ich bisher zu dem Thema schon geschrieben habe, habe ich gesagt, was ich zu dem Thema sagen kann und verlasse es daher. Bringt niemanden etwas, wenn ich mich zu wiederholen beginne.
In der Tat, eine reine Wiederholung würde niemanden was bringen Ich habe deshalb nochmal bewusst gelesen, was Peter im Thread geschrieben hat. Dort steht einige Male, dass es beim Partner vermutlich nicht gut ankommen würde, wenn man recht viel Zeit mit einem Freund verbringt oder sich zu zweit für ein WE trifft. Warum das aber so ist, darüber steht nichts. Aber gerade die Frage nach dem Warum finde ich nicht nur spannend, sondern auch wichtig. Menschliches Verhalten kann man in meinen Augen erst dann verstehen, wenn man auch eine Ahnung hat, warum Menschen tun was sie tun.
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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von BartS » Donnerstag 10. Januar 2019, 17:10

Übrigens, wenn einer sich einen Partner wünscht, mit dem er/sie so viel Zeit wie möglich gemeinsam verbringen kann und für den "Zeit mit Freunden verbringen" keine wirkliche Alternative ist und auf der anderen Seite ist jemand, für den der Partner die Nummer 1, aber genauso die Pflege seiner Freundschaften lebensnotwendig ist, dann ist natürlich der Konflikt vorprogrammiert. Dann gehört es auch zur Ehrlichkeit zu sagen, dass diese beiden Grundtypen nicht wirklich gut zusammenpassen. Es sind ja keine Nebensächlichkeiten. Und Kompromisslösungen in der Mitte werden für beide Seiten nahezu unzumutbar sein.
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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von desigual » Donnerstag 10. Januar 2019, 17:16

BartS hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 17:01
In der Tat, eine reine Wiederholung würde niemanden was bringen Ich habe deshalb nochmal bewusst gelesen, was Peter im Thread geschrieben hat. Dort steht einige Male, dass es beim Partner vermutlich nicht gut ankommen würde, wenn man recht viel Zeit mit einem Freund verbringt oder sich zu zweit für ein WE trifft. Warum das aber so ist, darüber steht nichts. Aber gerade die Frage nach dem Warum finde ich nicht nur spannend, sondern auch wichtig. Menschliches Verhalten kann man in meinen Augen erst dann verstehen, wenn man auch eine Ahnung hat, warum Menschen tun was sie tun.
Ich hatte ja zu Beginn des Threads von meinem Erlebnis geschrieben. Mir tat es einfach weh, dass mein Ex lieber Zeit mit anderen Frauen verbracht hat als mit mir. Aus beruflichen Gründen, Hobbys, anderen Verpflichtungen konnten wir uns sowieso schon nicht so oft sehen wie wir es uns eigentlich beide gewünscht hätten. Und wenn er dann den Samstagabend mit der besten Freundin verbrachte, dann hat mich das verletzt. Und es war ja nicht so, dass s diese Frau nur einmal in drei Monaten Zeit gehabt oder am anderen Ende Deutschlands gewohnt hätte. Da hätte ich natürlich vollstes Verständnis.
Eifersüchtig im Sinne einer Sorge, dass er mich mit ihr betrügen könnte, war ich hingegen nicht. Die kannten sich schon ewig, hatten mal eine Beziehung probiert.... Also wenn sie wirklich hätten zusammen sein wollen, dann hätten sie das ja lange vor meiner Zeit haben können.

Für mich hatte diese Problematik übrigens überhaupt nichts damit zu tun, dass ich in einer Beziehung erwarte, dass beide ihre Freunde vernachlässigen oder nur noch im Doppelpack auftreten! Gerade aufgrund der AB-Vergangenheit und mehrerer gescheiterter Beziehungen/Beziehungsanbahnngsversuche sowie der Tatsache, dass meine Mutter schon zweimal verwitwet ist, könnte ich es mir nicht vorstellen, mein Leben nur auf meinen Partner zu stützen.

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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von Peter » Donnerstag 10. Januar 2019, 17:18

BartS hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 17:01
P.S.:
Peter hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 15:03
Zusammen mit dem was ich bisher zu dem Thema schon geschrieben habe, habe ich gesagt, was ich zu dem Thema sagen kann und verlasse es daher. Bringt niemanden etwas, wenn ich mich zu wiederholen beginne.
In der Tat, eine reine Wiederholung würde niemanden was bringen Ich habe deshalb nochmal bewusst gelesen, was Peter im Thread geschrieben hat. Dort steht einige Male, dass es beim Partner vermutlich nicht gut ankommen würde, wenn man recht viel Zeit mit einem Freund verbringt oder sich zu zweit für ein WE trifft. Warum das aber so ist, darüber steht nichts. Aber gerade die Frage nach dem Warum finde ich nicht nur spannend, sondern auch wichtig. Menschliches Verhalten kann man in meinen Augen erst dann verstehen, wenn man auch eine Ahnung hat, warum Menschen tun was sie tun.
Da muss ich aber doch noch mal klar stellen, dass es in meinen Beiträgen ausschließlich darum ging, sich mit jemanden vom anderen Geschlecht regelmäßig allein zu treffen.

Wenn Du die sich daraus entstehen könnenden Problematiken nicht erkennst, kann sie Dir auch keiner erklären.
Wieso Red Dead Redemption 2, wenn man auch Spyro haben kann?

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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von BartS » Donnerstag 10. Januar 2019, 17:40

Peter hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 17:18
BartS hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 17:01
In der Tat, eine reine Wiederholung würde niemanden was bringen Ich habe deshalb nochmal bewusst gelesen, was Peter im Thread geschrieben hat. Dort steht einige Male, dass es beim Partner vermutlich nicht gut ankommen würde, wenn man recht viel Zeit mit einem Freund verbringt oder sich zu zweit für ein WE trifft. Warum das aber so ist, darüber steht nichts. Aber gerade die Frage nach dem Warum finde ich nicht nur spannend, sondern auch wichtig. Menschliches Verhalten kann man in meinen Augen erst dann verstehen, wenn man auch eine Ahnung hat, warum Menschen tun was sie tun.
Da muss ich aber doch noch mal klar stellen, dass es in meinen Beiträgen ausschließlich darum ging, sich mit jemanden vom anderen Geschlecht regelmäßig allein zu treffen.

Wenn Du die sich daraus entstehen könnenden Problematiken nicht erkennst, kann sie Dir auch keiner erklären.
Sorry Peter, meine Umschreibung (geschlechtsneutral) Freunde zu treffen, war zu allgemein gefasst. Mein Fehler. Du hast es auf das andere Geschlecht bezogen. Das sie sich alleine treffen, habe ich mit "zu zweit" gekennzeichnet.
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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von BartS » Donnerstag 10. Januar 2019, 18:08

@desigual, ich finde Deine Unterscheidung zwischen der Furcht seinen Partner an eine Frau zu verlieren und der Wunsch nach mehr gemeinsamer Zeit ausgesprochen interessant und wichtig. Das führt zu einer differenzierten Sicht. Nicht immer muss Eifersucht der Grund für ein bestimmtes Verhalten sein.

Das was ich in einer Beziehung lernen musste ist, dass man eben nicht frei über die Zeit des Partners verfügt. Das gilt in beiden Richtungen. Einmal erlebt man eine Zurückweisung zu einer bestimmten Zeit, wofür der Partner nicht mal was kann. Mal muss man auch selber sagen, sorry, möchte jetzt was anderes machen. Das ist eben auch eine Art Kunst, innerhalb einer Beziehung da ein Gleichgewicht zu finden.

desigual, wenn Du schon einige Erfahrungen gesammelt hast und auch weißt, wie Du tickst, dann kann es Dir auch weiterhelfen. Wenn das Thema gemeinsame verbrachte Zeit Dir wichtig ist, dann kannst Du auch bei der Partnersuche entsprechend darauf achten. Oder schneller die Notbremse ziehen, wenn Du es innerhalb einer Beziehung merkst.
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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von desigual » Donnerstag 10. Januar 2019, 19:12

Der Punkt ist, dass ich - objektiv und verglichen mit anderen Paaren - gar nicht das Bedürfnis nach besonders viel Zeit mit dem Partner lege. Der letzte Mann mit dem ich so was wie einen Beziehungsversuch hatte, hat ein kleines Kind aus einer früheren Beziehung. Entsprechend häufig wollte er am Wochenende lieber sein Kind sehen als mich. Damit konnte ich gut umgehen, nichts hätte mir ferner gelegen als mich dazwischen zu drängen. Ich habe ihn als Komplettpaket, also auch als Vater des Kindes einer anderen Frau, gekannt und gemocht. Ich habe genug eigene Projekte, Freunde (leider weniger vor Ort, aber für Wochenendbesuche,...) um mich allein zu beschäftigen.

Aber die Abende am Wochenende (die nunmal deutlich entspannter sind als die unter der Woche) regelmäßig lieber zu zweit und ohne wirklichen Grund z. B. einer Veranstaltung, mit einer anderen Frau verbringen zu wollen, da fehlt mir doch das Verständnis. Und wenn ich einen Mann kennenlernen sollte, bei dem das scheinbar so ist, da würden bei mir tatsächlich die Alarmglocken schrillen...

Und das in etwa war doch auch die Ausganfsfrage. Warum Frauen evtl. einem Mann, der zahlreiche Freundinnen hat, gegenüber Vorbehalte haben. Und ja, die habe ich. Aber nicht etwa weil ich meinem Freund keine eigenen Freunde zu gestehe, mich nicht alleine beschäftigen kann oder in jeder anderen Frau eine potentielle Konkurrentin wittere.

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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 10. Januar 2019, 20:35

Kief hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 20:02
Dir mag Dein Leben miserabel vorkommen mit und durch Autismus.
Ich und viele andere sehen auch Staerken in Autismus selbst, ganz zu schweigen von der natuerlichen Funktion von Diversitaet.
Bereits vor meiner Geburt als nicht wuenschenswert betrachtet zu werden spricht meiner Arbeit Hohn, die ich geleistet habe, die andere Autisten geleistet haben.

Glaubst Du wirklich, die Welt waere eine bessere, ohne Autismus?
Schon rein pragmatisch finde ich dieses Ziel gesellschaftsschaedlich.
Was ist Diversität Wert, wenn es für die Betroffenen Leid ist (trotz teilweiser vorhandener Inselbegabungen)? Ich leide schon und andere haben es noch schwerer, sie schaffen nichtmal an eine Arbeit zu kommen (weil als komplett erwerbsunfähig eingestuft) oder die Schule zu machen oder müssen sich mit den Behörden drum streiten, den Führerschein machen zu dürfen. Ich finde bewusst ein Kind mit Autismus in die Welt setzen ist eine Verletzung der Menschenwürde.

============
Ich kenne die andere Perspektive: die des Mannes, mit dem eine Frau aus dem Freundeskreis nichts mehr machen will, weil ihr Partner es verbietet. Fühlt sich blöd an, vor allem wenn die Frau als Freundin nicht zu mur passen würde und dem Mann klar sein müsste, dass seine Freundin nie mit so jemanden wie mich ins Bett geht (weil sie nur sehr hübsche Männer dafür in Betracht zieht).
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231

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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von Kief » Donnerstag 10. Januar 2019, 23:22

BartS hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 13:37
Solstice hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 11:38
Ich glaube tatsächlich, dass Eifersucht zwar theoretisch ein Problem werden kann, es aber in den seltensten Fällen eines wird. Wir theoretisieren hier rum über Einschränkungen und Verbote, aber welcher Ex- oder Nie-AB musste dieses Thema denn wirklich mal "gegenüber dem Partner ansprechen"?
Okay, ich muss da nicht theoretisieren. Ich habe das schon selbst erlebt. Mehr will ich dazu nicht sagen (zumindest nicht öffentlich).
Meine erste (sexuelle) Partnerschaft war ein Beispiel dafuer.

Sie wollte mir vorschreiben, dass ich mit meiner Ausbildungsklasse wenig(er) Umgang habe. (Wir hatten einen Kerl auf 5 Frauen oder so.)
Erst war sie dagegen, dass ich mit einer Hausaufgabengruppe zu einer Mitschuelerin fahre, also in einer 3 oder 4 Personen-Gruppe.
Dann war sie auch dagegen, dass ich mich in der Schule mit einer Gruppe zum Lernen hinsetze.
Schliesslich hat sie beim Kauf eines neuen Handys mir ihr Altes gegeben, und startete Telefonueberwachung.
Hab ihr sogar klargemacht, dass mir das zu weit geht, aber sie machte weiter.
Irgendwann hatte ich die Schnauze voll, und habe mein Geraet ausgeschaltet, als ich nachmittags zu einer Feier ging, Abschied von einem jugendlichen Lehrer. Aber sie rief selbst da dann meine Kolleginnen an.

Das fuehrte zu einem ewig wachsenden und schwelenden Konflikt - auf der Ebene des Umgangs mit Konflikten generell war dann irgendwann Schicht im Schacht.


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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von Kief » Freitag 11. Januar 2019, 00:02

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 20:35
Kief hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 20:02
Dir mag Dein Leben miserabel vorkommen mit und durch Autismus.
Ich und viele andere sehen auch Staerken in Autismus selbst, ganz zu schweigen von der natuerlichen Funktion von Diversitaet.
Bereits vor meiner Geburt als nicht wuenschenswert betrachtet zu werden spricht meiner Arbeit Hohn, die ich geleistet habe, die andere Autisten geleistet haben.

Glaubst Du wirklich, die Welt waere eine bessere, ohne Autismus?
Schon rein pragmatisch finde ich dieses Ziel gesellschaftsschaedlich.
Was ist Diversität Wert, wenn es für die Betroffenen Leid ist (trotz teilweiser vorhandener Inselbegabungen)? Ich leide schon und andere haben es noch schwerer, sie schaffen nichtmal an eine Arbeit zu kommen (weil als komplett erwerbsunfähig eingestuft) oder die Schule zu machen oder müssen sich mit den Behörden drum streiten, den Führerschein machen zu dürfen. Ich finde bewusst ein Kind mit Autismus in die Welt setzen ist eine Verletzung der Menschenwürde.
Du fokussierst Dich massiv auf die negativen Aspekte.
Wie auch bei Deiner allgemeinen Situation, oder Deinem Selbstwert.

Du kannst gerne fuer Dich diese Perspektive einnehmen, und autism speak eine (rueckwirkende) Freigabe geben, wie sie Dein Leben beeinflussen.
Das kannst Du aber nicht fuer andere entscheiden, von denen es einige gibt, die damit absolut nicht einverstanden sind.
Nur weil Du autism speaks einen Uebergriff an Dir gestattest, heisst das nicht, dass Du das denen auch bei anderen gestatten kannst.
(Ich versuche gerade aufzuzeigen, dass es sich hier um nen Uebergriff auf die Selbstbestimmung handelt, die als generelle Handlung(-sanweisung) gar nich passen _kann_! So dass es sich schwerlich lohnt, diesen Thread hier weiter zu belasten.)


Der Wert von Diversitaet oder beispielsweise Autismus ist nicht nur der aus Deiner Sicht, der Sicht eines Leidensweges.
(Evolution laesst auch nicht aus Spass leiden, da is immer ein Ziel dahinter - siehe die (grossen) Erfinder.)
Ich sehe einen anderen Wert - und waere unsere Gesellschaft nicht so gross und anonym, dann bin ich ueberzeugt wuerden auch die Leute den Wert von Diversitaet besser vergleichen und wertschaetzen koennen.

Nicht mein Autismus belastet mich, sondern die Menschen um mich herum, die nicht hoeren wollen, welche ihrer Erwartungen an mich unsinnig sind.
Wie sie es auch mit HS und AD(H)S und sonstnochwelchen Besonderheiten auch gerne machen.
Autismus ist nicht DER Grund, sondern einer von diversen moeglichen Ausloesern fuer Reibereien.

Autisten sind wie manch andere Diagnose stressanfaelliger als Neurotypische - ich sehe mich nicht als Problem, sondern als das Fruehwarnsystem fuer den ganzen Bullshit, den andere Menschen gedankenlos hinnehmen.


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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von Tania » Freitag 11. Januar 2019, 00:20

Solstice hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 11:38
Ich glaube tatsächlich, dass Eifersucht zwar theoretisch ein Problem werden kann, es aber in den seltensten Fällen eines wird. Wir theoretisieren hier rum über Einschränkungen und Verbote, aber welcher Ex- oder Nie-AB musste dieses Thema denn wirklich mal "gegenüber dem Partner ansprechen"?

Persönlich kenne ich kein Paar, bei dem Eifersucht so ein großes Thema wäre. Ich selbst werde eifersüchtig, wenn jemand meine Freundin anflirtet, aber das ist ja nicht ihre Schuld, und ich vertraue ihr. Also alles halb so wild.
Das ist mir jetzt etwas zu einseitig. Du beziehst Dich hier nur auf die Motivation "Eifersucht". Aber es gibt ja noch paar andere mögliche Gründe.

Ich selbst bin komischerweise nicht eifersüchtig. Hatte aber in Beziehungen trotzdem ab und zu das Bedürfnis, meinen Partner einschränken zu wollen. Meist, weil ich Zeit mit ihm verbringen wollte, während er Zeit mit anderen verbringen wollte. Früher war das Problem leicht lösbar - solange ich nur meinen Job und das Montagstreffen mit meiner Freundin hatte (was wegen ihrer Babyzwillis absolut unverschiebbar war), hatte ich genug freie Zeiten, um locker meine und seine Termine so koordinieren zu können, dass wir mehr als genug Gemeinsamzeit hatten.

Heute ist das ungleich schwerer. Ich habe immer noch das Bedürfnis, Zeit mit einem Partner zu verbringen - aber viel zu wenig Freizeit. Täglich ne Stunde ungestört quatschen oder alle 14 Tage mal ein Wochenende zusammen verbringen - allein das freizuschaufeln ist ein Kraftakt. Ganz zu schweigen von einer Woche Urlaub ohne Verpflichtungen ... das hab ich seit 2011 exakt einmal geschafft.

Ich bin also darauf angewiesen, dass ein Partner sich in dieser Hinsicht auf mich einstellt - also meine Zeiten akzeptiert, Verschiebungswünsche sehr langfristig ankündigt und sich dessen bewusst ist, dass ein "Schatz, in 2 Wochen kann ich nicht, da will ich mit Willi ein Bier trinken gehen, können wir uns nicht die Woche drauf treffen" für mich ne riesige Menge Aufwand bedeutet. Wenn der Willi dann nicht ein Kumpel ist, der in Australien lebt und nur dieses eine Wochenende in der Stadt ist, fällt es mir echt schwer, dafür Verständnis aufzubringen. Statt dessen dominieren Gefühle wie "ihm ist es nicht so wichtig mich zu sehen" und "er nimmt Null Rücksicht auf meine Bedürfnisse".

Dass so eine Beziehung schwierig ist, ist mir klar. Insbesondere weil ich selbst nicht die Zuverlässigkeit geben kann, die ich brauche ... :(

Kurz zusammengefasst: Eifersucht ist echt nicht der einzige Grund, den Partner einschränken zu wollen ...

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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von Solstice » Freitag 11. Januar 2019, 08:11

Tania hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 00:20
Solstice hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 11:38
Ich glaube tatsächlich, dass Eifersucht zwar theoretisch ein Problem werden kann, es aber in den seltensten Fällen eines wird. Wir theoretisieren hier rum über Einschränkungen und Verbote, aber welcher Ex- oder Nie-AB musste dieses Thema denn wirklich mal "gegenüber dem Partner ansprechen"?

Persönlich kenne ich kein Paar, bei dem Eifersucht so ein großes Thema wäre. Ich selbst werde eifersüchtig, wenn jemand meine Freundin anflirtet, aber das ist ja nicht ihre Schuld, und ich vertraue ihr. Also alles halb so wild.
Das ist mir jetzt etwas zu einseitig. Du beziehst Dich hier nur auf die Motivation "Eifersucht". Aber es gibt ja noch paar andere mögliche Gründe.
Weil der Beitrag auch nur die Motivation Eifersucht thematisieren sollte ^^

Ich finde, wir entfernen uns auch zunehmend vom Kernthema. Reicht als Antwort auf BartS Eingangsbeitrag nicht folgende Dating-Regel:
"Erwähne im Beziehungsanbahnungs-Kontext nicht überproportional oft, dass du gaaanz viele tolle Single-Frauen/-Männer kennst, weil das einfach komisch rüberkommt"?

Und als Antwort auf die Frage, ob man sich als Vergebener noch mit Singles des anderen Geschlechts treffen darf:
"Ja, darf man, so lange es im normalen Rahmen bleibt und nicht das Misstrauen des Partners geradezu provoziert. Hat man viele solcher Kontakte mit ständigen Unter-2-Augen-Treffen, dann muss man sich halt einen Partner suchen, der das toleriert."
:hut:

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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 11. Januar 2019, 08:36

Ich habe es auch mehr als einmal observiert das frauen ein freiberuflicher karriere mit herztblut und mit vielen überstunden als konkurrenz betrachteten; es müß dabei nicht immer um menschen gehen. Es ist alles was von der beziehung ablenkt, und alles was man außerhalb der beziehung leidenschaftlich liebt. (Beruf, hobby, gegenstände, usw...).
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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von fredstiller » Freitag 11. Januar 2019, 08:51

Tania hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 00:20
Heute ist das ungleich schwerer. Ich habe immer noch das Bedürfnis, Zeit mit einem Partner zu verbringen - aber viel zu wenig Freizeit. Täglich ne Stunde ungestört quatschen oder alle 14 Tage mal ein Wochenende zusammen verbringen - allein das freizuschaufeln ist ein Kraftakt.
6114 Beiträge in 974 Tagen...

Wir würden dich zwar alle ganz doll vermissen, aber ich wüsste da vielleicht nen Tipp... :gruebel:

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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von Tania » Freitag 11. Januar 2019, 15:23

fredstiller hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 08:51
Tania hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 00:20
Täglich ne Stunde ungestört quatschen oder alle 14 Tage mal ein Wochenende zusammen verbringen - allein das freizuschaufeln ist ein Kraftakt.
6114 Beiträge in 974 Tagen...

Wir würden dich zwar alle ganz doll vermissen, aber ich wüsste da vielleicht nen Tipp... :gruebel:
:lach: War ja klar

So einen Beitrag schreib ich in insgesamt 5 Minuten - und. Es ging um eine ungestörte Stunde am Stück. Die hab ich zwar auch, aber halt zwischen 23:30 Uhr und 6:00 Uhr sowie an Wochentagen 8:30-13:30 Uhr. Zu den Zeiten schläft oder arbeitet so ziemlich jeder Mann. Und ich auch - schlafen und Geld verdienen muss ja auch mal sein ;)

Die 5 Minuten für diesen Post haben sich übrigens über 1,5 Stunden verteilt. Die kleinen Pausen zwischen Essen machen - Kind begrüßen - Tischgespräch - Spülmaschine. ;)

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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von Tania » Freitag 11. Januar 2019, 15:50

Solstice hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 08:11

Ich finde, wir entfernen uns auch zunehmend vom Kernthema.
Was der TE ausdrücklich gut geheißen hat und das Thema erweitert hat auf "Warum haben Menschen denn da Probleme?"

Reicht als Antwort auf BartS Eingangsbeitrag nicht ....
Würde nicht bei mindestens 50% aller Beträge im Forum eine einzige Antwort reichen? ;)
Und als Antwort auf die Frage, ob man sich als Vergebener noch mit Singles des anderen Geschlechts treffen darf:
"Ja, darf man, so lange es im normalen Rahmen bleibt und nicht das Misstrauen des Partners geradezu provoziert.
Und das halte ich für einen gefährlichen Irrtum. Was "man" macht oder was "normal" ist, spielt in einer Beziehung zwischen zwei Menschen kaum eine Rolle. Da geht es um persönliche Präferenzen, die im privaten Umfeld ausgelebt werden. In einem Forum nachzufragen, ob es normal ist, wenn der potentielle Partner zu Hause stets nackt herumläuft, wird einem zwar bestätigen, dass die eigenen Vorstellungen normkonform sind. Geht man dann aber zu besagtem potentiellen Partner hin und sagt so was wie "was Du machst ist nicht normal, also zieh Dir was an", dann wird der wahrscheinlich eher sowas sagen wie "Ist mir egal, ich fühl mich so wohl und bis auf Dich stört es hier keinen. Also geh doch einfach."

Ist irgendwie dasselbe wie die Debatte "Ü30 AB steht nur auf 22jährige Topmodels". Klar ist das nicht normal und wenig erfolgversprechend - aber wie viele Betroffene sind bei dieser Aussage plötzlich zur Erkenntnis gekommen "okay, klingt logisch, ab jetzt fahr ich voll auf 37jährige Durchschnittsfrauen ab"?

Wenn jetzt also eine Frau sagt "sobald wir zusammen sind, tanzt Du nur noch mit mir", dann kann man das entweder tun oder die Finger von der Dame lassen. Denn eine Debatte mit ihr, ob diese Forderung rechtmäßig und normal ist, wird in dieser frühen Phase nix bringen.

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Milkman
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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von Milkman » Freitag 11. Januar 2019, 16:45

Vielleicht verstehe ich das (mal wieder :verwirrt: ) falsch, aber...
Tania hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 15:50
Da geht es um persönliche Präferenzen, die im privaten Umfeld ausgelebt werden.
das lese ich aus Solstices Posting auch raus, zumindest in diesem Teil:
Ja, darf man, so lange es (...) das Misstrauen des Partners geradezu provoziert.
Es kommt halt auf die Toleranzschwelle der Partnerin/des Partners, und die ist individuell verschieden. Bei manchem wird sie bei 0 liegen (das sind dann die, die sagen "sobald wir zusammen sind, tanzt Du nur noch mit mir"), bei anderen höher - das muss man dann rausfinden. Aber allen gemein dürfte doch sein, dass sie eventuelle Einwände dagegen, dass der Partner Zeit mit anderen verbringt, nicht aus purer Bosheit haben, sondern weil besagte Toleranzschwelle überschritten ist.

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Re: Fürchten Frauen Konkurrenz?

Beitrag von BartS » Freitag 11. Januar 2019, 17:04

Milkman hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 16:45
Es kommt halt auf die Toleranzschwelle der Partnerin/des Partners, und die ist individuell verschieden. Bei manchem wird sie bei 0 liegen (das sind dann die, die sagen "sobald wir zusammen sind, tanzt Du nur noch mit mir"), bei anderen höher - das muss man dann rausfinden.
Das ist alles richtig. Unabhängig davon finde ich es trotzdem gut, ein Gefühl dafür zu entwickeln, welche Toleranzschwelle häufig bei den Menschen vorkommt und welche weniger. Sonst ergeben sich kuriose Situationen, wo einer (ein überspitztes fiktives Beispiel) sagt, "seltsam, wenn ich beim Essen furze, will kaum eine Frau mit mir was zu tun haben, dabei fanden wir das zu Hause immer toll".
Milkman hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 16:45
Aber allen gemein dürfte doch sein, dass sie eventuelle Einwände dagegen, dass der Partner Zeit mit anderen verbringt, nicht aus purer Bosheit haben, sondern weil besagte Toleranzschwelle überschritten ist.
Aus Bosheit (im Sinne von böse) wird es bestimmt kaum einer machen. Aber so kann es eben rüberkommen, wenn ein Schatz mit Nachdruck und ohne jede weitere Begründung "Du bleibst jetzt zu Hause" sagt.
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
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