AB-Sein zugeben oder geheim halten?

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Lavender » Dienstag 22. Januar 2019, 14:44

Ferienhaus hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 14:41
Du hast tastächlich keine Ahnung.
Ich habe keine Ahnung von Depression: richtig. Dafür gibt es Fachleute zu denen man gehen kann.
Zuletzt geändert von Lavender am Dienstag 22. Januar 2019, 15:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Ferienhaus » Dienstag 22. Januar 2019, 14:46

Lavender hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 14:44
Ferienhaus hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 14:41
Du hast tastächlich keine Ahnung.
Ich habe keine Ahnung von Depression: richtig. Dafür gibt Fachleute zu denen man gehen kann.
Bin ich bereits. Und mache alles mit. Habe seit 2013 so gut wie jeden Antidepressivatyp, über 1 Jahr stationären Aufenthalt und Psychotherapie durch.

Ich hoffe nun auf ein neues Antidepressiva.

Ich diskutiere gerne weiter, nur:

1. Ist das off-Topic
2. Glaube ich nicht, dass du das willst. ;)
3. Nehme ich an, dass ich viele Nutzer bereits "nerve".

In diesem thread belassen wir es daher mal dabei, schlage ich vor.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Lavender » Dienstag 22. Januar 2019, 14:54

Ferienhaus hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 14:46
Bin ich bereits. Und mache alles mit. Habe seit 2013 so gut wie jeden Antidepressivatyp, über 1 Jahr stationären Aufenthalt und Psychotherapie durch.

Ich hoffe nun auf ein neues Antidepressiva.

Ich diskutiere gerne weiter, nur:

1. Ist das off-Topic
2. Glaube ich nicht, dass du das willst. ;)
3. Nehme ich an, dass ich viele Nutzer bereits "nerve".

In diesem thread belassen wir es daher mal dabei, schlage ich vor.
Also probierst du weiter, gibst nicht auf und versuchst Neues! Es gibt also keinen Grund beim Thema AB aufzugeben.

(1. bestimmt 2. interessiert mich das Thema einfach und auch wenn man es vielleicht nicht glauben mag, die Person dahinter 3. kann ich nicht beurteilen, mich jedenfalls nicht)
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 22. Januar 2019, 15:00

Zurück zum thema faken:

Ich wäre bei so ein erstes mal mit großer sicherheit sehr, sehr nervös.
Ich bin schon in neutraleren situationen ziemlich erstarrt, das könnte mich bei so ein erstes mal auch passieren (rückzugsreflexen, eher aus bindungsangst als aus angst für den sex, eine fast nackte frau beim lapdancing ist kein problem für mich, aber wann mal richtige gefühle im spiel kommen ist das eine ganz andere geschichte)

Ich denke nicht dass ich das weg-schauspielen kann oder dass das gegenüber da nichts merkt.

Ich ziehe da auch ein bisschen vorwarnung vor.....
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von knopper » Dienstag 22. Januar 2019, 15:45

Ferienhaus hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 14:27
Ist für mich eh' irrelevant, wird nie passieren. Ich frage mich, warum ich so viel Energie in theoretische Diskussionen stecke, obwohl mein AB-Schicksal eh besiegelt ist. :roll:

ich bin schon ein ziemlicher Depp.
weißt du ja nicht. Umstände können sich ändern. Es kann mal ganz schnell gehen auf einer Feier usw.. was weiß ich. So sage ich es mit jedenfalls immer. evt. gehe ich damit etwas zu naiv ran, ja ich weiß..
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 15:00
Ich wäre bei so ein erstes mal mit großer sicherheit sehr, sehr nervös.
Ich bin schon in neutraleren situationen ziemlich erstarrt, das könnte mich bei so ein erstes mal auch passieren (rückzugsreflexen, eher aus bindungsangst als aus angst für den sex, eine fast nackte frau beim lapdancing ist kein problem für mich, aber wann mal richtige gefühle im spiel kommen ist das eine ganz andere geschichte)

Ich denke nicht dass ich das weg-schauspielen kann oder dass das gegenüber da nichts merkt.
ja gut da kommt es sicherlich auch immer auf den Typ Mann an, aber generell gehe ich konform mit dir, da es mir wohl ähnlich gehen würde.
Vegetative Reflexe / Reaktionen kann man nun mal nicht mit Verstand und Vernunft beherrschen...das hat sich die Natur schon was bei gedacht. :D
Gut spüren kann man das auch in Fahrgeschäften wie Achterbahnen. Du willst ganz cool da sitzen und locker weiter erzählen ..aber wenn es dann bergab geht ist Schluss damit. :D :D
Von daher bleibt nur zu hoffen das sie nicht allzu schlimm ausfallen.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Der Coon » Dienstag 22. Januar 2019, 20:16

fredstiller hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 23:18
Der Coon hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:34
Wenn ich mein AB-tum bei Dating portalen preis gab. Gab es immer seltsame reaktionen. Und das anfängliche interesse zu mir sankt auf 0, von anfänglichen 10. Aber warum soll ich was vorspielen ? Es würde eh rauskommen.
Die Frage ist, ob die Reaktion evtl. damit korreliert, (ab) wann es rauskommt.

Denkst du beispielsweise, dass das Interesse einer Frau an dir auch noch "auf 0" sinkt, wenn du ihr das während einer gemeinsamen Urlaubreise offenbarst, auf ihr bereits miteinander zärtlich (oder mehr) geworden seid?
Damit rechne ich evtl.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von fredstiller » Dienstag 22. Januar 2019, 21:00

Lavender hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 13:47
Mal wieder sehr pauschalisierend. Wenn überhaupt merkt SIE es nicht am Sex sondern daran, wie du insgesamt mit ihr umgehst.
Sehe ich auch so, und dürfte eine individuelle Sache sein.
Fragt sich nur, ob es einen Unterschied macht.
Lavender hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 13:47
Du musst mal weg von deiner Angst beim ersten Mal zu verkacken, denn das machen auch mal die besten "Stecher".
Um's in deinen eigenen Worten zu sagen:
"Mal wieder sehr pauschalisierend. Wenn überhaupt merkt SIE es nicht am Sex sondern daran, wie du insgesamt mit ihr umgehst."

Der freundliche Stecher von nebenan hat wenig hat(te) allerdings wenigstens einen Plan - und ggf. auch noch einen Plan B.
Und eine halbwegs "normale" Art, insgesamt mit ihr umzugehen.

Im Gegensatz zu mir, der ich ziemlich planlos wäre.
t385 hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 13:52
Ich würde es zugeben und sofort sagen. Männer, die zu ihren Schwächen stehen, gelten in der heutigen Zeit als männlich.
...aber sicher nicht bei Frauen, die auf mich stehen.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Krausig » Mittwoch 23. Januar 2019, 12:35

Fred, dann liegt das Problem aber an deiner eigenen Planlosigkeit. Das kenne ich so nicht.
Ich hab oben mit dem Tipp ihr was vorzuspielen wohl wirklich einen Aspekt vergessen, nämlich den, dass man das nicht kann.
Ich glaube ich hatte das schon mal so ähnlich geschrieben, wenn man sich sicher ist, das eigene Verhalten ist unabänderlich so komisch, dass sie sowieso war merken würde, dann sollte man es wohl besser sagen.
Ich ging aber von mir aus, ich konnte schon immer ziemlich gut so tun, als wäre ich normal. Deswegen sah ich keinen Grund, es vorher zu sagen. Ausserdem hab ich mich damals viel zu sehr wegen meines AB-Seins geschämt, ich hätte es gar nicht sagen können.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Mittwoch 23. Januar 2019, 13:24

Krausig hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 12:35
Ich hab oben mit dem Tipp ihr was vorzuspielen wohl wirklich einen Aspekt vergessen, nämlich den, dass man das nicht kann.
Ich glaube ich hatte das schon mal so ähnlich geschrieben, wenn man sich sicher ist, das eigene Verhalten ist unabänderlich so komisch, dass sie sowieso war merken würde, dann sollte man es wohl besser sagen.
Ich ging aber von mir aus, ich konnte schon immer ziemlich gut so tun, als wäre ich normal. Deswegen sah ich keinen Grund, es vorher zu sagen. Ausserdem hab ich mich damals viel zu sehr wegen meines AB-Seins geschämt, ich hätte es gar nicht sagen können.
Das Problem bei mir (den Post meintest du ja) liegt eher darin, dass ich nicht weiss was normal. Darauf bezog sich das "können". Um etwas zu schauspielern muss man ja trotzdem immerhin über das Wissen verfügen. Das fehlt mir persönlich halt und deswegen meinte ich, dass ich mich ziemlich schnell unfreiwillig selbst outen würde. Einfach durch mein total naives Verhalten.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 23. Januar 2019, 14:24

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 13:24
Das Problem bei mir (den Post meintest du ja) liegt eher darin, dass ich nicht weiss was normal. Darauf bezog sich das "können". Um etwas zu schauspielern muss man ja trotzdem immerhin über das Wissen verfügen. Das fehlt mir persönlich halt und deswegen meinte ich, dass ich mich ziemlich schnell unfreiwillig selbst outen würde. Einfach durch mein total naives Verhalten.
Hmm, ein Schauspieler kann auch Todesangst darstellen (z.B. ihm wird eine Knarre an den Kopf gehalten) obwohl er das noch nicht in Real erlebt hat und weiß, dass ihm beim Dreh nichts passieren wird. Aber vorstellen müsste man es sich können oder mal gesehen habe, wie sich jemand in einer solchen Situation verhält.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 23. Januar 2019, 14:34

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 14:24
Hmm, ein Schauspieler kann auch Todesangst darstellen (z.B. ihm wird eine Knarre an den Kopf gehalten) obwohl er das noch nicht in Real erlebt hat und weiß, dass ihm beim Dreh nichts passieren wird. Aber vorstellen müsste man es sich können oder mal gesehen habe, wie sich jemand in einer solchen Situation verhält.
Ein geübter schauspieler kann todesangst darstellen ja, bei amateure sieht es meist lächerlich aus.
Was sollen unsere beispiele für bettverhalten sein? Kino, fernsehen, pornos? Schätzungsgeweis sind die alle ziemlich realitätsfern und überstilsiert.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von knopper » Mittwoch 23. Januar 2019, 15:02

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 14:34
Was sollen unsere beispiele für bettverhalten sein? Kino, fernsehen, pornos? Schätzungsgeweis sind die alle ziemlich realitätsfern und überstilsiert.
nun ja...man orientiert sich dennoch irgendwie daran...denn anders kennt man es ja nicht. ich habe da auch immer ein recht seltsames Bild wenn ich mir manche paare die ich kenne da vorstelle.... :D äh lieber nicht....
Man überträgt in dem Moment halt das was man in den Filmchen sieht auf die reale Welt, und vermutlich auch wenn man es selbst das 1. Mal macht. :D :hammer:

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Mittwoch 23. Januar 2019, 15:09

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 14:34
Was sollen unsere beispiele für bettverhalten sein? Kino, fernsehen, pornos? Schätzungsgeweis sind die alle ziemlich realitätsfern und überstilsiert.
Mir gings ja ehrlich gesagt nicht nur ums Bettverhalten. Zwischen Kontaktaufnahme und erstem Mal gibt es ja normalerweise noch andere Stufen.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 23. Januar 2019, 18:35

fredstiller hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 00:17
Doch, eins noch...
Hoppala hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 16:42
Sowas hebt sich doch für eine Gelegenheit auf, zu der es für die andere Person erkennbar relevant wird.
Warum muss es „akut“ erkennbar relevant sein?

Ich versage ja genau in den „stimmungsvollen“ Momenten, wo jeder halbwegs vernünftige Mann, der kein Idiot ist, einfach mal die Schnauze hält* und ihre Hand nimmt, den Arm um sie legt, zum ankuscheln „einlädt“, etc. (...bzw., wenn er mich dabei beobachten würde, wohl fragen würde: „Die wartet doch nur drauf. Wie blind und blöd kann man als Mann eigentlich sein?“ Bilde ich mir zumindest ein, im Nachhinein. Aber eben: ich probier‘s ja gar nicht, um es herauszufinden, ob ich das richtig interpretier)

* In so Situationen kill ich mit irgendeinem solchen „Geständnis“ erst recht die Stimmung und Spannung.
Und ohne hält sich die Frau für abgelehnt, fragt sich, wie sie sich nur so täuschte, dass ich „mehr von ihr wollen“ würde.
Ob akut oder nicht ("akut" stammt ja nicht von mir): wenn es eben zu einem Problem für dich oder sie oder beide wird.

Was du aber schilderst ist ja nicht das Problem, dass sie nicht weiß, dass du AB bist. Dass sie es weiß, wird die beschriebene Situation meistens wohl nicht positiv verändern. Schon mal agr nich t- wie von dir richtig erkannt - wenn du es ihr gerade jetzt zur Kenntnis gibst.

Deine wirkliche Antwort auf dein Problen gibtst du dir ja mit der Problembeschreibung selbst: " ich probier‘s ja gar nicht, um es herauszufinden, ob ich das richtig interpretier"
Da hilft ein AB-Geständnis doch wohl auch nicht?
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 23. Januar 2019, 20:52

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 15:09
Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 14:34
Was sollen unsere beispiele für bettverhalten sein? Kino, fernsehen, pornos? Schätzungsgeweis sind die alle ziemlich realitätsfern und überstilsiert.
Mir gings ja ehrlich gesagt nicht nur ums Bettverhalten. Zwischen Kontaktaufnahme und erstem Mal gibt es ja normalerweise noch andere Stufen.
Ich denke das kann man schon in kneipen und diskos beobachten.

Ich war bei mir in der arbeit so halbwegs zeuge von anbahnungsperioden zwisschen kollegen und auch von mislungene anbaggerversuche, aber das studio wo am meisten passierte war sogar für den trickfimbereich eher ausnahme (sehr viele kollegenpärchen und die meisten kollegen eng befreundet, dann kriegt man so einiges mit.)
Bei ein mislungener anbahnungsversuch auf einen party habe ich meine kollegin moralisch unterstutzt und das ganze prozess beobachtet - körpersprachetechnisch war schon schnell klar das der kollege ihrer wahl keine interesse hatte; ich habe auf einen anderen party gesehen wie sie der kollegen ihrer auswahl erfolgreich eroberte (ergebnis, zwei jahre beziehung) Aber da wusste ich bereits im voraus was sie für den abend geplant hat. (Ich glaube das nur ihre OdB ahnungslos war. Sie hat sich an einen bestimmten moment wo beide bereits angeschwippst waren auf seinen schoß gesetzt und ihm geküsst - volkommen aus den nichts. Hat irgendwie funktioniert - aber gut, sie war auch ziemlich hübsch, und ich denke nicht das ich so was versuchen sollte.).
In einen anderen fall hat ein befreundeter kollege mich erzählt in wem er verknallt war und habe ich ihm auch moralisch unterstutzt und ein bisschen was mitgekriegt (er war am ende erfolgreich)
So einige sachen die ich von nahe beobachtet habe waren nicht wirklich subtil, eher ziemlich dreist.
Flirten war in das studio eher tagesordnung und da war ich auch aktiv mitbeteiligt.
Aber gut, in künstlerkreisen sind die meist ein bisschen lockerer - ich bin da allerdings auch viel lockerer geworden als ich vorher war.

Man müß sich schon in orte aufhalten wo anbahnungen stattfinden.
Und halbwegs ahnen wer an wem interesse hat.

Ist in der normalowelt schwieriger, weil das viel weniger offen ablauft, eher heimlich.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von fredstiller » Donnerstag 24. Januar 2019, 00:40

Klar, vernünftigerweise gehe ich davon aus, dass mich irgendeine Art "AB-Geständnis" in meinem Alter nicht attraktiver macht oder irgendwie anziehend auf Frauen wirkt. Ganz im Gegenteil, bei geschätzt der Hälfte potentiell interessierter Frauen dürfte ich mich damit schlicht kurzerhand selbst "abschiessen", und im grössten Teil des Rests auch zumindest erhebliche Zweifel und Bedenken wecken. Aber...
Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 18:35
Was du aber schilderst ist ja nicht das Problem, dass sie nicht weiß, dass du AB bist. Dass sie es weiß, wird die beschriebene Situation meistens wohl nicht positiv verändern.
(...)
Da hilft ein AB-Geständnis doch wohl auch nicht?
Nun, theoretisch könnte sie in "entscheidender" Situation die Initiative ergreifen, wenn ich zu unsicher oder überfordert bin.
Wenn sie vorgewarnt ist und weiss, dass sie es hier in meiner Person mit einem etwas speziellen bzw. "schwierigen" Fall zu tun hat.

Ich weiss ja nicht genau, wie Frauen mich als Mann wahrnehmen. Denke aber, dass ich, wenngleich anfänglich manchmal etwas ruhig, sonst vermutlich nicht als extrem schüchtern oder sozialer Angsthase bekannt bin oder so wirke.

Im Gegenteil, es scheint mir empirisch recht eindeutig: Frauen haben sich besonders dann um mich bemüht, mich dann aktiv angeflirtet, wenn bei mir sehr hohe Selbstsicherheit (die ich, denke ich, beruflich und auch privat zumindest öfter einigermassen ausstrahle) mit einer Tagesform und Aura der lockeren Unbekümmertheit ihr gegenüber zusammenfiel.

Dieses Bild, dieser Eindruck fällt dann schnell wie ein Kartenhaus zusammen, wenn eine Frau für mich attraktiv ist und Interesse an mir zeigt. Lediglich bei Distanzflirts dauert(e) es halt deutlich länger, dass man sich näher kennenlernte und auch mal ein "Date" raussprang.

Ich kann mir vorstellen, dass Frauen hier aufgrund des Ersteindrucks dann mit einer kognitiven Dissonanz konfrontiert wurden, die irritierend wirkte: "Warum ergreift er nicht die Initiative, er war/ist doch sonst kein Angsthase, sondern ziemlich selbstsicher!?"

Wenn ich sie nun "präventiv" mit einem AB-Geständnis konfrontierte, könnte sie mein Verhalten wenigstens einigermassen korrekt einordnen:
"Der fredstiller ist eigentlich ein ganz cooler, humorvoller, attraktiver und selbstsicherer Typ, aber hat echt ein sehr spezifisches & spezielles Schüchternheits-Problem mit den Frauen".
Und vielleicht fühlt sich doch die ein oder andere ein bisschen "herausgefordert", diese (meine) harte Nuss knacken zu können.

:gruebel:

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Nonkonformist » Donnerstag 24. Januar 2019, 08:30

fredstiller hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 00:40

Im Gegenteil, es scheint mir empirisch recht eindeutig: Frauen haben sich besonders dann um mich bemüht, mich dann aktiv angeflirtet, wenn bei mir sehr hohe Selbstsicherheit (die ich, denke ich, beruflich und auch privat zumindest öfter einigermassen ausstrahle) mit einer Tagesform und Aura der lockeren Unbekümmertheit ihr gegenüber zusammenfiel.

Dieses Bild, dieser Eindruck fällt dann schnell wie ein Kartenhaus zusammen, wenn eine Frau für mich attraktiv ist und Interesse an mir zeigt. Lediglich bei Distanzflirts dauert(e) es halt deutlich länger, dass man sich näher kennenlernte und auch mal ein "Date" raussprang.
Die frauen die am krassesten mit mir geflirtet haben und mich auch selbst auf dates gefragt haben, haben das gemacht während ich in jemanden anderen verliebt war. Ich hatte mehr als einmal den eindrück das vor allem gleichgültigkeit einem attraktiv für frauen macht. Weil sie gleichgültigkeit und selbstsicherheit nicht gut unterscheiden können.

Auch die meisten meiner OdBs haben locker mit mir geflirtet in der periode bevor ich mich in denen verliebte.
Wann ich mich dann (zuerst heimlich) verliebte verunsicherte mir das, und würden die meisten nervös in meinen gegenwart und sind dann auf distanz gegangen.
Emotionale distanz scheint attraktiv zu machen.
(Was für mich bedeuten würde das ich nur frauen bekommen kann die mich nicht interessieren. Ist auch hauptstrategie vieler PU-filosofieen; die frauen sollen völlig austauschbar sein: keine große emotionen. Was PU dann auch wieder für mich wertlos macht; ohne große emotionen geht bei mir gar nichts. )
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Krausig » Donnerstag 24. Januar 2019, 10:44

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 13:24
Krausig hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 12:35
Ich hab oben mit dem Tipp ihr was vorzuspielen wohl wirklich einen Aspekt vergessen, nämlich den, dass man das nicht kann.
Ich glaube ich hatte das schon mal so ähnlich geschrieben, wenn man sich sicher ist, das eigene Verhalten ist unabänderlich so komisch, dass sie sowieso war merken würde, dann sollte man es wohl besser sagen.
Ich ging aber von mir aus, ich konnte schon immer ziemlich gut so tun, als wäre ich normal. Deswegen sah ich keinen Grund, es vorher zu sagen. Ausserdem hab ich mich damals viel zu sehr wegen meines AB-Seins geschämt, ich hätte es gar nicht sagen können.
Das Problem bei mir (den Post meintest du ja) liegt eher darin, dass ich nicht weiss was normal. Darauf bezog sich das "können". Um etwas zu schauspielern muss man ja trotzdem immerhin über das Wissen verfügen. Das fehlt mir persönlich halt und deswegen meinte ich, dass ich mich ziemlich schnell unfreiwillig selbst outen würde. Einfach durch mein total naives Verhalten.
Ich kann mir das jetzt gerade nicht richtig vorstellen was du damit meinst.
Wie verhältst du dich denn im Freundeskreis, in der Familie, bei Kollegen? Einfach ganz normal sein, oder?
Und dann lernt (liest?) man doch auch an vielen Stellen was Frauen (meist) mögen und was man ehr nicht sagen/machen sollte. Also auch da kannst versuchen zu lernen und dich entsprechen dann verhalten.
Klar immer wird das schauspielern nicht klappen. Aber grad am Anfang kannst dich dann meist auch mit Nervosität rausreden.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von fredstiller » Donnerstag 24. Januar 2019, 10:46

Nonkonformist hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 08:30
Die frauen die am krassesten mit mir geflirtet haben und mich auch selbst auf dates gefragt haben, haben das gemacht während ich in jemanden anderen verliebt war. Ich hatte mehr als einmal den eindrück das vor allem gleichgültigkeit einem attraktiv für frauen macht.
Genauso bei mir.

„Verliebt“ ist vielleicht ein bisschen viel gesagt, aber „akut verguckt“ in eine andere war ich.
Nonkonformist hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 08:30
Emotionale distanz scheint attraktiv zu machen.
Sicher nicht alleine - aber ggf. ist das ja der Auslöser: wenn sie dich attraktiv findet, wird sie dadurch herausgefordert, dir auch emotional nöher zu kommen. Und je distanzierter du anfangs wirkst, umso stärker setzt sie sich ein.
Nonkonformist hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 08:30
Emotionale distanz scheint attraktiv zu machen.
(Was für mich bedeuten würde das ich nur frauen bekommen kann die mich nicht interessieren. Ist auch hauptstrategie vieler PU-filosofieen; die frauen sollen völlig austauschbar sein: keine große emotionen. Was PU dann auch wieder für mich wertlos macht; ohne große emotionen geht bei mir gar nichts. )
Den Wunsch nach Nähe muss man erstmal wecken - und da halte ich PU durchaus für geeignet.
Wie man den dann „nutzt“, ist eine andere Frage. Also ob man bös gesagt, die Frauen nur ein bisschen „durchpoppt und wegwirft“ (was, glaube ich, vielen PU-„Kritikern“ negativ aufstösst) oder stattdessen auf eine Frau näher und intensiver einlässt - und dann „grosse Emotionen“ mit ihr zusammen entwickelt.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Nonkonformist » Donnerstag 24. Januar 2019, 10:52

fredstiller hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 10:46
Den Wunsch nach Nähe muss man erstmal wecken - und da halte ich PU durchaus für geeignet.
Wie man den dann „nutzt“, ist eine andere Frage. Also ob man bös gesagt, die Frauen nur ein bisschen „durchpoppt und wegwirft“ (was, glaube ich, vielen PU-„Kritikern“ negativ aufstösst) oder stattdessen auf eine Frau näher und intensiver einlässt - und dann „grosse Emotionen“ mit ihr zusammen entwickelt.
Gerade das funktioniert bei mir nicht. Ohne große gefühle habe ich nicht die geringste wünsch mich auf eine frau ein zu lassen. Die große emotionen müssen bei mir bereits da sein bevor es körperliich wird, und werden sich bei mir nicht erst während der körperliche fase entwickeln. (Ohne tiefe verliebtheit bewirkt köperlichkeit bei mir sogar eher ekel und wird sie mich sogar abstoßen. Sogar wann sie sehr hübsch ist. Ich verliebe mich halt nicht auf haptische art. Und behaupte jetzt mal das PU für demi-sexuellen völllig ungeeignet ist.)
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