AB-Sein zugeben oder geheim halten?

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fredstiller
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von fredstiller » Donnerstag 10. Januar 2019, 13:57

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 12:05
Ich bin sowieso irritiert, wie oft hier davon ausgegangen wird, dass ein Mann bei seinem ersten Mal zu vorzeitiger Ejakulation neigen würde. Ich halte das von dir genannte Szenario eigentlich für deutlich wahrscheinlicher. (Auch aus eigener Erfahrung)
Das eine schliesst das andere ja nicht zwangsläufig aus. (auch aus eigener Erfahrung) :twisted:
Krausig hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 12:29
Zum Kuss, was gibt es da zu beschreiben? Nicht mit der Zunge tief im Mund der Frau rumfuchteln (oder siehst du das bei Filmküssen irgendwo?). Sondern halt einfach erst mal nur die Lippen aufeinanderpressen, evtl etwas mit den Lippen (nicht den Zähnen! :mrgreen: ) an ihrer Lippe nagen, die Zungenspitze ganz leicht über ihre Lippen streichen lassen. Und generell als Tip, das spiegeln was sie macht ;) (ich geh mal davon aus, die Frau weiß was sie tut und es ist nicht auch der erste Kuss für sie).
Die zweite Frau, die ich geküsste habe, hat mir gleich ziemlich tief mit ihrer Zunge im Mund rumgefuchtelt.
Obwohl es sicher nicht der erste Kuss für sie war.

Gut, auf der einen Seite war es vielleicht ein heilsamer Schock.
Auf der anderen Seite fragte ich mich: muss das so sein?

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Krausig » Donnerstag 10. Januar 2019, 14:07

fredstiller hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 13:57
Krausig hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 12:29
Zum Kuss, was gibt es da zu beschreiben? Nicht mit der Zunge tief im Mund der Frau rumfuchteln (oder siehst du das bei Filmküssen irgendwo?). Sondern halt einfach erst mal nur die Lippen aufeinanderpressen, evtl etwas mit den Lippen (nicht den Zähnen! :mrgreen: ) an ihrer Lippe nagen, die Zungenspitze ganz leicht über ihre Lippen streichen lassen. Und generell als Tip, das spiegeln was sie macht ;) (ich geh mal davon aus, die Frau weiß was sie tut und es ist nicht auch der erste Kuss für sie).
Die zweite Frau, die ich geküsste habe, hat mir gleich ziemlich tief mit ihrer Zunge im Mund rumgefuchtelt.
Obwohl es sicher nicht der erste Kuss für sie war.

Gut, auf der einen Seite war es vielleicht ein heilsamer Schock.
Auf der anderen Seite fragte ich mich: muss das so sein?
War das denn ein Schock? Ich hätte das Verhalten gespiegelt, also zurück gefuchtelt! :mrgreen:

Für den ersten Kuss würde ich sicher nicht sagen, dass es so sein muss. Ist aber auch nicht per se schlimm. Jedenfalls nicht für mich.
Generell würde ich aber empfehlen, sich lieber erstmal vorsichtig voranzutasten. Da macht man im Zweifel weniger falsch.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Mit müden Augen » Donnerstag 10. Januar 2019, 14:54

Ich hab den Thread nicht gelesen.
Wölkchen hat geschrieben:
Freitag 4. Januar 2019, 20:00
Jetzt wollte ich mal fragen wie ihr damit umgeht, wenn gewisse Gesprächsthemen in so einer Runde aufkommen. Tut ihr einfach so, als könntet ihr mitreden? Sagt ihr gar nichts dazu? Gebt ihr eure Unerfahrenheit frei heraus zu? Wie waren die Reaktionen?
Als ich vor einigen Jahren mein Praktikum gemacht habe Gott ist das schon lange her :? fragte mich ein externer, deutscher Techniker "Und, schon eine einheimische Freundin gefunden?". Ich sagte nur "Kommt noch". :roll:
Das Problem kann ich nachvollziehen aber selber habe ich es nur sehr selten, denn ich habe weder Freunde noch mache ich "Trinkspiele" (bäh!) mit. Gegenüber Therapeuten bin ich schonungslos ehrlich, gegenüber Fremden würde ich entweder sagen "Aktuell bin ich Single" oder "Geht Sie nichts an" oder so.(?) In der Familie wird das Thema ohnehin totgeschwiegen, aber meine Eltern ahnen es wohl. Gegenüber Freunden - ja, schwierig, keine Ahnung. :gruebel:
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von knopper » Donnerstag 10. Januar 2019, 15:06

fredstiller hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 13:57
Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 12:05
Ich bin sowieso irritiert, wie oft hier davon ausgegangen wird, dass ein Mann bei seinem ersten Mal zu vorzeitiger Ejakulation neigen würde. Ich halte das von dir genannte Szenario eigentlich für deutlich wahrscheinlicher. (Auch aus eigener Erfahrung)
Das eine schliesst das andere ja nicht zwangsläufig aus. (auch aus eigener Erfahrung) :twisted:
ja erst Erektionsprobleme und dann noch vorzeitig kommen. :D ist dann wohl der Hauptgewinn, und für die Dame die da nun einen potenten Hengst erwartet ziemlich ernüchternd...
Aber gut wenn man mit der Vorstellung da schon ran geht kann es ja nix werden....da habt ihr recht.

Andererseits frage ich mich auch da immer...andere tun es ja auch, also Normalos, und das einfach so, bei manchen quasi schon als tägliche Beschäftigung...zumindest am Anfang einer Beziehung.
Warum sollte sowas essentielles wie Sex grade uns AB's nicht gelingen? :D :hammer:
Oder…es gibt auch für das eine bestimmte Zeit dies zu erlernen, und wo *spritz, spritz vorbei* :D noch erlaubt ist… das wäre eben die Pubertät
….wovon ich aber nicht ausgehe.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Oxymoron » Donnerstag 10. Januar 2019, 15:36

So ist es aber in vielen Fällen. Eine erwachsene Frau hat auch Bedürfnisse. Und Sex gehört zum Kennenlernen einfach dazu.
Wenn der Sex nicht passt, ist das für viele zurecht ein Trennungsgrund.

Und ich denke viele haben da zu wenig Geduld. Für mich noch ein Grund mehr, es nie wieder zu probieren.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von knopper » Donnerstag 10. Januar 2019, 16:07

Oxymoron hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 15:36
Für mich noch ein Grund mehr, es nie wieder zu probieren.
hm ok heißt es gab da schon die ein oder andere schlechte Erfahrung? Bzw. hing diese direkt mit dem AB-Dasein zusammen?

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Oxymoron » Donnerstag 10. Januar 2019, 16:11

Ich denke es hängt damit zusammen. Aber wahrscheinlich nicht der größte Anteil. Es muss halt das Gesamtpaket stimmen.

Und wenn viele Bausteine im Legokasten fehlen, wird er halt reklamiert.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von fredstiller » Donnerstag 10. Januar 2019, 16:22

Krausig hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 14:07
War das denn ein Schock? Ich hätte das Verhalten gespiegelt, also zurück gefuchtelt!
Naja, wie schnell sie ranging schon. Anders als in den Filmen und Tipps.
Und welche andere Wahl ausser zurückfuchteln hätte ich denn gehabt?

Bloss: ich glaube, ich „stehe“ gar nicht so (schnell) auf so aggressives Vorgehen. :oops:
knopper hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 15:06
Andererseits frage ich mich auch da immer...andere tun es ja auch, also Normalos, und das einfach so, bei manchen quasi schon als tägliche Beschäftigung...zumindest am Anfang einer Beziehung.
Warum sollte sowas essentielles wie Sex grade uns AB's nicht gelingen?
Gibt keinen plausiblen Grund dafür, wieso nicht.
Fehlt halt, solange man nicht Naturtalent ist, vermutlich bloss etwas Übung, um zu lernen.

Problem ist nur, dass man aus dem gemeinhin sozial akzeptierten Alter dafür raus ist (so wie erwachsene Analphabeten).
Und dass man zum Üben weitgehend auf ein lebendes Objekt angewiesen ist.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von TheRealDeal » Donnerstag 10. Januar 2019, 19:20

Ninja Turtle hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 00:21
Wölkchen hat geschrieben:
Freitag 4. Januar 2019, 20:00
Mein bester Freund meint ich wäre die Einzige, die da so eine riesen Sache draus macht und dass ich doch einfach ehrlich sein sollte, dann muss ich keine Angst mehr haben dass es wer rausfindet.
Da hat er recht. Ich selbst halte es auch so und hab damit nur gute Erfahrungen gemacht.
War bei mir genauso. Es geht dabei außerdem nicht "nur" um die Sache, sondern eben auch darum, zu sich und seiner Biografie stehen zu können. Oder anders ausgedrückt: Sein Thema, oder eines davon, aktiv anzugehen. Ich habe mich für meinen "Status" nie geschämt. Ich habe geahnt, womit das zusammen gehangen hat und jetzt weiß ich sogar, was es war... ;)
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von kiji » Samstag 12. Januar 2019, 00:28

Wölkchen hat geschrieben:
Freitag 4. Januar 2019, 20:00
Hi erstmal, ich bin neu im Forum, Vorstellung folgt evtl. mal noch (zum Verständnis: ich bin w27). Aus gegebenem Anlass: bei mir alle Jahre wieder feiere ich mit Freunden Silvester. Inzwischen sind es zwei Verheiratete, zwei bald Verheiratete und ein Pärchen + ein anderer Single außer mir. Irgendwie kommt fast jedes Jahr das Thema Sex und Beziehungen auf, sei es über "lustige" Trinkspiele wie diesmal "I have never ..." (und wenn du hast musst du trinken) oder einfach so weil andere Themen offenbar ausgegangen sind. Jedes Jahr bin ich verunsichert wie ich damit umgehen soll, da von den Anwesenden bis auf eine gute Freundin niemand von meinem AB-Sein weiß. Sie meint zwar, wenn sie es nicht wüsste würde sie denken, ich wäre einfach nur zurückhaltender als andere über gewisse Dinge zu reden, aber ich hab jedes Mal Angst dass ich mich versehentlich "outen" könnte oder jemand durch eine direkte Frage die Wahrheit herausfindet. Ich hab sogar Angst davor, dass es jemand ahnen könnte nur weil ich selbst keine "Sexgeschichten" erzähle bzw. über Beziehungen rede.

Mein bester Freund kann nicht verstehen warum mir das so unangenehm ist und meint ich wäre die Einzige, die da so eine riesen Sache draus macht und dass ich doch einfach ehrlich sein sollte, dann muss ich keine Angst mehr haben dass es wer rausfindet. Ich finde das nicht so einfach... Zwar hab ich einzelnen Leuten denen ich vertraue das schon unter vier Augen erzählt, aber sich einfach so in einer Gruppe zu outen wo ich nicht mal mit allen so eng befreundet bin? Ich hab viel zu viel Angst vor der Reaktion (Unglauben, Mitleid, "gute Ratschläge"??) und will auch nicht zum Außenseiter werden...

Jetzt wollte ich mal fragen wie ihr damit umgeht, wenn gewisse Gesprächsthemen in so einer Runde aufkommen. Tut ihr einfach so, als könntet ihr mitreden? Sagt ihr gar nichts dazu? Gebt ihr eure Unerfahrenheit frei heraus zu? Wie waren die Reaktionen?
Also bei mir ist das echt ne weile her mit solchen situationen. Über dreissig werden so komische spieleabende immer weniger bis gar nicht mehr, zumindest bei mir. Ich meide aber sowieso solche gruppenevents, da ich spiele hasse. Trotzdem hat sich meine Einstellung mittlerweile geändert. Ich finde ich muss gar nix. In einer solchen situation geht das niemanden was an, da würde ich auch was zusammen flunkern wenns denn sein muss. Früher hätte ich mich irgendwie der wahrheit verpflichtet gefühlt, aber das bedürfnis habe ich heute nicht mehr. Meine engsten freunde wissens sowieso, wie auch die Familie (natürlich weniger detailliert), aber wenn ich jemand neues kennenlerne, dann bin ich heute interessanterweise ehrlicher und sage, dass ich noch nie eine beziehung hatte. Aber nur wenn mir die Person sehr sympathisch ist. In all meinen Jahren wurde ich aber insgesamt wenig auf das Thema angesprochen, wahrsch. merkt man es mir irgendwie an vorallem das ich nicht darüber sprechen will.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Sonntag 13. Januar 2019, 18:28

Über mein Liebesleben habe ich kaum jemanden je in Kenntnis gesetzt, weder über das jetzige noch über das vergangene – bzw. den Mangel daran.

Arbeitskollegen geht das nichts an. Bandkollegen geht das nichts an. Gleichgesinnte geht das nichts an. Verwandte geht das nichts an. Und Freunde, mit denen ich eventuell über so etwas reden könnte, habe ich nicht.

Und das gilt weitestgehend für mein gesamtes Privatleben.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Ruxpin » Sonntag 13. Januar 2019, 19:02

Zum Glück bin ich noch nie in die Verlegenheit gekommen, bei solchen "Spielen" mitmachen zu müssen. Das würde ich auch nicht, was ich auch sagen würde - der Grund fürs Nichtteilnehmenwollen wäre völlig irrelevant und hätte niemanden zu interessieren. Wer an solchen Spielchen Spaß hat, soll ihn gerne haben, aber zu so etwas würde ich mich nicht überreden lassen. Niemand muss etwas über sich preisgeben, wenn er nicht möchte, finde ich, schon gar nicht in einem solchen Kontext.

Von meinem AB-Status weiß mein engerer Freundeskreis (in welchem auch ABs sind) und akzeptiert ihn. Da ist noch nie ein "dummer" Spruch gekommen. Meine Kolleginnen auf der Arbeit wissen, dass ich Single bin, und manche wissen auch, dass ich noch nie einen Freund hatte. Das wird aber kommentarlos zur Kenntnis genommen.

Ich hätte aber kein Problem damit, diese Info mitzuteilen, sofern eine entsprechende Frage käme, denn da gibt es bei mir anderes, was ich nicht unbedingt kommunizieren würde und das nur mein engerer Freundeskreis weiß.
Wenn du in den Seilen hängst, mach das Beste draus und schaukel 'ne Runde.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Der Coon » Samstag 19. Januar 2019, 15:34

Wenn ich mein AB-tum bei Dating portalen preis gab. Gab es immer seltsame reaktionen. Und das anfängliche interesse zu mir sankt auf 0, von anfänglichen 10. Aber warum soll ich was vorspielen ? Es würde eh rauskommen.
Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit die uns was gibt.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von knopper » Samstag 19. Januar 2019, 22:17

Der Coon hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:34
Aber warum soll ich was vorspielen ? Es würde eh rauskommen.
ja wie gesagt Vorspielen + evt. Interesse nicht verlieren + Risiko "erwischt" zu werden vs. Wahrheit sagen + Interesse auf Null + somit weiterhin (und vermutlich für immer) AB
...das ist ja die Kernfrage daran. :D

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Ferienhaus » Sonntag 20. Januar 2019, 21:46

Vielleicht mal was Grundsätzliches zu den Überlegungen hier, wie es ist ABtum einem weiblichen OdB vorzuenthalten...

Ich hab ja zur Frage auch schon mal was geschrieben...Ich würde eher zu flunkern meiden... aber in Wirklichkeit ist es doch so: Solange ich überhaupt nicht in Flirtsituationen o Ä. jemals komme und nicht mal privat/beruflich mit Frauen zu tun habe (oder kaum) und da ergibt sich nicht mal ein lockeres Unterhalten...

...st es sogar ein Riesenfehler, sich darüber zu viele Gedanken zu machn. Ist wie der fünfte vor dem ersten Schritt.

Ich habe mich so seit 2017 in dieses Thema extrem reingesteigert. Mein Gott, ich habe sogar in meiner Wohnung ganze Sachen umgestellt, mir schon eine Albigeschichte zurechtgelegt, diese wann wieder durchgespielt und zusätzliche Erklärungen vorgefertigt, vor meinem inneren Auge durchexerziert und dabei ganze Blöcke verschwendet um das aufzuschreiben, so obsessiv habe ich mich damit auseinandergefasst, ob ich ein glaubhaftes AlibiStatus für den MAB hinbekommen könnte Eine richtige "Legende" hatte ich schon konstruiert... (https://de.wikipedia.org/wiki/Legende_(Geheimdienst))... Wobei, das ist jetzt eher scherzhaft gemeint, halt ein Blatt mit "erklärungen, welche sich auf meine Biographie bezogen".... So extrem dann wieder auch nicht


Bloß gibt's da einen entsscheidenen Punkt: Ich habe währenddessen nichts getan, um mein Leben zu verbessern und junge Frauen überhaupt mal kennenzulernen oder auch nur mit ihnen zu interagieren. Nichts.
Und nochmals: Im entscheidenen Moment läuft der Moment wohl oftmals ganz anders ab als befürchtet, also können Monate an Alibistrckungen nichts gebracht haben. Vorfühhreffekt, Gegenüber verhält sich viel abweisender oder auch annehmender als Mann erwartet hätte.

Bevor ihr nicht wenigstens rudimentären Kontakt zu Frauen über Freundeskreise, Vereine, Uni, arbeitswelt etc gemacht habt, solltet ihr das erst Mal in gang bringen. Keine schnelle affäre, aber: Mal in Flirtsituationen gekommen sein usw. Anstatt sich in so ein Thema so reingesteigert zu haben.

Macht nicht Schritt 10 vor Schritt 1. Wenn ich als HC-AB merkt, dass es eng wird, ja dann, legt euc nen Plan zurecht wie man das am Besten rüberbringen würde. Aber steigert auch nicht zu sehr in diesen Plan herein.

Man macht hier den zehnten vor den ersten Schritt, Die ganze Beschäftigung damit. Wie viel Frauenkontakte habt ihr denn (Mitarbeiterinen, Kommilitonnien usw...)? Gibt es da soviele überhaupt? Mit denen mal Privat oder auf Uni- und Firmenunternehmen was gemacht wird? Noch neimals etwas in nem Verein gemacht, nicht einmal, ein einizges Tinderdate, sich ner Unigruppe angeschlossen?

Bevor ihr keine regelmäßigen Frauenkontakt habt überhaupt und sei es nur auf der Arbeit,mal beim Weggehen oder im Uniseminar, ist jede Beschäftigung für dieses Thema Zeitverschwinung. es nimmt euch sogar für anderes nötigere Zeit weg.

das gilt für Personen, welche sich massive Gedanken darüber machen, wie man es einer potenzeillen Partnerin während der Beziehungsanbahnung sagt (also man sei HC-AB). Aber das ganze Brimborium und der Megaaufwand überhaupt einmal in Situation zu kommen, wo Beziehungen mit Frauen realistisch angebahnt werden könnten... DAS ist der wichtige PUNKT, DA gehört die Energie drauf.


Wenn es nur um die Frage im Freundeskreis geht... Hier halte ich einen Spruch/begründung einüben für Wichtiger. Ich würde aber mal tendenzeill, z. B. bei der Weihnachtsfeier mit Kollegen ein bisschen flunkern ("Schon länger her seit letzter Beziehung, habe mich auf Karriere konzentriert/privatleben, suche aber du musst auch sehen, die partnersuche wird nicht leichter").

Kommt natürlich auch auf die Tatsache an, wie eng man mit diesen Personen sozial interagiert.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von fredstiller » Sonntag 20. Januar 2019, 23:18

Der Coon hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:34
Wenn ich mein AB-tum bei Dating portalen preis gab. Gab es immer seltsame reaktionen. Und das anfängliche interesse zu mir sankt auf 0, von anfänglichen 10. Aber warum soll ich was vorspielen ? Es würde eh rauskommen.
Die Frage ist, ob die Reaktion evtl. damit korreliert, (ab) wann es rauskommt.

Denkst du beispielsweise, dass das Interesse einer Frau an dir auch noch "auf 0" sinkt, wenn du ihr das während einer gemeinsamen Urlaubreise offenbarst, auf ihr bereits miteinander zärtlich (oder mehr) geworden seid?

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Ferienhaus » Sonntag 20. Januar 2019, 23:30

fredstiller hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 23:18
Der Coon hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:34
Wenn ich mein AB-tum bei Dating portalen preis gab. Gab es immer seltsame reaktionen. Und das anfängliche interesse zu mir sankt auf 0, von anfänglichen 10. Aber warum soll ich was vorspielen ? Es würde eh rauskommen.
Die Frage ist, ob die Reaktion evtl. damit korreliert, (ab) wann es rauskommt.

Denkst du beispielsweise, dass das Interesse einer Frau an dir auch noch "auf 0" sinkt, wenn du ihr das während einer gemeinsamen Urlaubreise offenbarst, auf ihr bereits miteinander zärtlich (oder mehr) geworden seid?
Das ist ein entscheidender Punkt... ;)

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von NickP » Montag 21. Januar 2019, 00:07

Ferienhaus hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 21:46
Vielleicht mal was Grundsätzliches zu den Überlegungen hier, wie es ist ABtum einem weiblichen OdB vorzuenthalten...

Ich hab ja zur Frage auch schon mal was geschrieben...Ich würde eher zu flunkern meiden... aber in Wirklichkeit ist es doch so: Solange ich überhaupt nicht in Flirtsituationen o Ä. jemals komme und nicht mal privat/beruflich mit Frauen zu tun habe (oder kaum) und da ergibt sich nicht mal ein lockeres Unterhalten...

...st es sogar ein Riesenfehler, sich darüber zu viele Gedanken zu machn. Ist wie der fünfte vor dem ersten Schritt.

Ich habe mich so seit 2017 in dieses Thema extrem reingesteigert. Mein Gott, ich habe sogar in meiner Wohnung ganze Sachen umgestellt, mir schon eine Albigeschichte zurechtgelegt, diese wann wieder durchgespielt und zusätzliche Erklärungen vorgefertigt, vor meinem inneren Auge durchexerziert und dabei ganze Blöcke verschwendet um das aufzuschreiben, so obsessiv habe ich mich damit auseinandergefasst, ob ich ein glaubhaftes AlibiStatus für den MAB hinbekommen könnte Eine richtige "Legende" hatte ich schon konstruiert... (https://de.wikipedia.org/wiki/Legende_(Geheimdienst))... Wobei, das ist jetzt eher scherzhaft gemeint, halt ein Blatt mit "erklärungen, welche sich auf meine Biographie bezogen".... So extrem dann wieder auch nicht


Bloß gibt's da einen entsscheidenen Punkt: Ich habe währenddessen nichts getan, um mein Leben zu verbessern und junge Frauen überhaupt mal kennenzulernen oder auch nur mit ihnen zu interagieren. Nichts.
Und nochmals: Im entscheidenen Moment läuft der Moment wohl oftmals ganz anders ab als befürchtet, also können Monate an Alibistrckungen nichts gebracht haben. Vorfühhreffekt, Gegenüber verhält sich viel abweisender oder auch annehmender als Mann erwartet hätte.

Bevor ihr nicht wenigstens rudimentären Kontakt zu Frauen über Freundeskreise, Vereine, Uni, arbeitswelt etc gemacht habt, solltet ihr das erst Mal in gang bringen. Keine schnelle affäre, aber: Mal in Flirtsituationen gekommen sein usw. Anstatt sich in so ein Thema so reingesteigert zu haben.

Macht nicht Schritt 10 vor Schritt 1. Wenn ich als HC-AB merkt, dass es eng wird, ja dann, legt euc nen Plan zurecht wie man das am Besten rüberbringen würde. Aber steigert auch nicht zu sehr in diesen Plan herein.

Man macht hier den zehnten vor den ersten Schritt, Die ganze Beschäftigung damit. Wie viel Frauenkontakte habt ihr denn (Mitarbeiterinen, Kommilitonnien usw...)? Gibt es da soviele überhaupt? Mit denen mal Privat oder auf Uni- und Firmenunternehmen was gemacht wird? Noch neimals etwas in nem Verein gemacht, nicht einmal, ein einizges Tinderdate, sich ner Unigruppe angeschlossen?

Bevor ihr keine regelmäßigen Frauenkontakt habt überhaupt und sei es nur auf der Arbeit,mal beim Weggehen oder im Uniseminar, ist jede Beschäftigung für dieses Thema Zeitverschwinung. es nimmt euch sogar für anderes nötigere Zeit weg.

das gilt für Personen, welche sich massive Gedanken darüber machen, wie man es einer potenzeillen Partnerin während der Beziehungsanbahnung sagt (also man sei HC-AB). Aber das ganze Brimborium und der Megaaufwand überhaupt einmal in Situation zu kommen, wo Beziehungen mit Frauen realistisch angebahnt werden könnten... DAS ist der wichtige PUNKT, DA gehört die Energie drauf.


Wenn es nur um die Frage im Freundeskreis geht... Hier halte ich einen Spruch/begründung einüben für Wichtiger. Ich würde aber mal tendenzeill, z. B. bei der Weihnachtsfeier mit Kollegen ein bisschen flunkern ("Schon länger her seit letzter Beziehung, habe mich auf Karriere konzentriert/privatleben, suche aber du musst auch sehen, die partnersuche wird nicht leichter").

Kommt natürlich auch auf die Tatsache an, wie eng man mit diesen Personen sozial interagiert.
Ich finde du hast damit vollkommen recht. Ich glaube aber, dieses sich vorher den Kopf über alles Mögliche und Unmögliche zu zerbrechen ist gerade bei AB's weit verbreitet. Ein Symptom oder vielleicht eine Ursache? :gruebel:

LG Nick
Was ich heute Abend mache? Das selbe wie (fast) jeden Abend. Ich sitze vorm PC, surfe hier, surfe da, schalalala und versuche die Weltherrschaft an mich zu reißen!

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Hoppala » Montag 21. Januar 2019, 03:30

Es gibt nichts geheim zu halten.
Und es gibt nichts zu sagen, ohne entsprechend pointierte und als begründet akzeptierte Frage.

Niemand heutzutage nimmt bei einem Menschen ab einem gewissen Alter an, AB zu sein.
ABsein ist keine ansteckende Krankheit und schadet niemandem (außer vielleicht einem selbst). Es besteht keinerlei Verpflichtung, irgendwen darüber aufzuklären. Außer vielleicht(!), wenn man speziell danach gefragt wird.

Alles Weitere entspringt allein eigenen Bedürfnissen, und hat entsprechend seine Konsequenzen.
Wer mit - aus der Sicht von "Normalos" - Schrulligkeiten gleich welcher Art mit der Tür ins Haus fällt, wird in der Regel erst mal mit Hindernissen konfrontiert werden.
Will man die nicht, macht man das anders.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Nobody from Nowhere » Montag 21. Januar 2019, 07:48

Hoppala hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 03:30
Es gibt nichts geheim zu halten.


Niemand heutzutage nimmt bei einem Menschen ab einem gewissen Alter an, AB zu sein.
ABsein ist keine ansteckende Krankheit und schadet niemandem (außer vielleicht einem selbst). Es besteht keinerlei Verpflichtung, irgendwen darüber aufzuklären. Außer vielleicht(!), wenn man speziell danach gefragt wird.


Ich seh das genauso,AB zu sein ist nichts schlimmes, man muss es aber auch nicht von den Dächern posaunen. Man entscheidet selbst wem man es erzählt oder nicht. Wir sind ja nicht krank sondern nur AB's.
Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu Leben

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