Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

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ComebackCat
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von ComebackCat » Dienstag 8. Januar 2019, 15:02

Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:33
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 13:52
Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 13:35
Verliebtheit sorgt dafür, dass man in der Lage ist, dauerhaft einen anderen Menschen um sich haben zu wollen.
Verliebtheit ist eigentlich etwas, was nach einer gewissen Zeit (oft heißt es nach 6 Monaten) in seiner Intensität abflaut. Eine Dauerverliebtheit wäre körperlich und psychisch auch kaum auszuhalten. Danach muss es was anderes sein, was dazu führt, dass man den anderen Menschen weiterhin um sich haben möchte. Und ich fände es gut, wenn das nicht alleine die Gewohnheit ist, die dazu führt.
Dieses andere nennt sich übrigens Liebe. ;)
Oder Gewohnheit, Bequemlichkeit, Aufrechterhalten der Beziehung der Kinder wegen, Angst vor dem Alleinsein, etc.
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 8. Januar 2019, 15:04

BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:18
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:04
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 13:52


Verliebtheit ist eigentlich etwas, was nach einer gewissen Zeit (oft heißt es nach 6 Monaten) in seiner Intensität abflaut. Eine Dauerverliebtheit wäre körperlich und psychisch auch kaum auszuhalten. Danach muss es was anderes sein, was dazu führt, dass man den anderen Menschen weiterhin um sich haben möchte. Und ich fände es gut, wenn das nicht alleine die Gewohnheit ist, die dazu führt.
Jetzt machst du ob es immer NUR verliebtheit ist und nichts anderes.
Ich gehe auf den Punkt ein, dass viele Menschen die Verliebtheit als notwendige Bedingung für eine Beziehung halten.
Gut, aber auch dann ist plötzlich nicht gar nichts mehr da wann das feuer nicht mehr so hell brennt. Und ich glaube nicht das die flamme in eine funktionierende beziehung jemals völlig verschwindet.
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:18
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:04
Für mich ist verliebtheit eine kombination aus empathie, freundschaft, und sexuelle anziehung, und etwas das langsam entsteht.
Bei dieser Auflistung hätte ich den Eindruck, dass jemand Liebe erklären möchte und nicht Verliebtheit.
Liebe ist für mich eine noch weiter vertiefte vorsetzung.
Aber ich unterscheide zwisschen schwärmerei und verliebtheit. Was da auf den ersten blcik passiert hat für mich weinig wert.
(Müß aber natürlich jeder für sich entscheiden und definiieren.)
Wie den auch, diese kombi müß es bei mir geben, bevor ich mich eine beziehung mit jemanden überlege oder auch nur vorstellen kann.
Oder auch nur sex.
(und für diese art des verliebens braucht man auch eher monate als sekunden...)
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:18
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:04
Aber bevor es diesen moment gibt, das ich mich verliebe, ist auch nicht mehr als freundschaft da und möchte ich diese frauen auch nicht körperlich zu nahe kommen. Der freundschaft alleine reicht bei mir für eine beziehung nicht aus, auch wann diese ein wichtiges teil davon is warum mir die frau so gefällt, und mit frauen, mit wem ich nur befreundet bin, würde ich nie eine beziehung anfangen.
Freundschaft ist halt auch genau das für mich - nur freundschaft.
Die eigentliche Tragik scheint bei Dir zu sein, dass immer dann, wenn eine Frau mehr als Freundschaft für Dich empfindet, Du nicht mehr bereit bist (oder nicht kannst) selbst den Schritt von Freundschaft zu Beziehung zu gehen.
Yepp, da gibt es bindungängste, erstarren und selbstsabotage - ich weiß...
Das wäre wohl mein allergroßtes problem.
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:18
Wenn die Frau aber nicht mehr als Freundschaft mit Dir möchte, es durchaus sein kann, dass Du Dich in sie verliebst.
Das ist natürlich immer möglich. Einige meiner OdBs waren mit sicherheit nie in mich verliebt. So außergewöhnlich ist das nicht. Es haben sich auch mädchen/frauen volkommen einseitig in mich verliebt. Sich verlieben tut man immer nur alleine, sogar wann man es zur zweit macht; es ist immer zwisschen den eigenen ohren. Es gibt ja keine magische telepatische bindungen zwisschen menschen, am besten triggert man einander ein bisschen über flirts und körpersprache, aber es bleibt individuell.
Bei anderen meiner OdBs bin ich eher der meinung das ich meine eigene chancen versaut habe, und das es da gegenseitige gefühle gegeben hat.
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:18
Wenn man gemein ist, könnte man sagen, Du bist in Beziehungsdingen ziemlich stur. Oder unflexibel. Statt mal zu hoffen oder zu vertrauen, dass sich Dein Empfinden zu dieser Frau positiv ändern kann, wenn Du viel Zeit mit ihr verbringst, bleibst Du ein Leben lang beziehungslos.
Dazu müß man nicht am gemein sein; das ist eine gut beobachtete feststellung.
Das letzte mal das ich mich neu verliebte, zumindestens mal so halbwegs, war 2011, das letzte mal das es mir mal so wirklich erwischt hat noch länger her, 2008. Ich gehe mittlereweile davon aus das ich als jungfrau sterben wird.
Wann ich nicht verliebt bin, kann ich diese frau auch nicht körperlich nahe kommen. Kuscheln, küssen, sex, alles davon wäre für mich unangenehm. Ich würde meine augen verschleißen müssen, und mich bei jeden aufwachen seelisch wünschen, es wäre da jemanden andern neben mir in den bett. Wie soll man so überhaupt eine beziehung anfangen? Das wäre eine grausamkeit für zwei personen.
Es gab in der vergangenheit einige frauen, die eine beziehung mit mir wollten - das weiß ich, weil sie mir das auch so mitgeteilt haben. Nur, da war für mich nicht mal freundschaft drinn; sie haben mich von entfernt angehimmelt und da war meinerseits wirklich gar nichts.
Ich bedauere nicht das ich darauf nicht eingegangen bin.
Es gab später noch mal einige frauen die interesse zeigten während ich in jemanden anderen verliebt war, mich auch selbst auf dates gefragt haben - vielleicht das da ein paar chancen waren, ich weiß es nicht, ich bin mir nicht mal sicher wie interessiert sie wirklich an mich waren. Schlechtes timing, unter anderen umstände hätte da vielleicht mehr draus werden können, ja. Aber in den moment war da von meiner seite aus nichts möglich.
Wann da von meiner seite aus keine tiefere gefühle in spiel sind, wird weiter auch nichts laufen.
Und ich bin dazu bereit mit den konzequenzen zu leben.....
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Arikari » Dienstag 8. Januar 2019, 15:15

BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:01
Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:33
Dieses andere nennt sich übrigens Liebe. ;)
Ich weiß. :) Und das ist in meinen Augen etwas anderes als Verliebtheit. Deshalb finde ich, darf man sich selbst mal die Frage stellen, warum man so sehr auf das Vorhandensein von Verliebtheit für eine langfristige Beziehung pocht, wenn diese die allermeiste Zeit nicht vorhanden sein wird. Es sei denn, man will nacheinander immer neue 6-Monats-Beziehungen führen, um das Verliebtheitsgefühl immer voll auskosten zu können. Das wäre vollkommen in Ordnung, wenn die Menschen das wollen. Aber wenn man sie fragt, sagen die allermeisten, dass sie sich eine langfristige Beziehung wünschen.
Eigentlich habe ich meine Auffasung davon schon geschildert, daher bin ich so frei mich selbst zu zitieren:
Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 13:35
Mir fiele es schwer die Nähe in einer Beziehung zu ertragen, ohne in den Partner verliebt zu sein. Verliebtheit sorgt dafür, dass man in der Lage ist, dauerhaft einen anderen Menschen um sich haben zu wollen.
Verliebtheit verschafft einem also die Zeit und die Vertrautheit, die die Liebe zum Wachsen braucht. Falls in dieser Zeit doch keine tieferen Gefühle entstehen, trennt man sich nach einer Weile oder bleibt noch aus Bequemlichkeit zusammen, bis einem z.B. jemand besseres über den Weg läuft.
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Tania » Dienstag 8. Januar 2019, 15:37

Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 13:35
Mir fiele es schwer die Nähe in einer Beziehung zu ertragen, ohne in den Partner verliebt zu sein. Verliebtheit sorgt dafür, dass man in der Lage ist, dauerhaft einen anderen Menschen um sich haben zu wollen.
Ist bei mir ähnlich - anfangs sorgt diese rosarote Brille sehr gut dafür, dass es mir nicht nur leicht fällt, einen eigentlich Fremden als Teil meiner Wohlfühlzone wahrzunehmen. Seine Anwesenheit also als energieliefernd statt als energieraubend zu empfinden.

Natürlich geht besagte Brille irgendwann verloren. Aber entweder hat man bis dahin diesen Menschen so viel um sich gehabt, dass das Unterbewusstsein ihn als "Teil des Rudels" akzeptiert - oder man hat ein Modell gefunden, bei dem ganz praktisch gesehen die Vorteile der Partnerschaft die Nachteile überwiegen. Soll ja durchaus vorkommen, dass der Partner bzw. die Partnerin noch auf eine andere Art eine Bereicherung des Lebens darstellt; nicht nur durch seine bloße Anwesenheit.

Und ich könnte mir deswegen durchaus vorstellen, dass Beziehungen sogar ohne Anfangsverliebtheit, ohne Entstehung des Rudelgefühls, funktionieren können. Man schafft es ja z.B. auch, mit nem Au Pair oder nem WG-Mitbewohner oder später mal mit ner Pflegekraft zusammenzuleben. Zwar wird die Anwesenheit eines Fremden in der Wohnung als anstrengend empfunden, aber das wird durch die Tatsache, dass im Gegenzug das Kind gut betreut ist / nur noch die halbe Miete zu zahlen ist / jemand da ist, der einen füttert, wäscht und zum Klo bringt mehr als ausgeglichen. Warum sollte dann ein Modell der Form "ich empfinde den Partner zwar als Fremdkörper, aber solange ich dafür regelmäßig Sex, Kuscheleinheiten, Konzertbegleitung und jemanden, der den Abwasch macht, habe, ist das auszuhalten."

Allerdings ist dieses Modell m.E. etwas anfällig. Denn wenn entweder kein Bedarf mehr an besagten Leistungen besteht (z.B. bei Kauf eines Geschirrspülers) oder wenn der Andere nicht mehr "liefern" kann, gibt es kaum noch Gründe, die Beziehung beizubehalten. Wohingegen auf unsere Urinstinkte, die sagen "Rudel gut, Rudel bleibt" ganz gut Verlass ist ...

In the end we only regret the chances we didn’t take, the relationships we were afraid to have, and the decisions we waited too long to make. (Lewis Carroll)

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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von BartS » Dienstag 8. Januar 2019, 15:58

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:18
Ich gehe auf den Punkt ein, dass viele Menschen die Verliebtheit als notwendige Bedingung für eine Beziehung halten.
Gut, aber auch dann ist plötzlich nicht gar nichts mehr da wann das feuer nicht mehr so hell brennt. Und ich glaube nicht das die flamme in eine funktionierende beziehung jemals völlig verschwindet.
Die wirklich spannende Frage ist doch, warum funktioniert eine Beziehung. Ich glaube, dass sich das nicht allein durch Verliebtheit und Liebe erklären lässt. Ich glaube sogar, dass es eher anders herum ist, viele Dinge begünstigen eine funktionierende Beziehung und in einer funktionierenden Beziehung ist es auch am wahrscheinlichsten, dass eine Liebe entsteht.

Zudem, wer sagt denn, dass in einer Freundschaft keine Flamme existiert?
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:18
Die eigentliche Tragik scheint bei Dir zu sein, dass immer dann, wenn eine Frau mehr als Freundschaft für Dich empfindet, Du nicht mehr bereit bist (oder nicht kannst) selbst den Schritt von Freundschaft zu Beziehung zu gehen.
Yepp, da gibt es bindungängste, erstarren und selbstsabotage - ich weiß...
Das wäre wohl mein allergroßtes problem.
Okay.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:18
Wenn die Frau aber nicht mehr als Freundschaft mit Dir möchte, es durchaus sein kann, dass Du Dich in sie verliebst.
Das ist natürlich immer möglich. Einige meiner OdBs waren mit sicherheit nie in mich verliebt. So außergewöhnlich ist das nicht. Es haben sich auch mädchen/frauen volkommen einseitig in mich verliebt.
Und gerade wegen Deinem letzten Satz (und weil Du das schon öfters geschrieben hast) finde ich es ungewöhnlich. Wieso gelingt es Dir nicht, mehr als nur Freundschaft in der Frau zu sehen, wenn sie sich zuerst verliebt. Als Naturwissenschaftler würde ich sagen, die Verliebtheit der Frau hat eine hemmende Wirkung auf Dich. Umgekehrt hat eine Frau, die nicht verliebt ist eine eher anregende Wirkung auf Dich. Dieser Mechanismus ist natürlich blöd, weil sich dann keine zwei Menschen zusammenfinden. Eine Seite wird am Anfang immer mehr als die andere Seite empfinden. Wenn da nicht ein bissel Flexibilität vorhanden ist und immer denjenigen wegstößt, der mehr empfindet ist das die beste Anleitung, um Single zu bleiben. Da gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder Du hoffst, dass eine Dame, in die Du Dich verliebst, der Sache trotzdem eine Chance gibt (auch ohne Verliebtheit). Oder Du musst einmal über den Schatten springen und schauen was passiert.

Bei meiner Bekannten ist das auch nicht viel anders. Als er noch "verfügbar" war, waren die Treffen toll, aber es reizte sie nicht, weiterzugehen. Es kamen dann eher Ängste auf. Und jetzt, wo er nicht mehr verfügbar ist, denkt sie ernsthaft darüber nach, wie toll es eigentlich mit ihm wäre. Verrückt. Scheint aber öfters zu passieren.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
Sich verlieben tut man immer nur alleine, sogar wann man es zur zweit macht; es ist immer zwisschen den eigenen ohren.
Ja. Wenn Du Dich aber von außen negativ beeinflussen lässt, dann kann es nichts werden. Ich glaube nicht, dass das bei Dir immer Zufall war.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
Es gibt ja keine magische telepatische bindungen zwisschen menschen, am besten triggert man einander ein bisschen über flirts und körpersprache, aber es bleibt individuell.
Keine magischen Verbindungen sondern sehr reale. Dann triggert nämlich die positive Einstellung der einen Seite auch die andere Seite. Wäre dem nicht so, und wäre das nicht ansatzweise in die Menschen einprogrammiert, glaube ich, wäre die Menschheit längst ausgestorben. Zudem, was für eine grausame Romantik ist das, dass die Zuneigung nie erwidert wird. Nicht mal in Ansätzen.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
Bei anderen meiner OdBs bin ich eher der meinung das ich meine eigene chancen versaut habe, und das es da gegenseitige gefühle gegeben hat.
Ich würde eher sagen, Du hast es bei den Frauen versaut, die Dich als OdB hatten.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
Ich gehe mittlereweile davon aus das ich als jungfrau sterben wird.
Wann ich nicht verliebt bin, kann ich diese frau auch nicht körperlich nahe kommen.
Ich glaube mit der starren Haltung hast Du auch gute Chancen. ;) Ich glaube sogar, dass Du eine reale Beziehung, selbst wenn ihr beide verliebt seid, gar nicht aushalten würdest.
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von BartS » Dienstag 8. Januar 2019, 16:18

Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:15
Verliebtheit sorgt dafür, dass man in der Lage ist, dauerhaft einen anderen Menschen um sich haben zu wollen.

Verliebtheit verschafft einem also die Zeit und die Vertrautheit, die die Liebe zum Wachsen braucht.
Ich halte die Verliebtheit nicht für die Ursache einer Liebe, sondern für die Folge von Vertrautheit und Zeit und Zuneigung. Aber das ist meine persönliche Meinung.
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Montecristo » Dienstag 8. Januar 2019, 16:20

Tania hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:37
Wohingegen auf unsere Urinstinkte, die sagen "Rudel gut, Rudel bleibt" ganz gut Verlass ist ...
Etwas was unsere Genetiker und Evolutionsbiologen im Forum ja hartnäckig leugnen. Da ist dann von Optik und Alpha die Rede. Und was Frauen alles so sollen wollen... Aber das wir alle Ausstattungen haben als Paar oder gar als Familie zu leben, wird völlig ignoriert. Ich denke auch, dass das irgendwann auf einer sehr unterbewussten Ebene läuft. Etwas das ganz sicher mehr als der Ertragen reiner Gewohnheit ist. Vielmehr ein Grundbedürfnis nach Nähe und Geborgenheit.
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Arikari » Dienstag 8. Januar 2019, 16:27

BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 16:18
Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:15
Verliebtheit sorgt dafür, dass man in der Lage ist, dauerhaft einen anderen Menschen um sich haben zu wollen.

Verliebtheit verschafft einem also die Zeit und die Vertrautheit, die die Liebe zum Wachsen braucht.
Ich halte die Verliebtheit nicht für die Ursache einer Liebe, sondern für die Folge von Vertrautheit und Zeit und Zuneigung. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Und woran machst du fest, welchen Menschen du diese besondere Vertrautheit, Zeit und Zuneigung entgegenbringst, in Abgrenzung zu innigen Freundschaften ohne Paarbildungsabsichten z.B.?
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von BartS » Dienstag 8. Januar 2019, 16:39

Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 16:27
Und woran machst du fest, welchen Menschen du diese besondere Vertrautheit, Zeit und Zuneigung entgegenbringst, in Abgrenzung zu innigen Freundschaften ohne Paarbildungsabsichten z.B.?
Da geht es schon los. Diese Gefühle mache ich nicht davon abhängig, ob es sich "nur" um eine Freundschaft handelt oder um ein OdB. Ich kann bei einer langjährigen Freundin Vertrautheit spüren, aber auch bei einer OdB. Dasselbe auch bei der Zuneigung. Das was das eine vom anderen (noch) trennt, ist eher die Intensität dieser Gefühle *). Aber die müssen ja keine konstante Größe sein. Vielleicht wird dann aus einer guten Freundin ein OdB und aus der Geliebten eine gute Freundin.

*) und wie viel Zeit ich mit der Frau verbringen möchte
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Arikari » Dienstag 8. Januar 2019, 17:02

BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 16:39
Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 16:27
Und woran machst du fest, welchen Menschen du diese besondere Vertrautheit, Zeit und Zuneigung entgegenbringst, in Abgrenzung zu innigen Freundschaften ohne Paarbildungsabsichten z.B.?
Da geht es schon los. Diese Gefühle mache ich nicht davon abhängig, ob es sich "nur" um eine Freundschaft handelt oder um ein OdB. Ich kann bei einer langjährigen Freundin Vertrautheit spüren, aber auch bei einer OdB. Dasselbe auch bei der Zuneigung. Das was das eine vom anderen (noch) trennt, ist eher die Intensität dieser Gefühle *). Aber die müssen ja keine konstante Größe sein. Vielleicht wird dann aus einer guten Freundin ein OdB und aus der Geliebten eine gute Freundin.

*) und wie viel Zeit ich mit der Frau verbringen möchte
Da du das Thema zuletzt in einem anderen Thread angestoßen hast: unter diesen Umständen hätte ich als Frau bzw. potentielle Partnerin durchaus Bedenken, was deine Freundschaften zu anderen Frauen angeht. Den Übergang zu einer Liebesbeziehung schilderst du als fließend. Da würde mir die Abgrenzung zwischen der einen exklusiven Lebensgefährtin und den restlichen innigen Freundschaften fehlen. Also der Zustand, der normalerweise beim Verliebtsein eintritt. Bzw. würde ich mich bei Unstimmigkeiten zwischen uns beiden immer fragen, ob deine Gefühle nicht doch gerade aus der Geliebten eine Freundin machen und umgekehrt.^^ Aber das soll keine Kritik sein, es ist mir nur vorhin durch den Kopf gegangen im Zusammenhang mit dem Konkurrenz-Thread.
Pssst! Ruft da ein Schokokeks?

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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 8. Januar 2019, 17:09

BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:58
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:18
Ich gehe auf den Punkt ein, dass viele Menschen die Verliebtheit als notwendige Bedingung für eine Beziehung halten.
Gut, aber auch dann ist plötzlich nicht gar nichts mehr da wann das feuer nicht mehr so hell brennt. Und ich glaube nicht das die flamme in eine funktionierende beziehung jemals völlig verschwindet.
Die wirklich spannende Frage ist doch, warum funktioniert eine Beziehung. Ich glaube, dass sich das nicht allein durch Verliebtheit und Liebe erklären lässt. Ich glaube sogar, dass es eher anders herum ist, viele Dinge begünstigen eine funktionierende Beziehung und in einer funktionierenden Beziehung ist es auch am wahrscheinlichsten, dass eine Liebe entsteht.
Klar ist es ein zusammenspiel vieler faktoren, und dazu noch hochst individuell. Liebesstil Pragma geht tatsächlich ohne verliebtheit verbindungen an, für Liebesstil Eros wäre das undenkbar.
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:58
Zudem, wer sagt denn, dass in einer Freundschaft keine Flamme existiert?
Nicht so eine art flamme, neutrale freundinnen sind auch das für mich, in romantische sinne neutrums.
Verliebtheit ist eine andere art flamme.
Es lässt sich nicht vorhersagen in wem ich mich später verliebe und in wem nicht, und zusätzlich sind intime körperlichkeiten mir unangenehm ohne das eine verliebtheit im spiel ist. Wann ich ekel empfinde bei unerwünschte intimitäten wird ich mir mit sicherheit nicht mehr verlieben.
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:58
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:18
Wenn die Frau aber nicht mehr als Freundschaft mit Dir möchte, es durchaus sein kann, dass Du Dich in sie verliebst.
Das ist natürlich immer möglich. Einige meiner OdBs waren mit sicherheit nie in mich verliebt. So außergewöhnlich ist das nicht. Es haben sich auch mädchen/frauen volkommen einseitig in mich verliebt.
Und gerade wegen Deinem letzten Satz (und weil Du das schon öfters geschrieben hast) finde ich es ungewöhnlich. Wieso gelingt es Dir nicht, mehr als nur Freundschaft in der Frau zu sehen, wenn sie sich zuerst verliebt. Als Naturwissenschaftler würde ich sagen, die Verliebtheit der Frau hat eine hemmende Wirkung auf Dich.
Glaube ich nicht. Von meine OdBs habe ich auch immer eine periode geglaubt das sie gefühle für mich haben, bevor es meinerseits was gab. Nur macht es dann bei manche nach eine zeit klick und bei anderen nie. Jede meiner OdBs hat bevor ich mich in denen verliebte regelmäßig mit mir geflirtet, und ich habe bei alle gemeint das sie am mich interessiert waren. (Während der prozess flirtete ich auch, bis zuu einen gewissen punkt) Bei einigen kam ich nach der korb zu den schluß, das sie nur freundschaftlich mit mir geflritet haben und das nie mehr da war. (Eine von denen hat auch nach der korb noch dermassen krass und offentlich mit mir weiter geflirtet das die meisten kollegen geglaubt haben das sie doch verliebt in mich sei, aber ich wußte besser. Sie wollte nur Bad Boys.)
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:58
Umgekehrt hat eine Frau, die nicht verliebt ist eine eher anregende Wirkung auf Dich.
Nein, falscher schlußfolgerung. In den moment das ich mich verliebte, habe ich von jede meiner OdBs geglaubt das sie auch gefühle für mich hatten. Sie waren sicher in der anfangszeit in der regel auch viel aktiver als ich es war, und überhaupt diejenigen die mit flirten, necken, etc angefangen haben. In einem fall gab es sogar von eine dritte eine sehr klare hint das die OdB verliebt in mich war.
Ich verliebe mich in frauen, von denen ich glaube, das sie interesse an mich haben.
Nur nicht in alle, wann es für mich nicht die richtigen sind wird da auch meinerseits nichts passieren.
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:58
Dieser Mechanismus ist natürlich blöd, weil sich dann keine zwei Menschen zusammenfinden. Eine Seite wird am Anfang immer mehr als die andere Seite empfinden.
Ja, und in der fase bevor ich mich verliebe befürchte ich von meinen späteren OdBs immer das sie sich einseitig in mich verknallt haben. Und dann überlege ich mich in manche fälle um und verliebe mich auch. (Oder einseitig, wann ich bezüglich der OdB doch zu optimistisch war)
In einigen fälle haben meine spätere OdBs sogar dermassen offentlich mit mir geflritet das auch dritten geglaubt haben das da was lauft, und mich dazu gemahnt haben etwas zu unternehmen.
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:58
Wenn da nicht ein bissel Flexibilität vorhanden ist und immer denjenigen wegstößt, der mehr empfindet ist das die beste Anleitung, um Single zu bleiben. Da gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder Du hoffst, dass eine Dame, in die Du Dich verliebst, der Sache trotzdem eine Chance gibt (auch ohne Verliebtheit). Oder Du musst einmal über den Schatten springen und schauen was passiert.
Wie gesagt, du hast da eine völlig falsche vorstellung der situation
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:58
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
Sich verlieben tut man immer nur alleine, sogar wann man es zur zweit macht; es ist immer zwisschen den eigenen ohren.
Ja. Wenn Du Dich aber von außen negativ beeinflussen lässt, dann kann es nichts werden. Ich glaube nicht, dass das bei Dir immer Zufall war.
Erklär bitte. Innere hemmungen habe ich bestimmt, externe faktoren, außer mal den einen oder anderen rival, kenne ich nicht. Eher haben freunde manchmal sogar versucht mich mit meine OdB zusammen zu bringen.
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:58
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
Es gibt ja keine magische telepatische bindungen zwisschen menschen, am besten triggert man einander ein bisschen über flirts und körpersprache, aber es bleibt individuell.
Keine magischen Verbindungen sondern sehr reale. Dann triggert nämlich die positive Einstellung der einen Seite auch die andere Seite. Wäre dem nicht so, und wäre das nicht ansatzweise in die Menschen einprogrammiert, glaube ich, wäre die Menschheit längst ausgestorben. Zudem, was für eine grausame Romantik ist das, dass die Zuneigung nie erwidert wird. Nicht mal in Ansätzen.
Na ja, das prozess findet bei mir im grunde auch statt. Nomalfall; meine (spätere) Odbs flirten und ich reagiere, zuerst mit verwirrung, und später entwicklen sich gefühle. Ich brauche wahrscheinlich nur viel zu viel zeit.
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:58
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
Bei anderen meiner OdBs bin ich eher der meinung das ich meine eigene chancen versaut habe, und das es da gegenseitige gefühle gegeben hat.
Ich würde eher sagen, Du hast es bei den Frauen versaut, die Dich als OdB hatten.
Aus deren perspektive, bestimmt
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:58
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:04
Ich gehe mittlereweile davon aus das ich als jungfrau sterben wird.
Wann ich nicht verliebt bin, kann ich diese frau auch nicht körperlich nahe kommen.
Ich glaube mit der starren Haltung hast Du auch gute Chancen. ;) Ich glaube sogar, dass Du eine reale Beziehung, selbst wenn ihr beide verliebt seid, gar nicht aushalten würdest.
Das ist ja doch alles reiner spekulation. Kann ich weder bestätigen noch abstreiten.
Ich war ja noch nie in so eine situation...
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von BartS » Dienstag 8. Januar 2019, 18:10

Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:02
Den Übergang zu einer Liebesbeziehung schilderst du als fließend.
Das sehe ich in der Tat so.
Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:02
Da würde mir die Abgrenzung zwischen der einen exklusiven Lebensgefährtin und den restlichen innigen Freundschaften fehlen.
Die Abgrenzung sehe ich in verschiedenen Punkten. Nur mit der exklusiven Lebensgefährtin würde ich Sex haben, Küssen, erogene Zonen berühren und streicheln. Des Weiteren würde ich mit der Partnerin mehr Zeit verbringen als mit einer innigen Freundschaft. Und daraus ergeben sich weitere Unterschiede.
Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:02
Also der Zustand, der normalerweise beim Verliebtsein eintritt. Bzw. würde ich mich bei Unstimmigkeiten zwischen uns beiden immer fragen, ob deine Gefühle nicht doch gerade aus der Geliebten eine Freundin machen und umgekehrt.^^
Und sonst würdest Du Dich das nicht fragen? Die Möglichkeit besteht doch bei jedem Partner immer, dass aus einer Geliebten eine "Nur-Freundin" wird. Oder dieser sich in eine andere Frau verliebt, die er schon länger kennt.
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von BartS » Dienstag 8. Januar 2019, 18:15

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:09
Von meine OdBs habe ich auch immer eine periode geglaubt das sie gefühle für mich haben, bevor es meinerseits was gab. Nur macht es dann bei manche nach eine zeit klick und bei anderen nie. Jede meiner OdBs hat bevor ich mich in denen verliebte regelmäßig mit mir geflirtet, und ich habe bei alle gemeint das sie am mich interessiert waren. (Während der prozess flirtete ich auch, bis zuu einen gewissen punkt) Bei einigen kam ich nach der korb zu den schluß, das sie nur freundschaftlich mit mir geflritet haben und das nie mehr da war. (Eine von denen hat auch nach der korb noch dermassen krass und offentlich mit mir weiter geflirtet das die meisten kollegen geglaubt haben das sie doch verliebt in mich sei, aber ich wußte besser. Sie wollte nur Bad Boys.)
Dann finde ich es noch ungewöhnlicher. Sie waren an Dir zuerst interessiert. Aber nachdem Du Dich dann in sie verliebt hast, waren die Damen nicht mehr interessiert? Dann scheinst Du immer wieder Frauen kennenzulernen, die ein richtiges Nähe-Distanz-Problem haben. Oder Du hast in die Flirts der Damen am Anfang zu viel hineininterpretiert (ist mir auch schon einige Male passiert).

Zu den anderen Punkten möchte ich noch später etwas schreiben.
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 8. Januar 2019, 22:03

BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 18:15
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:09
Von meine OdBs habe ich auch immer eine periode geglaubt das sie gefühle für mich haben, bevor es meinerseits was gab. Nur macht es dann bei manche nach eine zeit klick und bei anderen nie. Jede meiner OdBs hat bevor ich mich in denen verliebte regelmäßig mit mir geflirtet, und ich habe bei alle gemeint das sie am mich interessiert waren. (Während der prozess flirtete ich auch, bis zuu einen gewissen punkt) Bei einigen kam ich nach der korb zu den schluß, das sie nur freundschaftlich mit mir geflritet haben und das nie mehr da war. (Eine von denen hat auch nach der korb noch dermassen krass und offentlich mit mir weiter geflirtet das die meisten kollegen geglaubt haben das sie doch verliebt in mich sei, aber ich wußte besser. Sie wollte nur Bad Boys.)
Dann finde ich es noch ungewöhnlicher. Sie waren an Dir zuerst interessiert. Aber nachdem Du Dich dann in sie verliebt hast, waren die Damen nicht mehr interessiert? Dann scheinst Du immer wieder Frauen kennenzulernen, die ein richtiges Nähe-Distanz-Problem haben. Oder Du hast in die Flirts der Damen am Anfang zu viel hineininterpretiert (ist mir auch schon einige Male passiert).

Zu den anderen Punkten möchte ich noch später etwas schreiben.
Es ist natürlich immer schwierig das ganze geflirt zu interpretieren aber in mehreren fälle war es auch anderen klar das main späteres OdB krass mit mir geflirtet hat und würde das auch mal kommentariert; komplett eingebildet habe ich mir das alles nicht. Es haben jedenfalls in einige fälle anderen als ich selbst geglaubt das mein (späteres)OdB verliebt in mich war. (Bemerkungen wie 'Sie steht auf dich, mach doch endlich was)
Einige meiner OdBs habe ich aus unterschiedlichen gründe meine gefühle nie gestanden. In einige fälle war das in perioden das ich außerhalb meiner eigenen stadt gearbeitet habe, und wann wir dann getrennte wegen gegangen sind war dann auch die geschichte vorbei. In einem fall hatte ich auch von anderen ziemlich klare hints gekriegt das sie verliebt in mich war. (Die beste; sie wollte verhindern das ich zum nebenstudio in Berlin geschickt werde und stattdessen bei ihr im der firma bleibe. Meine cheffin in Berlin - es war eine koproduktion über mehreren ländern und ich würde schon von Berlin bezahlt - war eine alte freundin und ich habe sie selbst angerufen um zu fragen wieso ich da weg müßte. "Blödsinn, solche pläne gibt es gar nicht, wer hat dich das erzählt?" "Na, die N, die gehört zum chefetage, die sollte doch auf den laufenden sein?" "Oh, N? Mach dir dann nur keine sorgen, die hat bestimmt nur eine ausrede gesucht mit dir ins gespräch zu kommen" "Ach so..? He, weiß du da vielleicht etwas das ich nicht weiß?" "Na, du weiß schon, love gossip...!". - und die beiden waren gut befreundet.)
Am ende, ein paar wochen später, war sie auf meinen verabschiedungsfeier da (ich würde in allereile nicht nach Berlin aber nach China geschickt wegens produktionprobleme, und dann war alles chaotisch, eigentlich war ein längeres aufenthalt in ihren studio geplant gewesen) und sie hat dann brav gewartet bis alle anderen weg waren, für uns beiden weißwein bestellt, und dann gab es ihren themen das sie bereits seit längerem single ist, nicht viel lust hatte alleine in den urlaub zu fahren, und das sie schon mal erfolgreich in einen fernbeziehung war, ales schon ganz tief in meinem augen - und ich idiot hab da nur blöd rumgesessen und war zu nichts mehr fähig. Die letzte chance auf einen silberne tablette und ich vergäude sie. Ich habe sie beim verabschiedung gerade noch gehugt.
Am nachsten morgen, wann ich mir in der firma verabschiedet habe, war sie nur unfreundlich, und ihren versprechen mich regelmäßig zu emailen, wovon sie sogar dritten erzählt hatte, hat sie nie gehalten; ich habe nie wieder ein wort von sie gehört. Auch einen versuch mich jahren später mit siie auf LinkedIn zu verknüpfen hat sie nicht honoriert.
Ich glaube, dann kann man schon eins und eins zusammen zählen...
In anderen fälle gab es dann alles andere als neutrale kumpelfreundschafte, jede geschichte war dann am ende doch wieder einzigartig.
(Es gibt nur zwei ziemlich kompakte gechichten die sich in wenig sätzen erzählen lassen)
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von BartS » Dienstag 8. Januar 2019, 23:01

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:09
Ich verliebe mich in frauen, von denen ich glaube, das sie interesse an mich haben.
Und in Wirklichkeit hatten sie kein Interesse an Dir. Das ist mysteriös.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:09
In einigen fälle haben meine spätere OdBs sogar dermassen offentlich mit mir geflritet das auch dritten geglaubt haben das da was lauft, und mich dazu gemahnt haben etwas zu unternehmen.
Tja, das muss ich Dir mal so glauben, da ich die Damen in dem Moment nicht gesehen habe.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:09
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:58
Wenn da nicht ein bissel Flexibilität vorhanden ist und immer denjenigen wegstößt, der mehr empfindet ist das die beste Anleitung, um Single zu bleiben. Da gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder Du hoffst, dass eine Dame, in die Du Dich verliebst, der Sache trotzdem eine Chance gibt (auch ohne Verliebtheit). Oder Du musst einmal über den Schatten springen und schauen was passiert.
Wie gesagt, du hast da eine völlig falsche vorstellung der situation
Vielleicht irre ich mich komplett. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Zufall ist, dass es immer wieder in einem ähnlichen Muster abläuft.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:09
Erklär bitte. Innere hemmungen habe ich bestimmt, externe faktoren, außer mal den einen oder anderen rival, kenne ich nicht. Eher haben freunde manchmal sogar versucht mich mit meine OdB zusammen zu bringen.
Trotzdem verstehe ich nicht, warum Du nicht mal aus Neugier bei den Frauen, mit denen Du befreundet warst und eindeutig von Dir was wollten, mehr Zeit verbracht hast. Einfach um zu schauen, was passiert. Was wäre daran schlimm gewesen? Warst Du nicht neugierig herauszufinden, was diese Frauen von Dir wollten?
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 9. Januar 2019, 09:26

BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 23:01
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:09
Ich verliebe mich in frauen, von denen ich glaube, das sie interesse an mich haben.
Und in Wirklichkeit hatten sie kein Interesse an Dir. Das ist mysteriös.
Ich weiß nicht ob es da soviel mysterie gegeben hat.
Jedes mal wann sie mir zu nahe gekommen sind bin ich auf distanz gegangen.
Das kann man nicht zu häufig machen ohne das das konzequenzen hat.
Ich habe so indrirekt die damen selbst mehrmals gekorbt.
Hat schon früh angefangen.
OdB 2, ich war 14.
Klassenfete 1, engtänze und ich bleibe sitzen und rühre mich nicht vom platz.
Sie organisiert eine zweite klassenfete, hört über anderen das ich nicht komme, sie kommt auf mich zu um mich zu überreden doch hin zu gehen und ich lehne ab. (Ich war in der periode bereits verliiebt in sie)
Meist war es wohl subtiler als das aber ich bin eigentlich immer auf distanz gegangen wann sich gelegenheiten taten wo was passieren könnte. Wiederhole das ein paar mal zuviel und man wid glauben das kein interesse vorhanden ist.

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:09
In einigen fälle haben meine spätere OdBs sogar dermassen offentlich mit mir geflritet das auch dritten geglaubt haben das da was lauft, und mich dazu gemahnt haben etwas zu unternehmen.
Tja, das muss ich Dir mal so glauben, da ich die Damen in dem Moment nicht gesehen habe.
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 23:01
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:09
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:58
Wenn da nicht ein bissel Flexibilität vorhanden ist und immer denjenigen wegstößt, der mehr empfindet ist das die beste Anleitung, um Single zu bleiben. Da gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder Du hoffst, dass eine Dame, in die Du Dich verliebst, der Sache trotzdem eine Chance gibt (auch ohne Verliebtheit). Oder Du musst einmal über den Schatten springen und schauen was passiert.
Wie gesagt, du hast da eine völlig falsche vorstellung der situation
Vielleicht irre ich mich komplett. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Zufall ist, dass es immer wieder in einem ähnlichen Muster abläuft.
Es ist kein zufall. Das muster war immer die gleiche. Sie kommen mir zu nahe und ich gehe auf distanz.
BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 23:01
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 17:09
Erklär bitte. Innere hemmungen habe ich bestimmt, externe faktoren, außer mal den einen oder anderen rival, kenne ich nicht. Eher haben freunde manchmal sogar versucht mich mit meine OdB zusammen zu bringen.
Trotzdem verstehe ich nicht, warum Du nicht mal aus Neugier bei den Frauen, mit denen Du befreundet warst und eindeutig von Dir was wollten, mehr Zeit verbracht hast. Einfach um zu schauen, was passiert. Was wäre daran schlimm gewesen? Warst Du nicht neugierig herauszufinden, was diese Frauen von Dir wollten?
Ich weiß jetzt nicht von welchen frauen du jetzt redest.
Mit meine OdBs verbrachte ich viel zeit, sicher im beruflichen alter. Auch bevor ich mich in denen verliebte, zumindestens ab der zeit das sie aktiv gegenüber mich geworden sind. Häufig waren sie teil der after work kliquen mit wem ich nach der arbeit noch aktivitäten hatte.
Mit meine neutrale freundinnen auch, nur auf kumpelbasis, da war von keiner beiden seiten mehr als freundschaft da. Aber ich habe die auch unterstutzt wann es denen mal dreckig ging und umgekehrt. Wir kannten uns gut. Wir erzählten uns auch gegenseitig von unseren verleibtheiten in anderen.
Mit meine einseitige verehrerinnen war ich selten befreundet, sicher nicht mit die aus meinen schulzeit und studentenzeit. Ich konnte nichts mit sie anfangen und war an einen weiteren vertiefung nicht interessiert.
Die aus meinen berufstätigen jahren waren meist subtiler, und die meisten waren mir auch schon sympatisch. Kontakt gab es dabei schon, häufig auf deren initiative. Ich war dabei meist in einen anderen verliebt, nicht für anderen sachen offen, und ich war die möglicherweise an mir interessierten kolleginnen meist nur freundlich aber ein wenig distanziert gegenüber. Einige haben mich auf dates gefragt, manchmal nach eine periode subtileren hints das sie an gemeinsamen aktivitäten interesse hatten, manchmal habe ich auch zugestimmt. Aber auch da habe ich sie nicht zu nahe an mich heran gelassen.
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Krausig » Mittwoch 9. Januar 2019, 09:43

BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:01
Arikari hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:33
Dieses andere nennt sich übrigens Liebe. ;)
Ich weiß. :) Und das ist in meinen Augen etwas anderes als Verliebtheit. Deshalb finde ich, darf man sich selbst mal die Frage stellen, warum man so sehr auf das Vorhandensein von Verliebtheit für eine langfristige Beziehung pocht, wenn diese die allermeiste Zeit nicht vorhanden sein wird. Es sei denn, man will nacheinander immer neue 6-Monats-Beziehungen führen, um das Verliebtheitsgefühl immer voll auskosten zu können. Das wäre vollkommen in Ordnung, wenn die Menschen das wollen. Aber wenn man sie fragt, sagen die allermeisten, dass sie sich eine langfristige Beziehung wünschen.
Das sehe ich ganz genauso. In meiner ersten Beziehung war ich auch lange verliebt, das war aber vielleicht auch das "unglaubliche Neue" in einer Beziehung. Alle anderen Beziehungen bin ich eingegangen, weil ich sie halt wollte. Verliebtheit brauche ich dazu nicht.

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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von haber » Mittwoch 9. Januar 2019, 10:08

BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 13:25
haber hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 10:16
Ich lese von dir hier öfter mal Fragestellungen in der Art, dass du Probleme damit hast zu verstehen, dass sich viele Leute nur auf eine Beziehung einlassen, wenn sie auch in diesen Menschen verliebt sind.
In der Tat wundert es mich, dass viele Menschen die Bereitschaft einen Menschen näher an sich ran zu lassen und viel Zeit mit ihm oder ihr zu verbringen, daran fest knüpfen, ob sie verliebt sind. In meinen Augen wird die Bedeutung der Verliebtheit überbewertet.
Wir werden zwischen uns in diesem Punkt wohl kaum Übereinstimmungen finden. :D

Wenn ich nicht in eine Frau verliebt bin, dann besteht für mich keinerlei Anlass auch nur darüber nachzudenken, ob ich mit dieser Frau eine Beziehung anfangen möchte. Ich verspüre dann keinerlei Bedürfnis danach und wüsste keinen Grund, warum ich mich dazu "zwingen" sollte.

Diese Frage stellen sich vielleicht Leute, die sich nicht oder nur sehr selten verlieben, die aber trotzdem eine Beziehung wollen. Ich bin jemand, der oft genug verliebt war und auch meine aktuelle Beziehung begann mit Verliebtheit.

Insofern sind diese Diskussionen hier ("Beziehung ohne Verliebtheit") dazu "wie aus einen anderen Welt" und haben keinen Bezug zu meiner Realität. ;)

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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von BartS » Mittwoch 9. Januar 2019, 10:24

haber hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 10:08
Wenn ich nicht in eine Frau verliebt bin, dann besteht für mich keinerlei Anlass auch nur darüber nachzudenken, ob ich mit dieser Frau eine Beziehung anfangen möchte. Ich verspüre dann keinerlei Bedürfnis danach und wüsste keinen Grund, warum ich mich dazu "zwingen" sollte.
Vielleicht ist das ja Deine persönliche Definition von Verliebtheit = wenn Du darüber nachdenkst, mit der Frau eine Beziehung zu haben.

Mit anderen Worten, wir haben keine unterschiedlichen Vorstellungen darüber, warum wir mit jemanden eine Beziehung anfangen wollen, sondern wir haben unterschiedliche Vorstellungen von Verliebtheit. Was völlig normal ist.
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Krausig » Mittwoch 9. Januar 2019, 11:11

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 10:24
haber hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 10:08
Wenn ich nicht in eine Frau verliebt bin, dann besteht für mich keinerlei Anlass auch nur darüber nachzudenken, ob ich mit dieser Frau eine Beziehung anfangen möchte. Ich verspüre dann keinerlei Bedürfnis danach und wüsste keinen Grund, warum ich mich dazu "zwingen" sollte.
Vielleicht ist das ja Deine persönliche Definition von Verliebtheit = wenn Du darüber nachdenkst, mit der Frau eine Beziehung zu haben.

Mit anderen Worten, wir haben keine unterschiedlichen Vorstellungen darüber, warum wir mit jemanden eine Beziehung anfangen wollen, sondern wir haben unterschiedliche Vorstellungen von Verliebtheit. Was völlig normal ist.
Ne ich sehe das wie haber. Ich bin genau wie er mutmasst jemand, der sich kaum oder nicht verliebt, der aber trotzdem eine Beziehung möchte (und hat). Aber dein, nun dann definieren wir den Begriff Verliebtheit halt einfach anders, ist Quatsch. Was Verliebtheit ist weiß ich und weisst hoffentlich auch du. Beziehungswunsch kann auch aus anderen Gründen entstehen.

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