Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

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Omomo
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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Omomo » Dienstag 15. Januar 2019, 01:05

Maverick hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 23:23
Michael Knight hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 18:28
Das Problem ist halt dass man in einer größeren Gruppe und speziell in der Vereinstätigkeit nicht auf die Befindlichkeiten eines jeden Einzelnen Rücksicht nehmen kann. Es wird ja auch niemand absichtlich ausgeschlossen, sondern man tut sein Bestes dass jeder informiert wird. Mir sind die 10% der Mitglieder, die das nicht nutzen, weiterhin sehr willkommen. Nur kann ich nicht garantieren dass jeder genauso zeitnah und ausführlich wie die 90% in der Gruppe informiert wird.

Das Thema DSGVO wurde mal wieder viel heißer gekocht als gegessen (siehe damals auch die E10 Spritproblematik, was war das für ein Heck-Meck und was hört man heute noch davon)?
Dass ich eine Mitteilung etwas zeitversetzt bekomme, stört mich weniger. Nur komplett übergangen zu werden / nicht über Trainingsterminänderungen informiert zu werden und das dann zu verpassen, finde ich blöd. Ist es zu viel verlangt, dann kurz eine SMS zu schreiben? Ich stand dann vor verschlossener Halle und auf Nachfrage per SMS bekam ich dann die Antwort, dass das Training ausnahmsweise einen Tag vorverlegt wurde. Das hat mich ziemlich geärgert, weil ich eine Stunde Anfahrt habe.

Sicher wurde die DSGVO heißer gekocht, als sie letztlich ist. Nur muss man halt immer davon ausgehen, dass es jemand darauf anlegt.
Andersrum könnte die anderen wiederum damit argumentieren, warum man jetzt unbedingt darauf bestehen muss sich von WhatsApp/FB fernzuhalten. Ich würde mir z.B. auch nicht extra Telegram einrichten, weil einer aus meinem Sportverein sich kein WhatsApp aufgrund persönlicher Ansichten holen möchte.
Ich denke da sehen sich viele in einem Konflikt warum diese eine Person jetzt die Prinzessin auf der Torte sein darf.
Zumindest wäre das mein Gedankengang, wenn ich in einer ähnlichen Situation wäre.
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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Hoppala » Dienstag 15. Januar 2019, 05:01

Zur Threadfrage: Nein.

Wobei mir logischerweise der Vergleich fehlt, da ich nicht weiß, was über WA abläuft. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass irgendwas Relevantes an mir vorbeigeht. Selten werd ich mal gnach WA gefragt. Wenn ich dann sage: Bitte per E-Mail, geht's eben auch so.

Einzige minimale Ausnahme, war vor einiger Zeit ein Kurs. Da war das Thema aber eher Instagram. Da es letztlich nicht wichtig war, war's mir egal. Man muss nicht jeden Blödsinn mitmachen.
Omomo hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 01:05

Andersrum könnte die anderen wiederum damit argumentieren, warum man jetzt unbedingt darauf bestehen muss sich von WhatsApp/FB fernzuhalten.
Dafür gibt es derart viele gewichtige Gründe ... das Problem ist eher, dass "die anderen" auf ihre Frage die Antwort nicht höre wollen / ernst nehmen.
Und die Gegenfrage wäre, waum man unbedingt darauf bestehen muss, zentrale Gruppeninformation exklusiv über kommerzielle US-Unternehmen mt höxhst fragwürdigem Ruf hisichtlich ihrer Gesetzestreue und Demokratieverträglichkeit laufen zu lassen, wenn es wie Sand am Meer funktional gleichwertige Alternativen gibt?

Ich werde den Drang zum "Mitlaufen" jedenfalls nie verstehen. Abgesehen davon, dass mir die daraus folgenden gesellschaftlichen Konsequenzen zuwider sind.
Wer das nicht akzeptieren kann, muss ohne mich auskommen. Deren Verlust, nicht meiner.

Insofern ist es eher so, dass "die anderen" weniger soziale Teilhabe bekommen,w enn sie auf den Kram exklusiv Wert llegen.

Die Wortkombination "soziale Medien" in Bezug auf Informationsplattformen gehört übrigens dringend ausschleßlich in Anführungszeichen geschrieben, wenn man nicht Orwellsche Newspeak betreiben will.
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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Montecristo » Dienstag 15. Januar 2019, 06:26

fredstiller hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 21:24
Die Werbung ist bzw. wäre noch meine geringste Sorge bei WhatsApp.

Ansonsten sehe ich es als Late-Adopter auch so, dass man ohne WhatsApp leider in so einigen Gruppen sozial ausgeschlossen zu bleiben droht, bzw. Dinge nicht mitzubekommen.

Dazu läuft man latent Gefahr, auch in die Schubla "Spinner", "keine Freunde" bzw. "soziale Defizite" gesteckt zu werden.
(v.a. von Frauen, und wenn man sozial nicht überdurchschnittlich aktiv bzw. beliebt ist)
Es geht den Menschen wie den Leuten.

Letztens beklagte sich noch eine Kollegin meiner Frau, dass die Terminkoordination der Kinder (Vereine, Schule) nur über WhatsApp läuft.
Alles andere, keine Chance. Ist halt bequem...

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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Siegfried » Dienstag 15. Januar 2019, 08:50

Naja ich sehe das nicht so tragisch. Irgendwann setzt sich eben immer einer durch wie Google, Ebay(Kleinanzeigen), Microsoft usw. der dann zum Standard wird. WhatsApp ist günstig und bequem und funktioniert darauf kommt es den meisten an. Da sind auch diese Verschwörungstheorien und wie die ihr Geld verdienen den allermeisten reichlich egal. Wenn man das dann aus irgendwelchen Gründen den Standard nicht nutzen will bleibt man einfach außen vor.

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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Gatem » Dienstag 15. Januar 2019, 11:44

Omomo hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 01:05
Andersrum könnte die anderen wiederum damit argumentieren, warum man jetzt unbedingt darauf bestehen muss sich von WhatsApp/FB fernzuhalten. Ich würde mir z.B. auch nicht extra Telegram einrichten, weil einer aus meinem Sportverein sich kein WhatsApp aufgrund persönlicher Ansichten holen möchte.
Ich denke da sehen sich viele in einem Konflikt warum diese eine Person jetzt die Prinzessin auf der Torte sein darf.
Zumindest wäre das mein Gedankengang, wenn ich in einer ähnlichen Situation wäre.
Und genau das ist eben verkehrt. Wie ich bereits schrieb: Es sollte selbstverständlich sein, dass man sich nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner richtet und nicht jemanden (direkt oder indirekt) zu etwas zwingt, was dieser nicht möchte.

Und nochmal bzgl. DSGVO: Das kommt schon noch. Aktuell sind halt alle Abmahnanwälte und Verbraucherschützer noch damit beschäftigt sich die großen Player vorzunehmen. Wenn die erstmal durch sind, wird es bestimmt auch Klagen gegen die kleinen hageln.
Aber ehrlich gesagt: Wenn ich in einem Verein wäre, der mir vorschreiben wollte FB o.ä. zu verwenden, dann würde ich auch den Gang zum Anwalt antreten, wenn es im Guten nicht funktioniert.

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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Omomo » Dienstag 15. Januar 2019, 13:46

Gatem hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 11:44
Und genau das ist eben verkehrt. Wie ich bereits schrieb: Es sollte selbstverständlich sein, dass man sich nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner richtet und nicht jemanden (direkt oder indirekt) zu etwas zwingt, was dieser nicht möchte.
Ich würde sagen, dass es ja immer darauf ankommt um was es nun geht. Hat derjenige wirklich keine Möglichkeit(z.B. weil er kein Smartphone besitzt und kein Geld hat), dann bin ich bei dir.
Wenn diese Person aber aufgrund von persönlichen Ansichten der Meinung ist, dass seine Privatsphäre durch das benutzen von Apps wie WhatsApp erheblich verletzt wird, dann muss diese Person wohl damit leben, dass nicht alle Leute diese Ansicht teilen und kann auf der Gegenseite daher auch nicht erwarten, dass man ihm da dann entgegenkommt.
Gatem hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 11:44
Aber ehrlich gesagt: Wenn ich in einem Verein wäre, der mir vorschreiben wollte FB o.ä. zu verwenden, dann würde ich auch den Gang zum Anwalt antreten, wenn es im Guten nicht funktioniert.
Vorgeschrieben wird es dir wohl von keinem. Du bekommst einfach nur nicht alles mit.
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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Swenja » Dienstag 15. Januar 2019, 14:24

...und wie wäre es, jemanden aus der jeweiligen gruppe zu bitten, die informationen an die leute ohne Whats App weiterzugeben? es kann ja nicht so schwierig sein, etwas, was jahrelang funktioniert hat, also eine informationsweitergabe, auch in heutiger zeit zu sichern.

---------------------

p.s.- @ Omomo - ich finde es immer wieder verblüffend, wie respekt für sich eingefordert wird, man dann aber nicht willens ist (oder in der lage?) diesen respekt dem gegenüber auch entgegezubringen...
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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Tania » Dienstag 15. Januar 2019, 15:59

Swenja hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 14:24
...und wie wäre es, jemanden aus der jeweiligen gruppe zu bitten, die informationen an die leute ohne Whats App weiterzugeben?
Ich würde da eher den Nichtwhatsapper in der Verantwortung sehen, jemanden zu bitten, die Infos weiterzuleiten ...

Praxisbeispiel: die Eltern einer Schulklasse haben mehrheitlich entschieden, per Whatsapp zu kommunizieren. 4 Eltern wollen das nicht, haben nen Mailverteiler erstellt und den Elternrat gebeten, die Infos auch dahin zu schicken. Funktioniert. Sogar ein paar Whatsapp-Eltern sind in den Verteiler gewechselt.

Es hätte allerdings nicht funktioniert, wenn die 4 Eltern von den Whatsappern verlangt hätten, den Mailverteiler aufzusetzen, oder jeden einzeln zu informieren, oder dass alle den Mailverteiler nutzen.

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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Swenja » Dienstag 15. Januar 2019, 16:21

Tania hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 15:59

Ich würde da eher den Nichtwhatsapper in der Verantwortung sehen, jemanden zu bitten, die Infos weiterzuleiten ...
das kannst du gerne tun. letztendlich kommt es auf das ergebnis an.
und auch ein beispiel - gibt es in unserer gegend ein ts-problem, dann werden auch die "Nichtwhatsapper" erreicht...kurioserweise...

lg, Swenja
Zuletzt geändert von Swenja am Dienstag 15. Januar 2019, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Optimist » Dienstag 15. Januar 2019, 16:21

Ich nutze regelmäßig Facebook, Twitter, Skype und Internetforen, aber mit WhatsApp hab ich mich noch nie beschäftigt. Hab allerdings auch noch nicht so lange ein Smartphone.
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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Tania » Dienstag 15. Januar 2019, 18:08

Swenja hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 16:21

und auch ein beispiel - gibt es in unserer gegend ein ts-problem, dann werden auch die "Nichtwhatsapper" erreicht...kurioserweise...
Was ist ein ts-problem?

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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Swenja » Dienstag 15. Januar 2019, 19:56

sorry, Tania

ts-problem- tierschutzproblem
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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von fredstiller » Dienstag 15. Januar 2019, 20:21

Swenja hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 19:56
ts-problem- tierschutzproblem
Dachte schon, warum muss man bei einem Transsexuellenproblem so schnell so viele Leute erreichen.
Optimist hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 16:21
Ich nutze regelmäßig Facebook, Twitter, Skype und Internetforen, aber mit WhatsApp hab ich mich noch nie beschäftigt.
= geschätztes Alter Mitte 30?

Darum hab' ich mir jetzt auch Instagram geholt, da sind die jüngeren Damen aktiver. (kleiner Scherz ...oder doch nicht?).

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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Manfred » Dienstag 15. Januar 2019, 20:44

Gatem hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 11:44
Aber ehrlich gesagt: Wenn ich in einem Verein wäre, der mir vorschreiben wollte FB o.ä. zu verwenden, dann würde ich auch den Gang zum Anwalt antreten, wenn es im Guten nicht funktioniert.
Spätestens hier rutscht es ins Absurde ab. Ich kenne mich mit Vereinsrecht etwas aus. Damit würdest du genau Null erreichen können, mal davon abgesehen, dass du damit das mit Abstand unbeliebteste Vereinmitglied sein dürftest. :D

Niemand wird dir vorschreiben, dass du WA nutzen musst, um Vereinsmitglied zu sein. Du bekommst dein vierteljähriges Vereinsmagazin per Post und die Infos kannst du im Schaukasten am Vereinsheim einsehen. Alles rechtlich korrekt.

Dann kann dir halt zum Beispiel nur passieren, dass du erst am Vereinsheim den Zettel siehst, dass das Treffen verschoben werden musste, weil das Vereinsheim einen Wasserschaden hat. In der WA-Gruppe hättest du es schon vor deiner Abfahrt gewusst. Das ist halt dann "persönliches Pech" und nicht einklagbar.

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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Omomo » Dienstag 15. Januar 2019, 21:18

Swenja hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 14:24
p.s.- @ Omomo - ich finde es immer wieder verblüffend, wie respekt für sich eingefordert wird, man dann aber nicht willens ist (oder in der lage?) diesen respekt dem gegenüber auch entgegezubringen...
mit grüßen von einer "Prinzessin auf der Torte" ...
Ich wusste nicht, dass es respektlos ist eigene Sichtweisen, die auch klar als solche gekennzeichnet darzulegen. Ich werde mich wohl demnächst davor hüten in deiner Gegenwart meine persönliche Sichtweise darzulegen, wenn das schon als respektlos gilt.
Und ja, wenn jemand von sich aus erwartet, dass man ihn speziell behandeln muss, dann empfinde ich das persönlich so, dass diese Person eine "Extrawurst" haben möchte. Ganz anders wäre es natürlich, wenn jemand von sich aus auf mich zugeht und dann darum bittet, dass die Informationen über andere Kanäle geteilt wird, weil die Person, aus welchem Grund auch immer, die üblichen Kanäle nicht benutzen kann/will.

Deshalb gefällt mir der Einwand von Tania ziemlich gut.
Tania hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 15:59
Ich würde da eher den Nichtwhatsapper in der Verantwortung sehen, jemanden zu bitten, die Infos weiterzuleiten ...

Praxisbeispiel: die Eltern einer Schulklasse haben mehrheitlich entschieden, per Whatsapp zu kommunizieren. 4 Eltern wollen das nicht, haben nen Mailverteiler erstellt und den Elternrat gebeten, die Infos auch dahin zu schicken. Funktioniert. Sogar ein paar Whatsapp-Eltern sind in den Verteiler gewechselt.

Es hätte allerdings nicht funktioniert, wenn die 4 Eltern von den Whatsappern verlangt hätten, den Mailverteiler aufzusetzen, oder jeden einzeln zu informieren, oder dass alle den Mailverteiler nutzen.
Das finde ich eine ziemlich gute Lösung und würde mir in der Praxis so auch zusagen. Für mich wäre erkennbar, dass die Personen sich dafür selbst engagieren, dass der Informationsverkehr läuft.
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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Gatem » Dienstag 15. Januar 2019, 22:33

Manfred hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 20:44
Gatem hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 11:44
Aber ehrlich gesagt: Wenn ich in einem Verein wäre, der mir vorschreiben wollte FB o.ä. zu verwenden, dann würde ich auch den Gang zum Anwalt antreten, wenn es im Guten nicht funktioniert.
Spätestens hier rutscht es ins Absurde ab. Ich kenne mich mit Vereinsrecht etwas aus. Damit würdest du genau Null erreichen können, mal davon abgesehen, dass du damit das mit Abstand unbeliebteste Vereinmitglied sein dürftest. :D
Es geht hier nicht um Vereinsrecht, sondern um Datenschutzrecht.
Die Daten von Vereinsmitgliedern dürfen nicht einfach so an einen Drittanbieter weitergegeben werden. Dazu ist ein juristisch abgesegneter Vertrag über die Auftragsverarbeitung personenbezogener Daten notwendig.
Davon abgesehen klang es einige Posts weiter oben auch so, als ginge es nicht nur um Ankündigungen, sondern auch um inhaltliche Arbeit des Vereinsvorstands und da hört es dann wirklich auf…

Tania hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 15:59
Ich würde da eher den Nichtwhatsapper in der Verantwortung sehen, jemanden zu bitten, die Infos weiterzuleiten ...
Siehst du es im Straßenverkehr etwa auch als Aufgabe der Fußgänger, dafür zu sorgen, dass sie nicht überfahren werden?

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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Tania » Dienstag 15. Januar 2019, 22:48

Gatem hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 22:33
Tania hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 15:59
Ich würde da eher den Nichtwhatsapper in der Verantwortung sehen, jemanden zu bitten, die Infos weiterzuleiten ...
Siehst du es im Straßenverkehr etwa auch als Aufgabe der Fußgänger, dafür zu sorgen, dass sie nicht überfahren werden?
Ja. Z.B. indem sie auf Spaziergänge auf der Autobahn verzichten.

Und wo ist jetzt der Bezug zu meiner Aussage?

Ich würde eher Parallelen zu folgendem Szenario sehen:

Die Bewohner eines 20-Familien-Hauses wollen etwas zur Verbesserung der nachbarschaftlichen Beziehungen tun. Man stimmt ab und einigt sich mehrheitlich darauf, mit einem Reisebus nach Berlin zu fahren. 4 Anwohner haben aber Vorbehalte gegen Reisebusse und lehnen die Benutzung ab.

Ist dann die Hausgemeinschaft verpflichtet
a) diesen Leuten Bahntickets zu besorgen
b) alle Hausbewohner mit dem Zug zu schicken
c) den Vieren den Treffpunkt in Berlin zu nennen und es ihnen freizustellen, ob und wie sie hinkommen
d) die gesamte Reise abzusagen.?

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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Michael Knight » Dienstag 15. Januar 2019, 22:52

Gatem hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 22:33
Manfred hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 20:44
Gatem hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 11:44
Aber ehrlich gesagt: Wenn ich in einem Verein wäre, der mir vorschreiben wollte FB o.ä. zu verwenden, dann würde ich auch den Gang zum Anwalt antreten, wenn es im Guten nicht funktioniert.
Spätestens hier rutscht es ins Absurde ab. Ich kenne mich mit Vereinsrecht etwas aus. Damit würdest du genau Null erreichen können, mal davon abgesehen, dass du damit das mit Abstand unbeliebteste Vereinmitglied sein dürftest. :D
Es geht hier nicht um Vereinsrecht, sondern um Datenschutzrecht.
Die Daten von Vereinsmitgliedern dürfen nicht einfach so an einen Drittanbieter weitergegeben werden. Dazu ist ein juristisch abgesegneter Vertrag über die Auftragsverarbeitung personenbezogener Daten notwendig.
Davon abgesehen klang es einige Posts weiter oben auch so, als ginge es nicht nur um Ankündigungen, sondern auch um inhaltliche Arbeit des Vereinsvorstands und da hört es dann wirklich auf…

Tania hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 15:59
Ich würde da eher den Nichtwhatsapper in der Verantwortung sehen, jemanden zu bitten, die Infos weiterzuleiten ...
Siehst du es im Straßenverkehr etwa auch als Aufgabe der Fußgänger, dafür zu sorgen, dass sie nicht überfahren werden?
Unsere WhatsApp-Gruppen sind auf Wunsch und Initiative der Mitglieder entstanden. Da kam dann eben die Nachricht, sie möchten in die Gruppe mit aufgenommen werden. Wieso sollte man sich inhaltlich im Vereinsvorstand nicht über WhatsApp austauschen. Ich kann doch mit den Vorstandskollegen diskutieren, ob jemand eine gute Idee für einen Vereinsausflug, Fest etc.. hat. Wie soll mit solchen Infos Schindluder getrieben werden? Ich weiß nicht, in welchen Vereinen du Mitglied bist oder wie weit deine Praxiserfahrung geht, aber den allermeisten Mitgliedern sind irgendwelche juristische Geplänkel und Spitzfindigkeiten sowas von egal. Wir haben einen rechtlich wasserdichten Datenschutzwisch, der von allen Mitgliedern so akzeptiert wurde. Die meisten haben das nicht mal durchgelesen, sondern den Kopf geschüttelt, warum man so etwas überhaupt braucht und der Gesetzgeber den Ehrenamtlichen noch mehr Arbeit aufbürdet.

Und ehrlich gesagt, wenn du deinen Willen in einem Verein gegen eine große Mehrheit nicht durchsetzen kannst, tritt besser aus dem Verein aus. Den eigenen Verein verklagen würde harmlos gesagt sehr sehr schräg rüberkommen.

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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Omomo » Dienstag 15. Januar 2019, 23:03

Michael Knight hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 22:52
Und ehrlich gesagt, wenn du deinen Willen in einem Verein gegen eine große Mehrheit nicht durchsetzen kannst, tritt besser aus dem Verein aus. Den eigenen Verein verklagen würde harmlos gesagt sehr sehr schräg rüberkommen.
Und beliebt macht man sich damit sicherlich auch nicht.
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Re: Weniger Teilhabe ohne soziale Medien (hier WhatsApp)?

Beitrag von Swenja » Dienstag 15. Januar 2019, 23:59

Omomo hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 21:18
Swenja hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 14:24
p.s.- @ Omomo - ich finde es immer wieder verblüffend, wie respekt für sich eingefordert wird, man dann aber nicht willens ist (oder in der lage?) diesen respekt dem gegenüber auch entgegezubringen...
mit grüßen von einer "Prinzessin auf der Torte" ...
Ich wusste nicht, dass es respektlos ist eigene Sichtweisen, die auch klar als solche gekennzeichnet darzulegen. Ich werde mich wohl demnächst davor hüten in deiner Gegenwart meine persönliche Sichtweise darzulegen, wenn das schon als respektlos gilt.
@ Omomo - ich habe nicht Deine Sichtweise als respektlos bezeichnet - und das weißt Du auch.
Aber ich erlaube mir, den Vergleich, den Du bemühst, um Dein Gegenüber zu betiteln, nämlich " Prinzessin auf der Torte " ,
respektlos zu nennen.


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