Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

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Gilbert
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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von Gilbert » Dienstag 15. Januar 2019, 14:22

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 14:17
Nicht jede pubertät fangt am gleichen alter an oder ist gleich stark ausgeprägt.
Genau das wollte ich mit meinen Zeilen unter Deinem Beitrag zum Ausdruck bringen. ;)
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Darth Bane
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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von Darth Bane » Dienstag 15. Januar 2019, 14:24

Omomo hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 13:54
Ich muss grad an meine Schulzeit zurückdenken und wie wir uns mit 13 verhalten haben und vor allem wie wir damals aussahen. Wenn ich da schon ausgewachsen gewesen sein sollte...Hallelujah :lach:
Kann ich so bestätigen. Mit 13 war bei mir von Bartwuchs noch keine Spur. Der setzte erst so mit 16 bis 17 ein. Und ich gehöre zu den dunkelhaarigen Männern, denen man nachsagt, dass sie einen stärkeren Bartwuchs haben als blonde Männer.
Genau zwei sollen es sein. Nicht mehr, nicht weniger. Einer, der die Macht verkörpert, und einer, der nach ihr giert.

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von fifaboy1981 » Dienstag 15. Januar 2019, 19:22

Sabinchen hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 10:03
fifaboy1981 hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 08:57
Optimist hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 21:16
Die 13-Jährigen Jungs eines Bekannten haben aktuell eher Fortnite (populäres Computerspiel) im Kopf als Mädchen, aber das ist wohl bloß anekdotisches Wissen. ;)
13 also mit 13 wusste ich nichtmal was SEX ist, geschweige denn interesse an Mädels gehabt, man muss es auch nicht übertreiben, 13 Jährige sind immernoch Kinder.
Das heißt, du hast den Sexualkundeunterricht in der Schule komplett verpennt? :gruebel:
Nee das nicht, obwohl ich einer der ältesten war, hatte es mich damals noch nicht interessiert.
Als der Bio Lehrer nach dem nächsten Thema fragte und Sexualkunde kam, hauten alle auf den Tisch und riefen "Sexualkunde" ich wusste nichtmal was das sein sollte?
Klar habe es dann schon mitbekommen. Aber da der Lehrer von "schlafen" gesprochen hatte, habe ich was anderes darunter gedacht als es am Ende war und ist :lol:
Eigentlich erst mit bald 15 habe ich dann zum ersten mal 2 Mädels richtig Hübsch gefunden. Das war dann locker 1 1/2 Jahre später.

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von knopper » Mittwoch 16. Januar 2019, 10:17

fifaboy1981 hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 19:22

Als der Bio Lehrer nach dem nächsten Thema fragte und Sexualkunde kam, hauten alle auf den Tisch und riefen "Sexualkunde" ich wusste nichtmal was das sein sollte?
obwohl ich mich dabei auch immer frage, wie laut wohl das auf-den-Tisch-hauen, der Jungs und wie das der Mädchen war? :D kann mich da bei mir auch nicht mehr dran erinnern ob bei beiden Geschlechtern das Interesse so groß war.
Schätze aber mal ja. :D

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von fifaboy1981 » Mittwoch 16. Januar 2019, 18:55

knopper hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 10:17
fifaboy1981 hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 19:22

Als der Bio Lehrer nach dem nächsten Thema fragte und Sexualkunde kam, hauten alle auf den Tisch und riefen "Sexualkunde" ich wusste nichtmal was das sein sollte?
obwohl ich mich dabei auch immer frage, wie laut wohl das auf-den-Tisch-hauen, der Jungs und wie das der Mädchen war? :D kann mich da bei mir auch nicht mehr dran erinnern ob bei beiden Geschlechtern das Interesse so groß war.
Schätze aber mal ja. :D
Naja das ist 24 Jahre her :mrgreen: schwer zu sagen :lol:

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von Ferienhaus » Mittwoch 16. Januar 2019, 19:43

Clochard hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 11:56
knopper hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 10:58
Giebenrath hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 10:46
In den USA spielt sicherlich auch die Ausbreitung von evangelikalen Prüderiebewegungen eine Rolle. Wer die Sache ernst, heiratet natürlich sehr früh im weißem Kleid.
jap, kann ich nur bestätigen.
Ey diese unglaubliche Doppelmoral. :D Das ganze Netz voller Porn...fast alle aus den USA...aber dann solche Sachen wie 1. Kuss erst beim 3. Date. Kein Sex vor der Ehe (was immer noch weit verbreitet ist). Absurde Hochzeitsrituale, groß aufgezogen usw....

Ja das sind halt die USA. :hammer:
Und Oralsex zählt nicht als Sex.
Jetzt mach' Bill Clinton nicht so fertig, sollte der für uns nicht lieber ein Vorbild sein? :lol:

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von Clochard » Mittwoch 16. Januar 2019, 20:48

nee, der hat ja Hillary geheiratet :wuetend:

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von Ferienhaus » Mittwoch 16. Januar 2019, 20:53

Clochard hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 20:48
nee, der hat ja Hillary geheiratet :wuetend:
Bei denen läuft doch schon lange nichts mehr... :pfeif:

Warum hat er sonst lauter junge Hüpfer?

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von MattEagle » Mittwoch 16. Januar 2019, 22:42

Ferienhaus hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 20:53
Clochard hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 20:48
nee, der hat ja Hillary geheiratet :wuetend:
Bei denen läuft doch schon lange nichts mehr... :pfeif:

Warum hat er sonst lauter junge Hüpfer?
Das ist doch noch harmlos.
Den aktuellen Perversling im Weissen Haus sollte sich niemand als "Beziehungsvorbild" nehmen.

Aber " back to Topic": Ich war damals (2000) auch in so seine Zockerclique... also wir haben auch zu viel Zeit vor Bildschirmen verbracht.... naja ich glaub spätestens in der 10. Klasse hatten alle ne Freundin! Hab mich bei einigen schon gewundert, woher die Mädels auf einmal kamen... mn ging doch garnicht wirklich vor die Tür.

Thema USA: Ihr habt ja schon oft gehört wie gesellschaftlich gespalten das Land ist. Das ist leider wirklich so extrem und von daher find ich so Aussagen wie "alle" Amis ticken so und so irgendwie komisch.

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von knopper » Donnerstag 17. Januar 2019, 10:29

MattEagle hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 22:42

Thema USA: Ihr habt ja schon oft gehört wie gesellschaftlich gespalten das Land ist. Das ist leider wirklich so extrem und von daher find ich so Aussagen wie "alle" Amis ticken so und so irgendwie komisch.
ja gut da hast du allerdings recht. Ist ja auch recht normal bei so nem riesigen Land. Hierzulande ja auch schon der Fall...zudem waren wir ja auch mal faktisch gespalten...zumindest 40 Jahre.
Was jetzt die Sexualmoral angeht usw.. bin ich mir sicher dass es da selbst eine Spaltung in Deutschland gibt,. jetzt nicht unbedingt zwischen Ost und West :D .... aber Großstädte vs. Dörfer z.b.

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von Clochard » Donnerstag 17. Januar 2019, 11:23

MattEagle hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 22:42
so Aussagen wie "alle" Amis ticken so und so
ey, das hab ich aber so bei Relotius gelesen! :mrgreen:

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von Clochard » Donnerstag 17. Januar 2019, 11:26

MattEagle hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 22:42
Aber " back to Topic": Ich war damals (2000) auch in so seine Zockerclique... also wir haben auch zu viel Zeit vor Bildschirmen verbracht.... naja ich glaub spätestens in der 10. Klasse hatten alle ne Freundin! Hab mich bei einigen schon gewundert, woher die Mädels auf einmal kamen... mn ging doch garnicht wirklich vor die Tür.
gabs da nicht die LAN-Partys?

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von Gilbert » Donnerstag 17. Januar 2019, 11:26

knopper hat geschrieben:
Donnerstag 17. Januar 2019, 10:29
.....jetzt nicht unbedingt zwischen Ost und West :D .... aber Großstädte vs. Dörfer z.b.
Knopper, Du solltest unbedingt mal eine Swinger-Party in ländlicher Region besuchen. 😝
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von klecks » Donnerstag 17. Januar 2019, 11:35

Gilbert hat geschrieben:
Donnerstag 17. Januar 2019, 11:26
Knopper, Du solltest unbedingt mal eine Swinger-Party in ländlicher Region besuchen. 😝
:good: :mrgreen: :mrgreen: Stell mir so etwas gerade in meiner ländlichen Region vor ... :lol:

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von MattEagle » Montag 21. Januar 2019, 22:27

Clochard hat geschrieben:
Donnerstag 17. Januar 2019, 11:26
MattEagle hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 22:42
Aber " back to Topic": Ich war damals (2000) auch in so seine Zockerclique... also wir haben auch zu viel Zeit vor Bildschirmen verbracht.... naja ich glaub spätestens in der 10. Klasse hatten alle ne Freundin! Hab mich bei einigen schon gewundert, woher die Mädels auf einmal kamen... mn ging doch garnicht wirklich vor die Tür.
gabs da nicht die LAN-Partys?
Auf LAN-Partys gabs auch keine Mädels... Ich war damals auch bei 2-3 großen Events... da waren nie mehr 4-5% aktive Spielerinnen dabei.
Bei meinem jetzigen Hobby siehts dummerweise genauso aus. auch nur 4-5% und die sind zu 99% mit ihrem Partner unterwegs.

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 22. Januar 2019, 22:58

Milvus hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 21:19
Optimist hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 21:16
Die 13-Jährigen Jungs eines Bekannten haben aktuell eher Fortnite (populäres Computerspiel) im Kopf als Mädchen, aber das ist wohl bloß anekdotisches Wissen. ;)
Das wird sich schnell ändern, wenn sich die Hormone melden.
Hatte genug Mitschüler, bei denen sich hier nichts änderte. Bei manchen schon. Aber die, die beim vielen Zocken blieben waren meist welche, die nur wenig nachgefragt waren.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von Optimist » Mittwoch 23. Januar 2019, 10:31

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 22:58
Milvus hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 21:19
Optimist hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 21:16
Die 13-Jährigen Jungs eines Bekannten haben aktuell eher Fortnite (populäres Computerspiel) im Kopf als Mädchen, aber das ist wohl bloß anekdotisches Wissen. ;)
Das wird sich schnell ändern, wenn sich die Hormone melden.
Hatte genug Mitschüler, bei denen sich hier nichts änderte. Bei manchen schon. Aber die, die beim vielen Zocken blieben waren meist welche, die nur wenig nachgefragt waren.
Früher in den 90ern war Zocken ja auch noch recht nischig. Bei uns in der Grundschule gab es keinen, der eine Konsole hatte. OK, bin auch in einer relativ armen Gegend aufgewachsen. Als wir dann in den Speckgürtel Kölns gezogen sind, sah es auf einmal anders aus. Konnte mich aber trotzdem nie so gut sozialisieren wie in Köln.
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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von knopper » Mittwoch 23. Januar 2019, 14:12

hm naja ich denke wir sind uns einig dass die klassischen LAN-Partys (Ende der 90er Anfang 2000er), noch schön mit Röhrenmonitor damals :D , doch eher Veranstaltungen sind/waren auf denen nur vereinzelt Frauen anzutreffen sind.
Das ist wohl Fakt.

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von Lonely_Boy18 » Mittwoch 23. Januar 2019, 23:18

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 22:58
Hatte genug Mitschüler, bei denen sich hier nichts änderte. Bei manchen schon. Aber die, die beim vielen Zocken blieben waren meist welche, die nur wenig nachgefragt waren.
Gut beobachtet, kann ich so bestätigen. Es gibt eine ganz bestimmte Phase im Jugendalter, wo das Zocken von Computerspielen plötzlich nicht mehr "cool" ist und die Hormone sich bemerkbar machen. Darunter gehen dann auch gerne vermeintliche Kindergartenfreundschaften zu Bruch. Einfach, weil man nicht zu den beliebten und erfolgreichen Mitschülern gehört, die auf der Höhe des Lebensabschnitts sind. Diejenigen, die dann in den Folgejahren, zum Teil aus ganz verschiedenen Gründen (z.B. körperliche Einschränkungen), weiterhin nicht beim weiblichen Geschlecht landen können, verfolgen das Nischen-Hobby. Das ist dann auch eine Art von Selbstschutz, zumindest vorrübergehend. Sehr häufig hat das tatsächlich aus reiner Neugier und Spaß angefangen, kann dann aber auch mit fließendem Übergang in eine Sucht übergehen, rein aus der vermeintlichen Alternativlosigkeit heraus geboren. Ansonsten verändern sich die Interessen gerne auch in andere Nerdkulter-Bereiche. Wichtig wäre es für viele Menschen in dem Lebensabschnitt, dass Einwirkung aus dem sozialen Umfeld stattfindet. Leider ist das aber Problem und Lösung zugleich.
Optimist hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 10:31
Früher in den 90ern war Zocken ja auch noch recht nischig. Bei uns in der Grundschule gab es keinen, der eine Konsole hatte. OK, bin auch in einer relativ armen Gegend aufgewachsen. Als wir dann in den Speckgürtel Kölns gezogen sind, sah es auf einmal anders aus. Konnte mich aber trotzdem nie so gut sozialisieren wie in Köln.
Die Frage ist hierbei auch, worüber wir beim Zocken sprechen. Art, Plattform, Häufigkeit, Situation etc. spielen eine wichtige Rolle. Es ist für mich nicht von der Hand zu weisen, dass digitale Spiele an sich durch den technologischen Fortschritt (u.a. Smartphone) mehr an Resonanz und Breitenwirksamkeit gewonnen haben. Die Industrie wächst stetig. Mittlerweile wird aber der überwiegende Umsatz durch DLC, Mikrotransaktionen, In-App-Käufe etc. erwirtschaftet. Nur, weil fortan viele Menschen auf Ihren Smartphones kleinere Games zocken (eher Zeitvertreib aus Langeweile beim Warten auf ÖPNV u.a.), heißt das nicht unbedingt, dass dadurch die Akzeptanz des Hobbys eine ungeahnte Größe annimmt. Realistisch bleiben. Das Zocken von digitalen Spielen an Computer und Konsole bleibt ab einem gewissen Alter eher verpönt (unerwachsener Nerd mit sozialen Defiziten). Spielen wird als etwas kindliches angesehen (reiner Unterhaltungswert ohne Inhalt), dass dem Vorbereiten aufs "richtige" Berufs-/Leben dient und von einer negativen Abwertung (negative Effekte für die Entwicklung des Menschen überwiegen) geprägt ist gegenüber anderen Hobbys (z.B. Sport), die eher als sozial gelten. Keine Frage: Es ist natürlich davon abhängig, in welcher Situation, in welchem Umfeld (z.B. Fifa-Abend unter Freunden), in welchelm Alter gespielt wird und letztendlich auch in welchem Land man lebt (Stichwort Südkorea). Die negative Abwertung wird noch sehr, sehr lange bestehen bleiben und wahrscheinlich nie so ganz verschwinden. Das ist uns Menschen halt auch soziologisch antrainiert.
knopper hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 14:12
hm naja ich denke wir sind uns einig dass die klassischen LAN-Partys (Ende der 90er Anfang 2000er), noch schön mit Röhrenmonitor damals :D , doch eher Veranstaltungen sind/waren auf denen nur vereinzelt Frauen anzutreffen sind.
Das ist wohl Fakt.
Glaubt man "repräsentativen" Umfragen, so nimmt der Anteil der weiblichen Computerspielerinnen tatsächlich jährlich zu bzw. gleicht sich zunehmend den männlichen an. Vor einigen Jahren habe ich an einem Seminar teilgenommen, wo es u.a. um analoge, digitale Spiele und Kulturtheorien ging. Darunter auch Frauen, allerdings in der Unterzahl. Bei dem Thema AAA-Spiele und der dazugehörigen Präsentation fanden sie die Spielmechanik eher befremdlich und belustigend (Meucheln - Das geht die ganze Zeit so?). Interessant waren dann doch eher Fitness-Apps mit Belohnungssystem und Brettspiele, am ehesten noch Indie-Spiele. Vielleicht habe ich auch einfach einen komplett falschen Eindruck und die 20-jährigen Frauen sitzen heute häufig mit ihren Freunden bei einer Runde z.B. Call of Duty auf der Couch :). Korrigiert mich gerne, wenn ihr da andere Eindrücke habt. Langsam aber sich gehörige ich allerdings auch nicht mehr zu der Altersgruppe, die mit einer Sicherheit von 80%+ Zocker/in sein soll und habe gar keine Ahnung im Bereich e-Sport.

Übrigens habe ich selber keine negative Einstellung gegenüber Computerspiele, falls das so rübergekommen sein sollte, ganz im Gegenteil. Dennoch würde ich bei der Frage einer Frau: "Bist du so ein Zocker?", jenseits der 20 Jahre immer erstmal antworten: "Ne, früher als Kind schon, heute nicht mehr so".
Vidar hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 23:29
Ich sehe sehr häufig Pärchen, die sich beim gemeinsamen Restaurantbesuch jeder für sich mit seinem Smartphone beschäftigt und höchstens mal alle paar Minuten ein besonders interessantes Video dem Anderen gezeigt wird (was ich sehr schade finde). Das gab es im Prä-Smartphone-Zeitalter ja nicht, da musste man sich ja zwangsläufig mehr mit dem Gegenüber beschäftigen. Das ist dann schon eine qualitative Veränderung im Beziehungsleben.
Persönlich finde ich Frauen sehr interessant, die nicht als Smombie durch die Gegend laufen und ihre Umgebung noch richtig wahrnehmen (Aufmerksamkeit) :shylove:. Die paar Frauen, mit denen ich mich privat auch mal getroffen habe, hatten alle die gleiche Einstellung und sehr lange kein modernes Smartphone. Leider wird das wohl immer seltener. Sehr schade.

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Re: Wird es in Zukunft mehr ABs geben?

Beitrag von Vidar » Donnerstag 24. Januar 2019, 01:10

knopper hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 14:12
hm naja ich denke wir sind uns einig dass die klassischen LAN-Partys (Ende der 90er Anfang 2000er), noch schön mit Röhrenmonitor damals :D , doch eher Veranstaltungen sind/waren auf denen nur vereinzelt Frauen anzutreffen sind.
Das ist wohl Fakt.
Ja. Das erste Mal Frauen jenseits der 5% Marke gab es meinem Empfinden nach in World of Warcraft. Das startete 2005. Bei diesen ganzen Handygames ist der Anteil heutzutage wohl recht hoch, aber das sind für mich ehrlich gesagt auch keine "richtigen" Spiele mehr.

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