Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

Moderatoren: orthonormal, Hathor, Wolleesel, Peter, Lerche, Lisa, otto-mit-o, Esperanza

IronAngel
Liebt es sich hier auszutauschen
Beiträge: 489
Registriert: Freitag 27. Juli 2012, 11:40
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von IronAngel » Samstag 19. Januar 2019, 14:22

Morkel hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 14:19
Ich hol schon mal das Popcorn... :mrgreen:
Popcorn ist gut, aber einen Schlagabtausch mit dem da wirds nicht geben. ;)

Volta
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1165
Registriert: Montag 4. April 2016, 21:47
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Berlin

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Volta » Samstag 19. Januar 2019, 14:24

Morkel hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 14:19
Ich hol schon mal das Popcorn... :mrgreen:
"Medizinischer Konsens ist, dass es keinen Schaden durch normale Masturbationspraktiken gibt.[11] "
https://de.m.wikipedia.org/wiki/NoFap

Einfach sachlich und rational bleiben, dann kann man auch Placeboeffekte für sich nutzen. Aber bitte keine Sekte gründen.

Benutzeravatar
Gatem
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 373
Registriert: Samstag 21. April 2018, 12:03
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Gatem » Samstag 19. Januar 2019, 14:32

Beim Orgasmus werden massenweise Glückshormone ausgeschüttet... da ist es doch offensichtlich, das Masturbation, oder auch das Verzichten auf selbige nach dauerhafter regelmäßiger Durchführung, zu Veränderungen im Hirn führt.

Wenn du drauf verzichten willst und du dich dabei besser fühlst: Mach es.
Für mich wäre es allerdings nichts; ich nehme kaum positive Veränderungen wahr. Bei mir würde ich es allerdings auch wenifer als Sucht sehen, sondern eher als Zwangsstörung.

Benutzeravatar
dipa90
Ein guter Bekannter
Beiträge: 80
Registriert: Sonntag 25. März 2018, 14:26
Geschlecht: männlich
AB Status: Softcore AB
Ich bin ...: offen für alles.
Wohnort: Berlin

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von dipa90 » Samstag 19. Januar 2019, 14:46

Volta hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 14:24
Morkel hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 14:19
Ich hol schon mal das Popcorn... :mrgreen:
"Medizinischer Konsens ist, dass es keinen Schaden durch normale Masturbationspraktiken gibt.[11] "
https://de.m.wikipedia.org/wiki/NoFap

Einfach sachlich und rational bleiben, dann kann man auch Placeboeffekte für sich nutzen. Aber bitte keine Sekte gründen.
Studie 2016 :D :
http://www.alec-sproten.eu/language/en/ ... eferences/
"Life will bring you pain all by itself. Your responsibility is to create joy." Milton H. Erickson

Volta
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1165
Registriert: Montag 4. April 2016, 21:47
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Berlin

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Volta » Samstag 19. Januar 2019, 14:58

Ein Blogeintrag? Du weißt schon wie Wissenschaft funktioniert?

Morkel
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 283
Registriert: Samstag 22. September 2018, 15:32

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Morkel » Samstag 19. Januar 2019, 15:00

Volta hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 14:24
Morkel hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 14:19
Ich hol schon mal das Popcorn... :mrgreen:
"Medizinischer Konsens ist, dass es keinen Schaden durch normale Masturbationspraktiken gibt.[11] "
https://de.m.wikipedia.org/wiki/NoFap

Einfach sachlich und rational bleiben, dann kann man auch Placeboeffekte für sich nutzen. Aber bitte keine Sekte gründen.
Nungut, stell ich doch mal kurz das Popcorn beseite und werfe mein 2 Cents in den Raum :mrgreen:

Meiner Erfahrung nach (und auch so wird es zumindest meinem Eindruck nach von den NoFap/NoPMO-Leuten gesehen) ist der Pornokonsum das Hauptproblem, weniger die reine Masturbation ohne ebendiesen. Wobei Pornokonsum ohne Masturbation speziell als Soloaktivität ja relativ selten vorkommen soll. Habe ich zumindest gehört ;)

Eben weil dort die gleichen Gehirnprozesse ablaufen, welche gnadenlos auf das Belohnungszentrum einhämmern, wie bei bestimmten (schweren) Drogen, Glücksspielen oder einer bestimmten Kategorie von Computerspielen. Bis sich der Effekt einstellt, dass man an nichts mehr Freude empfinden kann, außer dem kurzen Moment der Suchtbefriedigung. Und irgendwann selbst an dem nicht mehr.

NoFap lässt sich meiner Meinung nach nicht auf den Verzicht auf Masturbation reduzieren, und der Name ist diesbezüglich tatsächlich irreführend. NoPorn wäre passender gewesen. Aber es ist doch auch vollkommen Wurscht wie es nun heißt, oder wie die Community in den USA so "drauf" ist. Für mich ist die einzige Frage (neben dem ob es für mich vom Ansatz vom Ganzen oder in Teilen her schlüssig ist), ob es mir Lebensqualität (zurück)bringt.

Das tut für beide Fragen der Verzicht auf Pornos für mich definitiv. Und wie gesagt, schon lange bevor ich von NoFap gehört habe.
Zuletzt geändert von Morkel am Samstag 19. Januar 2019, 15:05, insgesamt 1-mal geändert.

Volta
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1165
Registriert: Montag 4. April 2016, 21:47
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Berlin

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Volta » Samstag 19. Januar 2019, 15:04

Morkel hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:00
NoFap lässt sich meiner Meinung nach nicht auf den Verzicht auf Masturbation reduzieren, und der Name ist diesbezüglich tatsächlich irreführend. NoPorn wäre passender gewesen
Erklär das dipa, nicht mir.

"Und zwar verzichte ich bereits seit 4 Wochen komplett auf Selbstbefriedigung"

Ranjid
Schaut ab und an vorbei
Beiträge: 49
Registriert: Freitag 14. September 2012, 20:57
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Ich suche hier ...: eine(n) Partner/in.
Wohnort: Darmstadt-Dieburg

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Ranjid » Samstag 19. Januar 2019, 15:10

Sittenhaft hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 14:06

Ich feuer im Mittel nach 2 - 3 Wochen von alleine ab. Oft genug probiert. Irgendwann kommen doch die "feuchten" Träume?
Ja, die feuchten Träume kommen irgendwann und sind nicht angenehm. War bei mir auch so. Nach ca. 3 Wochen entledigt sich der Körper regelmäßig selbst davon. Ich kenne beide Seiten sehr gut, hatte 10 Jahre lang keine Selbstbefriedigung. Die positiven Effekte des TE kann ich nicht bestätigen. Habe das nicht so empfunden.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." • Albert Einstein

Benutzeravatar
Lazarus Long
Eins mit dem Forum
Beiträge: 10183
Registriert: Freitag 1. Februar 2013, 20:13
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: in und bei Hannover

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Lazarus Long » Samstag 19. Januar 2019, 15:12

Ich bezweifele, daß Selbstbefriedigung, wenn man sich nicht wund ähhm :schuechtern: reibt, irgendwelche negativen Nebenwirkungen hat.
Ich bezweifele, daß ein leidlich normaler Pornographiekonsum negative Nebenwirkungen hat.

Wie bei so vielen Dingen, die Dosis macht die Wirkung.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt
Deutscher Staatsmann und Mitbegründer der Humboldt-Universität zu Berlin
1767 - 1835

Morkel
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 283
Registriert: Samstag 22. September 2018, 15:32

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Morkel » Samstag 19. Januar 2019, 15:20

Volta hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:04
Morkel hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:00
NoFap lässt sich meiner Meinung nach nicht auf den Verzicht auf Masturbation reduzieren, und der Name ist diesbezüglich tatsächlich irreführend. NoPorn wäre passender gewesen
Erklär das dipa, nicht mir.

"Und zwar verzichte ich bereits seit 4 Wochen komplett auf Selbstbefriedigung"
Wenn zitieren, dann bitte auch vollständig...
dipa90 hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 09:55
Ich habe mal ein Experiment gewagt. Und zwar verzichte ich bereits seit 4 Wochen komplett auf Selbstbefriedigung/NoFap(...Und Pornokonsum!) und möchte gerne kurz mitteilen, was ich während dieser Zeit mental und körperlich bei mir getan hat:
Wobei wir mit diesem (bewussten?) Auslassen langsam aber sicher bei dem Punkt wären, welche Absicht du nun eigentlich damit verfolgst, hier auf Biegen und Brechen sowohl NoFap als auch die Schilderung des Threaderöffners auf den alleinstehenden Verzicht auf Masturbation reduzieren zu wollen, obwohl das von beiden nicht so präsentiert oder propagiert wird.

Oder geht es dir, wie hier auch schon vermutet wurde, um "hauptsache dagegen" zum Zwecke des Abreagierens? Du kannst mich ja gerne korrigieren, falls mich dieser erste Eindruck den ich bereits nach deiner ersten Antwort hier hatte irgendwie täuschen sollte.

Benutzeravatar
dipa90
Ein guter Bekannter
Beiträge: 80
Registriert: Sonntag 25. März 2018, 14:26
Geschlecht: männlich
AB Status: Softcore AB
Ich bin ...: offen für alles.
Wohnort: Berlin

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von dipa90 » Samstag 19. Januar 2019, 15:26

Volta hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 14:58
Ein Blogeintrag? Du weißt schon wie Wissenschaft funktioniert?
Lieber Volta, du hast sicher wertvolle Gründe daran nicht zu glauben und womöglich konntest du es auch am eigenen Leib nicht probieren, weil es für dich nicht wichtig ist und das ist völlig in Ordnung, denn das darf und muss aus deiner Sicht unbedingt so bleiben. Und gönne es dir auf gar keinen Fall vorzustellen und es zu probieren, dafür bist du bisher nicht zu haben und deine Sichtweise soll wertgeschätzt bleiben. Und deine Freundin sollte nicht allzu schnell erfahren, was für sexuelle Potentiale in dir stecken, von denen du bisher noch nichts wusstest und deine Freundin auch nicht... Und bleibe stets skeptisch und wachsam, niemals auf alternative Erfahrungen zuvertrauen, wer weiß ob da nicht doch irgend so eine christliche Verschwörung dahinter steckt?!...Und vor allem, ist es nicht notwendig irgendwelche Behauptungen zu glauben, die jemand anderes von sich gibt... Es ist in Ordnung wie es ist und erlaube dir keinen einzigen Moment daran zu denken, das es jemals etwas helfen könnte! Sonst würdest du dir selbst untreu werden. Deine Treue zu dir selbst macht dich schließlich aus und es ist dir ja auch enorm wichtig und das soll bitte so bleiben, Volta! :)
"Life will bring you pain all by itself. Your responsibility is to create joy." Milton H. Erickson

IronAngel
Liebt es sich hier auszutauschen
Beiträge: 489
Registriert: Freitag 27. Juli 2012, 11:40
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von IronAngel » Samstag 19. Januar 2019, 15:34

Lazarus Long hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:12
Ich bezweifele, daß Selbstbefriedigung, wenn man sich nicht wund ähhm :schuechtern: reibt, irgendwelche negativen Nebenwirkungen hat.
Ich bezweifele, daß ein leidlich normaler Pornographiekonsum negative Nebenwirkungen hat.

Wie bei so vielen Dingen, die Dosis macht die Wirkung.
Es gibt keinen ''normalen'' Pornokonsum, genauso wenig wie es normalen Heroinkonsum gibt. Das sind meistens Ausreden von Leuten, die sich ihre toxischen Gewohnheiten rationalisieren wollen.

Morkel
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 283
Registriert: Samstag 22. September 2018, 15:32

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Morkel » Samstag 19. Januar 2019, 15:54

IronAngel hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:34
Lazarus Long hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:12
Ich bezweifele, daß Selbstbefriedigung, wenn man sich nicht wund ähhm :schuechtern: reibt, irgendwelche negativen Nebenwirkungen hat.
Ich bezweifele, daß ein leidlich normaler Pornographiekonsum negative Nebenwirkungen hat.

Wie bei so vielen Dingen, die Dosis macht die Wirkung.
Es gibt keinen ''normalen'' Pornokonsum, genauso wenig wie es normalen Heroinkonsum gibt. Das sind meistens Ausreden von Leuten, die sich ihre toxischen Gewohnheiten rationalisieren wollen.
Auch wenn mir der Vergleich etwas zu drastisch ist, ist da was sehr wahres dran. Ich frage mich mittlerweile auch, ob es sowas wie "normalen" oder gar "gesunden" Pornokonsum überhaupt geben kann, wenn man mal genau bedenkt, was man da gerade macht. Und ja, im Endeffekt bescheißt man sich mit diesen Rationalisierungen nur ständig selbst, und bleibt egal um welche Sucht oder Gewohnheit es im Kreislauf ebendieser und deren negativen Folgen gefangen. Bis man die Folgen irgendwann für einen normalen Bestandteil des Lebens hält, sodass man gar keinen Zusammenhang mehr zu seinen eigenen Gewohnheiten oder Süchten sehen kann.
Zuletzt geändert von Morkel am Samstag 19. Januar 2019, 16:44, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Lazarus Long
Eins mit dem Forum
Beiträge: 10183
Registriert: Freitag 1. Februar 2013, 20:13
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: in und bei Hannover

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Lazarus Long » Samstag 19. Januar 2019, 15:54

IronAngel hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:34
Lazarus Long hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:12
Ich bezweifele, daß Selbstbefriedigung, wenn man sich nicht wund ähhm :schuechtern: reibt, irgendwelche negativen Nebenwirkungen hat.
Ich bezweifele, daß ein leidlich normaler Pornographiekonsum negative Nebenwirkungen hat.

Wie bei so vielen Dingen, die Dosis macht die Wirkung.
Es gibt keinen ''normalen'' Pornokonsum, genauso wenig wie es normalen Heroinkonsum gibt. Das sind meistens Ausreden von Leuten, die sich ihre toxischen Gewohnheiten rationalisieren wollen.
Halte ich für einen völlig abwegigen Vergleich, der auch durch die Verwendung "starker" Worte nicht richtiger wird.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt
Deutscher Staatsmann und Mitbegründer der Humboldt-Universität zu Berlin
1767 - 1835

IronAngel
Liebt es sich hier auszutauschen
Beiträge: 489
Registriert: Freitag 27. Juli 2012, 11:40
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von IronAngel » Samstag 19. Januar 2019, 16:30

Lazarus Long hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:54
IronAngel hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:34
Lazarus Long hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 15:12
Ich bezweifele, daß Selbstbefriedigung, wenn man sich nicht wund ähhm :schuechtern: reibt, irgendwelche negativen Nebenwirkungen hat.
Ich bezweifele, daß ein leidlich normaler Pornographiekonsum negative Nebenwirkungen hat.

Wie bei so vielen Dingen, die Dosis macht die Wirkung.
Es gibt keinen ''normalen'' Pornokonsum, genauso wenig wie es normalen Heroinkonsum gibt. Das sind meistens Ausreden von Leuten, die sich ihre toxischen Gewohnheiten rationalisieren wollen.
Halte ich für einen völlig abwegigen Vergleich, der auch durch die Verwendung "starker" Worte nicht richtiger wird.
https://www.yourbrainonporn.com/de/

https://www.mentalhelp.net/articles/the ... n-addicts/

https://www.medicaldaily.com/watching-a ... ics-347224

https://www.deseretnews.com/article/865 ... cohol.html

https://www.dailymail.co.uk/news/articl ... dicts.html

https://www.heraldsun.com.au/lifestyle/ ... 1547911758

https://www.ibtimes.co.uk/sex-addicts-r ... dy-1456402

https://www.theguardian.com/commentisfr ... ual-tastes

https://www.pro-medienmagazin.de/gesell ... ie-drogen/

https://www.focus.de/digital/videos/exp ... 45517.html

https://www.aerztezeitung.de/panorama/a ... ndung.html



VICE finde ich zwar Scheiße, aber der Vollständigkeit halber:

https://www.vice.com/de_at/article/avab ... n-zerstort

Benutzeravatar
Doggo
Liebt es sich hier auszutauschen
Beiträge: 559
Registriert: Mittwoch 31. Januar 2018, 03:06
Geschlecht: männlich
AB Status: AB unter 30

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Doggo » Samstag 19. Januar 2019, 16:35

Und ab wann beginnt diese Sucht? Ist jemand der sogar mehrmals am Tag Pornos guckt und sich einen runterholt in großer Gefahr?

Benutzeravatar
AB Positiv
Kennt sich hier gut aus
Beiträge: 128
Registriert: Dienstag 19. Januar 2016, 22:46
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Ich suche hier ...: eine(n) Partner/in.

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von AB Positiv » Samstag 19. Januar 2019, 16:42

Bezüglich Masturbation kann bzw. muss auch ich sagen, kann ich nicht darauf verzichten. Würde mich aber nicht als Glückshormon-Junkie bezeichnen, oder als Porno-süchtig. Die Mischung macht's, außerdem gibt es für alles die richtige Zeit, oder besser gesagt, das Verlangen. Es gibt Momente/Tage, da brauche ich richtigen Sex. Hatte ich den, habe ich für eine ganze Weile erst einmal nur Lust auf Selbstbefriedigung. Das eine kann aber nicht mit dem anderen kompensiert werden. Und Pornos sind hierbei (für mich) echt nur Mittel zum Zweck und werden zur Unterstützung bei der Masturbation benutzt.

Ein momentan aktuelles Beispiel: Meine Bekannte hatte sich für dieses Wochenende angemeldet. Sie wollte zu mir kommen um ... bei mir und mit mir "zu kommen" (schlechter Wortwitz incomming :mrgreen: ). Meldete sich aber die letzten zwei Tage nicht mehr, also hatte sie keine Zeit. Ich hatte die ganze Woche auf Selbstbefriedigung verzichtet, weil ich sonst Schwierigkeiten bekommen hätte, so wie beim letzten mal auch, da nicht genug Zeit zwischen Masturbation und Sex mit meiner Bekannten lag und ich fast vollkommen versagte.
Nun fühlte ich die leicht vorhandene Notgeilheit schon bereits ein, zwei mal seit zwei Tagen, aber Heute ist fast gar nichts davon zu spüren. Ich empfinde es als angenehm, weil ich die Option habe, es aber nicht nutzen muss, wenn ich nicht will. "NoFap" wäre für mich absolut nichts, weil es mich in meiner freien Entscheidung behindern würde, was sich in der Grundeinstellung bereits negativ auswirken würde. Und das würde alle anderen vielleicht positiven Ereignisse, die dadurch eventuell kommen, verhindern.

Du meine Güte, dieser Text sprudelt nur so über vor Zweideutigkeiten. :gruebel: :schwitzen: :mrgreen:
Bleibe Dir selbst treu, auch wenn es Dir zum Nachteil werden kann

Benutzeravatar
Tania
Meisterschreiberling
Beiträge: 6463
Registriert: Donnerstag 12. Mai 2016, 15:43
Geschlecht: weiblich
AB Status: mit AB befreundet
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Rostock

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Tania » Samstag 19. Januar 2019, 17:02

AB Positiv hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 16:42
... so wie beim letzten mal auch, da nicht genug Zeit zwischen Masturbation und Sex mit meiner Bekannten lag und ich fast vollkommen versagte.
Für Deinen Status "HC-AB" hättest Du aber komplett vollkommen versagen müssen ... ;)

Eines der großen Geheimnisse des Lebens ist, dass nur das, was wir für andere tun, unsere Mühe wirklich wert ist. (Lewis Caroll)

Morkel
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 283
Registriert: Samstag 22. September 2018, 15:32

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Morkel » Samstag 19. Januar 2019, 17:07

Doggo hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 16:35
Und ab wann beginnt diese Sucht? Ist jemand der sogar mehrmals am Tag Pornos guckt und sich einen runterholt in großer Gefahr?
1. Würde das schon als süchtig und für die eigene Sexualität und Sozialleben ziemlich ungesund bezeichnen
2. Kommt auf die Definition von "großer Gefahr" an ...
Wenn er durch seine Pornosucht Job, Frau und Kind verliert und sich am Ende vor der Brücke stürzt könnte man im nach hinein schon sagen: ja

Ich denke, es ist wie immer wichtig, bei sowas bei sich zu bleiben. Egal welcher Sucht (oder nenn es wegen mir starke Gewohnheit die man einfach nicht loswird) man nun persönlich immer wieder erliegt. Vergleiche mit anderen Süchten bringen immer wenig, und auch Relativierungen wie "och ist ja nicht so schlimm, könnte ja auch drogensüchtig sein". Ein grundlegendes Verständnis der eigenen Sucht oder selbstschädigenden Gewohnheiten und ihrer grundlegenden Wirkweisen ist aber schon sehr hilfreich. Und die zugrundeliegenden Wirkweisen im Gehirn sind eben bei Zucker, Pornos, Heroin, Spielen usw. recht ähnlich, auch wenn übermäßiger Zuckerkonsum sicherlich in den seltensten Fällen so selbstzerstörerisch wie Heroinsucht ist.

Morkel
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 283
Registriert: Samstag 22. September 2018, 15:32

Re: Erfahrungsbericht: Verzicht auf Selbstbefriedigung

Beitrag von Morkel » Samstag 19. Januar 2019, 17:09

Tania hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 17:02
AB Positiv hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 16:42
... so wie beim letzten mal auch, da nicht genug Zeit zwischen Masturbation und Sex mit meiner Bekannten lag und ich fast vollkommen versagte.
Für Deinen Status "HC-AB" hättest Du aber komplett vollkommen versagen müssen ... ;)
Hab mich auch grad gefragt wie diese ganzen Schilderungen mit dem Status zusammenpassen :gruebel:

Das ist ja das wonach andere hier schon seit Jahr(zehnt)en vergeblich suchen.

Antworten

Zurück zu „Austausch“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: cama, Google [Bot], knopper, randomguy und 41 Gäste