Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

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Tania
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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Tania » Montag 21. Januar 2019, 23:48

Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 20:31
Tania hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 17:00
Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 16:31
... um ehrlich zu sein betrachte ich alles unter 2 jahre eher als affäre als als beziehung.....
Nur weiß man dummerweise zu Anfang nie, wie lange es dauern wird. Also, als was betrachtest Du es dann die ersten 2 Jahre?
Keine ahnung.
Probefahrt, wann das alles scheitert, denke ich mal.
Wann länger dauert, in nachhinein, beziehungsanfang.
Das meinte ich übrigens mit meiner Frage nicht .... sobald klar ist, in welche Richtung das läuft, ist es ja leicht, eine passende Bezeichnung dafür zu finden.

Aber wenn man gerade in der Situation drin steckt - wenn der oder die Liebste nach paar Wochen zwar immer noch regelmäßig und mit Begeisterung auftaucht, das Ganze aber weder Affäre noch Beziehung nennt - was ist es dann, in diesem Moment? Ich muss schon wenigstens für mich entscheiden, als was ich es betrachte. Und ich bin überzeugt: wenn ich es nicht als Beziehung (bzw. deren Vorstufe) betrachte - dann wird es auch keine. An die These "wir lassen es einfach laufen und schauen wie es sich entwickelt" glaube ich nicht. Da kannste genauso gut einem Menschen die Augen verbinden, ihn am Stadtrand von Berlin aussetzen und sagen "wenn alles gut läuft, stehst Du irgendwann vorm Fernsehturm. Oder vielleicht auch vorm Brandenburger Tor, das ist ja auch ganz nett. Aber mach Dir bloß keinen Stress mit dem Beine bewegen".

Und genau das beobachte ich bei den Kurzbeziehungsgeplagten im höheren Alter immer wieder. Die meisten haben irgendwie den Glauben an ein Happyeverafter verloren - und sind entsprechend unwillig, viel in eine Beziehung zu investieren. Stattdessen lässt man es einfach laufen - und übersieht dabei, dass Laufen ein aktiver Prozess ist, den das abstrakte Konstrukt "Beziehung" gar nicht leisten kann. "Es" läuft, solange mindestens einer von beiden sich bewegt - und läuft entsprechend nicht mehr, wenn beide stehen bleiben und relativ passiv schauen, wohin es läuft. Einfache mechanische Gesetzmäßigkeit: besagtes "es" bleibt dann entweder stehen oder läuft bergab.

Und schon hat man eine weitere Kurzbeziehung in seinen Akten - die abgelegt wird unter "lief halt nicht, aber zum Glück hab ich nicht viel investiert". Was natürlich die beste Motivation ist, es beim nächsten Mal genauso zu machen - vielleicht sogar noch etwas weniger zu investieren. Denn wie sagt das Sprichwort so schön? Wer nichts wagt, der nichts verliert. Oder wie war das nochmal? :gruebel:

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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Lilia » Dienstag 22. Januar 2019, 07:33

Michael Knight hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 22:51
Kalypso hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 22:02
Michael Knight hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 18:00
Anscheinend kann der Kumpel des TE keine Beziehung längerfristig mit Leben füllen oder sucht sich unpassende Partnerinnen (das wäre mein Fazit).
Das ist doch reine Spekulation. In 1,5 Jahren kann doch viel passieren was mit dem beiden untereinander überhaupt nichts zu tun hatte (berufliche Veränderungen, etc.).
Und mal abgesehen davon, als AB hat man auch keine Ahnung, wie man eine Beziehung langfristig führt, und anderen Menschen kann es auch so gehen. Vielleicht merkt man auch einfach irgendwann, dass es eben doch nicht so passt.
Natürlich ist es reine Spekulation - der Threadtitel heißt ja auch "...was denkt ihr euch dabei". Das ist eben mein Gedankengang. Wenn es in fünf Jahren dreimal hintereinander nicht passt ist es eben schon ein bissl merkwürdig (es sei denn, es war gar nichts längerfristiges gesucht). Letztes Jahr war ich auf drei Hochzeiten eingeladen, da war das Minimum acht Jahre Partnerschaft bei einem Paar. Meine Cousine hat ebenfalls geheiratet, sie war 2018 29 Jahre alt und hatte nie einen anderen Freund als ihren jetzigen Ehemann (umgekehrt genauso). Die beiden waren vor der Hochzeit bereits 13 Jahre lang zusammen. Sowas sind für mich langfristige Beziehungen.
Finde ich aber eine wichtige Sache, was du da erwähnst.
Es ist gleichgültig, inwieweit deine Annahme stimmt. Ich finde es besser, als sich vor Neid auf den oder die Kumpel zu verzehren. Vor allem hilft es dabei, die anderen nicht zu sehr zu überhöhen, die Distanz zwischen sich und den anderen nicht zu groß werden zu lassen und eine (glückliche) Beziehung immer noch im Bereich des Möglichen und nicht als nur für Supermänner und Superfrauen gemacht zu erachten.

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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 22. Januar 2019, 08:40

Tania hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 23:48
Das meinte ich übrigens mit meiner Frage nicht .... sobald klar ist, in welche Richtung das läuft, ist es ja leicht, eine passende Bezeichnung dafür zu finden.

Aber wenn man gerade in der Situation drin steckt - wenn der oder die Liebste nach paar Wochen zwar immer noch regelmäßig und mit Begeisterung auftaucht, das Ganze aber weder Affäre noch Beziehung nennt - was ist es dann, in diesem Moment? Ich muss schon wenigstens für mich entscheiden, als was ich es betrachte. Und ich bin überzeugt: wenn ich es nicht als Beziehung (bzw. deren Vorstufe) betrachte - dann wird es auch keine. An die These "wir lassen es einfach laufen und schauen wie es sich entwickelt" glaube ich nicht. Da kannste genauso gut einem Menschen die Augen verbinden, ihn am Stadtrand von Berlin aussetzen und sagen "wenn alles gut läuft, stehst Du irgendwann vorm Fernsehturm. Oder vielleicht auch vorm Brandenburger Tor, das ist ja auch ganz nett. Aber mach Dir bloß keinen Stress mit dem Beine bewegen".

Und genau das beobachte ich bei den Kurzbeziehungsgeplagten im höheren Alter immer wieder. Die meisten haben irgendwie den Glauben an ein Happyeverafter verloren - und sind entsprechend unwillig, viel in eine Beziehung zu investieren. Stattdessen lässt man es einfach laufen - und übersieht dabei, dass Laufen ein aktiver Prozess ist, den das abstrakte Konstrukt "Beziehung" gar nicht leisten kann. "Es" läuft, solange mindestens einer von beiden sich bewegt - und läuft entsprechend nicht mehr, wenn beide stehen bleiben und relativ passiv schauen, wohin es läuft. Einfache mechanische Gesetzmäßigkeit: besagtes "es" bleibt dann entweder stehen oder läuft bergab.

Und schon hat man eine weitere Kurzbeziehung in seinen Akten - die abgelegt wird unter "lief halt nicht, aber zum Glück hab ich nicht viel investiert". Was natürlich die beste Motivation ist, es beim nächsten Mal genauso zu machen - vielleicht sogar noch etwas weniger zu investieren. Denn wie sagt das Sprichwort so schön? Wer nichts wagt, der nichts verliert. Oder wie war das nochmal? :gruebel:
Mich erstaunt eher diese leichtigkeit wo man ohne große trauer vom einen beziehung in den nächsten hüpft - für mich ist das gleichgültigkeit und ein zeichen das keine dieser partner viel bedeutet haben können. Sogar bei nicht-beziehungen dauert liebeskummer bei mir mindestens ein halbes jahr, in den meisten fällen wesentlich länger, und bin ich in diesen perioden nicht fähig mich neu zu verlieben. Ich bin mich davon bewusst das das bei den meisten anders ist, aber nachvollziehen kann ich es trotzdem nicht. Für mich ist das alles kein liebe. Eher ein zeichen das man emotional kaum was investiert hat. Das da null bindung war.
Die unerträgliche leichtigkeit des seins - ich kann das nicht.
If you don't mind losing it, it wasn't worth having to begin with.
Wems egal ist das er etwas verliert, der hatte auch nie wirklich etwas. Das war dann auch wohl nichts.
Was leicht austauschbar ist, das hat keinen großen (persönlichen) wert.
Das ist für mich persönlich wegwerfkultur.
(Na ja, wie die ganze geselschaft in diesen jahrhundert, wo nichts mehr ein wert zu haben scheint außer leeren konsum.)

In das kurzbeziehungenbeispiel das du gibst würde ich mich schon gar nicht mehr die mühe geben überhaupt etwas an zu fangen.
Da fehlt offensichtlich jeder art leidenschaft.
Wann einem so wenig an den gegenstück liegt kann mans besser gleich komplett lassen. Dann haben der sex und die kuscheleien auch kein mehrwert, ist alles bedeutungslos. Going through the motions, wie es so schön auf englisch heißt.
Das ist die gleichgültigkeit wovon ich rede - und liebe kann eine menge sein, aber nie gleichgültig.
Fehlt bei mir den glauben an einen chance für einen Happily Ever After, dann wird ich gar nichts anfangen.
(Und nur bei meine 15 OdBs habe ich ein potentlelles Happily Ever After gesehen, bei keine der anderen frauen die ich begegnet bin. Demenstsprechend wollte ich mit alle diesen anderen frauen auch nichts.)
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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 22. Januar 2019, 09:40

Kalypso hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 22:02
Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 16:31
Kalypso hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 15:35
In 5 Jahren kann man doch 3 Beziehungen gehabt haben. :gruebel:
Ehrlichgesagt finde ich, dass das völlig im Rahmen ist.
Wann man sich hauptsächlich was fürs ganze leben sucht sind das am besten fehlversuche.
Nicht wirklich mein ding; um ehrlich zu sein betrachte ich alles unter 2 jahre eher als affäre als als beziehung.....
Serielle monogamie mit ständig neue partner ist absolut nicht mein ding.

Erneut: muß natürlich jeder für sich entscheiden.
Sorry, aber das weiß man doch vorher nicht und ich kenne keinen Menschen, der sich hinstellt und sagt, okay, meine nächste Beziehung dauert ein Jahr und dann suche ich mir was Neues.
Beziehungen definieren sich nicht durch ihre Länge, sondern durch ihren Bedeutungsgehalt und ihren Inhalt.
Na ja, das ding ist das ich mir bei 99,9999999% aller frauen gar kein dauerbeziehung vorstellen kann, und das es da nur ganz wenige ausnahmen gibt.... (Ich sah bis jetzt in meinen 55 lebensjahren nur in meinen 15 OdBs das potentiell für etwas langfristigeres. Mit allen anderen hätte ich wahrscheinlich keine zwei wochen dürchgehalten, wann überhaupt, und ich kann mich mit etwa 98% aller frauen auch keine kurzbeziehungen vorstellen. Wann ich mich mal für eine frau interessiere ist das ziemlich ausnahmezustand....)

Ich finde es prima das du mit kurzbeziehungen zurecht kommst aber mich interessieren diese nicht.
Mein großtes ideal war immer mit jemanden zusammen alt werden und alle fasen des lebens gemeinsam durchstehen.
Das ist für mich der kern einer beziehung. Die ganzen gemeinsam aufgebauten erinnerungen.
Der zeitfaktor, gemeinsam ein ganzes leben teilen, sich dabei gegenseitig unterstutzen, ist da für mich immer das hochst erwünschbare gewesen.
Das geht in deine konstellation wohl kaum.
(Mit 55 finde ich auch wohl nur noch partnerinnen die das großteil deren erinnerungen nicht mit mir teilen und da ist auch ein großteil meiner reiz weg...)

Zeitbegrenzt sex und einige kuscheleinheiten austauschen bis zum nächsten leicht austauschbaren lover interessiert mich nicht.
Das ist mir ales zu fragmentarisch.
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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Tania » Dienstag 22. Januar 2019, 11:20

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 08:40
Mich erstaunt eher diese leichtigkeit wo man ohne große trauer vom einen beziehung in den nächsten hüpft - für mich ist das gleichgültigkeit und ein zeichen das keine dieser partner viel bedeutet haben können.
Für einen externen Beobachter mag es so scheinen, wenn Menschen kurz nach dem Ende einer Beziehung eine neue eingehen. Aber oft sieht die Realität anders aus. Denn genauso wie eine Kennenlernphase gibt es auch eine Trennungsphase ... die Phase, in der man bereits spürt, dass es zu Ende geht, aber irgendwie noch die Hoffnung hat, dass es wieder wird. In der man kämpft, redet, in der sich Phasen von Traurigkeit mit Hoffnung abwechseln, in der man sich ab und zu schon wieder als Single fühlt, und dann doch wieder Tage zusammen hat, in denen alles ist wie früher. Manchmal übersteht ein Paar so eine Phase und rauft sich wieder zusammen - manchmal folgt aber auch die Trennung.

Als Außenstehender bekommst Du von so etwas nichts mit. Du siehst nur, dass ein Paar sich trennt und kurz hinterher einer oder beide eine neue Beziehung eingehen - weißt aber nicht, dass da schon monatelang Trauerarbeit geleistet wurde.

Liebeskummer dringt eigentlich nur dann nach außen, wenn ein Partner plötzlich und unerwartet verlassen wurde. Aber diese Fälle sind selten. Meist fließen die meisten Tränen, während die Beziehung nach außen noch intakt scheint.

Mein Exmann hat z.B. knapp 3 Wochen nach unserem offiziellen Aus seine aktuelle Freundin kennen- und lieben gelernt. Was für mich komplett verständlich war - in den Monaten davor hatten wir beide genug gelitten. Fast unsere komplette Umgebung war allerdings heftigst überrascht.

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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Swenja » Dienstag 22. Januar 2019, 12:23

Tania hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 11:20

Für einen externen Beobachter mag es so scheinen, wenn Menschen kurz nach dem Ende einer Beziehung eine neue eingehen. Aber oft sieht die Realität anders aus. Denn genauso wie eine Kennenlernphase gibt es auch eine Trennungsphase ... die Phase, in der man bereits spürt, dass es zu Ende geht, aber irgendwie noch die Hoffnung hat, dass es wieder wird. In der man kämpft, redet, in der sich Phasen von Traurigkeit mit Hoffnung abwechseln, in der man sich ab und zu schon wieder als Single fühlt, und dann doch wieder Tage zusammen hat, in denen alles ist wie früher. Manchmal übersteht ein Paar so eine Phase und rauft sich wieder zusammen - manchmal folgt aber auch die Trennung. ...
... Als Außenstehender bekommst Du von so etwas nichts mit. Du siehst nur, dass ein Paar sich trennt und kurz hinterher einer oder beide eine neue Beziehung eingehen - weißt aber nicht, dass da schon monatelang Trauerarbeit geleistet wurde.
+ 1
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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Milchbub » Dienstag 22. Januar 2019, 15:02

Swenja hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 12:23
Tania hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 11:20

Für einen externen Beobachter mag es so scheinen, wenn Menschen kurz nach dem Ende einer Beziehung eine neue eingehen. Aber oft sieht die Realität anders aus. Denn genauso wie eine Kennenlernphase gibt es auch eine Trennungsphase ... die Phase, in der man bereits spürt, dass es zu Ende geht, aber irgendwie noch die Hoffnung hat, dass es wieder wird. In der man kämpft, redet, in der sich Phasen von Traurigkeit mit Hoffnung abwechseln, in der man sich ab und zu schon wieder als Single fühlt, und dann doch wieder Tage zusammen hat, in denen alles ist wie früher. Manchmal übersteht ein Paar so eine Phase und rauft sich wieder zusammen - manchmal folgt aber auch die Trennung. ...
... Als Außenstehender bekommst Du von so etwas nichts mit. Du siehst nur, dass ein Paar sich trennt und kurz hinterher einer oder beide eine neue Beziehung eingehen - weißt aber nicht, dass da schon monatelang Trauerarbeit geleistet wurde.
+ 1
Ein guter Beitrag, finde ich. Danke!
Woher soll man den auch vorher wissen wie eine Kennenlernphase oder eine Beziehung am Ende ausgeht? Anfangs kann alles prima sein, aber die Menschen und die Lebensumstände können sich mit den Jahren verändern. Es gibt keine Garantie für eine dauerhafte Beziehung mit einer Person.
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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Girassol » Dienstag 22. Januar 2019, 18:13

Kalypso hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 22:02
Girassol hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 17:56
Schon, aber würdest du das als "lange Beziehung" bezeichnen? Angenommen, alle drei Beziehungen wären gleich lange gewesen und die Singlezeit dazwischen recht kurz, dann hätten die Beziehungen jeweils ca. 1,5 Jahre gehalten. Das finde ich nicht lang. Vermutlich definiert das jeder anders, aber wenn ich an lange Beziehungen denke, sind das eher 5+ Jahre.
Es kann durchaus sein, dass diese Meinung durch meine Abinen-Perspektive geprägt ist, aber ich finde 1,5 Jahre schon lang. Wenn ich mir da so meinen Freundeskreis anschaue, wo viele nach paar Monaten zusammengezogen sind, eine gemeinsame Zukunft angedacht ist, lässt sich in 18 Monaten einiges unterbringen und dann ist es eher traurig, dass es dann wohl doch nicht geklappt hat.
Traurig ist es so oder so eigentlich immer, wenn eine Beziehung in die Brüche geht.

Ich denke auch, dass das, was einem vorgelebt wird, beeinflusst. In meinem Umfeld haben die Kurzzeitbeziehungen mit Anfang 20 im Großen und Ganzen aufgehört. Ein paar wenige Freundinnen von mir sind Abinen oder Singles, der Rest ist in langen Beziehungen. Meine ist mit gut drei Jahren die kürzeste. Meine Schwester hat ihren ersten Freund, mit dem sie als Teenie zusammenkam, geheiratet. Für mich ist sowas der Normalfall und die Freundin, die in regelmäßigen Abständen nen Neuen angeschleppt hat, die große Ausnahme.
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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von desigual » Dienstag 22. Januar 2019, 18:40

Michael Knight hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 22:51
Wenn es in fünf Jahren dreimal hintereinander nicht passt ist es eben schon ein bissl merkwürdig (es sei denn, es war gar nichts längerfristiges gesucht).
Also so eine Aussage ist doch aber etwas merkwürdig in einem Forum wie diesem. Ich wäre froh, wenn ich schon drei Beziehungen von 1,5 Jahren innerhalb von 5 Jahren gehabt hätte. (Und ich denke, das geht hier sehr vielen so!) Das würde bedeuten, dass es innerhalb von nur fünf Jahren dreimal die Situation gab, dass ich wen toll fand und er mich und wir es ernsthaft (sonst wäre es schon nach ein paar Monaten aus gewesen) miteinander probiert haben.
Das wäre deutlich mehr "Glück" als ich bisher hatte. Ich lerne statistisch nur alle 3 Jahre mal einen Mann kennen, bei dem eine gewisse Anziehung auf Gegenseitigkeit beruht. Meistens hat man dann aber nach nur wenigen Wochen oder Monaten gemerkt, dass es doch nicht passt.

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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Doggo » Dienstag 22. Januar 2019, 18:50

3x in 5 Jahren eine Beziehung. So merkwürdig finde ich das doch nicht. Vielleicht hat es schlicht und ergreifend nicht gepasst. Beim Ersten nach 1 Woche vielleicht schon und bei anderen jeweils nach cirka 2,5 Jahren?

Man muss dabei nicht gleich an schlimme Szenarien oder so denken.

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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Michael Knight » Dienstag 22. Januar 2019, 20:17

Girassol hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 18:13
Kalypso hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 22:02
Girassol hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 17:56
Schon, aber würdest du das als "lange Beziehung" bezeichnen? Angenommen, alle drei Beziehungen wären gleich lange gewesen und die Singlezeit dazwischen recht kurz, dann hätten die Beziehungen jeweils ca. 1,5 Jahre gehalten. Das finde ich nicht lang. Vermutlich definiert das jeder anders, aber wenn ich an lange Beziehungen denke, sind das eher 5+ Jahre.
Es kann durchaus sein, dass diese Meinung durch meine Abinen-Perspektive geprägt ist, aber ich finde 1,5 Jahre schon lang. Wenn ich mir da so meinen Freundeskreis anschaue, wo viele nach paar Monaten zusammengezogen sind, eine gemeinsame Zukunft angedacht ist, lässt sich in 18 Monaten einiges unterbringen und dann ist es eher traurig, dass es dann wohl doch nicht geklappt hat.
Traurig ist es so oder so eigentlich immer, wenn eine Beziehung in die Brüche geht.

Ich denke auch, dass das, was einem vorgelebt wird, beeinflusst. In meinem Umfeld haben die Kurzzeitbeziehungen mit Anfang 20 im Großen und Ganzen aufgehört. Ein paar wenige Freundinnen von mir sind Abinen oder Singles, der Rest ist in langen Beziehungen. Meine ist mit gut drei Jahren die kürzeste. Meine Schwester hat ihren ersten Freund, mit dem sie als Teenie zusammenkam, geheiratet. Für mich ist sowas der Normalfall und die Freundin, die in regelmäßigen Abständen nen Neuen angeschleppt hat, die große Ausnahme.
Ich glaube das ist der springende Punkt. Wenn jemand viele Leute im Umfeld hat, bei denen die Partner sehr häufig wechseln, sieht er/sie 3 Beziehungen in 5 Jahren als ganz normal an. In meinem Umfeld ist es ähnlich wie bei dir, meine verpartnerten Verwandten / Freunde / Bekannte führen seit Mitte 20 stabile Beziehungen. Da verändert sich nur noch wenig. Zu Teenagerzeiten war das noch ganz was anderes, mein bester Freund am Gymnasium hat mit 16/17 quasi alle drei Monate seine Freundin gewechselt.

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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Michael Knight » Dienstag 22. Januar 2019, 20:38

desigual hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 18:40
Michael Knight hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 22:51
Wenn es in fünf Jahren dreimal hintereinander nicht passt ist es eben schon ein bissl merkwürdig (es sei denn, es war gar nichts längerfristiges gesucht).
Also so eine Aussage ist doch aber etwas merkwürdig in einem Forum wie diesem. Ich wäre froh, wenn ich schon drei Beziehungen von 1,5 Jahren innerhalb von 5 Jahren gehabt hätte. (Und ich denke, das geht hier sehr vielen so!) Das würde bedeuten, dass es innerhalb von nur fünf Jahren dreimal die Situation gab, dass ich wen toll fand und er mich und wir es ernsthaft (sonst wäre es schon nach ein paar Monaten aus gewesen) miteinander probiert haben.
Das wäre deutlich mehr "Glück" als ich bisher hatte. Ich lerne statistisch nur alle 3 Jahre mal einen Mann kennen, bei dem eine gewisse Anziehung auf Gegenseitigkeit beruht. Meistens hat man dann aber nach nur wenigen Wochen oder Monaten gemerkt, dass es doch nicht passt.
Ich glaube es ist dieses "sich Ausprobieren" in der Jugend das uns ABs vielleicht etwas abgeht. Jemand mit einigen Beziehungen zwischen 15 und 20 kann durch die gesammelten Erfahrungen eher einschätzen welche Person zu ihm passt und lernt aus seinen Fehlern, die zum Scheitern der Beziehung geführt haben. Irgendwann stellt sich dadurch dann etwas längerfristiges ein, weil die Menschen an Sicherheit gewinnen. Wir müssen uns dieses Wissen erst aneignen.

Darüber hinaus gibt es allerdings ja auch hier nachzulesende Fälle, dass ein AB seine erste Freundin geheiratet hat. Somit ist meine These sicher auch nicht wasserfest.

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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 22. Januar 2019, 21:33

Michael Knight hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 20:38
Ich glaube es ist dieses "sich Ausprobieren" in der Jugend das uns ABs vielleicht etwas abgeht. Jemand mit einigen Beziehungen zwischen 15 und 20 kann durch die gesammelten Erfahrungen eher einschätzen welche Person zu ihm passt und lernt aus seinen Fehlern, die zum Scheitern der Beziehung geführt haben. Irgendwann stellt sich dadurch dann etwas längerfristiges ein, weil die Menschen an Sicherheit gewinnen. Wir müssen uns dieses Wissen erst aneignen.

Darüber hinaus gibt es allerdings ja auch hier nachzulesende Fälle, dass ein AB seine erste Freundin geheiratet hat. Somit ist meine These sicher auch nicht wasserfest.
Mein Umfeld ist seit über 5 Jahren komplett in festen Beziehungen. Meist mit der zweiten oder dritten festen Beziehung. Manche hatten eine "wilde Phase", aber dies gabs nur im Alter so zwischen 16 und 21. Danach wurden selbst die größten "Abenteurer" sesshaft.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231

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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Tania » Dienstag 22. Januar 2019, 21:39

desigual hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 18:40
Michael Knight hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 22:51
Wenn es in fünf Jahren dreimal hintereinander nicht passt ist es eben schon ein bissl merkwürdig (es sei denn, es war gar nichts längerfristiges gesucht).
Also so eine Aussage ist doch aber etwas merkwürdig in einem Forum wie diesem.
Ich finde, dass so eine Aussage in einem Forum wie diesem durchaus zu erwarten ist. Die Attitude "wenn da nicht von vornherein erkennbar ist, dass ich mit diesem Menschen den Rest unseres Lebens verbringen könnte, lass ich mich auf gar nix ein" ist schließlich ein nicht gerade unbekannter Grund für Beziehungslosigkeit.

Schnöde Normalbürger haben mit höherer Wahrscheinlichkeit schon die Erfahrung gemacht, dass man sich auch mal in auf den ersten Blick inkompatible Menschen verknallen kann, und dass man sich infolgedessen so weit aneinander annähern kann, dass die Popprinzessin und der Metalhead irgendwann trotzdem zusammen vor dem Standesbeamten stehen. Dass die Erfolgwahrscheinlichkeit vielleicht klein ist - aber dass der Erfolg dann so schön sein kann, dass man bereit ist, das Risiko einzugehen. Notfalls auch fünfmal in drei Jahren.

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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 22. Januar 2019, 21:41

Zu einer Beziehung gehören immer (min. 2) Personen. Es ist also falsch, für viele kurze Beziehungen nur einer Person die Schuld zu geben. Kann stimmen, muss aber nicht.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231

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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von desigual » Mittwoch 23. Januar 2019, 19:43

Michael Knight hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 20:38
Ich glaube es ist dieses "sich Ausprobieren" in der Jugend das uns ABs vielleicht etwas abgeht. Jemand mit einigen Beziehungen zwischen 15 und 20 kann durch die gesammelten Erfahrungen eher einschätzen welche Person zu ihm passt und lernt aus seinen Fehlern, die zum Scheitern der Beziehung geführt haben. Irgendwann stellt sich dadurch dann etwas längerfristiges ein, weil die Menschen an Sicherheit gewinnen. Wir müssen uns dieses Wissen erst aneignen.
Ich weiß nicht. Partnersuche ist doch etwas ganz und gar Irrationales. Wenn ich wen kennenlerne, ihn mag und er mich nach einem Date fragt, mich dabei küsst, mache ich doch voller Freude mit - auch wenn ich aus Erfahrung und gesundem Menschenverstand ahne, dass wir eigentlich wegen äußerer Umstände (Entfernung, Lebensverhältnisse, z. B. bereits vorhandene Kinder, ...) nicht zusammenpassen.
Anders natürlich bei der online Partnersuche - da sortiere ich alle, die mehr als eine Dreiviertelautostunde weit wegwohnen, Kinder haben oder sonst irgendwie kompliziert wirken, aus.
Trotzdem wohnt der letzte Mann, in den ich verliebt war, fast 1,5 Stunden von mir entfernt, hat ein Kind und einen Job, der gleich mal zwei Stunden von mir entfernt ist und hat auch sonst ziemlich andere Lebenserfahrungen gemacht als ich. Ich wusste von vornherein, dass es kompliziert sein würde und dass es deshalb vielleicht nicht klappt - auch wenn wir sonst echt gut zusammenpassen. Wir haben es probiert, es hat nicht geklappt, mich einiges an Kummer gekostet. Aber es war so eine wunderbare Zeit, die würde ich nicht missen wollen.
Und wenn jetzt wieder ein Vater, der zu weit zum täglichen Pendeln wegwohnt, daherkäme und ich würde mich wohl fühlen mit ihm, er würde mir gefallen und wir würden uns glücklich machen - da sag ich doch nicht "Ach nee, gefühlt bist du zwar so was wie meine große Liebe, aber nein, es hat ja schon mal mit einem wie dir nicht geklappt; besser nicht, da bleib ich lieber allein und warte auf Mr. Perfect, der vielleicht in zehn Jahren kommt."

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Michael Knight
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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Michael Knight » Mittwoch 23. Januar 2019, 21:59

desigual hat geschrieben:
Mittwoch 23. Januar 2019, 19:43
Michael Knight hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 20:38
Ich glaube es ist dieses "sich Ausprobieren" in der Jugend das uns ABs vielleicht etwas abgeht. Jemand mit einigen Beziehungen zwischen 15 und 20 kann durch die gesammelten Erfahrungen eher einschätzen welche Person zu ihm passt und lernt aus seinen Fehlern, die zum Scheitern der Beziehung geführt haben. Irgendwann stellt sich dadurch dann etwas längerfristiges ein, weil die Menschen an Sicherheit gewinnen. Wir müssen uns dieses Wissen erst aneignen.
Ich weiß nicht. Partnersuche ist doch etwas ganz und gar Irrationales. Wenn ich wen kennenlerne, ihn mag und er mich nach einem Date fragt, mich dabei küsst, mache ich doch voller Freude mit - auch wenn ich aus Erfahrung und gesundem Menschenverstand ahne, dass wir eigentlich wegen äußerer Umstände (Entfernung, Lebensverhältnisse, z. B. bereits vorhandene Kinder, ...) nicht zusammenpassen.
Anders natürlich bei der online Partnersuche - da sortiere ich alle, die mehr als eine Dreiviertelautostunde weit wegwohnen, Kinder haben oder sonst irgendwie kompliziert wirken, aus.
Trotzdem wohnt der letzte Mann, in den ich verliebt war, fast 1,5 Stunden von mir entfernt, hat ein Kind und einen Job, der gleich mal zwei Stunden von mir entfernt ist und hat auch sonst ziemlich andere Lebenserfahrungen gemacht als ich. Ich wusste von vornherein, dass es kompliziert sein würde und dass es deshalb vielleicht nicht klappt - auch wenn wir sonst echt gut zusammenpassen. Wir haben es probiert, es hat nicht geklappt, mich einiges an Kummer gekostet. Aber es war so eine wunderbare Zeit, die würde ich nicht missen wollen.
Und wenn jetzt wieder ein Vater, der zu weit zum täglichen Pendeln wegwohnt, daherkäme und ich würde mich wohl fühlen mit ihm, er würde mir gefallen und wir würden uns glücklich machen - da sag ich doch nicht "Ach nee, gefühlt bist du zwar so was wie meine große Liebe, aber nein, es hat ja schon mal mit einem wie dir nicht geklappt; besser nicht, da bleib ich lieber allein und warte auf Mr. Perfect, der vielleicht in zehn Jahren kommt."
Natürlich hast du da recht, wenn du so an die Sache rangehst und es mit ihm versuchst. Oft stellen sich die vermeintlich unüberwindlichen Hindernisse in der Praxis dann als gar nicht so schlimm heraus. Sollte es dann doch nicht funktionieren, hatte man ja wie du es beschreibst trotzdem eine schöne Zeit. Außerdem tritt dann meiner Meinung nach schon ein gewisser Lerneffekt auf. Wenn man nochmals in einer Beziehung mit komplizierten Rahmenbedingungen landet, weiß man vielleicht eher mit diesen umzugehen. Vielleicht wird man als Konsequenz in der nächsten Beziehung versuchen mehr oder weniger Kompromisse einzugehen, stärker auf die eigenen Bedürfnisse zu schauen, schneller an der Pendelsituation was ändern etc... Man weiß ja in der Regel woran die Beziehung gescheitert ist und wird versuchen, diese Fehler nicht zu wiederholen.

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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Mediin » Donnerstag 24. Januar 2019, 05:19

Patti hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 19:29
Gestern habe ich wieder mit einem Kumpel geschrieben. Bis vor 2 Monaten hatte er eine Freundin, doch jetzt schrieb er das er wieder eine neue Frau kennengelernt hat. Ein andere wiederrum hatte in den 5 Jahren wo ich Single bin 3 lange Beziehungen. Ich weiß langsam nichtmehr weiter. Ich lerne keine kennen, weder auf der Arbeit, sonstnoch wo. Und ich war früher oft aus und auch in einem Verein. Was denkt ihr euch dabei, wenn eure Freunde immer Beziehungen haen und Damen kennenlernen???
Da ich keine Freunde habe, kann ich mir dazu auch nichts denken. Offensichtlich wirkst du auf Frauen aber einfach nicht attraktiv. Das geht hier den meisten Männern so.
Doggo hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 16:06
Ständig eine neue Freundin zu haben spricht auch nicht gerade mal von tadelloser Beziehungsfähigkeit auch wenn es natürlich diverse Gründe gibt wieso man ständig einen neuen Partner hat. Kommt aber auch drauf an ob man eine sehr offene Beziehung führt, usw.
Wenn Blinde von der Farbe reden ...
Kalypso hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 15:35
Ein andere wiederrum hatte in den 5 Jahren wo ich Single bin 3 lange Beziehungen.

In 5 Jahren kann man doch 3 Beziehungen gehabt haben. :gruebel:
Ehrlichgesagt finde ich, dass das völlig im Rahmen ist.
Wir reden hier von AB-Männern.

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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Kalypso » Donnerstag 24. Januar 2019, 06:54

Mediin hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 05:19
Kalypso hat geschrieben:
Montag 21. Januar 2019, 15:35

Ein andere wiederrum hatte in den 5 Jahren wo ich Single bin 3 lange Beziehungen.

In 5 Jahren kann man doch 3 Beziehungen gehabt haben. :gruebel:
Ehrlichgesagt finde ich, dass das völlig im Rahmen ist.
Wir reden hier von AB-Männern.
Mediin, ich habe zwei Anmerkungen zu deinem Beitrag.
Erstens hast du mich falsch zitiert (das kursiv geschriebene ist nicht von mir) und zweitens geht es nicht um AB-Männer, sondern um das Beispiel aus seinem Umfeld, dass der TE hier beschrieben hat.
'Cause we're the masters of our own fate
We're the captains of our own souls
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But I'm a super girl
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Re: Andere Kumpels haben ständig Frauen - was denkt ihr euch dabei?

Beitrag von Seb-X » Sonntag 3. Februar 2019, 23:09

Kalypso hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 06:54
Erstens hast du mich falsch zitiert (das kursiv geschriebene ist nicht von mir) und zweitens geht es nicht um AB-Männer, sondern um das Beispiel aus seinem Umfeld, dass der TE hier beschrieben hat.
Ich denke, dass es eindeutig auch darum geht, wie so was auf AB-Männer wirkt.
"Wenn man aus einem protestantischen Land kommt, ist man immer etwas beschämt, wenn man bei der Arbeit nicht gelitten hat." (Lars von Trier)

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