Meine Borderlinererfahrung

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von RadioOperator » Dienstag 29. Januar 2019, 19:21

Stabil hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 18:46
RadioOperator hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 18:12
Stabil hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 16:54
Ja, Fachpersonal erkennt man daran, des es keine Ferndiagnosen erstellt. ;)
.....es sei, der Chef verlangt es ausdrücklich. :(
Ich weiss jetzt nicht, worauf du hinauswillst, aber gegen solche "Chefs" kann sich FACHpersonal schon durchsetzen.

73
Es gibt in wohl jeder Branche Gefälligkeitsgutachten. Und dabei werden dann auch mal "Ferndiagnosen" gestellt.
Gegen Seilschaften ist es schwer und gefährlich anzugehen. Durchsetzten kann einen zu leicht "verbrennen". Dann besser die Flucht.

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von Clochard » Dienstag 29. Januar 2019, 21:29

Ferndiagnosen sind nicht automatisch falsch. Genau wie Vorurteile.

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 29. Januar 2019, 23:00

Ja, vor allem wenn Beschreibungen offensichtlich und eindeutig genug sind.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von Stabil » Donnerstag 31. Januar 2019, 08:52

RadioOperator hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 19:21
Stabil hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 18:46
RadioOperator hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 18:12


.....es sei, der Chef verlangt es ausdrücklich. :(
Ich weiss jetzt nicht, worauf du hinauswillst, aber gegen solche "Chefs" kann sich FACHpersonal schon durchsetzen.

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Es gibt in wohl jeder Branche Gefälligkeitsgutachten. Und dabei werden dann auch mal "Ferndiagnosen" gestellt.
Gegen Seilschaften ist es schwer und gefährlich anzugehen. Durchsetzten kann einen zu leicht "verbrennen". Dann besser die Flucht.

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Auch wenn das manchmal zutrifft. Wer da keinen Weg findet, sich ab zu grenzen, hat seine Seriositât verspielt.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von AB-Wagen » Donnerstag 7. Februar 2019, 14:36

Ein seriöses Video zum Thema:

https://m.youtube.com/watch?v=uvBWI6t_108

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 11. Februar 2019, 23:46

AB-Wagen hat geschrieben:
Donnerstag 7. Februar 2019, 14:36
Ein seriöses Video zum Thema:

https://m.youtube.com/watch?v=uvBWI6t_108
Schon der Name des Uploaders bei Youtube zeugt eindeutig davon, dass das "seriös" Ironie ist.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von AB-Wagen » Dienstag 12. Februar 2019, 14:03

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 11. Februar 2019, 23:46
AB-Wagen hat geschrieben:
Donnerstag 7. Februar 2019, 14:36
Ein seriöses Video zum Thema:

https://m.youtube.com/watch?v=uvBWI6t_108
Schon der Name des Uploaders bei Youtube zeugt eindeutig davon, dass das "seriös" Ironie ist.
Der Typ hat Psychologie studiert und lehnt heute Pickup ab, da zu unauthentisch.

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 12. Februar 2019, 18:16

AB-Wagen hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 14:03
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 11. Februar 2019, 23:46
AB-Wagen hat geschrieben:
Donnerstag 7. Februar 2019, 14:36
Ein seriöses Video zum Thema:

https://m.youtube.com/watch?v=uvBWI6t_108
Schon der Name des Uploaders bei Youtube zeugt eindeutig davon, dass das "seriös" Ironie ist.
Der Typ hat Psychologie studiert und lehnt heute Pickup ab, da zu unauthentisch.
Habe seinen Mitstudenten von der medizinischen Fakultät gefunden: https://www.youtube.com/user/drhittich :D
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von AB-Wagen » Dienstag 12. Februar 2019, 18:59

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 18:16
AB-Wagen hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 14:03
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 11. Februar 2019, 23:46

Schon der Name des Uploaders bei Youtube zeugt eindeutig davon, dass das "seriös" Ironie ist.
Der Typ hat Psychologie studiert und lehnt heute Pickup ab, da zu unauthentisch.
Habe seinen Mitstudenten von der medizinischen Fakultät gefunden: https://www.youtube.com/user/drhittich :D
Was hat Dr. Hittich jetzt mit Borderline zu tun? Außerdem hat Mateo Diem an der Sigmund-Freud-Uni in Wien studiert und dort kann man kein Biochemie studieren, welches Dr. Hittich studiert hat. Er kann gar kein Kommilitone von Mateo Diem sein.

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von Birds_of_Color » Mittwoch 13. Februar 2019, 12:01

Schade, dass in diesem Thread oft so abwertend und mit Hilfe einiger Klischees über Borderline geredet wird. Spiegelt aber leider die generelle Meinung über diese Störung wieder. Oft mit der traurigen Empfehlung, sich von ihnen auf romantischer Ebene fernzuhalten oder ihnen jegliche Beziehungstauglichkeit abzusprechen. Auch (oder gerade) Borderliner wollen nicht alleine sein.
Ich bin froh um jeden, der das offener und respektvoller bewertet.

Vielleicht würde es schon helfen, wenn man sich klar macht, dass jeder Mensch immer noch einzigartig ist und nur weil sich Menschen eine Störung teilen, sie noch lange nicht der gleiche Mensch sind.

Mich würd mal interessieren, wie viele hier aus dem Forum selbst Borderline haben, aber wahrscheinlich ist die Anzahl verschwindend gering.

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von Kief » Mittwoch 13. Februar 2019, 14:17

Birds_of_Color hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 12:01
Auch (oder gerade) Borderliner wollen nicht alleine sein.
Ich bin froh um jeden, der das offener und respektvoller bewertet.

Vielleicht würde es schon helfen, wenn man sich klar macht, dass jeder Mensch immer noch einzigartig ist und nur weil sich Menschen eine Störung teilen, sie noch lange nicht der gleiche Mensch sind.
Die Frage ist doch, wie ich eine Beziehung fuehren kann, ohne dass man einander kaputtmacht.

Ich finde es sinnvoll, jedem eine Chance zu geben.
Aber ich habe deshalb noch lange nicht die Kompetenz, fuer jeden Menschen und jede Diagnose genug Erfahrung zu haben, um mit allem passend umgehen zu koennen.

Wenn ich also gemaess Deinem Wunsch in Betracht ziehe, mich auf Borderliner einzulassen,
wie wuerde derlei denn funktionieren?
Was sind Vorraussetzungen, was ist hilfreich? Wo muss man sich abgrenzen koennen, womit muss man umgehen koennen?
(Ich stelle diese Frage deshalb so allgemein, weil ich nichtmal genau weiss, was die Diagnose ausmacht.)


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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von Oxymoron » Mittwoch 13. Februar 2019, 17:13

Birds_of_Color hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 12:01
Schade, dass in diesem Thread oft so abwertend und mit Hilfe einiger Klischees über Borderline geredet wird. Spiegelt aber leider die generelle Meinung über diese Störung wieder. Oft mit der traurigen Empfehlung, sich von ihnen auf romantischer Ebene fernzuhalten oder ihnen jegliche Beziehungstauglichkeit abzusprechen. Auch (oder gerade) Borderliner wollen nicht alleine sein.
Ich bin froh um jeden, der das offener und respektvoller bewertet.

Vielleicht würde es schon helfen, wenn man sich klar macht, dass jeder Mensch immer noch einzigartig ist und nur weil sich Menschen eine Störung teilen, sie noch lange nicht der gleiche Mensch sind.

Mich würd mal interessieren, wie viele hier aus dem Forum selbst Borderline haben, aber wahrscheinlich ist die Anzahl verschwindend gering.
Das Leben ist halt nicht fair. Ich würde jedem empfehlen sofort reißaus zu nehmen, wenn man Anzeichen für diese Diagnose bei jemand Anderen wahrnimmt. Da kann man noch so liebevoll sein, irgendwann wird man fallen gelassen. Es ist völlig egal, man ist dann für die Person nichts mehr wert.

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von Nell The Sentinel » Mittwoch 13. Februar 2019, 17:29

Oxymoron hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 17:13
Das Leben ist halt nicht fair. Ich würde jedem empfehlen sofort reißaus zu nehmen, wenn man Anzeichen für diese Diagnose bei jemand Anderen wahrnimmt. Da kann man noch so liebevoll sein, irgendwann wird man fallen gelassen. Es ist völlig egal, man ist dann für die Person nichts mehr wert.
Würdest du bitte damit aufhören alle über einen Kamm zu scheren, nur weil du ein paar schlechte Erfahrungen gemacht hast?
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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 13. Februar 2019, 18:28

AB-Wagen hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 18:59
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 18:16
AB-Wagen hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 14:03


Der Typ hat Psychologie studiert und lehnt heute Pickup ab, da zu unauthentisch.
Habe seinen Mitstudenten von der medizinischen Fakultät gefunden: https://www.youtube.com/user/drhittich :D
Was hat Dr. Hittich jetzt mit Borderline zu tun? Außerdem hat Mateo Diem an der Sigmund-Freud-Uni in Wien studiert und dort kann man kein Biochemie studieren, welches Dr. Hittich studiert hat. Er kann gar kein Kommilitone von Mateo Diem sein.
Du hast nicht verstanden, was der Gag war.
Dr. Hittichs "Gesundheitsprodukte" haben mit dem Ersteller deiner Flirt-Schule und dem abstrusen Fettlogik-Buch (wer ernsthaft abnehmen will: fragt bei der Krankenkassen nach Abnehmkursen und Ernährungsberatung, aber lest nicht sowas, gilt für die meisten solcher Bücher) eins gemeinsam: eine sehr zweifelhafte Seriosität. Aber solange genug Leute drauf reinfallen, machen sie weiter.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Meine Borderlinererfahrung

Beitrag von Stabil » Mittwoch 13. Februar 2019, 19:39

Oxymoron hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 17:13
Das Leben ist halt nicht fair. Ich würde jedem empfehlen sofort reißaus zu nehmen, wenn man Anzeichen für diese Diagnose bei jemand Anderen wahrnimmt. Da kann man noch so liebevoll sein, irgendwann wird man fallen gelassen. Es ist völlig egal, man ist dann für die Person nichts mehr wert.
Nell The Sentinel hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 17:29
Würdest du bitte damit aufhören alle über einen Kamm zu scheren, nur weil du ein paar schlechte Erfahrungen gemacht hast?
Ja, diese Verallgemeinerungen sind wertlos.

Abar allgemein zum Thema:
Ich war mal mit einer Frau zusammen, wo ich auf die harte Tour erfahren musste, dass diese Liebe für uns nicht lebbar ist. Ich trennte mich, um weitere Katastrophen zu vermeiden. Im Nachhinein deutet für mich alles auf BL - artiges Erleben bei ihr hin. Ob je eine Diagnose erstellt wurde, weiss ich nicht. Vergleichbares habe ich weder vorher noch nachher erlebt. Ich bin ihr nicht böse.

Heute würde ich vieles anders machen und ich schliesse nicht aus, dass ich mit einer Frau, die daran leidet, Beziehung leben könnte. Es kann auch, so wie mit jeder anderen Person auch scheitern.

Wer es schwer hat im Leben, mit dem oder mit der ist es schwer, Beziehung zu leben. Das, was der Partner mit macht, ist aber zunächst nur ein schwächeres Abbild dessen, was die betroffene Person selbst mit macht. Wenn der Partner mit den Gegebenheiten durch die Krankheit nicht gut umgehen kann, kann sich seine Situation noch beträchtlich verschlimmern.

Das ist aber beispielsweise bei Depression ganz gleich, wie bei BL.

Im Internet hab ich eine Frau mit der Diagnose BL kennen gelernt. Sie ist verheiratet und hat ein Kind. Von ihr habe ich viel gelernt. Bewundernswert, wie sie ihr Leben meistert. Beziehung ist offensichtlich möglich.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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