Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

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Mr_B
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Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Mr_B » Montag 28. Januar 2019, 22:47

Moin zusammen,

Da wir gerade Vorstellungsrunde haben schliesse ich mich mal an. Ü40 und noch Stammleser des allerersten AB Forums, mittlerweile würde ich mich nicht mehr als AB sehen, auch wenn ich Single bin. Hatte mit 37 meine erste richtige Beziehung und seitdem einiges an Erfahrungen gesammelt. Rückblickend wundert es mich fast wie schwer ich mich früher mit dem Thema getan habe (und es manchmal heute noch tue). Hier mal ein paar Gedanken/Tips an die (M)ABs um nicht wie ich bis Ende dreissig warten zu müssen. Hoffe dass nicht alles davon schon mal geschrieben wurde, habe nicht im Archiv recherchiert.

Ich denke bei der Partnersuche ist es erfolgsversprechender eine grosse Anzahl Frauen anzusprechen als alle Bemühungen auf eine einzige Frau auszurichten und hier die perfekte Eroberung zu versuchen. Geht meist schief. Ich würde jedem AB empfehlen erst einmal Erfahrungen zu sammeln und Sicherheit zu bekommen.

Um eine Vorstellung der Statistik zu geben: Ich habe in den letzten 10 Jahren etwa 200 Frauen angesprochen, davon waren 190 Körbe. Bei 10 hat es für einen schönen abend oder mehr gereicht, bei 3 hat sich eine Affaire oder eine kurze Beziehung entwickelt. Es sei dazu gesagt, dass ich weder von Frauen als unattraktiv angesehen werden noch dass ich nur Topmodels anspräche. Es ist eine relativ normale Statistik, ich habe Freunde die mehr Körbe bekommen. Und dass es manchmal auf Affairen oder ONS hinauslief war meistens von Seiten der Damen, ich hätte oft auch zu was festerem nicht nein gesagt.

Als schüchterner Mann findet man alle möglichen Ausreden, um das Ansprechen zu vermeiden. Die beliebteste davon ist sich einzureden dass es aufdringlich oder unangemessen sei. Das ist es nicht. Eine Frau, insbesondere eine, die Signale sendet, nicht anzusprechen kommuniziert ihr: "du bist es nicht wert das Risiko einzugehen". Nicht ansprechen ist also eher unangemessen und beleidigend und trifft vor allem die falschen.
Mir ist bewusst dass das sehr leicht gesagt ist und sehr schwer umgesetzt. Aber es ist machbar. Ich war früher extrem schüchtern bis an die Grenze der Sozialphobie, regelmässige Übung macht da viel aus.

Und noch ein Punkt, der sicher streitbar ist: Ich würde MABs tendenziell eher empfehlen die ersten Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Es gibt Länder in denen Frauen flirtwilliger und offener sind als in Deutschland und der Anteil der Single-Frauen ist oft höher. Das mag nicht gelten wenn man in einer Stadt wie München oder Hamburg wohnt, in denen es relativ viele weibliche Singles gibt. So oder so ist man im Ausland auch etwas mutiger und in einer fremden Sprache kann man sich eher mal ungeschickt ausdrücken oder im Gespräch gerade nicht mehr weiter wissen. Man bekommt dort eine Art Exotenbonus. Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten, die ich füher viel zu wenig genutzt habe. Singlereisen (sehr empfehlenswert), Singleparties, Arbeit in wohltätigen Organisationen usw. Rückblickend hätte ich gerade in jungen Jahren noch deutlich mehr machen können.

Vielleicht ist für den ein oder anderen was hilfreiches dabei, wie gesagt ein sicheres Erfolgsrezept habe ich auch noch nicht gefunden.

Gruesse,

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Volta » Montag 28. Januar 2019, 23:00

Was denn für Signale?

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Ninja Turtle » Montag 28. Januar 2019, 23:38

Mr_B hat geschrieben:
Montag 28. Januar 2019, 22:47
Und noch ein Punkt, der sicher streitbar ist: Ich würde MABs tendenziell eher empfehlen die ersten Erfahrungen im Ausland zu sammeln.
Hast du da konkrete Länder im Blick oder einfach generell?
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Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von John McClane » Dienstag 29. Januar 2019, 00:19

Was für eine Meinung hast du über cold approaches? Und die 200 Frauen, die du angesprochen hattest, war das im Alltag oder abends in den Bars, Kneipen, Discos etc.? Es ist mMn schwieriger und wirkt irgendwie unattraktiv, wenn man(n) alleine loszieht und durch party locations streift oder am Tresen sitzt; man(n) wirkt eher sozialer und weniger creepy, wenn man sich mit jemanden unterhält und nebenher die Umgebung nach interessanten Frauen abcheckt usw.
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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von fredstiller » Dienstag 29. Januar 2019, 00:43

Mr_B hat geschrieben:
Montag 28. Januar 2019, 22:47
Hier mal ein paar Gedanken/Tips an die (M)ABs um nicht wie ich bis Ende dreissig warten zu müssen. Hoffe dass nicht alles davon schon mal geschrieben wurde
Im freundlichen Pickup-Forum um die Ecke.
Ninja Turtle hat geschrieben:
Montag 28. Januar 2019, 23:38
Hast du da konkrete Länder im Blick oder einfach generell?
Es gibt „übliche Verdächtige“ mehr oder weniger empfehlenswerte Länder.

Wesentlicher Faktor scheint mir aber auch, dass man sich für die Kultur „begeistern“ kann und die Sprache spricht. Auch wenn man letzteres, also mangelnde Sprachkenntnisse, in „ärmeren“ Ländern vielleicht durch relativen Wohlstand kompensieren kann.

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von John McClane » Dienstag 29. Januar 2019, 01:10

fredstiller hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 00:43
Auch wenn man letzteres, also mangelnde Sprachkenntnisse, in „ärmeren“ Ländern vielleicht durch relativen Wohlstand kompensieren kann.
Joa, aber in der Regel, will man(n) weder hüben noch drüben wegen Wohlstand Frauen anziehen und geliebt werden.
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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Gilbert » Dienstag 29. Januar 2019, 01:34

John McClane hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 01:10
fredstiller hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 00:43
Auch wenn man letzteres, also mangelnde Sprachkenntnisse, in „ärmeren“ Ländern vielleicht durch relativen Wohlstand kompensieren kann.
Joa, aber in der Regel, will man(n) weder hüben noch drüben wegen Wohlstand Frauen anziehen und geliebt werden.
Da kannst Du gar nicht viel gegen machen. Wir leben nun mal in einem der wohlhabenden Länder weltweit und sind für viele Menschen, die es in anderen Ländern nicht so gut haben, in gewisser Weise auch ein Objekt der Begierde. Damit sollte man klarkommen.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Cornerback » Dienstag 29. Januar 2019, 02:09

Ich habs früher so ähnlich versucht, "erstmal das Ansprechen/Flirten üben". Irgendwann gab ich es aber auf, weil ich Misserfolge nicht mehr verarbeiten konnte und alles eher schwerer wurde. Einerseits waren da die Selbstzweifel: "Meine Makel machen mich häßlich, ich bin vom Verhalten/Auftreten her irgendwie awkward". Ich hatte echt selten das Gefühl, dass sich eine mal wirklich freute von mir angesprochen worden zu sein, wobei ich umgekehrt auch nie wirklich schroff abgewiesen wurde. Ansonsten war es auch nicht so, dass Frauen mir irgendwelche Signale sendeten oder sich gar um mich bemühten. Die Zweifel wurden (vermeintlich?) bestätigt und so prägten sich nach und nach Minderwertigkeitskomplexe aus, was alles natürlich noch schwerer machte. Und dafür brauchte es gar nicht mal soo viele "Fehlversuche". :?
Vielleicht habe ich zu klare Reaktionen erwartet, oder ich war bei der Auswahl der Frauen zu "ambitioniert", oder es war einfach nur Pech. Oder ich bin wirklich ein hoffnungsloser Fall. Aber wenn ich es nochmal versuchen würde, dann wüsste ich auch nicht, wie ich das dann wieder aufnehme.
Man kann sich natürlich bewusst irgendwas "einreden", hab ich auch versucht, aber wenn man nicht ganz dran glaubt und die "Saat des Zweifels" schon da ist, dann bringt es nichts. Ich sehe einfach nicht wie man Fehlversuche einigermaßen neutral rationalisieren und verarbeiten kann, wenn Erfolge ausbleiben.

Das zweite Problem: Das Ansprechen selbst kostete zwar immer einiges an Überwindung, allerdings kam das größere Problem für mich erst danach: Die Gesprächsführung; nachdem der Einstieg abgehandelt war, kam meistens nicht viel zurück. Meist konnte ich dann das Gespräch nicht mehr lange am laufen halten und die Wege trennten sich, sobald einer das peinliche Schweigen nicht mehr aushielt. Man kann sich dann zwar vorher Themen o.ä. überlegen, aber das verschiebt das Problem nur und führte auch nicht dazu, das Gespräch ingesamt auf eine "natürliche" Ebene zu bringen. Mit den Erfahrungen ist die Überwindung fürs reine Ansprechen dann auch eher größer geworden.

Ich könnte mir zwar durchaus vorstellen, nochmal bewusst und gezielt Anzusprechen, allerdings wäre die Voraussetzung, dass ich mit mir ins Reine gekommen bin und im Idealfall schon allgemein einen "besseren Draht" zu Frauen entwickelt hätte.

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von knopper » Dienstag 29. Januar 2019, 11:54

Gilbert hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 01:34
Da kannst Du gar nicht viel gegen machen. Wir leben nun mal in einem der wohlhabenden Länder weltweit und sind für viele Menschen, die es in anderen Ländern nicht so gut haben, in gewisser Weise auch ein Objekt der Begierde. Damit sollte man klarkommen.
ja ist ganz einfach so..... ich meine allein schon die Verhältnisse. Schon wenn du einer aus Osteuropa erzählst "ho ho ho ich habe 1,7 k netto im Monat", was ja hierzulande schon fast als wenig gilt, dann ist das für die wohl wie ein Lottogewinn. So bei Durchschnittsgehältern jenseits der 1000 Euro....brutto wie gesagt!
Nun ja und wenn man dann noch ferner "schweift" siehts nochmal ganz anders aus....das ist ein absolut hohes Ross auf dem wir hier leben. Noch nie war der Luxus und Überfluss hierzulande größer, sage ich ja immer wieder.
So richtig halt nachdem Deutschland wieder eins ist, also seit 1990 bzw. ja eher die letzten 10 Jahre.

Ist vielen nicht bewusst, sondern es wird gern mal auf hohem Niveau gejammert. :D

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Gatem » Dienstag 29. Januar 2019, 12:22

knopper hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 11:54
ja ist ganz einfach so..... ich meine allein schon die Verhältnisse. Schon wenn du einer aus Osteuropa erzählst "ho ho ho ich habe 1,7 k netto im Monat", was ja hierzulande schon fast als wenig gilt, dann ist das für die wohl wie ein Lottogewinn. So bei Durchschnittsgehältern jenseits der 1000 Euro....brutto wie gesagt!
Ob es wenig ist oder nicht, hängt aber auch stark von der jeweiligen Region (innerhalb Deutschlands) ab.
In eher ländlicher geprägten Gebieten ist so ein Betrag doch absolut normal bis gut, während man in den größeren Städten damit kaum was reißen könnte.
Insofern gibt es die geografischen Unterschiede nicht nur länderübergreifend, sondern auch innerhalb der Länder.
Wird sich so vermutlich auch nicht nur auf die wirtschaftliche Verhältnisse einer Person beziehen.

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Ferienhaus » Dienstag 29. Januar 2019, 12:30

John McClane hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 00:19
Was für eine Meinung hast du über cold approaches? Und die 200 Frauen, die du angesprochen hattest, war das im Alltag oder abends in den Bars, Kneipen, Discos etc.? Es ist mMn schwieriger und wirkt irgendwie unattraktiv, wenn man(n) alleine loszieht und durch party locations streift oder am Tresen sitzt; man(n) wirkt eher sozialer und weniger creepy, wenn man sich mit jemanden unterhält und nebenher die Umgebung nach interessanten Frauen abcheckt usw.
Also bei Barney Stinson hat das immer geklappt... :roll:

(Sogar in absurdesten Situationen... ;) )

https://www.youtube.com/watch?v=nB8DhJaaf_4

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Mr_B » Dienstag 29. Januar 2019, 22:09

Volta hat geschrieben:
Montag 28. Januar 2019, 23:00
Was denn für Signale?
Das klassische Signal ist längerer Blickkontakt. Dabei auch noch lächeln trauen sich die wenigsten Frauen (und auch viele Männer nicht, einschliesslich mir).

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Mr_B » Dienstag 29. Januar 2019, 22:15

Ninja Turtle hat geschrieben:
Montag 28. Januar 2019, 23:38
Mr_B hat geschrieben:
Montag 28. Januar 2019, 22:47
Und noch ein Punkt, der sicher streitbar ist: Ich würde MABs tendenziell eher empfehlen die ersten Erfahrungen im Ausland zu sammeln.
Hast du da konkrete Länder im Blick oder einfach generell?
Das kommt natürlich auf persönliche Vorlieben und Sprachkenntnisse an. Beispiele sind Kolumbien, Venezuela (OK, mittlerweile schwierig), Brasilien, Argentinien, Polen, Ukraine. Eigentlich überall dort, wo es mehr Frauen als Männer gibt oder zumindest gleich viel ist es etwas einfacher.

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Mr_B » Dienstag 29. Januar 2019, 22:24

John McClane hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 00:19
Was für eine Meinung hast du über cold approaches? Und die 200 Frauen, die du angesprochen hattest, war das im Alltag oder abends in den Bars, Kneipen, Discos etc.? Es ist mMn schwieriger und wirkt irgendwie unattraktiv, wenn man(n) alleine loszieht und durch party locations streift oder am Tresen sitzt; man(n) wirkt eher sozialer und weniger creepy, wenn man sich mit jemanden unterhält und nebenher die Umgebung nach interessanten Frauen abcheckt usw.
Das stimmt. Ich war oft mit einem Freund unterwegs, der auch auf der Suche war. Wir sind viel gemeinsam zum Tanzen gegangen und haben dabei Frauen angesprochen. In Diskos/Bars jemanden ansprechen ist auch nicht so meine Sache, obwohl ich das auch öfter gemacht habe, besonders auf Single-Parties, da bekommt man in der Regel freundliche, offene Reaktionen.

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Mr_B » Dienstag 29. Januar 2019, 22:38

John McClane hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 01:10
fredstiller hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 00:43
Auch wenn man letzteres, also mangelnde Sprachkenntnisse, in „ärmeren“ Ländern vielleicht durch relativen Wohlstand kompensieren kann.
Joa, aber in der Regel, will man(n) weder hüben noch drüben wegen Wohlstand Frauen anziehen und geliebt werden.
Kann ich für Lateinamerika nicht bestätigen. Ich habe 9 Monate dort verbracht und kaum eine Frau kennengelernt, die an Geld interessiert gewesen wäre. Ist am ehesten in Kolumbien (Medellin z. B.) ein Thema.

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Mr_B » Dienstag 29. Januar 2019, 23:00

Cornerback hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 02:09
...
Ansonsten war es auch nicht so, dass Frauen mir irgendwelche Signale sendeten oder sich gar um mich bemühten. Die Zweifel wurden (vermeintlich?) bestätigt und so prägten sich nach und nach Minderwertigkeitskomplexe aus, was alles natürlich noch schwerer machte.

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Ja, beide Problem kennen vermutlich die meisten hier. Vorher Themen überlegen hilft aber schon. Es erwartet keine Frau einen Alleinunterhalter, sie wird auch wenn sie Interesse hat das Gespräch am laufen halten. Daher ist es aber wichtig selber anzusprechen, dafür bekommt man von den meisten Frauen einen Bonus.

Was das Signale bekommen angeht hängt das sehr von der Ausstrahlung, der Körperhaltung und auch des Körperbaus ab, weniger (aber natürlich auch) vom Aussehen. Erstere hängen natürlich von der Grundstimmung ab, deshalb der Ratschlag mit dem Ausland. Dort sind die Karten wieder neu gemischt und gerade in Südamerika flirtet man mehr als hier und für Frauen ist es eher was positives wenn sie angeflirtet werden (auch wenn sie kein Interesse haben). Das Frauen genervt sind wenn sie angeflirtet werden ist dort eher selten.

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Gatem » Dienstag 29. Januar 2019, 23:06

Mr_B hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 22:09
Volta hat geschrieben:
Montag 28. Januar 2019, 23:00
Was denn für Signale?
Das klassische Signal ist längerer Blickkontakt. Dabei auch noch lächeln trauen sich die wenigsten Frauen (und auch viele Männer nicht, einschliesslich mir).
Wo beginnt denn „länger“ und was ist nur ein normaler Blick?
Und woher weiß man, ob es sich nicht einfach nur um ein „die merkwürdigste/bedrohlichste Person im Auge behalten“ handelt?

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von Kief » Dienstag 29. Januar 2019, 23:44

Gatem hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 23:06
Und woher weiß man, ob es sich nicht einfach nur um ein „die merkwürdigste/bedrohlichste Person im Auge behalten“ handelt?
Anhand der Mundwinkel.

Merkel oder Delphin waeren da so die Extrembeispiele ...


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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von knopper » Mittwoch 30. Januar 2019, 10:29

Mr_B hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 22:38
Ist am ehesten in Kolumbien (Medellin z. B.) ein Thema.
oha, das hört sich mutig an. Da warst du auch?
Aber ich glaube das ist ja nicht mehr so oder?

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Re: Vorstellung/Rückblick auf AB Zeit

Beitrag von John McClane » Mittwoch 30. Januar 2019, 13:53

Ich war mal vor Jahren in einem dieser "Müller"-Läden. Meine Mutter hatte an dem Tag Geburtstag, ich hatte im Supermarkt eine Torte gekauft und wollte bei "Müller" nur noch zwei Kerzen in Form von Zahlen kaufen (eine 5 und eine 1, weil meine Mom 51 wurde). Da sehe ich diese sehr schöne Angestellte und frage sie, ob und wo sie sowas haben; sie wirkte sympathisch und lächelte auch, sagte was und ging extra eine Etage höher, um zu gucken, ob es die gibt. Ich fragte mich, ob sie das für jeden Kunden getan hätte. Aber man(n) kann es nie wissen, weil freundlich sein, zu ihrem Job gehört. :sadman: Ich hätte trotzdem fragen sollen, ob sie Böcke hat, demnächst n Käffchen oder Cocktailchen avec moi zu trinken. Hätte es ihr wahrscheinlich nicht wirklich übel genommen, wenn sie nein gesagt hätte oder ausgewichen wäre, weil es nicht unwahrscheinlich ist, dass sie einen Freund hatte, oder ich nicht so ganz ihr Typ bin.

Vor drei oder vier Jahren, in einem Copyshop. Ich komme rein und stelle mich nichts ahnend hin und warte bis eine, vermutlich Studentin, bedient wird. Sie steht so rum, spricht paar Worte mit dem Angestellten etc., steht so rum und dreht sich zu mir um und strahlt mich voll an und ich so gedanklich Oh. Ihre nicht minder hübsche Freundin sitzt auf einem bequemen Sessel und blättert in einem Magazin rum. Keine zwei Minuten später, spazieren sie raus und... well... ich hätte was sagen sollen, und überhaupt: ist es nicht attraktiv, wenn man(n) "sich traut" ein Kompliment zu machen? Zu sagen, was man grade denkt? Als sie grade draußen waren, hätte ich, mit den lässigen Schritten eines John Travolta, hinterher gehen, die Tür aufreißen und sagen sollen: Warte(t) mal... ähm... Hi...mir gefällt, was ich da eben drin gesehen habe... -dann würde ich mit den Händen andeuten und vielleicht sagen, dass ich ihr Lächeln, ihre Ausstrahlung meine- du hast bestimmt demnächst großen Durst auf einen leckeres Käffchen oder Cocktailchen etc. ... halt so auf eine locker-lustig-selbstbewusst-Manier eines Terence Hill und sie hätte vielleicht gelächelt und... ich hätte zumindest mit ihr geredet, was auch ein Erfolg gewesen wäre usw. Aber die feige Sau is somewhere deep insinde me...

Meine These ist: wenn eine Frau mich dermaßen anstrahlt, also mit funkelnden Augen und mit bestem Zahnpastalächeln seit es Perlweiss gibt, mit Mundwinkeln von einem Ohr zum anderen, dann muss irgendwas im Busch sein! Ich hoff´s zumindest. Denn, ansonsten müsste sie ja jeden um sie herum so anstrahlen, tut sie aber nicht. Okay, sie kann gut drauf sein und in diesem Augenblick das so zeigen, aber dennoch denke ich mir, hey girl, pack den Flutlichtstrahler ein, wenn das kein Signal an mich sein soll, damit ich mir Jahre später nicht minütlich in den Arsch trete, nicht rausgefunden zu haben, was dir da im Kopf so vorging. Ich glaube, viele sind AB, weil sie einfach zu viel denken und nicht machen. Zähl bis drei und sag Hi, hätte ich machen sollen.
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