Zeitungsbericht

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Ferienhaus
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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Ferienhaus » Samstag 2. Februar 2019, 10:42

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 07:24
RadioOperator hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 01:21

Das wird schwer, das begrifflich zu trennen. Weil begrifflich meint es ja "fast" das gleiche.

Trotzdem mache ich hier mal einen ersten Versuch, dazwischen zu Unterscheiden:

AB als "Absolute Beginners", also "Anfänger" haben aus irgendeinem Grunde verpasst, einen Einstieg in sexuelle Interaktionen zu finden, und suchen nun danach, das verspätet noch hin zu bekommen.

"Incels" als „involuntary celibate“ , also "unfreiwillig zölibatär" bekommen den Kontakt aus irgendwelchen anderen Gründen nicht hin, und entwickeln darum einen Hass auf das andere Geschlecht, weil sie das als bewusste Beleidigung empfinden.

Natürlich überschneiden sich die Gruppen. Ein AB, der es aufs verrecken nicht hinbekommt, könnte dadurch so beschädigt werden, das er zum Incel wird. Aber das Incel werden muss auch bei HC-ABs nicht zwingend stattfinden.
Ein Incel könnte eine AB Vorgeschichte haben, weil das, was ihn zum Incel macht, ihn als "Anfänger" schon zum AB macht. Aber auch das ist nicht zwingend. Er könnte "normal" angefangen haben, und nachträglich irgendein Problem bekommen haben, das ihn zum Incel macht.

Und was ist aber mit Leuten, die zwar Incel im sinne von "unfreiwillig zölibatär" sind, aber trozdem keinen Hass auf Frauen entwickeln?
Wie wird das eigentlich im Amerikanischem Sprachgebrauch unterschieden ? Gibt es da unterschiedliche Begriffe und Abkürzungen für "normale" und solchen "radikalen" "involuntary celibate" ? Bei uns werden ja auch alle als AB bezeichnet egal wieso man AB ist und wie die Einstellung dazu ist. Ist das bei Incel genauso ? Wie werden die Millionen anderen normalen "involuntary celibate" bezeichnet ?
Ich glaube, "Love-Shy" trifft es ganz gut.

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Mediin » Samstag 2. Februar 2019, 11:10

Ein "Incel" ist nach Definition der Urheberin ein jeder Mensch, der innerhalb eines Zeitraumes von 6 Monaten trotz Wunsch danach unfähig ist, eine romantische Beziehung einzugehen. Also fast jeder hier in diesem Forum.

Auf "Incel"-Foren und dem Subreddit "Braincels" wird sich primär darüber ausgelassen, mit welcher Doppelmoral man Männer und Frauen unterschiedlich behandelt. Dies in der Öffentlichkeit anzuprangern wird einem bereits oft als Beweis einer Incel-Persönlichkeit ausgelegt, zementierend, das es zum Mannsein offenbar dazugehört, mit unfairer Behandlung klarzukommen.

Incels sind oft nicht nur Partner- sondern auch freund- und freudlos. Sie sind die Männer, die den Konkurrenzkampf um Status und Frauen verloren haben und darum Zielscheibe viel Spotts geworden sind. In ihrer Einsamkeit haben sie nach Gründen dafür gesucht und eine beachtliche Sammlung wissenschaftlicher Daten zu Biologie, Evolution und Fortpflanzung angesammelt, die es sich zu durchforsten lohnt.

Incels sind hasserfüllt, weil sie auf ihre Antworten zu ihren fehlenden Romanzen die typischen Disney-Märchen zu hören bekommen, dass es nicht aufs Aussehen ankomme, dass man nur "nach draußen" gehen muss, um jemanden zu finden, und dass die eigenen Ansprüche zu hoch sind. Ihre Abneigung richtet sich nicht ausschließlich gegen Frauen, sondern vor allem gegen soviele, die sich über sie lustig machen und weiter Märchen erzählen. Dass ER, der in seinem Amoklauf übrigens mehr Männer als Frauen tötete, selbst in einer Incel-Community aktiv war und sich deswegen radikalisiert hat, ist erstmal nur ein Gerücht. Ich behaupte sogar, sie helfen, Dampf abzulassen.

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Michael Knight » Samstag 2. Februar 2019, 11:29

Mediin hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 11:10
Ein "Incel" ist nach Definition der Urheberin ein jeder Mensch, der innerhalb eines Zeitraumes von 6 Monaten trotz Wunsch danach unfähig ist, eine romantische Beziehung einzugehen. Also fast jeder hier in diesem Forum.

Auf "Incel"-Foren und dem Subreddit "Braincels" wird sich primär darüber ausgelassen, mit welcher Doppelmoral man Männer und Frauen unterschiedlich behandelt. Dies in der Öffentlichkeit anzuprangern wird einem bereits oft als Beweis einer Incel-Persönlichkeit ausgelegt, zementierend, das es zum Mannsein offenbar dazugehört, mit unfairer Behandlung klarzukommen.

Incels sind oft nicht nur Partner- sondern auch freund- und freudlos. Sie sind die Männer, die den Konkurrenzkampf um Status und Frauen verloren haben und darum Zielscheibe viel Spotts geworden sind. In ihrer Einsamkeit haben sie nach Gründen dafür gesucht und eine beachtliche Sammlung wissenschaftlicher Daten zu Biologie, Evolution und Fortpflanzung angesammelt, die es sich zu durchforsten lohnt.

Incels sind hasserfüllt, weil sie auf ihre Antworten zu ihren fehlenden Romanzen die typischen Disney-Märchen zu hören bekommen, dass es nicht aufs Aussehen ankomme, dass man nur "nach draußen" gehen muss, um jemanden zu finden, und dass die eigenen Ansprüche zu hoch sind. Ihre Abneigung richtet sich nicht ausschließlich gegen Frauen, sondern vor allem gegen soviele, die sich über sie lustig machen und weiter Märchen erzählen. Dass ER, der in seinem Amoklauf übrigens mehr Männer als Frauen tötete, selbst in einer Incel-Community aktiv war und sich deswegen radikalisiert hat, ist erstmal nur ein Gerücht. Ich behaupte sogar, sie helfen, Dampf abzulassen.
Diese Definition mit den 6 Monaten trifft aber auf gefühlt 80% der Menschheit zu. Desweiteren wundert es mich, dass diese Leute sowohl oft freund- als auch freudlos seien. Wieso macht man sein Lebensglück komplett von einer Partnerin abhängig und hat die Faktoren, die man selbst beeinflussen kann, nicht im Blick? Stattdessen hockt man wohl tagelang daheim vor dem Computer, sucht sich irgendwelche kruden Theorien raus und schiebt alles, was im Leben falsch läuft, auf die anderen. Bereichernde Hobbies, die einen Spaß machen, lässt man außen vor.

Das Problem ist, dass man in solchen Kreisen leicht zu einem neidzerfressenen Unsympathen werden kann, der dann nirgends mehr Anschluss findet.

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von NBUC » Samstag 2. Februar 2019, 11:42

Michael Knight hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 11:29
Das Problem ist, dass man in solchen Kreisen leicht zu einem neidzerfressenen Unsympathen werden kann, der dann nirgends mehr Anschluss findet.
Wie beim ABtum an sich ist auch die dabei teilweise auftretende toxische Einstellung das ergebnis einer üblicherwiese länmgeren toxischen Entwicklung, di eirgendwo mal falsch abgebogen ist und dann zu einem selbstverstärkenden Kreislauf wurde.

Der Betreffende versinkt ja nicht "einfach so" im Keller vor seinem Computer, sondwern das ist dann das letzte, was er praktisch als noch "schmerzfrei" offenstehend oder gar noch mit ein paar Erfolgserlebnissen versehen erlebt.
Und da haben öfter als nicht, andere Leute von außen massiv nachgeholfen.
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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Michael Knight » Samstag 2. Februar 2019, 12:04

NBUC hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 11:42
Michael Knight hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 11:29
Das Problem ist, dass man in solchen Kreisen leicht zu einem neidzerfressenen Unsympathen werden kann, der dann nirgends mehr Anschluss findet.
Wie beim ABtum an sich ist auch die dabei teilweise auftretende toxische Einstellung das ergebnis einer üblicherwiese länmgeren toxischen Entwicklung, di eirgendwo mal falsch abgebogen ist und dann zu einem selbstverstärkenden Kreislauf wurde.

Der Betreffende versinkt ja nicht "einfach so" im Keller vor seinem Computer, sondwern das ist dann das letzte, was er praktisch als noch "schmerzfrei" offenstehend oder gar noch mit ein paar Erfolgserlebnissen versehen erlebt.
Und da haben öfter als nicht, andere Leute von außen massiv nachgeholfen.
Aber gerade in dem Fall wäre es doch wichtig, die Vergangenheit mal ruhen zu lassen und diese Entwicklung nach seinen besten Möglichkeiten wieder rückgängig zu machen. Dass man also fernab von der Partnersuche als ersten Schritt erstmal wieder vernünftige Hobbies und Spaß am Leben findet sowie einen festen Bekanntenkreis (und da zählt das Argument "Aussehen" schon mal nicht) aufbaut. Diese Punkte sind ja komplett unabhängig von einer Beziehung.

Natürlich ist das leichter gesagt als getan, aber irgendwo muss man anfangen. Man tut sich ja selber keinen Gefallen, wenn man solche kruden Theorien wie die Incels verbreitet. Irgendwann ziehen sich auch die letzten Freunde / Bekannte / Kollegen zurück und man hockt wirklich allein im Keller.

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von NBUC » Samstag 2. Februar 2019, 12:14

Michael Knight hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 12:04
Aber gerade in dem Fall wäre es doch wichtig, die Vergangenheit mal ruhen zu lassen und diese Entwicklung nach seinen besten Möglichkeiten wieder rückgängig zu machen. Dass man also fernab von der Partnersuche als ersten Schritt erstmal wieder vernünftige Hobbies und Spaß am Leben findet sowie einen festen Bekanntenkreis (und da zählt das Argument "Aussehen" schon mal nicht) aufbaut. Diese Punkte sind ja komplett unabhängig von einer Beziehung.

Natürlich ist das leichter gesagt als getan, aber irgendwo muss man anfangen. Man tut sich ja selber keinen Gefallen, wenn man solche kruden Theorien wie die Incels verbreitet. Irgendwann ziehen sich auch die letzten Freunde / Bekannte / Kollegen zurück und man hockt wirklich allein im Keller.
Das eine ist die Erklärung des Status Quo udn damit Teil der Ursachenforschung, das andere die Aufforderung es zu ändern.

Ein Teil des Problems ist, dass die Außenseite/Normalos sich bereits genug "krude Theorien" über die Naturen der so angehängten machen, lange bevor der ggf. mit solchen Theorien da ggf. das Sahnehäubchen setzen kann.

Und je nach Lebensalter und -umständen ist es auch für Normalos schon schwer bei Wegbrechen des gewohnten sozialen Netzes was Neues aufzubauen.
Die Vergangenheit ruhen lassen ist daher eben kein Tipp, sondern genau Teil der zu bestehenden Herausforderung - die natürlich dann immer noch in Angriff genommen werden muss, wenn Besserung kommen soll.

Spaß am Leben wäre dann das Ergebnis von Erfolg dabei, nichts, was man dann einfach beschließt zu haben.

Was sind in dem Zusammenhang dann außerdem "vernünftige" Hobbies?
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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von RadioOperator » Samstag 2. Februar 2019, 14:11

Kief hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 06:31
RadioOperator hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 01:41
Gedankengang: Vieleicht entstehen ja Incels aus ABs, die Alpha sind?
Alphas kommen nicht zu kurz.

Incels sind Moechtegern-Alphas, die nur Dominanz und "Durchsetzung" als Qualitaeten sehen.
Das ist kein Widerspruch dazu. Um sich als "eigentlich" Alpha zu fühlen langt der Wunsch dazu.
Und wenn das dann mit der Realität kollidiert und nicht funktioniert, kocht der Hass hoch.
Kief hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 06:31
Fuer wahre Fuehrungsqualitaet brauchst Du eine Mischung, in der auch "weibliche" und andere Qualitaeten zum Tragen kommen.
Intro-/Extro-Mixtur, Du brauchst eine ausgewogene Mischung auf verschiedenen Ebenen.
Und vor allem Emphatisch genug, um Deine Umwelt zu verstehen, aber nicht zu Emphatisch, weil Du sonst als Killer versagst.

Mmmmh. Sollte man auch das Gespür eines Jägers für seine Beute als eine spezielle Art von Emphatie ansehen? Oder gibt es dafür einen eigenen Begriff?

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von RadioOperator » Samstag 2. Februar 2019, 14:34

Michael Knight hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 12:04

Aber gerade in dem Fall wäre es doch wichtig, die Vergangenheit mal ruhen zu lassen und diese Entwicklung nach seinen besten Möglichkeiten wieder rückgängig zu machen.
Du kannst eine solche Entwicklung nicht rückgängig machen. Dazu müsstest Du in selektiver Demenz alle Erfahrung vergessen, die Du in der Zeit gemacht hast. Möglicherweise kann man aber stattdessen weiter gehen und an irgendeinem Punkt anlangen, wo es wieder funktioniert. Möglicherweise.
Michael Knight hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 12:04
Dass man also fernab von der Partnersuche als ersten Schritt erstmal wieder vernünftige Hobbies und Spaß am Leben findet sowie einen festen Bekanntenkreis (und da zählt das Argument "Aussehen" schon mal nicht) aufbaut. Diese Punkte sind ja komplett unabhängig von einer Beziehung.
Na, das Beeinflusst sich schon gegenseitig. Allerdings sucht man sich seine Hobbies nicht wirklich selber, die ergeben sich halt so.
Michael Knight hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 12:04
Natürlich ist das leichter gesagt als getan, aber irgendwo muss man anfangen. Man tut sich ja selber keinen Gefallen, wenn man solche kruden Theorien wie die Incels verbreitet. Irgendwann ziehen sich auch die letzten Freunde / Bekannte / Kollegen zurück und man hockt wirklich allein im Keller.
Naja. Das ist so wie bei den Neonazis. Die haben in erster Linie auch nur andere mit der "rechten" Gesinnung als Freunde.

Und so gesellt sich Incel zu Incel und resoniert zusammen. Sie bilden dann eine Echokammer als Resonanzkörper hoher Güte bis die Resonanzkatastrophe eintritt.

Abgesehen davon: Selbstreflektion hilft nicht immer, wie ich aus eigener Erfahrung weiss. Als AB habe ich doch tatsächlich mal einem Mädel, das mir sogar gefiel, einen Korb gegeben. In dem Moment, wo ich es sagte, war mir zwar klar, dass es schräg war, aber geholfen hat es mir nicht. Mir ist dann immer häufiger aufgefallen, dass ich der bin, der "Nein" sagt, aber auf mein Gefühlsleben wirkte das trozdem wie eine Ablehnung durch andere.

Über 10 Jahre später, in der sich dann noch andere äußere Störquellen verändert hatten, war ich dann soweit, nicht selber wegzulaufen. Aber mein Empfinden ist trotzdem so, als wäre ich von aussen traumatisiert worden.

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Morkel » Samstag 2. Februar 2019, 15:41

RadioOperator hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 14:34
Michael Knight hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 12:04
Aber gerade in dem Fall wäre es doch wichtig, die Vergangenheit mal ruhen zu lassen und diese Entwicklung nach seinen besten Möglichkeiten wieder rückgängig zu machen.
Du kannst eine solche Entwicklung nicht rückgängig machen. Dazu müsstest Du in selektiver Demenz alle Erfahrung vergessen, die Du in der Zeit gemacht hast. Möglicherweise kann man aber stattdessen weiter gehen und an irgendeinem Punkt anlangen, wo es wieder funktioniert. Möglicherweise.
Ruhen lassen (und auch das eng damit verwandte Thema Vergebung) hat doch nichts mit vergessen oder rückgängig machen zu tun. Woher kommt überhaupt diese vollkommen naive Vorstellung? Es geht darum die Vergangenheit und die damit verbundenen destruktiven Gedanken und Emotionen nicht ständig wieder herbeizudenken und aufzukochen, und sie so nicht bzw. immer weniger den eigenen Geist und das jetzige Leben vergiften zu lassen, und sich selbst schrittweise wieder mehr Freiheit zu verschaffen. Solange man seine Vergangenheit wie einen schweren Sack vor sich her trägt, wird sich immer in den gleichen leidvollen, absolut vorhersehbaren Bahnen bewegen.

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Strange Lady » Samstag 2. Februar 2019, 17:55

RadioOperator hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 14:34
Michael Knight hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 12:04

Aber gerade in dem Fall wäre es doch wichtig, die Vergangenheit mal ruhen zu lassen und diese Entwicklung nach seinen besten Möglichkeiten wieder rückgängig zu machen.
Du kannst eine solche Entwicklung nicht rückgängig machen. Dazu müsstest Du in selektiver Demenz alle Erfahrung vergessen, die Du in der Zeit gemacht hast. Möglicherweise kann man aber stattdessen weiter gehen und an irgendeinem Punkt anlangen, wo es wieder funktioniert. Möglicherweise.
Michael Knight hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 12:04
Dass man also fernab von der Partnersuche als ersten Schritt erstmal wieder vernünftige Hobbies und Spaß am Leben findet sowie einen festen Bekanntenkreis (und da zählt das Argument "Aussehen" schon mal nicht) aufbaut. Diese Punkte sind ja komplett unabhängig von einer Beziehung.
Na, das Beeinflusst sich schon gegenseitig. Allerdings sucht man sich seine Hobbies nicht wirklich selber, die ergeben sich halt so.
Michael Knight hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 12:04
Natürlich ist das leichter gesagt als getan, aber irgendwo muss man anfangen. Man tut sich ja selber keinen Gefallen, wenn man solche kruden Theorien wie die Incels verbreitet. Irgendwann ziehen sich auch die letzten Freunde / Bekannte / Kollegen zurück und man hockt wirklich allein im Keller.
Naja. Das ist so wie bei den Neonazis. Die haben in erster Linie auch nur andere mit der "rechten" Gesinnung als Freunde.

Und so gesellt sich Incel zu Incel und resoniert zusammen. Sie bilden dann eine Echokammer als Resonanzkörper hoher Güte bis die Resonanzkatastrophe eintritt.

Abgesehen davon: Selbstreflektion hilft nicht immer, wie ich aus eigener Erfahrung weiss. Als AB habe ich doch tatsächlich mal einem Mädel, das mir sogar gefiel, einen Korb gegeben. In dem Moment, wo ich es sagte, war mir zwar klar, dass es schräg war, aber geholfen hat es mir nicht. Mir ist dann immer häufiger aufgefallen, dass ich der bin, der "Nein" sagt, aber auf mein Gefühlsleben wirkte das trozdem wie eine Ablehnung durch andere.

Über 10 Jahre später, in der sich dann noch andere äußere Störquellen verändert hatten, war ich dann soweit, nicht selber wegzulaufen. Aber mein Empfinden ist trotzdem so, als wäre ich von aussen traumatisiert worden.
Gut erkannt.
Vermutlich hast du Nein gesagt, weil du nicht an das Ja der Anderen glauben konntest. Vorauseilende Selbstnegation.
Das machen viele hier, LeChiffreZero hat sogar eine Seitenlange Liste mit Argumenten, die gegen ihn sprechen.
Das ursprüngliche Trauma kam aber vermutlich tatsächlich einmal von Außen, von Anderen...
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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von RadioOperator » Samstag 2. Februar 2019, 18:16

Strange Lady hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 17:55
[
Vermutlich hast du Nein gesagt, weil du nicht an das Ja der Anderen glauben konntest.
Ja. Und damit habe ich sogar heute noch Probleme. Wenn ich mal gelobt werde, sträuben sich mir die Nackenhaare, weil ich das als "rethorisches Ausholen" vor einer vernichtenden Kritik vermute.
Natürlich. Das entschärft sich etwas, wenn die Kritik nicht eintrifft. Aber es macht, dass ich ein Lob nicht geniessen kann, und wegen der Hemmung deutlich verzögert reagiere. Es tötet Spontanität.

Tatsächlich speiste sich das "Nein" aber auch aus mehreren Quellen.

Zum einen mein eigenes Misstrauen gegen mich, wie Du andeutetest.
Zum anderen das Verhältnis zu meiner Mutter (klassischer Doppelbind: Such Dir doch mal ein Mädel/Fang nichts mit der Schlampe an)
Und das Verhältnis zu meiner Jugendliebe (Borderlinerin, Ich war extrem in Sie verliebt, kam aber nicht an sie heran, Ein ständiges hin und her)
Und dann bin ich auch nicht so der Mutige.

Das alles kommt zusammen und bedingt sich auch noch gegenseitig.
Strange Lady hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 17:55
Vorauseilende Selbstnegation.
Das machen viele hier, LeChiffreZero hat sogar eine Seitenlange Liste mit Argumenten, die gegen ihn sprechen.
Das ursprüngliche Trauma kam aber vermutlich tatsächlich einmal von Außen, von Anderen...
Damit bin ich mir nicht so sicher. Mir fehlt etwas an Feingefühl. Das läßt sich auch nicht mit Erfahrung und Übung komplett kompensieren.
Vieleicht habe ich eben als Jugentlicher doch zu sehr daneben agiert, und die Ablehnung eingefahren, ohne zu Begreifung warum.

Ist nun alles lange her, aber jedenfalls weis ich in solchen Situationen auch heute nicht spontan, wie ich mich verhalten soll.

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Michael Knight » Samstag 2. Februar 2019, 19:14

Mit solchen Pro- und Contra-Listen bewegt man sich aber auf sehr dünnem Eis. Meiner Erfahrung nach ist es sehr schwierig, sich selbst einzuschätzen und herauszufinden, wie man auf andere wirkt.

Prinzipiell kann ja auch eine Eigenschaft, die man an sich selber negativ sieht, für den Gesprächspartner positiv besetzt sein.

Außerdem soll sich die Person gegenüber ja selber eine Meinung von mir bilden und nicht meine selbst vorgefertigte Meinung über mich selber übernehmen.

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von NBUC » Samstag 2. Februar 2019, 19:36

Michael Knight hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 19:14
Mit solchen Pro- und Contra-Listen bewegt man sich aber auf sehr dünnem Eis. Meiner Erfahrung nach ist es sehr schwierig, sich selbst einzuschätzen und herauszufinden, wie man auf andere wirkt.

Prinzipiell kann ja auch eine Eigenschaft, die man an sich selber negativ sieht, für den Gesprächspartner positiv besetzt sein.

Außerdem soll sich die Person gegenüber ja selber eine Meinung von mir bilden und nicht meine selbst vorgefertigte Meinung über mich selber übernehmen.
Wenn die eigene Bilanz so schlecht nicht wäre, wäre die Gegenfrage, warum es dann bisher nicht zu einem Erfolg gereicht hat - erst recht, wenn der Betreffende dann doch auch selbst aktiv gewesen sein sollte (falls die These "Auch Frauen sprechen an" doch tatsächlich nicht so generell zutreffend sein sollte ...) .
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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Mr_B » Samstag 2. Februar 2019, 20:23

[/quote]
Meinst Du jetzt die Stern-Serie, in der einzelne ABs vorgestellt wurden? :gruebel:
[/quote]

Nein, ich meine Artikel wie diesen hier:

https://www.stern.de/neon/wilde-welt/ge ... 03136.html

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Sonntag 3. Februar 2019, 18:54

Gucki hat geschrieben:
Donnerstag 31. Januar 2019, 10:56
Was sagt Ihr dazu?
... Artikel ist aus einer österreichischen Tageszeitung...
https://kurier.at/leben/incels-die-toed ... /400393298
Ach ja. Incels (sehr umfassendes Wörterbuch des Incel-Slang für diejenigen, die Englisch können). Die radikalisierten Mabsen des englischsprachigen Raums, die hinter ihrem ABtum eine Verschwörung sehen:

Sie selbst haben eigentlich ein Anrecht auf eine Partnerschaft Sex mit attraktiven Frauen, die mit der in PU-Kreisen populären HB-Skala beschrieben werden oder auch als „qt 3.14“ (= „qt π“ = „cue-tee pie“ = „cutie pie“). Allerdings sind die allesamt „Stacies“ (quasi Alpha-Zicken), und die wollen nur das Beste vom Besten: die „Chads“ (= Alphastecher), die sie obendrein dahingehend manipulieren, daß die auch definitiv mit ihnen ins Bett gehen. Andere Kategorien in der Incel-„Lehre“ sind der „Tyrone“ (ein schwarzer Chad mit klischeehaft gigantischem Gemächt) oder die „Becky“, die nicht ganz so superattraktiv ist wie die „Stacy“, maximal 6/10 – aber die Incels schreiben sich selbst das Anrecht auf eine Frau der Preisklasse „Stacy“ zu.

Becky vs. Stacy

Zum Vergleich: Incel/Jungmann vs. Chad

Natürlich läuft die ganze Sache nicht offen ab, es ist ja eine Verschwörung. Aber die Incels sagen, sie haben diese Verschwörung durchschaut – genau das meint die „Red Pill“ (vgl. Matrix: Wenn du die blaue Pille schluckst, bleibst du weiter in der Matrix und hältst sie für die Realität; schluckst du die rote Pille, können die Rebellen dich von dieser Illusionsmaschinerie entkoppeln, und du siehst die Welt, wie sie wirklich ist). Der Incel – fast immer auch ein Nerd, der die Matrix-Trilogie nebst Animatrix mehr als einmal gesehen hat – sieht sich nun als irgendetwas zwischen Edward Snowden und Neo. Er sieht sich natürlich auch als ein Opfer dieser Verschwörung, aber weil er die „Red Pill“ geschluckt hat, kann er die Verschwörung als solche erkennen und zumindest sich mit Gleichgesinnten, also den anderen Incels, darüber austauschen, wenn nicht gar aktive Gegenmaßnahmen einleiten.

Daß der Incel dabei zu stolz ist, als daß er sich einfach in einen „Chad“ verwandelt, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Einige haben aber begriffen, daß sie als die „Nice Guys“, die sie bisher waren (das volle Programm vom Fedora Trilby über White Knighting bis „M’lady“), nicht mehr so richtig weiterkommen und Maßnahmen ergreifen müssen.

Die Anhänger der „Black Pill“ sind harmloser: Die glauben, erkannt zu haben, daß diese Situation unveränderlich ist und auch sie nichts dagegen tun können. Sie können es nur anprangern und tun das auch.

Nach einem Bericht auf ze.tt hatten wir dazu schon einmal einen Thread.
Nichtmehrab hat geschrieben:
Donnerstag 31. Januar 2019, 12:33
Ich halte das für ein sehr bedenkliches Gedankengut, dass leider auch manchmal hier im Forum vertreten wird. :hammer:
Zum Glück haben wir eine gute Administration und Moderation.

Man bedenke: „Incel“ war früher tatsächlich das englischsprachige Pendant zum AB. Den Begriff und die ganze Szene hat eine amerikanische ABine erschaffen, die auch das dazugehörige Forum gestartet hat. Sie ist längst aus ihrem eigenen Forum verjagt worden, das nur noch die heutige, toxische Form des Incel beheimatet.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 1. Februar 2019, 14:16
Habe ich zwar schon millionenfach geschrieben, aber nochmal extra:
Diesen Post solltest du in deiner Signatur verlinken unter „Die Ursachen meines ABtums“, damit das jeder Neuling, der es sich nicht vorstellen kann (wer kann das schon), nachlesen kann.
Mr_B hat geschrieben:
Freitag 1. Februar 2019, 20:13
Das es so etwas wie das AB Forum gibt wurde gar nicht erwähnt.
Und das ist wahrscheinlich auch gut so.

So miserabel, wie die Mainstream-Presse meistens recherchiert (nämlich eigentlich überhaupt nicht), würde sie die ABs als deutsche Incels darstellen (dabei natürlich ignorieren, daß es auch ABinen gibt) und den AB-Treff als deutschen Ableger von incels.net, incels.me oder incels.is – obwohl man den drastischen Unterschied innerhalb weniger Minuten erkennen würde, wenn man sich einfach einmal die Mühe machen würde, einen Blick in die Foren beider Seiten zu werfen.

Krasses Beispiel: Im AB-Treff kann man sich schon Ärger einhandeln, wenn man Frauen als „Damen“ oder „Mädchen“ bezeichnet. In Incel-Foren ist es ganz normal, neben den Begriffen „Stacy“ oder „Becky“ als Oberbegriff für Frauen insgesamt „femoids“ oder „foids“ zu verwenden, und kein Moderator schreitet dagegen ein.

Wenn dann im deutschsprachigen Raum ein Amoklauf Attentat geschieht mit Incel-Hintergrund, darf Gano sich vor der Polizei verantworten, die es auch nicht besser weiß.
Ferienhaus hat geschrieben:
Freitag 1. Februar 2019, 21:39
Sorry, das stimmt meiner Meinung nach so nicht. MAB ist definitiv NICHT automatisch Incel.
Nicht mehr.

In den 2000ern war noch Incel = AB. Dann radikalisierten sich aber die englischsprachigen Mabsen, erschufen die „Blue Pill“/„Red Pill“-Verschwörungstheorie und übernahmen den Begriff „Incel“ exklusiv für sich.
RadioOperator hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 01:21
Anmerkung: In dem fraglichen Artikel ist nur die Rede von männlichen Incels, die einen Hass auf Frauen entwickeln.....das umgekehrte, weibliche Incels mit Hass auf Männer müsste ja dann auch existieren.
In der Incel-Szene existieren sie definitiv nicht.

ABinen werden von den – ausnahmslos männlichen – heutigen Incels bestenfalls als „Becky“ wahrgenommen, will sagen, im Grunde genommen überhaupt nicht, schon gar nicht als irgendwie gleichwertig.
RadioOperator hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 01:41
Gedankengang: Vieleicht entstehen ja Incels aus ABs, die Alpha sind?
Eben nicht. Incels sind, wenn überhaupt, Betas. Die Alphas sind die „Chads“, die die „Stacies“ abbekommen (d. h. eigentlich von den „Stacies“ dazu bewußtseinskontrolliert werden, sie zu nehmen).

Umgekehrt ist die Idee hinter der „Red Pill“, daß der Incel selbst zum Alpha werden muß in der Hoffnung, dann eine „Stacy“ abzubekommen – ohne allerdings wie ein typischer „Chad“ von ihr manipuliert zu werden.
Mediin hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 11:10
Ein "Incel" ist nach Definition der Urheberin ein jeder Mensch, der innerhalb eines Zeitraumes von 6 Monaten trotz Wunsch danach unfähig ist, eine romantische Beziehung einzugehen. Also fast jeder hier in diesem Forum.
Und ebendiese Urheberin wurde nach ein paar Jahren von der Red-Pill-Fraktion aus ihrem eigenen Forum verjagt.
NBUC hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 12:14
Was sind in dem Zusammenhang dann außerdem "vernünftige" Hobbies?
Weg mit den Nerd-Hobbys (z. B. Science-Fiction, Tabletop-RPGs, „Animu“, „Mango“, alle anderen Formen von Fandoms oder alles, was man bisher tat, was irgendwie mit Computern zu tun hat), her mit Nicht-Nerd-Hobbys.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

Clochard
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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Clochard » Sonntag 3. Februar 2019, 19:45

Also im PU-Forum haben wir nur Chad und Carlos... :mrgreen:

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Doggo » Sonntag 3. Februar 2019, 23:22

Incels, die sind doch eh fast wie eine Sekte. AB sind aber zum Glück nicht immer Incels oder auf ihrem Niveau :D Frauenfeindlichkeit und Gemeinsamkeiten haben natürlich trotzdem einige ABler mit Incels, diese sind ja selber nicht selten AB soweit ich es weiß.

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Cascade » Sonntag 3. Februar 2019, 23:38

Da blickt doch keiner mehr durch :roll: Auf die Gefahr hin eine akademische Diskussion anzustoßen, aber wo ist jetzt der Unterschied zwischen "Incel" und dem "MGTOW" ?

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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 3. Februar 2019, 23:47

Cascade hat geschrieben:
Sonntag 3. Februar 2019, 23:38
Da blickt doch keiner mehr durch :roll: Auf die Gefahr hin eine akademische Diskussion anzustoßen, aber wo ist jetzt der Unterschied zwischen "Incel" und dem "MGTOW" ?
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Incels wollen im grunde rechtenlose sexsklavinnen weil sie recht auf triebbefriedigung meinen zu haben.
Sie hassen frauen wie die pest aber brauchen diese leider zum sex.
Die aus den MGTOW-abteilung wollen gar nichts mehr mit frauen zu tun haben, um dabei frei zu sein von weibliche manipulationen.
Beide sind überzeugt von einen großen feministischen verschwörung gegen männer.

Frustriert sind die alle.
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Re: Zeitungsbericht

Beitrag von Montecristo » Dienstag 5. Februar 2019, 12:11

INCEL-BEWEGUNG
: DIE UNGELIEBTEN


Aus der Zeit, Online-Ausgabe.
Bis 45 HC AB: Es kann sich ändern.

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