Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

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Sabinchen
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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von Sabinchen » Mittwoch 27. Februar 2019, 09:55

NickP hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 01:30
Das heißt du bist Asexuell? Oder beziehst du dich nur auf die wortwörtliche Handarbeit?
Nein, ich bin nicht asexuell. ;) Ich habe nur kein Verlangen zu masturbieren.
Ich stehe mit beiden Beinen fest neben der Spur. 😢

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Peter
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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von Peter » Mittwoch 27. Februar 2019, 10:26

Ist es eigentlich komplett aus der Mode gekommen, einfach die Augen zu schließen und sich seiner Phantasie hinzugeben? So als Alternative/Abwechslung zum Pornokonsum?
Wenn du einen bestimmten Punkt im Leben erreicht hast, musst du wie deine eigenen Eltern sein. Du musst dich leiten und beschützen, aber du darfst das Kind in dir nicht töten.

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von knopper » Mittwoch 27. Februar 2019, 11:00

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 10:26
Ist es eigentlich komplett aus der Mode gekommen, einfach die Augen zu schließen und sich seiner Phantasie hinzugeben? So als Alternative/Abwechslung zum Pornokonsum?
tja....genau so war es bei mir eigentlich als "es los ging", sprich in der frühen Jugend...12, 13, 14, 15. Es reichte die pure Fantasie, man dachte meist an die Klassenschönheit ("man die is geil" :D ) und ihre Rundungen schon deutlichen sichtbaren weiblichen Formen usw..., alles lief glatt und "senkrecht". :D

aber so ist es schon lange nicht mehr.... irgendwann kam dann halt das "Bildmaterial", und auch irgendwann die Videos als immer schnellere Internetverbindungen verfügbar waren ("boah DSL muss so geil sein" :D )usw.. Dann hatte man sich an Irgendwann "satt gesehen" und brauchte halt immer wieder Neues.... so funktioniert leider das Gehirn.

Das einzig richtig wäre n kompletter, harter Entzug. Über mehrere Monate. Praktizieren ja schon einige ("no fap"). Die gesamte Außenwirkung, auch auf Frauen, soll sich dadurch angeblich auch verändern....warum auch immer.

Evt. müsste ich da erstmal durch bevor ich überhaupt an sowas wie richtigen Sex denke, um wieder n komplett "Reset" zu haben.

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von Melli » Mittwoch 27. Februar 2019, 11:12

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 10:26
Ist es eigentlich komplett aus der Mode gekommen, einfach die Augen zu schließen und sich seiner Phantasie hinzugeben?
Das bevorzuge ich sogar.

Leider ging es mir phasenweise mal so schlecht, daß ich jegliche Vorstellung beinahe schon unerträglich fand :( Glücklicherweise ist das vorbei.
Löcher in die Wand starren ist nur eine weitere Art, Mauern einzureißen.

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von Lycaeus » Mittwoch 27. Februar 2019, 11:51

knopper hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 11:00
tja....genau so war es bei mir eigentlich als "es los ging", sprich in der frühen Jugend...12, 13, 14, 15. Es reichte die pure Fantasie, man dachte meist an die Klassenschönheit ("man die is geil" :D ) und ihre Rundungen schon deutlichen sichtbaren weiblichen Formen usw..., alles lief glatt und "senkrecht". :D

aber so ist es schon lange nicht mehr.... irgendwann kam dann halt das "Bildmaterial", und auch irgendwann die Videos als immer schnellere Internetverbindungen verfügbar waren ("boah DSL muss so geil sein" :D )usw.. Dann hatte man sich an Irgendwann "satt gesehen" und brauchte halt immer wieder Neues.... so funktioniert leider das Gehirn.

Das einzig richtig wäre n kompletter, harter Entzug. Über mehrere Monate. Praktizieren ja schon einige ("no fap"). Die gesamte Außenwirkung, auch auf Frauen, soll sich dadurch angeblich auch verändern....warum auch immer.

Evt. müsste ich da erstmal durch bevor ich überhaupt an sowas wie richtigen Sex denke, um wieder n komplett "Reset" zu haben.
Nee ich nicht eigentlich, bei diese Mädel hatte ich nur Romantische vorstellungen...

In de 80'er und 90'er Jahren gab es nur Bildmaterial auf papier: Anfangs Unterwäsche Blätter im Post Katalog und Jahre später nackt Hefte im Laden...

Dieses Gewissen Problem hatte ich anfangs auch stark und habe mehrmals alles weg geschmissen. Bis ich erkannte ich suche doch wieder neues usw...

Obwohl es viel überwindung kostete etwas im Laden zu kaufen war die Hemmschwelle jedoch niedriger als ein Echt Kontakt zu realisieren...
No Fap auch mehrmals versucht aber der Trieb hat immer das letzte Word und wieder hatte ich verloren.

Erst als ich mit ein Freund diese Sachen besprechen könnte würde alles normaler. Jetzt denke ich nicht mehr darüber nach aber diesen Thread ist schon gut!

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von Gatem » Mittwoch 27. Februar 2019, 12:49

knopper hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 11:00
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 10:26
Ist es eigentlich komplett aus der Mode gekommen, einfach die Augen zu schließen und sich seiner Phantasie hinzugeben? So als Alternative/Abwechslung zum Pornokonsum?
tja....genau so war es bei mir eigentlich als "es los ging", sprich in der frühen Jugend...12, 13, 14, 15. Es reichte die pure Fantasie, man dachte meist an die Klassenschönheit ("man die is geil" :D ) und ihre Rundungen schon deutlichen sichtbaren weiblichen Formen usw..., alles lief glatt und "senkrecht". :D
Da ging es aber spät bei dir los. Bei mir startete es mindestens 6 bis 8 Jahre früher.
Das einzig richtig wäre n kompletter, harter Entzug. Über mehrere Monate. Praktizieren ja schon einige ("no fap"). Die gesamte Außenwirkung, auch auf Frauen, soll sich dadurch angeblich auch verändern....warum auch immer.
Also ich glaube nicht, dass ein "harter Entzug" da eine Änderung bewirkt im Hinblick auf „die Phantasie reicht wieder als Vorlage“. Letztlich ist das doch bloß eine Frage der Verfügbarkeit: Wäre man irgendwo isoliert auf einer Insel, dann würde man sich sicherlich auch mit der Phantasie alleine begnügen können. Aber solange das (Über-)Angebot an Bild und Videomaterial vorhanden ist, ist es doch auch einfacher es zu nutzen. Das scheint mir nichts weiter zu sein, als die typische Faulheit des Menschen. Letztlich ist das aber auch nichts weiter als reine Biologie: Das angestrebte Ziel mit möglichst wenig Energieaufwand erreichen. Und die Phantasie zu bemühen verbraucht nun mal mehr Ressourcen, als sich passiv berieseln zu lassen.
Eigentlich ganz schön widersprüchlich, wenn man bedenkt, dass die Energie, die der Körper für die Aktion selbst verbrennt, deutlich mehr sein und das bisschen Denken da kaum ins Gewicht fallen dürfte.

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von knopper » Mittwoch 27. Februar 2019, 12:50

Lycaeus hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 11:51

In de 80'er und 90'er Jahren gab es nur Bildmaterial auf papier: Anfangs Unterwäsche Blätter im Post Katalog und Jahre später nackt Hefte im Laden...

so hab ich allerdings auch angefangen...Otto-Katalog sag ich nur :D ....noch ganz genau erinnert man sich an den 1. Moment ..."hey was ist das denn jetzt das fühlt sich ja ganz komisch an" :D :D :D
…wusste dann aber sofort was los war, so aufgeklärt war man mit 12 schon.
Die kleinen Heftchen wo man die komplette Anatomie sah, kamen erst später....und ja die Überwindung war tatsächlich kleiner als mal vernünftig ein Mädchen anzusprechen... Originalzitat von mir in dem Kiosk "Ich soll das für n Bekannten mitbringen" :hammer: :hammer:

so is das
:mrgreen:

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von klecks » Mittwoch 27. Februar 2019, 12:57

Fragt man sich dann aber nicht auch, wozu Anstrengungsbereitschaft überhaupt sinnvoll ist? Wenn doch der leichtere Weg so viel angenehmer ist und letztlich auch noch schneller zum Erfolg führt? :gruebel:

Verfügen erfolgreiche/ansprechende Menschen nicht über ein deutliches Maß an Anstrengungsbereitschaft? Und ist es in unserer Überflussgesellschaft nicht ein Zeichen von Stärke, verzichten zu können?

Habe da gerade auch das Thema Ernährung im Kopf ... Müssen wir da auch nicht um unserer Gesundheit willen lernen, Verlockungen zu widerstehen und nicht alles reinzustopfen, was einem so bequem angeboten wird?

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von Omomo » Mittwoch 27. Februar 2019, 15:12

knopper hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 12:50
Lycaeus hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 11:51

In de 80'er und 90'er Jahren gab es nur Bildmaterial auf papier: Anfangs Unterwäsche Blätter im Post Katalog und Jahre später nackt Hefte im Laden...

so hab ich allerdings auch angefangen...Otto-Katalog sag ich nur :D ....noch ganz genau erinnert man sich an den 1. Moment ..."hey was ist das denn jetzt das fühlt sich ja ganz komisch an" :D :D :D
…wusste dann aber sofort was los war, so aufgeklärt war man mit 12 schon.
Die kleinen Heftchen wo man die komplette Anatomie sah, kamen erst später....und ja die Überwindung war tatsächlich kleiner als mal vernünftig ein Mädchen anzusprechen... Originalzitat von mir in dem Kiosk "Ich soll das für n Bekannten mitbringen" :hammer: :hammer:

so is das
:mrgreen:
Daran kann ich mich auch gut erinnern. Damals noch eine normale Klamottenzeitschrift in die Hand genommen und geblättert bis eines der Models einem gefallen hat.
Ich kann mich auch noch an die ersten "Pornos" erinnern, die ich mir angeschaut habe. Das waren dann diese Softpornos auf Kabel1 um kurz nach 12, wo man rein gar nichts gesehen hat, aber es erahnen konnte. Heutzutage ist das ja in fast jedem 2. Kinofilm zu sehen.
Hach, waren das noch Zeiten. :D
"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von Omomo » Mittwoch 27. Februar 2019, 15:15

klecks hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 12:57
Fragt man sich dann aber nicht auch, wozu Anstrengungsbereitschaft überhaupt sinnvoll ist? Wenn doch der leichtere Weg so viel angenehmer ist und letztlich auch noch schneller zum Erfolg führt? :gruebel:

Verfügen erfolgreiche/ansprechende Menschen nicht über ein deutliches Maß an Anstrengungsbereitschaft? Und ist es in unserer Überflussgesellschaft nicht ein Zeichen von Stärke, verzichten zu können?

Habe da gerade auch das Thema Ernährung im Kopf ... Müssen wir da auch nicht um unserer Gesundheit willen lernen, Verlockungen zu widerstehen und nicht alles reinzustopfen, was einem so bequem angeboten wird?
Ich halte Anstrengungsbereitschaft für sehr wichtig, da man nur auf diesem Wege wirklich schätzen lernen kann, was man hat bzw. was man erreicht hat. Das ist meiner Ansicht nach auch ein notwendiger Weg, um glücklich im Leben zu sein.
Wenn einem alles nur zufällt und man rein gar nichts dafür tun muss, dann fehlt einem sicher auch diese Anerkennung für die Fähigkeiten von einem selbst.
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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von klecks » Mittwoch 27. Februar 2019, 15:22

Omomo hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 15:15
klecks hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 12:57
Fragt man sich dann aber nicht auch, wozu Anstrengungsbereitschaft überhaupt sinnvoll ist? Wenn doch der leichtere Weg so viel angenehmer ist und letztlich auch noch schneller zum Erfolg führt? :gruebel:

Verfügen erfolgreiche/ansprechende Menschen nicht über ein deutliches Maß an Anstrengungsbereitschaft? Und ist es in unserer Überflussgesellschaft nicht ein Zeichen von Stärke, verzichten zu können?

Habe da gerade auch das Thema Ernährung im Kopf ... Müssen wir da auch nicht um unserer Gesundheit willen lernen, Verlockungen zu widerstehen und nicht alles reinzustopfen, was einem so bequem angeboten wird?
Ich halte Anstrengungsbereitschaft für sehr wichtig, da man nur auf diesem Wege wirklich schätzen lernen kann, was man hat bzw. was man erreicht hat. Das ist meiner Ansicht nach auch ein notwendiger Weg, um glücklich im Leben zu sein.
Wenn einem alles nur zufällt und man rein gar nichts dafür tun muss, dann fehlt einem sicher auch diese Anerkennung für die Fähigkeiten von einem selbst.
Ich weiß nicht, ob klar wurde, dass ich damit auch meinte, dass die Bereitschaft, die Fantasie "anzustrengen", einen Mehrwert hat im Vergleich zum Pornokonsum. Oder eben auch (gelegentlicher) Verzicht auf die bequeme Porno-Bilderflut, um sich wieder mehr vom "analogen Leben" inspirieren zu lassen.

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von Omomo » Mittwoch 27. Februar 2019, 16:18

klecks hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 15:22
Omomo hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 15:15
klecks hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 12:57
Fragt man sich dann aber nicht auch, wozu Anstrengungsbereitschaft überhaupt sinnvoll ist? Wenn doch der leichtere Weg so viel angenehmer ist und letztlich auch noch schneller zum Erfolg führt? :gruebel:

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Ich halte Anstrengungsbereitschaft für sehr wichtig, da man nur auf diesem Wege wirklich schätzen lernen kann, was man hat bzw. was man erreicht hat. Das ist meiner Ansicht nach auch ein notwendiger Weg, um glücklich im Leben zu sein.
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Ich weiß nicht, ob klar wurde, dass ich damit auch meinte, dass die Bereitschaft, die Fantasie "anzustrengen", einen Mehrwert hat im Vergleich zum Pornokonsum. Oder eben auch (gelegentlicher) Verzicht auf die bequeme Porno-Bilderflut, um sich wieder mehr vom "analogen Leben" inspirieren zu lassen.
Hmm.
Also für mich selbst ist es z.B. sehr einfach zum Höhepunkt zu kommen, wenn ich mal 2 Wochen abstinent geblieben bin. Da reicht alleine meine Fantasie aus. Masturbiere ich aber regelmäßig, dann scheint die Fantasie hingegen einen abnehmenden Einfluss zu haben.
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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von Gambler » Montag 4. März 2019, 21:46

Ist doch echt kein Welt Verbrechen sich mal ab und an paar heisse Filmchen anzugucken. ...
Bin seit über einem Jahr in einer Beziehung und meine Freundin weiss dass ich Pornos gucke und auch mal selbst Hand anlege.
Das macht sie auch. ... hat auch einen "willie "für den Fall der Fälle.
Naja wir Männer haben halt zwei gesunde Hände.

Man hat halt nicht immer die Möglichkeit mit seinem Partner. ... und daher finde ich das echt nicht wild.
Noch cooler finde ich es allerdings wenn wir uns sagen können "habe das letze mal an dich gedacht als ich es mir selbst gemacht habe "
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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von knopper » Montag 11. März 2019, 17:46

Nun ja...ein wenig schlechtes Gewissen kann einem auch das hier machen....
Irgendwie scheint das ganze doch immer mehr zuzunehmen. Hätte ich nicht gedacht

https://www.krone.at/583451
Bukarest: Die geheime Welt der Webcam-Girls

Videochats mit Webcam-Girls sind einer der am schnellsten wachsenden Zweige der Online-Pornoindustrie und erwirtschafteten 2016 zwei bis drei Milliarden US-Dollar. Beschäftigt werden die Webcam-Girls, denen Branchengiganten wie LiveJasmin ihre Gewinne verdanken, dort, wo die Einkommen niedrig und die Jobperspektiven schlecht sind. In Ungarn, Rumänien oder Kolumbien sind regelrechte Fabriken aus dem Boden geschossen, in denen junge Frauen zur Unterhaltung betuchter Nordamerikaner und Europäer strippen. Einer der Branchen-Hotspots ist die rumänische Hauptstadt Bukarest.
...

Allein beim Branchenprimus LiveJasmin sind zu jeder Tages- und Nachtzeit 2000 Frauen online, überdies einige Männer für die homosexuelle Kundschaft. 35 bis 40 Millionen "Mitglieder", wie die Kunden in dieser Branche genannt werden, beobachten jeden Tag online die "Models", die sich für sie vor der Kamera räkeln, sich mit ihnen unterhalten, für sie strippen - und ihnen das Gefühl geben, sich für sie zu interessieren. Viele arbeiten in der eigenen Wohnung, doch auch in den Niederlassungen des Dienstleisters Studio 20 - allein in Rumänien gibt es neun davon - ziehen sich junge Frauen ohne Perspektive für ihre Kunden aus.
Eine von ihnen ist die 31-jährige Lana. Die alleinerziehende Mutter hat studiert und in der Immobilienbranche gearbeitet - bis die Wirtschaftskrise 2008 alles veränderte. Die Rezession nahm vielen jungen Rumänen die Hoffnung auf ein geregeltes Leben, die Jugendarbeitslosigkeit beträgt heute etwa 30 Prozent. Die junge Frau sah keine andere Möglichkeit, trat eine Stelle bei Studio 20 an. Eine gut bezahlte: 4000 Euro im Monat - das Zehnfache des rumänischen Durchschnittseinkommens - verdienen die Models im Schnitt, der Dienstleister streicht pro Model noch einmal etwa gleichviel ein. Der Löwenanteil - 8000 Dollar (rund 6,8 Millionen Euro) pro Monat - landet beim Dachkonzern LiveJasmin.
...
Doch nicht alle Webcam-Arbeiterinnen sehen ihren Job wie Sandy Bell, die es wie die meisten ihrer Kolleginnen wegen ihrer Familie vorzieht, ihren "Künstlernamen" im BBC-Bericht zu lesen. Oana (28), die mit 16 von ihrem Freund zur Arbeit vor der Webcam überredet wurde, erzählt: "Es gibt Mädchen, die glauben, sie bleiben immer vor der Kamera und machen Geld. Aber die Dinge, die sie dort machen, verändern sie. Der nächste Schritt ist Prostitution. Das sehe ich jetzt." Sie selbst sei von der Webcam-Szene in die Pornografie und dann weiter in die Prostitution gerutscht. Und dieses Schicksal drohe vielen Webcam-Girls, glaubt sie.
.... Aber da denkt man halt nie in dem Moment dran. Gemütlich vorm Rechner..."geil die zieht sich für dich aus".
Was da aber alles dahinter steckt will man in dem Moment gar nicht wissen...

:hammer:

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von Francis » Dienstag 12. März 2019, 13:22

Auf ZDF Info lief die Woche eine Doku zum Thema: "Milliardengeschäft Porno". Da wird auch gesagt, dass der Großteil der Darsteller und Darstellerinnen Drogen nimmt. Viele haben auch eine Mißbrauchsvergangenheit. Von wegen, die machen das alles aus Spaß und es ist völlig harmlos. Es gab auch eine Serie von Suiziden unter Darstellerinnen.

Die Doku ist noch in ZDF Mediathek zu finden.

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von fredstiller » Donnerstag 14. März 2019, 22:17

knopper hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 17:46
Nun ja...ein wenig schlechtes Gewissen kann einem auch das hier machen....
Irgendwie scheint das ganze doch immer mehr zuzunehmen. Hätte ich nicht gedacht

https://www.krone.at/583451
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Videochats mit Webcam-Girls sind einer der am schnellsten wachsenden Zweige der Online-Pornoindustrie und erwirtschafteten 2016 zwei bis drei Milliarden US-Dollar. Beschäftigt werden die Webcam-Girls, denen Branchengiganten wie LiveJasmin ihre Gewinne verdanken, dort, wo die Einkommen niedrig und die Jobperspektiven schlecht sind. In Ungarn, Rumänien oder Kolumbien sind regelrechte Fabriken aus dem Boden geschossen, in denen junge Frauen zur Unterhaltung betuchter Nordamerikaner und Europäer strippen. Einer der Branchen-Hotspots ist die rumänische Hauptstadt Bukarest.
...

Allein beim Branchenprimus LiveJasmin sind zu jeder Tages- und Nachtzeit 2000 Frauen online, überdies einige Männer für die homosexuelle Kundschaft. 35 bis 40 Millionen "Mitglieder", wie die Kunden in dieser Branche genannt werden, beobachten jeden Tag online die "Models", die sich für sie vor der Kamera räkeln, sich mit ihnen unterhalten, für sie strippen - und ihnen das Gefühl geben, sich für sie zu interessieren. Viele arbeiten in der eigenen Wohnung, doch auch in den Niederlassungen des Dienstleisters Studio 20 - allein in Rumänien gibt es neun davon - ziehen sich junge Frauen ohne Perspektive für ihre Kunden aus.
Eine von ihnen ist die 31-jährige Lana. Die alleinerziehende Mutter hat studiert und in der Immobilienbranche gearbeitet - bis die Wirtschaftskrise 2008 alles veränderte. Die Rezession nahm vielen jungen Rumänen die Hoffnung auf ein geregeltes Leben, die Jugendarbeitslosigkeit beträgt heute etwa 30 Prozent. Die junge Frau sah keine andere Möglichkeit, trat eine Stelle bei Studio 20 an. Eine gut bezahlte: 4000 Euro im Monat - das Zehnfache des rumänischen Durchschnittseinkommens - verdienen die Models im Schnitt, der Dienstleister streicht pro Model noch einmal etwa gleichviel ein. Der Löwenanteil - 8000 Dollar (rund 6,8 Millionen Euro) pro Monat - landet beim Dachkonzern LiveJasmin.
...
Doch nicht alle Webcam-Arbeiterinnen sehen ihren Job wie Sandy Bell, die es wie die meisten ihrer Kolleginnen wegen ihrer Familie vorzieht, ihren "Künstlernamen" im BBC-Bericht zu lesen. Oana (28), die mit 16 von ihrem Freund zur Arbeit vor der Webcam überredet wurde, erzählt: "Es gibt Mädchen, die glauben, sie bleiben immer vor der Kamera und machen Geld. Aber die Dinge, die sie dort machen, verändern sie. Der nächste Schritt ist Prostitution. Das sehe ich jetzt." Sie selbst sei von der Webcam-Szene in die Pornografie und dann weiter in die Prostitution gerutscht. Und dieses Schicksal drohe vielen Webcam-Girls, glaubt sie.
.... Aber da denkt man halt nie in dem Moment dran. Gemütlich vorm Rechner..."geil die zieht sich für dich aus".
Was da aber alles dahinter steckt will man in dem Moment gar nicht wissen...
Wenn jemand in einem EU-Staat (!) im Schnitt das Zehnfache (!) des lokalen Durchschnittseinkommens verdient, dann haben wir es da sicher nicht mit zwanghafter Ausbeutung oder Alternativlosigkeit zu tun.

Und den Satz "Die junge Frau sah keine andere Möglichkeit" oder sonstiges "Alternativlosigkeits"-Gewäsch halte ich für puren Bullshit. Entweder, weil sich eine junge Frau da ihre Tätigkeit selbst irgendwie mental rechtfertigen muss - oder weil irgendein journalistischer Gutmensch sich überhaupt nicht vorstellen kann oder darf, dass Frauen auch freiwillig aus mehreren Verdienstmöglichkeiten die der sexuellen Dienstleistungen auswählen.

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von BartS » Donnerstag 14. März 2019, 22:35

Francis hat geschrieben:
Dienstag 12. März 2019, 13:22
Auf ZDF Info lief die Woche eine Doku zum Thema: "Milliardengeschäft Porno". Da wird auch gesagt, dass der Großteil der Darsteller und Darstellerinnen Drogen nimmt. Viele haben auch eine Mißbrauchsvergangenheit. Von wegen, die machen das alles aus Spaß und es ist völlig harmlos. Es gab auch eine Serie von Suiziden unter Darstellerinnen.
Als harmlos würde ich dieses Geschäft auch nicht ansehen. Nur ich lehne auch nicht das normale Kino ab, weil dort auch die Darsteller Drogen nehmen (Alkohol ist da nach wie vor sehr beliebt), sexualisierte Gewalt stattfindet (siehe Harvey Weinstein), und einige berühmte Schauspieler schon heftige Sachen erlebt haben (Tim Allen als Drogendealer verurteilt oder Charlize Theron, dessen Mutter ihren Vater umbrachte). Wenn wir immer wüssten, wie manche Filme zustande gekommen sind, würden wir vermutlich auch auf den einen oder anderen Kinobesuch verzichten.
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von BartS » Donnerstag 14. März 2019, 22:37

knopper hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 17:46
.... Aber da denkt man halt nie in dem Moment dran. Gemütlich vorm Rechner..."geil die zieht sich für dich aus".
Was da aber alles dahinter steckt will man in dem Moment gar nicht wissen...

:hammer:
Wenn mir eine Darstellerin gefällt, dann schaue ich, wo sie herkommt, wie sie in dieses Geschäft gelandet ist und was man noch von ihr persönliches finden kann. Diese Informationen sind ja durchaus verfügbar.
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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von Brax » Donnerstag 14. März 2019, 22:56

fredstiller hat geschrieben:
Donnerstag 14. März 2019, 22:17
Und den Satz "Die junge Frau sah keine andere Möglichkeit" oder sonstiges "Alternativlosigkeits"-Gewäsch halte ich für puren Bullshit. Entweder, weil sich eine junge Frau da ihre Tätigkeit selbst irgendwie mental rechtfertigen muss - oder weil irgendein journalistischer Gutmensch sich überhaupt nicht vorstellen kann oder darf, dass Frauen auch freiwillig aus mehreren Verdienstmöglichkeiten die der sexuellen Dienstleistungen auswählen.
:roll:

Es gibt durchaus Frauen, die gezwungen werden. Und wenn sie aussteigen wollen, werden sie bedroht. Wenn man es nicht ausblenden will, kann man im Internet mehr als genug darüber finden. Nur der Vollständigkeit halber.

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Re: Schlechtes Gewissen wegen Pornokonsum

Beitrag von fredstiller » Donnerstag 14. März 2019, 23:31

Das genannte Livejasmin ist ein seriöser globalisierter Medienkonzern, dessen Gründer wohl mittlerweile hundertfacher Millionär ist. Ich habe wenig Zweifel, dass auch da irgendwo irgendjemand zur Arbeit "gezwungen" wird. Ich glaube dennoch nicht, dass deren Geschäftsmodell weitverbreitet auf solcher Zwangsarbeit beruht.

Irgendwo gibt's immer irgendwelche Zwänge.
Brax hat geschrieben:
Donnerstag 14. März 2019, 22:56
Es gibt durchaus Frauen, die gezwungen werden.
Möglicherweise ähnlich wie die, die die Kaffeebohnen für meinen Morgenkaffee pflücken.

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