Beziehung mit männlichem AB

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Seb-X
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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Seb-X » Sonntag 24. Februar 2019, 23:41

Kief hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 23:20
Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 22:25
Dann sei auch so konsequent, dass ein Mann zum Beispiel keinen Humor haben muss und Sex auch nicht wichtig ist. Ist beides nicht notwendig für ernste bis anstrengende Gespräche und Verantwortung.
??
Warum sollte sich das ausschliessen?

Ganz im Gegenteil braucht es alles davon in einer Beziehung - bzw. nicht nur in einer Beziehung.
Die Frage ist doch nicht, ob ein Mensch bestimmte Kriterien erfuellt.
Sondern ob all diese Themen, die im Leben mehr oder weniger haeufig auftauchen, ob die eine funktionsfaehige Mixtur ergeben, ob man die in Einklang bringen kann, ob man die jeweiligen Aufgaben (des Lebens) ausreichend abdecken kann.


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Es würde sie aber sicher nicht stören, wenn er generell ernster und wenig hedonistisch und somit erwachsener wäre. Ist man erwachsen, sollte das Vergnügen generell Nachrang haben. Das gehört fest zusammen.
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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Omomo » Montag 25. Februar 2019, 00:07

Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 23:41
Kief hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 23:20
Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 22:25
Dann sei auch so konsequent, dass ein Mann zum Beispiel keinen Humor haben muss und Sex auch nicht wichtig ist. Ist beides nicht notwendig für ernste bis anstrengende Gespräche und Verantwortung.
??
Warum sollte sich das ausschliessen?

Ganz im Gegenteil braucht es alles davon in einer Beziehung - bzw. nicht nur in einer Beziehung.
Die Frage ist doch nicht, ob ein Mensch bestimmte Kriterien erfuellt.
Sondern ob all diese Themen, die im Leben mehr oder weniger haeufig auftauchen, ob die eine funktionsfaehige Mixtur ergeben, ob man die in Einklang bringen kann, ob man die jeweiligen Aufgaben (des Lebens) ausreichend abdecken kann.


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Es würde sie aber sicher nicht stören, wenn er generell ernster und wenig hedonistisch und somit erwachsener wäre. Ist man erwachsen, sollte das Vergnügen generell Nachrang haben. Das gehört fest zusammen.
Diese Logik erschließt sich mir jetzt nicht.
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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Kief » Montag 25. Februar 2019, 00:57

Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 23:41
Kief hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 23:20
Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 22:25
Dann sei auch so konsequent, dass ein Mann zum Beispiel keinen Humor haben muss und Sex auch nicht wichtig ist. Ist beides nicht notwendig für ernste bis anstrengende Gespräche und Verantwortung.
??
Warum sollte sich das ausschliessen?

Ganz im Gegenteil braucht es alles davon in einer Beziehung - bzw. nicht nur in einer Beziehung.
Die Frage ist doch nicht, ob ein Mensch bestimmte Kriterien erfuellt.
Sondern [ ... ], ob die eine funktionsfaehige Mixtur ergeben, ob man die in Einklang bringen kann, ob man die jeweiligen Aufgaben (des Lebens) ausreichend abdecken kann.
Es würde sie aber sicher nicht stören, wenn er generell ernster und wenig hedonistisch und somit erwachsener wäre. Ist man erwachsen, sollte das Vergnügen generell Nachrang haben. Das gehört fest zusammen.
Wer sagt das?

Gehoert fuer mich keinesfalls fester zusammen, im Gegenteil.
Eine entweder-oder-Betrachtung halte ich fuer problematischer.

Nur ein Erwachsener, der gleichzeitig auch inneres Kind bewahren konnte, also auch mal Humor ausleben kann,
nur wer viele Facetten des Lebens auszuleben in der Lage ist kann sich Situationen anpassen.
Und die verschiedenen Aufgaben des Lebens anpacken.
Wer in spassigen Situationen zu verkrampft bleibt oder in der Geschaeftsbesprechung immer noch den Klassenclown mimen muss, der wird es schwerer haben.
Je mehr Facetten Du mit und an Deinem Charakter beleben kannst, desto weniger Situationen ueberfordern Dich.


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Peter » Montag 25. Februar 2019, 10:28

Cappuccetto hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 11:28
Ich habe in vorangegangenen Beziehungen und in meiner Ehe gelernt, Alltag zu teilen, ernste bis anstrengende Gespräche zu führen, Verantwortung zu übernehmen etc.
Nun finde ich mich in der Situation, dass sich jemand auf freie Tage mit mir freut...um mir dann Videos im Internet zu zeigen, mir Lieblingslieder vorzuspielen, über Autos zu reden.....eben Dinge, die seinerzeit die "Jungs" gemacht haben, als ich 18 oder 19 war.
Manchmal kommen mir die Begegnungen zwischen uns vor wie eine Zeitreise in meine Jugendjahre, mal ganz witzig, aber ob das auf Dauer reicht?

Die mangelnde Beziehungs- und wohl auch Lebenserfahrung lässt die Sache zwischen uns manchmal oberflächlich wirken.
Das aufgeführte hat doch recht wenig mit AB-Status/Vergangenheit, Beziehungserfahrung oder Lebenserfahrung zu tun.

Es scheint eher so zu sein, dass Du mit bestimmten Seiten seines Naturells nicht zurecht kommst. Dieses hätte er aber auch, wenn er bereits beziehungserfahren wäre.
Der Windfisch beobachtet Dich.

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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Cappuccetto » Montag 25. Februar 2019, 19:00

Ich möchte mich zuerst einmal entschuldigen, dass ich erst jetzt antworte - die Wochenenden, an denen wir gemeinsam frei haben ( M. arbeitet in Schichten) verbringen wir meist gemeinsam, und ich habe hier kaum gelesen.

Ich glaube, meine Formulierung "kindlich" war missverständlich.

Es ist halt so, dass ich bei ihm immer wieder ein gewisses Mass an Lebenserfahrung vermisse.
Meine Tochter, die gerade dabei ist, ein Haus zu kaufen, wirkt teilweise "erwachsener".
Wenn ich dagegen versuche, mit M. über meinen Sohn - bei dem es nicht so rund läuft - zu sprechen...hmm...

M. war längere Zeit ohne Job, er musste sich also weder privat noch dienstlich mit Menschen auseinandersetzen, und ich denke, das merkt man!

Auch ich kann albern sein und Spass am Leben haben, aber das ist doch nicht alles!

Ich danke Euch für Eure Antworten.

LG Cap

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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Zwerg » Montag 25. Februar 2019, 22:24

Langsam wird klarer was Du meinst. Dein Leben ist schon durch viele Festlegungen, die Du in Sachen Beruf, Partnerschaft und Familie getroffen hast, in starkem Maß bestimmt, d. h. Du hast auch mögliche Alternativen ausgesondert. Da sind einerseits Dinge die Du erreicht hast (z.B. sind die Kinder erwachsen) und andererseits die Konsequenzen aus nicht genutzten Gelegenheiten. Seine Erfahrungen sind da selbstverständlich andere, sowohl hinsichtlich Partnerschaft als auch der fehlenden Elternperspektive.

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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Sonnenklar » Dienstag 26. Februar 2019, 10:26

Und was willst Du jetzt damit sagen.

Ja, er scheint wohl weniger Lebenserfahrung zu haben als Andere in seinem Alter, aber kann er trotzdem nicht ein liebenswerter Mensch sein.

Das ist echt eine Sache, die mich an Frauen unheimlich stört, der Mann muss einfach in allem perfekt sein, er muss alles können, er muss, er muss er muss ... .

Wenn jetzt ein Mann aber irgendwas nicht so mitbringt, warum auch immer, dann wird er in Frage gestellt. Ist er aber zu perfekt und er weiß dies auch selber, dann ist er wieder ein A...loch.

Auch ich selber habe dies schon so richtig reingedrückt bekommen, weil ich leider nun mal zwei total linke Hände habe und handwerklich nicht wirklich mitwirken kann, habe ich dann von einer Frau zu hören bekommen, "bist ja schon ein toller und liebenswerter Mann, aber ein etwas handwerkliches Geschicke muss ein Mann ja schon haben, sonst ist er kein Mann und somit auch nichts für mich". :shock:

Solche schmerzenden für Frauen angepassten Worte sollte mal ein Mann bringen, dieser kann sich doch dann in seinem Leben nicht mehr sicher fühlen.

:surprise:

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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von knopper » Dienstag 26. Februar 2019, 10:37

Cappuccetto hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:00

Es ist halt so, dass ich bei ihm immer wieder ein gewisses Mass an Lebenserfahrung vermisse.
Meine Tochter, die gerade dabei ist, ein Haus zu kaufen, wirkt teilweise "erwachsener".
Wenn ich dagegen versuche, mit M. über meinen Sohn - bei dem es nicht so rund läuft - zu sprechen...hmm...

ja aber ist das denn so wichtig? Muss er diese Qualifikation denn unbedingt mitbringen?
Genau dies baut bei mir auch immer unheimlichen Druck auf... "Mensch Junge, du bist schon 34...sei doch mal nicht so kindisch und n bisschen normaler", "was will denn eine Frau überhaupt mit dir" usw... :D sind so Sätze die einem oft durch den Kopf gehen.

Ich meine irgendwo ist man doch auch noch ein Mensch, und da ist mehr als das ganze Materielle, Lebenserfahrung usw...

Sonnenklar hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 10:26

Das ist echt eine Sache, die mich an Frauen unheimlich stört, der Mann muss einfach in allem perfekt sein, er muss alles können, er muss, er muss er muss ... .

Wenn jetzt ein Mann aber irgendwas nicht so mitbringt, warum auch immer, dann wird er in Frage gestellt. Ist er aber zu perfekt und er weiß dies auch selber, dann ist er wieder ein A...loch.

eben! gut erkannt. :D

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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Tania » Dienstag 26. Februar 2019, 11:57

knopper hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 10:37
Sonnenklar hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 10:26

Das ist echt eine Sache, die mich an Frauen unheimlich stört, der Mann muss einfach in allem perfekt sein, er muss alles können, er muss, er muss er muss ... .

Wenn jetzt ein Mann aber irgendwas nicht so mitbringt, warum auch immer, dann wird er in Frage gestellt. Ist er aber zu perfekt und er weiß dies auch selber, dann ist er wieder ein A...loch.

eben! gut erkannt. :D
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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Omomo » Dienstag 26. Februar 2019, 14:35

Cappuccetto hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:00
Ich möchte mich zuerst einmal entschuldigen, dass ich erst jetzt antworte - die Wochenenden, an denen wir gemeinsam frei haben ( M. arbeitet in Schichten) verbringen wir meist gemeinsam, und ich habe hier kaum gelesen.

Ich glaube, meine Formulierung "kindlich" war missverständlich.

Es ist halt so, dass ich bei ihm immer wieder ein gewisses Mass an Lebenserfahrung vermisse.
Meine Tochter, die gerade dabei ist, ein Haus zu kaufen, wirkt teilweise "erwachsener".
Wenn ich dagegen versuche, mit M. über meinen Sohn - bei dem es nicht so rund läuft - zu sprechen...hmm...

M. war längere Zeit ohne Job, er musste sich also weder privat noch dienstlich mit Menschen auseinandersetzen, und ich denke, das merkt man!

Auch ich kann albern sein und Spass am Leben haben, aber das ist doch nicht alles!

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LG Cap
Wie würdest du dir denn eine Reaktion von einem "erwachsenen" Mann vorstellen?

Du musst auch sehen, dass er selbst keine Kinder hat und du als Mutter natürlich bzgl. des Themas mit deinem Sohn sehr emotional bzw. befangen bist. Für ihn als Außenstehender ist das auch eher schwer zu fassen, wenn du dir da so große Sorgen machst.
Mal rein hypothetisch...
Angenommen du wärst eine Helikoptermutter und würdest dich übervorsorglich um deine Kinder kümmern. Dann erzählst du deinem Partner von Problemen mit deinen Kindern, dass du dir Sorgen darüber machst, ob das eine Brot, was du deiner Tochter geschmiert hast genug ist oder ob du nicht doch noch ein zweites in die Schule bringen solltest, damit sie auch nicht verhungert.
Dein Partner würde die Sorge nicht wirklich verstehen, da er sich das überhaupt nicht vorstellen kann.
Wäre er dann in deinen Augen jemand der "wenig erwachsen" ist?

Wie genau definierst du da "Lebenserfahrung"? Ist das lediglich auf das Thema Kinder, Partnerschaft gemünzt oder gibt es auch andere Bereiche, wo du sagen würdest, dass da etwas fehlt?
"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."

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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Zwerg » Dienstag 26. Februar 2019, 16:11

Mir scheint, dass hier einige Cappucetto nicht verstehen wollen, nur weil sie sich selbst auch nicht richtig auszudrücken wusste.

Selbstverständlich wäre es angemessen gewesen, nicht von "weniger" als von "anderer" Lebenserfahrung zu sprechen. An einzelnen Schnittpunkten (Partnerschaft, Kinder, Beruf) hatte sie die Weichen anders gestellt als ihr derzeitiger Partner. Wenn sie das negativ, im Sinne seiner Abwertung auslegt, hat das ja vielleicht auch Gründe die in den von ihr gemachten Trennungserfahrungen liegen könnten. Inwiefern sich dahinter ein Muster verbirgt, muss sie selbst einschätzen.

Ich verstehe nicht, warum man nur der einen Seite zugesteht, Produkt seiner Erfahrungen zu sein.

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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Don Rosa » Mittwoch 27. Februar 2019, 13:31

Sonnenklar hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 10:26
Auch ich selber habe dies schon so richtig reingedrückt bekommen, weil ich leider nun mal zwei total linke Hände habe und handwerklich nicht wirklich mitwirken kann, habe ich dann von einer Frau zu hören bekommen, "bist ja schon ein toller und liebenswerter Mann, aber ein etwas handwerkliches Geschicke muss ein Mann ja schon haben, sonst ist er kein Mann und somit auch nichts für mich". :shock:

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Das darf nur Guido Maria Kretschmer in Shopping Queen und dann finden es die Frauen süß oder allenfalls frech. :wuetend:
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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Undomiel » Mittwoch 27. Februar 2019, 14:35

Don Rosa hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 13:31
Sonnenklar hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 10:26
Auch ich selber habe dies schon so richtig reingedrückt bekommen, weil ich leider nun mal zwei total linke Hände habe und handwerklich nicht wirklich mitwirken kann, habe ich dann von einer Frau zu hören bekommen, "bist ja schon ein toller und liebenswerter Mann, aber ein etwas handwerkliches Geschicke muss ein Mann ja schon haben, sonst ist er kein Mann und somit auch nichts für mich". :shock:

Solche schmerzenden für Frauen angepassten Worte sollte mal ein Mann bringen, dieser kann sich doch dann in seinem Leben nicht mehr sicher fühlen.
Das darf nur Guido Maria Kretschmer in Shopping Queen und dann finden es die Frauen süß oder allenfalls frech. :wuetend:
Nur Guido darf Frauen sagen, dass ein Kleidungsstück nichts für sie tut 😜
"Sie sehnt sich nach Nähe, Geborgenheit,
doch sie scheint nur als Zaungast genehm.
Warum kann sie denn keiner, so wie sie ist, nur mit anderen Augen sehen?
Doch wer glaubt schon, dass Wunder geschehn?
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel..."

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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Seren » Mittwoch 27. Februar 2019, 17:16

Cappuccetto hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:00
M. war längere Zeit ohne Job, er musste sich also weder privat noch dienstlich mit Menschen auseinandersetzen, und ich denke, das merkt man!
Hat er denn weder Freundschaften noch engere Beziehungen zu Verwandten? Denn die Fähigkeiten, die man z. B. in einer Ehe braucht, lernt man doch am ehesten im Umgang mit z. B. den eigenen Eltern oder Geschwistern oder Freunden. Beruflich dagegen gibt es ja auch heutzutage noch einige Berufe, in denen man wenig Kontakt zu anderen Menschen hat (beispielsweise in der Industrie, wenn man nur für die Bedienung von Maschinen zuständig ist), so dass selbst jemand, der nie arbeitslos war, nicht unbedingt durchs Arbeiten gelernt haben muss, mit Menschen umzugehen.
Ich würde mich an deiner Stelle fragen, ob sein Verhalten vielleicht gar nicht an mangelnder Lebenserfahrung liegt sondern an seiner Persönlichkeit, denn wenn es nur die fehlende Erfahrung ist, dann müsste er ja zumindest Interesse daran zeigen, von dir bzw. aus der Beziehung mit dir lernen zu wollen.

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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von BartS » Freitag 1. März 2019, 01:33

Cappuccetto hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:00
Es ist halt so, dass ich bei ihm immer wieder ein gewisses Mass an Lebenserfahrung vermisse.
Meine Tochter, die gerade dabei ist, ein Haus zu kaufen, wirkt teilweise "erwachsener".
Wenn ich dagegen versuche, mit M. über meinen Sohn - bei dem es nicht so rund läuft - zu sprechen...hmm...
Ja, ich kann gut verstehen, was Du meinst. Wobei Alter nicht automatisch Lebenserfahrung bedeutet. Ich staune manchmal, wie reflektiert und erfahren ein Zwanzigjähriger sein kann und wie naiv jemand mit 40 und Eheerfahrung noch ist. Wobei sich das noch von Lebensbereich zu Lebensbereich stark unterscheiden kann. Der eine weiß vielleicht, wie man ein Haus von der Planung bis zur Vollendung bringt, aber kriegt es nicht gebacken, in einem Team zu arbeiten. Und ein anderer hat zwei linke Hände mit 10 Daumen, aber ist in der Lage mit Menschen umzugehen und zu führen.
Cappuccetto hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:00
M. war längere Zeit ohne Job, er musste sich also weder privat noch dienstlich mit Menschen auseinandersetzen, und ich denke, das merkt man!
Nun würde ich mich fragen, was Du eigentlich an ihn schätzt.
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
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Re: Beziehung mit männlichem AB

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 1. März 2019, 08:26

Vielleicht wäre es gut zu wissen was er vom leben will.
Nicht alle menschen sind kompatibel.

In meinem fall war meinen freiberuflichen künsterlichen job mir am wichtigsten.
Eine unregelmäßige traumjob job mit unregelmäßige einnahmen und arbeitszeten und manchmal über monate lang in anderen städte und länder arbeiten. Der alltag war sehr improvisiert; essen wann man hunger hat, auf spontan mal after work mit kollegen, kaum regelmaß.
Es bedeutete für mich auch so wenig wie möglich festlasten wie hypothek, PKW (habe nicht mal wein führerschein), und eher geld sparen für lücken zwisschen den jobs als verschwenden an designermöbel, statusobjekte etc. Meine wohnung war mir noch nie wichtig, und ewig drann rumbasteln, wie es mein bruder gerne macht, wäre für mich undenkbar. Der verantwortung für kinder wollte ich mit sicherheit nicht mit den job kombinieren, und da war mein traumjob mir immer tausend mal wichtiger als nachwuchs. Da liegen die prioritäten anders. Meine kollegen waren da nicht anders; die meisten haben nie eine famile gegründet.
In meinen wertvorstellungen ist das leben vor allem voilkommen sinnlos, monoton und langweilig und nur in einen ausnahmezustand erträglich; den himmel gibt es nicht und der einzige möglichkeit das leben auch nur ansatzweise zu genießen ist in den paar wenigen jahren hier auf Erden. Ein bürgerliches leben mit nur alltag, sicherheit und verpflichtungen wäre für mich ein leben nicht gelebt. Und die meisten belohnungen der konsumgesellschaft interessieren mich nicht.
Und ich weiß mit 55 mehr über wie man einen millionenschweren trickfilmproduktion rechtzeitig liefert als wie man eine familie managet. Ich habe nicht die lebenserfahrung die zum gründen und großziehen einer familie gehört, aber wollte diese auch nie haben.
Solche wertvorstellungen wären schon mal nicht kompatibel mit Cappucettos lebensstil, und so eine lebenserfahrung wäre in ihren lebenskonzept nicht besonders nützlich.
(Ich meide deswegen auch frauen wie sie, weil sie mir einfach viel zu bürgerlich sind, und suche ausschließlich zweisamkeit. Für mich wäre eine beziehung eher zwei selbstverwirklicher die sich gegenseitig unterstutzen als ein famiengründungsprojekt wo alles außerhalb der familie ein kompromiss ist.)

Wahrscheinlich bin ich komplett anders als Capuccettos freund, aber es bleibt eine sache der kompatabilität.
Wichtig raus zu finden wäre, was der neue freund will, und ob er sich in einen derartigen lebensstil wohl fühlen würde.
Ist er ein familienmensch? Passt er in ein bürgerliches konzept?
Oder ist er vielleicht ein postmaterieller hedonist wie ich?
Was sucht er in einen beziehung?
Kann Cappucetto sich ebentuell ein wenig von ihre etwas bürgerliche wertvorstellungen trennen und ihm entgegen kommen?

Ich vermute mal das er zuerst mal überracht ist überhaupt in einen beziehung zu sein und das zuerst einfach geniessen zu wollen, sich eher die leichtigkeit zu wünschen. Ich für mich vermute sogar mal das die erinnerung an leichtere zeiten die schweren perioden überhaupt erträglich macht. Die meisten erleben das in deren jugend. ABs halt nicht.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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